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	<title>ulrich &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/ulrich/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ulrich"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 01:54:53 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Chimäre]]></title>
<link>http://tdfrey.wordpress.com/2009/11/23/chimare/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:52:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim-Dustin Frey</dc:creator>
<guid>http://tdfrey.wordpress.com/2009/11/23/chimare/</guid>
<description><![CDATA[Der schulpolitische Fehlstart der Jamaika-Koalition im Saarland Chimären sind meist bedauernswerte K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Der schulpolitische Fehlstart der Jamaika-Koalition im Saarland<a href="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/zeit.png"><img class="alignright size-full wp-image-555" title="zeit-online.de" src="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/zeit.png" alt="" width="300" height="54" /></a><br />
</strong></p>
<p>Chimären sind meist bedauernswerte Kreaturen, schwer zu erschaffen, oft hässlich und nicht lange lebensfähig. Im Saarland hat die frisch regierende Jamaika-Koalition gerade die fünfjährige Primarschule geboren – eine schulpolitische Chimäre. Denn die Verlängerung der Grundschule um ein Jahr ist eigentlich niemandes Wunschkind. Die Grünen wollten Gemeinschaftsschulen, CDU und FDP alles beim Alten lassen. Darum einigte man sich – streng nach Wählerstimmenproporz – auf das Mischwesen &#8220;Traditionelle Grundschule mit Gesamtschulschwänzchen&#8221;.</p>
<p>Im Prinzip ist eine spätere Aufteilung der Schüler nach Leistung nicht schlecht, die meisten Länder der Welt machen damit gute Erfahrungen. Insbesondere schwache Schüler profitieren vom längeren Lernen in einer Klasse, während die Starken darunter nicht leiden. Doch wenn man die Schulzeit schon verlängert, müssten es mindestens zwei weitere Jahre sein – wie in Hamburg geplant.</p>
<p>Nur zwölf zusätzliche gemeinsame Monate bewirken pädagogisch wenig. Sie werden die notorische Bildungsungleichheit nicht abfedern helfen, der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum erwartbaren Erfolg.</p>
<p>Denn auch eine kleine Reform verursacht große Aufregung in Lehrerkollegien. Auf Jahre hinaus werden saarländische Schulen damit belastet sein, Pädagogen zu versetzen, Curricula umzuschreiben, Schulgebäude umzubauen. Die enormen Kräfte und Finanzmittel, die das bindet, sollte man lieber in die Verbesserung des Unterrichts investieren. Dann haben alle etwas davon, nicht nur die auf einen Koalitionsfrieden bedachten Politiker.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hubert Ulrich im Sandkasten]]></title>
<link>http://thobi75.wordpress.com/2009/11/20/hubert-ulrich-im-sandkasten/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:22:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>thobi75</dc:creator>
<guid>http://thobi75.wordpress.com/2009/11/20/hubert-ulrich-im-sandkasten/</guid>
<description><![CDATA[Wir wissen ja: In jedem Mann steckt heimlich ein Kind. Manche spielen mit der Playstation, manche mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir wissen ja: In jedem Mann steckt heimlich ein Kind. Manche spielen mit der Playstation, manche mit der Eisenbahn. Hubert Ulrich dagegen spielt am liebsten Parlaments-Kindergarten und ist sauer, weil ihm im Sandkasten jemand die Förmchen wegnehmen könnte.</p>
<p>Nachzulesen heute etwa auf <a href="http://www.sr-online.de/nachrichten/740/990298.html"><strong>SR-Online </strong></a>oder der BILD (siehe unten), zu sehen gestern Abend im <a href="http://sr-mediathek.sr-online.de/beitrag.php?id=840"><strong>Aktuellen Bericht</strong></a> des SR.</p>
<p>Das Landtagsplenum soll nun extra umgebaut werden, weil sich der Grünen-Chef bedrängt fühlt von so vielen Sozialdemokraten in seiner Nähe. Gut, dass Ulrich gegenüber Sozialdemokraten ein schlechtes Gewissen plagt, kann man verstehen. Sein Verhalten grenzt nun aber wirklich an ein Sandkasten-Niveau. Denn die Sitzordnung war im Landtagspräsidium besprochen und von Ulrich auch durchgewunken worden. Jetzt kommt er wie die &#8220;alt Faasenacht&#8221; und will &#8216;ne Extrawurst - die Extrakosten verursacht. Gut, fällt bei der Ausgabenwut von Jamaika wohl eh nicht ins Gewicht, mag Ulrich denken.</p>
<p>Dabei könnte er sich ja auch einfach ganz nach rechts außen setzen, zu seinen neuen Freunden von CDU und FDP. Im politischen Koordiantensystem des Landtages wär er da gut aufgehoben. Oder wie wär&#8217;s denn damit, wenn er einfach die Kosten für den von ihm gewünschten Umbau selbst trägt? Dann wär der Umbauwunsch wohl auch nicht mehr soooo dringend.</p>
<div id="attachment_38" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a href="http://thobi75.wordpress.com/files/2009/11/ulrich_sandkasten1.jpg"><img class="size-medium wp-image-38" title="Ulrich_Sandkasten" src="http://thobi75.wordpress.com/files/2009/11/ulrich_sandkasten1.jpg?w=217" alt="" width="217" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hubert Ulrich&#39;s Sandkastenspiele in der BILD vom 20.11.2009</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nachtrag, 20.11., 12:59:</strong></p>
<p>BILD-Zitat: &#8220;In anderen Parlamenten ist es ein ganz normaler Vorgang, Arbeitsbedingungen zu schaffen, bei der die Opposition nicht in den Unterlagen der Regierung lesen kann&#8221; &#8211; mal abgesehen davon, daß das nicht stimmt: Ein merkwürdiges Demokratieverständnis. Ulrich ist Abgeordneter, und eben NICHT Regierung &#8211; die sitzt nämlich gegenüber dem Plenum. (Mit Dank an Jörg Aumann)</p>
<p><strong>Nachtrag, 21.11., 10:51</strong></p>
<p>Auch die SZ beschäftigt sich heute mit Ulrichs Reise nach Jerusalem. Dem Anlass angemessen in einer <strong><a href="http://txtb.in/6Bo" target="_blank">Glosse</a></strong>. Derweil wird bei <strong><a href="http://www.webnews.de/kommentare/549435/0/Landtag-Gruene-wollen-nicht-mehr-neben-SPD-sitzen.html" target="_blank">webnews</a></strong> heftig diskutiert, ob Ulrich den Blick für&#8217;s Wesentliche verloren hat. Kann leider nicht ganz ausgeschlossen werden.</p>
<p><strong>Nachtrag, 24.11., 20:51</strong></p>
<p>Die Saar-Jusos haben sich ihre eigenen Gedanken dazu gemacht und Hubert Ulrich &#8216;nen Besuch abgestattet&#8230;</p>
<p><a href="http://thobi75.wordpress.com/files/2009/11/jusos_bild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-58" title="Besuch bei Hubert Ulrich, BILD, 24.11.2009" src="http://thobi75.wordpress.com/files/2009/11/jusos_bild.jpg?w=60" alt="" width="85" height="313" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unissons-nous]]></title>
<link>http://akgonul.wordpress.com/2009/11/20/unissons-nous/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 06:28:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>akgonul</dc:creator>
<guid>http://akgonul.wordpress.com/2009/11/20/unissons-nous/</guid>
<description><![CDATA[Programme de la Rencontre Annuelle du G.E.R.M Le Statut avancé à l’épreuve de l’Union pour la Médite]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2 style="text-align:center;"><span style="color:#993300;">Programme de la Rencontre Annuelle du G.E.R.M</span></h2>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#993300;">Le Statut avancé à l’épreuve de l’Union pour la Méditerranée</span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#993300;">RABAT &#8211; MAROC</span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#993300;">4-5 Décembre 2009</span></h3>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Vendredi 4 décembre 2009</span> :</strong></p>
<p> <strong>8 h 30 min</strong> : Enregistrement</p>
<p> <strong>9 h 00 min</strong> : ouverture des travaux</p>
<p> <strong><span style="text-decoration:underline;">Allocution d’ouverture</span></strong></p>
<p>M. André AZOULAY, Président de la Fondation Anna Lindh pour le Dialogue interculturel et Conseiller de sa Majesté le Roi Mohamed VI.</p>
<p>Mme Latifa AKHARBACH, Secrétaire d’Etat au Ministère des affaires Etrangères et de la Coopération</p>
<p>M. Ulrich Storck, Représentant résident de la Fondation Friedrich Ebert Stiftung au Maroc</p>
<p>M. Habib EL MALKI, Président du Groupement d’Etudes et de Recherches sur la Méditerranée</p>
<p> <strong><span style="text-decoration:underline;">Rapport Introductif</span></strong></p>
<p>M. Driss KHROUZ, Secrétaire Général du G.E.R.M</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong><strong><em><span style="text-decoration:underline;">Séance 1</span></em> : </strong>Président M. Aziz HASBI, Chercheur Universitaire<strong></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Axe 1 </span>: Le Statut avancé et l’Union pour la Méditerranée : Quelles interactions et quelles perspectives communes ?</strong></p>
<p> <strong>10 h 20 min : </strong></p>
<p>M.Nabil DHOGHI, Directeur des Affaires Européennes au Ministère des Affaires Etrangères et de la Coopération<strong><em>,  « Le Statut Avancé, la Politique de Voisinage et l’Union pour la Méditerranée au service d’un même dessein ».</em></strong><em> </em></p>
<p> <strong>10 h 45 min :</strong></p>
<p>M. Jérôme CASSIERS, Chef de Section au sein de la Délégation  de la Commission européenne à Rabat, <em> </em><strong><em>« Le Statut Avancé : Perspectives  Maroc UE »</em></strong><em></em></p>
<p><strong>11 h 10 min.</strong></p>
<p>Pause café</p>
<p><strong>11 h 30 min : </strong></p>
<p>Débat</p>
<p><strong> </strong><strong>12 h 20 min :</strong></p>
<p>Denis AKAGÜL, maître de conférence à l&#8217;université de Lille-I et chercheur au laboratoire Médee (Mécanismes économiques et dynamique des espaces européens). <br />
<strong><em> « </em></strong><strong><em>Vertus et limites de l&#8217;intégration économique ».</em></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>12 h 45 min :</strong></p>
<p>M. Med BEN AYAD, Secrétaire Général du Centre National du Commerce Extérieur : <strong><em>« Statut Avancé : Quel convergence ? »</em></strong><strong><em></em></strong></p>
<p>Perla COHEN, Professeur à l’Université de Toulouse :<strong><em> « Education,  Formation : Repères et perspectives ».</em></strong></p>
<p><strong>13 h 10 min :</strong></p>
<p>Débat<strong></strong></p>
<p><strong>13 h 35 min : Clôture de la séance</strong></p>
<p><strong>13 h 40 : </strong></p>
<p><strong>Déjeuner</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Reprise de travaux</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Séance 2</span> : </strong>Président Jaouad KARDOUDI, Président de l’association IMRI</p>
<p><strong>15 H 00</strong></p>
<p>Mme Perla COHEN, Professeur à l’Université de Toulouse : <strong><em>« Education,  Formation : Repères et perspectives ».</em></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>15 h 25</strong></p>
<p><strong>15 h 50 min :</strong></p>
<p>M. Moha MARGHI, Secrétaire Générale au Ministère d’Agriculture : <strong><em>« Les Négociations Agricole dans le cadre du Statut avancé ».</em></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>16 h 15 min</strong></p>
<p>Ivan MARTIN, Professeur et Chercheur Universitaire en Espagne et chargé des questions médit<em> </em><strong>: <em>« Des nouveaux instruments financiers pour un nouveau statut avancé?&#8221;,</em></strong></p>
<p><strong>16 h 40 min</strong></p>
<p><strong>Débat</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>17 h 15 min : Clôture de la Séance</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>17 h 30</strong></p>
<p><strong>Pause café</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Samedi 5 décembre 2009</span> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>9 h 00 min : </strong></p>
<p><strong>Pause café</strong></p>
<p><strong>9 h 30min :</strong></p>
<p><strong>Ouverture des travaux</strong></p>
