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	<title>unsicherheit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/unsicherheit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "unsicherheit"</description>
	<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 18:57:51 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Weißglut...]]></title>
<link>http://metapolitika.wordpress.com/2009/11/27/weisglut/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:41:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>niekisch</dc:creator>
<guid>http://metapolitika.wordpress.com/2009/11/27/weisglut/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Eine Nation, die keine Schulden macht, bringt die internationalen Wucherer zur Weißglut.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Eine Nation, die keine Schulden macht, bringt die internationalen Wucherer zur Weißglut.&#8221;</p>
<p>Ezra Pound</p>
<div id="attachment_355" class="wp-caption alignleft" style="width: 83px"><a href="http://metapolitika.wordpress.com/files/2009/11/e-pound-1351.jpg"><img class="size-full wp-image-355" src="http://metapolitika.wordpress.com/files/2009/11/e-pound-1351.jpg" alt="" width="73" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Der junge Ezra Pound</p></div>
<p>Und wenn, wie jetzt in Dubai, Schulden nicht bedient werden können, rasen Unsicherheit und Spekulation um den Erdball. Droht jetzt, wo die Staaten nicht mehr helfen können, der endgültige Untergang des Finanzsystems, kommen Revolten, Hunger, Krieg auch zu uns ?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weitere (dunkle?) Begleiter...]]></title>
<link>http://protostomia.ch/2009/11/22/weitere-dunkle-begleiter/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 13:22:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>protostomia</dc:creator>
<guid>http://protostomia.ch/2009/11/22/weitere-dunkle-begleiter/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal staunt man ab sich selber. Man ist fasziniert, ja sogar gefesselt von gewissen Dingen oder ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal staunt man ab sich selber. Man ist fasziniert, ja sogar gefesselt von gewissen Dingen oder Personen, ohne zu wissen weshalb. Man denkt oft an das Betreffende aber man weiss nicht, warum man das tut. Ja, man <em>muss </em>daran denken. Beispiele für solche Dinge sind Leute aus dem näheren Umfeld, Dinge die man gehört oder gesehen hat oder Ideen, welche einem selbst in den Sinn gekommen sind, aber eigentlich jeglicher Nähe zu Realität entbehren. Aber auch Ängste oder Sehnsüchte, welche in unregelmässigen Abständen an die Oberfläche kommen und dann für kurze oder lange Zeit ein Eigenleben führen. Das Hirn selbst führt ein unkontrollierbares Eigenleben. Schon in früheren Artikeln habe ich versucht, mich mit der Thematik des Unterbewusstseins, dem dunklen Begleiter oder den instinktiven Handlungen auseinanderzusetzen. Doch nie gelang es mir einen Schluss daraus zu ziehen. Auch diesmal gelingt mir das nicht, doch ich komme der Sache näher&#8230;</p>
<h4>Lieder der Gefühle</h4>
<p>Seit ich mich für klassische Musik und Klavier interessiere (ca. 5 Jahre), geistern in mir die Ideen herum, bestimmte Stücke selbst spielen zu können. Zu Beginn dachte ich, es seien besonders komplexe, schöne und schwierige Stücke. Als ich es aber langsam zu üben begann, machte sich die Ernüchterung breit. Sie sind eigentlich weder schwierig noch komplex. Schön sind sie zwar, doch sie heben sich nicht auf spektakuläre Weise aus der Vielfalt der klassischen Klaviermusik hervor. Wir sprechen z.B. vom dritten Satz von Beethovens &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=oqSulR9Fymg" target="_blank">Mondschein-Sonate</a>&#8221; Nr. 14 in cis-moll (Op. 27).</p>
<p>Eigentlich könnte ich diese Stücke einfach üben bis zur Perfektion und danach zufrieden sterben. Doch ich tu das nicht (das Üben). Ich übe zwar in unregelmässigen Abständen und spiele gerne Teile daraus, doch ein ganzes Stück zu interpretieren fühle ich mich nicht bereit. Wenn ich es nämlich einmal könnte, wären all die Gedanken darüber hinfällig und ich könnte mich bloss noch darauf beschränken, es immer und immer wieder zu spielen. Ich überlege lieber daran herum und höre mir Aufnahmen an, anstatt es selbst komplett zu spielen. Warum das so ist weiss ich nicht. Aber ich vermute, eigentlich möchte ich diesen &#8220;Traum&#8221; nicht verlieren. Ich möchte irgendwie daran herumstudieren und mir diverse Szenarien überlegen. Und wahrscheinlich sind es auch Erinnerungen an Gefühle, welche die Liebe zu einzelnen Musikstücken ausgelöst haben. Ich fürchte, dass diese Erinnerungen schwächer würden, wenn ich das Stück zu sehr &#8220;trainieren&#8221; würde&#8230;</p>
<h4>Faszinierende Menschen</h4>
<p>Es gibt Menschen, die faszinieren und beschäftigen einen laufend. Es sind Menschen unterschiedlichster Herkunft, verschiedensten Alter und verschiedener Lebensrealitäten. Es sind sogar manchmal Menschen, zu welchen man keine oder noch keine Beziehung aufgebaut hat. Es sind Menschen, welche einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen oder reglemässig in Gedanken oder sogar Träumen erscheinen. Vielmals sind es auch belastende Gedanken oder sogar Ängste oder negative Erinnerungen, welche einem auf die Psyche drücken. Obwohl es derer Personen jede Menge gibt, möcht ich versuchen, zwei Beispiele herauszupicken&#8230;</p>
<p>Eigentlich kenne ich sie noch nicht so lange. Es ist eine junge Frau und irgendwie beschäftigt sie mich die ganze Zeit. Wenn ich weiss, dass ich sie sehen werde, freue ich mich irgendwie aber auf der anderen Seite ist mir völlig unverständlich, warum das so ist. Eigentlich passt alles nicht so wirklich zu mir. Sie entspricht weder einem Beuteschema noch besitzt sie Eigenschaften, welche mich konkret beschäftigen. Sie ist im Prinzip völlig unspektakulär und würde den meisten Menschen wohl nicht einmal auffallen. Doch irgendwie muss ich die ganze Zeit daran herumstudieren, warum sie mich trotzdem fasziniert. Sowohl im Internet als auch in der &#8220;echten Welt&#8221; sehe ich mich dazu gezwungen, ein Mindestmass an Kontak aufrecht zu erhalten. Warum? Hormonelle Gründe lassen sich ausschliessen, zu sehr sind diese mit anderen Dingen beschäftigt (siehe <a href="http://protostomia.wordpress.com/2009/11/03/das-listige-pheromon/">Pheromon</a> oder <a href="http://protostomia.wordpress.com/2009/11/19/schonheit-intravenos/">perfect match</a>), zu sehr sind meine Hormondrüsen eigentlich anderweitig &#8220;ausgelastet&#8221;. Es ist ein völlig unterbewusstes Verlangen, welches sich weigert, öffentlich zu seinen Verhaltensweisen und Ideen Stellung zu beziehen.</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist eine alte Bekannte meiner Ex. Sie erscheint regelmässig in verschiedenen Träumen, stets mit einer äusserst negativen Konnotation. Ich frage mich natürlich nun, warum mir diese Person immer wieder in Träumen oder Gedanken erscheint und warum ich nicht herausfinden kann,  welche konkreten Dinge ich mit ihr verbinde. Sie nimmt stets die Rolle einer Kritikerin ein, welche völlig unverhältnismässig auf mir herumhackt und mir Fehler vorwirft, welche sie selber ununterbrochen macht. Ich verstehe einfach nicht, warum mein Unterbewusstsein gerade diesen Menschen als Bild benutzt um mir etwas mitzuteilen und somit studiere ich oft daran herum &#8211; ohne zu einem wirklich sinnvollen Ergebnis zu kommen. Es ist eigentlich völlig sinnlos, über diesen Menschen nur einen Gedanken zu verschwenden, aber dennoch nimmt mich Wunder, wann, wo und wie ich die Verhaltensweisen dieser Person dermassen wertend aufgenommen habe um sie zu einem Gespenst meiner Selbstwahrnehmung, zu einem &#8220;worst case scenario&#8221; zu machen&#8230;</p>
<p>Fazit: Einmal mehr werde ich mir bewusst, dass ich keine Kontrolle darüber habe, was mich wirklich interessiert oder beschäftigt. Einmal mehr sehe ich am Ende einer Auseinandersetzung nur noch mehr Fragen ohne Antworten. Wird dies zur Gewohnheit? Oder ist dies sogar ein Sinn des Lebens?</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unsicherheiten.]]></title>
<link>http://searchofsunrise.wordpress.com/2009/11/09/unsicherheiten/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 15:41:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>searchofsunrise</dc:creator>
<guid>http://searchofsunrise.wordpress.com/2009/11/09/unsicherheiten/</guid>
<description><![CDATA[Normalerweise bin ich ja ein selbstbewusster Mensch. Dieses Selbstbewusstsein habe ich mir über die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Normalerweise bin ich ja ein selbstbewusster Mensch. Dieses Selbstbewusstsein habe ich mir über die Jahre hinweg mühsam aneigenen müssen.</p>
<p>Es droht, mir aus den Händen zu gleiten. Und ein fallendes Selbstbewusstein kann man nicht so einfach auffangen.</p>
<p>Unsicherheiten plagen mich von Tag zu Tag.</p>
<p>Ständig blicke ich in etwas, das sich spiegelt. Andere mögen das als Eitelkeit auffassen, auch weil ich etliche Minuten im Bad vorm Spiegel damit verbringe, mich herzurichten.<br />
Ich aber möchte nur sichergehen, dass ich so auch aus der Wohnung gehen kann. Nicht, weil ich gut aussehe, sondern weil ich <em>entsprechend</em> aussehe. Natürlich möchte jeder gut aussehen, doch ich will auch das Gefühl haben, dass mich Menschen auf der Straße als Mann (oder zumindest als jungen Burschen) wahrnehmen.</p>
<p>Ich halte mich oft mit meinen Worten zurück, weil ich nicht möchte, dass andere wegen meiner Stimme an mir zweifeln. Sie versuchen, tiefer zu stellen, klingt jedoch bescheuert, also lasse ich das ganz.</p>
