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	<title>unter-mannern &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/unter-mannern/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "unter-mannern"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 05:00:28 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Kreuzberg: Kein Platz für Männerküsse]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/06/08/kreuzberg-kein-platz-fur-mannerkusse/</link>
<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:07:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/06/08/kreuzberg-kein-platz-fur-mannerkusse/</guid>
<description><![CDATA[Erneut empört ein Kuss zweier Menschen gleichen Geschlechts einen Berliner Gastronomen: Zu einem han]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erneut empört ein Kuss zweier Menschen gleichen Geschlechts einen Berliner Gastronomen:</p>
<blockquote><p>Zu einem handfesten Streit zwischen einem Männerpärchen und einem Imbissbesitzer ist es in der Nacht zu gestern in Kreuzberg gekommen. Ein 28-Jähriger und sein 23-jähriger Partner hatten sich gegen 23 Uhr 40 vor dem Laden geküsst, worauf der 38-jährige Inhaber herauskam und sagte, dass er das vor seinem Geschäft nicht dulde.</p></blockquote>
<p>Merkwürdig allerdings der weitere Verlauf, den die Polizei in ihrer Pressemitteilung <a href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/129478/index.html">wie folgt schildert</a>:</p>
<blockquote><p>Es begann ein eskalierender Streit. Der 38-Jährige griff dabei die Männer mit einer Stange an, erklärte aber später, zuvor durch das Zeigen eines empor gehaltenen Mittelfingers von einem beleidigt worden zu sein. Der 23-Jährige erlitt bei dem Handgemenge eine leichte Verletzung an der Hand.</p></blockquote>
<p>Muss man, wenn einer einem Bürgersteigverbot erteilt, so reagieren? Darf man überhaupt als Privatmann/Unternehmer Bürgersteigverbot erteilen? Muss man wegen eines gezeigten Mittelfingers mit einer Stange auf sein Gegenüber losgehen? Augenmaß bewies jedenfalls die herbei gerufene Polizei:</p>
<blockquote><p>Die von dem Pärchen alarmierte Polizei nahm Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Beleidigung auf.</p></blockquote>
<p>Nach <a href="../2009/05/05/leck-mich-jetzt-erst-recht/">Schöneberg</a> heißt es nun also auch in Kreuzberg wieder einmal &#8220;wir müssen leider draußen bleiben &#8211; obwohl, nicht mal &#8220;draußen&#8221; waren sie ja erwünscht. Schön wäre es, wenn auch diesmal wieder der Name und die Adresse des Schwulenfeindes bekannt würden, so dass sich jeder selbst entscheiden kann, wo er in Zukunft seinen Döner oder Sushi holt.</p>
<p><em>Hattip: Marti</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/30/manner-und-frauen-passen-einfach-nicht-zusammen/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 12:00:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/30/manner-und-frauen-passen-einfach-nicht-zusammen/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man Wüstenstrom zur Abwechslung mal nicht ganz so ernst nimmt: Sehr geehrte Damen und Herren, i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn man Wüstenstrom zur Abwechslung mal nicht ganz so ernst nimmt:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>ich habe gehört, sie bieten Schulungen an, in denen man als Homosexueller heterosexuell werden kann. Dabei Nutzen Sie die Erkenntnis, dass sexuelle Identität nicht biologisch vorgegeben ist, sondern durch Umerziehung geändert werden kann.</p>
<p>Das finde ich sehr interessant. Vielleicht können Sie mir damit bei meinem Problem helfen.</p>
<p>Ich bin Heterosexuell; ich fühle mich zu Frauen hingezogen. Leider fühlen sich die Frauen nicht in gleichem Maße zu mir hingezogen. Es fällt mir wahnsinnig schwer, bei Frauen zu Zuge zu kommen, also im Klartext: mit Ihnen Sex zu haben. Es ist furchtbar kompliziert, man muss sie vorher einladen, ausführen, Konversation machen, etc. Und oft ist die ganze Mühe vergebens, sie wollen dann doch nicht und man hat nur Zeit und Geld verschwendet.</p>
<p>Ich habe gehört, dass das bei den Schwulen viel einfacher geht.</p></blockquote>
<p>Den Rest des Briefes und die Antwort von Wüstenstrom gibt es <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10187&#38;antwort_zeigen=ja#c9">hier</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lasagne sprachlos]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/23/lasagne-sprachlos/</link>
<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 09:00:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/23/lasagne-sprachlos/</guid>
<description><![CDATA[Die BILD über DSDS-Benny: Vor fünf Monaten trennte er sich von seinem Ex-Liebhaber. Interessant! Von]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die <a href="http://www.bild.de/BILD/dsds/2009/03/21/benny-kieckhaeben/zeigt-uns-seinen-ersten-mann.html">BILD über DSDS-Benny</a>:</p>
<blockquote><p>Vor fünf Monaten trennte er sich von seinem Ex-Liebhaber.</p></blockquote>
<p>Interessant! Von einem Ex-Freund habe ich mich noch nie getrennt. Wie macht man das? Aber Benny ist sowieso ein ganz Spezieller:</p>
<blockquote><p>Mit 13 hatte Benny zum ersten Mal festgestellt, dass er schwul ist.</p></blockquote>
<p>Nun, und wann hat er es zum zweiten Mal festgestellt? Und wie oft bis heute? Aber vermutlich hatte er erst einmal anderes zu tun:</p>
<blockquote><p>Ich habe geprobt, wie man männlich geht, ohne mit dem Po zu wackeln.</p></blockquote>
<p>Am Besten gefällt mir aber die Schilderung von Bennys Coming-Out bei Mama:</p>
<blockquote><p>Sie bereitete gerade eine Lasagne in der Küche zu und war sprachlos.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Happy End in der Provinz]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/17/happy-end-in-der-provinz/</link>
<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 09:00:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/17/happy-end-in-der-provinz/</guid>
<description><![CDATA[Muss man tatsächlich so tief in die Provinz fahren, um ein realistisches, anrührendes und positives ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Muss man tatsächlich <a href="http://www.chiemgau-online.de/portal/lokales/trostberg-traunreut_Theater-Besuch-bei-Mr-Green-lohnt-sich-_arid,42783.html">so tief in die Provinz</a> fahren, um ein realistisches, anrührendes und positives Stück im Theater zu sehen?</p>
