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	<title>unterricht &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/unterricht/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "unterricht"</description>
	<pubDate>Thu, 23 May 2013 08:15:37 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Nette Homepage mit interessanten Links. Grundsätzlich keine revolutionären Web 2.0 links dabei, aber das macht ja nichts. Die gute Idee zählt. Gelungene Plattform für EinsteigerInnen.
<blockquote>
SchuleZWOnull wendet sich an LehrerInnen,
die den Computer und das Internet als selbstverständliche Lern- und Arbeitsmittel ansehen,
die sich nicht scheuen, freie Programme, die im Internet angeboten werden, in der Schule und im Unterricht einzusetzen,
die für Neues aufgeschlossen sind und
die gemeinsam mit ihren SchülerInnen die digitale Welt mit all ihren Möglichkeiten und Angeboten entdecken möchten.
</blockquote>]]></title>
<link>http://learningreloaded1.wordpress.com/2011/01/03/in-german-schulezwonull-zukunftswissen-online/</link>
<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 21:42:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>learningreloaded1</dc:creator>
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<description><![CDATA[In German: SchuleZwoNull &#8211; Zukunftswissen online]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.schulezwonull.de/'>In German: SchuleZwoNull &#8211; Zukunftswissen online</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung mit Blogs]]></title>
<link>http://phlbtestblog.wordpress.com/2010/11/25/moglichkeiten-der-unterrichtsgestaltung-mit-blogs/</link>
<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 07:30:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>phlbtestblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auf der Seite von Lisa Rosa gibt es eine sehr schöne Übersicht, die die unterschiedlichen Möglichkei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Seite von <a href="http://lisarosa.files.wordpress.com/2009/09/tabelle-typen-weblogs-unterricht-und-schule.pdf">Lisa Rosa</a> gibt es eine sehr schöne Übersicht, die die unterschiedlichen Möglichkeiten, einen Weblog in der Schule einzusetzen, darstellt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das interaktive Whiteboard im Unterricht]]></title>
<link>http://pixeltafel.wordpress.com/2010/11/14/das-interaktive-whiteboard-im-unterricht/</link>
<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 08:25:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>seidel</dc:creator>
<guid>http://pixeltafel.wordpress.com/2010/11/14/das-interaktive-whiteboard-im-unterricht/</guid>
<description><![CDATA[Angeregt durch Beiträge zum Thema “Interaktive Whiteboards an Schulen” in den letzten Wochen (Herbst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> Angeregt durch Beiträge zum Thema “Interaktive Whiteboards an Schulen” in den letzten Wochen (Herbst 2010; Vitzthum und Wiegelmann in der Welt am Sonntag, Martenstein in der „Zeit“) möchte ich hier aus meiner Sicht zu aufgestellten Thesen einige Anmerkungen beitragen. Da ich nicht weiß, um welche interaktiven Whiteboards welcher Hersteller es in den Beiträgen geht, formuliere ich herstellerunabhängig. Ich zitiere hier nicht exakt, sondern nehme Gedanken der Autoren auf.</p>
<p>Das Tafelbild am interaktiven Whiteboard wird elektronisch als Datei gespeichert. Dateien kann man nun auch per mail verschicken oder für den Download z.B. auf der Lernplattform der Schule zum Download zur Verfügung stellen. Daraus wird manchmal….</p>
<p><b>“Schüler müssen nicht mehr mitschreiben, sondern können den Unterricht zu Hause runterladen.”</b></p>
<p>Wer sagt denn, dass sie es nicht mehr müssen? Das hat doch weniger mit der elektronischen Tafel (ein – fast – deutscher Begriff für „interactive whiteboard), als mit dem Unterricht der Lehrkraft zu tun. </p>
<p><!--more-->
<p>In der Grundschule ist es unbenommen immer noch wichtig handschriftlich mit Stift und Papier zu arbeiten. Und was wird in diesem Zusammenhang mit „Unterricht“ bezeichnet? Besteht der Unterricht nur aus einem Tafelbild? Meiner Erfahrung und Beobachtung nach gibt es da noch Unterrichtsgespräche, Beiträge der Lehrkraft, Vorträge und Äußerungen der Schülerinnen und Schüler UND ein Tafelbild als Teil des Unterrichts.</p>
<p>Hier scheint mir ein grundlegender Gedanke ganz wichtig: Wie die elektronische Tafel eingesetzt wird, wie mit den Multimediafähigkeiten umgangen wird liegt in der Hand der Lehrkraft (und bei schülerzentriertem Unterricht mit viel Schülerbeteiligung auch zumindest zeitweise in der Hand der Schüler/-innen). Von den Anbietern wird hier so „schön“ formuliert, dass der Klassenraum „interaktiv“ werde, dass das Whiteboard interaktiv sei. Das bezieht sich aber doch genau genommen nur auf die Beziehung Computer-Mensch an einem konkreten Beispiel: „wechselseitig“ und „aufeinander bezogen“ wären hier noch Begriffe dafür. Und was das im Unterricht nun genau heißt muss durch die Lehrkraft erst definiert werden (in Grundschule und Sekundarstufe sicherlich auch teilweise unterschiedlich).</p>
<p>Also: „Lehrkraft macht Tafelbild, Schüler/-innen laden runter &#8211; und fertig“ ist es nicht. Vielmehr gilt es hier die verschiedenen Elemente einer Unterrichtssituation aufeinander abzustimmen (was Lehrkräfte schon immer gemacht haben) und dabei die Möglichkeiten der interaktiven digitalen Tafel mit einzubeziehen. Dabei kann dann am Ende auch stehen, dass ein von der Lehrkraft vorbereitetes, im Unterricht durch Schülerbeteiligung ergänztes und erarbeitetes Tafelbild zum Download auf der schulischen Lernplattform zur Verfügung gestellt wird. Tafelbilder abschreiben und abzeichnen lassen sollte da auch vorkommen (in der Grundschule noch öfter), denn jede Lehrkraft weiß, dass sich die Schüler/-innen die Inhalte ganz anders aneignen (können), wenn sie selbst die Struktur des Tafelbildes nachvollziehen, die Begriffe abschreiben und die im Tafelbild dargestellten Beziehungen (z.B. ein Organigramm) beim Übertragen erkennen.</p>
<p>Übrigens… irgendwie eine ganz alte Diskussion. Jeder (!) Medieneinsatz (auch nicht-elektronischer) im Unterricht (Buch, Arbeitsheft, OH-Projektor…) wird und muss kritisch betrachtet werden. Jeder Medieneinsatz wird durch die Lehrkraft gesteuert und kann sich positiv oder negativ auf Lernergebnisse auswirken. </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spanhel, D. (2008) Schule und traditionelle Medien]]></title>
<link>http://medienpaed4.wordpress.com/2010/11/08/spanhel-d-2008-schule-und-traditionelle-medien/</link>
<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 21:01:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>medienpaed4</dc:creator>
<guid>http://medienpaed4.wordpress.com/2010/11/08/spanhel-d-2008-schule-und-traditionelle-medien/</guid>
<description><![CDATA[Spanhel erläutert am Anfang seiner Abhandlung was er unter &#8220;traditionellen&#8221; Medien verst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><em>Spanhel</em> erläutert am Anfang seiner Abhandlung was er unter &#8220;traditionellen&#8221; Medien versteht. Er bezieht sich dabei auf die Sprache (geschrieben und gesprochen), Printmedien und technische Medien, die sich seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt haben (z. B. Foto, Film, Dia, TV, etc.). Er schreibt all diesen Medien die Funktion der <em>Verständigung</em> zwischen Menschen zu.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Im weiteren Verlauf gibt er Gründe für die Entwicklung der 5 Medienkonzepte an, welche sich ausschließlich auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts beziehen. So ist beispielsweise die <em>behütend-pflegende Medienerziehung</em> eine Reaktion auf problematische Printmedien und Filme. An dieser Stelle konnte ich das theoretische Wissen aus dem Text <em>Medienpädagogik</em> von <em>Dollinger, Rathel </em>und <em>Hömann</em> anwenden, da mir sofort klar war, was die 5 Medienkonzepte unterscheidet.