<p>Ich mag es nicht, auf öffentliche Toiletten zu gehen. Weil ich nicht der Gefahr, rausgeworfen zu werden, ausgesetzt sein möchte, suche ich mir oft die verwinkelsten und entlegensten Toiletten aus, auf die ich gehen kann.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Möglicherweise fixiere ich mich aber zu sehr auf die anderen. Allerdings ist es schwer, vor der Hormonsubstitution auf die Menschen zu wirken, wie man es gerne hätte. Man muss weiterhin korrigieren, korrigieren, hoffen und bangen &#8211; und sich gute Antworten auf Fragen überlegen, die bei Männern anders ausfallen als bei Frauen.<br />
Bestes Beispiel: Warst du beim Bund oder Zivi?</p>
<p>Ich hoffe, das mit den Unsicherheiten legt sich schnell wieder. Spätestens wohl, wenn die Wirkung von den Hormonen ansetzt. Bis dahin&#8230;</p>
<p>Ausharren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kragen geplatzt]]></title>
<link>http://erichsieht.wordpress.com/2009/11/06/kragen-geplatzt/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 19:07:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sven Türpe</dc:creator>
<guid>http://erichsieht.wordpress.com/2009/11/06/kragen-geplatzt/</guid>
<description><![CDATA[Ein überfälliger Flame an alle: »Einzelne Todesfälle werden in der Presse geradezu zelebriert. Graph]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein überfälliger Flame an alle:</p>
<blockquote><p>»Einzelne Todesfälle werden in der Presse geradezu zelebriert. Graphiken mit steil aufragenden Kurven signalisieren höchste Gefahr und zeigen, dass wir am Rande des Abgrunds stehen.Für Sammler von Beispielen, wie man Zahlen nicht interpretieren sollte, herrschen goldene Zeiten. Alles, wovor man Erstsemester warnt, wird geboten.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Fehlendes Wissen bedeutet Unsicherheit. Das scheint als Einladung verstanden zu werden, mit auf Glauben beruhenden Aussagen für Sicherheit zu sorgen. Zahlen und objektive Risikoabschätzungen sucht man oft vergeblich. Das könnte akzeptiert werden, wenn der Glauben als solcher deklariert und nicht als Wissensmogelpackung präsentiert würde.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Wie ein roter Faden zieht sich die Abneigung gegenüber Zahlen durch Berichte. Ein Grund mag die schlechte Datenlage sein, aber auch vorhandene werden ignoriert. Die gegenwärtig besten stammen von der Südhalbkugel. Erfahrungen und Zahlen des dort fast beendeten Winters geben keinen Anlass für Katastrophenszenarien.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Das diffuse Bild ist natürliche Folge der objektiven Unsicherheit. Verwerflich ist, dass diese Unsicherheit nicht als solche deklariert wird, sondern durch Ignoranz ein Bild von Sicherheit erzeugt wird, das mit der Realität nichts zu tun hat. Die gesellschaftliche Unfähigkeit, mit Risiken rational umzugehen, ist erschreckend.«</p></blockquote>
<p>(sueddeutsche.de: <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt7m1/wissen/335/493680/text/">Kranke Zahlenspiele</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chance um Chance... und doch alle vertan!]]></title>
<link>http://protostomia.ch/2009/11/04/chance-um-chance-und-doch-alle-vertan/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 21:50:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>protostomia</dc:creator>
<guid>http://protostomia.ch/2009/11/04/chance-um-chance-und-doch-alle-vertan/</guid>
<description><![CDATA[Gerade gestern habe ich mich mit der Tatsache auseinandergesetzt, dass Pheromone zurzeit massgebend ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gerade gestern habe ich mich mit der Tatsache auseinandergesetzt, dass Pheromone zurzeit massgebend meine Gefühlswelt beeinflussen. Gepaart mit &#8220;professioneller Neugier&#8221; und einer gehörigen Portion Lebensfreude machen sie mir tagtäglich das Leben schwer! Und auch heute war es wieder so.</p>
<p>Ich hatte mir so viele gute Vorsätze gefasst, wie ich ihr ein Kompliment mache, sie anlächle oder einfach mit ihr plaudere. Doch sobald die Distanz zwischen meinem Riechorgan (das obere) und ihren &#8220;Drüsen&#8221; (keine Ortsangabe) unter zwei Meter fällt, ist es aus mit den Vorsätzen. Zudem kam hinzu, dass sie heute besonders ansprechend herausgeputzt war. Ein Rock (sehr selten gesehen an gewissen Personen) liess das Bewusstsein in der ersten Runde K.O. gehen und die Hormone hatten wieder die Überhand. Der flirttechnisch durchschnittlich begabte Mensch würde so etwas sagen wie: &#8220;Hey, das sieht super aus an dir.&#8221; Der verbohrte Blogger sagt &#8220;Hallo.&#8221; Und das war&#8217;s dann auch schon.</p>
<p>Doch wie sagt man? Der erste Schritt zur Besserung ist die Selbsterkennung. Diese hat sich mittlerweile eingestellt und somit treten auch die unterschiedlichsten Rettungsstrategien auf den Plan. Hier ein paar Beispiele:</p>
<ol>
<li>Falls sie morgen den Rock erneut trägt:
<ol>
<li>Sie ansprechen und sagen: Hey, schon wieder mit Rock? Das sieht auch beim zweiten Mal noch super aus!</li>
<li>Sie ansprechen und sagen: Hallo schöne Dame, erneut der Sonnenschein an einem so verregneten Tag? (falls es nicht regnet kann man auch &#8220;kalt&#8221; verwenden)</li>
<li>Sie nicht ansprechen, stumm neben ihr sitzen und sich in der ersten Pause auf der Toilette die Pulsschlagadern durchtrennen.</li>
</ol>
</li>
<li>Falls sie morgen den Rock nicht trägt:
<ol>
<li>Sie ansprechen und sagen: Hey, jetzt hatte ich mich so auf den Rock gefreut! Danach wahrscheinlich direkt zu 1.3!</li>
<li>Sie ansprechen und sagen: Guten morgen Sonnenschein &#8211; schon wieder ohne Rock? (Dann folgt eine erstaunte Antwort, auf welche man erwidern kann: Ich war zu schüchtern, es zu sagen wie gut er dir stand, aber wenn das zur Folge hat, dass du ihn am nächsten Tag gleich nicht mehr anziehst, dann werden ich mich eben nun überwinden!</li>
<li>Sie nicht ansprechen und dann wie bei 1.3.</li>
</ol>
</li>
<li>Falls sie morgen nicht in die Uni kommt
<ol>
<li>In den PC-Raum rennen und ihr ein Mail schreiben. Am Abend, wenn ihre Antwort kommt, gemäss 1.3.</li>
<li>Nichts unternehmen und auf die Grundkenntnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung zurückgreifen. Das führt schlussendlich dazu, dass man darauf vertraut, dass sich wieder eine Chance ergeben würde.</li>
<li>Traurig nach Hause gehen und &#8220;irgendwelche Dinge&#8221; tun um sich abzulenken.</li>
</ol>
</li>
<li>Falls ich selbst nicht in die Uni gehe:
<ol>
<li>Siehe 1.3.</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p>Das als erstes, wir werden sehen, wie es sich entwickelt. Sollte auf diesem Blog länger als 10 Tage keine Aktivität verzeichnet worden sein, so bitte ich, die Polizei zu verständigen (siehe 1.3). <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie wir leben – Sperrt die Wilden ein und gebt Ihnen Namen!]]></title>
<link>http://homosociologicus.de/2009/11/03/wie-wir-leben-%e2%80%93-sperrt-die-wilden-ein-und-gebt-ihnen-namen/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 22:35:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin</dc:creator>
<guid>http://homosociologicus.de/2009/11/03/wie-wir-leben-%e2%80%93-sperrt-die-wilden-ein-und-gebt-ihnen-namen/</guid>
<description><![CDATA[Wie leben wir? Marta Mysik spürt dem Zeitgeist nach und findet Paranoia und Panoptica, Humanität und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Wie leben wir? Marta Mysik spürt dem Zeitgeist nach und findet Paranoia und Panoptica, Humanität und Totalität, Glück und Unglück.<br />
</em></p>
<p>Wir leben unsicher und sehnen uns nach Sicherheit. Bereits das Wir der Fragestellung, „Wie leben wir?“ deutet es an. Im Wir drückt sich die Gruppe aus, die in den heutigen Zeiten nicht eindeutig bestimmbar ist: Familie, eine Urform der Gruppe, scheint ein Relikt aus alten Zeiten. Die Familie existiert nicht. Es ist die Patchwork-Familie, die Ersatzfamilie, die Weltfamilie. Eine weitere Urform der Gruppe ist die Sippe, die Großfamilie. Übersetzt würde es heute heißen, der Freundeskreis. Aber auch dieser scheint gefährdet, wenn der beste Freund ans andere Ende der Welt zieht. Facebook ersetzt keine langen Gespräche bei Wein und Kerzenschein. Angesichts eines Kusses ist „Gruscheln“ vulgär. Neue Freunde kommen, sicher. Ist Ihre Begegnung nicht gleichzeitig ein Abschied? – New York wird dann zu Tokio, oder so. Von Arbeitskollegen ganz zu Schweigen – der dritten Urform des Gruppendaseins, dem gemeinsamen Schaffen. Projektarbeit und Honorarverträge, Zeitarbeit und mobile Flexibilität. Es gibt keine Chance für eine emotionale Bindung, wenn der erste Händedruck das Versprechen des Nimmer-Wieder-Sehens in sich birgt.</p>
<p>Aber nicht die Flüchtigkeit ist die eigentliche Tragödie. Sie ist nur der Anfang einer wahrlich schrecklichen Entwicklung. Unsicherheit, Unbeständigkeit, Verlust wecken immer  wieder das Bedürfnis nach Ordnung und Sicherheit. Auch diese Impulse sind heutzutage ablesbar: Schäubles Kameras und Fingerabdrücke, das eifersüchtige Halten an der europäischen Grenze – Vorsicht vor Asien, und erst recht vor den afrikanischen Fluten! Und weil der Großkonzern nicht in der Lage ist das Wuchern der Arbeitskraft, dieser größten Fehlerquelle, eigenhändig auszupeitschen, engagiert er Privatdetektive. Übrigens, Wissen ist billiger als Gewalt. Das Panopticon wirkt. Sicherheit durch Selbstdisziplin.</p>
