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	<title>unter-hambach &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/unter-hambach/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "unter-hambach"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:03:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ums Hambacher Tal (13,6 km)]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2009/07/30/ums-hambacher-tal-136-km/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 21:23:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2009/07/30/ums-hambacher-tal-136-km/</guid>
<description><![CDATA[Heute Mittagessen im Restaurant Vetters Mühle in Zell hinter Bensheim. Nachweislich eine der hübsche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute Mittagessen im Restaurant <a href="http://www.vettersmuehle.de/">Vetters Mühle</a> in Zell hinter Bensheim.<br />
Nachweislich eine der hübschesten Laufgegenden der Bergstrasse, und da heute auch noch herrliches Laufwetter herrschte (Sonne und freundliche Wolken im Mix, etwas über 20 Grad, konstante kühlende Brise, herrlich frische Luft), wollte ich mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen.<br />
Will heissen: Vor dem Mittagessen Lauf nach Zell.</p>
<p>Aber nicht von zuhause aus, das hatte ich <a href="http://laufblog.wordpress.com/2009/05/30/bundesstrase-wald-und-weinberge-an-der-bergstrasse-von-jugenheim-ins-meerbachtal-144-km/">vor ein paar Monaten ja schon mal gemacht</a>, nett aber nicht neu, deshalb suchte ich mir für heute eine andere Route raus:<br />
Von Unter-Hambach hinter Heppenheim hoch ins Bergmassiv vor der Knodener Höhe, einmal ums Hambachtal rum, dann runter ins Meerbachtal nach Zell.<br />
So ca. 13 km, viele schöne Höhenmeter, viel schöner Wald, viel neue Strecke.<br />
So mag ich das!</p>
<p><!--more--><br />
Start gegen Viertel vor Zwölf an der Durchgangsstrasse des hübschen Dörfchens Unter-Hambach, dass sich im Talgrund zwischen Wald und Weinbergen eeeeewig lange das Hambachtal hochzieht.</p>
<p>Wie bereits erwähnt: Herrliches Laufwetter, frisch und freundlich und angenehm, einfach perfekt. </p>
<p>Zuerst ging´s kurz auf dem Bürgersteig neben der Strasse bergauf, vorbei an ein paar Wohnhäusern und einer Weide mit etwas verständnislos glotzender Ziegen, dann hinter einem größeren Bauernhof rechts, auf den Hambacher Hauptweg (Marker H1), der einem schmalen Seitental folgend geradewegs hoch in den Wald führte.</p>
<p>Und das gleich mal mit ordentlicher Steigung: Fast ein Kilometer bergauf, wobei es 130 oder 140 Höhenmeter zu bewältigen gab, das brachte mich gleich mal auf die richtige Betriebstemperatur.<br />
Zum Glück hatte ich mich von den Strapazen am Montag in der Pfalz gut erholt und kam &#8211; schnaufend und japsend, aber stetig &#8211; gut mit dem Aufstieg klar.<br />
Zumals auch richtig hübsch war hier oben: Schattiger Laubwald, durch dessen fast geschlossenen Dach immer mal wieder ein paar helle Sonnenstrahlen auf den Boden reichten, rechts das Seitental mit einem kleinen Bächlein &#8211; nett.</p>
<p>Schließlich ging´s in einer sanften (und weniger steilen) Kurve ums Ende des Tälchens herum, dann über den nächsten vorgelagerten Vorberg (laut Wanderkarte der &#8220;Gebüschskopf&#8221;. So sah er auch aus), und dann mit ein paar (natürlich weiter ansteigenden) Kurven und Serpentinen auf den Hambacher Grenzweg (gelbe 3) auf dem Bergsattel zwischen Hambacher und Kirschhäuser Tal, dem ich nun lange ostwärts folgte. </p>