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Der Autor hat im weiteren verlauf darauf aufmerksam gemacht, dass die schulische Medienpädagogik (besonders zur Zeit) einem stetigen Wandel unterliegt &#8211; man muss sich nun auch den modernen Medien widmen, da Schüler mir diesen besonders in Kontakt treten (z. B. (internetfähige) Handys, Digitalkameras, etc.). Die Neuorientierung in der Schule charakterisiert <em>Spanhel</em> wie folgt:</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">- von den traditionellen Medien hin zu den modernen</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">- von der Medienerziehung hin zur Mediendidaktik</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">- von Beschäftigung mit Medieninhalten hin zur Vermittlung von Medienkompetenzen</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">- von einer kritisch-emanzipatorischen Sichtweise auf Medien hin zu einer technizistischen, instrumentellen</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Diese Entwicklungen sind jeweils mit negativen Beispielen belegt. Allerdings sieht <em>Spanhel</em> meiner Meinung nach den Kontrast zwischen traditionellen und modernen Medien zu polarisiert. Für ihn gibt es kein Zusammenführen der Medien, welches für die Schüler möglicherweise der effektivste Weg wäre, verantwortungsvoll und bewusst in einer medialisierten Welt umzugehen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Außerdem bemerkt er, dass Schüler/innen den Umgang mit traditionellen Medien von Geburt an miterleben. Hierbei widerspreche ich ihm wieder, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch (Klein)Kinder schon an die &#8220;neuen&#8221; Medien herangeführt werden. Zu nennen wäre hier das Online-Fernsehen, sowie Hörbücher und Musik, die man ebenfalls durch das Internet erleben kann. Die einzige Ausnahme hierbei ist wohl die Sprache &#8211; die erlernen die Kinder natürlich, bevor sie Erfahrungen mit anderen Medien &#8211; egal ob traditionell oder modern &#8211; machen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Als schwerwiegendes Problem identifiziert <em>Spanhel</em>, dass mediale Kompetenzen im Schulalltag kaum vermittelt werden können, da die Lehrenden entweder andere Bildungsinhalte bevorzugen und/oder medienpädagogisch nicht (genügend) ausgebildet sind. Hier stimme ich mit ihm überein, denn schon in meiner Schulzeit, wie auch im Praktikum (SPS I) konnte ich feststellen, dass viele Lehrenden kaum Videos, Dias, ganz zu schweigen von Power-Point-Präsentationen, benutzt haben.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Als oberste Erziehungsaufgabe setzt der Autor die Sozialisation durch traditionelle Medien und den Medienumgang in der Freizeit der Schüler fest. Dabei sollte Wert auf den bewussten und verantwortungsvollen Umgang der medialen Möglichkeiten gelegt werden, da diese wesentlich zur Identitätsbildung der Schüler beitragen. Kinder und Jugendliche orientieren sich oft an ihrem Umfeld, folglich ist auf mögliche Gefährdungen der Persönlichkeitsentwicklungen durch Medien (z. B. Gewaltverherrlichung, Pornografie, &#8220;falsche&#8221; Idole, etc.) hinzuweisen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Der Text brachte mich erstmals auf den Gedanken, dass die medienpädagogischen Modelle und Ansätze innerhalb der Schule ständig überarbeitet werden müssen, da die &#8220;neue Generation der Medien&#8221; schon längst auf dem Vormarsch ist und viele Möglichkeiten bietet, aber auch mannigfaltige Gefahren birgt. Ich denke, dass es wichtig ist, einen Einblick in das &#8220;Medienverhalten&#8221; der Schüler zu haben, um mögliche Gefahren zu erkennen und dann abzuwenden. Dabei ist es wichtig, dass man ihnen keine mediale Form vorenthält &#8211; im Gegenteil &#8211; man sollte einen offenen Umgang mit <strong>allen </strong>Medien an den Tag legen.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herzig, B. (2008) Schule und digitale Medien]]></title>
<link>http://medienpaed4.wordpress.com/2010/11/08/herzig-b-2008-schule-und-digitale-medien/</link>
<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 18:45:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>medienpaed4</dc:creator>
<guid>http://medienpaed4.wordpress.com/2010/11/08/herzig-b-2008-schule-und-digitale-medien/</guid>
<description><![CDATA[Herzig beginnt seine Abhandlung mit vier Begründungsmustern, weshalb die Auseinandersetzung mit digi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><em>Herzig</em> beginnt seine Abhandlung mit vier Begründungsmustern, weshalb die Auseinandersetzung mit digitalen Medien in der Schule gearbeitet wird:</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><em>1. Gesellschaftliche Begründung</em> (Schüler müssen auf moderne, von Medien beherrschte Welt vorbereitet werden)</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><em>2. Berufsbezogene Begründung</em> (in den meisten Berufen sind digitale Medien ein fester Bestandteil; deshalb sollen auch Schüler lernen, mit ihnen umzugehen)</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><em>3. Pädagogische Begründung (</em>neue Möglichkeiten der Stoffvermittlung)</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><em>4. Katalytische Begründung</em> (neuer &#8220;Antrieb&#8221; (=digitale Medien) soll zu institutionellen Entwicklungen/Fortschritten führen und somit die Schulentwicklung vorantreiben)</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Die vier Positionen hat <em>Herzig</em> knapp, aber gut verständlich dargestellt. Die ersten drei (also die gesellschaftliche, berufsbezogene und pädagogische Begründungsebene) waren mir, wenn auch nicht unter diesen Termini, bekannt. Die katalytische Begründung verschaffte mir eine weitere Sichtweise auf diese Problematik. Allerdings bin ich der Meinung, dass nicht nur<strong> eine</strong> Theorie als Motivation für die Beschäftigung mit modernen Medien im Unterricht genügt &#8211; man muss sie alle kombinieren, da jede einzelne nicht wegzudenken ist.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Im weiteren Verlauf beschreibt <em>Herzig</em> verschiedene Typen digitaler Medien:<em> Lehrprogramme, Übungsprogramme, Offene Lehrsysteme, Datenbestände, Lernspiele, Werkzeuge, Experimentier- und Simulationsumgebungen, Kommunikations- und Kooperationsumgebungen</em>. Seine Erläuterungen dazu sind zwar verständlich, jedoch ist diese Unterteilung meines Erachtens nach nicht sinnvoll, da sich viele von ihm differenzierte Kategorien nicht trennen lassen. Verständlicher wäre seine Unterteilung möglicherweise dann, wenn er konkrete Beispiele angeführt hätte. Aber auch als wir in der Gruppe Beispiele überlegen wollten, fielen uns keine &#8220;Reinformen&#8221; seiner Abstufungen ein.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Nachdem er die digitalen Medien kategorisiert, charakterisiert er <em>lernförderliche Potenziale</em>. Da<em> Herzig</em> einen deskriptiven Schreibstil aufweist, möchte ich hier auch auf Vor- und Nachteile der von ihm beschriebenen Potenziale eingehen.</span></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Lernförderliche Potenziale</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Vorteile</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Nachteile</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Dezentralisierung und Deregulierung   von Lernorten</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Abwechslung im Vergleich zum   Klassenzimmer</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Nicht jeder Ort, an dem sich moderne   Medien befinden, ist ein Lernort (z. B. das Wohnzimmer zu Hause)</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Multicodalität und Multimodalität</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Abwechslung im Vergleich zur Tafel</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Gefahr von Reizüberflutung und   daraus resultierender Unruhe (Nervosität)</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Information on demand und just in time</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Informationen zu jeder Zeit und   beinahe überall abrufbar</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Falls Technik nicht bereitgestellt   ist, keine Möglichkeit zum Informationsabruf</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Adaptivität</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Individuelles Lernen jedes Schülers   ist gewährleistet</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Schülern fehlt die Motivation zum „Selbststudium“,   wenn kein Lehrkörper die Kontrolle durchführt</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Interaktivität</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Man kann Bilder, Strategien, etc.   entwickeln und diese auch jederzeit reproduzieren</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Fingerfertigkeiten könnten verloren   gehen (z. B. Zeichnen, Malen, Schreiben, etc.)</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Feed-back</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Rückmeldung über eigene Leistungen   jeder Zeit möglich</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Persönlichkeit (von Lehrern und   Schülern) geht verloren</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Kommunikation und Kooperation</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Man kann jederzeit und beinahe überall   mit anderen kommunizieren und ggf. auch lernen</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Persönliche Beziehungen leiden unter   stetigem virtuellen Kontakt, bzw. können gar nicht erst entstehen</span></td>
</tr>
<tr>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Sanktionsfreie Räume</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Auch gefährliche Experimente können virtuell   durchgeführt werden und die Schüler können sie trotzdem erleben</span></td>