<p>Wir leben unsicher und deswegen sehnen wir uns nach Sicherheit. Nicht weil Sicherheit so gemütlich ist. Vielmehr ist Unsicherheit so bedrohlich – geradezu zersetzend, der Tod. Welch eine Ironie des Schicksals, dass das Bedürfnis nach einer rationalen Ordnung auf einem solch irrationalen Gedankengang begründet ist. Sterben ist gar nicht so einfach. Nur die Angst davor kommt sehr schnell. Wahrscheinlich ein notwendiges Regulativ – schon. Aber wohin Paranoia führt, haben wir schon öfters erfahren. Deswegen lohnt heutzutage das Studium der Dystopien. Sie führen uns überspitzt und drastisch genug vor Augen, was passiert, wenn auf Unsicherheit eine paranoide Regung folgt und dann Totalität.</p>
<p>Mich interessiert wie dieser Moment des Übergangs geschildert wird. Wann kippt die Lage? Ich schaue zu Jewgenij Sajatins „Wir“. Hier ist  es der 200 jährige Krieg und die fast vollständige Vernichtung der Menschheit. Ich schaue zu Hesses „Das Glasperlenspiel“. Auch hier ist es der Krieg. Ich schaue zu Huxleys &#8230; Ich schaue zu Orwell &#8230; Überall Krieg.</p>
<p>Nietzsche vergötterte zwischenzeitlich Dionysos, weil er, Nietzsche, dem Krieg seine Macht zur Totalität nehmen wollte. Er wollte uns sagen, dass es in Ordnung ist sich die Köpfe einzuschlagen. Die Hooligans in Manchesters Vororten und Brad Pitt im Fightclub machen es vor. Man bricht  sich gegenseitig die Knochen und schläft sodann fest wie ein Baby. Der Rausch ist gebannt, wenn er benannt ist. Dionysos ist nur ein Name; die „neuen Kriege“ ein weiterer.</p>
<p>Ist also Humanität, das Jammern der alten Weiber, ein Vorbote des Totalitarismus? Foucault hat es so gesehen. Die Humanisten entdeckten das Leid des Subjekts und indem sie es vom Leid befreiten, schlossen sie ihn umso gründlicher ein. Für Nietzsche war Mitleid lediglich das Deckmäntelchen für Macht. Und was heißt es für uns? Wie sollen wir nun leben? Wie können wir Unsicherheiten aushalten ohne gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten? Haben wir wirklich nur die Wahl zwischen Apollon und Dionysos – zwischen dem goldenen Käfig einer rationalen Ordnung und dem Blutbad?</p>
<p>Nietzsche und Foucault, die beiden großen Apologeten der Unsicherheits-Ästhetik, die schließlich genau an dieser gescheitert sind – der eine leidend, der andere grinsend – lebten ihr Leben so wie sie es wollten und auch nicht. Sie waren Schrödingers Katze – mal tot, mal lebendig. Viele und paradox – Fähig festzuhalten und zu lassen und gleichgültig zu sein. Noch leben wir so. Was das heißt, vermag ich nicht zu sagen. Ich weiß nur eines: manchmal esse ich frische Blätter von Frühlingssträuchern, weil ich vor Glück nicht an mich halten kann. Ein  andermal bricht mir eine tote Taube am Straßenrand das Herz und ich verfluche dieses Leben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesundheit und Liebe ]]></title>
<link>http://seximalter.wordpress.com/2009/10/28/gesundheit-und-liebe/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 06:20:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>seximalter</dc:creator>
<guid>http://seximalter.wordpress.com/2009/10/28/gesundheit-und-liebe/</guid>
<description><![CDATA[Viele ältere Menschen scheuen sich auf Gründen Ihrer Gesundheit vor einem aktiven Sexualleben im Alt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Viele ältere Menschen scheuen sich auf Gründen Ihrer Gesundheit vor einem aktiven Sexualleben im Alter. Gefragt was denn diese Gesundheitsgründe eigentlich sind, dann stürzt dieses Kartenhaus zusammen und es bleibt Unsicherheit, <a title="Umgang mit Scham" href="http://www.angst-auskunft.de/AAA_Scham_Angst/AAA_Scham-Infos.htm" target="_blank">Scham</a> und falsche Rücksichtnahme übrig. Nicht die Krankheitsdingten Gründen sind schuld an einer Einstellung aller sexuellen Handlungen. Nein, auch gesunde Menschen scheuen sich vor Sex im Alter. Diese Dingen konkret anzusprechen und auszusprechen ist das Ziel dieses Blogs. Helfen Sie uns ein Leitfaden für <a title="Potenzmittel" href="http://markenpotenzmittel.penismacher.com/" target="_blank">Sexualität</a> im Alter zu werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[7.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/7/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:48:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
<guid>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/7/</guid>
<description><![CDATA[Er ließ seinen Kopf auf die Banklehne zurück gleiten und dachte an Ela und die anderen Hauptschulmäd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Er ließ seinen Kopf auf die Banklehne zurück gleiten und dachte an Ela und die anderen Hauptschulmädchen nach ihr. Daran, wie leicht man mit ihnen ein paar Jahren davor zusammengekommen war und an die Euphorie, die diese weichen Stellen unter ihren T-Shirts anfangs hervorgerufen hatten, ehe Zweifel alles zu überdecken begannen. Jona dachte an die Treffen in dem trostlosen Hochhaus-Viertel hinter der Skateboardbahn mit den immergleichen Blocks, den Alkoholikern vor den Kellereingängen, den rauchend im Feinrippshirt aus grauen Fassadenfenstern glotzenden Opas und die Mischung aus Neugierde und Abscheu, mit der er durch all das zu den Mädchen fuhr. An verklärte Blicke auf Mülltonnenhinterhöfe, Parallelweltlethargie in überpräsenter Nichtfarbigkeit und zwischen den Häuserdurchgängen aufscheinende Bomberjacken, mit Runen und Tigerköpfen auf schwarzen Stoff, bedrohlich und trostlos umgeben von Pittbullzwingern und Hinterhofgraffitis, aber schon beruhigend verwässert von Lotto-Toto-Mutbier in den zähen Minuten, die er wartend auf der versteckten Bank hinter dem Sonnenstudio verbrachte, über der die Stadionflutlichter wie vereinzelte Walrippen in den Himmel stachen und von der aus er sich schließlich angesäuselt aufmachte; wippend im Takt der Kopfhörermusik und nun wieder in eindeutiger Vorfreude fixiert auf nackte Haut.</p>
<p>Nachmittage vergingen dann nahezu wortlos. Sie saß anfangs nur vor ihm in ihrem Zimmer auf dem Schreibtisch und es gab nichts, worüber er hätte mit ihr reden können und keine Geste, die nicht offenbart hätte, dass er eigentlich nicht dorthin passte. Sie erzählte dann schüchtern aber doch aufgebracht von irgendeiner Intrige ihrer besten Freundin, die nun nicht mehr ihre beste Freundin sein durfte und der sie empört bittere Rache schwur. Kraftausdrücke entwichen ihrem zarten Mund, der daraufhin nicht mehr zart wirken konnte, während sie mit Zetteln hantierte, die in bunt niedergeschriebenen Worten das Protokoll des jugendlichen Hass-Melodramas unter Freundinnen bildete. Die Flüche und falsch gebrauchten Worte formten ihren Mund zu einem groben Etwas und Jona ging schnell zu ihr herüber um ihn davor bewahren zu können, völlig untragbar zu werden. Küsse brachten die Lippen zum Schweigen und ließen sie wieder begehrenswert wirken, während die Hände des Mädchens ihn besänftigend aber wie auf Knopfdruck unter seinem Pullover zu streicheln begannen. Er fuhr ihr mit neu erwachter Begierde durch ihre langen blonden Haare, zog sie dann aufs Bett, strich über ihren flachen, konturierten Bauch und umspielte verwegen mit den Fingerspitzen für einige Momente die Rüschenornamente, die unter ihren tief hängenden Jeans hervor guckten, ehe er sich mit einem sanften, wie zufälligen Schwenk über den Ansatz ihrer Schamhaare und ihren winzig wirkenden Bauchnabel empor bewegte. Und als er unter ihren BH griff und über diese weichen Hügel strich, glaubte Jona sogar ganz fest daran, dass dieses Gefühl, das ihn wie eine riesige, magnetische Welle immer weiter mitriss, von seinen Lenden Strahlen in alle Gliedmaßen ausschoss, vielleicht doch am ehesten dem nahekam, was mit dem Wort Liebe gemeint war. Er genoss es, sie lauter neben sich atmen zu hören und wie ihre Zunge nun entfesselt über seine Wangen glitt, knetete ihre Brust ein wenig fester und fuhr mit der anderen Hand über die weiche Wölbungen ihrer Schenkel und das nun schon von feinem Schweiß und Geilheit benetzte Hinterland des Rüschenäquators zu den Haaren auf der andere Seite und diesem feucht-verruchten Ort der Wärme, zu dem es ihn nun unerbittlich hinzog, bis sie seine Hand in einem Moment des Erschreckens doch auf einmal schützend anhielt, da sich der Schlüssel ihrer Mutter immer genau in diesen Momenten im Schloss der Haustür drehte.</p>
<p>Ihre Mutter kehrte nach Hause zurück, klapperte demonstrativ mit den Töpfen und rauchte Kette bis der Rauch zu ihnen ins Zimmer drang und die Vorsicht von da an weitere Vorstöße verbot. Die Hände verwaisten auf dem flachen Graben-System ihres Six-Pack-Bauches, und Jona musste weitere Geschichten über ihre Lieblingsboyband und die dazugehörigen Lieblingslieder ertragen, die sie alle falsch aussprach, aber dafür jedes Hobby und Sternzeichen sowie Aszendent jedes Sängers wusste, sich immer wieder fragend, bei wem sie wohl Chancen hätte. Er merkte immer mehr, wie wenig er diese Mädchen mochte, lag nur neben ihnen und träumte von den anderen, die man nicht so leicht auf der Skateboardbahn oder in der Jugenddisko aufreißen, mit denen man aber reden konnte und man sich nicht so leer und verwirrt fühlte, wenn die Finger am Saume ihres Pullovers ruhen mussten und die Vorsicht weitere Vorstöße verbot.</p>
<p>Die Mutter blieb viel zu oft oder kehrte zu früh zurück an diesen Tagen und Jona glaubte noch zu wenig an diese neue Euphorie in seinem Körper, als dass er geheime Treffpunkte mit ihr hätte erschließen wollen, an denen sie ungestört waren. Oft dachte er daran, wie es wäre, mit schönen Mädchen wie Ela im hohen Gras auf einer abgelegenen Wiese am See zu liegen und in der Sonne auf ihren weißen und so begehrenswerten Körper zu schauen und ihn dann für sich ganz zu erobern, doch irgendetwas hielt ihn immer davon ab. Er konnte nie verhindern, dass er sich immer zu den anderen Mädchen wünschte, wenn der Rausch vorbei war und er ertrug es einfach nicht, ein Mädchen zu befummeln und dabei von einem anderen zu träumen. Daher ﬁel Jona an diesen Nachmittagen immer recht schnell eine Ausrede ein, um nach Hause ﬂiehen zu können, wenn die Mutter zurückkehrte, doch auch zu Hause suchte Jona Ruhe vergeblich, da er dort und auch überall sonst nicht an seine Freundin sondern an die anderen Mädchen dachte und sich deswegen schuldig fühlte. Und irgendwann fällte er die kompromissloseste und auch folgenschwerste Entscheidung seines noch jungen Lebens:</p>