<p>Ich hab´ das bei früheren Laufberichten aus dieser Gegend glaub´ ich schon oft genug erwähnt, aber einmal mehr kann eigentlich nicht schaden: Hier oben, in den riesigen Wäldern am Bergmassiv hinter Heppenheim, ist es verflixt hübsch.<br />
Die Wege sind generell gut in Schuss, die Bäume alt und hoch, stehen aber so weit auseinander, dass genug Licht für einen dichten, grünen Bodenbewuchs aus Farnen, Gräsern, dornigen Hecken und spillerigen Jungbäumchen durchkommt.<br />
Sogar die Steigung hält sich &#8211; wenn man erst mal in die oberen Regionen vorgestossen ist &#8211; sehr in Grenzen, so dass es nicht mal mehr besonders anstrengend ist, hier weiter odenwaldwärts zu laufen.</p>
<p>Hinzu kam ein Faktor, der mir heute nach langer Zeit erstmal wieder richtig bewusst wurde, nachdem ich mich neulich im Pfälzer Wald zeitweilig arg verloren gefühlt hatte:<br />
Hier oben kenne ich mich aus!.<br />
Nicht auf diesem spezifischen Weg, den war ich noch nie zuvor gelaufen, aber die ganze Gegend ist mir vertraut genug, dass ich hier mit einem Gefühl des &#8220;Verortet-Seins&#8221; laufen kann: Links runter geht´s nach Ober-Hambach, geradeaus nach Mittershausen im Pfalzbachtal, rechts runter an die B460 bei Kirschhausen, hinter mir zur Starkenburg.<br />
Das fühlte sich irgendwie gut an, gab eine Sicherheit, die ich am Montag in der vollkommenen Fremde so ein bisschen vermisst hatte&#8230;</p>
<p>Ich folgte immer weiter dem Grenzweg über den Kamm, überquerte irgendwann den Weitwanderweg Odenwald-Vogesen (roter Balken, rechts runter zur Jägerrast, links runter ins wunderschöne Bergdorf Ober-Hambach), kurz danach den europäischen Fernwandwerweg 1 (weisses Andreaskreuz, rechts runter zur Jägerrast, links auf einem Weg am Waldrand zum Parkplatz Goldbrunnen) und bog schließlich links auf den Kohlplattenweg (gelbe 1) ein, von dem ich dann jedoch gleich wieder halbrechts abknickte, auf einen unmarkierten aber bequemen Waldweg nach Nordosten.</p>
<p>Inzwischen war ich an Ober-Hambach vorbei, es ging wieder etwas mehr bergauf, zum Kesselberg hin, und der Wald hatte sich auch verändert: Dichter, dunkler, mehr Nadelbäume, links und rechts des Weges teils beeindruckende Findlinge und Felsformationen.<br />
Abwechslungsreich, das gefiel mir. </p>
<p>Nach etwas über einem Kilometer stiess ich auf den etwas hakelig benannten Steinschloss-Felsenmeer-Weg (gelbe 6), dem ich weiter geradeaus nach Nordosten folgte. Links ging´s zwischenzeitlich mal zu einem Naturdenkmal ab (wohl eine der Felsformationen), aber da es auf der Karte nicht verzeichnet war und ich ja eine Verabredung zum Essen in Zell einzuhalten hatte, lief ich etwas schweren Herzens durch, weiter bis zur Kreuzung an der Forstmeister-Grätz-Eiche, wo ich der gelben 7 und der gelben 9 links aufwärts folgte, bis ich &#8211; nun doch schon ein bisschen ausser Atem &#8211; den Asphaltweg zwischen Ober-Hambach und Schannenbach erreichte. </p>
<p>Kurze Trinkpause, dann ging´s weiter, kurz links den Asphaltweg runter, dann wieder halbrechts in den Wald, den Hochmoorweg (gelbe 2) entlang bis ich den Odenwaldklub Fernwanderweg HW22 (Marker: Weisse Raute) erreichte. </p>
<p>Inzwischen hatte ich den höchsten Punkt der heutigen Tour überschritten (auf immerhin über 510 m.ü.NN) &#8211; Pflicht zuende, nun kam die Kür &#8211; der lange Abstieg ins Meerbachtal.</p>
<p>Immer schön der weissen Raute hinterher. Nach ein paar hundert Metern knickte die noch mal kurz vom Hauptweg ab und führte auf leicht abenteuerlichen Pfaden erst über, dann um die Kuppe des Heiligenbergs (hier waren doch irgendwelche Leute an einer Schutzhütte mit Grillen beschäftigt, und mitten in der Woche. Tssk, sowas aber auch! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ), bevoer er weiter unten wieder auf den Hauptweg stiess. </p>