<blockquote><p>Einen gewaltigen Bruch in der gerade aufkeimenden Freundschaft zwischen den beiden gibt es allerdings, als Ross Mr. Green gesteht, dass er schwul ist. Nun verschließt sich der alte Jude wieder und bringt alle gängigen Vorurteile vor, die ihm zum Thema Homosexualität einfallen. Ross lässt jedoch nicht locker und zwingt den Alten, ihm zuzuhören. Nach und nach wird deutlich, dass jeder von ihnen im Grunde genommen sehr einsam ist und seine wahren Gefühle im Innersten einschließt. Als Ross hinter das Geheimnis von Mr. Green kommt, der seine Tochter verstieß, weil diese einen Goj, einen Nichtjuden, heiratete, hilft er ihm, aus seiner jahrelangen aus purer Sturheit verursachten Einsamkeit heraus und es gibt sogar ein Happyend.</p></blockquote>
<p>In der Großstadt hingegen hat man über die Jahre die Auswahl zwischen Stücken mit Titeln wie &#8220;Reichtum ist die Kotze des Glücks&#8221; in der Berliner <a href="http://www.citysearch.de/berlin/veranstaltungen/hunde-reichtum-ist-20090221_107805.htm">Volksbühne</a> <a href="http://www.welt.de/kultur/article699053/So_viel_Blut_hat_Berlin_lange_nicht_gesehen.html"></a> oder solchen, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/0505/none/0068/index.html">die ganz ohne Worte funktionieren</a>:</p>
<blockquote><p>In den ersten dreißig Minuten bluten, würgen und pissen die sieben Schauspieler auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Der Text bleibt unverständlich. Er ist dem Regisseur nicht wichtig.</p></blockquote>
<p>Manchmal kann das beschauliche Leben in der Provinz eben doch wohltuend sein&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Künstler auf der Suche]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/05/kunstler-auf-der-suche/</link>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 17:00:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/05/kunstler-auf-der-suche/</guid>
<description><![CDATA[Wie der Vater so der Sohne meint in diesem Fall wohl wie das Vorbild so auch die Ikone. Nachdem Ken ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie der Vater so der Sohne meint in diesem Fall wohl wie das Vorbild so auch die Ikone. Nachdem Ken Mattel <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/01/13/ausgerechnet-ken/">posthum geoutet wurde</a>, hat sich jetzt mal wieder ein Künstler um das Sexualleben des nach ihm benannten und längst vom Markt genommenen Gespielen von Barbie gekümmert:<!--more--></p>
<blockquote><p>&#8220;KEN-Zeichen&#8221; heißt eine Serie von Bildern, auf denen Christian Bauer den Barbie-Begleiter zu ihrem 50. Geburtstag wieder zum Leben erweckt hat. Hier steht die Puppe, nackt und wie Spielzeug-Gott Mattel sie geschaffen hat, auf jeweils einer zwei Meter großen Leinwand. Und hier passiert endlich das, was in der Realität doch angeblich so verpönt sein sollte: Reale Jungs spielen mit ihrem Ken.</p>
<p>Doch bei genauerem Hinsehen merkt man, der Künstler hat hier alles umgekehrt, Ken ist erwachsen geworden und hat sich selber seinen Spielgefährten erfunden. Einen realen Fußballer, einen türkischen Freund, einen Bodybuilder und viele andere hat die Puppe sich ausgesucht, denn sie darf beim Künstler endlich das sein, was ihr Hersteller nie wollte, aber jeder wusste: &#8220;Ken ist schwul, und das ist auch gut so&#8221;, so Christian Bauer.</p></blockquote>
<p>Doch das geht zu weit, von wegen &#8220;künstlerische Freiheit&#8221;!</p>
<blockquote><p>Das Puppen-Outing sorgte bereits im Vorfeld der geplanten Ausstellung für gehörigen Ärger: MySpace verbannte die &#8220;KEN-Zeichen&#8221; von seiner Plattform und drohte dem Künstler mit Ausschluss und Internet-Auftrittsverbot, wenn er noch einmal solche Galerien hoch lade.</p></blockquote>
<p>Ein erster Ersatz, wenn auch nicht im Netz, scheint aber schon in Sicht:</p>
<blockquote><p>Immerhin haben sich daraufhin bereits ein Galerist aus Berlin und selbst einer aus dem malaysischem Kuala Lumpur interessiert. Sie wollen die &#8220;KEN-Zeichen&#8221; ausstellen, die – so Christian Bauer –</p></blockquote>
<p>und jetzt wird es verwirrend, jedenfalls für den armen Damien, der dachte, es ginge hier um Spaß und so,</p>
<blockquote><p>&#8220;eigentlich nichts anderes sein sollten als ein künstlerisches Zeichen der Interpretation für die sogenannte Metrosexualität, mit der sich die Gegenwartsgesellschaft schmückt auf der Suche nach Sucht nach Neuem und aufregend Anderem&#8221;.</p></blockquote>
<p>&#8230; <em>auf der Suche nach Sucht nach Neuem</em>&#8230; Sorry, das ist mir zu kompliziert. Ob ich mir die Bilder trotzdem anschauen darf?</p>
<p><!-- /main --></p>
<table border="0" cellpadding="2" width="100%">
<tbody>
<tr></tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Selbstverständlich homosexuell befremdlich]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/16/selbstverstandlich-homosexuell-befremdlich/</link>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 13:00:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/16/selbstverstandlich-homosexuell-befremdlich/</guid>
<description><![CDATA[Schon wieder Österreich. Man zeigt sich nicht nur verwirrt ob des Stands der wissenschaftlichen Erke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/02/15/auch-ich-syntoner-journalismus-kann-sich-irren/">Schon wieder Österreich</a>. Man zeigt sich nicht nur verwirrt ob des Stands der wissenschaftlichen Erkenntnis, auch gesellschaftliche Standards tragen offensichtlich zur Verwirrung bei. So heißt es <a href="http://www.wochenschau.at/?pid=37493&#38;etxsid=-1">über eine Ausstellung in der Kunsthalle Wien</a>:</p>
<blockquote><p>Ein großflächiges Plakat zeigt einige nur mit Baustellenhelmen gekleidete junge Männer beim gemeinschaftlichen geschlechtlichen Treiben. Stellt sich die Frage, was daran Porno ist. Laut Definition der Kuratoren ist Porno das, womit und wobei wir uns nicht erwischen lassen wollen. Die genannten Burschen scheinen derlei Skrupel keineswegs zu plagen. Umso befremdlicher wirkt eine solche Darstellung in einer Zeit, in der nichts selbstverständlicher erscheint, als zumindest offen gegenüber Homosexualität zu sein.</p></blockquote>