<p>Er wollte nie wieder mit einem Mädchen zusammenkommen, nur weil er es äußerlich interessant fand. Denn damit ﬁng der Ärger erst so richtig an, da alle Versuche, sich den anderen Mädchen anzunähern, in der Folgezeit vom Eisessen über Kino- und Teenachmittage immer unweigerlich zu der Bitte führten, doch lieber Freunde zu bleiben. Kissen drückten sich davor in der Kuschelecke ihres Boudoirs wie Bleiplatten in seinen Rücken und Teetassen wandelten sich auf von exotischen Tischdecken verdeckten Korbtischen zu fremdartigen Wesen, die ihn auslachten und ihn dafür verhöhnten, dass er eine Stunde lang nach Worten suchte, um dem Mädchen neben ihm gestehen zu können, wieviel er für es empfand, wie oft er von ihr träumte und wie sehr nur sie die Welt für ihn bedeutete. Doch auch dann gelangen die Worte nie, fühlten sich schon im Kopf so unwirklich an als würde eine unsichtbare aber unüberwindliche Mauer alles Glück abhalten und alles Ersehnte für immer von ihm getrennt bleiben müssen.</p>
<p>„Ich möchte mit Dir zusammen sein, ich mag dich“, und alle entsprechenden Varianten klangen unpassend und doch gab es keine anderen Worte, die man hätte bemühen können, um dieses Mädchen, den süßlichen Klang ihrer Stimme, die auf dem Schreibtisch sorgsam aufgetürmten Schulhefte und all die naiven Mädchen-Ballerinaträume von den Chancen des Lebens in die eigene wilde Welt integrieren zu können, in der Jona immer mehr abtrieb. Irgendwann griffen schüchterne Hände nach ihrem Hosenbein, streiften von der Hüfte unbeholfen abwärts und legten sich ängstlich und doch viel zu plump auf ihr Knie, schon in der ersten Sekunde heimatlos werdend, in diesem Land, das anscheinend nicht zu ihm gehören durfte, in diesen Häusern mit Carport und Wintergarten, Pool und geschnittenen Apfelbaumreihen, Ruderbooten an Stegen und doch verwaisten Wegen zu allem. Traumwelten zerbrachen, Blut schoss in gekränkte Wangen und so dringend wie das äußerliche Ringen um Haltung und Gleichgültigkeit wurde gleichzeitig doch in ihm die Frage, was denn zum Teufel diese verﬂuchten Tore aufzuschließen vermochte, hinter denen all das lag, was sich nicht so verlogen Freundschaft nannte oder so schnell Leere der Begierde folgen ließ. Jona erlag zu sehr einer inneren, nahezu krankhaften Verpﬂichtung gegenüber dem Begriff Wahrheit, als dass er das Zaudern der Mädchen als Teil eines Spiels hätte begreifen können, nahm das „Nein“ des Mädchens als unumkehrbare Wahrheit, verging förmlich in diesen Zurückweisungen und suchte meist Monate vergeblich nach einem Ausweg.</p>
<p>Deswegen hatte sein junges Leben nur knapp eine Handvoll solcher Versuche erlebt und Jona hatte immer mehr Bierdosenfüllung in seinem Rucksack gebraucht, um das, was er bekam, Freiheit nennen zu können und das, was er immer wieder ersehnte, zu vergessen. Sein Leben hatte also seit dieser Zeit aus stiller Einsamkeit, sowie in Trunkenheit und Partyrausch eroberten Mädchen bestanden, und deswegen wusste Jona über Mädchen wie Delia so gut wie nichts.</p>
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<title><![CDATA[24.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/24/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:33:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als um Punkt acht die Laterne an der Straße erlosch, trat Jona in den Lichtkegel des Veltins Schilde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als um Punkt acht die Laterne an der Straße erlosch, trat Jona in den Lichtkegel des Veltins Schildes vor den Eingang des „Milano“. Er zitterte ein wenig, und immer noch kurzatmig betrachtete er den Fliegenschwarm, der in kurzen Flugbahnen um die Leuchtschrift über der Tür schwirrte, und während er noch über die vielen möglichen Vorteile nachdachte, die er und vor allem seine angeschlagenen Nerven hätten, wenn sie tatsächlich nicht käme, sah er sie durch die lichten Zweige des Baumes am Rande des kleinen Parkplatzes. Mit einem ungemein angespannten Gesichtsausdruck lugte sie vorsichtig um die Ecke und suchte auf dem Platz vor dem Restaurant nach einer möglichen unangenehmen Überraschung. Sie schien zu fürchten, dass dort nicht derjenige stand, den sie erwartete, bereitete ihren schlanken Körper auf einen ﬂuchtartigen Rückzug vor und entspannte sich sichtbar, als sie Jona hinter den Zweigen erblickte. Erleichtert lächelte sie und ging mit schnellen Schritten über den Vorplatz auf ihn zu. Sie trug einen schwarzen Mantel und ihr dunkelblondes, langes Haar wurde von einer Spange straff nach hinten gehalten. Die förmliche Aufmachung und die bei ihr seltene Frisur verliehen ihrer Erscheinung eine ungewohnte Strenge und ihr Lächeln wurde überdeckt von dem nervösen Schimmer in ihren Augen.</p>
<p>„Na, hast Du gefürchtet, hier könnte doch Jack the Ripper stehen?“ fragte Jona lächelnd und ging einen Schritt auf sie zu. Delia sah ihn an, und jetzt lachte sie richtig, stieß noch einmal übertrieben laut die Luft aus, hielt theatralisch ihre Hand aufs Herz und rollte dabei mit ihren Augen.</p>
<p>„Puh, Angst hatte ich schon ein bisschen&#8230;Aber ich konnte mir ja schließlich nicht ganz sicher sein. Obwohl&#8230; Eigentlich habe ich kaum daran gezweifelt, dass die Einladung von dir kam. Ich kenne ja nur einen einzigen Poeten&#8230;“</p>
<p>Ihre Augen blitzten ihn mit ihrem typischen leicht ironischen Ausdruck an und er hielt ihr in gespielter, ebenfalls ein wenig theatralischer Galanz die Restauranttür auf. Sein Atem ging jetzt ruhiger, er nahm ihren Mantel und setzte sich ihr gegenüber an den kleinen Tisch in der Mitte des Raumes. Ihre Nervosität und ihr ein wenig zögerliches Auftreten nahmen ihm die Angst vor kleinen Fehlern, und als der Kellner kam und förmlich die Kerze in dem silbernen Halter in der Tischmitte anzündete, fand Jona es gar nicht mehr so schlimm, dass er eigentlich gar nicht wusste, wie man sich bei so einem Essen verhalten sollte. Das alles war zwar unbekannt und ungewohnt erwachsen, war das Klischee beladene Candellight dinner mit einem Hauch von Rainbow launch und damit auch ein deutlich anderes Kaliber als Eis essen zu gehen und mit pubertierenden Mädchen Tee zu trinken, aber die Erleichterung in Delias Zügen, die sie so selig und immer noch ein bisschen unsicher lächeln ließ, nahm ihm seine Angst. Auf einmal freute er sich ganz unbefangen, dass sie gekommen war.</p>
<p>Jona sah sich in dem Raum um. Er hatte das Restaurant weniger wegen seiner leider eben nicht exzellenten Küche ausgewählt, sondern weil es relativ abgeschieden vom Stadtkern hinter der Feuerwache versteckt lag und man am Samstag Abend um 20.00 Uhr kaum ungebetene Zaungäste befürchten musste, die für eine Kleinstadt gefährliche Gerüchte in die Welt setzen könnten und dann eventuell schon lange nichts anderes als Schmerz übrig sein würde, wenn eines Tages die Welle des Gerüchtes um eine vermeintlich neue Liebschaft zum wieder einsamen Jona branden würde und er dann das Ende von etwas würde erklären müssen, was es eigentlich nie gegeben hatte.</p>
<p>Sein Plan ging auf. Hinter den geschmacklosen roten Trennwänden, die den Raum dezent teilen sollten und dem italienischen Restaurant doch nur ein unvorteilhaftes Bud-Spencer-Flair gaben, saß nur ein älteres Ehepaar und auch aus dem von Fischernetzen gesäumten Gruppenraum drang kein Laut zu ihnen hinüber. Die Fischvitrine mit den Makrelen und Langusten versprühte einsam in der Ecke ihr kaltes Licht, und am Tresen saß nur ein einziger Mann verloren vor dem bemerkenswert dicken Wirt. Da kaum Gäste in dem Restaurant saßen, kam der Kellner sofort an ihren Tisch und wollte die Bestellung aufnehmen, doch weil Delia auf die Frage nach dem gewünschten Essen nur zögerte und unsicher in die Speisekarte schaute, erbat sich Jona von dem Kellner noch ein wenig Bedenkzeit.</p>
<p>„Ich habe irgendwie gar nicht so viel Hunger“, gestand sie mit einem selbst für ihre eher ruhige Natur zu schüchternen Lächeln. Sie drehte unruhig ihren Kopf in Richtung linke Schulter und überﬂog nachdenklich die Gerichte auf der Karte, doch sie schien nichts Geeignetes zu ﬁnden.</p>
<p>Auch Jona fühlte seinen noch immer nervös grollenden Magen. Die Atemnot war sofort nach Delias Eintreffen und der eingetretenen Erleichterung verﬂogen, aber das verkrampfte Etwas da unten wollte nicht einmal in diesem Moment Ruhe geben, obwohl die erste Unsicherheit verschwunden und nichts Unangenehmes der Situation anzumerken war.</p>
<p>„Vielleicht können wir uns ja eine Pizza teilen“, schlug Jona vor und hoffte, dass das nicht an Majestätsbeleidigung grenzte, da er selber sonst auch lieber ein Gericht für sich alleine beanspruchte und manchmal etwas unangenehm berührt war, wenn sein Vater im Nobelrestaurant zwei Salate mit acht Tellern bestellte. In Anbetracht der Situation erschien ihm das aber als praktikable Lösung und auch Delia lächelte erfreut. Nach langem Hin und Her, unter Einbeziehung aller Höﬂichkeitsﬂoskeln und dem üblichen „mir ist es egal, wähl du ruhig“, bestellten sie eine vegetarische Pizza und entließen den schon wieder ungeduldig wartenden Kellner.</p>