<p><strong> </strong>Président de Séance: M. M. LOUKILI,  Professeur de Relations Internationales à la Faculté Mohamed V, Rabat.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Axe 2</span> : Les politiques et les mécanismes de mise en œuvre du Statut Avancé.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>9 h 50 min :</strong></p>
<p>Henri REGNAULT,  <strong><em>« crise de régulation et construction Euromed: chance ou handicap ? »</em></strong></p>
<p><strong>10 h 20 min</strong> :</p>
<p>Mme Santonja MAYOR, Francisca,  Conseiller Exécutif  au Secrétariat d’Etat des relations avec l’Union européenne: <strong><em>« le rôle des collectivités locales dans le cadre du Statut avancé »</em></strong></p>
<p> <strong>11 h 00 min :</strong></p>
<p>Mme Nezha ALAOUI, Chef de division aux Affaires étrangères et  M. Larbi JAIDI, Chercheur à la Faculté Med V : <strong><em>« le Statut Avancé, un Nouveau Régime de Coopération Euro méditerranéenne ? »</em></strong></p>
<p> <strong>11 h 30 min :</strong></p>
<p>Samim AKGÖNÜL<strong>, </strong>Historien et politologue,<em> <strong>« L’Union pour la méditerranée et la Turquie : entre méfiances et espoirs » </strong></em></p>
<p> <strong>12 h 00 min :</strong></p>
<p>Représentant de la  CGEM, en cours de confirmation</p>
<p><strong>12 h 30 min :</strong></p>
<p>Débat</p>
<p><strong>13 h 30 min :</strong></p>
<p>Clôture des travaux de la Rencontre</p>
<p><strong>13 h 40 min </strong></p>
<p>Déjeuner</p>
<p> ****************************************************************************</p>
<p><strong>Rapport de synthèse : M.Driss EL ISSAOUI</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dave Mustaine: "James ya da Kirk'den daha iyi olmak benim için çok anlamlıdır."]]></title>
<link>http://niyetibozukhttpnesnesi.wordpress.com/2009/11/15/dave-mustaine-to-be-better-than-james-hetfield-and-kirk-hammet-means-so-much/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:07:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>wictoragazade</dc:creator>
<guid>http://niyetibozukhttpnesnesi.wordpress.com/2009/11/15/dave-mustaine-to-be-better-than-james-hetfield-and-kirk-hammet-means-so-much/</guid>
<description><![CDATA[Dave Mustaine grubunun yeni albümü &#8220;EndGame&#8221; i tanıtıyor. 1983 yılında Metallica&#8217;d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dave Mustaine grubunun yeni albümü &#8220;EndGame&#8221; i tanıtıyor. 1983 yılında Metallica&#8217;d]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gewaltenteilung ade - Die zwei Jobs des Peter Müller]]></title>
<link>http://thobi75.wordpress.com/2009/11/10/die-zwei-jobs-des-peter-mueller/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 22:31:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>thobi75</dc:creator>
<guid>http://thobi75.wordpress.com/2009/11/10/die-zwei-jobs-des-peter-mueller/</guid>
<description><![CDATA[Ein Nebenjob kann in Saarmaika lukrativ sein. Das weiß man spätestens seit Hubert Ulrich&#8217;s Ost]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Nebenjob kann in Saarmaika lukrativ sein. Das weiß man spätestens seit <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31398/1.html" target="_blank">Hubert Ulrich&#8217;s Ostermann-Connection</a>. Daran hat sich wohl auch Peter Müller erinnert, der jetzt offenbar mangels Auslastung als Ministerpräsident noch gleichzeitig das Justizressort übernimmt. Dahinter steckt zunächst der Versuch, die Öffentlichekeit in die Irre zu führen. Was vornerum als &#8220;Sparmaßnahme&#8221; verkaut wird ist hintenrum &#8216;ne Mogelpackung. Denn das Justizministerium gibt&#8217;s natürlich trotzdem, inklusive Staatssekretär. Die &#8220;Kostenersparnis&#8221; ist überschaubar, Jamaika übt sich viel mehr in der üppigen Ausweitung des Apparates. Stellvertretend für die vielstimmige Kritik an der Schaffung neuer Ministerien und Pöstchen das <a href="http://www.dbb-saar.de/meldungen/archiv_2009/101109_forderungen.htm" target="_blank">Statement des Deutschen Beamtenbundes</a>:</p>
<blockquote><p><em>Aufgrund der prekären Haushaltssituation wird die Schaffung eines weiteren Ministeriums vom DBB kritisiert.  Nun werde kein Beschäftigter im öffentlichen Dienst des Saarlandes Verständnis für weitere Stellenstreichungen haben, wenn das eingesparte Geld für die Ausweitung der Regierungsmannschaft aus reinen Proporzgründen wieder verausgabt werde.<br />
</em></p></blockquote>
<p>Schwerer wiegen allerdings die inhaltlichen Vorbehalte gegen die Personalunion Ministerpräsident/Justizminister. Nach zwei gescheiterten Anläufen 1999 und 2004 &#8211; damals war der Müller-Plan, das Justizministerium in Personalunion zu übernehmen noch am öffentlichen Protest gescheitert &#8211; hat Müller sich jetzt über alle Bedenken hinweggestzt. Damit nimmt Müller in Kauf, dass die Unabhängigkeit der Justiz in Frage gestellt wird. War schon in der Vergangenheit die Justiz ab und an im öffentlichen Focus der zu großen Regierungsnähe, so werden sich diese Vorbehalte jetzt sicher noch verstärken. Mit dieser Problematik befasst sich u.a. die FTD ausführlich und spricht von einer <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:jamaika-im-saarland-peter-muellers-riskante-doppelrolle/50035289.html" target="_blank">&#8220;riskanten Doppelrolle&#8221;</a>.  Auf den Punkt bringt es darin Olaf Jaeger, Präsident des saarländischen Anwaltsvereines, der Müller den Hang zu einem &#8220;Unfehlbarkeitsstatus&#8221; unterstellt:</p>
<blockquote><p><em>Wenn ein Fehler im Bereich der Justiz einen Rücktritt des Justizministers erforderlich macht, so würde dies bedeuten, dass der Ministerpräsident gehen müsste. Dann kippt die ganze Regierung. Da dies die Koalition nicht fordern wird, bleiben Fehler im Justizbereich ohne personelle Konsequenzen der Ministeriumsspitze.</em></p></blockquote>
<p>Auch der saarländische Richterbund sieht Müllers Okkupation des Justizressorts mehr als kritisch. In seiner <a href="http://de.news.yahoo.com/17/20091106/tde-das-darf-eigentlich-nicht-sein-75240f8.html" target="_blank">Stellungnahme</a> verweist Richterbund-Chef Werner Kockler auf die verfassungsrechtlichen Widersprüche dieser Regelung:</p>
<blockquote><p><em>Das oberste Exekutivorgan hat zugleich die Justiz in der Hand &#8211; das darf eigentlich nicht sein.</em></p></blockquote>
<p>Was bleibt ist also mehr als ein fader Beigeschmack. Jamaika startet mit einem fragwürdigen verfassungsrechtlichen Griff in die Trickkiste.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über die Stimmung der Grünen]]></title>
<link>http://tdfrey.wordpress.com/2009/11/07/uber-die-stimmung-der-grunen/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 10:03:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim-Dustin Frey</dc:creator>
<guid>http://tdfrey.wordpress.com/2009/11/07/uber-die-stimmung-der-grunen/</guid>
<description><![CDATA[Innerhalb der Saar-Grünen brodelt es gewaltig: Immer mehr Mitglieder kritisieren die Umgangsweise de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/sr.png"><img class="alignright size-full wp-image-533" title="sr-online.de" src="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/sr.png" alt="sr-online.de" width="200" height="153" /></a>Innerhalb der Saar-Grünen brodelt es gewaltig: Immer mehr Mitglieder kritisieren die Umgangsweise der Parteispitze mit Jamaika-Kritikern. Die Saarbrücker Stadtratsfraktion kritisierte Ulrich heftig. Die Merziger wollen nun keine Delegierten zum Parteitag schicken.</p>
<p>Auf dem Parteitag der Grünen am Sonntag wird der Grünen Stadtverband Merzig nicht vertreten sein. Nach der umstrittenen Neuwahl der drei Delegierten hat der Stadtverbandsvorsitzende Klaus Borger keine Delegierten für Sonntag gemeldet. Borger sagte dem SR, damit wolle er zu Deeskalation beitragen und den parteiinternen Streit schlichten.</p>
<p>Der Kreisvorsitzende der Grünen, Stefan Müller, war auf einer überraschend einberufenen Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche nicht mehr zum Delegierten gewählt worden. Müller hatte sich zuvor öffentlich mehrfach gegen eine Jamaika-Koalition ausgesprochen</p>
<p>Er hat die Neuwahl der Delegierten inzwischen angefochten. Das hat ein Sprecher des Berliner Bundesvorstandes dem SR bestätigt. Ein Sprecher der Bundesgrünen sagte, die Vorgänge im Stadtverband Merzig würden zahlreiche Fragen aufwerfen.</p>
<p>Müller kritisierte, dass zu der Mitgliederversammlung nicht satzungsgemäß eingeladen worden sei. Das Schiedsgericht der Landesgrünen wird aber wohl nicht vor dem Parteitag am Sonntag über die Anfechtung entscheiden.</p>
<h3>Unmut bei Saarbrücker Grünen</h3>
<p>Unterstützung bekommt Stefan Müller dabei unter anderem von den Grünen in Saarbrücken. Erst am Donnerstag äußerte der Vorstand der Grünen in Saarbrücken-Mitte seinen Unmut über den parteiinternen Umgang mit Kritikern des geplanten Jamaika-Bündnisses.</p>
<p>Die Entwicklungen der vergangenen Wochen &#8220;legten die Vermutung nahe, dass es jetzt wohl darum geht, all diejenigen mundtot zu machen, die gegen das Bündnis mit CDU und FDP sind,&#8221; sagte Guido Vogel-Latz, Sprecher der Grünen in Saarbrücken-Mitte.Vogel-Latz: &#8220;Wir halten diese Vorgehensweise für undemokratisch und autoritär und in der Außenwirkung für parteischädigend.&#8221;</p>
<h3>Stimmung innerhalb der Grünen &#8220;miserabel&#8221;</h3>
<p>Darüber hinaus kritisieren die Saarbrücker Grünen die Äußerung von<br />
Parteichef Hubert Ulrich, der bei den Jamaika-Kritikern von &#8220;Einzelstimmen&#8221; spricht. &#8220;Wir sehen die Verhältnisse in der Saarbrücker Partei und deren Umfeld gerade umgekehrt,&#8221; sagte Vogel-Latz. Die Stimmung im grünen Umfeld sei &#8221;miserabel&#8221;. Über vierzig Grünen-Anhänger hätten ihnen mitgeteilt, dass sie von der Entscheidung für Jamaika &#8220;bitter enttäuscht&#8221; seien.</p>
<h3>Forderungen an Ulrich</h3>
<p>Die Grünen in Saarbrücken sind der Meinung, dass die Stimmverhältnisse auf den Landesparteitagen nicht wirklich die Stimmung an der Parteibasis wiedergeben und fordern von Ulrich einen offenen Dialog mit den Kritikern. „Das Mindeste, was wir von Hubert Ulrich erwarten, ist, dass er diesen Umstand akzeptiert und ernst nimmt,&#8221; fordert Vogel-Latz. &#8220;Es ist wichtig, die Kritiker nicht auszugrenzen und totzuschweigen, sondern mit ihnen in einen Dialog zu treten. Nur so lassen sich grüne Inhalte im Saarland auch umsetzen.&#8221;</p>
<h3>Offener Brief an Bundesvorstand</h3>
<p>Die Saarbrücker Grünen stehen mit ihrer Kritik nicht allein da. Anfang der Woche hatten sich bereits mehr als 100 Grünen-Mitglieder in einem offenen Brief an den Bundesvorstand gewandt. Sie forderten den Landesparteitag der Saar-Grünen auszusetzen. Die Unklarheiten bei der Nominierung der Parteitagsdelegierten müssten zunächst ausgeräumt werden. Zudem sei die hohe Zahl der Mitglieder im Stadtverband Saarlouis zu hinterfragen.</p>
<p>Zu den Unterzeichnern des Briefes zählten zahlreiche Grüne Kreisvorsitzende sowie der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn. Sie gelten alle als Vertreter des linken Flügels.</p>
<p>Der Bundesvorstand hingegen stellte sich in seiner Antwort hinter den Landesverband. Er forderte die Autoren des Briefes auf, ihn zurückzuziehen. Einige der darin erhobenen Vorwürfe beruhten auf falschen oder veralteten Vorwürfen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeit für Veränderung!]]></title>
<link>http://tdfrey.wordpress.com/2009/11/04/zeit-fur-veranderung/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 15:00:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim-Dustin Frey</dc:creator>
<guid>http://tdfrey.wordpress.com/2009/11/04/zeit-fur-veranderung/</guid>
<description><![CDATA[© Klaus Stuttmann – www.stuttmann-karikaturen.de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.stuttmann-karikaturen.de/archivseq.php?id=3322"><img class="aligncenter size-full wp-image-507" title="Karikatur - Veränderung" src="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/kari_20091012_veraenderung.gif" alt="Karikatur - Veränderung" width="500" height="349" /></a></p>