<p>Also gut, gibts halt wieder mal Nachhilfe: Nicht erwischen lassen wollen meint die Zuschauer, nicht die Darsteller. Die dürfen Spaß haben soviel sie wollen, sollen es sogar, sonst verkauft sich das Ganze nur bei ganz speziellen Zeitgenossen. Und das mit der Selbstverständlichkeit meditieren wir jetzt eine Runde und dann lesen wir den Absatz noch mal und fangen an zu lachen. Ganz selbstverständlich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn der Siegfried mit dem Theodor...]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/10/wenn-der-siegfried-mit-dem-theodor/</link>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 09:00:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/10/wenn-der-siegfried-mit-dem-theodor/</guid>
<description><![CDATA[Respekt sollen sie also gehabt haben, ganz im Duktus der heutigen anislamisierten Jugendlichen, wesh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.welt.de/welt_print/article3162917/Ein-Verhaeltnis-haben-wir-doch-nicht.html">Respekt sollen sie also gehabt haben</a>, ganz im Duktus der heutigen anislamisierten Jugendlichen, weshalb sie lediglich</p>
<blockquote><p>die Grenze der Freundschaft zur Liebe überschritten,</p></blockquote>
<p>jedoch</p>
<blockquote><p>die Grenze zur Sexualität respektierten.</p></blockquote>
<p>Von wem die Rede ist? Von Siegfried Kracauer und seinem Freund Theodor W. Adorno.<!--more--></p>
<blockquote><p>Niemand darf den Brief sehen,</p></blockquote>
<p>schreibt Kracauer an Adorno im vollen Bewußtsein, dass Jahrzente vor Dekonstruktion und Queerness, die Veröffentlichung des Briefverkehrs zu Lebzeiten wenigstens zu erheblichen Irritationen über die Vertrauenswürdigkeit der beiden verheirateten Männer geführt hätte. Und so ist wohl auch Kracauers Aussage,</p>
<blockquote><p>Ein Verhältnis haben wir doch nicht,</p></blockquote>
<p>als Selbstvergewisserung eines verunsicherten Heterosexuellen zu verstehen, auch wenn Heinz Schlaffer in seiner Weltrezension des Briefwechsels noch rätselt, ob es sich dabei eher um eine Klage oder einen Trost handelt. Der Briefwechsel wirft auch ein neues Licht auf <a href="http://www.freitag.de/2005/09/05091701.php">bisher nicht ausreichend verstandene Äußerungen Adornos</a>:</p>
<blockquote><p>Totalitarismus und Homosexualität gehören zusammen, heißt es ohne weitere Erklärung in einem der Aphorismen aus Theodor Adornos <em>Minima Moralia</em>.</p></blockquote>
<p>Möglicherweise also ist die energische &#8211; scheinbar politisch begründete &#8211; Abgrenzung Adornos gegenüber der Homosexualität Reflex auf eigenes ungelebtes Begehren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nackte Männer in feuchten Träumen]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/09/nackte-manner-in-feuchten-traumen/</link>
<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:00:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/09/nackte-manner-in-feuchten-traumen/</guid>
<description><![CDATA[Max Dax in der Welt über das neue Morrissey-Album: Der machohafte und rockistische, bisweilen an Dav]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Max Dax in der Welt <a href="http://www.welt.de/wams_print/article3166842/Genug-Platz-fuer-erotische-Fantasien.html">über das neue Morrissey-Album</a>:</p>
<blockquote><p>Der machohafte und rockistische, bisweilen an David Bowies glücklose Band Tin Machine erinnernde Sound formuliert somit das Gegenteil jedes subtilen Geschlechterspiels. In seinen Texten stößt Morrissey seinen Hörern zunehmend explizit sexuell aufgeladene Bilder vor den Kopf. Von nackten Männern ist die Rede, die in feuchten Träumen auftauchen und &#8220;dem Schock&#8221; sich (als männlichem Hörer) einzugestehen, dass man soeben von einem nackten Mann geträumt hat.</p></blockquote>
<p>Und das offenbar ganz ohne <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/07/15/lesbenkusse-schwulitaten-sex-mit-minderjahrigen/">&#8220;Keine Sorge,war alles nur ein <span style="text-decoration:line-through;">Traum</span> Witz&#8221;</a>-Attitüde. Auch optisch bietet das neue Material &#8211; zumindest für unsereins &#8211; einen erfreulicheren Anblick als Katy Perry:<!--more--></p>
<blockquote><p>Öffnet man das Cover von Morrisseys neuer Single &#8220;I&#8217;m Throwing My Arms Around Paris&#8221;, kommen seine vierköpfige Band und der Sänger selbst zum Vorschein &#8211; nackt; wobei die Gemächte von Vinyl-Schallplatten verdeckt sind.</p></blockquote>
<p>Nicht das erste Mal übrigens, dass Morrissey seinen Hörern intimen Einblick gewährt:</p>
<blockquote><p>Schon im letzten Jahr überraschte der einstige Sänger der Smiths, dessen Homosexualität kein Geheimnis ist, auf dem Cover seiner Greatest-Hits-Platte mit seinem tätowierten Hintern &#8211; indem er sich für jeden sichtbar als Fan des Fußballclubs &#8220;Arsenal&#8221; outete.</p></blockquote>
<p>Selbst wenn der Sänger sich nicht auszieht, bietet er ein hübsches Bild, wie das Albumcover mit seinen dargestellten Gegensätzen beweist:</p>
<blockquote><p>Für das Plattencover hat sich Morrissey mit einem Säugling fotografieren lassen, den er wie einen Rugby-Ball vor seiner Brust trägt. Das Kind ist gewickelt in weißes Windeltuch und schaut den Betrachter, wie es Babys gerne gut drauf haben, in lässig-verschmitzter Pose an &#8211; während Morrissey selbst in steinerner Geste um Haltung ringt. Die Brust streckt er wie ein Hooligan heraus, sein Kinn ist erhoben, das Fred-Perry-Hemd spannt sich zum Bersten. Die Botschaft ist klar: Hier steht ein Mann, der gerne zeigt, was er hat. Auch wenn er sich nicht auszieht.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Freundschaft als Lebensweise". Wie Schwule, die nicht schwul sein wollen, ihr Heil im Islam suchen (Teil 2)]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/10/31/freundschaft-als-lebensweise-wie-schwule-die-nicht-schwul-sein-wollen-ihr-heil-im-islam-suchen-teil-2/</link>
<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 17:00:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2008/10/31/freundschaft-als-lebensweise-wie-schwule-die-nicht-schwul-sein-wollen-ihr-heil-im-islam-suchen-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Teil 1 Die Bösen bei Klauda sind die Schwulen, die sich als akzeptierte Minderheit im Rahmen gegeben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/10/30/freundschaft-als-lebensweise-wie-schwule-die-nicht-schwul-sein-wollen-ihr-heil-im-islam-suchen-teil-1/">Teil 1</a></p>
<p>Die Bösen bei Klauda sind die Schwulen,</p>
<blockquote><p>die sich          als akzeptierte Minderheit im Rahmen gegebener Normen etablieren wollen,</p></blockquote>