<p>„Hast du noch was Besonderes geplant heute?“, fragte sie vorsichtig, als der Kellner wieder in der Küche verschwunden war. Jona überlegte kurz, ob diese Frage eine versteckte Aufforderung enthielt, antwortete dann aber wahrheitsgemäß:</p>
<p>„Nein, nichts wirklich Großartiges. Eigentlich wollte ich nur mit dir essen gehen.“</p>
<p>Er sah sie nachdenklich an und fürchtete, sich gerade als Langweiler geoutet zu haben, nahm einen Schluck Alsterwasser und bemerkte die stumpfsinnige Miene des Wirtes, der sie unverwandt anstarrte und erst jetzt hastig den Blick wieder zu seinem Zapfautomaten wandte, als er Jonas Stirnrunzeln sah.</p>
<p>Vielleicht waren seine Unerfahrenheit und seine Ahnungslosigkeit doch verhängnisvoll. Er ging zum ersten Mal mit einem Mädchen so förmlich essen und hatte nicht erwartet, dass man dafür dann auch noch ein Rahmenprogramm organisieren musste, und begann ein wenig zu schwitzen. Jona war eigentlich davon ausgegangen, dass es ein eher billiges Zeichen schlechten Stils sei, wenn man am ersten Abend zu viel planen würde. Außerdem hatte er ja nicht einmal wissen können, ob sie überhaupt kommen würde, und da wäre es ein wenig leichtsinnig gewesen, das halbe Ritz anzumieten oder ein Tanzprogramm auf einer einsamen Waldlichtung nebst obligatorischer Galaband in Dineranzug und Champagner in Picknickkörben anzuberaumen. Auch das Ehepaar am anderen Ende des Raumes hatte sich im Augenblick nicht allzu viel zu sagen und die Blicke der Frau lasteten unverhohlen, aber wohlwollend auf ihnen. Anscheinend waren sie hier an diesem Abend die Hauptattraktion, und es schien auch etwas Besonderes zu sein, zwei junge Menschen um eine Kerze sitzen zu sehen.</p>
<p>Umständlich setzte Jona sich auf dem unbequemen Stuhl um, doch Delia setzte nur harmlos ihre Teetasse ab und lächelte ihn dankbar an:</p>
<p>„Das ist gut. Ich habe heute nämlich noch eine andere Verabredung. Ich bin schon vor Wochen von ein paar Leuten zum Jahrmarkt nach Kiel eingeladen worden und habe das Essen hier nur kurzfristig dazwischen geschoben. Ich habe denen gesagt, dass ich eben später komme, und die warten da um 22.30 Uhr auf mich. Deswegen muss ich um Zehn Uhr oder so leider los, wenn das OK ist.“</p>
<p>Obwohl diese Nachricht ihm zu denken gab und eventuell Schlechtes verhieß, da er bei diesen unbekannten Personen eine Zugehörigkeit zur männlichen Rasse nicht ausschließen konnte und dann also möglicherweise Meister der nachgeschalteten Rahmenprogramme Delia nach ihm zum Jahrmarkt ausführten, erleichterte ihn die Tatsache insgeheim, dass Delia erstens ein bestehendes Date für ihn verschoben hatte und er sich zweitens jetzt bezüglich des Folgeprogramms keine Sorgen mehr zu machen brauchte. Er war aus dem Schneider, erfüllte seinen Teil des Abends mit größtmöglicher Souveränität und musste sich nicht die Blöße geben, seine Ahnungslosigkeit zu bekennen, was nach dem Essen hätte folgen sollen.</p>
<p>„Das ist Ok, länger als zwei Stunden werden wir wohl kaum zum Essen benötigen“, sagte Jona und Delia lächelte ihn wieder so direkt und herzlich in die Augen, dass er nicht mehr über dieses andere Date nachdachte. Sie war da, und alles andere verschwand aus dem Blickfeld der Gedanken, und aus der riesigen Welt wurde ein kleiner Ausschnitt, der sich mit Erwartung füllte. Jonas Wangen glühten trocken in der immer noch wirkenden Anspannung, er musste sich zwingen, ab und zu einen Bissen Pizza in den nervösen Magen zu schieben, und als sie um 22.00 Uhr zahlten, lag noch zwei Drittel der Pizzahälfte auf Delias Teller, während er sein Stück brav an jenem Grollen in den Tiefen seines Körpers vorbeigeschleust hatte. Damals dachte er nicht darüber nach, dass es wahrscheinlich Gründe für ihre Appetitlosigkeit geben musste, sondern zahlte und ging mit ihr in dieser neuen Glückseligkeit zu ihrem Auto.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[46.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/47/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:12:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Montag fehlte Delia in Chemie und ehe Jona lange darüber nachdenken konnte, wie wahrscheinlich di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Montag fehlte Delia in Chemie und ehe Jona lange darüber nachdenken konnte, wie wahrscheinlich die naheliegendste Begründung dafür war, bekam er ihre trockene, gefasste Sms:</p>
<p>„Estella ist heute morgen gestorben. Melde mich später.“</p>
<p>Wieder saß er im Unterricht und jede Sekunde war nur noch eine Qual. Er wollte zu ihr, wollte dabei sein, wenn diese Mauern zusammenbrachen, die sie so mühsam aufrecht zu halten versuchte. Er hatte sich in seiner Jugend so sehr an allem versündigt, an seiner Mutter, an seiner eigentlich über alles geliebten kleinen Schwester und immer nur seine eigenen Träume und Depressionen im Kopf gehabt, doch nun wollte er wenigstens für dieses Mädchen da sein, ihr etwas zurückgeben und sie auch davor bewahren, dass sie eine neue Mauer um sich baute, die sie vor allen Emotionen schützen und die natürlich auch ihn von ihr fernhalten würde.</p>
<p>Seine Eltern waren auf Tanzfreiheit in Dänemark, doch er wusste nicht, ob er Delia dazu würde bewegen können, zu ihm zu kommen, weil er wusste, wie sehr sie zum Kopf-in-den-Sand-stecken neigte, wenn es ihr schlecht ging. Und auch wenn sie jetzt allen Grund und alles Recht dazu hatte, alleine und verzweifelt zu sein und jede Mauer dieser Welt um sich zu ziehen, glaubte er doch nicht, dass das gut für sie sein würde und wollte es an diesem Tag wenigstens verhindern, dass sie allzu tief ﬁel.</p>
<p>Er rief sie an, als er durch den Eisenbahntunnel nach Hause eilte und sie ging sogar ans Telefon. Sie wirkte ruhig und kontrolliert, wusste aber nicht, ob sie zu ihm kommen wollte.</p>
<p>„Eigentlich will ich gerade überhaupt niemanden sehen. Nur ganz weit weg sein“, sagte sie mit trockener Stimme.</p>
<p>„Überleg es Dir einfach, ich habe für heute alles abgesagt. Du kannst jederzeit vorbei kommen.“</p>
<p>Und tatsächlich stand sie zwei Stunden später vor seiner Tür. Sie saßen eine Weile auf dem Sofa und Jona ließ sie über Estella reden, ließ sie Dummheiten aushecken, dass sie die Schule abbrechen und dafür sorgen werde, dass es keine Waisen mehr dort in Mexiko gibt, dass sie überall solche Häuser bauen werde, wie das eine, zur Not mit Maﬁa-Geld, das sie schon eintreiben werde. Jona wusste, dass sie es nicht so meinte, hielt nur ihre Hand und strich ihr manchmal die Haare aus dem Gesicht, das seltsamerweise keinerlei Spuren von Tränen zeigte. Er fuhr gedankenverloren mit den Fingerkuppen über ihre Handrücken und merkte, wie hilﬂos er sich fühlte, weil es nichts zu sagen gab, was in irgendeiner Weise helfen oder trösten konnte. Doch plötzlich, nach einem Moment der Stille kam sie ganz nah an ihn heran, zog ihm in einem spontanen Anfall von Leidenschaft die Zunge durch seinen Mund, zerrte ihm mit einem Handgriff Pullover und T-Shirt gleichzeitig über den Kopf und begann eng an ihn gepresst mit beiden Händen seinen Rücken zu streicheln, während Jona instinktiv die Schultern anzog und sie schließlich aufschreckte:</p>
<p>„Warum sperrst Du Dich gegen Zärtlichkeit?“ rief sie auf einmal mit einer Mischung aus Vorwurf und Verzweiflung und hieb ihm kurz auf seine hart aufgestellten Schultermuskeln.</p>
<p>„Was meinst Du?“, fragte Jona etwas ratlos zu ihr aufblickend.</p>
<p>„Das ist mir schon oft aufgefallen. Du verschließt Dich vor mir, machst körperlich zu, wenn ich Dich berühre. Warum denn, mach ich was falsch?“</p>
<p>Jona erklärte ihr nun zum ersten Mal ausführlicher, warum er so wenig Ahnung von diesen Situationen hatte, warum ihn Sex immer ein wenig an Dreck erinnerte und warum er sogar immer ein wenig Angst bekam, wenn sie ihm in Mails schrieb, dass es ja Gott sei Dank ein so probates Mittel gäbe, um ihm im Bett ihre Liebe zeigen zu können, die sie manchmal meinte, nicht in Worten ausdrücken zu können, da dieser Ausdruck von Liebe bei ihm immer misslungen war und diese Dinge, die er mit Ela, Fee und allen anderen getan hatte, eben wenig mit Liebe zu tun hatten. Sie sah ihn leicht verzweifelt an, beugte sich dann wieder zu ihm und bemühte sich dann noch mehr, ihn zu verwöhnen und zu entspannen.</p>
<p>„Ich will mit Dir schlafen“, ﬂüsterte sie ihm dann auf einmal fast ein wenig trotzig ins Ohr und Panik begann von Jona Besitz zu ergreifen, da alles noch zu ungewiss zwischen ihnen war und er Angst hatte,dass eine schlechte Leistung im Bett ihre Bindungsängste anheizten und seine Unbeholfenheit sie davon überzeugen könnte, dass Beziehungen doch nichts Rechtes für sie seien, wenigstens nicht mit ihm. Trotzdem folgte er ihren Bewegungen, zog ihr Pullover und BH aus und küsste ihren fast schon zierlichen Hals und die festen Hügel darunter, während er die perfekte Rundung ihrer schmalen Taille sanft mit den Fingern abfuhr. Sie zog ihm dann zum Bett, löste seine Gürtelschnalle, trat ein paar Schritte zurück und hielt noch einen Moment inne, ehe sie sich ganz auszog.</p>
<p>„Etwas noch“, sagte sie merkwürdig schüchtern, den Rücken zu ihm gewandt, ihn aber durch den Spiegel an der Wand ansehend. „Ich bin ganz rasiert, wollte ich nur sagen, damit Du nicht erschreckst. Manche mögen das ja nicht,“  sagte sie und ließ durchschimmern, wie ängstlich sie jetzt ihrerseits war, Jona mit irgendetwas abzustoßen, wenn selbst Zärtlichkeiten ihn von ihr fortzutreiben schienen. Doch Jona zählte nicht zu denen, die auf wuchernde Schamhaare standen und hatte zudem andere Sorgen. Er war viel zu erregt und viel zu nervös gleichzeitig, hatte so viel Angst, wie noch fast nie in seinem Leben und versuchte doch alle Dinge zu tun, von denen er meinte, dass man sie in solchen Momenten tun müsste.</p>