<p style="text-align:center;">© Klaus Stuttmann – <a href="http://www.stuttmann-karikaturen.de">www.stuttmann-karikaturen.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der grüne Mob von der Saar.]]></title>
<link>http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/11/04/der-grune-mob-von-der-saar/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:42:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>harrygambler2009</dc:creator>
<guid>http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2009/11/04/der-grune-mob-von-der-saar/</guid>
<description><![CDATA[No Mobbing Saar Den Bürger und den wenigen &#8220;Wähler&#8221; vom Saarland hat die Form und der We]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1006" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1006" title="logo" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/logo.gif?w=150" alt="logo" width="150" height="97" /><p class="wp-caption-text">No Mobbing Saar</p></div>
<p>Den Bürger und den wenigen &#8220;Wähler&#8221; vom Saarland hat die Form und der Weg, wie es zur Bildung der ersten schwarz-gelb-grünen &#8220;Jamaikaampelkoalition&#8221; immer schon entsetzt. Da wurden teilweise den Grünen mehr Ministerposten angeboten als diese Abgeordnete hatten.</p>
<p>Die Gier nach Macht hat nun neben Schwarz und Gelb eine dritte Farbe, Grün, manche sagen auch Giftgrün. Am Ende erhielten die drei grünen Abgeordneten zwei Ministerposten, einer muss wegen der Ausgewogenheit im Saal Platz nehmen. Doch damit nicht genug.</p>
<div id="attachment_1007" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1007" title="Die Zwei" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/die-zwei.jpg?w=150" alt="Die Zwei" width="150" height="99" /><p class="wp-caption-text">Es war mal eine große Männerfreundschaft oder gar Liebe. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Die grünen Mobbingfestspiele an der Saar gehen weiter.  &#8221;In der Villa Fuchs, einem Bistro in der saarländischen Kleinstadt Merzig, traf sich vergangenen Donnerstagabend ein Häuflein Grüne. Sie waren nicht zum Essen verabredet. Zwei Tage vorher hatten sie per E-Mail überraschend die Einladung zu einer Mitgliederversammlung in dem Lokal erhalten. Von den rund 20 Grünen des Merziger Stadtverbandes erschienen nur sieben. Darunter auch Stefan Müller, Vorsitzender des Grünen-Kreisverbandes Merzig-Wadern und außerdem Parteitagsdelegierter. Ein wichtiges Amt. Delegierte entscheiden über Vorstandsposten, Parteiprogramme oder eine Regierungskoalition – wie sie in zwei Wochen auf dem nächsten Landesparteitag beschlossen werden soll.”(1)</p>
<p>&#8220;Als Stefan Müller kurz darauf das Bistro verließ, war er zwar noch Grünen-Kreisvorsitzender, aber nicht mehr Delegierter. Außer ihm verlor noch ein zweiter Merziger Grüner während des Treffens im Restaurant seine Funktion. Die Abstimmung darüber endete vier gegen drei. Mit eingefädelt worden war die handstreichartige Aktion von dem stellvertretenden Grünen-Landesvorsitzenden Klaus Borger, einem engen politischen Weggefährten von Grünen-</p>
<div id="attachment_1008" class="wp-caption alignleft" style="width: 151px"><img class="size-thumbnail wp-image-1008" title="Dsc01846" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/dsc01846.jpg?w=141" alt="Dsc01846" width="141" height="150" /><p class="wp-caption-text">Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Chef Hubert Ulrich. Borger bekannte sich offen dazu, selbst Delegierter werden zu wollen. Er wolle sicherstellen, dass die Jamaika-Koalition auch bei der endgültigen Entscheidung beim nächsten Parteitag am kommenden Wochenende eine deutliche Mehrheit erhält. Borger gilt als Aspirant für das Amt eines Umwelt-Staatssekretärs in einer schwarz-gelb-grünen Koalition&#8221;. (2)</p>
<p>&#8220;Schon vor diesem Parteitag fühlten sich <strong>viele interne Kritiker gemobbt</strong>. Abweichler wie Brunhilde Wagner wurden vom Parteichef telefonisch bearbeitet. Zwei Tage vor der Abstimmung rief Ulrich sie an und wetterte gegen Rot-Rot-Grün. In ihrem Fall vergeblich. Sie stimmte trotzdem gegen Jamaika&#8221;.(2)</p>
<p>Denn plötzlich kam auch das alte und immer wieder bei Politikern beliebte Spiel um Kohle und Vorteilsannahme ins Spiel. Und das gefiel dem Chef vom Mob gar nicht. Denn er hat ja nur an seine Zukunft gedacht. Welche korrupten Menschen machen das eigentlich nicht?</p>
<div id="attachment_1009" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-1009" title="Selbstliebe" src="http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/files/2009/11/selbstliebe.jpg?w=150" alt="Selbstliebe" width="150" height="100" /><p class="wp-caption-text">Bei uns denkt und kämpft jeder für sich selbst und das nennt man Grüne Politik</p></div>
<p>Ulrich, der neue grüne Ich-Mensch und Chefmobber lebt ja nicht vom Brot alleine. &#8220;Ulrich arbeitete von 2001 bis Oktober 2009 als Marketingleiter für das saarländische Softwarehaus think&#38;solveBeratungsgesellschaft mbH. Dessen Mitgesellschafter Ostermann gehört zur Kerngruppe der Liberalen, die mit CDU und Grünen die Koalitionsgespräche führt. Eine pikante Konstellation: <strong>Ulrich verhandelt quasi mit seinem Arbeitgeber über die künftige Regierung</strong> des Saarlands. Der Parteivorsitzende räumte unterdessen ein, er habe bis Anfang Oktober monatlich 1500 Euro von think&#38;solve erhalten&#8221;. (2)</p>
<p>So ist das mit den Grünen 2009, sie sind nun voll integriert in die Wellness-Zentren der Politik und da geht es um Geld und Macht. Lafonatine hätte das aber wissen müssen, er hat doch gerade Gazpromschröder als Kanzler und Hartz-Freund erlebt. Schließlich waren sie mal die Hoffnung der alten Parteidame, wie hieß die denn nochmals? Ach ja, SPD lautet die richtige Antwort.</p>
<p>1)<a href="http://augur.blog.volksfreund.de/tag/klaus-borger/">http://augur.blog.volksfreund.de/tag/klaus-borger/</a></p>
<p>2)<a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2260853_0_6774_-streit-um-jamaika-koalition-mobbing-bei-den-saar-gruenen.html">http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2260853_0_6774_-streit-um-jamaika-koalition-mobbing-bei-den-saar-gruenen.html</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bildnis mit Sumpflandschaft]]></title>
<link>http://hanniballektor.wordpress.com/2009/11/02/bildnis-mit-sumpflandschaft/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 06:54:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frank Benedikt</dc:creator>
<guid>http://hanniballektor.wordpress.com/2009/11/02/bildnis-mit-sumpflandschaft/</guid>
<description><![CDATA[Neues aus dem Sumpf im Saarland: Dort wird auch munter gemobbt und &#8220;auf Linie&#8221; gebracht.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Neues aus dem Sumpf im Saarland: Dort wird auch munter gemobbt und &#8220;auf Linie&#8221; gebracht.]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mobbing bei den Saar-Grünen]]></title>
<link>http://tdfrey.wordpress.com/2009/10/31/mobbing-bei-den-saar-grunen/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 17:40:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim-Dustin Frey</dc:creator>
<guid>http://tdfrey.wordpress.com/2009/10/31/mobbing-bei-den-saar-grunen/</guid>
<description><![CDATA[Im Saarland ist wegen der geplanten Jamaika-Koalition ein heftiger Richtungsstreit bei den Grünen en]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/stuttgarter-zeitung.png"><img class="alignright size-full wp-image-476" title="stuttgarter-zeitung.de" src="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/stuttgarter-zeitung.png" alt="stuttgarter-zeitung.de" width="165" height="36" /></a>Im Saarland ist wegen der geplanten Jamaika-Koalition ein heftiger Richtungsstreit bei den Grünen entflammt. Geführt wird er mit harten Bandagen.</p>
<p>In der Villa Fuchs, einem Bistro in der saarländischen Kleinstadt Merzig, traf sich vergangenen Donnerstagabend ein Häuflein Grüne. Sie waren nicht zum Essen verabredet. Zwei Tage vorher hatten sie per E-Mail überraschend die Einladung zu einer Mitgliederversammlung in dem Lokal erhalten. Von den rund 20 Grünen des Merziger Stadtverbandes erschienen nur sieben. Darunter auch Stefan Müller, Vorsitzender des Grünen-Kreisverbandes Merzig-Wadern und außerdem Parteitagsdelegierter. Ein wichtiges Amt. Delegierte entscheiden über Vorstandsposten, Parteiprogramme oder eine Regierungskoalition – wie sie in zwei Wochen auf dem nächsten Landesparteitag beschlossen werden soll.</p>
<p>Als Stefan Müller kurz darauf das Bistro verließ, war er zwar noch Grünen-Kreisvorsitzender, aber nicht mehr Delegierter. Außer ihm verlor noch ein zweiter Merziger Grüner während des Treffens im Restaurant seine Funktion. Die Abstimmung darüber endete vier gegen drei. Mit eingefädelt worden war die handstreichartige Aktion von dem stellvertretenden Grünen-Landesvorsitzenden Klaus Borger, einem engen politischen Weggefährten von Grünen-Chef Hubert Ulrich. Borger bekannte sich offen dazu, selbst Delegierter werden zu wollen. Er wolle sicherstellen, dass die Jamaika-Koalition auch bei der endgültigen Entscheidung beim nächsten Parteitag am kommenden Wochenende eine deutliche Mehrheit erhält. Borger gilt als Aspirant für das Amt eines Umwelt-Staatssekretärs in einer schwarz-gelb-grünen Koalition. Eine Anfrage von Sonntag Aktuell ließ er am Samstag unbeantwortet.</p>
<p>Der Grund für den Blitzaustausch der Delegierten ist schlicht: Stefan Müller und sein Parteifreund waren dem Landesvorstand unangenehm aufgefallen, als sie vor drei Wochen bei einer Grünen-Landesversammlung gegen die von Ulrich empfohlene Jamaika-Koalition stimmten. Überraschende 78 Prozent der Delegierten folgten dagegen dem vorgegebenen Kurs.</p>
<h5>Interne Kritiker fühlen sich gemobbt</h5>
<h5><span style="font-weight:normal;font-size:13px;">Schon vor diesem Parteitag fühlten sich viele interne Kritiker gemobbt. Abweichler wie Brunhilde Wagner wurden vom Parteichef telefonisch bearbeitet. Zwei Tage vor der Abstimmung rief Ulrich sie an und wetterte gegen Rot-Rot-Grün. In ihrem Fall vergeblich. Sie stimmte trotzdem gegen Jamaika. Hubert Ulrich kann die Aufregung über seine Telefonaktion nicht verstehen. Bei einem so wichtigen Parteitag sei es doch völlig normal, vorher mit den Delegierten zu reden. Der parteiinterne Konflikt gewann in den letzten Tagen noch an Schärfe, nachdem Sonntag Aktuell enge geschäftliche Verbindungen zwischen dem Grünen-Landesvorsitzenden Hubert Ulrich und dem umstrittenen Saarbrücker FDP-Kreisvorsitzenden Hartmut Ostermann aufdeckte.</span></h5>
<p>Ulrich arbeitete von 2001 bis Oktober 2009 als Marketingleiter für das saarländische Softwarehaus think&#38;solve Beratungsgesellschaft mbH. Dessen Mitgesellschafter Ostermann gehört zur Kerngruppe der Liberalen, die mit CDU und Grünen die Koalitionsgespräche führt. Eine pikante Konstellation: Ulrich verhandelt quasi mit seinem Arbeitgeber über die künftige Regierung des Saarlands. Der Parteivorsitzende räumte unterdessen ein, er habe bis Anfang Oktober monatlich 1500 Euro von think&#38;solve erhalten.</p>
<p>Parteiinterne Kritiker wie der Vorsitzende der Saarbrücker Stadtratsfraktion, Thomas Brück, verlangten daraufhin von Ulrich die &#8220;umfassende Offenlegung&#8221; der wirtschaftlichen Beziehung zum FDP-Verhandlungspartner Ostermann. Aus Sicht der grünen Widersacher Ulrichs ist es &#8220;nur schwer nachvollziehbar&#8221;, dass &#8220;ein gut dotierter Fraktionsvorsitzender mit etlichen Ehrenämtern auch noch Zeit für einen bezahlten Nebenjob hat&#8221;. Dies, so die Kritiker, habe einen &#8220;schalen Beigeschmack&#8221;. Viele Arbeitnehmer bekämen für eine Vollzeitstelle zum Teil deutlich weniger.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die innerparteiliche Opposition stellt kritische Fragen</strong></p>
