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	<title>untergrund &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/untergrund/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "untergrund"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 07:09:00 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Aufbau der Erdkugel...]]></title>
<link>http://apfelblitz.wordpress.com/2009/11/26/aufbau-der-erdkugel/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:31:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fabio</dc:creator>
<guid>http://apfelblitz.wordpress.com/2009/11/26/aufbau-der-erdkugel/</guid>
<description><![CDATA[Sehr cooles Fundstück von Ingo. Danke! Artikel bei Ingo: Wie schaut es unter uns aus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sehr cooles Fundstück von Ingo. Danke! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://apfelblitz.wordpress.com/files/2009/11/091226_underneathitall.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-713" title="091226_underneathitall" src="http://apfelblitz.wordpress.com/files/2009/11/091226_underneathitall.jpg" alt="" width="510" height="5100" /></a></p>
<p><a href="http://der.oschni.de/blog/?p=650" target="_blank">Artikel bei Ingo: Wie schaut es unter uns aus</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klassenkampf]]></title>
<link>http://gegenpropaganda.wordpress.com/2009/11/24/klassenkampf/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:35:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>gegenpropaganda</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'></div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Mission]]></title>
<link>http://gegenpropaganda.wordpress.com/2009/11/24/mission/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:40:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>gegenpropaganda</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mein Name ist Samuel Goldstein. Ich bin der alleinige Verfasser von &#8220;das Buch&#8221; (Erstaufl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gegenpropaganda.wordpress.com/files/2009/11/marcus_aurelius1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-7" title="Samuel Goldstein" src="http://gegenpropaganda.wordpress.com/files/2009/11/marcus_aurelius1.png" alt="" width="93" height="114" /></a>Mein Name ist Samuel Goldstein. Ich bin der alleinige Verfasser von <strong>&#8220;das Buch&#8221;</strong> (Erstauflage 1984).  Die Partei hat nichts mit dieser Publikation zu tun.</p>
<p>Die Partei erschafft Wahrheit. In &#8220;das Buch&#8221; müssen wir uns eine eigene bilden. &#8211; Das ist gefährlich.</p>
<p><em>Wir wollen nicht die Leute emanzipieren,<br />
wir wollen dass sich die Leute selbst emanzipieren.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[U-Bahn zum Hauptbahnhof]]></title>
<link>http://verschlusszeitphotography.wordpress.com/2009/11/22/u-bahn-zum-hauptbahnhof/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 10:46:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>verschlusszeitphotography</dc:creator>
<guid>http://verschlusszeitphotography.wordpress.com/2009/11/22/u-bahn-zum-hauptbahnhof/</guid>
<description><![CDATA[Im Untergrund&#8230; Soeben fährt die U-Bahn in Richtung „Theresienwiese“ ab&#8230; es wird still im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Im Untergrund&#8230;</strong></p>
<p>Soeben fährt die U-Bahn in Richtung „Theresienwiese“ ab&#8230; es wird still im U-Bahnhof und ein leichter Wind weht. (Es weht übrigens in jedem U-Bahnhof ein leichter Wind &#8211; aber wollte das doch nicht unerwähnt lassen).</p>
<p>So ganz unschuldig und still setzt eine Papierserviette und ein Getränkebecher von BurgerKing sein Dasein fort. Warum wohl? Wer hat dies da hingestellt? Und wann? Was hat die Person alles konsumiert? Und warum in aller Welt macht ein Fotograf davon ein Foto?</p>
<p><strong>Ein Foto entsteht &#8211; München erwacht</strong></p>
<p>Irgendwo in München war ich unterwegs, kurz nach 7 Uhr in der früh &#8211; an einem Samstag Morgen. Eigentlich wollte ich in Richtung Hauptbahnhof als ich da den Getränkebecher und die Serviette am Boden sah. So kam es, das die U-Bahn ohne mich zum Hauptbahnhof fuhr.</p>
<p>Für mich wieder eines der alltäglichen Motive, an welchem wir achtlos vorbeilaufen. Für mich ist es das spannende ein solches Motiv interessant in Szene zu setzen.</p>
<p>München erwacht, die ersten Menschen sind unterwegs, fahren mit der Rolltreppe in die U-Bahn oder sind auf dem Weg nachhause.</p>
<p>Während ich die Kamera einstelle, das Motiv fokusiere und das Foto mache, sind auch andere Menschen im Bahnhof &#8211; aber weniger achtlos als beim Abfall beobachten sie meine arbeit. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Egal in welcher Stadt ich unterwegs bin, sei es Mailand, München, Paris oder Zürich; ich bekomme immer relativ viel Aufmerksamkeit von den Menschen geschenkt. Warum wohl?</p>
<p>Ich darf es ja fast nicht sagen, aber irgendwie war ich da froh hat jemand den Abfall weggeworfen&#8230; danke für das Motiv an die unbekannte Person.</p>
<p>Nun fährt die U-Bahn ein. Jetzt geht&#8217;s zum Hauptbahnhof&#8230;</p>
<div><span style="font-family:Palatino, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;font-size:xx-small;"><a href="http://verschlusszeitphotography.wordpress.com/files/2009/11/bk-600.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-143" title="U-Bahn zum Hauptbahnhof" src="http://verschlusszeitphotography.wordpress.com/files/2009/11/bk-600.jpg" alt="" width="510" height="357" /></a><br />
</span></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kindl-Brauerei auf dem Rollberg]]></title>
<link>http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/</link>
<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 15:08:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>vilmoskörte</dc:creator>
<guid>http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/</guid>
<description><![CDATA[Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts wurde hier noch Bier gebraut, dann wurde die Brauerei stillgel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/kindl-brauerei-7/" rel="attachment wp-att-9392"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/09/1075-kindl-brauerei-neukolln.jpg" alt="Kindl-Brauerei" title="Kindl-Brauerei" width="70%" class="alignnone size-full wp-image-9392" /></a></p>
<p>Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts wurde hier noch Bier gebraut, dann wurde die Brauerei stillgelegt, die 1872 als Vereinsbrauerei der Berliner Gastwirte auf dem Rixdorfer Rollberg gegründet worden war. Anfänglich produzierte man hier das in Berlin übliche obergärige Weißbier, um dann um 1890 die Produktion untergärigen Lagerbiers aufzunehmen, das in Anlehnung an die Münchner Brauart den Namen Berliner Kindl erhielt. </p>
<p>Das Sudhaus der Brauerei mit seinem hohen Turm wurde 1926-1930 nach Plänen der Architekten Hans Claus und Richard Schepke ganz im Stil des Expressionismus in dunkelrotem Ziegelstein errichtet.  Im zweiten Weltkrieg wurde es bei Luftangriffen stark beschädigt, die technischen Hauptausrüstungen wurden demontiert und als Reparationsleistung in die Sowjetunion verbracht.  </p>
<p><a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/kindl-brauerei-4/" rel="attachment wp-att-9385"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/09/1069-kindl-brauerei.jpg" alt="Kindl-Brauerei" title="Kindl-Brauerei" width="100%" class="alignnone size-full wp-image-9385" /></a></p>
<p>Anfang der 1950er Jahre erfolgte der Neuaufbau ganz im Stil der damaligen Zeit, wobei die äußere, expressionistische Form erhalten blieb. Hier, im Schmuckstück der Brauerei, befinden sich die einst größten Sudpfannen Europas, sechs an der Zahl. Gewaltig stehen die riesigen Kupferkessel, die leider seit der Stilllegung nicht mehr blank geputzt werden, in der großen Halle mit der wunderbaren Anmutung der Architektur der 50er Jahre.  </p>
<p><a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/kindl-brauerei-3/" rel="attachment wp-att-9384"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/09/1070-kindl-brauerei.jpg" alt="Kindl-Brauerei" title="Kindl-Brauerei" width="100%" class="alignnone size-full wp-image-9384" /></a></p>
<p>Anlässlich des Tages des offenen Denkmals konnte man die ansonsten geschlossene Brauerei besichtigen, die der Dr. Henke Projektgesellschaft (HEAG) gehört.  Die Führung leitete Daniel Markovics von Verein Berliner Unterwelten, der bei Kindl einst Mälzer und Brauer gelernt und bis zur Schließung hier gearbeitet hat.</p>
<p><a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/kindl-brauerei-5/" rel="attachment wp-att-9386"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/09/1073-kindl-brauerei.jpg" alt="Kindl-Brauerei" title="Kindl-Brauerei" width="100%" class="alignnone size-full wp-image-9386" /></a></p>