<td width="205" valign="top"><span style="color:#000000;">Es wäre möglich, dass für die Schüler der   Unterschied zwischen virtueller und realer Welt verschwimmt</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">An dieser Stelle möchte ich allerdings unterstreichen, dass die Nutzung von digitalen Medien sehr gewinnbringend in der Schule angewendet werden kann, sobald man nicht ausschließlich an ihnen festhält und auch den traditionellen Medien Platz lässt. Auch die Nachteile der Tabelle beziehen sich auf eine übermäßige Nutzung der neuen Medien. Allerdings habe ich dem Punkt <em>Entlastung von Routinetätigkeiten</em> nicht folgen können. <em>Herzig</em> spricht in diesem Part seiner Abhandlung von <em>lernförderlichen Potenzialen</em>, bezieht sich in diesem Fall aber auf <em>Angebote, die für den Lehr- und Lernprozess<strong> irrelevant</strong> sind</em>. Mir ist unklar, ob er damit Pausenbeschäftigungen beschreibt. Aber andere für den Lernprozess unwichtige Angebote sind mir persönlich nicht eingefallen. <em>Herzig</em> hätte sich an dieser Stelle etwas klarer ausdrücken können!</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Anschließend stellt der Autor anhand von Studien dar, inwieweit sich die Nutzung moderner Medien im Unterricht ausgewirkt haben. Erstaunlich hierbei war für mich, dass die Ergebnisse keinen Aufschluss über Ursachen und Wirkungen geben. Desweiteren führt er an, wie Medien bereits im Unterricht genutzt werden (z. B. als Lernanregung, Informationsquelle, etc.), was mir aber schon aus meiner Schulzeit bekannt ist.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Abschließend gibt er &#8220;Ratschläge&#8221;, inwieweit und vor allem in welcher Art und Weise die digitalen Medien im Schulalltag genutzt und angewendet werden sollten. Für effektiven Unterricht sollen bestenfalls mehrere der folgenden Elemente herangezogen werden:</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">1. Aufgaben in Form von Entscheidungsfällen, Problemstellungen, etc. aufzeigen</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">2. Für die Lösungsfindung relevante Informationsquellen, Werkzeuge, etc. vorschlagen</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">3. Material aufzeigen, das als Analysegegenstand geeignet ist bereitstellen</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">4. Instrumente zur Kommunikation einbauen</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">5. Werkzeuge zur Ergebnissicherung sollten vorhanden sein</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">6. Weiterführende Aufgaben formulieren, bzw. Interesse für &#8220;freiwilliges&#8221; Weiterlernen wecken</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">Durch diese Tips (bzw. Anforderungen an den Lehrenden) ist mir erst bewusst geworden, wie komplex die Problematik der &#8220;richtigen&#8221; und sinnvollen Anwendung von digitalen Medien im Unterricht ist.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Bluff der Kompetenzorientierung]]></title>
<link>http://basedow1764.wordpress.com/2010/10/14/der-bluff-der-kompetenzorientierung/</link>
<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 10:06:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Basedow1764</dc:creator>
<guid>http://basedow1764.wordpress.com/2010/10/14/der-bluff-der-kompetenzorientierung/</guid>
<description><![CDATA[In der FAZ v. 14.10.10 berichtet der Biologiedidaktiker Hans-Peter Klein der Uni Frankfurt/M. von ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der FAZ v. 14.10.10 berichtet der Biologiedidaktiker Hans-Peter Klein der Uni Frankfurt/M. von einem bemerkenswerten Experiment.</strong></p>
<p>Nach dem PISA-&#8221;Schock&#8221; wurden und werden die deutschen Lehrpläne völlig umgebaut. Das Anhäufen von Wissen, die Überfrachtung des Unterrichts mit Lehrstoff wurden abgelöst von Kompetenzorientierung. Damit soll ein besseres Abschneiden bei zukünftigen PISA-Tests sichergestellt werden.</p>
<p>Klein meint nun, dass die Bedeutung der Inhalte zugunsten von Methodenorientierung geschwächt wurde. Bei den Methoden ginge es aber nicht um spezifische Fachmethoden, die zum Verständnis des Fachwissens beitrügen, sondern um übergreifende Bearbeitungsformen vorgegebener Wissensbestände. Unterricht entferne sich von soliden Fachkenntnissen. Maßgeblich sei vielmehr die ansprechende multimediale Präsentation vorgegebenen Wissens. Überspitzt formuliert: <strong>Schüler/innen wüssten immer weniger, das aber und sich selbst könnten sie immer souveräner präsentieren.</strong></p>
<p>Klein führte ein Experiment durch. Er gab Neuntklässlern eines Gymnasiums je eine Leistungskurs-Biologieaufgabe im alten und neuen Format. Untersucht werden sollte, ob die Schüler/innen ohne die Kenntnisse der nachfolgenden Schuljahre die Aufgaben lösen könnten. Während die Abituraufgabe alter Art von keinem gelöst wurde, schafften über 80% die komptenzorientierte Aufgabe neuer Art. Für Klein ergibt sich das daraus, dass nunmehr nichts mehr gewusst oder analysiert werden soll, sondern reproduziert werden muss, was im Textteil der Aufgabe steht. Das wiederholende Variieren des Textes reiche völlig aus.</p>
<p>In NRW wurde beobachtet, dass die Abiturnoten durchweg besser geworden seien. Nur die Bestnoten nähmen ab. Dieses Phänomen sei durch eine Befragung von sehr guten Schüler/innen erklärt worden: Sie können es nicht fassen, dass alle für die Antwort nötige Information schon im Text vorgegeben sei. Da sie sie in der Antwort nicht wiederholten, fehlten ihnen Punkte.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Der Wiener Philosophie- und Pädagogikprofessor Konrad Paul Liessmann hat eine &#8220;Nachlese zu PISA&#8221; <a href="http://www.faz.net/p/Rub87017A2E804845319BF4584D6E716B25/Dx1~E87C315FE6F53F0C8255A0C137C7D973A~ATpl~Ecommon~Scontent.html#top" target="_blank">geschrieben</a>.</p>
<p>Da es nur noch um Qualifikation und nicht mehr um Bildung gehe, vermutet er, dass zukünftige Bildungsforscher einmal in der schwammigen Kompetenzorientierung den didaktischen Sündenfall unserer Epoche sehen werden.</p>
<p><strong>Nachtrag 7.10.12: </strong>Prof. Klein in einem Interview in der FAZ v. 6.10.:&#8221;Gottseidank unterrichten &#8230; viele Lehrer nach wie vor fachlich orientiert. Das hat bisher verhindert, dass der Karren an die Wand gefahren wurde.&#8221; und &#8220;Ein Schulleiter gab diesen Rat: ´Selbst wenn ihr in der A`biturarbeit wegen des umfangreichen Materials glaubt, nicht zurechtzukommen, schreibt das ganze Material einfach ab, für ein Ausreichend reicht das allemal.&#8221;</p>
<p>&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[echte aliens]]></title>
<link>http://kunstlehrerin.wordpress.com/2010/10/11/echte-aliens/</link>
<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 14:47:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>kunstlehrerin</dc:creator>
<guid>http://kunstlehrerin.wordpress.com/2010/10/11/echte-aliens/</guid>
<description><![CDATA[neulich wurde ich erstmals als vertretung für eine stunde in eine 5.klasse gesteckt, mit lauter aufg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-189" title="alien7" src="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien7.jpg?w=612&#038;h=803" alt="" width="612" height="803" /></a></p>
<p>neulich wurde ich erstmals als vertretung für eine stunde in eine 5.klasse gesteckt, mit lauter aufgeweckten und aufgeregten schülerinnnen und schülern, deren namen ich größtenteils beschissenerweise NICHT konnte! anfänglich gab es sehr viel aufregung und ungeplante schüler-aktionen, die mich teils wirklich in staunen versetzten und mich innerlich wieder vor diverse probleme stellten: wie verhalte ich mich jetzt am besten? was erwarten die von mir? hören die mich überhaupt? was wollen die gerne? was will ich gerne und was kann ich überhaupt???? leider kann man all diese fragen in solchen situationen nicht mit der klientel besprechen und muss gezwungenermaßen immer sofort handeln. meine reflektionen und mein bewusstsein über mein handeln hinken in der schule leider meinen aktionen meistens enorm hinterher. das erscheint mir auch immer ganz besonders unbefriedigend.</p>
<p>nachdem  durch irgendeinen impuls, nach langer zeit ruhe in die rasselbande gekehrt war, konnte ich mit der kunst-vertretungsstunde beginnen und habe den munteren kindern eine aufgabe gestellt, die ich mir bei den abschlussarbeiten in der freien kunst an der udk-berlin bei einem ehemaligen kommilitonen abgeguckt habe:</p>
<p>ein malwettbewerb:<em> male / zeichne ein alien. das realistischste gewinnt!</em></p>