<p>Sie wandte den Blick vom Spiegel zu Boden und strich sich mit einer grazilen und fast mädchenhaft-schüchternen Geste ihren Tanga über die Beine. Einen Moment blieb sie stehen, reglos verharrend wie eine Tänzerin vor dem Auftritt, und richtete im Kerzenlicht perfekt ausgeleuchtet mit einer leichten Drehung das nackte Gesäß und den Brustansatz in seine Richtung, ehe sie sich langsam umdrehte, um sich zu ihm auf das Bett zu legen.</p>
<p>„Lass es uns jetzt tun,“ sagte sie dann fast gehetzt, sich auf einmal auf ihn legend.</p>
<p>„Aber ich weiß nicht, ob das schon geht“ entgegnete Jona verwirrt.</p>
<p>„Das macht nichts. Alles macht nichts und alles geht,“ ﬂüsterte sie wissend lächelnd und glitt mit ihrer Hand abwärts. „Ich möchte dich spüren&#8230;“</p>
<p>Jona dachte an seinen halb erregierten Schwanz, der aber doch kurz vor dem explodieren war und malte sich nur noch diese Enttäuschung aus, die sich einstellen musste, wenn sie merkte, dass man dieses noch viel zu weiche Ding noch gar nicht spüren konnte. Sie nahm ihm trotzdem in ihre Hände und führte ihn ein, während Jona auf das Kissen zurück fiel, immer noch zerrissen zwischen erwachender Lust und übergroßer Scham.</p>
<p>„Es ist schön, Dich zu spüren“, raunte sie und küsste ihm sanft auf das Ohr.</p>
<p>Jona lag unter ihr, still und wie vom plötzlichen Rausch paralysiert. Er war in der Frau, die er liebte, hörte sie sanft stöhnen, doch glaubte ihr gleichzeitig nicht, dass sie überhaupt etwas spüren konnte. Sie hatte gehört, wie problematisch seine Vergangenheit war und nun wollte sie ihm fast mit Gewalt zeigen, wie das ging. Sie bemühte sich alles schnell durch neue Erfahrungen auslöschen, doch Jona wusste, dass er Zeit brauchte. Und die Vorstellung mit einer Nacht alles zu versauen, ihre brüchige und hochemotionale Beziehung mit einem schlechten Eindruck im Bett zu gefährden, machte ihn so fertig, dass er kaum genießen konnte. Wie ein Roboter, dem die Mechanik Bewegungen befahl und der doch irgendwo in sich einen Menschen beherbergte, strich er über ihren Körper, liebkoste ihre Brüste leise begehrend aber fast so, als würde er von ihnen Abschied nehmen müssen und kam bevor er richtig hart geworden war. Delia beschwichtigte ihn, doch insgeheim glaubte er ihr wieder nicht und merkte gar nicht, dass es gar nicht ihre Vorstellung von ihm war, die ihn lähmte, sondern seine Vorstellung, die sie aus seiner Sicht klischeemäßig von ihm haben musste, wenn all die Fernsehserien und Magazinbeiträge Recht hatten. Zu allem Überﬂuss ﬁel auch noch seine Anlage aus. Er ging zu seinem Schreibtisch und stellte sein Notebook neben das Bett und machte Coldplay an, doch als er sich wieder zu Delia legte und sie sich auf ihn rollte, ging der Virenscanner mit einem beißenden Geräusch an. Er hatte vergessen, dass er dieses Krüppelding nicht mehr abschießen konnte und er auch im Ofﬂine-Modus alle Fünf Minuten irgendeinen blöden Virus fand, den der Scanner aber doch weder löschen, umbenennen noch unter Charantäne setzen konnte, sondern sich lieber immer wieder im Minutentakt aussichtslos und vor allem lautstark über ihn beschwerte.</p>
<p>Jona setzte sich im Bett auf und versuchte doch noch einmal, ihn auszustellen, doch er begann gleich wieder zu quaken, als er sich wieder zu Delia gelegt hatte. Sie lachte und auch Jona beschloss die Sache mit Humor zu nehmen, strich ihr sanft über ihre Oberschenkel aufwärts, die Weichheit der nach unten gewölbten Rundungen förmlich in sich aufsaugend, dem Wunderland ihrer Beine nun fast ohne Verzweiflung verfallen und angstlos zu dem feuchten Tor fortschreitend, das die Magnetwellen in seinem Körper nun wieder zu durchschreiten begehrten. Sie stöhnte lauf auf, als er mit einem Finger in sie eindrang und in langsamen Bewegungen die fein gewellte Wand ihrer Vagina abfuhr und immer wieder zu dieser einen kleinen Stelle außen zurück kehrend, die sie lauter stöhnen ließ. Er steckte zwei Finger rein und stieß selber in Rage geraten immer tiefer in sie vor, während sein Daumen über die die nun triefenden Lippentäler und den Spezialpunkt dazwischen fuhr, umhüllt von schweren Gerüchen und den Kopf auf ihre weiche Brust gelegt, an der er sich nun wie von Sinnen festsaugte und mit der Zunge zu umfahren begann. Schließlich schrie sie lauter auf, krampfte in mehreren Wellen ihren Körper zusammen, zog die Finger des etwas ahnungslos weiter fuhrwerkenden Jona heraus, ﬁel dann für eine Sekunde in die Kissen zurück und sprang dann sofort wieder auf, umklammerte ihn und drückte ihm Dankesküsse auf, während sie ihn wieder unter sich drückte. Sie fuhr in leidenschaftlich neugierigen Bewegungen durch seine noch etwas spärliche Brustbehaarung und küsst immer wieder lange seine Brust, während sie ihre Finger über seinen Oberkörper ausschwärmen ließ, ehe sie seinen Schwanz nahm und ihn zwischen ihren Brüsten rieb. Jona stöhnte auf, wildes in sich spürend aber wieder so angstvoll, da er zu erregt war, als dass er noch lange an sich halten konnte.</p>
<p>„Ich komme gleich,“ gab er zu Bedenken.</p>
<p>„Das macht nichts,“ sagte Delia sanft lächelnd.</p>
<p>Doch obwohl das wieder sehr entspannt und authentisch wirkte, konnte Jona ihr in seiner wieder aufkeimenden Angst einfach nicht glauben. Er dachte, dass sie dann doch ein wenig angeekelt wäre, wenn er seinen Saft unvermittelt in ihr Gesicht spritzen würde und außerdem dachte er immer an diese Erzählungen aus „Sex in the City“, wo jeder Mann nur nach wie oft, wie groß und wie lange beurteilt und dann bedauernd abgeschoben wurde, falls diese Werte ungünstig ausﬁelen. Mit wie lange konnte Jona erstmal nicht punkten, mit wie groß auch nicht in vollem Umfang und daher blieb nur wie oft. Daher setzte er sich mit plötzlicher Bestimmtheit auf, strich einen Moment über Delias Rücken griff nach ihrem Hintern, knetete ihn und nötigte dann ihr Geschlecht auf seins. Wieder glitt er in sie hinein und sie begann sich über ihm zu bewegen, strich über seine Arme und küsste ihn fast wie außer sich, immer wieder mit der Zunge in seinen Mund fahrend, ihn lockend, um sie ihm dann gleich wieder zu entziehen, während sie ihn aus halb zusammengekniffenen Augen mit einem irgendwie dämonischen Blick und bebenden Lippen ansah. Jona griff an ihren Hintern und presste sie an sich. Berauscht durch das Geräusch, das sich ergab, wenn ihre Hüften gegeneinander schlugen, wippte er sie immer schneller auf sich und trieb den Beat der Hüften zu einer entrückten Uptempo-Passage aus flapp flapp und Schreien, ehe er sich kurz aufbäumend kam und sich wieder zu sehr für sein frühes kommen schämte, als dass er seinen Erguss wirklich genießen konnte.</p>
<p>Doch Delia sah glücklich aus, legte sich neben ihn und streichelte ihn sanft und eindringlich. Wie durch eine Nebelwand nahm Jona wahr, dass neben all der Zärtlichkeit, dem unbeschwerten Lachen in diesen Momenten der Nacktheit noch andere Dinge an diesem Tage passiert waren, doch da erwachte die Leidenschaft wieder in ihm und er rollte sich auf sie, küsste ihre Hals, biss ihr leicht ins Ohr und arbeitete sich dann abwärts über ihre Brüste zu ihrer Spalte. Er leckte ihre Schenkel, fuhr vom Knie ein paarmal mit seiner Zunge aufwärts, ehe er dann mit seinem Mund die feuchten Lippen umschloss. Er hatte am Vortag noch ein Interview mit der Star-Masseuse Dotty Dot gesehen, die sich abfällig über die schnelle Pornozunge aufgeregt hatte und eindringlich darauf verwiesen hatte, dass das alles nur für die Kamera gemacht werden würde und man in Wahrheit wie eine Kuh lecken, mit breiter Zunge immer wieder aufwärts streben müsste. Jona dachte daran und an seine vermeintlich in ihrem Kopf präsent aufgelistete Bilanz, weil er trotz aller Vertrautheit, dem Glück in Delias Augen und der trotz allem vorhandenen Unbeschwertheit der Situation immer daran dachte, dass sie unabhängig von allem anderen seine Sex-Qualitäten bilanzieren würde und in dieser Aufstellung  auftauchen musste, wie wenig er sie bis jetzt zufrieden gestellt haben musste. Doch je mehr er sich in sie verbiss, je mehr Saft er kostete und je weiter er mit seinem Mund den Bewegungen ihrer immer heftiger arbeitenden Hüfte folgen musste, desto mehr packte auch ihn wieder die Lust und alle anderen Gedanken vergingen, und als sie kam und ihn zu sich heranzog, ihn küsste und an ihre Brust zog, war er einfach nur noch glücklich, fiel mit ihr zurück und spürte in seinen Körper hinein, der nun nur noch aus einem wunderbaren Gemisch aus Süße und unerbittlichem Hunger zu bestehen schien.</p>
<p>Sie lagen dann lange nur eng umschlungen da und auf einmal merkte Jona, dass er sich noch nie so sehr zuhause gefühlt hatte, wie in diesen Momenten. Es gab etwas Perfektes an der Art, wie sie in seinem Arm lag, einen Eindruck von Komplettheit, der nicht zu erklären war, aber nichts vermissen ließen, nicht die Musik, die aufgehört hatte zu spielen, nicht die Gewissheit von Sicherheit, nichts anderes, was man sich hätte ausmalen können. Es war, als wären seine Arme nur für sie geschaffen, als wäre seine ganze Empﬁndung dazu geschaffen, sich nur ganz zu erfüllen, wenn Delia so bei ihm lag.</p>
<p>„Ich fühl mich viel zu wohl bei Dir“, hörte er sie etwas verwirrt aus dem Kerzen-halbdunkel seines Bettes murmeln, als hätte sie seine Gedanken erraten. Er betrachtete ihre schlanken Schulterm, ihre muskulösen Oberarme und die seltsame kleine Verletzung an ihrem Schulterblatt. Das war sein Mädchen, seine Welt, diejenige, für die all die Wirrungen und all das warten auf guten Sex und richtige Liebe sich gelohnt hatte und für die er so dankbar war, dass er gar nicht wusste, wohin mit all dem, was da hoch schwemmte. Er fuhr mit den Fingerspitzen an ihrem Arm herab zu ihren Rippen und merkte auf einmal, dass ihr Brustkorb bebte. Dann hörte er ihr Schluchzen und war einen Moment wieder wie gelähmt und perplex vor Angst, das Falsche zu tun.</p>