<p>Unter der Oberfläche geht es in vier Etagen bis zu 22 Meter in die Tiefe, unter dem Gärkeller liegen die früheren Lagerkeller, die ihrer Tanks beraubt sind und heute ungenutzt einer ungewissen Zukunft entgegen sehen.  </p>
<p>In der ehemaligen Halle für die Abfüllung in Fass und Flasche ist heute eine Kartbahn untergebracht. Gleich nebenan eine Halle für Paintball, diese mir eigenartig vorkommende Art der Freizeitbeschäftigung.  </p>
<p><a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/kindl-brauerei-6/" rel="attachment wp-att-9389"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/09/1074-kindl-brauerei.jpg" alt="Kindl-Brauerei" title="Kindl-Brauerei" width="48%" /></a> <a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/09/13/kindl-brauerei-auf-dem-rollberg/kindl-brauerei-11/" rel="attachment wp-att-9401"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/09/1080-kindl-brauerei.jpg?w=290" alt="Kindl-Brauerei" title="Kindl-Brauerei" width="48%" class="alignnone size-medium wp-image-9401" /></a></p>
<p>Der Braumeister Wilko Bereit baut gerade in der Kelleretage des Sudhauses, unter den alten Sudpfannen, eine neue, kleine Brauerei. Gegen Ende Oktober will er fertig sein, dann gibt es auf dem Rollberg wieder Bier. Ich bin gespannt!</p>
<p style="clear:both;">
<hr size="1px" noshade="noshade" width="50%" />
<div class="vcard"><span class="adr"><span class="fn org">Ehemalige Kindl-Brauerei</span><br />
<span class="street-address">Werbellinstraße 50</span>, <span class="postal-code"> 12053 </span> <span class="locality">Berlin</span></span><br />
<a class="url" target="_blank" href="http://www.berliner-unterwelten.de">www.berliner-unterwelten.de</a></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schritte im Bild]]></title>
<link>http://verschlusszeitphotography.wordpress.com/2009/09/12/schritte-im-bild/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 16:09:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>verschlusszeitphotography</dc:creator>
<guid>http://verschlusszeitphotography.wordpress.com/2009/09/12/schritte-im-bild/</guid>
<description><![CDATA[München 2009 In der letzten Zeit hörte ich öfters die Bemerkungen &#8220;pass auf das du nicht überr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>München 2009</p>
<p>In der letzten Zeit hörte ich öfters die Bemerkungen &#8220;pass auf das du nicht überrant wirst&#8221; oder &#8220;irgendwann stolpere ich noch über dich rüber&#8230;&#8221;. Bis zu meinem München-Besuch war ich immer vorsichtig und mit einem gewissen Abstand zu anderen Menschen am Fotografieren. Aber langsam kam die Zeit, etwas näher ran zu gehen; ich wollte das auf meinen Bildern der Wow-Effekt bezüglich der &#8220;nähe&#8221; vorhanden ist.</p>
<p>Kaum im Untergrund fährt schon die erste U-Bahn ein und ich habe mich sofort neben eine Tür platzier, auf den Boden um Menschen und U-Bahn zu fotografieren und prompt läuft einer voll ins Bild &#8211; gut hier musste ich aufpassen das ich tatsächlich nicht überrant werde und das keiner über mich stolperte aber ich glaube es hat sich gelohnt.</p>
<p>Auch in München ist es wohl etwas ungewöhnlich das Fotografen am Boden rumkriechen und Fotos machen &#8211; man sah es an den Blicken der Menschen, ständig hatte ich ein paar Zuschauer die meine Arbeit als nette Abwechslung nutzen. &#8211; Der Live-Screen in den Bahnhöfen zeigt ja immer das selbe.</p>
<p>Das war also München:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-125" title="U-Bahn München" src="http://verschlusszeitphotography.wordpress.com/files/2009/09/u-bahn-4-600.jpg" alt="U-Bahn München" width="510" height="228" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Internationales Klangkunstfest __tiefKLANG]]></title>
<link>http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/08/17/internationales-klangkunstfest-09-tiefklang/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:54:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>vilmoskörte</dc:creator>
<guid>http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/08/17/internationales-klangkunstfest-09-tiefklang/</guid>
<description><![CDATA[Das am 14. August gestartete Internationale Klangkunstfest 09__tiefKLANG läuft noch bis zum 12. Sept]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a rel="attachment wp-att-8762" href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/08/17/internationales-klangkunstfest-09-tiefklang/tiefklang-5/"><img class="alignnone size-full wp-image-8762" title="Tiefklang" src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/08/1052-tiefklang.jpg" alt="Tiefklang" width="600" height="396" /></a></p>
<p>Das am 14. August gestartete <span style="color:#0003ff;"><strong>Internationale Klangkunstfest 09</strong></span><span style="color:#d97740;"><strong>__tief</strong></span><span style="color:#00ff2e;"><strong>KLANG</strong></span> läuft noch bis zum 12. September an zwei außergewöhnlichen Orten in den Berliner Unterwelten.</p>
<p>Aus der Ankündigung: <span style="color:#008000;">»</span><em><span style="color:#008000;">Das Internationale Klangkunstfest Berlin untersucht 2009 künstlerische Wirkungsgefüge von „Material und Situation“ in zeitgenössischer Klangkunst und Neuer Musik, indem es auf zwei ‚eigenartige‘ Orte in den Berliner Unterwelten eingeht. An einer der besonderen unterirdischen Lokalitäten finden verschiedene Konzerte/Performances Neuer Musik und Klangkunst mit unterschiedlichsten experimentellen Formaten statt. Die Klangkunst-Ausstellung an einem anderen unterirdischen Ort ist als eine organische musikalisch-akustische Landschaft inszeniert. Die Ausstellungsbesuche bestehen aus einem geführten Parcours durch diesen artifiziellen Soundscape. Wissenschaftliche Reflexion begleitet Konzerte und Ausstellung konstant und führt zu einem Symposium mit den Künstlern und besonderen Gästen.</span></em><span style="color:#008000;">«</span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-8763" href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/08/17/internationales-klangkunstfest-09-tiefklang/tiefklang-6/"><img class="alignnone size-full wp-image-8763" title="Tiefklang" src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/08/1053-tiefklang.jpg" alt="Tiefklang" width="600" height="396" /></a></p>
<p>Ich war am 14. August bei der Vernissage in den Nordräumen am U-Bahnhof Gesundbrunnen und kann den Besuch der Ausstellung nur empfehlen. Faszinierend die Installation von Shingo Inao: ein Raum mit mehreren Tischen, auf denen alltägliche Aktionen im Stillstand gezeigt werden, die jedoch leise von den Geräuschen untermalt werden, die die gezeigte Handlung verursacht. Auf dem Tisch mit Nägeln hört man das Hämmern, auf dem Tisch mit zerbrochenen Flaschen das Zersplittern des Glases usw. Viel Beachtung findet auch Wolfgang Spahns interaktive Installation »<a href="http://wolfgang-spahn.de/Installation_05_Index.html" target="_blank">Blick auf die Bewegung</a>«, bei der der Zuschauer durch die Bewegung eines rohen Eis die projizierten Bilder, die fortwährend computergesteuert mit einem Schleier  überzogen werden, freilegen kann. Das Ausgangsmaterial stammt aus einem Photoalbum, dessen Bilder der Großvater des Künstlers 1936 aufgenommen, zusammengestellt und beschriftet hat. Fast alle Bilder, die auf einer Deutschlandreise entstanden, zeigen nationalsozialistische Kultstätten und Orte, die Symbole für ein vereintes deutsches Reich darstellen. Dazu läuft eine elektronisch verfremdete Fassung von Lili Marleen, die Thomas Gerwin erstellt hat.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-8758" href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2009/08/17/internationales-klangkunstfest-09-tiefklang/wolfgang-spahn-blick-auf-die-bewegung-2/"><img class="alignnone size-full wp-image-8758" title="Tiefklang" src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2009/08/1048-tiefklang.jpg" alt="Tiefklang" width="600" height="396" /></a></p>
<p>Die Ausstellung mit verschiedenen Klangkunstwerken findet in den Nordräumen am U-Bahnhof Gesundbrunnen statt (Zugang durch das nördliche Eingangsbauwerk der U-Bahn vor dem Gesundbrunnencenter, eine Treppe abwärts) und ist Mittwoch bis Sonntag von 17-18h im Rahmen einer Führung zugänglich. Sehr zu empfehlen!</p>
<p>Die Konzerte finden im (niemals in Betrieb gegangenen) U-Bahnhof Dresdener Straße in Kreuzberg am Alfred-Döblin-Platz statt (wessen Browser <a href="http://microformats.org/" target="_blank">Microformate</a> erkennt, kann gleich die Termine in seinen Terminkalender übernehmen). Auch die Konzerte im Untergrund der Dresdener Straße versprechen spannend zu werden.</p>
<div class="vevent"><abbr class="dtstart" title="2009-08-22T20:00+02:00">Sa 22.8.09 20h</abbr>-<abbr class="dtend" title="2009-08-22T22:00+02:00">22h</abbr> <span class="summary" style="color:#d97740;">KONZERT 1</span> @ <span class="location">Dresdener Straße</span></p>