<p>die Guten die,</p>
<blockquote><p>die – auch weil man sie nur um den Preis der Selbstverleugnung dazugehören lässt &#8212; den Mechanismus infrage stellen, der die Normen &#8211; und damit von ihnen abweichende Minderheiten &#8211; erst produziert.</p></blockquote>
<p>Natürlich ist die Unterscheidung Unsinn. Warum sollte man denen einen Vorwurf machen, die akzeptiert werden und sich etablieren wollen? Warum gilt Identität plötzlich als Selbstverleugnung? <!--more-->Was aber soll man andererseits auch erwarten von einem Autor, der von den</p>
<blockquote><p>rassistischen Machtverhältnisse(n) in Deutschland“</p></blockquote>
<p>deliriert,</p>
<blockquote><p>in denen `Ausländer´… zum Gegenstand beständiger          Anklage, Ermahnung und Zurechtweisung geworden</p></blockquote>
<p>seien? Schwule wiederum sind zwar selbst für Klauda manchmal fast schon Opfer, aber dann wieder eindeutig Täter:</p>
<blockquote><p>Während schwule Aktivisten innerhalb der Dominanzkultur… bloße Bittsteller bleiben, die um Toleranz und Verständnis werben müssen, übernehmen sie im ausländerpolitischen Diskurs sogleich die Position des `Staatsanwalts´.</p></blockquote>
<p>Was für ein merkwürdiges Staatsbürgerverständnis Klauda hat! Wenn ich als schwuler Mann mich nicht damit zufrieden gebe, dass mir Jugendliche mit arabischem oder türkischem Migrationshintergrund aus religiösen, kulturellen oder sonstigen Gründen die Nase brechen oder mich wenigstens ungestraft beschimpfen wollen, dann übernehme ich <em>die Position des Staatsanwalts</em>? Klauda seinerseits übernimmt in jedem Fall die Rolle des Verteidigers und zwar des Islams. Indem er die</p>
<blockquote><p>Frage, was er denn nun wirklich          zur Homosexualität sage</p></blockquote>
<p>kurz und bündig mit</p>
<blockquote><p>Nichts</p></blockquote>
<p>beantwortet. Der Grund dafür sei, dass man im Islam &#8220;Homosexualität&#8221; gar nicht kenne, das sei schließlich ein westlich-imperialistisch-kolonialistisches Konstrukt. Wer allerdings nicht nach dem Wort sucht, sondern nach dem Inhalt, wird durchaus fündig:</p>
<blockquote><p>So weiß die islamische Überlieferung zwar gewiss von Sex zwischen Männern. Er gilt als verboten, und traditionell standen darauf theoretisch je nach Rechtsschule unterschiedlich strenge Strafen.</p></blockquote>
<p>Ganz praktisch jedoch, meint Klauda, habe mann im Orient jahrhundertelang wild durcheinander gevögelt. Dass in den letzten Jahren, z. B. im Iran, im Namen des Islam bereits Tausende von Schwulen hingerichtet wurden, sei allein die Schuld des Westens:</p>
<blockquote><p>Dagegen bestimmt Klauda z. B. die „Schwulenverfolgung im Iran“ nach der sogenannten Islamischen Revolution „als Teil eines Modernisierungsprozesses…, der dem aus Europa adaptierten Muster einer Verschiebung vom Gesetz zur Norm folgt und die diskursive Produktion einer neuen, als `abweichend´ markierten Sexualität beinhaltet“. Damit wird die vom tonangebenden Teil der hiesigen Schwulenbewegung „in paternalisierender Überheblichkeit“ gepflegte „Auffassung der Geschichte als ein zielgerichteter Fortschrittsprozess, dessen Vorreiter die westlich-liberalen Gesellschaften seien“, verabschiedet, das Problem nach Hause zurückgeholt.</p></blockquote>
<p>Wie jetzt? Indem ich behaupte, schuld an den Hinrichtungen von Schwulen im islamischen Iran seien die Moderne und der Fortschritt, habe ich <em>das Problem nach Hause zurückgeholt</em>? Was für eine merkwürdige Auffassung von Wissenschaft!</p>
<blockquote><p>Aber sofern wir es nicht – unwillig, uns „mit der Genealogie der eigenen Gesellschaft auseinanderzusetzen“ &#8211; als Ausdruck einer fremden kulturellen Tradition“ missverstehen wollen, kann es uns auch zeigen, was gerade im Abendland so lange möglich war und in letzter Konsequenz immer möglich ist, wo „Menschen nach sexuellen Identitätskategorien sortiert“ werden.</p></blockquote>
<p>So zeigen uns die Hinrichtungen im Iran, dass <em>der Westen</em> nur darauf wartet, Schwule zu Tausenden zu töten.</p>
<blockquote><p>Wenn inzwischen auch Berliner Unterschichtsjugendliche mit türkischen, kurdischen oder arabischen Wurzeln gelernt haben, dass als „Schwuler“ zu verachten sei, wer von der vorgegebenen Männlichkeitsnorm abweicht, beweist das, wie sehr sie die hier herrschenden kulturellen Regeln verinnerlicht haben.</p></blockquote>
<p>Dumm nur, dass Berliner Unterschichtsjugendlichen mit deutschen Wurzeln keineswegs dieses Maß an Verachtung für Schwule zeigen, so dass <em>die hier herrschenden kulturellen Regeln</em> eben doch andere sein müssen als die der von Klauda protegierten Jugendlichen. Aber so richtig Sinn macht der ganze Ansatz ja sowieso nicht. Das Ergebnis steht vorab fest: Deutsche sind böse Rassisten, Ausländer sind Opfer und irgendwie sympathisch. Und obwohl es zuvor noch hieß, Klauda grenze</p>
<blockquote><p>sich gegen queertheoretische          Interpretationen ab</p></blockquote>
<p>heißt es zum Ende der Renzension über die Berliner Gays &#38; Lesbians aus der Türkei (GLADT), dort werde</p>
<blockquote><p>manchmal die von Michel Foucault gepriesene „Freundschaft als Lebensweise“ greifbar, wie sie nach Klauda in der traditionellen „islamischen Welt“ eine „Alternative zum westlichen Identitätsmodell darstellt“. Gut möglich, das ist richtig queer.</p></blockquote>
<p>Oder einigermaßen meschugge. Aber das dürfte ungefähr auf dasselbe rauskommen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Freundschaft als Lebensweise". Wie Schwule, die nicht schwul sein wollen, ihr Heil im Islam suchen (Teil 1)]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/10/30/freundschaft-als-lebensweise-wie-schwule-die-nicht-schwul-sein-wollen-ihr-heil-im-islam-suchen-teil-1/</link>
<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 17:00:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2008/10/30/freundschaft-als-lebensweise-wie-schwule-die-nicht-schwul-sein-wollen-ihr-heil-im-islam-suchen-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt Thesen, die sind so absurd und zynisch, dass man ihnen am Besten so wenig wie möglich Aufmer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gibt Thesen, die sind so absurd und zynisch, dass man ihnen am Besten so wenig wie möglich Aufmerksamkeit schenkt. Wenn ihre Begründer allerdings die ersten Bücher schreiben und anfangen, deutschlandweit daraus vorzulesen, kann es an der Zeit sein, das eine oder andere kritische Wort darüber zu verlieren. Georg Klauda ist so ein Fall. Der veröffentlichte unlängst &#8220;Die Vertreibung aus dem Serail. Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt&#8221;. Die erste <a href="http://www.schwule-seite.de/rezension-klauda.htm">Rezension des Buches</a> ist ein großes Lob desselben und eignet sich daher vorzüglich auch für eine Kritik des Titels. Und die beginnt schon bei der Überschrift, in der es heißt, Klauda betreibe die</p>