<p><em><a href="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-190" title="Alien6" src="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien6.jpg?w=640&#038;h=428" alt="" width="640" height="428" /></a> <span style="color:#444444;font-size:13px;font-style:normal;font-family:Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;line-height:19px;"><a href="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien22.jpg"><img class="size-medium wp-image-194 alignnone" title="alien2" src="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien22.jpg?w=210&#038;h=300" alt="" width="210" height="300" /></a><span style="font-family:Georgia, 'Bitstream Charter', serif;font-size:16px;line-height:24px;color:#0066cc;font-style:italic;"><a href="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-197" title="alien3" src="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien3.jpg?w=217&#038;h=300" alt="" width="217" height="300" /></a><a href="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien4.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-198" title="alien4" src="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien4.jpg?w=205&#038;h=300" alt="" width="205" height="300" /></a></span></span></em></p>
<p><em><span style="color:#444444;font-size:13px;font-style:normal;font-family:Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;line-height:19px;"><span style="font-family:Georgia, 'Bitstream Charter', serif;font-size:16px;line-height:24px;color:#0066cc;font-style:italic;"><a href="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-199" title="alien5" src="http://kunstlehrerin.files.wordpress.com/2010/10/alien5.jpg?w=640&#038;h=449" alt="" width="640" height="449" /></a></span></span></em></p>
<p>es gab richtige alien-experten unter den teilnehmern des wettbewerbs. der größte fachmann hat seine mitschüler zunächst einmal sachlich darüber aufgeklärt, dass aliens große köpfe, mehr oder weniger als zwei augen und tentakel haben. auch der begriff <em>realistisch</em> war bekannt und wurde als bewertungskriterium ohne weiters akzeptiert.</p>
<p>besonders die größten quirlköpfe waren voller konzentration bei der arbeit und am ende der stunde wollten fast alle ihr alien mit name, herkunft und besonderheiten vorstellen. (sonst werden kurzvorträge nicht so gerne gehalten.) leiderleiderleider fehlte am ende jede menge zeit für die präsentationen und vor allem auch für die abstimmung.  ich glaube in dem moment haben die kinder tatsächlich den turbulenten und langatmigen start in die stunde bedauert, aber das war ja für sie vorher nicht zu ahnen. vielleicht bleibt diese einsicht ja haften und wirkt sich auf unser nächstes zusammentreffen aus (hoffentlich-hoffentlich), dann werden wir das realistischste alien auswählen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tina Wendt und die Schule]]></title>
<link>http://reichling.wordpress.com/2010/09/27/tina-wendt-und-die-schule/</link>
<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 18:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>reichling</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auch zur Bildung unserer Kinder hat Tina Wendt etwas geschrieben. Schulen und Unterricht Die meisten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Auch zur Bildung unserer Kinder hat Tina Wendt etwas geschrieben. Schulen und Unterricht Die meisten]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Taal en mag (Duits, Afrikaans en Ingels)]]></title>
<link>http://wurmblikkie.wordpress.com/2010/08/30/taal-en-mag-duits-afrikaans-en-ingels/</link>
<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:16:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ronald</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ek is lief vir Afrikaans – dit sit in my murg. Êrens het die mite in my agterkop kom lê oor wat die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ek is lief vir <span style="color:#000000;">Afrikaans </span>– dit sit in my murg. Êrens het die mite in my agterkop kom lê oor wat die Ingelse oor Afrikaners in die Anglo-Boereoorlog gesê het:</p>
<blockquote><p>as hulle van hul ouers by geboorte geskei word, sal hul nog steeds Afrikaans sonder moeite kan praat.</p></blockquote>
<p>Dié storie oor die Afrikaanssprekendes se taalvermoë is seker nie heeltemal waar nie, maar tog gl‎ý die mens se moederspraak eenvoudig oor sy tong. Dit help baie met die Duits wat ek tans leer – in sekere opsigte gaan dit soos <span style="color:#888888;"><span style="color:#000000;">stroop </span></span>af; tog is daar tye wanneer ek dit nie heeltemal snap nie. Meeste van die tyd verstaan ek darem alles van die hogere Duits wat almal veronderstel is om te praat, maar die vashaakpunt is om self geboorte te gee aan ‘n ou sinnetjie of twee. Mens is eenvoudig net nie seker waar kom al die ekstra “sch, e, en, en er” klanke nie. Ek is so selfbewus hieroor dat ek partykeer nie eers waag om mense aan te spreek. Byvoorbeeld: ek betaal 2 Euro 50 vir ‘n sitplek te bespreek op die trein. Kom ek by my plek aan, en jou wraggie: daar sit Duitse kind. Ek kan ‘n situasie verdydelik, maar ek is bang ek is nie hoflik genoeg nie – en wat as die sitplekdief begin stry? ‘n Sekere groep van mense wat hierdie blogpost lees sal met my kan identifiseur: Afrikaanssprekendes wat, so lui spreekwoord, mos net Engels uit selfverdediging praat. Dis meer of min tans gelyke van mei Duitser taalvermoëns.</p>
<p>Ja, ek lief vir Afrikaans – hy sit inderdaad in my murg. Probleem is echter wanneer hierdie taal (enige taal) ‘n wrang smakie daar voorlaat: wanner hiri taal ‘n <em><strong>maginstrument</strong></em><strong> </strong>word.</p>
<p>Ek dink an hoe mens wat goed vertroud is met die voerspraak – of groep mense –  dit hele vergadering kan domineer of plus manupileer.</p>
<p>Ek dink hier omwilekeerig aan dinge waarop mense gedwing is om in Afrikaans onderrig te neem – en se ook aan te leer.</p>
<p>Op hoe mense ‘n sleg vertroudheid oor taal gelykstel met ‘n onvermoëns om tedink.</p>
<p>Voorbeelde vertwee in kop van my as my hieroor nadink. Vakterminologie – medies termes, regstermen, reknaarterme, mense politiek praat terme vermeer – sukke woorde goed wat Jan Alleman vêrstaan uitslyt.</p>
<p>Sake mense uitsluit van om selfs blogpost hierdie lees te kon; uitdrukkings van klank soos “Jan Alleman.”</p>
<p>Terme dinge oor God praat.</p>
<p>Ek verstaan hoe taal mense soos deure oop- en toe-, in- en uitsluit. En ek verstaan mense ‘n bietjie beter.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[App: Periodensystem für Chemiefans]]></title>
<link>http://redaktion42.com/2010/07/08/app-periodensystem-fur-chemiefans/</link>
<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 00:26:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>redaktion42</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Periodensystem für das iPad - genial. Beim Aufräumen des Kellers stieß ich auf mein Periodensyst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1746" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://redaktion42.files.wordpress.com/2010/07/system1.png"><img class="size-full wp-image-1746" title="system1" src="http://redaktion42.files.wordpress.com/2010/07/system1.png?w=450&#038;h=337" alt="Das Periodensystem für das iPad - genial." width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Das Periodensystem für das iPad - genial.</p></div>
<p>Beim Aufräumen des Kellers stieß ich auf mein Periodensystem aus dem Leistungskurs Chemie. Es war schön gefaltet und eigentlich noch ganz nett anzusehen. Dennoch ging es den Weg alles Irdischen und es flog ins Altpapier. Grund: Hoffnungslos veraltet.</p>
<p>Es erschütterte mich, wie viele neue Elemente in den vergangenen zwanzig Jahren entdeckt wurden. So richtig bewusst wurde mir es erst, als ich <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=375734631&#38;mt=8&#38;affId=747172&#38;ign-mpt=uo%3D6" target="_blank">Periodensystem</a> für das iPad entdeckte. So was hätte ich mir zu meinem Chemie-Unterricht gewünscht. Ich musste den ganzen unnützen Kram auswendig lernen und hier sind alle wesentlichen Infos der Elemente versammelt. Wahnsinn. Dazu gibt es Hintergrundinfos über die Geschichte der Elemente. So macht Chemie Spaß und vor allem &#8211; die Elemente sind immer aktuell. Sobald ein neues Element entdeckt ist, zack, gibt es einfach ein Software-Update.</p>
<p>Die App ist der Hammer, bietet sie umfangreiche Suchfunktionen und Kategorisierungen. Wer sich nur ein wenig für Chemie oder Bio interessiert, wird diese kostenlose App von Merck laden. Da stört es überhaupt nicht, dass ab und zu auf das Unternehmen Merck hingewiesen wird. So eine Werbung stört nicht.</p>
<p>Darf der Schüler eigentlich das iPad im Unterricht einsetzen, oder wird er wie ich gezwungen das teure und ggf. veraltete Periodensystem in Papierform zu erstehen? Vielleicht kann mir dies einer der lesenden Schüler oder Lehrer beantworten.</p>
<div id="attachment_1747" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://redaktion42.files.wordpress.com/2010/07/system2.png"><img class="size-full wp-image-1747" title="system2" src="http://redaktion42.files.wordpress.com/2010/07/system2.png?w=450&#038;h=337" alt="Die App gibt den aktuellen Überblick über die Elemente." width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Die App gibt den aktuellen Überblick über die Elemente.</p></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückblick auf ein Ferienprogramm]]></title>