<p class="description">mit Werken von Joel Chadabe, Thomas Gerwin, Ralf Hoyer, Pierre Schaeffer, Willem Schulz, Claude Shryer mit Suzanne Hensel (Live-Elektronik), Ralf Hoyer (Live-Elektronik), Carsten Schneider (Live-Elektronik), Willem Schulz (Violoncello), Iris Sputh (Tanz)</p>
</div>
<div class="vevent"><abbr class="dtstart" title="2009-08-29T20:00+02:00">Sa 29.8.09  20h</abbr>-<abbr class="dtend" title="2009-08-29T22:00+02:00">22h</abbr> <span class="summary" style="color:#d97740;">KONZERT 2</span> @ <span class="location">Dresdener Straße</span></p>
<p class="description">mit Werken von Martin Daske, Pablo Gav, Thomas Gerwin, Robin Hayward, Elsa Justel, Max E. Keller  mit Martin Daske (Live-Elektronik), Robin Hayward (Tuba+Live-Elektronik), Susanne Zapf (Violine)</p>
</div>
<div class="vevent"><abbr class="dtstart" title="2009-09-03T20:00+02:00">Do 3.9.09  20h</abbr>-<abbr class="dtend" title="2009-09-03T22:00+02:00">22h</abbr> <span class="summary" style="color:#d97740;">KLANGWELTEN SPEZIAL</span> @ <span class="location">Dresdener Straße</span></p>
<p class="description">Solo-Programm von und mit Tobias Dutschke (Schlagwerk, Material-Perkussion) /// Ars Acustica-Hörspiel »Utopia Hip-Hop« von Pierre Henry, SWR 2009 /// Gesprächsgast: Tobias Dutschke</p>
</div>
<div class="vevent"><abbr class="dtstart" title="2009-09-05T11:00+02:00">Sa 5.9.09 11</abbr>-<abbr class="dtend" title="2009-09-05T17:00+02:00">17h</abbr> <span class="summary" style="color:#d97740;">SYMPOSIUM</span> @ <span class="location">Nordräume </span></p>
<p class="description">Prof. Dr. Christa Brüstle (FU/UdK Berlin) im Gespräch mit Dr. Sabine Schouten, Rainer Simon und den Künstlern Edward Schocker und Thomas Gerwin (Klangobjekte/Live-Elektronik), Shingo Inao (Tosso-Performance), Hartmut Sörgel (abschliessende »Verdichtung«)</p>
</div>
<div class="vevent"><abbr class="dtstart" title="2009-09-11T20:00+02:00">Fr 11.9.09 20h</abbr>-<abbr class="dtend" title="2009-09-11T22:00+02:00">22h</abbr> <span class="summary" style="color:#d97740;">KONZERT 3</span> @ <span class="location">Dresdener Straße</span></p>
<p class="description">mit Werken von Ulli Götte, Judy Klein, Fine Kwiatkowski+Willehad Graefenhorst, Frank Niehusmann, Edward Schocker+Zacharias J. Watkins, Helmut Zapf  mit Ulli Götte (E-Piano), Fine Kwiatkowski (Tanz) + Willehad<br />
Graefenhorst (Elektronik), Edward Schocker + Zacharias J. Watkins (Live-Elektronik)</p>
</div>
<div class="vevent"><abbr class="dtstart" title="2009-09-12T19:00+02:00">Sa 12.9.09 19h</abbr>-<abbr class="dtend" title="2009-09-12T22:00+02:00">22h</abbr> <span class="summary" style="color:#d97740;">FINISSAGE-ABSCHLUSSFEST</span> @ <span class="location">Nordräume</span></p>
<p class="description">KlangBildEnsemble ad hoc /// Improvisations-Orchester mit Thorsten Bloedhorn (E-Gitarre), Thomas Gerwin (Live-Elektronik, Percussion), Frank Halbig (Live-Elektronik), Giovanni Longo (Live-Elektronik), Dietrich Petzold (Violine), Claudia Risch (Flöte, Saxophon), Peggy Sylopp (Live-Video) Caspar Abocab (Live-Hörspiel), Überraschungsgäste</p>
</div>
<hr size="1px" noshade="noshade" />
<div class="vcard"><span class="adr"></p>
<div class="fn org">Nordräume im U-Bhf Gesundbrunnen</div>
<p><span class="street-address">Badstraße 1</span>, <span class="postal-code">13357</span> <span class="locality">Berlin</span><br />
<a class="url" href="http://www.inter-art-project.de/InternationalesKlangkunstfest09.html" target="_blank">www.inter-art-project.de </a></p>
<p></span></div>
<div class="vcard"><span class="adr"></p>
<div class="fn org">U-Bhf Dresdener Straße</div>
<p><span class="street-address">Dresdener Straße</span>, <span class="postal-code">10999</span> <span class="locality">Berlin</span><br />
<a class="url" target="_blank"> </a></p>
<p></span></div>
<p style="clear:both;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit der Lizenz zum Musizieren]]></title>
<link>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/08/09/mit-der-lizenz-zum-musizieren/</link>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 16:17:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcelnakoinz</dc:creator>
<guid>http://schmalspurgefluester.wordpress.com/2009/08/09/mit-der-lizenz-zum-musizieren/</guid>
<description><![CDATA[Jeden Mittwoch stehen um sechs Uhr morgens einige Gestalten im, ansonsten noch recht unbelebten, Tun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jeden Mittwoch stehen um sechs Uhr morgens einige Gestalten im, ansonsten noch recht unbelebten, Tunneldurchgang des U-Bahnhofs Rathaus Steglitz Schlange. Ihre schläfrigen Gesichter schauen voller Erwartung in Richtung eines frühstückseigelben Leuchtschildes mit der Aufschrift: &#8220;Genehmigung zum Musizieren auf den U-Bahnhöfen&#8221;. Es gehört zu einer in Deutschland einzigartigen Vergabestelle. Wer zuerst kommt und sich in die Warteliste einträgt, darf, wenn sich der Schalter um sieben Uhr öffnet, als Erster einen Wunschbahnhof für die Folgewoche aussuchen. Bald trifft ein Dutzend weiterer Straßenmusiker ein; die meisten von ihnen kommen aus Russland.</p>
<div id="attachment_137" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-137" title="Foto: M. Nakoinz" src="http://schmalspurgefluester.wordpress.com/files/2009/08/peter-live-q1.jpg" alt="Peter" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Peter</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p><span style="font-weight:bold;">Peter mit Hund</span><br />
Peter Z. ist heute der erste auf der Liste. Der 59-jährige kommt aus Charlottenburg und spielt die Bluesharp. Peters ergraute, schulterlange Haare werden zur Hälfte von einer grauen Wollmütze verdeckt. Dazu trägt er eine schwarze Winterjacke und eine ebenso schwarze Lederhose, die an der Seite geschnürt ist. Peter ist beinahe taub. Fünf Prozent seines Gehörs auf dem rechten Ohr eröffnen ihm noch eine letzte Verbindung zur Außenwelt, können aber nicht das Lippenlesen ersetzen: &#8220;Das reicht doch! Ich sage immer, entweder bist du ein guter oder ein schlechter Musiker.&#8221; Peter hat seine Musik noch nie gehört: &#8220;Sie soll aber fantastisch sein. Ich habe schon Konzerte vor 200 Leuten gegeben und die waren begeistert.&#8221;</p>
<p>Wenn er seine Notenhefte herausholt, schöpft er mittlerweile aus einem Repertoire von über 3000 Liedern: Klassik, Country Musik, deutsche und irische Folklore. Als wahres Urgestein bespielt Peter die Berliner U-Bahnhöfe schon, seitdem sie vor 20 Jahren von den Berliner Verkehrsbetrieben freigegeben wurden. &#8220;Wir haben damit etwas legalisiert, das es auch schon vorher gab&#8221;, erklärt BVG-Pressesprecher Klaus Wazlak. Der kleine, untersetzte Mittfünfziger mit filigraner Brille, akkurat gestutztem Vollbart und blauschwarzem Anzug sitzt in der BVG-Leitstelle. &#8220;Bis vor einigen Jahren verteilte man die Bahnhöfe noch via Losverfahren. Doch es stellte sich heraus, dass jene, die sich zuerst anstellten, die Lose teuer weiterverkauften.&#8221;</p>
<p>&#8220;Mafiöse Strukturen hat das verursacht&#8221;, sagt Peter, der mithalf, sie zu zerschlagen: &#8220;Vor ungefähr sechs Jahren habe ich der BVG mit Anzeige beim Zoll gedroht, weil bis zu 90 Leute hierher gekommen sind und alle Genehmigungen aufgekauft haben.&#8221; Auf Peters Vorschlag hin erhält jetzt jeder Musiker nur noch einen Topbahnhof. Letztere sind Verkehrs- und Touristenknotenpunkte in der Stadt, also Alexanderplatz, Potsdamer Platz etc. Sie sind heiß begehrt, da hier auch für jene etwas abfällt, die eigentlich gar nicht spielen können.<br />
<br />
<span style="font-weight:bold;"> </span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">&#8220;Es ist ein Kampf&#8221;</span><br />
Donnerstag, 17 Uhr, U-Bahnhof Stadtmitte. Die Fahrgäste drängen sich in Wogen die 26 Treppenstufen auf und ab, von deren Zwischenebene heute irische Musik ertönt. &#8220;Die Leute werfen immer öfter nur im Vorbeigehen einen Cent rein. Sie behandeln einen wie einen Penner. Das tut weh. Das sind dieselben, die ihre Kinder wegzerren, wenn sie mal zuhören wollen. Aus denen werden doch auch nur wieder Ignoranten, Menschen mit schlechten Schwingungen&#8221;, stellt Peter verbittert fest. Und für Schwingungen ist er nun mal empfänglich. &#8220;Wir haben es nicht leicht. Wir kriegen den ganzen Ärger ab, der sich wegen der Bettler in den U-Bahnen angesammelt hat. Manche kommen mit Nazisprüchen: ‚Du Penner, geh arbeiten, so was müsste ins Lager rein.‘ Dabei habe ich eine Arbeit, ich bin Hausmeister!&#8221; Er lacht bitter.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Ein Kampf um Kleinigkeiten</span><br />