<blockquote><p>notwendige Kritik des schwulen Islam-Diskurses.</p></blockquote>
<p>Einen solchen jedoch gibt es ebenso wenig <!--more-->wie es schwule Bushaltestellen oder auch die gern zitierte schwule Community gibt. Natürlich gibt es Schwule, die sich gerne als repräsentativ gerieren und daher für <em>die schwule Community</em> halten. Umgekehrt gibt es andere, die diese ominöse Community als Feindbild brauchen und ihre selbsternannten Vertreter daher ernster nehmen, als es angebracht wäre.</p>
<p>Der erste Satz der Rezension ist programmatisch für das vertretene Weltbild:</p>
<blockquote><p>Diese Studie will politisch genommen werden, also          doch wohl „persönlich“.</p></blockquote>
<p>Und das bedeutet, Schwule darauf zu verpflichten, sich vor einer Auseinandersetzung mit &#8220;dem Islam&#8221; erst einmal der &#8220;Heteronormativität&#8221; zuzuwenden und damit den Konstitutionsbedingungen der eigenen Subjektivität und anderenfalls den Mund zu halten. Diese Zumutung ähnelt nicht zufällig der Zumutung einer heteronormativen Gesellschaft an Schwule, die ihnen das selbstverständliche Reden über Alltägliches als penetrantes Zurschaustellen ihrer sexuellen Orientierung vorwirft und sie deshalb gerne zum Schweigen verurteilen würde. Um ein derartiges Kunststück zu vollbringen, muss man wohl postmoderner <em>Identitätskritiker </em>sein. Als ein solcher versteht sich Klauda allemal, wenn er</p>
<blockquote><p>zeigt, dass „die Formierung einer          `selbstbewussten´ homosexuellen Identität“ ebendiese          Heteronormierung nicht nur zur Bedingung hat.</p></blockquote>
<p>Womit eine erste Verschränkung von Macht- und Herrschaftsdiskursen &#8211; so eine beliebige wie beliebte Aneinanderreihung einiger Schmankerl des Dekonstruktivisten-Sprechs &#8211; erreicht wäre und unaufgelöst bleibt, damit die Heteronormierung in keinem Fall auf dem Boden der jetzigen Gesellschaftsordnung aufzuheben ist, sondern nur durch irgendwelche Revolutiönchen. Wenigstens in Deutschland ist diese homosexuelle Identität laut Klauda grundsätzlich rassistisch aufgeladen, womit die Notwendigkeit ihrer Kritik ein weiteres Mal bewiesen wäre und Klauda selbst wohlfeil implizieren kann, dass er schon gar kein &#8220;Schwuler&#8221; sein kann, da er doch Antirassist ist. Stattdessen verweigert er sich tapfer den herrschenden Bekenntniszwängen bezüglich der sexuellen Orientierung. Das klingt nicht nur anstrengend, das ist es auch. Weshalb die Ablehnung homosexueller Identität weiterer Begründungen bedarf. So postuliert Klauda, sie trage,</p>
<blockquote><p>begriffen          „als Teil eines von westlicher Seite voranzutreibenden Emanzipationsprozesses“,          sogar noch zu deren [gemeint ist die Heteronormierung, Anm. D.] Durchsetzung – gegebenenfalls mit militärischem          Zwang – in aller Welt bei, indem sie „einer dubiosen Ethnisierung          der Menschenrechte“ Vorschub leistet –</p></blockquote>
<p>Ganz in der Tradition der Linken &#8211; und als ein solcher versteht sich Klauda zweifelsohne &#8211; hat das Böse also einen Namen und damit auch eine Adresse: Der Westen ist&#8217;s. Wenn der plötzlich für Emanzipation steht, muss mit dieser etwas nicht stimmen. Und so wird sie ersetzt durch die Regression, früher war schließlich alles besser.</p>
<p>In der Rezension wird Bezug genommen auf gewalttätige Übergriffe von Jugendlichen mit türkisch-arabischem Migrationshintergrund auf das Berliner Café PositHiv, das in der Folge zum Schutz der Gäste seinen Standort wechseln musste. Über einen Artikel von Jan Feddersen in der Taz heißt es hierzu:</p>
<blockquote><p>Indem er sich u. a. auf den Ärger bezog, den das Aids-Selbsthilfeprojekt          Café PositHiv mit ein paar Kids aus der Nachbarschaft hatte, beschwor          er unter dem Titel „Was guckst du? Bist du schwul?“ die Gefahr,          der Szene-Bezirk Schöneberg drohe „für Schwule zur No-go-Area          zu werden“. Und zur Abwehr führte Feddersen der Notwendigkeit          einer „Zivilisierung des Vormodernen“ das Wort, womit er junge          Männer meinte, „die im weitesten Sinne dem muslimischen Kulturkreis          zuzurechnen sind“. An diesen infamen Artikel erinnert Klauda im          Vorwort und verspricht: „Gegen diese Konstruktion von Lesben- und          Schwulenfeindlichkeit als ein `vorzivilisatorisches´ Relikt, das          zunehmend auf den Fremden und `Anderen´ abgewälzt wird, nimmt          das vorliegende Buch wissenschaftlich Stellung.“</p></blockquote>
<p>Die Verniedlichung brutaler Schläger, die es auf Leib und Leben von Schwulen abgesehen haben, weil die es ja nicht anders verdient hätten, zu <em>ein paar Kids aus der Nachbarschaft </em> erinnert fatal an die Verharmlosung noch jeden Naziüberfalls im Osten Deutschlands, dessen Urheber sich stets darauf verlassen konnten, dass ihnen ein paar Volksgenossen zu gute hielten, es doch eigentlich gar nicht so gemeint zu haben. Auch Klauda selbst zeigt bereits an dieser Stelle, dass er Ideologie meint, wenn er Wissenschaft sagt. Denn die Daten sprechen eine andere Sprache: Homophobie und Schwulenfeindlichkeit sind unter Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund signifikant höher als unter denen ohne einen solchen Migrationshintergrund. Am niedrigsten sind sie unter Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Das weiß auch Klauda, das passt jedoch nicht in sein politisches Konzept. Klauda nämlich braucht es gut und böse. Und so sortiert er auch die Schwulen, in gut und böse.</p>
<p><a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/10/31/freundschaft-als-lebensweise-wie-schwule-die-nicht-schwul-sein-wollen-ihr-heil-im-islam-suchen-teil-2/">Teil 2</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Cruising in Fulda]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/09/30/cruising-in-fulda/</link>