<link>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2010/05/29/ruckblick-auf-ein-ferienprogramm/</link>
<pubDate>Sat, 29 May 2010 15:05:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>NovumTestamentum</dc:creator>
<guid>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2010/05/29/ruckblick-auf-ein-ferienprogramm/</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich ist es viel zu spät, diesen Rückblick zu schreiben. Unser Ferienprogramm mit den Kindern]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es viel zu spät, diesen Rückblick zu schreiben. Unser Ferienprogramm mit den Kindern fand im Januar/Februar statt (= grosse Schulferien in Perú). Aber bis jetzt kam ich nicht dazu&#8230;</p>
<p>Die Schulferien gaben uns eine Gelegenheit, die Kinder nach einem eigenen Plan zu unterrichten, ohne den Druck der staatlichen Lehrpläne, der sich in der &#8220;gewöhnlichen&#8221; Hausaufgabenhilfe immer niederschlägt. Ganz frei vom Leistungsdruck sind die peruanischen Schulkinder aber selbst in den Schulferien nicht: Wer im Vorjahr in einem Fach eine ungenügende Note hatte, ist verpflichtet, auch in den Ferien die Schule zu besuchen oder den Besuch eines entsprechenden Nachhilfeunterrichts nachzuweisen. (Das hängt zusammen mit einer unsinnigen und undurchführbaren neuen Verordnung des Erziehungsministeriums, wonach sämtliche Kinder im selben Alter dieselben Lernziele zu erreichen haben, d.h. es sollten möglichst keine Kinder spät eingeschult werden und keine Klassen wiederholt werden &#8211; für Kinder, die die Ziele nicht erreichen, wird das Unterrichtspensum erhöht bis zum Umfallen. Wie es den Kindern dabei geht, fragt niemand&#8230;)</p>
<p>Interessant war jetzt aber zu sehen, dass manche dieser &#8220;nachhilfebedürftigen&#8221; Kinder nach den Ferien ihre Schulleistungen verbessert hatten, obwohl wir gar nicht den Stoff durchgenommen hatten, den sie &#8220;offiziell&#8221; hätten nachholen sollen. Statt nach theoretischen Erklärungen für dieses Phänomen zu suchen, erzähle ich einfach ein wenig davon, was wir machten.</p>
<p>Wir hatten drei Hauptziele: Den Kindern eine &#8220;Verschnaufpause&#8221; vom Schulunterricht zu geben; ihnen etwas vom christlichen Glauben mitzugeben; sowie einige Lücken in ihren schulischen Fähigkeiten zu stopfen, nicht als &#8220;Wissensanhäufung&#8221;, sondern auf sinnvolle Weise. &#8211; Das Gleichgewicht zwischen diesen drei Zielen zu finden, war nicht immer einfach, aber ich denke, wir haben einen einigermassen gangbaren Mittelweg gefunden.<!--more--></p>
<p><strong>Sprache, Lesen, Schreiben:</strong></p>
<p>Ja, wir praktizieren ganz altmodisch immer noch &#8220;Lesen&#8221; und &#8220;Schreiben&#8221;, nicht &#8220;integrale Kommunikation&#8221;, wie das jetzt auf neumodisch heisst. Obwohl ich Gründe hätte zu behaupten, die Kommunikation in unserer Familie sei in Wirklichkeit viel &#8220;integraler&#8221; als jene, die die Kinder in der Schule erleben&#8230;</p>
<p>Von morgens 8 Uhr bis ca. 8.45 Uhr gaben wir den Kindern eine Zeit zum &#8220;Eintrudeln&#8221;. (D.h. als Programmbeginn galt immer 8 Uhr; aber in einem freiwilligen Ferienprogramm geht es ja nicht an, Kinder fürs Zuspätkommen zu bestrafen.) Für diese Zeit hatten wir eine kleine Bibliothek mit Heften und Büchern für Kinder eingerichtet, aus denen sie auswählen konnten, was sie wollten. Dann fragten wir sie nach dem Gelesenen (entweder im Einzelgespräch oder in der gemeinsamen Runde), oder &#8211; seltener &#8211; liessen sie ein paar Sätze über das Gelesene schreiben. Manchmal ergaben sich dadurch interessante Gespräche.</p>
<p>Leider änderte sich damit nicht allzuviel an der allgemeinen Lese-Unlust der Kinder. Ich bin inzwischen zur Überzeugung gekommen, dass der schulische Leseunterricht hauptsächlich eines erreicht: den Kindern die Lust zum Lesen zu nehmen. &#8211; Unsere Mini-Bibliothek hatte ja schon vorher existiert; aber nie interessierte sich je ein Kind dafür. Sehr zum Erstaunen unserer eigenen Kinder, die ausgesprochene Leseratten sind. (Aber zum Thema &#8220;Lesenlernen&#8221; sollte ich einmal einen separaten Artikel schreiben.) &#8211; So nahmen die Kinder jetzt wenigstens ab und zu ein kleines Buch zur Hand. Meistens wählten sie jene Bücher, die die meisten Bilder und den wenigsten Text enthielten. Manche Kinder kamen aber aus nicht ganz einsichtigen Gründen jeden Tag ein wenig später. Ich kann nur vermuten, dass die blosse Ankündigung &#8220;Jetzt haben wir Zeit zum Lesen&#8221; für sie schon zuviel Druck war, und sie einen Weg suchten, diese Lesezeit zu verkürzen. Fazit: Ich werde phantasievollere Wege finden müssen, um &#8220;schulverdorbene&#8221; Kinder für das Lesen zu begeistern.</p>
<p><strong>Bibel</strong></p>
<p>Der nächste Programmteil begann normalerweise mit dem Singen einiger Lieder. Hier waren die meisten Kinder voll bei der Sache. Ab und zu hatten wir dabei auch Austausch und Gebet für persönliche Anliegen; oder es kam spontan ein Gesprächsthema über persönliche oder familiäre Probleme auf. Dann lasen wir jeweils einen kurzen Abschnitt aus dem Markusevangelium (d.h. die grösseren Kinder lasen selber, während meine Frau den kleineren Kindern vorlas), wonach die Kinder nach einer vorbereiteten Bibellesehilfe Fragen zum Text beantworteten, Rätsel lösten, usw. Öfters gab es unbekannte Wörter zu erklären. Auch bei dieser Tätigkeit ergaben sich immer wieder nebenbei persönliche Gespräche über alle möglichen Themen: Aberglauben in der Familie, Horrorfilme, Verliebtsein, die Wiederkunft Jesu, und vieles mehr.</p>
<p><strong>Mathematik</strong></p>
<p>Nach einer kurzen Pause kam dann der &#8220;schulmässigste&#8221; Teil des Programms. Hier benütze auch ich das Wort &#8220;Mathematik&#8221; statt einfach &#8220;Rechnen&#8221;; denn es ging uns nicht in erster Linie darum, Rechenfertigkeiten zu üben, sondern vielmehr das Verständnis für mathematische Gesetze und Zusammenhänge zu wecken. Ich wollte vor allem die Idee vermitteln, dass alle die vielfältigen Rechenprobleme auf denselben (verhältnismässig wenigen) grundlegenden Gesetzen beruhen, und dass deshalb Mathematik eigentlich gar nicht schwierig ist (zumindest auf Primarschulniveau), sobald man einmal diese Gesetze verstanden hat. Dazu noch der Gedanke, dass die mathematischen Gesetze nicht von Menschen willkürlich erfunden wurden, sondern die Grundordnung darstellen, die Gott von Anfang an in das Universum hineingelegt hat.<br />
- Dieses Konzept wäre auch wieder einen eigenen Artikel wert, und es werden da z.T. hochphilosophische Fragen berührt. Wir wählten natürlich Beispiele, die dem Verständnis der Kinder angemessen sind. Z.B. die Abfolge der Tage, Monate und Jahre, die dem Lauf der Gestirne entspricht und rechnerisch bestimmt werden kann (1. Mose 1,14). Oder die Gesetze der Multiplikation, die mit der Erschaffung der Tiere eingeführt werden: &#8220;Seid fruchtbar und vermehrt euch&#8221; (wörtlich: &#8220;multipliziert euch&#8221;, so auch in der spanischen Übersetzung, 1.Mose 1,22). &#8211; Es war auch wichtig zu betonen, dass die mathematischen Gesetze, genauso wie die Gesetze Gottes, konsequent gelten (also nicht wie z.B. die Gesetze des Staates, wo bereits Kinder die Erfahrung machen, dass diese in der Praxis oft umgebogen werden).</p>
<p>Dieser Mathematikunterricht war weitgehend &#8220;traditionell&#8221;: Vorstellen der Konzepte für die ganze Klasse mit Hilfe von Anschauungsmaterial, dann Vertiefung des Gelernten mit mündlichen und schriftlichen Übungen; dazwischen als Auflockerung ab und zu Wettbewerbsspiele, oder Zeiten, wo die Kinder selber zwischen verschiedenen Übungsmaterialen auswählen konnten. Nur dass es keine Noten gab, keine formellen Prüfungen und keine Klasseneinteilung &#8211; lediglich eine grobe (fliessende) Aufteilung in zwei Altersgruppen. Innerhalb der Altersgruppe arbeitete jeder Schüler jeweils gemäss dem ihm entsprechenden Schwierigkeitsgrad. Meine Frau übte mit der jüngeren Gruppe (ca. Erst- bis Drittklässler) v.a. Zu- und Wegzählaufgaben mit Hilfe der farbigen Cuisenaire-Stäbchen; gegen Ende des Programms auch Multiplikationen. Die ältere Gruppe lernte bei mir systematisch die Gesetze der Grundoperationen. Dabei brauchte ich länger als erwartet, denn ich stellte fest, dass es selbst für Fünft- und Sechstklässler nicht ohne weiteres einsichtig war, dass z.B. die Subtraktion die Umkehrung der Addition ist. Natürlich konnten sie rein mechanisch grosse Zahlen zu- und wegzählen (die meisten auch multiplizieren); aber eine Aufgabe wie die folgende wurde von kaum jemandem beim ersten Versuch richtig gelöst:</p>
<blockquote><p>&#8220;Peter hat zwölf Marmeln aus der Schachtel genommen, jetzt sind noch neun drin. Wieviele Marmeln waren anfangs in der Schachtel?&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir verblieben deshalb doppelt so lange wie vorgesehen bei den Gesetzen der Addition und Subtraktion, bis die meisten sie verstanden hatten. Dies bei Schülern, die gemäss dem gegenwärtigen ehrgeizigen Lehrplan in der Schule bereits Bruchrechnen, Wurzelziehen und Gleichungen auflösen müssen! Kein Wunder, dass die meisten in Mathematik &#8220;abschalten&#8221;: der Schulunterricht geht völlig über ihre Köpfe hinweg.</p>