<p>Die innerparteiliche Opposition will deshalb wissen, welche konkrete Gegenleistung Ulrich für das Honorar erbracht hat. Der Grünen-Landesvorsitzende empfindet derartige Forderungen aber offenbar als Majestätsbeleidigung. Die Kritik, donnerte er, sei &#8220;absoluter Blödsinn&#8221;. Gegenüber dem Saarländischen Rundfunk beteuerte Ulrich, er habe sich lediglich ein &#8220;berufliches Standbein&#8221; erhalten wollen. Zum Mitinhaber Ostermann habe er bei think&#38;solve keine Kontakte gepflegt. Die ganze Geschichte habe ohnehin &#8220;keinerlei Einfluss&#8221; auf die Koalitionsverhandlungen. Außerdem habe er den Nebenjob nun aufgegeben, da &#8220;die Nähe zur Wirtschaft&#8221; zu groß gewesen wäre.</p>
<p>Der saarländische SPD-Generalsekretär Reinhold Jost fragte sarkastisch: &#8220;Waren die Sondierungsgespräche zwischen Ulrich und der Ostermann-FDP lediglich eine Gesellschafterversammlung von guten Geschäftspartnern?&#8221; Die Entscheidung für Jamaika erscheine nun in einem ganz anderen Licht. Linksfraktionschef Gregor Gysi verlangte von den Grünen gestern die Aufkündigung der Jamaika-Koalition. In einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur forderte Gysi die Grünen im Saarland darüber hinaus auf, ihren Vorsitzenden wegen dessen Verquickung mit dem FDP-Politiker Ostermann abzulösen. Ulrich wies dies umgehend zurück. Die Linke solle vor der &#8220;eigenen Haustür kehren&#8221;.</p>
<p>Die innerparteiliche Opposition bei den Grünen überlegt jetzt, eine Befragung der Basis zur Koalitionsaussage zu initiieren. Bei einer derart weitreichenden Entscheidung, argumentiert Stefan Müller, müssten die Mitglieder zu Wort kommen: &#8220;Wenn nicht jetzt, wann sonst?&#8221; Viel Zeit ist nicht mehr. Ursprünglich war der entscheidende Parteitag für den 15. November geplant. Jetzt sollen die Delegierten schon am nächsten Sonntag abstimmen. Hubert Ulrich will kein Risiko eingehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Fotoblog Fotograf Hannover]]></title>
<link>http://webdesignart.wordpress.com/2009/10/28/fotoblog-fotograf-hannover/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:35:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>webdesignart</dc:creator>
<guid>http://webdesignart.wordpress.com/2009/10/28/fotoblog-fotograf-hannover/</guid>
<description><![CDATA[Der neue Fotoblog von Ulrich Kohlhoff Hannover Fotograf Hannover bietet akteuelle Informationen, ter]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der neue <a href="http://fotografhannover.wordpress.com/">Fotoblog</a> von Ulrich Kohlhoff Hannover Fotograf Hannover bietet akteuelle Informationen, termine und News zum Thema Fotograf Hannover, Fotoshooting, Casting, Fotostudio und Fotos von Ulrich Kohlhoff.  </p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Zweifel an Jamaika wachsen]]></title>
<link>http://tdfrey.wordpress.com/2009/10/27/zweifel-an-jamaika-wachsen/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:15:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim-Dustin Frey</dc:creator>
<guid>http://tdfrey.wordpress.com/2009/10/27/zweifel-an-jamaika-wachsen/</guid>
<description><![CDATA[Grünen-Landeschef Ulrich steht unter Druck, weil er für einen FDP-Unternehmer arbeitete. Die Basis i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/taz.png"><img class="alignright size-full wp-image-469" title="taz.de" src="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/taz.png" alt="taz" width="300" height="79" /></a>Grünen-Landeschef Ulrich steht unter Druck, weil er für einen FDP-Unternehmer arbeitete. Die Basis ist verärgert.</p>
<p>Der Beschluss der Saar-Grünen vom 11. Oktober, das Saarland zusammen mit CDU und FDP regieren zu wollen, habe zu &#8220;keinen dramatischen Fluchtbewegungen aus der Partei geführt&#8221;, berichtet die neue Geschäftsführerin der Landtagsfraktion, Claudia Beck. In den zwei Wochen nach dem Parteitag seien 35 Austritte registriert worden. Es habe aber auch zehn Eintritte in die Partei gegeben.</p>
<p>Wohl aber nicht wegen &#8220;Jamaika&#8221;. Martin Dauber aus Blieskastel jedenfalls berichtet, dass in der Barockstadt zwei junge Menschen den Grünen beigetreten seien, weil die Delegierten aus Blieskastel nahezu geschlossen gegen &#8220;Jamaika&#8221; gestimmt hätten. Und dass sie diese konsequent konträre Haltung der Blieskasteler zur &#8220;Jamaika-Linie&#8221; von Partei- und Landtagsfraktionschef Hubert Ulrich stark beeindruckt habe.</p>
<p>Die &#8220;unglaublich vielen Delegierten aus Saarlouis&#8221; &#8211; dem Heimatortsverein von Ulrich &#8211; macht Walter Neyses aus Dillingen für den Parteitagsbeschluss pro &#8220;Jamaika&#8221; mit verantwortlich. Neyses trat vergangene Woche aus der Partei aus, auch weil er sich durch die Parteitagsregie in seinem Rederecht beschnitten sah.</p>
<p>Ein schwerer Verlust für die Grünen Saar, denn Neyses verfügt über beste Verbindungen zu den Bürgerinitiativen und war der einzige Grüne im Rat der Stadt. Er bestätigt auf <em>taz</em>-Nachfrage auch die Gerüchte, wonach Ulrich im Vorfeld des Parteitags viele Grüne angerufen und dazu animiert habe, für &#8220;Jamaika&#8221; die Hand zu heben. &#8220;In unserem Ortsverein wurden alle vorher vom Chef instruiert&#8221;, sagt Neyes.</p>
<p>Seit diesem Wochenende wird Ulrich auch vorgehalten, als Landtagsabgeordneter bis zum 1. Oktober in einer Firma gearbeitet zu haben, die dem Kreisvorsitzenden der Saarbrücker FDP, dem Unternehmer und Multimillionär Hartmut Ostermann, zum großen Teil gehört. Dieser heißt im Saarland auch der &#8220;Pate von Saarbrücken&#8221;.</p>
<p>Ostermann saß bei den Sondierungsgesprächen mehrfach mit am Tisch. Die Grünen in Saarbrücken &#8220;wundern&#8221; sich nun und wollen eine &#8220;parteiinterne Diskussion&#8221; darüber initiieren. Und die Grünen im Kreisverband Merzig-Wadern verlangen vom Landesvorstand Aufklärung darüber, ob Ostermann der Partei vielleicht auch Geld gespendet habe.</p>
<p>Man müsse den Einsatz von Ulrich für ein Bündnis mit FDP und CDU nun wohl &#8220;in einem ganz anderen Licht sehen&#8221;, konstatiert SPD-Generalsekretär Reinhard Jost süffisant. Die Linke Saar, der Ulrich &#8220;Unzuverlässigkeit&#8221; vorgeworfen hatte, spricht von &#8220;gekaufter Politik&#8221; und fordert seinen Rücktritt. Ulrich weist alle Vorwürfe zurück: &#8220;Absolute Luftnummern!&#8221; Er habe in der Firma gearbeitet, um sich neben der Politik ein berufliches Standbein zu erhalten. Zudem habe er diese Nebentätigkeit, die ihm 1.500 Euro brutto eingebracht habe, ordnungsgemäß ausgewiesen.</p>
<p>Die <em>Saarbrücker Zeitung</em> hat jetzt auch die Ergebnisse der Sondierungsgespräche noch einmal miteinander vergleichen. Sie kommt dabei zu dem eindeutigen Schluss, dass die Grünen &#8211; ganz im Gegensatz zu den Behauptungen von Ulrich &#8211; mit SPD und Linken auf vielen Politikfeldern doch sehr viel mehr grüne Programmatik hätten verwirklichen können als jetzt mit CDU und FDP.</p>
<p>Am 2. November beginnen die eigentlichen Koalitionsverhandlungen. Am 15. November soll ein Parteitag der Grünen Saar den Koalitionsvertrag und das Regierungspersonal absegnen. Viele Grüne glauben, dass es dafür dann &#8211; anders als auf dem Koalitionsparteitag am 11. Oktober &#8211; keine Zweidrittelmehrheit mehr geben wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die grünen Unterschiede]]></title>
<link>http://tdfrey.wordpress.com/2009/10/24/die-grunen-unterschiede/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 12:00:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim-Dustin Frey</dc:creator>
<guid>http://tdfrey.wordpress.com/2009/10/24/die-grunen-unterschiede/</guid>
<description><![CDATA[Ein Vergleich der Sondierungspapiere von Jamaika und Rot-Rot-Grün offenbart größere Unterschiede als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/saarbruecker-zeitung.gif"><img class="alignright size-full wp-image-489" title="saarbruecker-zeitung.de" src="http://tdfrey.wordpress.com/files/2009/11/saarbruecker-zeitung.gif" alt="saarbruecker-zeitung.de" width="369" height="63" /></a>Ein Vergleich der Sondierungspapiere von Jamaika und Rot-Rot-Grün offenbart größere Unterschiede als bisher bekannt – insbesondere in der Innen-, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitik.</p>
<div id="_mcePaste">Auf dem Grünen-Parteitag am 11. Oktober in Fraulautern schien alles klar. Parteichefin Claudia Willger-Lambert sagte den 150 Delegierten, inhaltlich seien die Angebote, die CDU und FDP sowie SPD und Linke den Grünen machen, „fast gleich“. Der SZ liegen jetzt die Protokolle der Sondierungsgespräche mit der bürgerlichen und der rot-roten Seite vor. Ein Vergleich offenbart zahlreiche Unterschiede.</div>
<div id="_mcePaste">So ist im rot-rot-grünen Papier ein Ja zum gesetzlichen Mindestlohn und einem branchenübergreifenden Tariftreuegesetz enthalten. Im Jamaika-Protokoll wird der Mindestlohn abgelehnt, und die Reichweite des Tariftreuegesetzes ist auf den öffentlichen Personennahverkehr begrenzt – falls es überhaupt zu diesem Gesetz kommt, denn Jamaika strebt eine „länderübergreifende Lösung“ unter Einschluss des CDU/FDP-regierten Landes Baden-Württemberg an.</div>
<div id="_mcePaste">Die (auch von den großen christlichen Kirchen erhobene) Forderung im Grünen-Programm nach „Einrichtung eines sozialen Arbeitsmarktes“ für Arbeitslose, die auf dem ersten Arbeitsmarkt chancenlos sind, findet sich nur bei Rot-Rot-Grün wieder. Im Jamaika-Protokoll steht dazu nichts. Beim Ladenschluss prüft Jamaika die Einführung eines langen Donnerstags – was Rot-Rot-Grün nicht gemacht hätte.</div>
<div id="_mcePaste">Stichwort Finanzpolitik: In ihrem Programm lehnen die Grünen die vereinbarte Schuldenbremse ab und fordern eine „gerechte Steuerpolitik“ zur Stabilisierung der Länderfinanzen auf der Einnahmenseite. Eine rot-rot-grüne Regierung hätte die Schuldenbremse abgelehnt und eine Verfassungsklage dagegen erwogen. Im Jamaika-Bündnis akzeptieren die Grünen die Schuldenbremse indirekt, indem sie zu deren Absicherung ihre Zustimmung zu einer „staatsvertraglichen Regelung“ in Aussicht stellen. Rot-Rot-Grün hätte dem Sondierungsprotokoll zufolge die kommunale Finanzausstattung verbessert und sich im Bundesrat für höhere Vermögensteuern stark gemacht. Im Jamaika-Papier steht dazu entweder nichts (Vermögensteuer) oder es ist dort nur ein Prüfauftrag enthalten (Kommunalfinanzen).</div>
<div id="_mcePaste">Eine rot-rot-grüne Regierung hätte – im Einklang mit grüner Programmatik – das Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt, die Aufenthaltsdauer von Flüchtlingen im Lager Lebach auf drei Monate begrenzt, deren Versorgung von Sach- auf Geldleistungen umgestellt, die Auskunftsansprüche von Bürgern gegenüber Behörden im Informationsfreiheitsgesetz erweitert und die polizeiliche Speicherung der Fotos und Fingerabdrücke von unter 14-jährigen Kindern verboten. Im Jamaika-Papier steht zu alledem entweder nichts oder man beschränkt sich auf Prüfaufträge. Die von den Grünen verlangte Zusammenführung von privatem und öffentlichem Datenschutz hätte Rot-Rot-Grün in jedem Fall umgesetzt. Jamaika stellt dies unter den Vorbehalt einer ausstehenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs.</div>
<div id="_mcePaste">Bei den Jamaika-Sondierungen haben die Grünen weiteren Investitionen im Bereich des Flughafens Ensheim (wie sie vom Bund für Umwelt und Naturschutz abgelehnt werden) zugestimmt, im rot-rot-grünen Papier steht dazu nichts. Rot-Rot-Grün hätte auf die Verschwenkung der A 1 zur A 623 verzichtet, das Jamaika-Papier enthält dazu keine Aussage.</div>
<div id="_mcePaste">Eine rot-rot-grüne Regierung hätte entsprechend der Programmatik der Grünen die studentische Mitbestimmung ausgebaut und in der Staatskanzlei eine Stabsstelle zur Gleichstellung der Geschlechter eingerichtet. Jamaika plant weder das eine noch das andere.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[368 Meter geballter Sex - 40 Jahre Berliner Fernsehturm]]></title>
