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	<title>veroffentlicht &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "veroffentlicht"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 17:52:30 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Artikel: In den hohen Hallen der Justitia]]></title>
<link>http://vollweibkost.wordpress.com/2009/11/30/artikel-in-den-hohen-hallen-der-justitia/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:28:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>vollweibkost</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als Sehenswürdigkeiten führen Gerichtsgebäude ein Schattendasein. Zu Unrecht. Einige Berliner Justiz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als Sehenswürdigkeiten führen Gerichtsgebäude ein Schattendasein. Zu Unrecht. Einige Berliner Justizpaläste sind echte Highlights.</p>
<p>Ein wenig fühlt man sich wie in der Provence, wenn einem beim Betreten des Brunnenplatzes vor dem Amtsgericht Wedding der Duft von Flieder in die Nase steigt. Ein Schmetterling flattert vom violett blühenden Gewächs zu einer Rose über die Sonnenhungrigen hinweg, die auf den Grünflächen liegen. Wer es etwas schattiger mag, verweilt auf einer der zahlreichen Bänke und lauscht dem Plätschern des Brunnens in der Mitte des Platzes. Eine Oase in der Großstadt, obwohl direkt an der viel befahrenen Pankstraße gelegen, mit freiem Blick auf einen Elektrofachmarkt.</p>
<h2>Wie ein Escher-Kunstwerk</h2>
<p>Auf der anderen Seite des Platzes aber erhebt sich majestätisch die neugotische Fassade des Amtsgerichts. Mit seinen Zinnen und Turmspitzen scheint es mehr ein Schloss denn eine Behörde zu sein. Doch über dem Hauptportal mit seinen eisernen, mit Löwen und Adlern verzierten Türen wacht eine steinerne, mehr als drei Meter große Justitia mit Buch, Schwert und Schild. Hören kann man sie allerdings nicht, die Mühlen der Justiz, wenn man das fünfstöckige Gebäude betritt; hier herrscht Stille. Und eine ungeahnte Stimmung. Aufgrund der vielen ornamentalen Treppengeländer und dicht gestellten Säulen wirkt die Eingangshalle fast wie ein Bild des grafischen Täuschungskönigs M.C. Escher. Das verblasste farbige Glas der gotischen Fenster lässt nur einen verschwommenen Blick auf die Welt außerhalb der Weddinger Gerichtsbarkeit zu.<br />
Es mag ungewöhnlich sein, Gerichte zu besichtigen – egal ob als Berlinbesucher oder Einheimischer. Doch ein Besuch in Justitias Hauptstadt-Vertretungen lohnt sich – und ohne Vorladung gestaltet sich ein solcher Ausflug ohnehin ungleich entspannter. Als Hort beeindruckender Geschichte und Architektur stammen die meisten monumentalen Repräsentanzen der dritten Gewalt aus der Kaiserzeit.</p>
<h2>Freislers grausige Wirkungsstätte</h2>
<p>Beispielhaft hierfür ist das Kammergericht, das höchste Gericht Berlins, im Bezirk Schöneberg. Ausgerichtet auf die Königskolonnaden im Kleistpark, der reichlich Rastmöglichkeiten bietet, beherbergt es hinter seiner pompösen barocken Fassade auch den Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin, die Generalstaatsanwaltschaft der Hauptstadt und eine Bibliothek. In diesem majestätischen Gebäude erniedrigte und richtete der Präsident des NS-Volksgerichtshofs Roland Freisler ab 1944 Angeklagte. Auch einigen der Verschwörer vom 20. Juli 1944 wurde hier der Prozess gemacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Kammergericht als Sitz des Kontrollrats der Alliierten, hier unterzeichneten sie 1971 das Viermächteabkommen. Hinweise auf die ehemaligen Besatzer finden sich noch heute. So steht in der Treppenhalle eine dreisprachige hölzerne Termintafel, die mit „Allied Control Authority“ überschrieben ist.</p>
<h2>Wem die Stunde schlägt</h2>
<p>Nicht nur das stuck- und skulpturenbesetzte Äußere lässt auf das Gericht als kraftvollen Ort der Geschichte schließen, auch das prunkvolle Foyer aus hellem Stein mit goldenem Dekor und detailreicher Stuckatur vermittelt die Anwesenheit von Macht. Durch einen Rundbogen über der ersten, kleineren Freitreppe eröffnet sich einem die prachtvolle Treppenhalle. Deren Mittelpunkt bildet eine frei stehende, von einem mächtigen Geländer gesäumte Treppe, an deren oberem Ende eine Uhr mit goldenen Zahlen und Zeigern in die Wand des Obergeschosses eingearbeitet ist. Über den Köpfen der Besucher hängt von der kuppelartigen Decke zwischen zahlreichen Stuckarbeiten ein goldener Kronleuchter. Diese prachtvolle Erhabenheit zieht sich durch das gesamte fünfstöckige Gebäude.</p>
<h2>Löwen, Eulen und eine blinde Justitia</h2>
<p>Kontrastprogramm zu solchem Prunk bietet das Berliner Landgericht am Tegeler Weg nahe der Spree mit seiner kühl-grauen, an die Romanik angelehnten Erscheinung. „Suum cuique“, jedem das Seine, scheint ein Schriftzug über dem Haupteingang den eher unüblich nüchternen Stil rechtfertigen zu wollen. Darunter thront eine blinde Justitia mit Buch und Rutenbündel. Die zumeist schnörkellose Bauart setzt sich auch im Innern des Gerichts fort; im schmucklosen Erweiterungsbau von 1987 stellt sich beinahe Katakomben-Feeling ein. Die blassblaue Kuppel in der Eingangshalle wirkt da schon fast rebellisch. An den Wänden unter den steinernen Treppen stehen zwischen geschwungenen Ornamenten Worte wie „Wahrheit“, „Liebe“ und „Treue“ und „Neid“, „Willkür“ und „List“. Diese Begriffe in Beziehung zur Jurisprudenz zu setzen bleibt jedem selbst überlassen. Nur noch selten genutzt und deshalb ein Geheimtipp ist der Eingang auf der Rückseite des Gebäudes: Hier wachen zwei Löwenskulpturen, zwischen ihren Pranken jeweils eine Eule – ein Sinnbild für Macht und Klugheit.</p>
<h2>Wo dem Hauptmann von Köpenick der Prozess gemacht wurde</h2>
<p>Symbolträchtige Figuren finden sich auch in der riesigen Treppenhalle des Kriminalgerichts Moabit. Wahrheit, Lüge, Friedfertigkeit, Streitsucht, Gerechtigkeit und Religion säumen den Eingangsbereich des gleichermaßen einschüchternden wie verzweigten Justizpalastes der Berliner Strafgerichtsbarkeit. Sich hier zu verlaufen ist keine Kunst. Das einmalige Labyrinth aus Gängen schafft allerdings auch die Voraussetzung dafür, dass Angeklagte von der angeschlossenen Justizvollzugsanstalt zu den Verhandlungssälen ohne Öffentlichkeitskontakt gebracht werden können.<br />