<p>Und da ging´s dann immer weiter bergab, schön gemächlich, in kleinen und größeren Windungen durch den Wald. Recht bald erreichte ich die Anhöhe Nördlich von Ober-Hambach, an der ich schon ein paarmal aus anderer Richtung kommend vorbeigekommen bin, dann ging´s rechts in einer Kurve um den Eselsberg bis runter zur Wegscheide mit dem Weitwanderweg Odenwald-Vogesen. </p>
<p>Hier nahm ich dann Abschied von der weissen Raute und lief stattdessen dem roten Balken des Weitwanderwegs hinterher, noch mal ein Stückchen bergauf in Richtung Ober-Hambach, bevor ich links auf den unmarkierten Waldweg durch den Bannwald abknickte (weitgehend eben, angenehm) und an der übernächsten Wegscheide halbrechts den lokalen Wanderweg B4 runterlief, der mit ordentlich steilem Gefälle rapide runter ins Meerbachtal führte.</p>
<p>Beziehungsweise in ein Seitental.<br />
Von dem ich nicht gewusst hatte, dass es überhaupt existiert.<br />
Ich weiss nicht, ob ihr das kennt: Da läuft man fröhlich durch semibekannten Wald, alles im grünen Bereich und weitgehend durchgeplant, und auf einmal tut sich mirnichtsdirnichts vor euch ein verstecktes, bis eben unbekanntes Tal auf.<br />
Komplett mit Waldrand und Weiden und zwei Dutzend phlegmatisch wiederkäuender Kühen.<br />
Das ist total cool! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachdem ich meine Karte im Kopf™ genug justiert hatte, um nicht mehr mit offenem Mund staunend dastehen zu müssen (&#8220;<em>Dööööh. Wo kommt denn jetzt das Tal her</em>?&#8221;), ging´s weiter am Waldrand runter.</p>
<p>Kurz bevor der Weg rechts abknickte und über eine kleine Anhöhe in zweifellos bekannte Gefilde führen konnte, entdeckte ich links im Gestrüpp ein winziges Pfädchen, das wieder in den Wald reinführte und total spannend aussah (Ahlengassenweg, gelbe 3).<br />
Hmmm&#8230;</p>
<p>So richtig zu spät war ich noch nicht, also warum sollte ich da nicht&#8230;<br />
Ich nahm das Pfädchen.<br />
Zurück in den Wald und wieder bergauf.<br />
Steil bergauf.<br />
Ächzachduliebescheisseichkriegkeineluftmehrsteil bergauf.<br />
Das machte Spass! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lang war´s nicht, dann erreichte ich den Waldrand am nächste vorgelagerten Höhenrücken, hinter dem irritierenderweise ein WEITERES verstecktes Seitental mit Weiden und Kuhtränkenbadewannen usw. wartete, von dessen Existenz ich nichts bisher nichts hatte.<br />
Unglaublich, würde mich nicht wundern, wenn hier hinten irgendwo auch noch der einer oder andere Stamm unzivilisierter Bergbewohner zu finden ist.<br />
Oder vielleicht sogar ein Hochplateau mit Sauriern, wer weiss&#8230;</p>
<p>Hier entschied ich mich dann doch für den Abstieg nach Zell und folgte dem gelben L des <a href="http://www.gg-online.de/html/hohlwege.htm">Hohlweglehrpfades</a> nach Westen.<br />
Ein paar hundert Meter auf einem winzigen Pfädchen zwischen Wald, Buschgestrüpp und sattgrünen Hangwiesen und dann&#8230;</p>
<p>WOW!!!</p>