In Wazlaks Büro ist es angenehm warm und im Eingangsbereich steht ein lebensgroßes, knallbuntes BVG-Playmobilmännchen. Der Pressesprecher der BVG gesteht ein: &#8220;Wir haben natürlich jede Menge illegaler Musiker in der U-Bahn. Das ist eine Folge der Maueröffnung.&#8221; Aber: &#8220;Das müssen die unter sich ausmachen. Wir haben natürlich noch etwas anderes zu tun, als von 40 oder 50 U-Bahnhöfen detailliert die Musikgenehmigungen zu kontrollieren.&#8221; Dabei ist Berlin die einzige Stadt in Deutschland, in der U-Bahnmusik überhaupt erlaubt ist. &#8220;Wir können das nur so lange anbieten, wie sich die Kosten in Grenzen halten&#8221;, so Wazlak weiter.  In München ist sie generell verboten. In Hamburg sogar ein zu lauter Walkman. Wazlak konstatiert: &#8220;Das ist wirklich ein Mehrwert, den wir für Berlin leisten. Weil wir wissen, dass die Attraktivität von Berlin gerade bei Touristen von solchen Kleinigkeiten abhängt.&#8221;</p>
<h2>Ausgabe 04, Februar 2008</h2>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Too Strong Konzert in Bochum]]></title>
<link>http://sorakaze.wordpress.com/2009/08/03/too-strong-konzert-in-bochum/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 05:22:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sora Kaze</dc:creator>
<guid>http://sorakaze.wordpress.com/2009/08/03/too-strong-konzert-in-bochum/</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte mich schon seit Wochen auf das Konzi gefreut (hab über Myspace auf einmal eine Eventeinlad]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hatte mich schon seit Wochen auf das Konzi gefreut (hab über Myspace auf einmal eine Eventeinladung erhalten) und war echt noch viel begeisterte als Nana und Ferber mitgekommen sind. Nach längerm Suchen nach der Location sind wir dann doch endlich im &#8220;Untergrund Club&#8221; angekommen und stiegen die unzähligen Stufen hinab ins Reich der Dunkelheit. Hip Hop&#8230; ein Genre mit dem ich mich selten anfreunden kann zur Zeit, weil einem dieser &#8220;Aggro-Ich fick dich du bitch&#8221;-Kram tierisch auf den wecker geht, aber Too Strong war einfach schon immer großartig und hat immer durch seine Texte bestochen. Was ich vorher hätte in Erfahrung bringen sollen: 5 oder 6 oder 7 Vorbands?!?! Ok&#8230; lange Wartezeit, wäre auch ok gewesen, wenn sie dann auch wenigstens etwas anständiges auf die Bühne gebracht hätten, aber nuschelnde voll zugedrogte Rapper und die mit Abschnitt schlechtesten Texte, die man sich so zusammen reimen konnte, hätte man sich wirklich sparen können&#8230; Trotzdem versuchten wir uns nicht die gute Laune verderben zu lassen, noch ne Kippe, noch n Bier, n bisschen mit dem Kopf wackeln undversuchen sich zu den Beats zu bewegen. Gegen Ende stieg die Stimmung und die Temperatur im Club immer weiter an, alle gröhlten den Imperialen Marsch und das war auch, was jeder höen wollte von Too Strong, das heißersehnte &#8220;Rabenschwarze Nacht&#8221;!! So gegen 1 Uhr kam er dann endlich auf die Bühne [btw. um 19 Uhr sollte es losgehen... 18.00 Uhr oder 18.30 Uhr, KP, war Einlass] und fing natürlich nicht mit dem gewünschten Titel an&#8230; Naja, das ganze Problem an der Sache war, dass wir Nanas Auto in einem Parkhaus hatten, dass um 2 Uhr schließen wollte&#8230; Ganz dumm gelaufen!! Nach 3-4 Songs haben wir den Club verlassen und sind sehr enttäuscht zum Auto getapert, da wir ja auch nicht wieder reinkamen, sobald wir die Location verlassen hatten&#8230; Nix Stempel,  nochmal 13 € Eintritt pro Person. Deshalb werde ich auch nie wieder den Untergrund Club besuchen, das war nämlich wirklich verdammt dumm organisiert!! Nichts desto Trotz hatten wir ja doch Spaß und man kann halt nichts dran ändern, wenn die Organisatoren sich da ein bisschen überlastet haben. Danke hai, dass du uns eingeladen hast!! &#60;3</p>
<p>Als kleines Trostplaster hat natürlich irgendein Mensch auf dieser Party ein Video von &#8220;Rabenschwarze Nacht&#8221; aufgenommen, was wir ja leider verpasst hatten</p>
<h3>Too Strong &#8211; Rabenschwarze Nacht @ Untergrund Bochum [<a href="http://www.youtube.com/user/silverrocker" target="_blank">silverrocker</a>]</h3>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/3guizL2hZ_E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/3guizL2hZ_E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span>:</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mash Ups – raus aus dem Untergrund!]]></title>
<link>http://christianjakob.wordpress.com/2009/07/10/mashup/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 18:29:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
<guid>http://christianjakob.wordpress.com/2009/07/10/mashup/</guid>
<description><![CDATA[Mash Up, Bootleg, Bastard-Pop … wie auch immer man diese Musikgattung nennen mag: Die illegale Verga]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bastard_Pop">Mash Up, Bootleg, Bastard-Pop</a> … wie auch immer man diese Musikgattung nennen mag: Die illegale Vergangenheit von unerlaubt zusammen gemixten Songfragmenten scheint immer mehr Geschichte zu werden. Legendäre Untergrund Alben wie das hier obligatorisch zu erwähnende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Grey_Album">&#8220;Grey Album</a>&#8221; von DJ Danger Mouse und kommerziell erfolgreiche Kooperationen wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Collision_Course_(album)">&#8220;Collision Course&#8221;</a> von Linkin Park und Jay Z (beide Alben wohlbemerkt aus dem fernen Jahr 2004), haben beide ihren Platz in der Mash Up Historie ergattert. Fernab von Rechtsstreitigkeiten bewegt sich heute eine etablierte Szene von DJs, die wirklich hörbare Vereinigungen von (alt)bekannten Songs produzieren. Drei herausragende Künstler/Projekte etwas näher beleuchtet:</p>
<p><strong>Bootstock</strong><br />
Anlässlich des 40. Jubiläums des Woodstock Festivals mixte DJ Zebra im Juni 2009 original Video- und Musikmaterial mit neuen Songs. Am 4. Juli 2009 wurde das Resultat im Virgin Radio Frankreich ausgestrahlt. Der – meiner Meinung nach – beste Song des Albums:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/er60N_VW_WQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/er60N_VW_WQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
DJ Zebra: <a href="http://www.zebramix.fr/">offizielle Webseite</a> / <a href="http://www.lastfm.de/music/DJ+Zebra">last.fM</a></p>
<p><strong>ThruYOU</strong><br />
Der israelische Künstler Kultimann beweist, dass das alte Coypright-System in der heutigen internetgeprägten Zeit neue Wege gehen sollte. Stinknormale Youtube Clips wurden zu acht neuen Tracks zusammengeschitten: &#8220;What you see is what you hear&#8221; …</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/tprMEs-zfQA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/tprMEs-zfQA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
Kultimann: <a href="http://thru-you.com">ThruYOU</a> / <a href="http://www.myspace.com/Kutiman">MySpace</a> / <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kutiman">Wikipedia</a></p>
<p><strong>Addictive TV</strong><br />
Seit über zehn Jahren sind die DJs von &#8220;Addictive TV&#8221; tätig. In den letzten Jahren haben sie verstärkt durch alternative virale Filmtrailer auf sich aufmerksam gemacht, die parallel zu den Nullachtfuffzehn-Trailern im Web verbreitet wurden. Durch Neukombination der Soundkulisse plus eingestreuten Beats entsteht sowas wie dieser Trailer zu Iron Man (2008):</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_KmYzTp26Bs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_KmYzTp26Bs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
Addictive TV: <a href="http://www.addictive.com">offizielle Webseite</a> / <a href="http://www.myspace.com/addictivetv">MySpace</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[]]></title>
<link>http://reservoirschoenheit.wordpress.com/2009/06/21/schutzraume/</link>
<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 21:12:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>ulf75</dc:creator>
<guid>http://reservoirschoenheit.wordpress.com/2009/06/21/schutzraume/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://ulfbuschmann.de/"><img alt="" src="http://u1.ipernity.com/6/82/02/2348202.1cdef239.560.jpg" title="Schutzräume" class="alignleft" width="560" height="374" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Letzte Bassbreaks @ Untergrund, Gera]]></title>
<link>http://breakbeats.wordpress.com/2009/06/20/letzte-bassbreaks-untergrund-gera/</link>
<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:54:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>jaroed</dc:creator>
<guid>http://breakbeats.wordpress.com/2009/06/20/letzte-bassbreaks-untergrund-gera/</guid>
<description><![CDATA[Leider schließt am 27. Juni der Untergrund in Gera seine Pforten, jedoch nicht klanglos:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Leider schließt am 27. Juni der Untergrund in Gera seine Pforten, jedoch nicht klanglos:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-287" src="http://breakbeats.wordpress.com/files/2009/06/letzte-bassbreaks1.jpg" alt="" width="450" height="315" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues Design]]></title>