Moabit – wie die Berliner den Komplex aus Gericht und Untersuchungsgefängnis abkürzen – ist nicht nur wegen seiner außerordentlich opulenten Architektur besichtigenswert. Bietet sich die Gelegenheit, sollte man einem der öffentlichen Strafprozesse beiwohnen. Dabei ist jedoch nicht jeder so spektakulär wie der um den Hauptmann von Köpenick, der hier vor mehr als 100 Jahren stattgefunden hat.</p>
<h2>Metalldetektoren sind Standard</h2>
<p>Die Hauptstadt beheimatet zahlreiche weitere Bauten der Gerichtsbarkeit, die das Prädikat „sehenswürdig“ durchaus verdient hätten, darunter das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg oder das frisch sanierte Landgericht in der Littenstraße. Bei aller touristischer Abenteuerlust sollte man nicht vergessen, dass Gerichte Behörden sind und entsprechende Öffnungszeiten pflegen. Ein Besuch am „langen Donnerstag“ verhindert, dass man bereits am frühen Nachmittag vor verschlossenen Türen steht. Zudem benötigt man selbst für private Schnappschüsse oftmals eine Genehmigung, die meist jedoch formlos unter Vorlage des Personalausweises ausgefertigt wird. Im Strafgericht Moabit ist das Fotografieren jedoch verboten. Mit Taschenkontrollen und der Untersuchung mit dem Metalldetektor sollte man in jedem Gericht rechnen.</p>
<p><em>erschienen <a title="In den hohen Hallen der Justitia" href="http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/deutschland/tid-15762/berliner-gerichte-in-den-hohen-hallen-der-justitia_aid_442413.html" target="_blank">hier</a> auf <a title="Focus Online" href="http://www.focus.de/" target="_blank">FOCUS Online</a> am 11. Oktober 2009</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Artikel: Siebenpunkt-Marienkäfer]]></title>
<link>http://vollweibkost.wordpress.com/2009/11/28/artikel-siebenpunkt-marienkafer/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 12:35:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>vollweibkost</dc:creator>
<guid>http://vollweibkost.wordpress.com/2009/11/28/artikel-siebenpunkt-marienkafer/</guid>
<description><![CDATA[Warum hat der Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) sieben schwarze Punkte auf seiner roten Flügel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Warum hat der Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) sieben schwarze Punkte auf seiner roten Flügeldecke? Weil er sonst ein Zweipunkt, Zehnpunkt oder Zweiundzwanzigpunkt wäre. Diese gibt es wirklich. Die sieben Punkte lassen nur Rückschlüsse auf die Art von Marienkäfer zu und nicht – ein weitverbreiteter Volks(irr)glaube – auf ihr Alter. Marienkäfer sind ja keine Bäume, deren Ringe man zählen kann. Die bestimmte Anzahl von Punkten hat dem Siebenpunkt aber ein Image als Glücksbringer eingebracht, denn die sieben wird mit Glück und Mystik assoziiert. Diesen fünf bis acht Millimeter langen Marienkäfern wird die Gabe zugesprochen, Kindern Schutz bieten zu können und Kranke zu heilen. Vielleicht haben gerade diese positiven Attribute dazu beigetragen, dass das siebengepunktete Kerlchen zum Insekt des Jahres 2006 gewählt wurde. Diese Ehre kommt vor allem Tieren mit hohem Wiedererkennungswert zu; sieben Punkte sind leicht zu zählen.</p>
<h2>Einer unter Hunderten</h2>
<p>In sein „ausgezeichnetes“ Leben startet das kleine, sympathische Insekt als eines unter Hunderten von Eiern, wird zur Larve und hängt sich schließlich als Puppe an die Unterseite eines Blattes bis es im Spätsommer als der uns bekannte Käfer mit Chitin-Panzer schlüpft. Die beliebteste Marienkäferart Deutschlands lebt in bewaldetem und offenem Gelände; oft verirren sich die kleinen Kerle jedoch auch in Wohnungen, deren trockene Raumluft sie meist nicht unbeschadet überstehen.</p>
<h2>Ein guter Freund im Garten</h2>
<p>Aufgrund seines unstillbaren Blattlaus-Appetits – 5000 Stück vertilgt er während seines 12-monatigen Lebens – ist er in Gärten gern gesehen. Früher galt er unter Landwirten sogar als ein Geschenk der Heiligen Maria, daher der Name Marienkäfer. Fühlt der Siebenpunkt sich bedroht, stellt er sich tot oder gibt ein gelbes, flüssiges Gift (Coccinellin) ab, das vor allem neugierige Ameisen vertreibt. Hungrige Vögel fliegen um den in Warnfarben gekleideten Käfer sowieso einen weiten Bogen.</p>
<h2>Gepunkteter Glücksbringer</h2>
<p>Wird Ihre Lieblingspflanze also mal wieder von einer Horde Blattläusen heimgesucht, dann greifen Sie nicht zur Chemiekeule, sondern legen Sie sich lieber eine paar Siebenpunkte zu. Die schonen nicht nur die Pflanze und die Umwelt, sie sind auch nett anzuschauen und bringen Ihnen als Dank fürs Futter vielleicht auch besonders viel Glück.</p>
<p><em>ähnlich erschienen in der Reihe &#8220;Wilde Tiere im Garten&#8221; im Falkenseer Kurier, Jahrgang 4, Nummer 6, Juni 2006</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[]]></title>
<link>http://leademae.wordpress.com/2009/11/18/146/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 03:41:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>leademae</dc:creator>
<guid>http://leademae.wordpress.com/2009/11/18/146/</guid>
<description><![CDATA[taz, die wahrheit, 12/08/2009]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><pre style="text-align:center;">taz, die wahrheit, 12/08/2009</pre>
<p><img class="size-full wp-image-125 alignright" title="info: alle in diesem bild abgebildeten personen haben das 18te lebensjahr vollendet" src="http://leademae.wordpress.com/files/2009/11/paderast1.jpg" alt="" width="601" height="645" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Magiera ist da]]></title>
<link>http://benphilipp.wordpress.com/2009/11/16/die-magiera-ist-da/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:09:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>benphilipp</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit eben weiß ich es: Ab heute kann man meinen personalisierbaren Jugendroman bestellen. Im Verlags]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit eben weiß ich es:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.personalnovel.de/py/book/254/die-magiera" target="_blank"><img class="size-full wp-image-272 aligncenter" title="Die Magiera" src="http://benphilipp.wordpress.com/files/2009/11/die-magiera.png" alt="Die Magiera" width="278" height="405" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Ab heute kann man meinen personalisierbaren Jugendroman bestellen.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Verlagstext heißt es:</p>
