<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>ursularenold &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/ursularenold/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ursularenold"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:05:57 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[In welche Ausbildung soll man investieren?]]></title>
<link>http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/02/15/in-welche-ausbildung-soll-man-investieren/</link>
<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 13:21:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
<guid>http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/02/15/in-welche-ausbildung-soll-man-investieren/</guid>
<description><![CDATA[Erhebungen des Bundesamts für Statistik und des Staatsekretariats für Wirtschaft haben für Universit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erhebungen des Bundesamts für Statistik und des Staatsekretariats für Wirtschaft haben für Universitätsabgänger eine Arbeitslosenrate von um die 7 Prozent errechnet, was im Vergleich zu den knapp 3 Prozent Gesamtarbeitslosigkeit enorm ist. Da Studienabgänger nach Abschluss als erstes häufig Praktika leisten müssen (Anwälte, Mediziner) ist es umso mehr verwunderlich, dass deren Arbeitslosenquote mehr als doppelt so hoch ist, wie die Gesamtquote (wo sie ebenfalls mitgerechnet werden). Dieses Problem besteht nicht bloss in städtischen Zentren mit hoher Dichte an Akademikern, sondern auch in Gegenden mit traditionell sehr geringer Maturitätsquote. So sind in der Region Sursee von gemeldeten 1160 Stellensuchenden, deren 250 Akademiker, also über 20 Prozent und damit weit über dem entsprechenden Anteil in der Bevölkerung (Stand Anfang 2007).</p>
<p>Während Generationen wurde uns eingeredet, dass eine möglichst tiefe, fundierte Ausbildung der beste Garant ist der Arbeitslosigkeit zu entfliehen. Die aktuellen Zahlen scheinen diese veraltete Meinung nun zu widerlegen. Also fragt man sich, wieviel man eigentlich noch aus eigener Kraft beisteuern kann um für den Arbeitsmarkt gewappnet zu sein, bevor einem das Schicksal den Rest aufdrängt. Antworten zu solchen Fragen geben einem in der Schweiz eine Legion von Bildungsexperten (also eigentlich jeder, der einmal eine Schule besucht hat), wobei die Irrmeinung der guten Ausbildung noch stets vorherrscht.</p>
<p>Aufhorchen ist angesagt, wenn die obersten Beamten und Ausgestalter der Berufsbildungslandschaft, ihre Ratschläge zum Besten geben. So etwa Frau Ursula Renold, Chefbeamtin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie, in der Coop Zeitung vom  16. Januar 2007.</p>
<p>In diesem Interview wird gesagt, dass in der Schweiz im letzten Jahr 70&#8242;000 Lehrstellen angeboten wurden und dass 80&#8242;000 Jugendliche eine Lehrstelle fanden (gingen die 10&#8242;000 Lehrlinge ohne Schweizer Lehrstelle ins Ausland zur Ausbildung?). Dann wird das Problem verniedlicht: bloss 5 Prozent finden keine Lehrstelle. Ist nun 5 Prozent tatsächlich wenig (immerhin fast das doppelte der aktuellen Arbeitslosenquote)? Wenn nun also jedes Jahr 4000 Jugendlich keinen Einstieg ins Erwerbsleben schaffen haben wir in zwanzig Jahren bereits 80&#8242;000 junge Menschen ohne Arbeit, was der Einwohnerzahl einer grösseren Schweizer Stadt entspricht. Wie dem auch sei, bei Frau Renold sind 5 Prozent von 80&#8242;000 dann auch nicht 4000 sondern lediglich 3000.</p>
<p>Allmählich beginnt man sich beim lesen des Interviews zu fragen, wie diese Frau eigentlich ihre Stelle gekriegt hat? Ihr Lebenslauf krönt die Ausbildung als Historikerin, um anschliessen die kurze und Steile Laufbahn als Beamtin einzuschlagen. Reicht das? Unterschlagen wird im Lebenslauf ihren parteipolitischen Einsatz und man ist gezwungen anzunehmen, dass dies in ihrem Fall wichtiger war als eine fundierte, treffende Ausbildung.</p>
<p>Im Interview erklärt sie weiter, mit welchen Fördermassnahmen, der Bund bei der Lehrstellenmisere einschreiten wird. Auf die knappe Frage zu den Kosten der geplanten Massnahmen, meint sie ebenso knapp: Keine Ahnung. Das Ansehen ihres intellektuelles Potenzials wird auch nicht gerade gehoben, wenn sie als Antworten Satzkonstrukte zum besten gibt wie: &#8220;Entweder haben sie schlechte Schulnoten oder einen Migrationshintergrund oder beides&#8221;.</p>
<p>Von wem können wir uns eigentlich noch Berufs- und Bildungsrelevante Antworten geben lassen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