<p>Auch das hab´ ich schon öfter geschrieben, aber es ist eminent wiederholenswert: Es gibt nicht viele Anblicke im Odenwald oder an der Bergstrasse, die schöner sind als der, den man kriegt, wenn man von oben aus dem Wald kommt und unvermittelt über dem Meerbachtal ins Offene läuft: Vor einem, unter einem, breitet sich das herrliche Tal in seiner vollen Länge aus, eine bedrückend Schöne landschaft aus kleinen Wäldchen, hügeligen Hangweiden und den kleinen Dörfern Zell und Gronau im Talgrund, begrenzt durch die steilen, dunkelgrünen Weinhänge auf der anderen Talseite, über denen sich das Hochplateau des Striet erhebt. Perfekt wird das Ganze allerdings durch die Aussicht nach Westen, zwischen den Hängen hindurch zum Talausgang, der sich über Bensheim in die weite Rheinebene öffnet und den Blick bis zum den Hügeln Rheinhessens  freigibt.<br />
Das ist einfach wunderschön! </p>
<p>Ich folgte weiter dem gelben L abwärts, um eine scharfe Kurve inmitten der Wiesen, dann durch die Mühlgasse, laut der dazugehörigen Lehrpfadstafel der tiefste Hohlweg der gesamten Bergstrasse. Angesichts der fast senkrechten, sieben Meter hohen Lösswände, die sich auf beeindruckende Art und Wiese links und rechts des Weges auftürmten, war ich durchaus bereit, das zu glauben. </p>
<p>Am unteren Ende der Mühlgasse dann das mittägliche Zell, ich lief geradewegs runter auf die Märkerwaldstr. (sonnig, warm, nichts los), und auf der dann talabwärts durch das langgezogene Dorf, bis ich schließlich Vetters Mühle am unteren Ortsende erreichte, und das ausnahmsweise mal fast pünktlich. </p>
<p>Schöne Tour durch schöne Gegend, schön entspannt trotz vieler Höhenmeter, keine nennenswerten Probleme, hat Spass gemacht. Und das Schnitzel hinterher war auch gut&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So, und das war´s lauftechnisch auch schon fast wieder für die Woche. Vielleicht mach´ ich morgen noch ´ne kurze Tour, die ich nicht extra blogge, mal schauen.<br />
Aber dann ist Sense, denn dann steht eine zweitägige Wandertour durch den Odenwald an. Wird sicher auch lustig! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 13,6 km<br />
Zeit: 1:28 h (= 9,27 km/h bzw. 6:28 min/km)<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 83,82% (11,4 km von 13,6 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/07/ums-hambachtal.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2009/07/ums-hambachtal.jpg?w=150" alt="Ums Hambachtal" title="Ums Hambachtal" width="150" height="109" class="alignnone size-thumbnail wp-image-5406" /></a></p>
<p>M.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Burgenweg Melibokus - Starkenburg (19,1 km) ]]></title>
<link>http://laufblog.wordpress.com/2007/08/30/blutenweg-melibokus-starkenburg-18-km/</link>
<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 14:23:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>matbs</dc:creator>
<guid>http://laufblog.wordpress.com/2007/08/30/blutenweg-melibokus-starkenburg-18-km/</guid>
<description><![CDATA[Ingo hat neulich mal angemerkt, dass wir sehr selten nach Süden laufen, während wir die anderen Rich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ingo hat neulich mal angemerkt, dass wir sehr selten nach Süden laufen, während wir die anderen Richtungen wesentlich häufiger ansteuern. Das hat natürlich seine Gründe, vor allem geografische: Um von uns aus länger nach Süden zu laufen, muss man entweder<br />
- über die Bergstrasse, was endlose Kletterpartien zu Folge hat (denn man muss jedes Tal runter und dann wieder hoch),<br />
- oder die B3 entlang durch die Ortschaften laufen (was nicht besonders schön ist), oder<br />
- runter ins Ried und da nach Süden (landschaftlich auch nicht soo doll, und ein ziemlicher<br />
Umweg, da man um den weit in die Ebene vorstehenden Melibokus rum muss).<br />
Ist alles nicht so ideal, besonders wenn man einen Rundkurs laufen will und auch noch einen Rückweg braucht.</p>