<p style="text-align:justify;">Eine fantastische Geschichte, in der wahre Freundschaft die Mächte des Bösen besiegt; mit einer jugendlichen Heldin, einer Schar von Freunden und vielen zauberhaften Wesen</p>
<p style="text-align:justify;">Empfohlene Altersgruppe: 12-14 Jahre</p>
<p style="text-align:justify;">Die junge Heldin staunt nicht schlecht, als nach vielen Jahren im Kinderheim plötzlich eine Frau auftaucht, die behauptet, ihre Mutter zu sein, und sie mit nach Hause nimmt. Von da an verändert sich ihr ganzes Leben. Sie lernt das Zauberreich Heimlant kennen und erfährt, dass sie in Wirklichkeit eine &#8220;Magiera&#8221; ist, eine Magierin, die alle magischen Kräfte, die in Heimlant wirken, beherrscht und lenken kann. Außerdem soll sie die Nachfolge ihrer Mutter, der Herrin über das Zauberreich, antreten.</p>
<p style="text-align:justify;">Wäre da nicht die missgünstige Tante der Heldin, die alles versucht, um die Krone an sich zu reißen. Die junge Magiera muss sich auf eine gefährliche Reise begeben, die ihre magischen Kräfte stärken und sie direkt zu ihrer mächtigsten Gegnerin führen soll. Wie gut nur, dass sie von vielen guten Freunden begleitet wird!</p>
<p style="text-align:justify;">Der Roman lässt sich bei der <a href="http://www.personalnovel.de/py/book/254/die-magiera" target="_blank">Bestellung</a> über die Homepage vielfältig personalisieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Ben Philipp<br />
<strong>Die Magiera</strong><br />
PersonalNovel, 2009</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.personalnovel.de/py/book/254/die-magiera" target="_blank">Bestellen</a></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:892px;width:1px;height:1px;">http://www.personalnovel.de/py/book/254/die-magiera</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gratulation oder Applaus, Applaus, Applaus...]]></title>
<link>http://greifenklaue.wordpress.com/2009/09/12/gratulation-oder-applaus-applaus-applaus/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 08:46:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>greifenklaue</dc:creator>
<guid>http://greifenklaue.wordpress.com/2009/09/12/gratulation-oder-applaus-applaus-applaus/</guid>
<description><![CDATA[Gestern schrieb ich über meinen Mit-Blogger und Hörspielrezensent #1 &#8220;Hörspielsternchen&#8221;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern schrieb ich über meinen Mit-Blogger und Hörspielrezensent #1 &#8220;<a href="http://greifenklaue.wordpress.com/2009/09/11/dsa-fanhorspiel-das-unwissbare-teil-2-online/">Hörspielsternchen</a>&#8221; &#8211; heute nun endlich Erklärung und meinen Glückwunsch an Christophorus.</p>
<p>Das Unwissbare, ähh, Unfassbare, er hat in <a href="http://greifenklaue.rpg-bs.de/index.php?topic=4558.0">quasi letzter Minute am Lauschwettbewerb </a>für eine <strong>Caine</strong>-Gastrolle mitgemacht und das Feld quasi von hinten aufgeräumt. Komplett. <a href="http://www.hoer-talk.de/showthread.php?t=8378">Sprich gewonnen.</a> Da ich weiß, dass für ihn damit ein echter Traum in Erfüllung geht, meine herzlichste Gratulation und Applaus, Applaus, Applaus.</p>
<p>Das es nicht ganz unverdient war, kann man sich <a href="http://www.hoer-talk.de/showthread.php?t=8279">hier </a>davon überzeugen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[DSA-Fanhörspiel Das Unwissbare - Teil 2 online!]]></title>
<link>http://greifenklaue.wordpress.com/2009/09/11/dsa-fanhorspiel-das-unwissbare-teil-2-online/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 18:56:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>greifenklaue</dc:creator>
<guid>http://greifenklaue.wordpress.com/2009/09/11/dsa-fanhorspiel-das-unwissbare-teil-2-online/</guid>
<description><![CDATA[Im Juni war der erste Teil des DSA-Hörspiels Das Unwissbare verfügbar, wo auch ich und Hörspielstern]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright" title="DSA" src="http://www.fantasy-hoerspiele.de/images/hoerspiele/das_unwissbare/das_unwissbare_cover_klein.png" alt="" width="210" height="210" />Im Juni war der <a href="http://greifenklaue.wordpress.com/2009/06/20/greifenklaue-horen-dsa-fanhorspiel-das-unwissbare/">erste Teil des DSA-Hörspiels Das Unwissbare </a>verfügbar, wo auch ich und Hörspielsternchen* Christophorus mitgesprochen haben.</p>
<p>Nun ist der zweite Teil online und die Geschichte damit vollständig, <a href="http://www.fantasy-hoerspiele.de/index.php?section=fantasy-hoerspiele&#38;subsection=hoerspiele">hier </a>kann man es runterladen!</p>
<p>*dazu morgen mehr&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pathfinder uff deutsch: der 16.9. ist der Tag!!!]]></title>
<link>http://greifenklaue.wordpress.com/2009/08/29/pathfinder-uff-deutsch-der-16-9-ist-der-tag/</link>
<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:31:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>greifenklaue</dc:creator>
<guid>http://greifenklaue.wordpress.com/2009/08/29/pathfinder-uff-deutsch-der-16-9-ist-der-tag/</guid>
<description><![CDATA[Soeben im F-Shop-Newsletter die finale Terminierung zum deutschen Grundregelwerk entdeckt, nämlich d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignright" title="Pathfinder GRW" src="http://thumbnails17.imagebam.com/4711/84113247101730.gif" alt="" width="140" height="180" />Soeben im F-Shop-Newsletter die finale Terminierung zum <strong>deutschen Grundregelwerk</strong> entdeckt, nämlich der 16.9. &#8211; dann geht es los. Für 49,95 Euro erhält man(n und ggf. auch frau!) das 576-seitige Hardcover und das knapp einem Monat nach Veröffentlichung des Originals.</p>
<p>Ebenfalls im September wird dann <strong>D1: Die Krone des Koboldkönigs</strong> erscheinen, wer <strong>Falkengrunds Letzte Hoffnung</strong> schon gespielt oder gelesen hat, ahnt, was ihn erwartet. Ersteres soll knapp 12 Euro kosten, letzteres gibt es noch gegen Portounkosten bei mir.</p>