<link>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/10/21/368-meter-geballter-sex-40-jahre-berliner-fernsehturm/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:30:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcelnakoinz</dc:creator>
<guid>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/10/21/368-meter-geballter-sex-40-jahre-berliner-fernsehturm/</guid>
<description><![CDATA[Le tour Spree Er war schon Drehort, DDR-Prestigeobjekt, Ort von Trauungen und musste beweisen, dass ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">
<div id="attachment_289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-289" title="Foto: M. Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/img_73522.jpg" alt="Le tour Spree" width="500" height="530" /><p class="wp-caption-text">Le tour Spree</p></div>
<p style="text-align:left;">Er war schon Drehort, DDR-Prestigeobjekt, Ort von Trauungen und musste beweisen, dass ihm auch Pink steht. Kaum jemand kann an seinem vierzigsten Geburtstag von sich behaupten, ein derart bewegtes Leben gehabt zu haben, wie der Berliner Fernsehturm. Da ist es auch kein Wunder, dass das markanteste Gebäude Berlins schnell zur Stylikone, zum Pop-Phänomen und Markenzeichen der Hauptstadt avancierte. Die Presse aus aller Herren Länder rennt ihm darum ununterbrochen die Türe ein. Besonders in seinem Geburtstagsjahr war es deshalb selbst dem strassenfeger-Redakteur nicht möglich, fünfzehn Minuten seiner kostbaren Zeit zu ergattern. Macht nichts. Er spricht nämlich durchaus für sich selbst! Seine Geschichte ist untrennbar mit den Berlinern zu seinen Füßen verbunden und das muss, typisch für Berliner, natürlich gefeiert werden. Man widmete dem berühmten Berliner bereits einen gehäkelten Schlüsselanhänger; sein Konterfei zierte schon T-Shirts, Tassen und überhaupt alles, was sich irgendwie unter die Leute bringen lässt. Selbst Kräuterlikörflaschen, Duftflakons und Glas-Wasserpfeifen („Alex-Bong“ genannt), die seinem wohlgeformten Körper nachempfunden sind, kann man käuflich erwerben,.</p>
<p><strong>Wir haben ihn zum Fressen gern</strong><br />
Ein Souvenir sticht aus der Masse der Vermarktungsartikel jedoch genauso hervor, wie der Turm selbst aus dem sonst eher niedrig bebauten Berlin. Die Rede ist von Philipp Beriefs (44) Ausstechformen in Gestalt des Fernsehturms. Denn</p>
<div id="attachment_291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-291" title="Foto: Matti Hillig" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/foto-matti-hillig1.jpg?w=300" alt="Philipp Berief" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Philipp Berief</p></div>
<p>seine rote Kunststoffsilhouette ist nicht nur ein prima Hingucker für das heimische Regal, es ist zudem auch noch nützlich! Besonders um die Adventszeit herum.* Dabei ist die Tauglichkeit als Aufsteller ursprünglich gar nicht vom Erfinder angedacht worden, sondern war eher ein unerwarteter Nebeneffekt des Umstiegs von anfänglich Metall- auf Kunststoffmaterialien, wie uns der Erfinder verriet. So bekam die Form einen ebenen Boden und die Idee, die ihren Ursprung irgendwo zwischen Backpartys und den Einflüssen eines Architektenvaters hatte, einen unerwarteten Dreh. Das in einer Berliner Behindertenwerkstatt konfektionierte Produkt findet man in gut sortierten Geschenkläden und demnächst auch beim Buchhändler „Thalia“.</p>
<p><strong>Dem Hype auf den Zahn gefühlt</strong></p>
<div id="attachment_293" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-293" title="Foto: Marcel Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/img_7343.jpg?w=300" alt="Sein Schatten eilt ihm weit voraus" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Sein Schatten eilt ihm weit voraus</p></div>
<p>Berlins ganzer Stolz mag zwar den ganzen Tag nur steif da stehen – wenn nicht gerade der Wind seine Zipfelmütze im Leuchtturmlook 60 Zentimeter an der Spitze hin und her wiegt – aber sein Inneres versteht es, die Leute zu bewegen. Im rotierenden „Telecafé“ kann man beim Essen einen 360°-Überblick über Berlins Baustellen (Stadtschloss) und Zwischennutzungswelten (Flughafen Tempelhof) genießen. Für die einen ist die tagsüber glitzernde Kugel auf dem 200 Meter hohen Schaft Ort eines außergewöhnlichen Abendessens, für das man schon Monate im Voraus reservieren muss. Für die anderen ist er die Diskokugel aller Diskokugeln, die Krönung der Partyhauptstadt Berlin, die paradoxer Weise immer verführerischer wird, je mehr sie in die Pleite schlittert. Für Ost-Berliner dagegen, ist das „Deutsche Washington Monument“ noch immer der Beweis, dass auch ein kleines von der Außenwelt abgetrenntes Völkchen zu baulichen Meisterleistungen im Stande war. Na ja – und auch viele West-Berliner würden nur ungern auf ihr störungsfreies Digitalfernsehen verzichten.</p>
<h3 style="text-align:left;">Wir sind die Größten! Der Fernsehturm im Wandel der Zeit</h3>
<div id="attachment_294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-294" title="Foto: Marcel Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/img_7336.jpg" alt="Alexanderplatz" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Alexanderplatz</p></div>
<div id="attachment_295" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-295" title="Foto: Marcel Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/img_4000.jpg" alt="Das &#34;X&#34; markiert die Stelle" width="500" height="666" /><p class="wp-caption-text">Das &#34;X&#34; markiert die Stelle</p></div>
<p style="text-align:left;"><strong>Um 1969</strong><br />
„Nu, Genossen, da sieht man‘s ganz genau: Da gehört er hin.“ Mit diesen Worten des SED-Parteichefs Walter Ulbrichts soll der Legende nach der Startschuss für den Turm gefallen sein. Die DDR brauchte nämlich ein Repräsentationsgebäude für die junge Republik, auf dass den „Wessis“ die Augen aus den Köpfen fallen würden. Außerdem sollten die DDR-Bürger nach 15 Jahren DDR endlich auch in den Genuss des DDR-Fernsehens kommen. Am 3. Oktober 1969 war es dann endlich so weit, „Ulbrichts Gedächtniskirche“ öffnete ihre Pforten.</p>
<p><strong>Vor 1989 </strong><br />
Von den vielen Legenden der Jugendjahre des „Telespargels“ hält sich besonders wacker die von der „Rache des Papstes“. Angespielt wird dabei auf die Blechprismen der Diskokugel, die wegen ihrer Wölbung die meiste Zeit des Tages ein „Kreuz“ reflektieren. Und das, wo doch die DDR den Einfluss der Kirchen zurückdrängen wollte. Einer ungesicherten Anekdote zufolge, soll der Architekt der Kuppel deshalb von der Stasi verhört worden sein, ob dieses Kreuz denn geplant gewesen war. Angeblich soll die Debatte durch ein milde gestimmtes Regierungsmitglied mit den Worten „Das ist kein Kreuz, sondern ein ‚Plus’ für den Sozialismus!“ beendet worden sein.</p>
<p><strong>Nach 1999 </strong><br />
Der Fernsehturm, mittlerweile zu einem Symbol für das wiedervereinte Berlin geworden, diente Eberhard Gienger, Reck-Weltmeister und Sportler des Jahres 1974 und 1978, vor genau zehn Jahren als Absprungpunkt in 210 Metern Höhe. Dieser Fallschirmsprung war jedoch vergleichsweise unspektakulär für jemand, der schon mal in 2000 Metern Höhe unter Hubschraubern turnt, bevor er den Schirm öffnet. 2007 dann, wir erinnern uns noch alle, kürte die Deutsche Telekom die Turmkugel zum Wahrzeichen der Fußball-WM und steckte sie in ein rosa… sorry …magentafarbenes Tütü. Das war dann auch das Jahr, als die beliebte Kuppel des Turms in Flammen stand. Zumindest wenn man dem TV-Sender „ProSieben“ traut, der uns das Tele-Märchen „Das Inferno – Flammen über Berlin“ erzählte.</p>
<p><strong>Heute: 2009</strong></p>
<div id="attachment_296" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-296" title="Screenshot: Youtube.de" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/10/nasa-steals-berlin-tv-tower.jpg?w=150" alt="NASA Steals Berlin TV Tower" width="150" height="120" /><p class="wp-caption-text">NASA Steals Berlin TV Tower</p></div>
<p>Betrachtet man die Form des Fernsehturms, kann man unschwer die Begeisterung für Raumfahrtechnik der 60er Jahre erkennen. Da wundert es auch niemanden, dass auf YouTube ein Video kursiert, das die NASA beim Start des Fernsehturms in Richtung Stratosphäre zeigt. Doch in Wirklichkeit wird so etwas natürlich nie passieren, ist es doch im – auch nach 40 Jahren immer noch höchsten Gebäude Deutschlands – schon ein Staatsgeheimnis, welches Reinigungsunternehmen die große runde Knutschkugel auf Hochglanz poliert. Man hat eben sicherheitstechnisch aus dem „Desaster“ von vor zwei Jahren gelernt. Gut so, denn dann können auch noch in Zukunft „längste Liebesbotschaften der Welt“ an „Ulbrichts Protzstängel“ angebracht werden. Wir wünschen dem Herren mit dem langen Hut in Rot-Weiß alles Gute zum Geburtstag und auf das die nächsten 40 Jahre nicht minder spannend werden!</p>
<p><em>* Wer Lust auf die etwas anderen Plätzchen unterm Tannenbaum hat (von Big Ben bis Brandenburger Tor), bestellt hier: www.phil-goods.com</em></p>
<h2 style="text-align:left;">Ausgabe 21, Oktober 2009</h2>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Adventures of MegaDave]]></title>
<link>http://spinelanguage.wordpress.com/2009/10/17/the-adventures-of-megadave/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 15:07:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>CM</dc:creator>
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<description><![CDATA[MegaDave (via Photobucket) If there&#8217;s one thing in this godforsaken life that I&#8217;m absolu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[MegaDave (via Photobucket) If there&#8217;s one thing in this godforsaken life that I&#8217;m absolu]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für die Menschen! Für wen denn sonst?]]></title>
<link>http://glasperlenspieler.wordpress.com/2009/10/12/fur-die-menschen-fur-wen-denn-sonst/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 12:45:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>glasperlenspieler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Erst Matschie, dann Ulrich und jetzt? Nach den Landtagswahlen in einigen Bundesländern ist die polit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erst Matschie, dann Ulrich und jetzt? Nach den Landtagswahlen in einigen Bundesländern ist die politische Lage in Deutschland gespaltener denn je. Wir sehen auf der einen Seite (voraussichtlich) Schwarz-gelb auf Bundesebene, Schwarz-rot in Thüringen, Jamaika im Saarland und, wie heute vermeldet, Rot-rot in Brandenburg. In den anderen Bundesländern sieht es ähnlich aus: Schwarz-gelb bsw. in Sachsen, Schwarz-grün in Hamburg, Rot-Grün in Bremen, nur Schwarz bsw. in Bayern und nur Rot in Rheinland-Pfalz, aber auch Rot-rot in Berlin. Eine bunte Republik möchte man meinen, eine gesunde Demokratie lebt ja von der Abwechslung, von der Vieltfalt der Meinungen und Lebensentwürfe. </p>
<p>Doch schauen wir uns einmal die Kehrseite dieser vornehmlichen Vorbildlichkeit an, denn was ist in den letzten Tagen passiert? Zum einen hat Christoph Matschie (SPD) entschieden, dass ein Politikwechsel für Thüringen auch mit der verfilzten CDU möglich ist, wohl gemerkt gegen eine Mehrheit der Mitglieder der eigenen Partei, die sich nun zur Wehr setzen. Im Saarland hingegen hat sich Hubert Ulrich (Grüne) entschieden, dass er nicht mit Lafontaine kann und hat deswegen der Basis den Vorschlag gemacht eine Jamaika-Koalition zu etablieren. Dies ist neu für das deutsche Ländle und wie so oft ist auch das Saarland Vorbild für die Rest-Republik. Was das allerdings bedeutet, dabrüber muss man sich erst einmal Gedanken machen. Wie muss man sich Schwarz-gelb-grün also vorstellen? Ein grüner Umweltminister verwaltet Atomkraftwerke und streicht Förderungen für erneuerbare Energien? Ein grüner Bildungsminister ist gegen längeres gemeinsames Lernen und für Studiengebühren? </p>