<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 08:00:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern war ich auf dem Frauenberg. Anders als der Name vermuten lässt, leben dort Männer, genauer g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern war ich auf dem Frauenberg. Anders als der Name vermuten lässt, leben dort Männer, genauer gesagt Franziskaner-Mönche. Hinter dem Kloster, im Wald, sind noch mehr Männer. Ich wollte da spazieren gehen. Was die da gemacht haben, habe ich zuerst nicht verstanden. Standen in der Gegend rum, jeder für sich, schauten aneinander vorbei und erst als ich mich erinnerte, wo ich solch eine Szene zuletzt gesehen hatte, im Berliner Tiergarten nämlich, da wußte ich, wo ich gelandet war&#8230;</p>
<p>Bei dem <a href="http://fulda.gay-web.de/city-guide/inhalt.shtml">übersichtlichen Angebot</a>, das es sonst in Fulda für Schwule gibt, bekommt man ja schon fast Mitleid mit den Männlein, die da im Walde stehn.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Männer sind zum Ficken da]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/09/12/manner-sind-zum-ficken-da/</link>
<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 12:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2008/09/12/manner-sind-zum-ficken-da/</guid>
<description><![CDATA[Einen bei­spiel­haften Ort der gesellschaftspolitischen Sank­tionierung der sexuellen Praktiken find]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Einen bei­spiel­haften Ort der gesellschaftspolitischen Sank­tionierung der sexuellen Praktiken finden wir in dem Verhältnis des islamischen Fundamentalismus zur Homosexualität.</p>
<p>Dem ist vorauszuschicken, dass das gesellschaftliche Bild der Homosexualität in der islamischen Welt nicht nur aus dem Schoß einer bestimmten Religion entspringt, sondern ein Konglomerat aus traditionell starken patriarchalischen Ordnungsstrukturen, regionaler Geschichte und religiösen Vorstellungen darstellt.</p>
<p>Anders als im europäischen Diskurs über die Homosexualität, der im 19. Jahrhundert ansetzt, wird die Homosexualität im islamischen Diskurs nicht als eine universelle Kategorie aufgefasst, die ungeachtet sexuell-technischer Details für alle Personen gilt, die einen gleichgeschlechtlichen sexuellen Verkehr praktizieren. Der sexuelle Diskurs im islamischen Kulturkreis ist vor allem durch eine angenommene sexuelle Passivität und Aktivität geprägt, die zugleich ein Machtverhältnis darstellt. <!--more-->Der Frau wird dabei die passive Rolle, eine »Empfängerrolle« zugeschrieben, während der Mann eine aktive Rolle innehat, sowohl beim Geschlechtsverkehr als auch in anderen sozialen Verhaltensweisen des Alltags.</p>
<p>Ein Homosexueller ist in diesem Diskurs nicht gleich ein Homosexueller. Das Entscheidende ist, dass er seiner männlichen Rolle gerecht wird. So kann eine männliche Person, die sich auf einen rezeptiven Analverkehr einlässt, mit einer stärkeren gesellschaftlichen Ablehnung konfrontiert werden als die Personen, von welchen angenommen wird, sie wären ausschließlich aktive Homosexuelle.</p>
<p>Im politischen Islam wird Homosexualität in dem Sinne ideologisiert, dass sie als ein Feindbild der »göttlichen Ordnung« instrumentalisiert wird. Doch hinter dieser Sorge um eine angenommene ewige Ordnung der Dinge versteckt sich nichts anderes als die Angst um patriarchalische Strukturen der Macht, die gerade in jenem Konstrukt einer sexuellen Passivität versus Aktivität fundieren. Dieses Konstrukt bietet das Fundament für die Legitimierung einer patriarchal strukturierten Machtverteilung in der Gesellschaft. Dementsprechend wichtig ist islamischen Fundamentalisten der Kampf gegen Homosexuelle. Yusuf al-Qaradawi erläutert in seinem – in Österreich immer noch als Schulbuch im islamischen Religionsunterricht verwendeten – Buch »Erlaubtes und Verbotenes im Islam« die für Homosexualität vorgesehenen Strafen (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Dunja Larise und Thomas Schmidinger in der jungle world über die Ideologeme des politischen Islam: Antisäkularismus, Antisemitismus, Antiliberalismus, Antikommunismus, Antiamerikanismus, Misogynie und Homophobie. <a href="http://jungle-world.com/artikel/2008/37/22894.html">Hier</a> geht&#8217;s zum ganzen Text.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bombenbauer und schwule Soldaten]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/27/bombenbauer-und-schwule-soldaten/</link>
<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 08:00:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Manager verliert seine Stelle, sein jüngerer Sohn baut Bomben, und sein Älterer entdeckt bei der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Ein Manager verliert seine Stelle, sein jüngerer Sohn baut Bomben, und sein Älterer entdeckt bei der Bundeswehr seine Homosexualität.</p></blockquote>
<p>So beginnt die Inhaltsangabe eines gestern Abend ausgestrahlten Fernsehfilms auf <a href="http://www.cinefacts.de/tv/details.php?id=krkbe2000000000001402947">cinefacts.de</a>. Aufklärung verspricht der Film allen Vätern, die bisher dachten, bei der Armee lernten ihre Söhne schießen:</p>
<blockquote><p>In Charles Zimmer liegt ein Schwulenheft, und plötzlich weiss Roland nicht mehr so genau, was Charles bei der Bundeswehr eigentlich macht.</p></blockquote>
<p>Ist das ein Wunder? Wenn der Vater an der kapitalistischen Zurichtung der Welt arbeitet, müssen die Söhne doch geradezu zwangsläufig in den &#8220;Widerstand&#8221; gehen, der eine baut halt Bomben, der andere &#8220;entdeckt&#8221; seine Homosexualität. Bloss, was machen die Jungs jetzt, wo Papa arbeitslos ist? Pazifist werden und Frauen vögeln?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dunkin’ gays and lesbians]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/26/dunkin%e2%80%99-gays-and-lesbians/</link>
<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 16:00:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schwule Libanesen heißen &#8220;Pussy&#8221; und &#8220;Nana&#8221;, tragen Stilettos, Paillettenkle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schwule Libanesen heißen &#8220;Pussy&#8221; und &#8220;Nana&#8221;, tragen Stilettos, Paillettenkleider und falsche Wimpern, weiß die Welt, die ausführlich über die Situation von Schwulen und Lesben in dem arabischen Land <a href="http://www.welt.de/politik/arti2369067/Homosexuelle_suchen_Zuflucht_im_Libanon.html">berichtet</a>. Im Vergleich mit dem Rest der arabischen Welt scheinen die Zustände in Beirut geradezu paradiesisch:</p>