<p>Das ganze kann man z.B. bei <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=104948&#38;site=1256&#38;type=b2&#38;bnb=2">NewWorlds</a> vorbestellen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Rezept gegen Bitterfotzigkeit, bitte!]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/07/30/ein-rezept-gegen-bitterfotzigkeit-bitte/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 17:26:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
<guid>http://souverena.com/2009/07/30/ein-rezept-gegen-bitterfotzigkeit-bitte/</guid>
<description><![CDATA[In ihrem Buch „Bitterfotze“ rechnet die schwedische Bestseller-Autorin Maria Sveland mit der „schein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><em></p>
<p></em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>In ihrem Buch „Bitterfotze“ rechnet die schwedische Bestseller-Autorin Maria Sveland mit der „schein-emanzipierten“ Gesellschaft ab: Sie lässt ihre Romanheldin Sara desillusioniert und frustriert  über ihr Dasein als junge Mutter, Hausfrau und Ehegattin nachdenken und scheut sich nicht zu provozieren. Seit kurzem gibt es den kontroversiellen Roman auch auf deutsch.<!--more--></em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Es gibt keine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Vor allem im privaten Bereich nicht. Viele gaukeln sich selbst vor in emanzipierten Partnerschaften zu leben, nur weil ihr Partner ein Mal pro Woche den Staubsauger zur Hand nimmt.“<strong> </strong></p>
<p>Maria Sveland kommt ohne Umschweife zur Sache: „Genau diese „Schein-Emanzipation“ ist der Grund allen Übels und lässt Frauen „bitterfotzig“ werden.“</p>
<p>„Bitterfotzig“ &#8211; abgeleitetes Adjektiv von „Bitterfotzigkeit“, Eigenschaft von „Bitterfotzen“. Die Wortkreation der schwedischen Autorin Maria Sveland lässt viele Leser die Nase rümpfen. Dennoch hat die 35-Jährige auf den provokanten Titel ihres Erstlingswerkes bestanden: „Dieses Wort bezeichnet exakt die Empfindungen, die viele Frauen haben, wenn sie kurz nach der Hochzeit ihr erstes Kind zur Welt bringen: Wie meine Protagonistin Sara fühlen sie sich schuldig und schämen sich, weil sie in ihrer Mutterrolle nicht die vollkommene Erfüllung finden. Sie erkennen, dass sie in Organisation von Haushalt und Erziehung viel mehr Verantwortung tragen als ihr Partner; das frustriert sie, macht sie zornig. Ich kenne das selbst: Ich war oft richtig angekotzt.“</p>
<p>Obwohl „Bitterfittan“, wie Svelands Werk im Original heißt, eine fiktionale Novelle ist, hat die Schwedin viele eigene Erfahrungen eingebaut: „Mein Mann war der erste, der das fertige Buch zu lesen bekam. Ich war damals sehr nervös und dann unglaublich erleichtert, als ich ihn herzhaft lachen hörte. Er erkannte uns beide in meinen Romanfiguren.“ Und auch die Leser können sich mit dem Protagonistenehepaar identifizieren: „Ich bekomme viele E-Mails von Leuten, die schreiben, dass meine Geschichte ebenso ihre eigene sein könnte. Das macht wahrscheinlich den Erfolg meines Buches aus.“</p>
<p>Über 150.000 Leser haben in Schweden dafür gesorgt, dass der Roman der zweifachen Mutter wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerlisten rangierte.</p>
<p>Die Geschichte: Sara setzt sich nach Teneriffa ab, um ihr bisheriges Leben zu resümieren. Sie ist mit einem erfolgreichen Mann verheiratet, hat ein Kind und lebt in einer Kleinfamilien-Idylle, die immer mehr zum Albtraum wird.</p>
<p>Dass das Buch auch am deutschsprachigen Markt Erfolg haben wird, bezweifelt Sveland nicht: „In Österreich gibt es, im Vergleich zu Schweden, weniger Kinderbetreuungseinrichtungen. Das heißt, Mütter stehen vor noch viel größeren organisatorischen Herausforderungen. Meiner Meinung nach können Frauen in einem System, das so viel von ihnen abverlangt, nicht glücklich werden.“</p>
<p>Müssen sich Frauen also mit ihrer Rolle als „Bitterfotzen“ abfinden, oder gibt es ein Rezept dagegen? „Erst einmal: „Bitterfotzigkeit“ ist ja kein durchwegs negativer Zustand. Damit Veränderungen stattfinden können, braucht es so starke Emotionen. Vielleicht ist mein Buch eine Art Rezept dagegen, weil in der Geschichte offen ausgesprochen wird, was viele heimlich empfinden, aus Scham aber nie zugeben würden: Dass sie überfordert, ausgelaugt und unzufrieden sind.“ <strong> </strong></p>
<p>Frau Sveland, wären Sie nicht Autorin dieses Romans: Wie hätten Sie reagiert, wenn Ihnen jemand „Bitterfotze“ zum Muttertag geschenkt hätte?“ „Ich wäre wohl etwas perplex gewesen, hätte zu lesen begonnen und der Inhalt hätte mich überrascht. Das Buch eignet sich aber durchaus auch als Vatertagsgeschenk, sofern man sich nicht vor Diskussionen scheut.“<strong> </strong></p>
<p>Maria Sveland wurde 1974 in Schweden geboren. Sie absolvierte ein Studium an der Universität Stockholm und arbeitet seitdem als Journalistin. Sveland ist, trotz Krisen, seit 14 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei Söhne.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klappe und Action: Filmische „One-Man-Band“ aus Litauen]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/07/30/klappe-und-action-filmische-%e2%80%9eone-man-band%e2%80%9c-aus-litauen/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 17:24:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
<guid>http://souverena.com/2009/07/30/klappe-und-action-filmische-%e2%80%9eone-man-band%e2%80%9c-aus-litauen/</guid>
<description><![CDATA[Ihm ist es als ersten baltischen Filmschaffenden gelungen, fernab seiner Heimat Aufmerksamkeit zu er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong></p>
<p></strong></p>
<p><strong>Ihm ist es als ersten baltischen Filmschaffenden gelungen, fernab seiner Heimat Aufmerksamkeit zu erregen. Mit seinem Filmdebut „Loss“ sorgt Maris Martinsons für internationales Aufsehen auf Festivals und stellt Vilnius, die Kulturhauptstadt 2009, in den Fokus der Filmwelt. Auch in Österreich ist der Kreative aus Litauen kein Unbekannter mehr. <!--more--></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auf den ersten Blick ist Maris Martinsons mit seinen breiten Schultern und der Glatze ein Mann, von dem man annimmt, er könne mit einem einzigen Schlag Tische zum Bersten bringen. Seine Arbeit zeigt allerdings ein anderes Bild des 49-Jährigen, nämlich das eines detailverliebten, sensiblen Perfektionisten.</p>