<p>Nichtsdestotrotz wollten wir heute mal ziemlich direkt nach Süden &#8211; Ingo war noch nie auf der Starkenburg bei Heppenheim, und da wir sie auf diversen Touren über die Bergstrasse und den vorderen Odenwald immer wieder mal im Blick hatten, und sie dabei auch noch ziemlich nah wirkte, sollte sich das heute ändern.</p>
<p><!--more--><br />
Zuerst aber mal: Einkaufen. Treffen beim Aldi auf der Sandwiese zwecks Akquise von Laufutensilien (diese Woche im Angebot). Allerdings erstmal warten: Matthias pünktlich, Ingo zwanzig Minuten zu spät, Matthias leicht übellaunig &#8211; das Übliche halt.<br />
Als er dann endlich da war folgte ein kleiner Shopping-Spree durch die Grabbeltische, Hosen, Socken, Shirts, und an der Kasse noch eine Pulsmessuhr samt Brustgurt für jeden (wir Profis brauchen halt sowas <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> &#8230;), dann ging´s mit zwei Autos nach Heppenheim. Ingos Wagen liessen wir unterhalb der Starkenburg stehen, mit meinem ging´s zurück in Richtung Start.</p>
<p>Ursprünglich hatten wir überlegt, von mir aus zu starten, und auch noch den Melibokus hochzulaufen, aber das wäre doch etwas viel Strecke und Steigung für einen Lauf in der Woche geworden, deswegen starteten wir schlußendlich ganz oben vom <a href="http://www.melibokus.com/html/blick_vom_turm.html">Melibokus</a>.</p>
<p>Strartzeit: So gegen 11:00 Vormittags. Wetter: Schöner Früherbsttag, sonnig, kühl, leichter Wind.</p>
<p>Zuerst mal gings auf den Windungen der Melibokusstrasse lange bergab (immer noch ein etwas ungewohntes Gefühl für den Anfang eines Laufes, zudem waren die ersten ein oder zwei KM bis man warm war etwas unangenehm für Schienbeine und Knie, das verlief sich aber recht schnell). Am Not-Gottes-Parkplatz geradaus auf den Fußweg zum <a href="http://www.schloss-auerbach.de/schlossauerbach.cfm">Auerbacher Schloss</a>. Dort wo er wieder auf die Strasse trifft geradeaus auf den Waldweg nach unten (der gehörte schon zum <a href="http://burgenweg-bergstrasse.kruemelhuepfer.de/">Burgenweg</a>, Markierung blaues B, dem wir bis zur Starkenburg folgen wollten).</p>
<p>Unterhalb des Schlosses an der Bergflanke nach Süden bis zum Handy-Funkturm, dort erst nach links, dann irgendwo am Hang oberhalb der Strasse nach Hochstädten eine scharfe Rechtskurve, und auf einem sehr schlecht zu joggenden Burgweg (schmal, ungleichmässig, steil, mit sehr grobem Schotter) ins Tal nach Auerbach.</p>
<p>Wir folgten dem blauen B durch das recht noble Wohngebiet am Hang bis runter zur Bachgasse (= der Strasse nach Hochstädten). Eigentlich hätten wir hier links gemusst, um auf dem Burgenweg von unten ins <a href="http://www.schloesser-hessen.de/schloesser/bensheim/bensheim.htm">Fürstenlager</a>, allerdings haben wir´s irgendwie verpeilt, und fanden uns deshalb auf dem schmalen, mit Kopfsteinen gepflasterten Anstieg zur <a href="http://www.bergkirche-auerbach.de/kirche/index.php">Auerbacher Bergkirche </a>wieder (arg steil, da mussten wir ganz schön schaufen).</p>
<p>Oben war das blaue B natürlich nicht mehr in Sicht (denn das verläuft ja unterhalb durchs Fürstenlager), also folgten wir stattdessen vorerst dem <a href="http://www.hallo-bergstrasse.de/Regionales/DieBergstrasse/tabid/540/mid/2174/newsid2174/831/Der-Bltenweg---Wandern-entlang-der-Bergstrasse/Default.aspx">Blütenweg </a>(Markierung: Gelbes B), von dem wir wussten, dass er in Bensheim wieder auf den Burgenweg treffen würde. Der Blütenweg führte immer aufwärts, durch den Lößweg hinter Auerbach ostwärts hoch in die Weinberge. Auf der Anhöhe über dem Fürstenlager knickte er dann wieder nach Westen auf einen mit Weinreben bestanden Bergrücken mit unglaublicher Panoramasicht (Taunus, Rheingau, Wiesbaden, Rheinhessen, Donnersberg, Pfälzer Wald, Ludwigshafen, Mannheim, Bergstrasse bis Heidelberg), und ging dann relativ rapide runter ins Tal.</p>