<link>http://punkierecords.wordpress.com/2009/06/12/neues-design/</link>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 10:45:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dennis</dc:creator>
<guid>http://punkierecords.wordpress.com/2009/06/12/neues-design/</guid>
<description><![CDATA[Jap, ich habe mein Design mal geändert nach einem Jahr das gleiche Design musste das mal sein, ich g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Jap, ich habe mein Design mal geändert nach einem Jahr das gleiche Design musste das mal sein, ich g]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Echt kölnisch Abwasser]]></title>
<link>http://221online.wordpress.com/?p=398</link>
<pubDate>Fri, 08 May 2009 11:19:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>phlent</dc:creator>
<guid>http://221online.wordpress.com/?p=398</guid>
<description><![CDATA[Tatort Ebertplatz. Normalerweise gehen hier die TV-Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf auf Verb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1122" title="vvb" src="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/vvb.jpg?w=150" alt="vvb" width="150" height="100" /></p>
<p style="text-align:justify;"><strong> Tatort Ebertplatz. Normalerweise gehen hier die TV-Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf auf Verbrecherjagd. Eine Gruppe Kölner will die urbane Umgebung auf eigene Faust erkunden und begibt sich in dem angestammten Revier der  Ermittler auf Spurensuche. Wir tauchen ein in eine unbekannte und unwirkliche Welt. Eine Traube von Menschen ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. <a href="http://221online.wordpress.com/?p=398&#38;page=2" target="_self">(&#8230;.mehr)</a><!--nextpage--></strong></p>
<p style="text-align:justify;">„Hier stinkt es zum Himmel“ im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist Samstagnachmittag. Die sporadisch scheinenden Sonnenstrahlen locken einige Städter trotz dieser Widrigkeiten in die kleine Parkanlage in der Nähe des Ebertplatzes. Versteckt unter einer massiven Stahlplatte verbirgt sich ein Treppenabgang, der uns in eine andere Welt entführen wird. Den zahlreich erschienenen Besuchern steigt ein übel riechendes Bouquet in die Nase. Gegenstand der Erkundung ist der „Kronleuchtersaal in der Kanalisation“. Nun heißt es: „Nase zu und durch“. Wir wagen den Abstieg in die Kölner Unterwelt. Nachdem die Mitarbeiter der Stadtentwässerungsbetriebe abermals eine schädliche oder gefährliche Konzentration von Gasen in der Luft ausgeschlossen haben, gibt der Expeditionsleiter Stefan Schmitz grünes Licht für die Erkundung des „Kronleuchtersaals“, der fünfmal jährlich als Kulisse für Klassikkonzerte und Führungen in die Kölner Kloake dient. Bevor der Abstieg beginnt, mahnt er noch einmal eindringlich: „Bitte fassen sie da unten nichts an, denn dort  lauern Bakterien, die sie sich nicht mit nach Hause nehmen wollen“.</p>
<p style="text-align:justify;">Die ersten Eindrücke beim kurzen Abstieg erinnern ein wenig an eine Tropfsteinhöhle. Das alte Mauerwerk, welches aus vielen, eng gesetzten Klinkern besteht, ist gezeichnet von Dreck und undefinierbaren Rückständen. Überall an den Wänden und an der Decke bildet sich sogenanntes Schwitzwasser, welches auch schon auf die ersten Besucher hinunter tropft. Es beginnt ein belustigendes Schauspiel von Ausweichmanövern der Anwesenden. Wer jetzt noch nicht abgeschreckt ist, kann sich via [<a href="http://www.steb-köln.de" target="_blank">www.steb-köln.de</a>] über die Führungen und Konzerte informieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach wenigen Schritten durch einen kleinen “Flur“, die aufgrund des Streugutes eine knirschende Geräuschkulisse ergeben, fällt der Blick durch einen Rundbogen in eine relativ große Räumlichkeit, an deren Decke ein blitzblank polierter Kronleuchter seinen royalen Glanz entfaltet. Entgegen seiner eigentlichen Funktion stellt dieser augenscheinliche Kontrast das restliche Interieur ein wenig in den Schatten. Der „Aha-Effekt“ ist erzeugt und schon nach einigen Augenblicken wird deutlich, warum der Kronleuchtersaal im Jahre 2004 unter Denkmalschutz gestellt wurde.</p>
<div id="attachment_1280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><a href="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/ffffff3.jpg"><img class="size-full wp-image-1280" title="ffffff" src="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/ffffff3.jpg" alt="ffffff" width="700" height="469" /></a><p class="wp-caption-text">Royaler Glanz in Kölns Kloake</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kultur und Kloake in friedlicher Koexistenz</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Nachdem alle Gäste die Tiefe des Kanalrohres und die Umgebung sondiert und sich ein wenig mit dem Gestank arrangiert haben, ergreift Stefan Schmitz, Betriebsleiter der  Stadtentwässerungsbetriebe und Expeditionsführer das Wort. „Herzlich Willkommen in Kölns guter Stube“. Nachdem die Gruppe diese witzige Einleitung mit einem Lachen honoriert hat, legt der Leiter noch einen Spruch nach: „Wir haben hier zwei Rettungsringe, einer davon ist für mich“. Eigentlich ist das Gefahrenpotenzial überschaubar, denn der Pegelstand liegt am heutigen Tage bei knapp 60 Zentimetern. Doch trotz der Streumaßnahmen der Kanaltechniker ist es rutschig und der „Mann über Bord“ zu sein, wäre in diesem Gewässer sicherlich kein Vergnügen. Nach diesem herzhaften Gelächter kann man die besondere Akustik des Raumes nur erahnen, der  fünfmal jährlich auch als Austragungsort für Klassik Konzerte und Jazz Sessions dient.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Frage, die vielen Gästen unter den Nägeln brennt, ist natürlich: „Wo sind die Ratten?“. Doch auch hier steht der engagierte “Expeditionsleiter“ Rede und Antwort. „Natürlich gibt es hier Ratten“, was vor allem die zartbesaiteten Gemüter in sichtbare Aufregung versetzt, um dann postwendend zu relativieren: „Die Tiere sind allerdings hochintelligent, sehr scheu und man bekommt sie nur äußerst selten zu sehen. Kanalratten haben ihren eigenen Kopf “. Auf jeden Kölner kommen laut Statistik circa zwei Ratten, was in Zahlen ausgedrückt etwa 1.8 Millionen Nagern entsprechen würde. Das Kölner Kanalnetz erstreckt sich auf insgesamt 2400 Kilometer und bietet den Tieren somit ein zwar nicht lichtdurchflutetes aber prachtvolles und geräumiges Eigenheim, in dem der Tisch immer gedeckt ist.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Blicke des aufmerksamen Besuchers kreisen immer wieder um den Kronleuchter, der aufgrund des Schwitzwassers mittlerweile aus allen Poren trieft. Eine weitere Besonderheit sind die explosionssicheren Lampen, die auf dem Kronleuchter montiert sind. Feuer, offenes Licht und Rauchen sind hier unten aufgrund der Explosionsgefahr natürlich strengstens verboten. Es sind die Kleinigkeiten, die diesen unwirklichen Ort so besonders machen. Seien es die stark verrotteten Lampen oder die stilvoll verzierte Sandsteintafel der Bauherren aus dem Jahre 1890. Um einen genauen Überblick über den Standort zu erlangen, klicken Sie bitte  <a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&#38;hl=de&#38;msa=0&#38;msid=106921023754915930727.00046887aeb2a4ddbd83f&#38;ll=50.950854,6.963559&#38;spn=0.000754,0.002403&#38;t=h&#38;z=19" target="_blank">hier (Google Earth)</a>.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Kölns kleine Köttelbecken &#8211; &#8220;Der Aderlass der Metropole&#8221;<br />
</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Die Besucher stehen auf einer relativ großen ovalen Empore, die ein wenig an ein Schiffsdeck erinnert. Die Absperrungen, an denen die Rettungsringe angebracht sind, erzeugen rein optisch den Eindruck einer Reling. Nur die frische Seeluft will hier nicht so recht aufkommen, denn entlang der “Bugseite“ treiben die Exkremente der Städter geruhsam durch das braune Rinnsal. Eine ältere Dame beginnt laut zu denken und zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der schwimmenden Güter. Steuermann Schmitz greift den Gedanken auf und ergänzt: „Hier landen all die Dinge, die Sie in der Toilette herunterspülen, von Broccoli bis Nudelsuppe“.</p>
<div id="attachment_1284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><a href="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/dddffgg1.jpg"><img class="size-full wp-image-1284" title="dddffgg" src="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/dddffgg1.jpg" alt="dddffgg" width="700" height="469" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Land in Sicht am &#34;Canale Grande&#34;</p></div>