<blockquote><p>„Sicher, die Leute    kichern und machen blöde Witze“, meint Bassam. „Größere Probleme gibt es    aber nicht.“ Nicht einmal die Sicherheitskräfte machen Schwierigkeiten: Die    politische Lage in Beirut bleibt angespannt; die Abstände zwischen den    Checkpoints sind kurz. Wenn „Pussy“ und „Nana“ den Soldaten ihre Papiere    reichen, dann nicken die wortlos und winken sie durch.</p></blockquote>
<p>Durchgewinkt werden in Beirut auch andere, die sonst in der arabischen Welt nichts zu lachen hätten:</p>
<blockquote><p>Noch ist    Beirut ein Fluchtpunkt der Freiheit in der islamischen Welt, der Kreative    und Intellektuelle zu sich zieht. Auch Homosexuelle finden Nischen in    Beirut, dem einzigen Ort im Nahen Osten, wo es eine lebhafte Schwulen- und    Lesbenszene gibt.</p></blockquote>
<p>Dem einzigen Ort im Nahen Osten? Was, bitte, ist mit Israel, mit Tel Aviv? <!--more-->Immerhin taucht Homosexualität im Strafrecht des Landes auf &#8211; was man von Israel nun wirklich nicht behaupten kann -, auch wenn es zur Zeit offenbar nicht zur Anwendung kommt:</p>
<blockquote><p>Wie schwer sich die libanesische Gesellschaft mit dem Thema tut, ist an der    widersprüchlichen Haltung des Staates abzulesen. Homosexueller    Geschlechtsverkehr ist laut Gesetz illegal, strafbar mit drei Monaten Haft    für den aktiven und sechs für den passiven Vollzug, doch zu einer    Verurteilung ist es seit zehn Jahren nicht gekommen.</p></blockquote>
<p>Für ein arabisches Land ist die Möglichkeit, sich politisch als Homo-, Bi- oder Transsexueller organisieren zu können, einzigartig &#8211; wenn auch nicht ohne Einschränkungen zu haben:</p>
<blockquote><p>Die Behörden dulden    sogar die Existenz einer Initiative, die sich für die Rechte von Schwulen,    Lesben, Bi- und Transsexuellen einsetzt, solange die Mitarbeiter nicht auf    die Idee kommen, einen Christopher Street Day zu organisieren.</p>
<p>Helem    ist die einzige NGO dieser Art im arabischen Raum; die Aktivisten müssen    behutsam vorgehen. Jüngst haben sunnitische Geistliche eine Kampagne gegen    die Organisation gestartet. Hin und wieder zeigten Nachbarn die Aktivisten    an und behaupteten, im Helem-Büro würden Orgien gefeiert. „Homophobie ist    weit verbreitet“, sagt Bilal Sharafaddin in den Räumen der NGO im    Innenstadtviertel Hamra. „Es kommt vor, dass Leute ihren Job verlieren, weil    sie schwul sind. Und viele Psychologen versuchen, Homosexuelle zu ,heilen&#8217;.“</p></blockquote>
<p>Deutlich wird in dem Artikel, wie sehr eine stabile Demokratie eine Voraussetzung für die Möglichkeit homosexueller Emanzipation ist:</p>
<blockquote><p>Derzeit leidet der politische Aktivismus unter der Instabilität. Die    Spannungen zwischen konfessionellen Gruppen steigen zusehends. Deshalb haben    die Helem-Mitarbeiter ihren politischen Kampf weitgehend eingestellt. „Es    ist nicht die richtige Zeit dafür“, sagt Sharafaddin. „Erst war das    Parlament 18 Monate lang geschlossen, dann hatten wir zwei Monate lang keine    Regierung – wie sollen wir uns unter diesen Bedingungen dafür einsetzen,    dass das Gesetz gegen Homosexualität abgeschafft wird?“</p></blockquote>
<p>Sympathisch klingt die Beschreibung der Atmosphäre in einer Beiruter Schwulendisco, die eine Begegnung von Menschen mit unterschiedlichem religiösen Hintergrund aufgrund der gemeinsamen sexuellen Orientierung ermöglicht, die sonst aufgrund alltäglicher Abgrenzung nicht denkbar wäre:</p>
<blockquote><p>Das Acid zählt zu den beliebtesten Schwulenklubs in Beirut.    „Hier trifft man alle möglichen Leute: Christen, Schiiten, Sunniten.    Normalerweise bleiben die Konfessionen unter sich, hier feiern alle    zusammen“, sagt Joseph, ein 22-Jähriger mit gegelter Frisur. „Zudem kommen    jede Menge Golf-Araber auf der Suche nach homosexuellem Sex.“</p></blockquote>
<p>Wie so häufig, sind es die westlichen Codes, die Homosexuellen eine Begegnung mit ihresgleichen ermöglichen:</p>
<blockquote><p>man findet zueinander, nachts in den Klubs, tagsüber im Dunkin&#8217; Donuts.    Hier treffen sich Schwule und Lesben, weil der Kaffee billig ist und die    Fastfood-Marke für eine Moderne mit westlicher Prägung steht.</p></blockquote>
<p>Doch die relative Freiheit ist in Gefahr:</p>
<blockquote><p>„Als Hunderttausende in Beirut auf die Straße    gingen und Freiheit und Demokratie forderten, haben wir Homosexuellen    gedacht, das Land wacht auf“, erinnert sich Nadine. „Jetzt haben alle Angst,    dass der Libanon seinen Liberalismus verliert. Der moralisch-religiöse    Fundamentalismus ist auf dem Vormarsch.“</p></blockquote>
<p>Manchem Kommentator bei der Welt scheint das ganz recht zu sein:</p>
<blockquote><p>in saudi-arabien gibt es für schwule die todesstrafe. in deutschland gibt es dafür schwulen-paraden.</p></blockquote>
<p>Ein anderer will aufklären,</p>
<blockquote><p>Im Orient waren und sind homosexuelle Handlungen absolut normal. Auch verheiratete Männer können sich daran beteiligen. Allerdings ist &#8220;Homosexualität&#8221; als einseitige Fixierung auf das gleiche Geschlecht dort ungern gesehen. Sie gilt dort als &#8220;westliche&#8221; Errungenschaft (was historisch richtig ist).</p></blockquote>
<p>doch scheitert dabei auf ganzer Linie:</p>
<blockquote><p>Natürlich ist die Kolonialzeit zwischen 1920 und ca. 1950 nicht spurlos an diesen Ländern vorbeigegangen. Aber in dieser Sache sollte wohl doch noch beachtet werden, daß DAS Beirut, von dem hier die Rede ist, das christliche ist. Im islamischen sieht alles anders und in dieser Sache ganz gewiss auch toleranter aus. Vielleicht wäre es gut, wenn einige Journalisten begännen, zu recherchieren?</p></blockquote>