<p>„Alles klar?“</p>
<p>„Halt mich einfach,“ erwiderte sie mit gepresster Stimme und schluchzte nun immer heftigter, während Jona sie fest von hinten umschloss. Nach einer Weile drehte sie sich um zu ihm und sah ihn konfus und aufgelöst mit ihren verweinten Augen an.</p>
<p>„Das habe ich noch nie getan. Noch nie. Niemals habe ich in den Armen von jemandem geweint. Auch damals nicht als Marcel gestorben ist.“</p>
<p>„Ist doch ok, lass es raus.“</p>
<p>„Nein, will ich nicht, das macht einen so schwach. Ich möchte nicht schwach sein“, sagte sie und weinte noch ein wenig weiter, immer noch gegen sie Scham ankämpfend, sich eine Blöße gegeben zu haben. Doch nach einer Weile lachte sie wieder, dankte ihm für seine Nähe und sie redeten über Estella, die Schule und über sie beide, bis sie irgendwann auf die Uhr sahen und merkten, dass es schon halb zwei war und sie schon wieder über 9 Stunden miteinander verbracht hatten, Delia aber nun ganz schnell nach Hause musste.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Das haben wir schon immer so gemacht!"...]]></title>
<link>http://nischensucher.wordpress.com/2009/10/12/das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht/</link>
<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 18:07:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexandra Romeo</dc:creator>
<guid>http://nischensucher.wordpress.com/2009/10/12/das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;ist Vergangenheit!   Manchmal reicht schon ein einziger Punkt, um in neuen Dimensionen zu den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1><span style="color:#b1c800;">&#8230;ist Vergangenheit!</span></h1>
<p> </p>
<div id="attachment_45" class="wp-caption alignleft" style="width: 605px"><img class="size-large wp-image-45" title="Bindi_72dpi" src="http://nischensucher.wordpress.com/files/2009/10/bindi_72dpi.jpg?w=1024" alt="Bindi_72dpi" width="595" height="238" /><p class="wp-caption-text">Manchmal reicht schon ein einziger Punkt, um in neuen Dimensionen zu denken.</p></div>
<p>Bestandteil der NISCHENSUCHER-Workshops ist ein 2-stündiges Innovationstraining der beiden Psychologinnen Petra Daiber und Frauke Nees. Was sich dahinter verbirgt?! Fragen wir die Expertinnen selbst …</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#b1c800;">1. Auf welchem Konzept basiert Ihr Innovationstraining (IT)?</span></p>
<p>In unserem IT verbinden wir Erkenntnisse aus der Psychologie und der Neurobiologie mit Methoden aus dem Clown- und Improvisationstheater.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#b1c800;">2. Das klingt hochwissenschaftlich. Wie muss man sich das genau vorstellen?</span></p>
<p>Wir verwenden ausgewählte Techniken und einfache, in sich abgeschlossene Übungen aus dem Clowns- und Improvisationstheater, um die Teilnehmer anzuleiten, ihre angeborene Kreativität wieder zu entdecken und festgefahrene Denkstrukturen zu verlassen. Der Clown sieht <span style="color:#b1c800;">„Fehler“ als Chance</span>, etwas Neues zu machen. Ein kleines Beispiel: Wenn ihm z.B. beim Jonglieren ein Ball runter fällt, dann bricht er das Jonglieren nicht frustriert ab, sondern versucht mit dem Ball etwas anderes zu machen.<br />
Und genau darum geht es: <span style="color:#b1c800;">Bei Fehlern, in Krisenzeiten oder in unerwarteten Situationen</span> nicht voller Angst in Panik zu verfallen, sondern zu erkennen, dass es <span style="color:#b1c800;">Spaß macht, sich auf Neues, Unerwartetes einzulassen</span>. Mit dieser positiven Stimmung kann man dann viel kreativer und innovativer mit Problemen umgehen.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#b1c800;">3. Wie kamen Sie auf das Konzept?</span></p>
<p>Wir wollten beide unsere unterschiedlichen Interessen mit der Arbeit verbinden und haben dabei gesehen, dass durch Kunst und Humor die Arbeit als Psychologin und Trainerin viel mehr Spaß macht und auch wesentlich erleichtert wird, da die Inhalte besser zu vermitteln sind. Teilnehmer, die Spaß am Training haben, können sich Neues besser merken, da – und das ist wieder der wissenschaftliche Hintergrund &#8211; Dopamin im Körper ausgeschüttet und die Gedächtnisleistung gefördert wird.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#b1c800;">4. Was unterscheidet Ihr IT von anderen Trainings?</span></p>
<p>In unseren Trainings wird keine „graue“ Theorie vermittelt, stattdessen erfahren die Teilnehmer bereits bei der ersten Übung an sich selbst, wie es möglich ist, aus alten Verhaltensmustern auszusteigen oder über seine Fehler zu lachen. Es werden nicht einfach nur Techniken vermittelt, die danach mechanisch abgespult werden, sondern es setzt tiefer an: <span style="color:#b1c800;">In unseren Trainings verändert sich die Einstellung und die innere Haltung.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#b1c800;"> </span></p>
<p><span style="color:#b1c800;">5. Was bewirkt Ihr IT?</span></p>
<ul>
<li>Die Teilnehmer werden ermutigt, Neues auszuprobieren und „gegen den Strom zu schwimmen“.</li>
<li>Durch die Veränderung in der Haltung können die Teilnehmer souveräner und zuversichtlicher Herausforderungen entgegensehen.</li>
<li>Sie werden offener für neue Impulse statt eine „Ja, aber“-Haltung einzunehmen.</li>
<li>Sie werden flexibler in der Art zu denken und zu handeln und haben ein breiteres Handlungsrepertoire zur Verfügung.</li>
<li>Die Teilnehmer können ihre (oftmals wieder entdeckte) Kreativität besser einsetzen.</li>
<li>Die Zusammenarbeit mit den Kollegen wird konstruktiver.</li>
</ul>
<p> </p>
<p><span style="color:#b1c800;">6. Für wen ist das IT geeignet?</span></p>
<p>Für Führungskräfte und -nachwuchskräfte, Teams sowie Mitarbeiter, die auf der Suche nach kreativen Problemlösungen sind, die vor Veränderungen stehen und nach Möglichkeiten suchen, mit diesen Veränderungen umzugehen, die sich vielleicht auch neu finden müssen.<br />
Außerdem sprechen wir Menschen an, die offen und neugierig sind, nach neuen Wegen suchen und Lust haben zu experimentieren.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#b1c800;">7. Wann kann Ihr IT eingesetzt werden?</span></p>
<p>IT sind immer dann geeignet, wenn es um Veränderungsprozesse geht. Diese sind oft von Gefühlen wie Unsicherheit und Angst begleitet. Mit dem IT wird eine positive, konstruktive und zuversichtliche Stimmung hergestellt, die notwendig ist, um offener zu werden, um neue Wege zu erkennen und zu gehen. So ist es <span style="color:#b1c800;">möglich, auch in einer Krise gelassen zu bleiben, innovativ zu werden und zu gewinnen</span>.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#b1c800;">8. Die „normalen“ IT gehen ja über 2 Tage.<br />
Was lernen die TN bei den 2-stündigen IT im Rahmen der NISCHENSUCHER-Workshops</span><span style="color:#b1c800;">?</span></p>
<ul>
<li>Wir trainieren mit den Teilnehmern ihre Kreativität, die die Basis für neue Wege und jede Form von Veränderung und Innovation ist.</li>
<li>Sie lernen überholte Denkstrukturen zu durchbrechen und herrschende Routinen in Frage zu stellen. Ein „Das haben wir immer schon so gemacht!“ wird überwunden.</li>
<li>Indem sie eine humorvolle Haltung einnehmen, wird auch die Stimmung im Team kreativer und positiver.</li>
<li>Die innere Zensur, die die Kreativität blockiert, wird überwunden, wodurch Spontaneität und Improvisation möglich werden.</li>
<li>Die Teilnehmer verlieren die Angst vor Fehlern und Urteilen und sehen Fehler als wichtige Quelle von Informationen, was Voraussetzung für kreative Prozesse ist.</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Neugierig geworden? Einen Eindruck vom IT bekommen Sie bei folgendem Video, das bei YouTube zu sehen ist: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZWmD7HWrNyg"><span style="color:#b1c800;">http://www.youtube.com/watch?v=ZWmD7HWrNyg</span></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unsicherheit und Unkenntniss]]></title>
<link>http://westreporter.wordpress.com/2009/10/11/unsicherheit-und-unkenntniss/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 08:41:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>westreporter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jülich (ots) Die Unsicherheit im Umgang mit den technischen Einrichtung des geführten Fahrrades führ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Jülich (ots) Die Unsicherheit im Umgang mit den technischen Einrichtung des geführten Fahrrades führ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heut wär ich gerne Modebloggerin]]></title>
<link>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/10/05/heut-war-ich-gerne-modebloggerin/</link>
<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 01:53:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>not quite like beethoven</dc:creator>
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<description><![CDATA[Alle Modebloggerinnen mögen mir verzeihen, ich tue ihnen selbstverständlich total unrecht. Und eigen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-2665" title="Storm approaching, Photo by Not quite like Beethoven, all rights reserved" src="http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/files/2009/10/dscf2684.jpg" alt="Storm approaching, Photo by Not quite like Beethoven, all rights reserved" width="500" height="375" /></p>