<p>Wir fanden auch heraus, dass der schulische Konkurrenzkampf bei den Schülern alle möglichen unnatürlichen Verhaltensweisen hervorruft, die einem echten Lernen im Wege stehen. Z.B. gedankenlos alles nachzumachen, was der Lehrer macht, ohne nach dem Sinn und dem Warum zu fragen. Oder auf eine Lehrerfrage aufs Geratewohl irgendeine Antwort zu rufen, um Punkte zu sammeln für &#8220;Beteiligung&#8221;. (Und vielleicht ist die Antwort ja zufällig richtig&#8230;) Oder im Unterricht keine Fragen zu stellen, weil man sonst ausgelacht oder für dumm angesehen werden könnte. Usw. usw&#8230;</p>
<p>Als Herausforderung dagegen gab ich den Schülern ab und zu Forschungsaufgaben in Kleingruppen, bei denen es darum ging, selber mathematische Gesetzmässigkeiten zu beobachten, herauszufinden und zu beschreiben. (Z.B: &#8220;Wie verhalten sich die Zahlen auf den Diagonalen der Multiplikationstabelle?&#8221;)</p>
<p>Eine Fünftklässlerin machte einen recht intelligenten Eindruck; wir fanden aber heraus, dass sie sich in Mathematik nur über Wasser hielt, indem sie von ihren Kameradinnen abschrieb &#8211; verstanden hatte sie nur wenig. Ich forderte sie zum eigenen Denken heraus, indem ich ihr andere Aufgaben gab als den anderen Schülern, und indem ich sie bei jeder Antwort und bei jeder Übung bat, mir zu erklären, wie sie auf ihre Lösung gekommen war. Zuerst rebellierte sie dagegen und wollte eine Zeitlang überhaupt keine Aufgaben mehr lösen. Dann kam der Tag, an dem sie bei einer der erwähnten Forschungsaufgaben ihre erste mathematische Gesetzmässigkeit selber entdeckte. Es ging darum zu beobachten, was passiert, wenn man zu einer vierstelligen Zahl 9999 dazuzählt. Sie brauchte eine halbe Stunde, um zu begreifen, worum es bei der Aufgabe überhaupt ging, und warum sie <em>mehrere</em> Beispiele machen sollte. Aber dann, nachdem sie längere Zeit verständnislos auf ihr Blatt gestarrt hatte, meinte sie: &#8220;Das ist ja wieder dieselbe Zahl wie oben.&#8221; Ich half ihr noch genauer hinzusehen, bis sie schliesslich erfasste, dass 9999 dazuzählen dasselbe ist wie 10&#8217;000 dazuzählen und 1 wegzählen. Als ihr das klar wurde, tanzte sie vor Freude in der Stube umher und rief eins übers andere Mal aus: &#8220;Jetzt habe ich es verstanden, jetzt habe ich es verstanden!&#8221; &#8211; Dann sagte sie noch: &#8220;Ich habe immer gemeint, wenn viele Neunen in einer Summe sind, sei es am schwierigsten; aber es ist ja ganz einfach!&#8221; &#8211; Dieses Erlebnis gab ihr offenbar einen gewaltigen Motivationsschub im Rechnen, denn sie sagte auch nach den Ferien immer wieder, es gehe ihr jetzt in der Schule viel besser als vorher.</p>
<p>Längst nicht alle Schüler machen solche &#8220;Aha-Erlebnisse&#8221;. Aber ich glaube, auch um der wenigen willen, die zu einem solchen Durchbruch kommen, lohnt es sich, eine &#8220;etwas andere&#8221; Schule anzubieten.</p>
<p><strong>Mittagessen-Projekt</strong></p>
<p>Jetzt wird es aber erst richtig interessant. Wir fanden, dass es uns trotz reichhaltigem graphischem Anschauungsmaterial, mathematischen Spielen usw. nicht so richtig gelang, die Mathematik wirklich praktisch und sinnvoll zu vermitteln. Darum führten wir ein zusätzliches Arbeits- und Lernprojekt ein. Dreimal pro Woche luden wir je zwei oder drei Kinder zum Mittagessen ein. Sie durften ihr Wunsch-Essen selber auswählen. Dafür mussten sie am Vortag die erforderlichen Zutaten aufschreiben, ein Budget dafür erstellen (wobei sie einen bestimmten Betrag nicht überschreiten durften), und dann die Zutaten selber einkaufen (wobei sie natürlich erfuhren, wie realistisch oder unrealistisch ihr Budget gewesen war). Diese Vorbereitungen erledigten sie (mit der Mithilfe unserer eigenen Kinder), während die anderen Schüler ihre Mathematikaufgaben machten.<br />
Mit diesem Lernprojekt machten wir sehr gute Erfahrungen. Nebst logischem Denken, Vorausplanen und richtigem Rechnen übten die Kinder dabei u.a. auch Teamarbeit, gute Haushalterschaft, Ernährungslehre, und manches mehr. Manche Kinder halfen sogar an &#8220;ihrem&#8221; Mittagessenstag freiwillig beim Kochen. Zudem hatten wir zusätzliche Gelegenheiten, die Kinder ausserhalb der grossen Gruppe näher kennenzulernen.</p>
<p><strong>Pause</strong></p>
<p>Auch die Pause ist ein wichtiges &#8220;Schulfach&#8221;! Oft (d.h. wenn schönes Wetter war) gingen wir gemeinsam nach draussen zum Spielen; wenn es regnete, durften sich die Kinder im Haus Spielsachen aussuchen, oder wir machten ein gemeinsames Gesellschaftsspiel. Oft war das dann die Zeit, wo unterschwellige Konflikte zwischen den Kindern oder unrechte Verhaltensweisen aufbrachen, oder wo ein Kind eine Gelegenheit fand, unter vier Augen von seinen Problemen zu erzählen. Das wiederum waren Möglichkeiten, auf Jesus hinzuweisen, der tröstet und heilt, korrigiert und führt, Sünde aufdeckt, zur Umkehr führt, vergibt, versöhnt und erlöst. So wie viel mathematisches Denken nicht in den eigentlichen Mathematikstunden geschah, sondern bei den praktischen Arbeiten und Wahlkursen (s.u.), so geschah auch viel praktische Anwendung biblischer Wahrheiten nicht in den eigentlichen Bibelstunden, sondern eben in der Pause und bei anderen Gelegenheiten.</p>
<p><strong>Wahlkurse</strong></p>
<p>Die letzten ca. anderthalb Stunden des Programms waren jeweils den Wahlkursen gewidmet. Wir hatten vor Ferienbeginn den Teilnehmern eine Liste mit einem Dutzend Vorschlägen vorgelegt, aus denen sie die bevorzugten auswählen konnten. Die vier meistgewählten Kurse wurden durchgeführt (jeweils zwei gleichzeitig): Musik, Bibelpanorama, Modellbogen konstruieren, Computerkurs.</p>
<p>Hier hatten wir ein kleines Problem mit einigen Eltern, die fragten, warum wir den Kindern die Wahl überlassen hätten: sie als Eltern hätten eine andere Wahl getroffen. Eine Mutter sagte z.B: &#8220;Für meine Tochter wäre es viel besser, wenn sie etwas Englisch lernte, denn nach den Ferien beginnt in ihrer Schule der Englischunterricht, und da sollte sie doch einen kleinen Vorsprung haben.&#8221; Wir versuchten ihnen begreiflich zu machen, dass Kinder viel besser lernen, wenn sie von sich aus dazu motiviert sind.</p>
<p>Und so war es auch. Z.B. lernte ein achtjähriger Bub, der vorher grössere Schulschwierigkeiten gehabt hatte, im Modellbogenkurs überraschend schnell, Rechtecke zu konstruieren und einen Zirkel zu handhaben. Danach erfand er mehrere eigene Automodelle. (Dass er dabei auch noch &#8220;Mathematik&#8221; lernte, war ihm gar nicht bewusst.) &#8211; &#8220;Bibelpanorama&#8221; war einer der meistgewählten Kurse; offenbar bringen viele Kinder ein eigenes Interesse an geistlichen Dingen mit. Wir hoffen und beten, dass dieses Interesse Frucht bringt für ein Leben mit Jesus.<br />
<a href="http://christlicheraussteiger.files.wordpress.com/2010/05/kinder-mit-ihren-bastelarbeiten.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-228" title="Kinder mit ihren Bastelarbeiten" src="http://christlicheraussteiger.files.wordpress.com/2010/05/kinder-mit-ihren-bastelarbeiten.jpg?w=450&#038;h=337" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p><em>(Kinder mit ihren Bastelarbeiten)</em></p>
<hr />- Das war also unser erster Versuchsballon in Richtung alternative Schule. Als Ideal schwebt mir eigentlich eine Form vor, die noch viel &#8220;alternativer&#8221; (bzw. viel familiärer) und viel weniger &#8220;Schule&#8221; wäre. (Das &#8220;Mittagessenprojekt&#8221; geht am ehesten in diese Richtung.) Aber so weit sind wir noch nicht. Einmal, weil es mir selber gar nicht so leicht fällt, Alternativen zu den gewohnten Unterrichtsformen zu finden &#8211; und je mehr Kinder es sind, desto schwieriger ist es, noch einen &#8220;familiären&#8221; Rahmen zu finden. Dann auch, weil viele Eltern ihre Kinder gar nicht in ein allzu &#8220;alternatives&#8221; Programm schicken würden &#8211; es muss doch irgendwie noch nach Schule aussehen. (Froh sind wir hingegen, dass die Eltern hierzulande &#8211; im Gegensatz zu entsprechenden Erfahrungen in Europa &#8211; in der Regel keine Vorbehalte gegen die christliche Ausrichtung des Programms haben.) Aber wir sind auf dem Weg&#8230;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Haaaalbzeit!!]]></title>
<link>http://reveeveille.wordpress.com/2010/04/20/haaaalbzeit/</link>
<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 16:58:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Patrizia</dc:creator>
<guid>http://reveeveille.wordpress.com/2010/04/20/haaaalbzeit/</guid>
<description><![CDATA[Mein Gott, wie ich mich freue &#8211; und ich überlege gerade, ob ich das jetzt ernst oder doch eher]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott, wie ich mich freue &#8211; und ich überlege gerade, ob ich das jetzt ernst oder doch eher ironisch meine&#8230;</p>