<p>Und überhaupt: wie blind muss man denn sein oder wie machtversessen? Wie kann man mit einer CDU zusammenarbeiten, die sich zunächst für G8 (also acht Jahre Sekundarstufe anstatt neun) und Studiengebühren eingesetzt hat und nun nichts mehr davon wissen will? Wie kann der Wahlverlierer Peter Müller, der das Saarland an die Wand gefahren hat und bei der Wahl dafür bitter abgestraft wurde, weiter Ministerpräsident bleiben? Und warum müssen persönliche Animositäten über politische Schnittmengen bestimmen, ja in was für einem Land leben wir eigentlich?</p>
<p>An allen Ecken des Landes spüren die Menschen, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wird, dass der Wählerwille nichts zählt, wenn eine Distanz zwischen den handelnden Politikern besteht. Die Linke bsw. wird immer noch als Nachfolger der Nachfolger der SED verstanden, obwohl sie sich an allen Stellen erneuert, ja geradezu gewandelt hat. Viele Menschen haben das, hingegen zu einer Vielzahl von politischen Akteuren, wahrgenommen. Nicht umsonst erhält diese Partei zur Bundestagswahl knapp zwölf Prozent der Wählerstimmen. Die Linke ist zu einer Partei erwachsen, die koalitionsfähig ist und in der Regierung praktisch für die Menschen gute Arbeit machen kann. In vielen thematisch radikalen Ansichten muss sie allerdings noch gezähmt werden &#8211; dies kann allerdings nicht durch Ausgrenzung geschehen! </p>
<p>Doch es geht zunächst nicht nur um die Linke oder irgendeine andere Partei. Es geht um eine neue, eigentlich selbstverständliche politische Kultur, die dem Wähler und seinem Stimmenentscheid Tribut zollt. Das bedeutet bsw., dass das Wahlrecht in Deutschland dergestalt verändert wird, dass das tatsächliche Ergebnis der Zweitstimmen genau die Sitze im Bundestag widergibt, die unsäglichen Überhangmandate also wegfallen. Das bedeutet weiterhin mehr Möglichkeiten zur direkten Demokratie, bsw. Volksentscheide auf Bundesebene, usw. Die Politik darf sich nicht von den Menschen und der Menschlichkeit entfernen, denn nur für sie ist sie da. </p>
<p><em>Der Glasperlenspieler</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer grün wählt wird sich schwarz ärgern]]></title>
<link>http://stefanjosef.wordpress.com/2009/10/12/wer-grun-wahlt-wird-sich-schwarz-argern/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 03:34:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>stefanjosef</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das war eines der Wahlplakate im Landtagswahlkampf an der Saar, dass zugegebenermaßen kaum ernst gen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-96" title="wahlversprechenbrecher" src="http://stefanjosef.wordpress.com/files/2009/10/wahlversprechenbrecher1.png" alt="wahlversprechenbrecher" width="221" height="150" />Das war eines der Wahlplakate im Landtagswahlkampf an der Saar, dass zugegebenermaßen kaum ernst genommen wurde. Allerdings zeigte sich gestern, dass es Realität wurde.</p>
<p>Ein größer angelegten Wahlbetrug gab es in den letzten Jahren wohl kaum mehr. Noch am 19 Juni schreiben die Grünen in ihrer Pressemitteilung: &#8220;Müllers Programm ist ein Eingeständnis des Scheiterns. Es reicht eben nicht, nur neue Etiketten aufzukleben und dann wieder die nächsten Jahre zu verschlafen.“ und heute kleben sie diese Etiketten mit um des Machtanspruchs eines Hubert Ulrichs willen, der am 31.7. zu Jamaika feststellte: &#8220;Wir haben eine völlig andere Zielrichtung. Wir möchten, dass Heiko Maas in diesem Lande MP wird.&#8221;<br />
Aber der eigene Geltungsdrang ist wohl wichtiger als die Zukunft des Landes, hier wurde die Wähler nach erster Manier verarscht. Etwas anderes ist nun auch in der folgenden Politik nicht zu erwarten.</p>
<p>Müller und Hartmann zeigten in den Sondierungsgesprächen ihre eigenen Wendehälse mehr als deutlich indem sie die letzten 10 Jahre Politik und ihre eigenen Wahlversprechen einfach vergaßen und dem Machterhalt zuliebe zu allem Ja und Amen sagten. Eine Unglaubwürdigtkeit die nicht einmal in der CDU ernst genommen wurde und als Geplänkel galt, denn plötzlich wollte man das G8 einfach aufgeben, Studiengebühren seien nie wichtig gewesen und echte Ganztagsschulen habe man schon immer gewollt &#8211; aber nie an eine Umsetzung gedacht und die entsprechenden Anträge im Landtag abgelehnt.</p>
<p>An dieser Stelle seien noch ncie Jungen Grünen erwähnt die bis zum Schluss für eine Koalition aufgrund der Inhalte gekämpft haben und die selbst am Vortag der Entscheidung die innerparteiliche Demokratie der Grünen durch die Umtriebe Ulrichs gefährdet sahen und eine geheime Abstimmung forderten.</p>
<p>Leider habe sie heute schon die entsprechende Pressemitteilung gelöscht und sich der Parteräson unterworfen. Die letzten verbleibenen Aufrechten sind aber trotzdem herzlich eingeladen mit den Jusos für eine echte Politik der Veränderung an der Saar zustreiten und hier eine Heimat für progressive linke Politik zu finden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Konsequenzen aus Saarmaika]]></title>
<link>http://griess.wordpress.com/2009/10/11/die-konsequenzen-aus-saarmaika/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 20:38:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es scheint, als haben die Herren Matschie (SPD, Thüringen) und Ulrich (Grüne, Saarland) nichts verst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-full wp-image-1908" title="saarmaika" src="http://griess.wordpress.com/files/2009/10/saarmaika.jpg" alt="saarmaika" width="220" height="210" />Es scheint, als haben die Herren Matschie (SPD, Thüringen) und Ulrich (Grüne, Saarland) nichts verstanden. Oder zumindest nicht viel. Denn ihre Entscheidungen jeweils CDU-Regierungen an die Macht zu bringen, bzw. zu halten haben weitreichende Konsequenzen für die deutsche Parteilandschaft, eben nicht nur im (länder)lokalem Rahmen. Ganz deutlich gesagt: <strong>Wer keine CDU will kann nun nur noch die Linke wählen!</strong> Eine Situation die einem Angst bereiten sollte.<strong><!--more--></strong></p>
<p>Wer in der nächsten Zeit zur Wahlurne gerufen wird und keine CDU-Regierung will, kann sich weder bei SPD (siehe z.B. Thüringen) noch bei den Grünen (siehe Hamburg und nun das Saarland) sicher sein, dass sie nicht einen CDU-Mann (wieder)wählen. Das Ergebnis: Wir haben die Linke auf der einen Seite und die CDU samt ihrer (potentiellen) Mehrheitsbeschaffter FDP, SPD und Grüne auf der anderen Seite. Ein erschreckendes Bild, entstanden dadurch, dass man die Linke durch ständige Ausgrenzung und Ignorierung zur einzigen Alternative zur (kommenden) Bundesregierung gemacht hat.</p>
<p>Natürlich wird mit Inhalten argumentiert. Das mag zum Teil auch stimmen, geht aber an den Empfindungen der meisten Bürger vorbei, vor allem derer, die sich nicht täglich mit Politik beschäftigen, und das ist die Mehrheit der Wähler. Sehen wir es doch so, wenn Bayern München auf dem 18. Tabellenplatz stehen würde, würden die Fans auch die Entlassung von Trainer van Gaal fordern und nicht, dass er einen neuen Co-Trainer bekommt.</p>
<p>Zudem weiß man bei Koalitionsverhandlungen nie wirklich, <a href="http://griess.wordpress.com/2009/10/06/die-koalitions-wundertute/" target="_blank">welche Inhalte auf der Strecke bleiben</a>. Wenn man als Wähler nicht einmal sicher sein kann, wie die Koalition aussehen wird, kann man noch nicht einmal erahnen, welche Themen geopfert werden. Außerdem: Das ständige Nachgeben und Stolz darauf verweisen, dass die CDU einige Forderungen übernehme (die sie ohne Mehrheitsbeschaffer vermutlich schnell rückgängig macht) was soll das sein? Appeasementpolitik gegenüber der CDU?</p>
<p><strong>Die Linke ist nun gefühlte zweite Kraft im Land<br />
<span style="font-weight:normal;">Die Linken sind in weiten Teilen der Bevölkerung schon lange nicht mehr die Schmuddelkinder. Das keine stabile Zusammenarbeit möglich sei, klingt vor allem dann fadenscheinig, wenn es von Leuten gesagt wird, die selber ihre Koalitionsentscheidungen nur vage gegenüber der Basis absichern können. Der Unmut ist nicht zu überhören und es sollte zu denken geben, dass grade die Jugendorganisationen der Parteien, sprich deren Zukunft, klar für rot-rot-grün plädiert. <a href="http://www.gruenejugendsaar.de/?p=584" target="_blank">Besonders deutlich war das bei der Grünen Jugend Saar</a>.</span></strong></p>
<p>Es mag sein, dass die SPD Wähler verloren hat, welche keine Zusammenarbeit mit den Linken wollen. Nun verlieren SPD und Grüne zusätzlich noch die Wähler, die eine solche Zusammenarbeit wollen oder zumindest lieber als eine Zusammenarbeit mit CDU (und FDP). Was übrig bleibt, ist nicht viel. Außer einer noch stärker werdenden Linken. Wenn Parteiinterne Kräfte diesen Kurs nicht ändern, wird Deutschland auf lange Zeit schwarz sein, einzig der Mehrheitsbeschaffer würde gegebenen Falls gelegentlich variieren. Es sei denn natürlich, die Linke bekäme eine absolute Mehrheit. Ein Gesamtbild, was eigentlich keinem Demokraten gefallen kann.</p>
<p><strong>Deutschland, ein Land ohne Opposition!</strong></p>
<p align="right"><em><a href="http://twitter.com/gjsaar" target="_blank">Bild-Quelle: gjsaar on twitter</a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwampel im Saarland]]></title>
<link>http://theblindowl.wordpress.com/2009/10/11/schwampel-im-saarland/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 16:40:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Skalg</dc:creator>
<guid>http://theblindowl.wordpress.com/2009/10/11/schwampel-im-saarland/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem der Landesvorstand der Grünen sind im Vorfeld für eine Schampel-Koalition ausgesprochen hat,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem der Landesvorstand der Grünen sind im Vorfeld für eine Schampel-Koalition ausgesprochen hat, hat nun die Landesdelegierten Konferenz entschieden: 78% stimmten für eine Koalition mit CDU und FDP. Das erste solche Bündnis wirft einige Fragen auf: Sind die Grünen nun bürgerlich? Ist Lafontaine dran schuld? Und wie sieht die langfristige Entwicklung aus?<!--more--></p>
<p>Aber ganz langsam: Der Wahlkampf wurde interessant geführt, die Linkspartei hatte Plakate mit dem Spruch &#8220;Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern&#8221;, die SPD lag am Ende gerade so noch vor der Linkspartei und die Grünen landeten nicht nur im Landesparlament, sie wurden nun von zwei gleichstarken Lagern umworben. In der Zwischenzeit gab es die Bundestagswahlen mit ihren Katastrophalen Ergebnis für alle Linken und mit der Notwendigkeit, nun die Schwarz-Gelbe Mehrheit im Bundesrat in wanken zu bringen. bereits vor der Wahl hatte der Bundesvorstand der Grünen sich für ein rot-rot-grünes Bündnis eingesetzt, und nach der Wahl kam der Bundesrat als machpolitischer Faktor hinzu; nichtsdestotrotz berief sich der Vorsitzende der Saarländischen Grünen, Hubert Ulrich, auf die Autonomie der Landesverbände. In der Zwischenzeit ging Matschie in Thüringen eine Große Koalition ein, die CDu durfte also im Bundesrat stark bleiben.</p>
<p>Die Grünen hatte im Vorfeld einiges von allen Parteien getrennt; Linkspartei und SPD standen für die Kohlesubventionen, die Grünen nicht, FDP und CDU würden AKWs ebfürworten, die Grünen nicht, nur um jeweils einen Punkt zu nennen. Dazu kamen die Kampagne der Linkspartei, einige Überläufer von den Grünen zu selbiger sowie eine scheinbar persönliche Feindschaft zwischen Ulrich und Lafontaine. Zwar nahmen Linke und SPD bald Abstand von ihrer Vorstellung von der Zukunft der Kohlesubventionen &#8211; FDP und CDU machten allerdings <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/gruene-fuer-koalition-mit-cdu-und-fdp">noch mehr Kompromissangebote</a>.</p>
<blockquote><p>
Ulrich nannte das &#8220;zentrale Thema&#8221; Bildungspolitik. Man habe auch CDU und FDP die Abschaffung der Studiengebühren und die Einführung &#8220;echter Gesamtschulen&#8221; abringen können. Dass jetzt Ministerpräsident Peter Müller von der Union sogar den Atomausstiegsbeschluss stütze, sei ein weiteres überraschendes Ergebnis der Sondierungsgespräche. Zudem hätten beide Seiten den Grünen gleich zwei Schlüsselministerium &#8211; Umwelt komplett mit Energie und Verkehr sowie Bildung &#8211; zugestanden.