<p>Sein Film-Debut „Loss“ ist weltweit erfolgreich: „Die Handlung von ist zwar sehr litauisch“, so der Regisseur, „dennoch wird „Loss“ auf der ganzen Welt verstanden. Es geht um tiefe Emotionen und den schlichten Wunsch, der jeden von uns antreibt: Unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen.“ Hinter dem gebürtigen Letten, der vor über 15 Jahren nach Litauen ausgewandert ist, liegt kein einfacher Werdegang: „Wenn man aus einem Land wie Lettland kommt, das so klein ist und das niemand kennt, ist es natürlich sehr, sehr schwierig sich international einen Namen zu machen. Es gibt kaum staatliche Filmförderung und darum bin ich doppelt so stolz  auf meinen Erfolg.“ Bei den wichtigsten Filmpreisverleihungen Asiens erhielt Martinsons im Vorjahr zwei Auszeichnungen. Für sein nächstes Projekt, das momentan in Hong Kong realisiert wird, hat der Lette noch ambitioniertere Pläne: „Mit dem hole ich den Auslandsoscar im nächsten Jahr“, verrät er zwinkernd. Gelänge es ihm tatsächlich für die Academy Awards nominiert zu werden, käme das einer Sensation gleich: Immerhin produziert, finanziert, dreht und schneidet Martinsons auch sein neues Projekt nahezu im Alleingang. Nicht umsonst bezeichnet sich das Allround-Talent schmunzelnd als filmische „One-Man-Band“.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Ich will mit allem Respekt respektlos sein"]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/06/30/ich-will-mit-allem-respekt-respektlos-sein/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 20:28:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
<guid>http://souverena.com/2009/06/30/ich-will-mit-allem-respekt-respektlos-sein/</guid>
<description><![CDATA[Die bulgarische Allround-Künstlerin Mara Mattuschka wird auf der diesjährigen Diagonale besonders ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em> </em></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em></p>
<p></em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong>Die bulgarische Allround-Künstlerin Mara Mattuschka wird auf der diesjährigen Diagonale besonders geehrt: Ihr filmisches Schaffen steht im Mittelpunkt des Festivals. Hier verrät die selbsternannte „Erfinderin der Harmlosigkeit&#8221; warum sie in Wien &#8211; einer „Insel der Seeligen&#8221; &#8211; körperlich attackiert wurde, was sie von Auszeichnungen hält und wieso sie typisch wienerisch  ist.<em><!--more--></em></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Wieso der knallrote Nagellack an ihren kurzen Fingernägeln abgesplittert ist, erklärt sich bereits nach wenigen Minuten: Immer wieder kletzelt die Künstlerin daran herum, so dass sich kleine rote Lackpartikel über die weiße Tischdecke verteilen. Nicht aus Nervosität, wie sie erklärt, sondern weil sie immer etwas tun muss: „Ich bin fast ein Workaholic und muss immer in Bewegung sein. Deswegen ist mir auch nie langweilig.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Ihren Drang nach Aktivität lebt Mara Mattuschka in der Kunst aus: Sie ist Malerin, Sängerin, Performance-Künstlerin und Filmemacherin. Und nicht bescheiden stellt sie fest: „Aber ich könnte genauso  gut Schauspielerin und Schriftstellerin sein. Das Talent dazu hätte ich, aber mir fehlt die Zeit alle meine Begabungen auszuleben, deswegen nutze ich nur einen Teil davon.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Und dieser Teil wird hauptsächlich eingesetzt, um ein Ziel zu erreichen: „Ich will versuchen die Welt aus der Sicht von Anderen zu verstehen. Ich will diese Begrenzung, die man als Individuum hat, aufbrechen und versuchen die Beweggründe Dritter zu erfassen. Dieser Aspekt ist mir am wichtigsten.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Ihren Redefluss unterbrechend zündet sie sich eine Zigarette an, macht einen kurzen, hastigen Zug und sagt: „Ich mache mir aber nicht die Illusion, eine großartige Botschaft an die Welt zu haben, die unbedingt erhört werden muss.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mit ihren oft provokativen Arbeiten löst die gebürtige Bulgarin dennoch die unterschiedlichsten Reaktionen beim Publikum aus. „Ich bin in Wien sogar körperlich attackiert worden&#8221;, erzählt sie. „Das ist schon öfter vorgekommen. Man hat mich Faschistin genannt und gefragt, wie jemand wie ich Kinder in die Welt setzen kann. Wenn man jung ist und solchen Angriffen ausgesetzt wird, ist man natürlich überrascht. Man lernt aber damit umzugehen und Gott sei Dank gibt es auch viel positives Feedback.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Dass Provokation und das Brechen von Tabus zu extremen Reaktionen führt, ist Mattuschka bewusst. Missverstanden fühlt sich die selbsternannte „Erfinderin der Harmlosigkeit&#8221; manchmal trotzdem.</p>
<p style="text-align:justify;">Während sie erzählt, beobachtet sie ihre Umgebung ununterbrochen mit neugierigen Augen. Immer wieder fallen ihr neue Aspekte und Erläuterungen zu ihrer Arbeit ein. Es scheint, als wolle sie auch sich selbst erklären, wie ihr Arbeitsprozess von statten geht: „Was ich erlebe, während ich arbeite, ist das, was das Publikum danach in kleiner Dosis spürt. Während des Arbeitens versuche ich mich in gewisser Weise selbst herauszufordern. Nur wenn man mit einem total intensiven Gefühl ans Werk geht, kann ein Teilchen in Materie umgesetzt werden, so dass es andere auch so empfangen, wie ich es erlebt habe. Das ist irgendwie ein Transfer von Gefühl.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Die fast 50-Jährige beugt sich vor, stellt intensiven Blickkontakt her und fährt fort: „Verstehen Sie, was ich meine? Mich reizt genau das Peinliche, leicht Unangenehme, vielleicht sogar Unsympathische, weil ich es nicht verstehe. Das wirkt sich natürlich auf meine Werke aus. Was ich versuche, ist mit allem Respekt respektlos zu sein.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Eine klassische Preisträgerin ist Mattuschka aufgrund ihrer experimentellen und außergewöhnlichen Kunst nicht. Obwohl sie wichtige Auszeichnungen erhalten hat, ist ihre Einstellung Ehrungen gegenüber zwiegespalten: „Preise übermitteln einem oft das Gefühl, man könne bald in Pension gehen, so auf die Art: »Es reicht schon. Auf Wiedersehen!« Andererseits freue ich mich natürlich darüber. Es ist ja so: Wenn man etwas macht, woran man glaubt, will man auch, dass diese Dinge gesehen werden. So wie man seinen Kindern ein schönes, erfülltes Leben wünscht, so wünscht man sich das auch für seine Filme.