<p>Also immerhin habe ich über die Hälfte meiner Unterrichtszeit dieser Woche nun hinter mich gebracht. Ich habe gerade den schlimmsten Tag der Woche überstanden. 10 Stunden Unterricht. Durchgehend. Dann erinnert man sich zurück an frühere Zeiten. Als man immer nur 6 Stunden pro Tag hatte. Und trotzdem hatte man nie das Gefühl wenig Unterricht zu haben. Eher umgekehrt.<br />
Irgendwann kamen dann auch 7 und 8 Stunden Tage. Und erstmal kam es einem viel vor, aber man man gewöhnte sich dran und spätestens in der 9. Klasse wurde es bei mir endgültig zum <strong>Alltag</strong>. Dank meiner zwei AGs &#8211; DELF-Vorbereitung und Spanisch, wo ich überhaupt nichts gelernt habe &#8211; hatte ich eine 40 Stunden Woche.</p>
<p>Und nun seitdem dieses Schuljahr und damit auch die Oberstufe begonnen hat, stehen an einem Tag der Woche sogar 10 Stunden auf dem Plan. Und es ist einfach nur anstrengend. Und vor allem kann man sich da nicht dran gewöhnen. Es ist jede Woche wieder der selbe <strong>Horror</strong>. Es wird zwar irgendwie &#8216;normaler&#8217;, aber definitiv nicht besser oder erträglicher.</p>
<p>So und nun ist mir heute mal aufgefallen, dass wenn man die Unterrichtsstunden von Montag und Dienstag und die von Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils zusammenrechnet gleich viel dabei herauskommt. Jeweils 18 Stück. Mit dem Unterrschied, dass am Freitag noch zwei Freistunden hinzu kommen, die ich in der Schule verbringen muss, da es sich nicht wirklich lohnen würde in der Zeit nach Hause zu fahren&#8230;</p>
<p>Da morgen aber schonmal zwei Stunden (deutsch) ausfallen, bleiben nur noch 16 Unterrichtsstunden + 2 Freistunden, ist das nicht toll?!^^<br />
Von wegen Mittwoch wäre die Mitte der Woche. <strong>Ein überstandener Dienstag ist doch die wahre Mitte der Woche.</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wikis im Unterricht - Erfahrungsaustausch]]></title>
<link>http://lernenheute.wordpress.com/2010/02/27/wikis-im-unterricht-erfahrungsaustausch/</link>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:59:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Werner Prüher</dc:creator>
<guid>http://lernenheute.wordpress.com/2010/02/27/wikis-im-unterricht-erfahrungsaustausch/</guid>
<description><![CDATA[Christian Spannagel berichtet im Blog-Post &#8220;Hey, hey Wiki!&#8221; von seinen Erfahrungen mit W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Spannagel berichtet im Blog-Post &#8220;<a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/02/27/hey-hey-wiki-hey-wiki-hey/" target="_blank">Hey, hey Wiki!</a>&#8221; von seinen Erfahrungen mit Wikis in der Schule. Seine Erlebnisse mit aufwändigen Anmeldungen, wo annähernd ganze Unterrichtsstunden draufgehen, habe ich ähnlich erlebt. Dass Schüler von der einen auf die andere Stunde ihr Passwort vergessen, die Wiki-Adresse nicht richtig abtippen und Probleme mit dem Zugriff auf eine Webmail-Adresse haben, das kann ich nicht nur für Schüler bestätigen. Dasselbe tritt bei Erwachsenen-Seminaren und (natürlich) auch bei Lehrer-Seminaren auf.</p>
<p>Trotzdem motiviert mich sein Beitrag, dieses Jahr wieder mal ein Wiki-Projekt im Unterricht zu starten. Wobei ich aufgrund der bisherigen Versuche, die hier in der Serie &#8220;<a href="http://lernenheute.wordpress.com/category/web20/wiki/" target="_blank">Wikis in der Schule</a>&#8221; dokumentiert sind, noch einige Hausaufgaben machen muss. Denn die Arbeit mit einem Wiki fühlt sich für die meisten Menschen absolut ungewohnt an und daher braucht es noch einige &#8220;best practices&#8221; um ein anständiges &#8220;Ergebnis&#8221; zu bekommen. Einige Schüler-Aussagen während der Arbeit mit den Wikis:</p>
<ol>
<li>&#8220;Die (Rechtschreib)fehler eines anderen ausbessern? Niemals!&#8221;</li>
<li>&#8220;Peer-Review? Forget it!&#8221;</li>
<li>&#8220;Kreativität statt Copy-Paste? Warum denn?&#8221;</li>
<li>&#8220;Die Benotung ist ungerecht, wenn wir alle zusammenarbeiten.&#8221;</li>
</ol>
<p>Das alles ist sicherlich lösbar. Was ein Wiki aber für die meisten Unterrichtszwecke unbrauchbar macht ist, dass ein Wiki einzigartig sein muss. Warum?</p>
<p>Ich beginne mit dem (Berufsschul)lehrgang 1 an einem Wiki, beispielsweise über Wertpapiere. Der nächste Lehrgang, 10 Wochen später, arbeitet daran weiter. Dieser muss erstmal den Wissensvorsprung des Lehrgangs1 aufarbeiten, um das Wiki dann weiter bearbeiten zu können. Lehrgang3 hat zwei Wissensvorsprünge aufzuarbeiten. Unmöglich, in 40 Stunden. Wir haben ja andere Sachen auch zu tun. Ein Wiki, das immer wieder wächst, ist für (meinen) Schulbetrieb nicht geeignet. Wünschenswert, ja. Was wäre das für ein tolles Wiki nach 2 Jahren, aber nicht realisierbar. Für die Grundausbildung muss ich mit dem Wiki immer wieder von vorne anfangen und das Wiki des vorigen Lehrganges löschen. Autsch, das tu weh. Aber auch wenn ich lösche: Die Schüler haben das Wiki längst heruntergeladen uns es ihren Nachfolgern gemailt.</p>
<p><a href="http://lernenheute.files.wordpress.com/2010/02/wikiway.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1006" title="wikiway" src="http://lernenheute.files.wordpress.com/2010/02/wikiway.jpg?w=300&#038;h=137" alt="" width="300" height="137" /></a>Daher müsste ich bei jedem Lehrgang thematisch ein neues Wiki beginnen. Aber was mache ich mit dem alten Wiki? Als Lernunterlage für die nachfolgenden Schüler? Das ist zu vergessen, das ist wie e-learning aus dem Jahr 2000, völlig unakzeptabel. E-Learning heute heißt: Inhalte erstellen. Der Weg ist das Ziel, niemals das Endprodukt. Das Endprodukt ist als Nachschlagewerk nützlich, aber nicht als Lern- oder Unterrichtsbehelf.</p>
<p>Einige Ideen dazu habe ich noch. Aber mit denen gehe ich bis zum nächsten Mal schwanger.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stellen Sie diese Fragen mal den Lehrern Ihres Kindes :-)]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/02/13/stellen-sie-diese-fragen-mal-den-lehrern-ihres-kindes/</link>
<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 07:03:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/02/13/stellen-sie-diese-fragen-mal-den-lehrern-ihres-kindes/</guid>
<description><![CDATA[Deutschland verblödet? USA verblöden? Fragen für 13-Jährige von 1895 machen im Internet Furore Oft h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Deutschland verblödet? USA verblöden? Fragen für 13-Jährige von 1895 machen im Internet Furore Oft h]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[#4 Herr Oswalds streitbare Schrift]]></title>
<link>http://tangosohle.wordpress.com/2010/02/02/9-2/</link>
<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 23:10:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>tangosohle</dc:creator>
<guid>http://tangosohle.wordpress.com/2010/02/02/9-2/</guid>
<description><![CDATA[8. Strukturverständnis fördern Der Satz „Der Tango ist der Tanz der Pausen“ beschreibt für mich eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>8. Strukturverständnis fördern</h3>
<p>Der Satz „Der Tango ist der Tanz der <a href="http://www.netzeitung.de/wissenschaft/329114.html" target="blanket">Pausen</a>“ beschreibt für mich eine Essenz des Tango. Aber wie oft schaut einen eine gar nicht unerfahrene Tänzerin ratlos an, wenn man am Ende der Phrase womöglich sogar mal zwei Schläge auf den nächsten Einsatz wartet? &#8211; Macht Eure Schüler damit vertraut, daß ein Tango eben keine Dauerwurst ist, die etwa so lange dauert wie das Hintergrundgeräusch, das aus den Lautsprechern kommt. Viele von uns können kein Spanisch, und können daher die Struktur der Texte (Strophen und Verse) und ihre Korrespondenz in die Musik hinein nicht nachvollziehen. Aber das ist auch nicht nötig &#8211; wer um die Struktur der Musik weiß, weiß auch, wohin die Pausen gehören. Sicher kann man einen Kurs „Musikalität“ machen und di Sarli von d‘Arienzo und Pugliese unterscheiden lernen &#8211; wer aber kein Gefühl für die Struktur entwickelt, wird dann halt bei di Sarli, d‘Arienzo und Pugliese jeweils etwas unterschiedlich gegen die Struktur durch den Saal holzen.</p>
<h3>9. Kreativität fördern statt behindern</h3>
<p>Gemeinhin wird ein Tangotänzer u.a. am Umfang seiner<a> Kreativität</a>  gemessen &#8211; und an der Frage, wie gut er seine kreativen Ideen in der Realität umsetzt. Einem Anfängerschüler, der dazu genötigt wird, vorgegebene Strukturen (=„Figuren“) zu reproduzieren, wird der Weg dahin unnötig erschwert.<br />
Bitte, geschätzte Tangolehrerschaft: Ermutigt Eure Schüler statt ihnen Figuren vorzugeben dazu, selbst welche zu erfinden &#8211; und unterstützt sie dann dabei, diese besser umzusetzen &#8211; z.B.:<br />
sei es, daß die Bewegungsabläufe unrund oder unbeholfen sind,<br />
sei es, daß ein abrupter Stop nicht in die Musik paßt, weil diese grade völlig unschuldig weiterplätschert, oder<br />
sei es, daß die Frau keine Chance hat mitzubekommen, was er eigentlich will……</p>