<p>Wir schlagen vor, <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/08/13/bahrein-homorein/">hier</a> damit anzufangen. Oder <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/08/07/demokratisches-selbstgesprach/">hier</a>. Vielleicht auch <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/06/30/kein-fusbreit-dem-islam/">hier</a>, <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/06/17/wie-schwule-im-islam-lernen-ihrem-unproduktiven-dasein-doch-noch-einen-sinn-abzugewinnen/">hier</a>, <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/04/05/muslim-clause-28/">hier</a>, <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/10/02/muslim-markt-erklart-die-welt-der-homosexuelle-im-iran/">hier</a> oder am Besten gleich <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/09/26/we-dont-have-homosexuals-in-iran/">da</a>. Es ist ja nicht so, dass sich noch niemand zum Thema &#8220;Homosexuelle im Islam&#8221; Gedanken gemacht hätte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwanz raus und rauf auf die Matte ]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/16/schwanz-raus-und-rauf-auf-die-matte/</link>
<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 08:00:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/16/schwanz-raus-und-rauf-auf-die-matte/</guid>
<description><![CDATA[Schwule sind nicht nur die besseren Türken, nein, Türken sind auch die besseren Pin-Ups. Oder wie so]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schwule sind nicht nur <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/05/04/schwule-sind-die-besseren-turken/">die besseren Türken</a>, nein, Türken sind auch die besseren Pin-Ups. Oder wie sonst soll man <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9190">diese Meldung</a> verstehen?</p>
<blockquote><p>Der 23-jährige Stürmer Sezgin Özhan hatte offensichtlich den Schalk im Nacken, als er beim gemeinsamen Gruppenfoto seiner Vereinsmannschaft kurz mal die Hose hochzog und sein bestes Stück präsentierte.</p></blockquote>
<p>Keineswegs folgenlos, nachdem das Foto in der Lokalzeitung erschien. So erklärte der zeigefreudige Spieler schon bald auf der Vereins-Website:</p>
<blockquote><p>&#8220;Hiermit möchte ich mich für mein vereinsschädigendes Verhalten bei der Erstellung des Mannschaftsfotos während der Pressevorstellung am 27.07.2008 auf der Platzanlage des VfvB Ruhrort/Laar aufrichtig entschuldigen und werde die verhängte, drastische Strafe akzeptieren.&#8221; Wie die drastische Strafe aussehen wird, wurde nicht bekannt gegeben.</p></blockquote>
<p>Vielleicht bietet sich als &#8220;Strafe&#8221; ja <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9188">eine Runde Wrestling mit diesen zwei ähnlich exhibitionistisch orientierten Kerlen</a> an&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Batman, Robin und das Vagina-Symbol]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/15/batman-robin-und-das-vagina-symbol/</link>
<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 08:00:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/15/batman-robin-und-das-vagina-symbol/</guid>
<description><![CDATA[Die Weltwoche weiss über die Krise des Comics zu berichten: Die fünfziger Jahre brachten den ersten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gaywest.files.wordpress.com/2008/08/batman-und-robin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2116" src="http://gaywest.wordpress.com/files/2008/08/batman-und-robin1.jpg" alt="Und Wertham hatte doch recht" width="119" height="223" /></a>Die <a href="http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=20681&#38;CategoryID=91">Weltwoche</a> weiss über die Krise des Comics zu berichten:</p>
<blockquote><p>Die fünfziger Jahre brachten den ersten Niedergang, Comics standen als jugendverderbende Ware am Pranger. Batman und Robin wurden von dem berüchtigten Psychologen Frederic Wertham der Homosexualität verdächtigt, was bis heute immer wieder Anlass zu Spekulationen gibt.</p></blockquote>
<p>Denn was früher verdächtig war, kann auch heute nicht ganz sauber sein. Doch Wertham war nicht nur sensibel für die <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/08/14/die-dunkle-seite-des-sex">dunkle Seite des Sex</a>, auch die Gefahren, die dem Mann durch das weibliche Geschlecht drohen, waren ihm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fredric_Wertham">bekannt</a>:</p>
<blockquote><p>Daneben fand er in den hautengen Tops von Phantomlady oder in leicht geschürzten Dschungelheldinnen Verführungen zu sexueller Perversion. Die Schlinge des Zauberlassos von Wonder Woman war für ihn ein Vagina-Symbol,</p></blockquote>
<p>was mich spätestens zu der Frage veranlasst: <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/05/22/sind-alle-western-schwul/">Johnny, bist Du es?</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Metro nicht homo]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/08/metro-nicht-homo/</link>
<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 08:00:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2008/08/08/metro-nicht-homo/</guid>
<description><![CDATA[Dolce &amp; Gabbana goes Football: Andreas Lasnik, 24, Ex-Teamspieler, der im Sommer von der Wiener ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dolce &#38; Gabbana <a href="http://www.seitenblicke.at/stars/starstories/tag/08062008/ein-kicker-als-model/">goes Football</a>:</p>
<blockquote><p>Andreas Lasnik, 24, Ex-Teamspieler, der im Sommer von der Wiener Austria zu Alemannia Aachen nach Deutschland wechselte</p></blockquote>
<p>spielt jetzt noch in einer anderen Liga und ist daher in</p>
<blockquote><p>der Promi-Galerie auf der Internetseite des Modelabels Dolce &#38; Gabbana</p></blockquote>
<p>zu sehen. Wie man dort hin kommt? <!--more-->Ganz nebenbei:</p>
<blockquote><p>Per Zufall lernte der Mittelfeldspieler bei der D&#38;GParty im Rahmen des Filmfestivals in Cannes den 49-jährigen Domenico Dolce kennen – und schätzen: &#8220;Seither telefonieren wir alle paar Wochen. Er ist ein Supertyp. Total jugendlich, wir haben uns auf Anhieb verstanden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und wie geht&#8217;s weiter mit den Beiden? Was wird aus Lasnik?</p>
<blockquote><p>Wird er jetzt zum D&#38;G-Pin-up? &#8220;Wir haben nicht darüber gesprochen, aber ich würde das machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein Thema aber darf natürlich nicht fehlen:</p>
<blockquote><p>Dolces Homosexualität</p></blockquote>
<p>über die der Fussballer zwar sagt, sie sei ihm <em>egal</em>, denn er sei <em>aufgeschlossen</em>, andererseits aber nicht umhin kommt, festzustellen:</p>
<blockquote><p>Und wer mich kennt, weiß, dass ich damit nix am Hut habe.</p></blockquote>
<p>Gut, dass das mal gesagt wurde. Schließlich heißt dieses Ding doch <em>metrosexuell</em>, nicht homosexuell.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