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Als die Allround-Künstlerin von der Ehrung erfuhr, die ihr auf der diesjährigen Diagonale zu Teil wird, hat sie sich gefreut. Der direkte Kontakt zwischen Publikum und Regisseur ist traditionell ein wichtiger Aspekt des österreichischen Filmfestivals und gerade der gefällt ihr: „Das liebe ich, darauf freue ich mich wirklich. Viele Kollegen beklagen sich, dass die Fragen des Publikums dumm seien, das finde ich überhaupt nicht. Es kommen immer unerwartete Sachen dabei heraus. Bei jeder Diskussion ist mir bisher aufgrund der Fragen etwas Neues eingefallen. Manchmal hilft es sehr über die eigene Arbeit zu sprechen, weil einem plötzlich Lösungen einfallen, über die man vorher lange nachgedacht hat. Ich brauche diesen Dialog.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Das Publikum in Österreich eignet sich nicht besser oder schlechter für diese Form von Diskurs als anderswo, so die Künstlerin, die vor über 30 Jahren ihre Heimat verlassen hat, um sich in Wien als Malerin zu versuchen. Ihren Entschluss, als junges Mädchen nach Österreich auszuwandern, hat die gebürtige Bulgarin nie bereut: „In Wien kann man lange Zeit unbemerkt bleiben. Ich vergleiche die Stadt immer mit einer Insel der Seeligen oder einer Art Kloster, wo man lange vor sich hinwurschtln kann, was sehr gut ist, weil man in Ruhe gelassen wird. In den USA und in Deutschland werden Künstler eher auf ein Podest gestellt, da wird man dann nicht mehr in Frieden gelassen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Im Kommunismus aufgewachsen &#8211; „da war kein Platz für Träumerei&#8221; &#8211; verbringt Mattuschka Stunden in Wiener Kaffeehäusern, um zu sinnieren und zu philosophieren. „Ich bin so typisch wienerisch, wie die Kaffeehaustradition&#8221;, erklärt sie lachend in einer Mischung aus bulgarischem Akzent und breitem Wiener Dialekt. „Typischer kann man nicht sein.&#8221; Ihr Wermutstropfen: „Richtige Österreicherin werde ich trotzdem nie sein, weil ich einfach nicht hier aufgewachsen bin. Irgendwie bin ich schon Bulgarin, weil meine Wurzeln dort sind, aber ich bin vollkommen entfremdet.&#8221; Mit einer routinierten Handbewegung bringt sie ihre kurzen, schwarzen Haare in Ordnung, bevor sie ergänzt: „Daheim bin ich aber definitiv in Österreich.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Im Mai feiert Mara Mattuschka ihren 50. Geburtstag. Wie sie sich im Hinblick auf dieses Jubiläum fühlt? „Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich feiern werde. Ich komme mir nicht vor wie 50, sondern eher, sagen wir es so, zeitlos. Wie das ewige Kind. Aber wenn ich mit 20 gesehen hätte, wie ich jetzt bin, hätte ich mir gedacht: »Boah, nicht schlecht.« Mit diesem Resultat wäre ich damals wohl ganz zufrieden gewesen.&#8221;</p>
<p><strong> © Verena Randolf</strong></p>
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</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[500 Filme und zwei eckige Augen für die österreichische Identität]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/03/30/500-filme-und-zwei-eckige-augen-fur-die-osterreichische-identitat/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 20:25:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Fast 300 Stunden verbrachte die neue Leiterin der Diagonale in Vorbereitung auf das wichtigste Filmf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong> </strong></p>
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<p><em><strong>Fast 300 Stunden verbrachte die neue Leiterin der Diagonale in Vorbereitung auf das wichtigste Filmfestival Österreichs vor der Kinoleinwand. Hier spricht Barbara Pichler über ihr Bedürfnis nach einer Filmpause, das Schlimmste, was bei ihrem Debüt passieren könnte und die Schwierigkeit sich als Frau durchzusetzen.</strong><!--more--></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align:justify;">„Ob ich alles richtig gemacht habe?&#8221; Barbara Pichler lacht bevor sie antwortet: „Sagen wir es so, ich habe viele Dinge gemacht, die ich spannend und interessant fand und die ich nicht bereue. So gesehen habe ich wohl einiges richtig gemacht, ja.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Die designierte Diagonale-Intendantin geht mit ihrem Erfolg entspannt um.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass sie momentan eine der wichtigsten Positionen der österreichischen Filmbranche innehat, ist Pichler dennoch bewusst.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Aufnahme eines Filmes in das Diagonale-Programm ist für viele heimische Regisseure der erste Schritt in Richtung Erfolg und „wenn man es sehr polemisch zuspitzen wollte, könnte man sagen, ich suche die Filme aus, die auf der Diagonale gezeigt werden&#8221;, so Pichler. „Ich bin im Prinzip Letztverantwortliche für die inhaltlichen Entscheidungen.&#8221; Im Prinzip. Natürlich arbeitet die Wahl-Wienerin im Team: „Sich auf 500 Einreichungen alleine zu stürzen, ohne jegliche Kommunikation und Auseinandersetzung über die Filme ist unmöglich. Unser Team ist aber relativ klein.&#8221; Genau genommen gibt es für die drei auf der Diagonale gezeigten Sparten Spielfilm, Dokumentarfilm und Experimentalfilm nur jeweils eine zuständige Person. Und die einzige, die tatsächlich alle eingereichten Filme angesehen hat, bleibt die Intendantin selbst.</p>
<p style="text-align:justify;">Das bedeutet: Knapp 300 vor dem Bildschirm verbrachte Stunden, wenn man von einem achtstündigen Arbeitstag und einer 5-Tage-Woche ausgeht.</p>