<p>Die Strasse im Talgrund führte wieder nach Auerbach, am Ortseingang ging es gleich links (Schönberger Str./Ernst-Ludwig-Str.), und führte schließlich bis ins Villenviertel am Nordrand von Bensheim. Hier dann ein kurzer Schlenker weiter den Hang hoch (Dürerstr.), und auf einem schmalen, mit Brennesseln (die zu vermeiden efrorderte einige semiakrobatische Verrenkungen beim Laufen) gesäumten Pfad am Waldrand direkt hinter den letzten Häusern bis zu den Weinbergen am Kirchberg, unterhalb des <a href="http://www.kirchberghaeuschen.de/">Kirchberghäuschens</a>, wo wir auch wieder auf das blaue B des Burgenwegs trafen.</p>
<p>Zwischen Weinbergen und <a href="http://www.bensheim-online.de/Bensheim-Panorama/p11.htm">Bensheimer Stadtpark</a> (sehr schönes Stück) entlang nach Süden, dann eine steile Treppe hinunter nach Bensheim, oberhalb des Marktplatzes auf die B47 in Richtung Lautertal. Wir überquerten die Strasse, ebenso wie den daneben fließenden Winkelbach und folgten dem Weg auf teilweise etwas abenteuerlichen Pfaden (Treppchen, enge Fußwege) weiter nach Süden, durch einen Teil Bensheims, in dem ich noch nie vorher gewesen war.</p>
<p>Schließlich bog die Strecke dem Verlauf des nächsten Tales folgend nach Osten ab. Kurz auf den Talgrund, über einen kleinen Bachlauf in Richtung des Bensheimer Ortsteils Zell. Kurze Trinkpause, dann weiter das Tal hoch, auf einem Fußweg, der sich etwas verschämt an die rückwärtigen Partien der ersten Zeller Häuser schmiegte. Schließlich ging´s auf die Dorfstrasse, der wir fast einen Km folgten, bevor das blaue B uns nach rechts in die Berge lotste.</p>
<p>Aus Zell raus, und durch einen Hohlweg (die &#8220;hohle Gasse&#8221; &#8211; hatte irgendwie was von Schiller&#8230;) steil bergauf auf die Anhöhe. Richtig steil. Noch steiler als auf die Auerbacher Bergkirche, und dazu auch noch länger &#8211; anstrengend!! Immerhin verflachte der Anstieg irgenwann wieder ein bisschen, es ging zwar immer noch bergauf, aber in einem erträglichen Maß, so dass wir nach etwas Atem schöpfen genug Muße (und Puste) hatten, um die wunderschöne Wald/Wiesen/Weinlandschaft auf der Anhöhe hinter dem Hemsberg zu genießen.</p>
<p>Immer weiter auf dem Burgenweg, bergauf nach Südwesten, bis wir schließlich an eine Wiese kamen, von der man sogar noch einen besseren Ausblick hatte als von der Anhöhe über dem Fürstenlager. Grandios, wenn´s da klar ist, kann man wahrscheinlich bis Frankreich gucken, allein das ist die Kraxelei schon wert).</p>
<p>Kurze Trinkpause, dann weiter in Richtung des nächsten Tals, endlich ging´s mal wieder bergab, und das auch noch in einem angenehm gefälle, mitten durch die Weinberge, wo Ingo wieder mal seiner Neigung nachgab, wahllos am Wegesrand wachsende Beeren zu vertilgen (diesemal waren´s aber mit ziemlicher Sicherheit Weintrauben, von daher bestand wohl ausnahmsweise mal keine Gesundheitsgefahr&#8230;). Inzwischen war auch die Starkenburg (die man während das ganzen Laufes immer wieder mal im Blick hatte), schon ziemlich nahe gerückt, allerdings stand zwischen uns und ihr noch ein tief eingeschnittenes Tal.</p>
