<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>uberflussigen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/uberflussigen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "uberflussigen"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 21:55:56 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Berlinale 2008 – Mir reichts... nicht!]]></title>
<link>http://zimmermedia.wordpress.com/2008/02/15/berlinale-2008-%e2%80%93-mir-reichts-nicht/</link>
<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 23:58:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>zimmermedia</dc:creator>
<guid>http://zimmermedia.wordpress.com/2008/02/15/berlinale-2008-%e2%80%93-mir-reichts-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Der Berlinale Palast hinter dem Potsdamer Platz am Freitag Abend. Hunderte Filmfans stehen in der Kä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Berlinale Palast hinter dem Potsdamer Platz am Freitag Abend. Hunderte Filmfans stehen in der Kälte, frieren und warten auf die Stars. Auf dem Programm steht &#8220;Die Schwester der Königin&#8221; mit Natalie Portman und  Scarlett Johansson. Es geht um zwei Frauen, Intrigen, Einfluss und Macht. Vor dem Berlinale Palast trennen  <img src="http://zimmermedia.wordpress.com/files/2008/02/berlinale02.jpg" alt="berlinale02.jpg" align="right" hspace="15" />Polizisten und Portiers in altertümlichen Mänteln die Schönen und Reichen vom gemeinen Pöbel. <b>Fast erinnert die Szene an </b>Bilder aus einem Historienfilm, wenn der <b>König zu seinen Untertanen spricht&#8230;</b><br />
Doch plötzlich halten einige Zuschauer Schilder mit Sprechblasen hoch: <i>Scheiß Praktika</i>, <i>Mir reichts&#8230; nicht</i> oder <i>Glamour will ich mir leisten können  </i>steht darauf. Auf der gegenüberliegenden Seite, direkt neben dem Haupteingang steht eine Großbildleinwand. Dort sieht man die bejubelten VIP´s, wie sie über den Roten Teppich laufen. Auch hier tauchen nun zwei als <b>Superhelden </b>verkleidete Prekäre auf, <b>die ein Transparent über der Leinwand entrollen und Glückskeckse ins Publikum werfen.</b></p>
<p><img src="http://zimmermedia.wordpress.com/files/2008/02/berlinale03.jpg" alt="berlinale03.jpg" /></p>
<p>Die Aktion ist Teil der Kampagne &#8220;Mir reichts&#8230; nicht&#8221; gegen die prekären Arbeitsbedinungen der vielen Dienstleister, Kartenabreiserinnen, Toilettenfrauen und Bühnenarbeiter. &#8220;400 Euro im Monat sind nicht gerade existenzsichernd. Da muss man schon im Sommer jobben, um im Winter bei der Berlinale arbeiten zu können. Oder Geld von den Eltern bekommen. Dennoch sind die Praktika bei der Berlinale beliebt. Die Arbeit ist interessant und anspruchsvoll und vielleicht auch ein bisschen glamourös,&#8221; schreibt die Kampagne auf ihrer <a href="http://www.mirreichts-nicht.org/" target="_blank">Website</a>.</p>
<p><img src="http://zimmermedia.wordpress.com/files/2008/02/berlinale04.jpg" alt="berlinale04.jpg" /></p>
<p>Das Filmfestival haben die AktivistInnen bewusst ausgesucht – der Medienaufmerksamkeit wegen. Zum Auftakt der Berlinale hatten sie eine Gala der Prekären veranstaltet, die in einigen Zeitungsberichten Widerhall fand. Thema sind die Arbeits- und Lebensbedingungen in der gesamten Kulturbranche. So gab es auch in den letzten Monaten bereits Aktionen während der Documenta und auf dem ver.di Bundeskongress. Die vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ist für die Menschen in der Filmbranche, den Medien und der Werbung zuständig.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DG_KNFYItec&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DG_KNFYItec&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Prekär arbeiten in diesem Bereich besonders viele. Immer in der Hoffnung auf eine Festanstellung oder Aufstieg in die VIP-Welt. Dass es solche Aktionen wie vor dem Berlinale Palast überhaupt noch gibt, lässt hoffen, dass es wie in den Ritterfilmen am Ende ein Happy End geben wird und sich die Bevölkerung von ihren ausbeutenden Despoten befreit. Wenn die Welt doch nur so einfach wäre, wie in einem Blockbaster&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