</p></blockquote>
<p>Zwei Ministerien, für eine Partei die wenig mehr als 5% geschafft hat. Dazu einige der zentralen Wahlkampfthemen, die den Vorstellungen von CDU und FDP diametral entgegen stehen, sowie ein Peter Müller, der sich gegen die Laufzeitverlängerung von AKWs ausspricht, bevor überhaupt klar ist, dass die Koalition steht &#8211; Versprechen und Angebote gab es genug. Bei Subventionen war man sich eh einig, und bei Sozialem steht sowieso vor allem der Bund in der Pflicht &#8211; und wenn nicht, dann kann man immer noch an das soziale Gewissen der CDU appellieren, vor allem da die saarländische FDP bisher keine Anstalten gemacht hat, allzu selbständig aufzutreten. Trotzdem gab es mit SPD und Linke viele Gemeinsamkeiten, und 60% der Basis, so wurde geschätzt, würden ein solches Bündnis vorziehen, selbst wenn die saarländischen Grünen als vergleichweise bürgerlich gelten &#8211; doch dann erklärte Lafontaine, er werde an die Saar zurückkehren. Die taz dazu:</p>
<blockquote><p>Sympathisanten einer Koalition mit SPD und Linken bei den Grünen zweifelten im Vereinsheim von Saarlouis denn auch am Verstand von Lafontaine, der &#8220;doch gewusst haben muss, dass seine überraschende Kehrtwende schrille Abwehrreaktionen bei den Grünen provozieren würde&#8221;, so ein frustrierter Delegierter aus dem Saarpfalzkreis. Andere widersprachen ihm. Lafontaine habe seine Rückkehr an die Saar doch an die Bedingung der Installation einer rot-rot-grünen Koalition im Saarland geknüpft; da könne er gar kein Interesse an deren Sabotage haben.</p></blockquote>
<p>Entweder das, oder er wollte rot-rot-grün sabotieren, möchte man meinen, denn dass die Grünen im Saarland Lafontaine skeptischer gegenüberstehen als überall sonst ist nichts neues. Lafontaine war der Hauptgrund, der offizielle Grund war die Stabilität des Bündnisses. Der Linkspartei vertraue man nicht. Dem widersprachen viele der saarländischen Grünen:</p>
<blockquote><p>
Gegenpositionen vertrat auf dem Parteitag die Grüne Jugend. Aber auch der Kreisvorsitzende der Grünen Saarbrücken, Thomas Brück, kündigte eine &#8220;innerparteiliche Opposition&#8221; gegen den &#8220;Pakt mit den Marktradikalen und Atombefürwortern&#8221; an. Für Jamaika an der Saar habe er nicht in Gorleben oder an der Startbahn West auf den Barrikaden gestanden, wetterte Brück. Mehrheitsfähig war diese Position nicht. &#8220;Wir sind halt eine bürgerliche Partei geworden, die jetzt mit bürgerlichen Parteien koaliert&#8221;, merkte ein Delegierter an. Es gelte, &#8220;Abschied zu nehmen von den ganzen linken Ideologien&#8221;. </p></blockquote>
<p>Die Grünen als bürgerliche Partei? Gerade im Saarland gilt, dass die Grünen vor allem eine grüne Partei sind und nicht ins Lagerdenken passen. Wenn man sich schon einordnen will, dann sind die Grünen immer noch links &#8211; Emanzipation, Gesellschaftsvorstellungen der Grünen, (momentane) wirtschaftliche Ideen, Internationalismus etc pp sind traditionell links. Der Richtungsstreit wird aber vor allem den Saarländischen Grünen bevorstehen, und man darf gespannt sein, wie die nächsten Wahlen ausgehen werden &#8211; die Bundesgrünen haben sich ja bereits vor der Wahl mehr als deutlich von Jamaika distanziert und auch nach der Wahl auf rot-rot-grün gedrängt. Ich freu mich jedenfalls schon auf das Ergebnis dieser Regierungsperiode im Saarland.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grüner Blindflug voraus]]></title>
<link>http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/10/11/gruner-blindflug-voraus/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 12:57:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>UnderTakeThisLaw</dc:creator>
<guid>http://undertakethislaw.wordpress.com/2009/10/11/gruner-blindflug-voraus/</guid>
<description><![CDATA[Was fällt mir zu den Grünen ein? Bomben auf Belgrad, Weiterbetrieb der Atomkraftwerke und Hartz IV. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright size-medium wp-image-1024" src="http://undertakethislaw.wordpress.com/files/2009/10/jamaica_flag.jpg?w=300" alt="" width="204" height="163" />Was fällt mir zu den Grünen ein? Bomben auf Belgrad, Weiterbetrieb der Atomkraftwerke und Hartz IV. Sollte man über sie sonst noch was wissen? Ab heute vielleicht noch dies: Das erste Jamaica-Bündnis auf Landesebene geht an den Start, wenn die Delegierten der Saar-Grünen auf dem Parteitag in Saarlouis der Empfehlung des Landesvorstandes folgen. Muß man dazu noch mehr sagen?</p>
<p>Ja, ich weiß. Es gab und gibt personelle Querelen. Eine Abgeordnete der Grünen lief unlängst zur Linkspartei über. Seit dem sind die Grünen auf die Linke im Allgemeinen und auf Barbara Spaniol im Besonderen nicht mehr wirklich gut zu sprechen. Spätestens. Und Spaniol  wurde auch &#8211; für die Linke &#8211; wieder in den Landtag gewählt. Damit dürfte das wesentliche zu der Entscheidung bereits gesagt sein. Hubert Ulrich, Freunde nennen ihn übrigens nur &#8216;Panzer&#8217;, spricht ja auch von einer pragmatischen Lösung. Will heißen: CDU und FDP bezahlen wohl am meisten. Sex sells und Politics rules. Oder eher umgekehrt?</p>
<p>Ich freue mich schon auf die Kommentare der bundesdeutschen Wendehälse, die vor ein paar Wochen noch Schwarz-Gelb zu verhindern gedachten. Es wird natürlich heißen, die Landesverbände sind autonom undsoweiter. Aber irgendwie ist es doch seltsam, dass diese ehemaligen Spontis und Atomkraftgegner mit dem politischen Gegner plötzlich ins Bett steigen. Eine gemeinsame Basis gabs ja schon, im Saarbrücker Stadtrat gibt es bereits eine schwarzgrüne Koalition. Nun holt man noch die Radikalen der FDP mit ins Boot, und schwups, darf man von &#8220;Sachzwängen&#8221;, &#8220;schwierigen Entscheidungen&#8221; reden und ähnlichen Quark verzapfen. Zeig mir mal einen Grünenwähler, der Jamaica wollte. Mit dem würd ich gern mal reden. Bleibt zu hoffen, dass den Saargrünen die Basis um die Ohren fliegt und es in einem Jahr Neuwahlen gibt. Falls beides nicht passiert, reicht es das nächste Mal für Rot-Rot. Und diese Mülltrenner-FDP bleibt dort, wo sie mittlerweile hingehört: In den Stadtrat.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schizofrenia vs Berlusconi]]></title>
<link>http://antonellaferrara.wordpress.com/2009/10/09/schizofrenia-vs-berlusconi/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 18:07:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>antonellaferrara</dc:creator>
<guid>http://antonellaferrara.wordpress.com/2009/10/09/schizofrenia-vs-berlusconi/</guid>
<description><![CDATA[  Stefan Ulrich parla di un’Italia schizofrenica, storicamente portata ad avere pazienza nei confron]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> </p>
<p>Stefan Ulrich parla di un’Italia schizofrenica, storicamente portata ad avere pazienza nei confronti di uno Stato che “induce i cittadini a vivere nell’illegalità”, che vota Berlusconi ma che non crede nello stato di diritto. Anche lo stile linguistico di questo articolo è molto interessante, almeno per chi è annoiato dalla retorica spenta del giornalismo italiano. Dal quotidiano tedesco <strong><em>Sueddeutsche Zeitung</em></strong>.</p>
<p> </p>
<p><strong>Il capo del governo italiano si comporta come un padrone assolutistico, e danneggia l’immagine del suo paese. Il popolo lo vota lo stesso – una schizofrenia che si può spiegare.</strong></p>
<p>Per quanto tempo ancora dominerà Silvio Berlusconi? Per quanto tempo ancora gli sarà permesso di massacrare il Presidente della Repubblica, i giudici costituzionali ed i suoi oppositori politici bollandoli come “comunisti”? Per quanto tempo ancora gli Italiani gli permetteranno di abusare della loro pazienza?</p>
<p>Da 15 anni quest’uomo disinibito domina sul suo popolo, nelle vesti di leader dell’opposizione o come capo del governo. Durante questo tempo, l’Italia è diventato un paese peggiore. Si è arretrato economicamente. All’estero è preso a stento sul serio. Ha perso la sua unità interna.</p>
<p>Ora, una sentenza della Corte Costituzionale di Roma toglie al premier la sua immunità nei processi. E qualcuno comincia a sperare che un’altra Italia sia possibile. Ma spesso costoro sono rimasti delusi. Al contrario, spesso Berlusconi è riuscito a divincolarsi dalle grinfie dei pubblici ministeri e dei giudici.</p>
<p>Diversamente dal suo amico, ora defunto, ex-premier Bettino Craxi, lui non se ne andrà all’estero per potersi sottrarre indisturbato alla giustizia e godersi la pensione. Oh no. “Mostrerò agli Italiani di che pasta sono fatto”, ha ostinatamente risposto.</p>
<p>I suoi sottoposti, solerti, si danno da fare con il fai da te delle regole, per proteggere il loro capo. Contemporaneamente, Berlusconi prova a mettere il popolo contro lo stato di diritto. Egli è stato eletto, e quindi è sacrosanto: ha affermato in modo penetrante. Le sue smodate massime come “Viva l’Italia, viva Berlusconi!” dimostrano che quest’uomo mette sullo stesso piano gli interessi del popolo con gli interessi personali. Si comporta come un padrone assolutistico – se non addirittura come un dio, al di sopra del perdono del popolo.</p>
<p> All’inizio degli anni ’90, una coraggiosa squadra di giudici di Milano iniziò con “mani pulite” a ripulire il paese dalla corruzione e dalla signoria perdurante della Democrazia Cristiana, senza successo. Oggi, alla guida del paese c’è un uomo che si cuce su misura tutte le libertà, anche quando le sue mani sono sporche.</p>
<p>Eppure, una maggioranza di Italiana ogni volta sceglie Berlusconi e sarebbe ancora disposta, se i sondaggi non ingannano, a dargli fiducia. E questo a dispetto del fatto che il paese arranca e il governo faccia poco per cambiare rotta. Paragonata al “leone della libertà”, come Berlusconi si fa chiamare, la grande coalizione di Berlino fu più riformista. Ma allora che cosa tiene gli Italiani incollati al loro premier?</p>
<p>A questa domanda gli osservatori dall’estero rispondo con perplessità, quasi divertiti: gli italiani sono “appianati” [dal tedesco, eben, agg.=piano, uniforme]. Amano lo spettacolo e la bellezza, si lasciano abbindolare dalle vanterie di Berlusconi, dalle sue relazioni sessuali, dal suo denaro, dalle sue televisioni e dal suo ottimismo “da far digrignare i denti”.</p>
<p>Eppure tutto ciò non basta per spiegare il suo successo. Gli Italiani non sono più stupidi di altri democratici. Molti riescono a vedere in modo preciso le debolezze del Cavaliere, il suo essere innamorato di sé e la sua mancanza di sostanza politica. Eppure lo votano lo stesso.</p>
<p>La schizofrenia si spiega così. Lo Stato italiano da molto tempo sa che i suoi cittadini non si fidano più di lui e che, quando possono, si tirano indietro. Lo Stato reagisce, varando norme sempre più severe, che siano norme di circolazione stradale, norme edilizie o norme fiscali. Il cittadini si sottraggono sempre di più, e lo Stato aggiunge “sempre più legna”. </p>
<p>Una fitta rete di regole, che soffocherebbe gli Italiani se si mettessero a rispettarle. Così, è lo Stato che indice i suoi cittadini a vivere nell’illegalità. Lo Stato rende l’Italia, in misura considerevole, un paese dalle mani sporche. Molte persone si sentono come se vivessero in uno stato latente di torto, e devono convivere con il timore dei controlli, dei processi e delle sanzioni.</p>
<p>Ed ecco che in questo stato, gli si presenta un uomo che – apparentemente – se la passa allo stesso modo. Berlusconi promette di porre un freno. Egli rimprovera la molesta giustizia penale. Egli suggerisce che un po’ di corruzione è delitto cavalleresco. Non sono un politico, ma uno di voi, dice Berlusconi, e in questa c’è qualcosa di vero. Molti cittadini, di destra e di centro, si sentono risollevati. Pensano: con Berlusconi lo Stato non migliorerà, ma almeno ci lascerà in pace.</p>
<p>A questo malumore di Stato – radicato in una cattiva esperienza storica – la Sinistra sfilacciata riesce ad opporre poco. Quale politico deve presentare come alternativa a Berlusconi? Non conosce la risposta. Solo un comico rivoluzionario ed un giornale di sinistra “La Repubblica” tentano di colmare questo vuoto. Ma non possono sostituirsi ad una opposizione forte, di cui una Democrazia sana non può fare a meno.</p>
<p>E così alla giustizia civile è demandato il compito di far vacillare il Cavaliere – ed è giusto perché per lunghi anni lo ha portato sulle sue spalle. I suoi elettori potrebbero accorgersi un giorno che Berlusconi può essere utile nell’immediato; ma, a lungo termine si rivela un elemento a svantaggio di tutti gli Italiani. Non basta più che dei politici accorti, come il presidente della Camera, il conservatore Fini si ribellino con cautela. Devono passare alla protesta. Cero, sarebbe rischioso, perché Berlusconi è ancora potente. Eppure, Fini potrebbe essere un leader credibile in un’epoca in cui la pazienza che gli Italiani hanno per Berlusconi si sta esaurendo.</p>
<p> </p>
<p>(Vai all’<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/992/490370/text/">articolo originale</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Al Pacino]]></title>
<link>http://banatom.wordpress.com/2009/10/07/al-pacino/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 12:02:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>banatom</dc:creator>
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<description><![CDATA[through so much with  Posted his mother and his whole upbring¬ing. When he customizing went through ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>through so much with  <a href="http://newjoomlatemplates.wordpress.com/">Posted</a> his mother and his whole upbring¬ing. When he <a href="http://newjoomlatemplates.wordpress.com/2009/07/13/thestore-icetheme-template/">customizing</a> went through everything that&#8217;s in the movie, he found a way to dismantle that character and bring more of himself up front.&#8221;<a href="http://newjoomlatemplates.wordpress.com/2009/07/21/fire-rocketthemetemplate/">RocketThemeTemplate</a><br />
Ulrich, in turn, learned to back off. Early in the making of Death Mag¬netic, he talked with Hetfield about re¬turning not only to the sound of their mid-Eighties albums but the storytell¬ing in those songs, often triggered by films and books. &#8220;James has always written the words,&#8221; Ulrich says, &#8220;but the ideas came from both of us, initiat¬ed by things we shared. . . . And Justice for All &#8211; we spent two hours watching Al Pacino in a courtroom [in the 1979 film of that name]. &#8216;Creeping Death&#8217; -that was The Ten Commandments. We talked about having movie night again, once a week.&#8221; Ulrich even showed Hetfield the &#8220;un-fucking-believable&#8221; 2004 German film Der Urtengang (Downfall), about Hitler&#8217;s last days. &#8220;But I could see it wasn&#8217;t connecting. I was confused, slightly disappointed.<br />