<p style="text-align:justify;">„Ohne jetzt jammern zu wollen, die Arbeit ist natürlich extrem intensiv und sehr, sehr anstrengend. Nach diesen sechs Wochen, wo man nichts anderes tut, als Filme zu schauen gibt es schon den Punkt, wo man sagt: So und jetzt mal kurz Pause!&#8221; Für einen Moment macht sich der Anflug  eines Kärntner Dialektes bemerkbar, als sie den Satz schmunzelnd ergänzt: „Aber mir macht das ja Spaß. Eigentlich ist das für mich auch im Privaten oft Erholung.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Die Auswahlprozedur für das einzige nationale Filmfestival Österreichs in diesem Umfang ist aufwendig. Oft muss ein Film mehrmals angeschaut werden, „wenn man sich nicht sicher ist&#8221; und dann, so die Intendantin „gibt es wieder Filme, die springen einen an, die will man unbedingt haben.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Erfolgsrezept, wie so ein Werk, auszusehen hat, damit es genug Eigendynamik hat, um sie „anzuspringen&#8221;, gibt es nicht: „Ein Regisseur hat meine Aufmerksamkeit automatisch, sobald er einen Film bei der Diagonale abgibt.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Und dann wird selektiert. Von ca. 500 Einreichungen schafften es dieses Jahr 100 ins Programm. „Filme abzulehnen, macht natürlich keinen Spaß, weil man weiß, dass viel Zeit, Geld und Energie in die Arbeiten gesteckt wurde, egal wie überzeugend sie im Endeffekt sind.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Das Ziel, das die Diagonale als Festival des österreichischen Films erreichen will, ist es, die Bandbreite der heimischen Filmlandschaft darzustellen. Warum das wichtig ist?</p>
<p style="text-align:justify;">„Ich bin überzeugt davon, dass Filme und andere Kunstproduktionen etwas zum Verständnis der Welt und der eigenen Identität beitragen&#8221;, meint Pichler. Ihr Programm kann also in gewissem Sinne helfen „Österreich-Bewusstsein&#8221; zu definieren und zu stärken.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein objektiver Überblick über die konsumierbarsten und bedeutsamsten Werke des inländischen Kinos soll ihre Auswahl aber nicht sein, betont die Festivalleiterin.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein „Best Of&#8221; in gewissem Sinn ist das Programm trotzdem, „weil ich nur Filme ausgewählt habe, von denen ich überzeugt bin und von denen ich glaube, dass es Sinn macht, sie zur Diskussion zu stellen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Der Diskurs, der traditionell rund um die in Graz stattfindende Veranstaltung, geführt wird, ist der gebürtigen Tirolerin ein besonderes Anliegen. Das Beste, sagt sie, das ihr im Hinblick auf ihre erste Diagonale passieren kann, ist ein ordentlich stattfindender, konstruktiver Dialog zum Programm. Das Schlimmste hingegen „Wurschtigkeit&#8221; von Seiten des Publikums.</p>
<p style="text-align:justify;">Nachdenklich spielt die 40-Jährige mit ihren unauffälligen, blauen Ohrringen. „Wenn die Leute sagen würden: »Die Auswahl interessiert uns nicht« und dadurch keine Gespräche über das Programm entstehen würden, das fände ich am schlimmsten. Schlimmer als Kritik.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">An Kritik ist Pichler gewohnt. Bereits im Vorfeld musste sie sich immer wieder Vorwürfe gefallen lassen. Wiederholt wurde ihre Entscheidung bemängelt, den deutschen Regisseur Stefan Krohmer als Spezialgast auf das einzige Festival Österreichs einzuladen, bei dem &#8211; laut Kritikern &#8211; ausschließlich inländische Produktionen zu sehen sein sollten.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch das Tribut, das der Allround-Künstlerin Mara Mattuschka im Rahmen der Personale entgegengebracht wird, sorgte für Widerstand aus Kritikerreihen. Warum sollte einer Künstlerin, die sich nicht vorrangig mit Filmen beschäftigt, ein so wichtiger Aspekt des Festivals zuerkannt werden?</p>
<p style="text-align:justify;">„Ich wollte die Personale einer Frau widmen, weil Frauen oft zu kurz kommen in dieser Branche. Und Mattuschka ist eine konstante Figur in der österreichischen Film- und Kunstszene, der nie eine Huldigung zuteil wurde.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Die nach wie vor existierende Geschlechterdifferenzierung, davon ist Pichler überzeugt, macht auch vor der Kulturbranche nicht halt. „Es gibt immer noch sehr viel weniger weibliche Regisseurinnen und Produzentinnen, die große Filme machen.&#8221; Auch ihr Werdegang hätte anders ausgesehen, wäre sie als Mann zur Welt gekommen:</p>
<p style="text-align:justify;">„Ich hätte es leichter gehabt. Ich glaube einfach, dass Frauen immer noch ein bisschen mehr arbeiten müssen als Männer, um an den gleichen Punkt zu kommen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">In knapp zwei Wochen gibt die neue Leiterin des Festivals ihr Debüt. Nervosität und Aufregung steigen, je näher die Eröffnung der Diagonale am 17. März kommt. „Aber es ist gleichzeitig auch eine Anspannung, ob alles gut geht, ob das Programm ankommt und natürlich auch Vorfreude, weil man endlich präsentieren kann, woran man im vergangenen Jahr gearbeitet hat. &#8220;</p>
<p style="text-align:justify;">Dass Pichler, die momentan in Wien wohnt, aber in Tirol zur Welt gekommen und in Kärnten aufgewachsen ist, im letzten Jahr aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit nur wenig Freizeit hatte, ist ihr nicht anzusehen. Gut gelaunt stellt sie fest, dass berufliche Herausforderungen in einem gewissen Alter durchaus ihre Vorteile haben: „Ich bin inzwischen schon fast ein Jahr 40 und habe so viel zu tun gehabt, dass ich keine Zeit hatte darüber nachzudenken! Die Dinge, mit denen ich beschäftigt war, waren so viel interessanter, als mir zu überlegen, ob mein 40er ein Problem ist.&#8221;</p>
<p><strong> © Verena Randolf</strong></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA["Österreich hat den Oscar nicht nötig"]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/03/30/gotz-spielmann-uber-liebe-erfolgsdruck-und-seinen-wunsch-einen-%e2%80%9eschirchen-faden-film-zu-machen/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 20:22:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Götz Spielmann über Liebe, Erfolgsdruck und seinen Wunsch einen „schiachen, faden Film&#8221; zu mac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;"><strong></p>
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<p><strong>Götz Spielmann über Liebe, Erfolgsdruck und seinen Wunsch einen „schiachen, faden Film&#8221; zu machen.<br />