<p>Also erstmal steil runter, durch den Herdweg und steilen, engen, unregelmäßigen Trampelpfad voller zu großer loser Steine (ebenfalls kaum jogg-bar war), ins Hambacher Tal, unten über die Dorfstrasse, und auf der anderen Seite gleich wieder bergauf, von hinten auf den Burgberg (&#8220;Burgweg&#8221;, &#8220;Am Schafhaus&#8221;, &#8220;Im Schalbert&#8221;).<br />
Das war jetzt wirklich steil!! Die ersten paar hundert Meter im Dorf gingen noch, doch dann lotste uns das blaue B auf einen Hohlweg, der so stark anstieg, dass wir aufgeben mussten &#8211; den konnte man einfach nicht mehr joggen, entsprechend mussten wir ihn halt im Gehen bezwingen, und selbst das war schon anstrengend.<br />
Boah, war das steil!!!</p>
<p>Schließlich gelangten wir dann doch auf die Kopfsteinpflasterstrasse zur Burg hoch (Burgweg, natürlich: Blaues B)), und da die eine erträgliche Steigung aufwies, konnten wir die letzten Meter (nach kurzer Atempause) dann auch wieder joggend zurücklegen. Die Strasse entlang, vorbei an der <a href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/">Sternwarte</a>, und schließlich auf die auf der Kuppe thronende <a href="http://www.djh-hessen.de/jh/jugendherberge-starkenburg/index.php">Starkenburg</a> &#8211; geschafft!!!!</p>
<p>Der Turm war leider geschlossen, ebenso wie die Burgschänke, und die ganze Anlage war voller Bauarbeiter, aber immerhin war die Aussicht (schon wieder &#8211; daran muss man sich an der Bergstrasse nun mal gewöhnen) großartig, vor allem, weil man nicht nur einen tollen Blick in die Ferne hatte, sondern auch die schöne verwinkelte heppenheimer Altstadt um den Dom. Danach Abstieg über den (wieder mal sehr abenteuerlichen) Kanonenweg mit weiterhin grandiosem Panorama zum Auto und Rückfahrt.</p>
<p>Fazit: Der Burgenweg ist eine wirklich schöne Strecke, aber sie ist einfach nicht für Jogger gedacht &#8211; dazu sind die Wege teilweise einfach zu schlecht, und die Auf- bzw. Abstiege sowohl in Menge als auch Ausprägung einfach zu extrem und einfach nicht mehr laufbar (und das von jemandem wie mir, der eigentlich sehr gerne bergige Strecken läuft!). Entsprechend braucht es viel Kraft und Konzentration um sie joggend zu bewältigen (und selbst dann geht nicht alles), und ein gleichmässiges Laufen ist nur schwer möglich.<br />
Von daher mein Tipp: Lieber die Wanderschuhe schnüren und Wandernd erkunden, da ist wenigstens mal ein wirklich schöner Tagesausflug drin!</p>
<p>Strecke: 19,1 km, mit sehr vielen Steigungen.<br />
Laufzeit: Irgendsowas um die 2:20 h, eigentlich sehr ordentlich angesichts der Streckentopografie.<br />
Verfassung nach dem Lauf: Überraschend gut. Nachdem man erstmal wieder bei Atem war, war<br />
eigentlich alles bestens.<br />
Karten:<br />
- Teil 1: Melibokus bis Bensheim<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/03/burgenweg-1.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/03/burgenweg-1.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-426" /></a></p>
<p>- Teil 2: Bensheim bis zur Starkenburg<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/03/burgenweg-2.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/03/burgenweg-2.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-427" /></a></p>
<p>- Gesamtstrecke<br />
<a href="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/03/burgenwegganz.jpg"><img src="http://laufblog.wordpress.com/files/2008/03/burgenwegganz.jpg?w=128" alt="" width="128" height="92" class="alignnone size-thumbnail wp-image-428" /></a></p>
<p><a href="http://www.runmap.de/route/19511">Interaktive Streckenkarte</a></p>
<p>M.</p>
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