But I realized I had to let him go off on this by himself.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Augsburg]]></title>
<link>http://joanmolar.wordpress.com/2009/10/04/augsburg/</link>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 14:37:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>joanmolar</dc:creator>
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<description><![CDATA[Augsburg és una ciutat històrica. Una de les fites que més sonen en llegir la història d&#8217;Europ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2469" title="ausburg" src="http://joanmolar.wordpress.com/files/2009/09/ausburg.jpg" alt="ausburg" width="403" height="539" /></p>
<p><a href="http://www.regio-augsburg.de/">Augsburg és una ciutat històrica</a>. Una de les fites que més sonen en llegir la història d&#8217;Europa. La Dieta d&#8217;Augsburg, la lluita entre Catòlics i Luterans, les reunions del parlament del Sacre Romà Germànic Imperi, les coronacions de certs emperadors&#8230; tot això porta el nom d&#8217;Augsburg al primer pla de la vida històrica del vell continent. Evidentment tants aconteixements han deixat la seva petja a la ciutat. A Augsburg teniu la Catedral, situada a un extrem de la ciutat, i que no és l&#8217;esglèsia més famosa, ni la més bonica. Perquè aquest honor el té Sant Ulrich, (a la foto). Una sobèrbia edificació que recorda les llunyanes catedrals del fred, a Tallin o Sant Petersburg. Als seus peus la petita ermita luterana mereix també una visita. Parlant de Sant Petersburg hem de dir-vos que la perspectiva de la principal avinguda d&#8217;Augsburg, amb Sant Ulrich al fons, no te res a envejar a la perspectiva Nevsky. Salvant les distàncies, és clar. Però si volem dir que és una de les més belles d&#8217;Europa, amb els seus palaus renaixentistes alineats en forma de mitja lluna. També són boniques Santa Anna i la restaurada Sinagoga. Al mig de la vila, el grandiòs palau de l&#8217;ajuntament eleva la seva torre per damunt de les teulades. Però el millor d&#8217;Augsburg, el que més ens va agradar, no és una gran edificació. És un senzill barri de cases baixes, modestes, humils, tancades per una muralla. Les va construir al segle XVI el <a href="http://www.fugger.de/">senyor Jacob Fugger</a>, banquer totpoderòs de l&#8217;omnipotent emperador Carles V. Les manà edificar per acollir famílies pobres, vídues i altres desferres de la societat. Els cedí les cases a baix preu. Encara avui tenen aquesta finalitat. Passejar pel &#8220;Fuggerei&#8221; és una experiència quasi religiosa. Visitar les petites estances, moblades d&#8217;època, una delícia. No ens cansariem mai de rondar pels quatre carrerons del Fuggerei. Augsburg està en la ruta que us durà per les altres ciutats imperials alemanes: Ulm, Munich, Ratisbona, Rothemburg&#8230; Per dormir a Augsburg, ens va agradar molt l&#8217;hotel que hi havia just davant l&#8217;entrada del Fuggerei, el <a href="http://www.jakoberhof.de">Jacober Hof Hotel</a>. Senzill, bé de preu, habitacions familiars per quatre persones, molt netes.</p>
<p>Augsburg es una ciudad histórica. Uno de los hitos que más suenan al leer la historia de Europa. La Dieta de Augsburgo, la lucha entre Católicos y Luteranos, las reuniones del parlamento del Sacro Romano Germánico Imperio, las coronaciones de ciertos emperadores &#8230; todo eso lleva el nombre de Augsburgo al primer plano de la vida histórica del viejo continente. Evidentemente tantos acontecimientos han dejado su huella en la ciudad. En Augsburgo tiene la Catedral, situada en un extremo de la ciudad, y que no es la iglesia más famosa, ni la más bonita. Porque ese honor lo tiene San Ulrich, (en la foto). Una soberbia edificación que recuerda las lejanas catedrales del frío, en Tallin o San Petersburgo. A sus pies la pequeña ermita luterana merece también una visita. Hablando de San Petersburgo podemos decir que la perspectiva de la principal avenida de Augsburgo, con San Ulrich al fondo, no tiene nada que envidiar a la perspectiva Nevsky. Salvando las distancias, claro. Pero si que os aseguramos que es una de las más bellas de Europa, con sus palacios renacentistas alineados en forma de media luna. También son bonitas Santa Ana y la restaurada Sinagoga. En medio de la villa, el grandioso palacio del ayuntamiento eleva su torre por encima de los tejados. Pero lo mejor de Augsburgo, lo que más nos gustó, no es una gran edificación. Es un sencillo barrio de casas bajas, modestas, humildes, cerradas por una muralla. Las construyó en el siglo XVI el señor Jacobo Fugger, banquero todopoderoso del todopoderoso emperador Carlos V. Las mandó edificar para acoger a familias pobres, viudas y otros despojos de la sociedad. Les cedió las casas a bajo precio. Todavía hoy tienen esta finalidad. Pasear por el &#8220;Fuggerei&#8221; es una experiencia casi religiosa. Visitar las pequeñas estancias, amuebladas de época, una delicia. No nos cansaríamos nunca de rondar por los cuatro callejones del Fuggerei. Augsburg está en la ruta que le llevará por otras ciudades imperiales alemanes: Ulm, Munich, Ratisbona, Rothemburg &#8230; Para dormir en Augsburgo, nos gustó mucho el hotel que había justo ante la entrada del Fuggerei, el Jacober Hof  Hotel. Sencillo, bien de precio, habitaciones familiares para cuatro personas, muy limpias.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Music - The priceless commodity]]></title>
<link>http://comaculture.com/2009/09/26/music-the-priceless-commodity/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 20:13:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>andypricemusic</dc:creator>
<guid>http://comaculture.com/2009/09/26/music-the-priceless-commodity/</guid>
<description><![CDATA[As I started planning this article, a whole new debate has opened up concerning file-sharing and the]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>As I started planning this article, a whole new debate has opened up concerning file-sharing and the effect it has had on the music industry. Pop star Lily Allen has recently chosen to voice her opinion at how illegal file-sharing is damaging the music industry and how it is harming the musicians that fall victim to it. Members of bands such as Radiohead and Blur (as part of the Featured Artists Coalition) have supported Allen&#8217;s anti file-sharing stance and are in support of a &#8220;three strike rule&#8221; scenario. This involves two warning letters for the first two &#8220;strikes&#8221; and then restrictions to the user&#8217;s bandwidth for the third (rendering file-sharing impractical).</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 155px"><img title="napster" src="http://www.stuffthatwascool.com/wp-content/uploads/2009/04/napster-inc.jpg" alt="" width="145" height="138" /><p class="wp-caption-text">Napster</p></div>
<p>In this article I wanted to look at the effect of illegal file-sharing and its influence on the value of music today. Lily Allen hasn&#8217;t been the first (nor will she be the last) to publicly voice her dismay. An infamous case of negative public opinion can be seen as far back as 2000 where Metallica&#8217;s Lars Ulrich took a stance against the now legal site Napster (in which he got publicly annihilated). I don&#8217;t feel that the artists should have such animosity directed at them because after all they are only trying to protect their content and it is this which brings them their income.</p>
<p>To fully understand the situation, it is important to look at all the factors surrounding it. I&#8217;ve chosen to start with why people chose to illegally download music and have detailed a few points below:</p>
<ul>
<li style="text-align:left;">It&#8217;s quick and easy</li>
<li style="text-align:left;">Costs nothing</li>
<li>Leaks before scheduled release</li>
</ul>
<p>These are all good selling points on why you would chose to download music for free, however this is only beneficial to the listener. It is a one-way street. I would guess the average age of people who chose to file-share would be around 15-18. I&#8217;ve chosen this is because there is little disposable income available at this age and a high interest in popular culture. I find it quite strange to think about how the current generation has grown up not having to pay for music. How can you expect people to pay for something that they can get for free?</p>
<p>When bands and artists speak out about how file-sharing is negatively affecting their career, most people have little to no sympathy and feel that they are &#8220;in the right&#8221; to download the music for free. Many big names have come up with different ideas on how to distribute their music themselves (I will dedicate another article to this soon) and enjoy the benefits of being able to do so, with some doing it for free. However these bands have already established a fan base and don&#8217;t necessarily face the risks newer bands have placed on them.</p>
<p>Bigger bands choosing to give away their music for free opens up an interesting twist. This is all well and good for them (and also really cool for their fans!) but when the expectation then gets placed on a newer band to follow suit (when it&#8217;s not financially viable), it can be detrimental to their progression and livelihood. It&#8217;s not the big names (mostly bands that had success before the file-sharing era) that feel the effects of this the most, young &#8220;up and coming&#8221; bands have been put in a very strange and uncertain position regarding their musical/artistic future. As a member of a band myself I have found it quite striking that friends (those who are supposed to be a bands foundation support system) even ask for free copies of an album. A lot of the time new bands are funding the rehearsal and recording sessions themselves which can end up being very costly. If a band can spend their own money funding their music than why can&#8217;t music fans pay for the end result?</p>
<p>Not too long ago I asked a friend what the last album they bought was and they couldn&#8217;t remember. I then asked if they had listened to (or liked) any music recently and they said yes, however they chose to download it instead of buying it. The reasoning behind it was quite strange to hear:</p>
<blockquote><p>&#8220;I don&#8217;t really buy music anymore, I&#8217;ve got more important things to spend money on&#8221;</p></blockquote>
<p>They claimed how they would rather spend their money going out on the town rather than purchasing music. With some cd&#8217;s as cheap as a drink or two at a bar, it sounds like music just doesn&#8217;t mean as much to people as it used to. It would seem that the value of music today has lessened into that of a disposable commodity. It is no longer the special medium in which time is spent enjoying an album, giving each individual track the attention it deserves and earning the aural reward of doing so.</p>
<p>A thought that I hit upon in regards to what a &#8220;successful&#8221; album or song is these days made me believe that file-sharing and the internet&#8217;s effect on music has had a bigger impact than we may think. It may have changed how music is listened to, but it may also have altered our perception as to what music is &#8220;for&#8221;. As file-sharing makes everything instant with arguably no lasting value, there is a need to capture the listeners attention straight away which can influence record companies and the artists to approach making music differently. This can give the damaging option for listeners to overlook or not bother with music that isn&#8217;t instantly accessible to the ears (as this is what becomes normal). Has music gone from being a personal experience to being about continuous instant gratification? </p>
<p><img class="alignright" title="ipod" src="http://forums.ilounge.com/attachment.php?attachmentid=3052&#38;stc=1&#38;d=1100698052" alt="" width="150" height="200" /></p>
<p>In the early stages of the internet and long before iPods were invented, there would be a level of expectation for an album&#8217;s release. There would be genuine excitement at the prospect of hearing new music by your favourite bands, or hearing new music from bands that had received good reviews. It would be an event (long gone are the days of queueing up at your local music store at midnight! ). I believe this helped (amongst other things) contribute to what made music special and it&#8217;s pretty strange to see the absence of this in today&#8217;s culture. I don&#8217;t believe that many people look forward to an albums release because, in short, they don&#8217;t <em>have</em> to! The expectation has been boiled down to a &#8220;leak&#8221; with many people downloading and making their mind up on whether they like an album (or even a whole band) based on their first listen (if not the first track!). For each person that would buy an album after hearing a leak there are several more who will keep the downloaded files on their computer and not bother (as they technically already have it). This is a confusing dichotomy, because surely if you like the album and the artist you would support them by buying the product?</p>
<p>Due to this being a hugely broad topic (which offers many other points of discussion) I will finish this article here for now. There are many other aspects that are related to or are byproducts of the above and these will be discussed in future articles.</p>
<p><strong>Leave a comment: </strong>What are your views on file-sharing? Do you file-share yourself? What do you think of the subjects explored in this article? What are your opinions on the current state of the music industry?</p>
<p style="text-align:center;"><a name="pd_a_2043511"></a><div class="PDS_Poll" id="PDI_container2043511" style="display:inline-block;"></div><script type="text/javascript" language="javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/2043511.js"></script>
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