<p style="text-align:center;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><strong><strong> </strong> </strong></strong><strong><strong> </strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Die direkte Konfrontation mit den Fäkalien führt zu einigen Irritationen, die Herr Schmitz ebenfalls süffisant aufgreift. „Fäkalien sind hervorragende Schwimmgüter“. Seit 1993 werden Führungen in die Kanalisation angeboten, die circa seit dem fünften Jahrhundert besteht. Ursprünglich wurde der Kronleuchtersaal für den damaligen Kaiser Wilhelm II angelegt, der es laut der Überlieferung dann doch vorzog seine in Porz stationierten Truppen zu besuchen. Den Grundstein für die Kölner Kanalisation legten damals die Römer, bei denen Abwasserentsorgung und Wasserversorgung schon früh in den Fokus rückten. Im Prätorium des Römisch Germanischen Museeums auf der „Großen Budengasse“ können Interessierte einen der ersten Abwasserkanäle aus der Römerzeit besichtigen. Die <a href="http://www.museenkoeln.de/archaeologische-zone/default.asp?s=431&#38;tid=206&#38;kontrast=&#38;schrift=">Internetpräsenz des Museums </a>hält nähere Informationen für Sie bereit. <!--nextpage--><strong>Die Unterwelt in Wort und Bild</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Dem Besucher bietet sich eine beeindruckende Kulisse, die ein wenig an gelungene Szenarien in Fernsehkrimis erinnert, in der sich Mörder oder Aussteiger verschanzen. Schon seit je her scheint der Untergrund, die Dunkelheit und das unterstädtisch Verborgene eine besondere Faszination auf den Menschen auszuüben. Sowohl in der Literatur als auch in der Filmwelt gibt es zahlreiche Beispiele, in denen von der Gesellschaft Verstoßene oder zwielichtige Gestalten in den unterirdischen Katakomben der urbanen Ballungsräume hausen. Die älteren Semester werden sich unweigerlich an den Film „Der dritte Mann“ erinnern, ein Schwarz-Weiß Film, der in der Wiener Kanalisation spielt, basierend auf dem Roman von Graham Greene mit Orson Wells (alias „Harry Lime“) in der Hauptrolle. In Wien kann man mittlerweile auf den Spuren des dritten Mannes wandeln und an einer Kanalexpedition mit anschließendem Museumsbesuch teilnehmen. Hier können Sie sich über die: <a href="http://www.drittemanntour.at/" target="_blank">Der Dritte Mann Tour</a> informieren.</p>
<p style="text-align:justify;">„Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells ist ein absoluter Science Fiction Klassiker aus dem Jahre 1895, der in beeindruckender Weise eine Zeitreise in die Zukunft beschreibt. Diese Dystopie beschreibt die Entwicklung verschiedener menschlicher Rassen, die sowohl unter- als auch oberirdisch leben. Die sogenannten Elois, die scheinbar alle Vorzüge der Evolution genießen und die Morlocks, ein degeneriertes „Unterweltproletariat“, das die normale Bevölkerung wie Vieh hält um sie anschließend zu verspeisen. Ein Artikel von Manfred Schneider in der Neuen Zürcher Zeitung geht näher auf diese empfehlenswerte Lektüre ein. <a href="http://www.nzz.ch/2007/02/26/fe/articleETUUW.html" target="_blank">NZZ Online &#8211; Die Welt im Stroboskop</a></p>
<p><strong> Ein Schmuddelkind im Blitzlichtgewitter </strong></p>
<p style="text-align:justify;">Eine hübsche junge Frau, in feinem Zwirn hat sich den Wochenendausflug wohl anders vorgestellt und vermummt Nase und Mund mit ihrem Pashmina Schal.  Andere Besucher haben ganz tief in der Trickkiste gegriffen und Pfefferminzblätter an ihre Krägen geheftet. Zwischendurch hallen immer wieder furchterregende und rumorende Geräusche durch den Kanalschacht, die durch oberirdisch verkehrende Fahrzeuge verursacht werden. Viele Hobbyfotografen lassen sich dadurch  nicht irritieren und nutzen die Möglichkeit diesen einzigartigen Ort voller Elan abzulichten.</p>
<p style="text-align:justify;">Ausgehend von dem eigentlichen Herzstück dieses Kanals, führt eine Treppe in einen relativ weitläufigen Tunnel hinab, an dessen Ende sich ein riesiges und massives Stahltor aufbaut. Am Ende des Tunnels angekommen und einen Blick in die Tiefen des Tunnels werfend, kommt schon eine ein wenig beklemmende Atmosphäre auf.  Die Synapsen brodeln: „Wie der Eingang einer Mine, der St. Gotthardtunnel, der Blick ins schwarze Nichts“. Für den Profi erfüllt dieser Tunnel eine viel profanere Funktion.</p>
<div id="attachment_1224" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><img class="size-full wp-image-1224" title="fff" src="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/fff.jpg" alt="fff" width="700" height="234" /><p class="wp-caption-text">Schuss-Gegenschuss: Massive Eisentore bieten den Wassermassen die Stirn </p></div>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:justify;">„Diese Tore werden hochgefahren, wenn es stark regnet und die Kanäle sonst nicht richtig abfließen könnten“, erklärt Herr Schmitz und fügt hinzu: “Dies ist ein Mischwasserkanal, das heißt, hier fließen Abwasser und Regenwasser gemeinsam ab – und zwar nicht in den Rhein &#8211; sondern in das Klärwerk. Innerhalb des Tunnels befinden sich kleine Nischen, die für zusätzliche Wasseraufnahme ausgelegt sind. Doch niemand traut sich so recht in die Tiefen des Raumes vorzustoßen. Gegen Ende des Vortrags setzt sich die Traube von Menschen langsam in Bewegung und die vielen knirschenden Schritte legen sich wie ein Klangteppich über die angeregten Unterhaltungen. Der Hall in diesen untertägigen Gemäuern ist schon etwas Besonderes. Wundern sie sich also nicht, wenn Sie eines schönen Sommerabends in der Nähe des Ebertplatzes unterwegs sind und Ihnen klassische oder jazzige Töne aus den Gullideckeln entgegenkommen. Nein, es ist kein abhanden gekommenes Radio, es wird ein Konzert im Kronleuchtersaal sein. Gegen Ende der Führung haben alle Besucher noch einmal die Möglichkeit sich ein wenig umzusehen, denn die nächste Gruppe steht schon in den Startlöchern.</p>
<p style="text-align:justify;">In einem abschließenden, persönlichen Gespräch kann Stefan Schmitz ein weiteres Latrinengerücht entkräften. „Es gab mal einen Spielfilm, der davon handelte, dass sich die Ratten ihren Weg durch die Abflussrohre bis in die Bäder bahnen könnten. Was meinen Sie was da los war. So viele Anrufe sind bis dato noch nie in unserer Zentrale eingegangen.“ Auf die Frage, ob es denn unmöglich wäre, antwortet der erfahrene Experte: „Es ist sehr, sehr unwahrscheinlich, fast auszuschließen.“ Schließlich macht sich die Gruppe gemeinsam auf den Rückweg und freut sich auf frische Luft und viele Besucher auf die Zigarette danach. Als wir dem Ausgang näher kommen, die ersten Treppenstufen passieren und der Blick auf den mittlerweile klaren Himmel fällt, erleben wir ein Déjà-vu: „Hier stinkt´s zum Himmel“ im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p style="text-align:center;">von Christian Bosten und Philip Lent &#8211; (Fotos: Lent/Bosten)</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1386" title="ddfef" src="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/ddfef1.jpg" alt="ddfef" width="700" height="468" /></p>
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<p style="text-align:justify;"><a href="http://221online.wordpress.com/2009/05/08/echt-kolnisch-abwasser/4/" target="_self"><strong>(Seite 4 &#8211; Bildergalerie -  Impressionen aus der Unterwelt) </strong></a><!--nextpage--><strong>Impressionen aus der Unterwelt</strong></p>
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<dt class="wp-caption-dt"> <a href="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/dsc_0080.jpg"></a><a href="http://221online.wordpress.com/files/2009/05/letzte.jpg"><br />
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<title><![CDATA[Komplett bescheuert...]]></title>
<link>http://seepferdchensalat.wordpress.com/2009/04/24/komplett-bescheuert/</link>
<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 20:48:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>spf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist Wochenende. Man sollte eigentlich meinen, dass ein Freitagabend dazu gedacht ist, Auszugehen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Es ist Wochenende. Man sollte eigentlich meinen, dass ein Freitagabend dazu gedacht ist, Auszugehen und Spaß zu haben, aber irgendwie fühle ich mich im Moment ganz und gar nicht danach. Ich bin müde und ausgelaugt. Komisch, unter der Woche bin ich hellwach, ja man bekommt mich abends kaum klein, doch sobald der Freitag anbricht, bin ich für nichts mehr zu gebrauchen. Eigentlich ist es eine Schande. Genauso wie FLV!</p>
<p style="text-align:justify;">Welcher Idiot hat sich dieses Format ausgedacht? Wer bitteschön war das? Wer ist so dermaßen sadistisch veranlagt? Oder bin ich vielleicht einfach nur zu blöd dazu?! Wer weiß. Fakt ist, dass FLV scheiße ist und für den Windows Media Player einfach nicht zu gebrauchen.</p>
<p style="text-align:justify;">Da will man nur einmal in seinem Leben ein Stargate Video machen und dann klappt alles nicht. Dabei hatte ich so ein schönes Pairing im Kopf: O&#8217;Neill/Steve.</p>