<p>Laßt die Schüler an ihrem eigenen Material arbeiten, und nicht mit Eurem &#8211; dabei kommen unglaublich interessante und kreative Dinge heraus, die auch für den Lehrer interessant sind. Wenn sich die Schüler diese dann gegenseitig zeigen und sich auch gegenseitig Verbesserungsvorschläge machen, ist der Lerneffekt für alle (inkl. Lehrer) maximal. Natürlich ist die Herstellung der bei vielen Tango-Lehrinstituten üblichen langjährigen Abhängigkeitsverhältnisse bei dieser Methode kaum möglich. Ich bin aber fest davon überzeugt, daß das zügige Vermitteln der Faszination des Tango mehr Leute anzieht und damit mehr Umsatz generiert als das stupide jahrelange Reproduzieren von Figuren, bei dem nach dem Grundkurs die Hälfte, und nach dem ersten Aufbaukurs zwei Drittel der Schüler vor Langeweile und Verzweiflung wieder abgesprungen sind.</p>
<pre><pre>
<a href="http://tangosohle.wordpress.com/2010/01/19/oss-0/" target="_blank">Einführung</a> 
<a href="http://tangosohle.wordpress.com/2010/01/22/oss-1/" target="_blank">
1. „Argentinisch Auffordern“ - oder „cabeceo“
2. Den „Grundschritt“ ersparen
3. Verständnis für den Gewichtswechsel der Frau schaffen
</a>
<a href="http://tangosohle.wordpress.com/2010/01/26/410/">4. Kulturelle Hintergründe des Tango erklären
5. Meinungsvielfalt respektieren</a>

<a href="http://tangosohle.wordpress.com/2010/01/29/610/">6. „Auf den Schlag gehen“ vermitteln
7. Elementares Musikverständnis vermitteln</a>
</pre>
<p><em>(Ende)</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Impressum]]></title>
<link>http://lernenheute.wordpress.com/impressum/</link>
<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:04:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Werner Prüher</dc:creator>
<guid>http://lernenheute.wordpress.com/impressum/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin Werner Prüher, seit 2003 Berufsschullehrer in Rohrbach/Oberösterreich, davor Programmierer,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin <strong>Werner Prüher</strong>, seit 2003 Berufsschullehrer in Rohrbach/Oberösterreich, davor Programmierer, Banker, Internet-Marketing Mensch, Internet-Projektmanager.</p>
<p>Lebensbegleitendes Lernen bedeutet: nebenbei lernen, spielerisch lernen, unterhaltsames Lernen, erfolgreiches Lernen. Egal wo: im Shopping-Center, mit einem Buch, am PC und sogar in der Schule. Es funktioniert. Aber wie? Das ist das Thema.</p>
<h3>Verantwortlich für den Inhalt</h3>
<p><img class="size-full wp-image-924 alignnone" style="margin:2px;" title="email" src="http://lernenheute.files.wordpress.com/2009/12/email.png?w=189&#038;h=21" alt="" width="189" height="21" /></p>
<p>Werner Prüher<br />
Wimholz-Siedlung 22<br />
A-4150 Rohrbach</p>
<h3>Urheberrecht</h3>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/at/" rel="license"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/at/88x31.png" alt="Creative Commons License" /></a></p>
<p>Die Blog-Beiträge sind unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/at/" rel="license">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h3>Meinungen, Organisation und Gender</h3>
<p><em>Die Meinung in diesem Weblog &#8220;lernenheute.wordpress.com&#8221; ist meine persönliche und deckt sich nicht notwendigerweise mit der offiziellen Meinung der Institution, Organisation oder Kollegenschaft, deren Mitglied ich bin. Im Sinne von Gender-Mainstreaming meine ich immer die weibliche und männliche Form, auch wenn ich es fast immer nicht so schreibe. Bitte um Verzeihung. </em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Macht das Smartboard die Unterrichtsvorbereitung leichter?]]></title>
<link>http://pixeltafel.wordpress.com/2009/11/30/macht-das-smartboard-die-unterrichtsvorbereitung-leichter/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 20:55:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>seidel</dc:creator>
<guid>http://pixeltafel.wordpress.com/2009/11/30/macht-das-smartboard-die-unterrichtsvorbereitung-leichter/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin&#160; auf eine Diskussion gestoßen(hier beim Lehrerfreund, und hier noch eine kurze Erwähnun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font size="2">Ich bin&#160; auf eine Diskussion gestoßen(hier </font><a href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/interaktive-whiteboards-smart-technikfetisch/3626/" target="_blank"><font size="2">beim Lehrerfreund</font></a><font size="2">, und hier noch eine kurze Erwähnung bei </font><a href="http://www.schuleundcomputer.de/interactive-whiteboards/argumente" target="_blank"><font size="2">schuleundcomputer.de</font></a><font size="2">), die &#8211; wieder einmal &#8211; die angebliche Arbeitserleichterung bei der Nutzung eines interaktiven Whiteboards betont. Gestützt auf Untersuchungen wird u.a. behauptet, die Zeit zur Unterrichtsvorbereitung würde verkürzt.</font></p>
<ul>
<li><font size="2">Dazu meine bisherigen Erfahrungen &#8211; in Kurzform:        <br />Mit der interaktiven Tafel lässt sich Unterricht mit anregender Präsentation gestalten.</font></li>
<li><font size="2">Außer frontalen Phasen (von Lehrerseite) lassen sich Phasen mit aktiver Schülerbeteiligung an der Tafel verwirklichen. </font></li>
<li><font size="2">Die Schüler/-innen sind aufmerksam(er) und interessiert(er) beim Einsatz der interaktiven Tafel. </font></li>
<li><font size="2">Die Medienkonvergenz (Zusammenwachsen der verschiedenen Medien in einem Gerät) in Form der interaktiven Tafel erlaubt es, selbstverständlicher und unmittelbarer im Unterricht verschiedene Medien (Text, Bild, Film, Audio) effektiv zu nutzen.</font></li>
</ul>
<p><font size="2">Vor allem in diesem Sinne (letzter Punkt) spart die elektronische Tafel wirklich Zeit und Aufwand &#8211; kein Wechsel in den Filmraum, kein Aufbau des Beamers usw..      <br />Was aber die Unterrichtsvorbereitung angeht…. der Zeitaufwand auch nach der Aneignung der wichtigsten Funktionen der Software ist doch recht hoch, aber auch die eigenen Ansprüche an die Tafelbilder steigen. Nur als Schreibtafel benutzt braucht man kaum Vorbereitung. Unterrichtsinhalte aber adäquat für die Tafelbilder aufzubereiten erfordert doch einen gewissen Zeitaufwand. Aber dann hat man ja auch gut durchdachte Stunden (Stundeneinstiege, Frontalphasen und &#8211; bitte nicht vergessen &#8211; Möglichkeiten der Schülerinnen sich aktiv an der Tafelarbeit zu beteiligen).       <br />Also: Recht hoher Zeitaufwand &#8211; ja; aber auch gute Stunden!</font></p>
<p><font size="2">…wird fortgesetzt…</font></p>
<p><font size="2"></font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen · Bildungsserver Hessen]]></title>
<link>http://medienzentrumgg.wordpress.com/2009/11/30/un-klimagipfel-2009-in-kopenhagen-%c2%b7-bildungsserver-hessen/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:51:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>medienzentrumgg</dc:creator>
<guid>http://medienzentrumgg.wordpress.com/2009/11/30/un-klimagipfel-2009-in-kopenhagen-%c2%b7-bildungsserver-hessen/</guid>
<description><![CDATA[Der Bildungsserver Hessen veröffentlicht ein neues Lernarchiv zum &#8220;UN-Klimagipfel 2009 in Kope]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bildungsserver Hessen veröffentlicht ein neues Lernarchiv zum &#8220;UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen&#8221; mit Materialien, Videos, Hintergründe usw. unter diesem <a href="http://lernarchiv.bildung.hessen.de/sek_i/erdkunde/themen/klimakopenhag/index.html" target="_blank">Link &#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nächste Klassenarbeiten:]]></title>
<link>http://hhg8c.wordpress.com/2009/11/29/nachste-klassenarbeiten/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 14:41:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Yelliorange</dc:creator>
<guid>http://hhg8c.wordpress.com/2009/11/29/nachste-klassenarbeiten/</guid>
<description><![CDATA[Deutsch &#8211; (nur &#8220;Nachschreiber) &#8211; Montag, 30.11. Latein &#8211; Dienstag, 01.12.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsch &#8211; (nur &#8220;Nachschreiber) &#8211; Montag, 30.11.</p>
<p>Latein &#8211; Dienstag, 01.12.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fachbegriffe, Fachbegriffe und noch mal Fachbegriffe]]></title>
<link>http://bundtstift.wordpress.com/2009/11/27/fachbegriffe-fachbegriffe-und-noch-mal-fachbegriffe/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:00:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>bundtstift</dc:creator>
<guid>http://bundtstift.wordpress.com/2009/11/27/fachbegriffe-fachbegriffe-und-noch-mal-fachbegriffe/</guid>
<description><![CDATA[In Deutsch haben wir letzte Woche mit dem Thema Lyrik angefangen. Aber im Gegensatz zu der 7. und 8.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In Deutsch haben wir letzte Woche mit dem Thema Lyrik angefangen. Aber im Gegensatz zu der 7. und 8.]]></content:encoded>
</item>

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