<p>Alle Modebloggerinnen mögen mir verzeihen, ich tue ihnen selbstverständlich total unrecht. Und eigentlich gibt es nicht mal einen Grund, dass ich ausgerechnet Bloggerinnen nehme. Geschweige denn Modebloggerinnen. Aber ich stelle mir das grad schön einfach vor. Dann würde ich den ganzen Tag Fotos bloggen von mir in tollen Anziehsachen &#8212; und ich würde massenhaft Kommentare kriegen wie &#8220;ich liebe es&#8221; und &#8220;oohh, schöön&#8221;, ab und zu auch mal ein &#8220;Du solltest etwas abnehmen&#8221; aber da würd ich drüber stehen. Schließlich hätte ich noch 20 andere Kommentatorinnen, die das Gegenteil behaupten.</p>
<p>Worum geht&#8217;s hier überhaupt? Darum, dass ich mir selbst mal wieder tierisch auf den Sack gehe! Ich habe diese ganze Unsicherheit satt, die mit Schwerhörigkeit einhergeht!! Jemand zu sagen, dass man schwerhörig ist, bedeutet zu sagen, dass man Verstehen niemals garantieren kann &#8212; und schon steht man ganz schnell als schwach da. Ich hab&#8217;s einfach <em>satt </em>jedesmal zu Beginn eines Gespräches den Fluss zu unterbrechen und das zeigen zu müssen, was andere für Schwäche halten!</p>
<p>Und selbst wenn ich den Leuten sofort und zu Beginn unseres Kennenlernens erkläre, dass ich schwerhörig bin &#8212; sie kapieren es trotzdem nicht! Oder vielleicht auch doch, wer weiß. Jedenfalls bin ich trotzdem ein komischer Typ für sie, der komisch reagiert und komisch still ist und komische Sachen sagt. Oder je nach Gefühlslage der andere Person für sie arrogant/deprimiert/besoffen/traurig/doof herumsteht.</p>
<p>Verstehe ich ja auch irgendwie. Ich meine diese ganzen Facetten von dem was Schwerhörigkeit bedeutet, füllen in diesem Blog ja schon hunderte Einträge. Das alles kann der simple Satz &#8220;Ich hör schlecht, Du mußt deutlich sprechen, kannst Du das bitte nochmal sagen?!&#8221; gar nicht transportieren. Ich mache den Leuten darum auch keinen Vorwurf.</p>
<p>Aber es ist so <em>verdammt anstrengend</em>, den Leuten keinen Vorwurf zu machen! Ich möchte einfach mal wieder jemand treffen, der oder noch besser die mich einfach froh/glücklich/zufrieden macht! Meine Seele hätte&#8217;s nötig. Stattdessen hängen überall nur Typen rum, die selber so unsicher und aufs gut wegkommen bedacht sind, dass sie mich einfach über die Klinge springen lassen sobald es nötig scheint. Das ist meistens eher früher als später. Noch bevor ich fünfmal &#8220;wie bitte&#8221; gesagt hab.</p>
<p>Oder es gibt diese, die in mir mehr sehen als ich bin. Die von dem was sie für meine Souveränität halten fasziniert sind &#8212; und später die Flucht ergreifen sobald sich herausstellt, dass ich nicht nur ihr Fels in der Brandung sein kann. Kann nicht mal jemand ne App fürs iPhone programmieren, so was wie Google <span style="text-decoration:line-through;">Latitude</span> Nettitude, das anzeigt, wo im Umkreis von 0,2km die nächsten einfach netten Menschen sind? Solche, die der Seele guttun?</p>
<p>Solange es das nicht gibt, ist es gut, ein paar enge Freunde zu haben. Ich weiß das zu schätzen. Und ich weiß auch dass ich durch diese ganzen Erfahrungen stark bin und auch sehr viel zu geben habe. Ich weiß Kleinigkeiten zu schätzen und bin ein dankbarer Mensch. Aber es macht mich alles so unglaublich müde, manchmal.</p>
<p>Und da stelle ich mir halt grad vor &#8212; so ne Modebloggerin, das wär doch was&#8230; Verdammt, dabei kann ich nicht mal Teile von coolen Songtexten posten, weil ich schon lange die Texte nicht mehr verstehe.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorletzte Nacht]]></title>
<link>http://vinceimlibanon.wordpress.com/2009/10/01/vorletzte-nacht/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 02:27:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>vinceO</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Moment liege ich im Bett und kann nicht einschlafen. Meine Wohnung erinnert mich an ihren Zustand]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Moment liege ich im Bett und kann nicht einschlafen. Meine Wohnung erinnert mich an ihren Zustand von vor über einem Jahr, als ich eingezogen bin. Bin mir zum ersten Mal unsicher, ob ich das Richtige mache. Mir kommt nicht in den Kopf nicht zu fahren, so schlimm ist es nicht.<br />
Gestern Abend den Geburtstag von Tobi gefeiert. Wieder mal die Erkenntnis, dass ich bald weg bin.<br />
In 2,5 Stunden klingelt der Wecker. Jan, den ich diesen Sommer seit 20 Jahren kenne, schnarcht vor sich her. Beneide ihn&#8230; Will auch schlafen endlich&#8230; Versuch Nummer 2.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[was ist los?]]></title>
<link>http://languagemarketingcenterhh.wordpress.de/2009/09/21/was-ist-los/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 12:09:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>suse</dc:creator>
<guid>http://languagemarketingcenterhh.wordpress.de/2009/09/21/was-ist-los/</guid>
<description><![CDATA[An manchen Tagen überfällt mich so eine Trauer. Ich weiß nicht, woher sie kommt und ich weiß nicht w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>An manchen Tagen überfällt mich so eine Trauer. Ich weiß nicht, woher sie kommt und ich weiß nicht wohin sie geht,denn es hält meist nicht lange an. Aber heute ist so ein Tag. Ich weiß nicht, ob ich alles richtig mache, ich weiß nicht, ob ich mich auf andere Menschen verlassen kann. Ich bin so verunsichert. Wie kann das sein? Ich war doch lange genug auf der Welt, um sicher zu sein. Um zu wissen, dass es bergauf und bergab geht. Es hilft nichts, ich fühle mich klein und unsicher und mein Selbstvertrauen ist<br />
aus dem Fenster geflogen. Aber was wäre das Leben ohne Unsicherheit und Trauer. Was wäre ein Leben ohne Schattenseiten? Man könnte es nicht lieben, denn man wüsste nicht zwischen gut und schlecht zu unterscheiden. Also, alles ganz gut so wie es ist. Kopf hoch und weitergehen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Viele Moeglichkeiten]]></title>
<link>http://alleinistauchschoen.wordpress.com/2009/09/16/viele-moeglichkeiten/</link>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 18:46:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>grobitoka</dc:creator>
<guid>http://alleinistauchschoen.wordpress.com/2009/09/16/viele-moeglichkeiten/</guid>
<description><![CDATA[Du stellst mir eine einfache Frage, ich kann mit Ja oder Nein antworten und tue dies prompt. &#8220;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Du stellst mir eine einfache Frage, ich kann mit Ja oder Nein antworten und tue dies prompt. &#8220;Ja, ich moechte den Film schauen&#8221;. Umgehend erfolgt eine Umkehrung der Frage. Oder moechte ich das Gegenteil? (den Film nicht gucken). Was soll das? Ich habe eine Antwort gegeben, ich war bei klarem Verstand als ich zugestimmt habe den Streifen anzusehen. Niemand, auch du nicht, muss jetzt fuer mich alle Alternativen, haeufig aber auch nur die einzig denkbare, in Worte fassen und dann eine zweite Antwort erzwingen, die die erste bestaetigt. Ich bin nicht bescheuert, weder senil noch infantil.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn das Licht ausgeht...]]></title>
<link>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/09/10/wenn-das-licht-ausgeht/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 01:35:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>not quite like beethoven</dc:creator>
<guid>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/09/10/wenn-das-licht-ausgeht/</guid>
<description><![CDATA[Verdammt, inzwischen wird&#8217;s aber früh dunkel! Gerade wo&#8217;s am nettesten war beim Picknick]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Verdammt, inzwischen wird&#8217;s aber früh dunkel! Gerade wo&#8217;s am nettesten war beim Picknick am Kanal bricht sie herein, die Dunkelheit. Und damit das Unbehagen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2441" title="Im Park -- Photo by Iwashere / flickr, some rights reserved" src="http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/files/2009/09/799822100_c4b9df49bc.jpg" alt="Im Park -- Photo by Iwashere / flickr, some rights reserved" width="500" height="375" /></p>
<p>Natürlich hat wieder keiner ne Fackel dabei, geschweige denn mehrere kleine. Ich auch nicht, klar. Das wäre aber für mich eigentlich nötig, damit ich jedes Gesicht in der Runde gut ausleuchten kann. Damit ich ein bißchen was <a title="Not quite like Beethoven: Was gar nicht geht -- im Dunkeln reden" href="/2009/06/17/was-gar-nicht-geht-im-dunkeln-nebeneinander-liegen-und-reden/">von den Lippen ablesen kann</a>.</p>
<p>Ohne Licht kann ich die Nacht nicht genießen. Klingt verrückt, oder? Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß oder so. Aber sonst höre ich nicht nur nicht, sondern sehe auch nicht, was jemand zu mir sagt. Ich kriege nicht mehr mit, was um mich rum passiert. Ich bin in Gesellschaft allein. Und wenn es wirklich stockdunkel ist, ist das ganz schön shiete, das Gefühl. Der absolute Höhepunkt dieser Erfahrungen war ein Paddelausflug auf der Ardèche &#8211; dunkel, im Wald, ich kannte die Leute noch nicht und hatte meine Freundin verloren. Und alle redeten Französisch. Waah! Ich hab <em>nichts</em> verstanden und wollte nur noch nach Haus. Dabei war ich da schon lange nicht mehr 16.</p>
<p>Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, so eine kleine Campinglampe mit herumzuschleppen. Hat jemand Empfehlungen? Klein, leicht,  stärker als eine Kerze und schönes Licht? Soll ja auch nicht blenden. Gibts sowas? Der Sommer kommt ja bald wieder. Bestimmt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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