<p style="text-align:justify;">Das gäbe eigentlich schon fast ein Crossover. SG1/SGA!</p>
<p style="text-align:justify;">Stylisch, oder (Stargate Fans werden mich dafür umbringen wollen, wie z.B. DDD&#8230;aber hey&#8230;ein bisschen SciFi-Slash ist doch was Tolles, oder etwa nicht.)?</p>
<p style="text-align:justify;">Ich hab echt keine Ahnung von Stargate, aber irgendwie glaube ich, dass Jack O&#8217;Neill und Steve schon recht gut passen würden. Wenn man die Dinge so biegt, wie man sie braucht, dann klappt das auch schon.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie dem auch sei, natürlich lasse ich mich von FLV (grrrrr!) nicht unterkriegen und werde tapfer weiterkämpfen, bis dieses verflixte Video steht!</p>
<p style="text-align:justify;">Damit hätte ich schon mal das Wort zum Freitag gesprochen.</p>
<p style="text-align:justify;">Hmm, was gibt es noch?</p>
<p style="text-align:justify;">Eigentlich nichts. Oh doch. Meine Eltern fliegen am Samstag in die Türkei (huch, das ist ja schon morgen). Das heißt für mich: Sturmfreie Bude&#8230;äääh, sturmreife Bude, meine ich natürlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Eltern raus, Freunde rein (klingt das irgendwie kindisch?)!</p>
<p style="text-align:justify;">Egal.</p>
<p style="text-align:justify;">Ach, und ich sollte mal wieder ein kleines Update bezüglich heißer Kerle machen. Mal sehen, wen hatten wir denn schon?</p>
<p>-<strong> Ösibitch Nico Schwanz</strong></p>
<p>- <strong>Ewan McGregor</strong></p>
<p>- <strong>Daniel Craig</strong></p>
<p>- <strong>Hayden Christensen</strong></p>
<p>- <strong>Doctor, Doctor Cullen</strong></p>
<p>und&#8230;? keine Ahnung.</p>
<p>Auf jeden Fall kommen die folgenden Herren auf jeden Fall noch dazu:</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://snarkerati.com/movie-news/files/2008/06/jason-isaacs.jpg" alt="" width="212" height="316" /> <strong>Jason Isaacs</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://www.destructoid.com/wp-content/uploads/2006/11/Harrison+ford+in+speedos.jpg" alt="" width="237" height="338" /> <strong>Harrison Ford</strong> (gut, die Unterhose ist nicht die schärfste, aber was soll&#8217;s..wir stempeln es mal als Jugendsünde ab.)</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://www.unlulerkervani.com/data/media/496/paul_walker5.jpg" alt="" width="241" height="302" /> <strong>Paul Walker</strong> und&#8230;</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://handson.provocateuse.com/images/photos/brendan_fraser_01.jpg" alt="" width="226" height="306" /> <strong>Brendan Fraser</strong></p>
<p>Oh ja, die würd ich alle sofort auf einen Schlag nehmen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Vorwarnung]]></title>
<link>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/24/vorwarnung/</link>
<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 08:40:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>soulpunk</dc:creator>
<guid>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/24/vorwarnung/</guid>
<description><![CDATA[Vorwarnung Aus der Ferne kann ich sie hören, Sie sind der Verdammnis Untertan. Tief verbeugt lassen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vorwarnung</p>
<p>Aus der Ferne kann ich sie hören,<br />
Sie sind der Verdammnis Untertan.<br />
Tief verbeugt lassen sie mich schwören,<br />
Auf das es ewig ist, unser Plan.</p>
<p>Versuche Krampfhaft mich zu wehren,<br />
Sie haben mich fest in ihrem Griff.<br />
Verseuchte Gedanken vermehren,<br />
Bring unter das Volk, tödliches Gift.</p>
<p>Wie unschuldig lest ihr die Zeilen.<br />
Wendet Euch ab, solange es geht.<br />
Eure trägen Herzen verweilen<br />
und wissen nicht, wie es um sie steht.</p>
<p>Die Erinnerung geht verloren<br />
denn ihr erntet verdorbenen Wein.<br />
Es wurde ein Wesen geboren,<br />
und alles Weltenleben ist sein.</p>
<p>StevenWier 2009</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blut gebunden]]></title>
<link>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/21/blut-gebunden/</link>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 05:37:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>soulpunk</dc:creator>
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<description><![CDATA[Blut gebunden In Blut gebunden, Zeuge der Wunden. Bericht über meinen Wahn, Um in die Hölle zu fahr´]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Blut gebunden</p>
<p>In Blut gebunden,<br />
Zeuge der Wunden.<br />
Bericht über meinen Wahn,<br />
Um in die Hölle zu fahr´n.</p>
<p>Ich bin Opfer, ich bin Täter.<br />
Mein Handeln geht gegen mich selbst.<br />
Der Sohn unbekannter Väter.<br />
Ein Wort, dass den Himmel erhellt.</p>
<p>Der treue Beistand sagt ab,<br />
Ich habe mich selbst ertappt.</p>
<p>Soulpunk 2007</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wortsuche]]></title>
<link>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/20/wortsuche/</link>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:45:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>soulpunk</dc:creator>
<guid>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/20/wortsuche/</guid>
<description><![CDATA[Wortsuche Wieder mal ziehe ich los, Um die passenden Worte zu finden. Meine Erwartung ist groß. Ich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wortsuche</p>
<p>Wieder mal ziehe ich los,<br />
Um die passenden Worte zu finden.<br />
Meine Erwartung ist groß.<br />
Ich bin bereit mich dafür zu schinden.</p>
<p>Suche in weiten Wüsten,<br />
In dem Abfall der Zivilisation.<br />
Ich greif in fremden Büsten,<br />
Kyrie eleison.</p>
<p>Finde die schönen Worte,<br />
Verbinde sie allein in meinem Sinn.<br />
Jene, die ich nicht horte,<br />
Zeigen der verfluchten Welt, wer ich bin.</p>
<p>Brauche jedes Wort und jede Silbe,<br />
Weil sie meinen Geist befreien.<br />
Sie führen nicht nur Gutes im Schilde.<br />
Um so mehr kann ich sie leiden.</p>
<p>Soulpunk 2008</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Außergewöhnlich]]></title>
<link>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/20/ausergewohnlich/</link>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 04:09:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>soulpunk</dc:creator>
<guid>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/20/ausergewohnlich/</guid>
<description><![CDATA[Außergewöhnlich Auf Wegen, die niemand gekannt, Weil man sie auf keiner Karte fand, Da stand das Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Außergewöhnlich</p>
<p>Auf Wegen, die  niemand gekannt,<br />
Weil man sie auf keiner Karte fand,<br />
Da stand das Schicksal geduldig<br />
Und nicht ein Mensch wurde beschuldigt.</p>
<p>Zweifel müssen des Glückes ruh´n.<br />
Die Müdigkeit in deutschen Stuben.<br />
Alles böse, alles gerissen.<br />
Zu beschäftigt fürs Vermissen.<br />
Stillstand, schweige du Gewissen.</p>
<p>Zu vertrauen ist gutes Recht,<br />
Und doch, für niemanden ist es echt.<br />
Die Hohepriester sehen rot,<br />
Verlassen, das letzte Rettungsboot.</p>
<p>Der Mensch macht wohl nie, was er soll.<br />
Der Magen ist leer, der Kopf ist voll.<br />
Ewiges Laster sag, wer du bist.<br />
Glücklich, obwohl du nichts besitzt.<br />
Siehst die Schönheit, wenn alles trist.</p>
<p>Soulpunk 2008</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schweigen]]></title>
<link>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/20/schweigen/</link>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 03:38:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>soulpunk</dc:creator>
<guid>http://soulpunk.wordpress.com/2009/04/20/schweigen/</guid>
<description><![CDATA[Schweigen Nun sage ich nichts, Als ohne mich kein Licht. Soulpunk 2006]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schweigen</p>
<p>Nun sage ich nichts,<br />
Als ohne mich kein Licht.</p>
<p>Soulpunk 2006</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine Großtante und der senfgasgelbe Lautsprecher]]></title>
<link>http://6kraska6.wordpress.com/2009/03/24/meine-grostante-und-der-senfgasgelbe-lautsprecher/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 16:02:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>6kraska6</dc:creator>
<guid>http://6kraska6.wordpress.com/2009/03/24/meine-grostante-und-der-senfgasgelbe-lautsprecher/</guid>
<description><![CDATA[In memoriam: Elisabeth Haneld † 1953 IN MEMORIAM:  ELISABETH HANELD Meine Groß- und Patentante Elisa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_517" class="wp-caption alignleft" style="width: 196px"><img class="size-medium wp-image-517" title="img_00011" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/03/img_00011.jpg?w=207" alt="img_00011" width="186" height="270" /><p class="wp-caption-text">In memoriam: Elisabeth Haneld † 1953</p></div>
<p><em><strong>IN MEMORIAM: </strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><strong>ELISABETH HANELD</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Meine Groß- und Patentante Elisabeth ist schon lange tot, sie starb, von Krieg, Hunger und Nazi-Terror zermürbt und ausgezehrt, schon ein Jahr nach meiner Geburt. Ich kenne sie nur als Familienmythos: Die Malerin, Musikerin und engagierte Pädagogin, die entschiedene Antifaschistin, die 1935 oder 36 gemeinsam mit ihrer Freundin und Lebensgefährtin, einer Schulrektorin, den Staatsdienst in Berlin quittierte (wohl war nach dem Nazi-Gesetz über die Wiederherstellung des Berufsbeamtentums 1933 ihre Stellung unhaltbar geworden), aus der Stadt verschwand und untertauchte. Zehn Jahre hausten die beiden in einer Hütte oder Laube südöstlich von Berlin, zwischen Erkner und Buckow, dort, wo Bertolt Brecht seine &#8220;Buckower Elegien&#8221; schrieb. Ohne Lebensmittelkarten, hungernd, vom Nazi-Apparat gesucht und verfolgt, unter den Feuerstürmen der alliierten Bomberflotten verbrachten sie ihre besten Jahre  mit dem Kampf ums nackte Überleben.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Uns blieben ein paar Bilder und Zeichnungen, einige Fotos und ihre Violine&#8230;</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Jetzt, nach fünf Jahrzehnten, erreichen mich plötzlich zwei &#8220;Zeichen&#8221; aus der Vergangenheit. Zum einen bin ich bei Internetrecherchen über eine Notiz im Fürstenwalder Amtsblatt auf den Namen der beiden Frauen gestoßen – und damit auf das Grundstück, auf dem versteckt sie das III. Reich überstanden!  Zum anderen tauchte ein kleines Skizzenbuch meiner Großtante wieder auf, das sie in den Untergrundjahren benutzt hatte. Elisabeth H. war in der Hauptsache Landschaftsmalerin, sie liebte die Märkische Schweiz mit ihren Wäldern, Hügeln und schilfbestandenen Seen, Gegenden, deren Stimmungen sie immer wieder aufs neue zu Papier brachte. Am Ende gibt es nur noch wenige Blätter mit Skizzen: Der strenge Katastrophenwinter 1944/45 schlägt sich nieder in toten, schneebedeckten und frosterstarrten Bäumen und Sträuchern. Dann ist Schluß. Es folgen nur noch leere Blätter. </span></p>
<div id="attachment_518" class="wp-caption alignright" style="width: 188px"><a rel="attachment wp-att-518" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/03/24/meine-grostante-und-der-senfgasgelbe-lautsprecher/img6/"><span style="color:#800080;"><img class="size-medium wp-image-518" title="img6" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/03/img6.jpg?w=222" alt="img6" width="178" height="240" /></span></a><p class="wp-caption-text">Winter 1944/45: Das Ende ist gekommen</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Oder, nein, eines, ganz hinten, ist noch benutzt. Eine der seltenen Porträtskizzen Elisabeths: Auf Papier von der Farbe der senfgasfarbenen Nazi-Ausgehuniform hat sie die Fratze von Joseph Goebbels karikiert. Lakonisch steht unter Fanatikerfratze mit den brennenden Augen: &#8220;<em>Der Lautsprecher</em>&#8220;. – <em>&#8220;Wollt ihr den totalen Krieg?&#8221; </em>hatte der gekreischt, und zigtausend Stimmen haben zur Antwort <em>&#8220;Jaaa!!&#8221;</em> gebrüllt. Sie haben ihn dann ziemlich postwendend bekommen, ihren totalen Krieg, und ein Berlin, unbewohnbar wie der Mond. </span></p>
<div id="attachment_519" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><a rel="attachment wp-att-519" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/03/24/meine-grostante-und-der-senfgasgelbe-lautsprecher/img_00012/"><span style="color:#800080;"><img class="size-medium wp-image-519" title="img_00012" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/03/img_00012.jpg?w=229" alt="img_00012" width="183" height="240" /></span></a><p class="wp-caption-text">Der senfgasgelbe &#34;Lautsprecher&#34;</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Meine Mutter, selbst noch ein halbes Kind, von den Nazis zur Knochenarbeit bei der Straßenbahn gepreßt, mußte morgens auf dem Weg zum Depot über die zum Abtransport zurechtgelegten Leichenstrecken der Berliner Bombenopfer steigen. Die meisten waren im Feuersturm auf Kindergröße geschrumpft und verkohlt. Mit der Erinnerung hat sie noch 60 Jahre leben müssen, oder dürfen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;">Meine Großtante hat das Nazi-Pack überlebt, immerhin. Die Erinnerung an Menschen, die sich vom &#8220;Lautsprecher&#8221; weder einschüchtern noch verführen ließen und es wagten, &#8220;Nein!&#8221; zu sagen, gehört zu den Dingen, die uns die Geschichte ertragen lassen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Leipzig oder Endlich Chili!]]></title>
<link>http://thegreatbertholinis.wordpress.com/2009/02/28/leipzig-oder-endlich-chili/</link>
<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 01:42:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>thegreatbertholinis</dc:creator>
<guid>http://thegreatbertholinis.wordpress.com/2009/02/28/leipzig-oder-endlich-chili/</guid>
<description><![CDATA[Die gemütliche Lobby des Hotel Ibis in Leizig erlaubt mir zu später Stunde noch einige Zeilen über d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die gemütliche Lobby des Hotel Ibis in Leizig erlaubt mir zu später Stunde noch einige Zeilen über den heutigen Konzertabend mit der Familie Bertholini loszuwerden. Leipzig! Moritzbastei! Vor dem Konzert wurde uns gesagt, es handelt sich hierbei um die größte Studentenkneipe Deutschlands! Leider sind gerade Semesterferien! Nicht die allerbesten Voraussetzungen denkt sich der ewig skeptische Bertholini. Aber zum Glück wurden wir einmal mehr getäuscht, auch Leipziger Nichtstudenten &#8211; und nicht zu wenige &#8211; trauen sich in die Moritzbastei. Und sie haben es nicht bereut!</p>
<p>Kurzer Zeitsprung. Es ist knapp zwei Jahre her, da spielen die Great Bertholinis als Vorband der Labelkollegen Mardi Gras BB in der Leipziger Schaubühne Lindenfels (zwei unserer prominentesten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=p0pMaRHdnzQ&#38;feature=channel_page" target="_blank">youtube-Videos</a> sind dabei entstanden). Ein fulminanter Abend, der für einige noch in eben jener Moritzbastei endet, die gelegentlich zu später Stunde auch Veranstaltungsort für kostenlose Tanzveranstaltungen ist. Schon damals betrachteten wir hoffnungsfroh die Bühne auf der wir heute, zwei Jahre später, spielen/spielen sollten/spielten.</p>
<p>Zwei Jahre später! Heute! Eine sehr gute, junge, persönlich auch sehr nette Vorband namens <a href="http://www.myspace.com/noeberlin" target="_blank">Noë</a> (ë=alt-137) eröffnet für uns den Abend und um etwa halb11 betreten wir die hölzerne Bühne im Kellergewölbe tief unter der Erde (zumindest kommt es einem so vor, wer schonmal in der Moritzbastei war, weiß wovon ich rede&#8230;). Ja und was soll man mal wieder sagen &#8211; ein tolles Konzert! Der Saal ist voll! Nach den vielen Konzerten der letzten Zeit beginnt man, wie soll ich sagen &#8230; &#8220;Mentalitätsunterschiede&#8221; wahrzunehmen. In Leipzig fühlen sich alle ab dem ersten Lied sehr wohl! Alles dreht sich, alles bewegt sich. Das Publikum tanzt, die Band spielt und versucht ebenfalls zu tanzen, und irgendwie steigert sich das Ganze von Song zu Song, bis am Ende der vielleicht lauteste Zugaben-Applaus der letzten Wochen uns durch die letzte Zugabe schiebt (Whispering fools zeigt einmal mehr, dass es genau dahin gehört)&#8230; Leipzig! Leipzig! Leipzig! Mannomann!</p>
<p>Ja und nun sitze ich (etwas verlassen) in der Ibis-Hotel-Lounge, trinke schwarzes Bier und kann nicht vermeiden auch an morgen zu denken. Wir haben eine lange Fahrt vor uns, Passau ist kein Katzensprung. Mal sehen, ob das östliche Bayern sich ebenso engagiert zeigt wie dieses Leipzig. Mannomann&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Peak@Bassbreaks]]></title>
<link>http://breakbeats.wordpress.com/2009/02/25/peakbassbreaks/</link>
<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 13:06:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>jaroed</dc:creator>
<guid>http://breakbeats.wordpress.com/2009/02/25/peakbassbreaks/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-144" src="http://breakbeats.wordpress.com/files/2009/02/peak_untergrund_06032009.jpg" alt="" width="450" height="953" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleine Schreibschule, Teil 10: Gut gedacht ist nicht gleich gut gemacht!]]></title>
<link>http://offensichtlich.wordpress.com/2009/02/12/kleine-schreibschule-teil-10-gut-gedacht-ist-nicht-gleich-gut-gemacht/</link>
<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 09:59:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frau Elise</dc:creator>
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<description><![CDATA[Immer schön dran denken: Gut gedacht ist nicht immer gut gemacht! Daher sollten Sie auch besonders d]]></description>
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