</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Stress und leichte Anzeichen von Erschöpfung sind dem Oscar nominierten Regisseur deutlich ins Gesicht geschrieben. Zwei Tage vor seiner Abreise nach L.A., wo am 22. Februar die diesjährigen Oscars verliehen werden, strahlt der gebürtige Welser dennoch Ruhe und Gelassenheit aus. Entspannt zurückgelehnt und mit verschränkten Beinen zieht der leidenschaftliche Raucher an seiner selbstgedrehten Zigarette und denkt sorgfältig über seine Wortwahl nach, bevor er antwortet: „Bin ich ein Perfektionist? Weiß ich nicht&#8230;ja doch. Ich glaube, man ist auf der Welt, um das, was man macht, möglichst gut zu machen. Und in der Kunst ist es wichtig, dass die Form perfekt ist.&#8221;</strong><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Revanche, der Film, der unter Spielmanns Regie und nach dessen Drehbuch entstanden ist, ist voll mit gut durchdachten Elementen, die Beweis für die Akribie des Filmemachers sind. Hinter Szenen, die für den Laien vielleicht banal und unspektakulär wirken, liegen lange Arbeit und zentimetergenaue Kamerapositionierungen. Als Bestätigung für den Erfolg seiner Leistung winkt nun der meist begehrte Preis der Filmbranche.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Besondere an Revanche: Wenige Schnitte, wenige Großaufnahmen, wenig Bewegung. Und trotz minimaler Anwendung filmischer Hilfsmittel maximale Effekterzielung beim Publikum. Durch die Kraft einfacher Bilder sollen dem Zuschauer die wichtigsten Botschaften unbewusst suggeriert werden, das sei das Ziel seiner Arbeit, meint der 48-Jährige.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Ergebnis, so die Prämisse des Filmemachers zu Beginn der Dreharbeiten, sollte „fad und schiach&#8221; und damit ehrlich werden. Wenige Effekte führen also zu ehrlichen Filmen? Der Regisseur lacht und schüttelt amüsiert den Kopf: „Nein, das ist jetzt nicht das Spielmann-Dogma. Es kann auch ehrlich sein, wenn man viel schneidet. Aber wenn man filmt, um nicht den größtmöglichen Effekt, sondern die größtmögliche Genauigkeit zu erzielen, das, würde ich sagen, ist ehrlich.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Ebenso ehrlich wie die filmische Annäherungsweise an Inhalte, sind Spielmanns Protagonisten selbst. Er erzählt von Einwanderern, Prostituierten, alten Bauern. Von Randfiguren der Gesellschaft und deren offensichtlichen Problemen, Wünschen und Träumen. „Bürgerliche Welten hingegen interessieren mich nicht so, weil alles, was problematisch und konfliktträchtig ist, sehr im Verborgenen, Verdrängten passiert. Aufzuzeigen, dass die heile Welt nicht so heil ist, ist für mich nicht spannend.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Das Attribut „typisch österreichisch&#8221; will der Künstler seinen Filmen nicht bedingungslos anheften: „Meine Filme gehen mit dem Land und mit den Menschen mit großer Genauigkeit um, insofern sind sie sehr mit diesem Land verbunden. Andererseits geht es in allen meinen Filmen auch um Konflikte, um menschliches Verhalten, also um Zustände, die nicht österreichisch sondern fundamental menschlich sind. Darum werden meine Filme auch überall in der Welt verstanden.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Stoff für zwischenmenschliche Konflikte bietet vor allem die Liebe, und die hält Spielmann für spannend genug, um sie als Grundprinzip vieler seiner Erzählungen geltend zu machen. Die harmonische, unkomplizierte, wahre Liebe sucht man in seinen Filmen allerdings vergeblich. Gibt es die seiner Meinung nach nicht? Spielmann lehnt sich zurück, zündet sich noch eine Selbstgedrehte an und denkt nach: „Es gibt sie, aber es gibt sie sehr oft auch nicht. Jemandem, der mir sagt er habe sein ganzes Leben die wahre, harmonische Liebe erfahren, dem glaube ich kein Wort. Das glaube ich nicht und ich habe es auch bei niemandem jemals gesehen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Er nimmt sein Glas in die Hand, denkt ein paar Sekunden nach, trinkt einen Schluck Weißwein und ergänzt: „Aber ja, um es ganz simpel zu sagen: Ich glaube letztlich an die Liebe und darum interessiert es mich, woran sie scheitert.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Auch in den Liebes- und Sexszenen ist es dem Regisseur wichtig, möglichst authentische und stimmige Bilder zu filmen. Der brutale, ehebrecherische Sex einer Supermarktverkäuferin am Esszimmertisch wirkt real, ebenso wie die sexuelle Begegnung einer Prostituierten im Wiener Bordell: Die Schauspieler agieren, als würden sie die Anwesenheit der Kameras und des Filmteams vergessen. „Wichtig für solche Szenen ist es, Schauspieler auszuwählen, die den Ehrgeiz und die Radikalität haben, dass sie das als Schauspieler probieren wollen. Außerdem ist wichtig, dass ihnen klar ist, dass sie Figuren spielen und nicht zeigen, wie sie privat Sex haben und auch dass mir vertrauen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Dass das Vertrauen, das in den Regisseur gesetzt wurde, nicht umsonst war, zeigt nach 14 bereits gewonnenen, internationalen Preisen, nicht zuletzt die Oscarnominierung für den besten fremdsprachigen Film. Positiver Nebeneffekt dieser Nominierung sei vor allem die vermehrte Medienresonanz und die daraus resultierende gestiegene Wahrnehmung des heimischen Publikums: „Ich spreche zwar mit allen meinen Filmen ein breites Publikum an, das Publikum reagiert nur nicht darauf, von mir angesprochen zu werden&#8221;, bedauert der Filmemacher mit ironischem Lächeln. Die Österreicher, kritisiert Spielmann, seien schwer von heimischen Produktionen zu überzeugen: „In anderen Ländern ist das definitiv anders. Ich glaube, ein Problem in unserem Land ist, dass es ein Land ohne tiefer gehendes Selbstbewusstsein ist. Deswegen gibt es auch so viel primitiven Patriotismus, der immer wieder hervorschwappt. Und weil Österreich ein Land mit geringem Selbstbewusstsein ist, glaubt man auch, die Dinge aus dem eigenen Land haben einen geringen Wert und was den Film betrifft, täuscht man sich vehement.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Der Oscar als Beweis für die Qualität des heimischen Filmes? Spekulationen rund um Erfolgsdruck, der durch die Nominierung auf seinen Schultern lastet, weist Spielmann energisch zurück: „Es wäre kindisch und vermessen zu glauben der österreichische Film bräuchte einen Oscar, um eine Bestätigung zu erhalten. Das haben wir nicht mehr nötig. Wir sind zu gut, um das nötig zu haben.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Bereits die Nominierung für den Academy Award sei schon eine große Bestätigung für das Filmland Österreich: „Wir brauchen nicht unbescheiden zu sein. Es ist zuletzt vor 21 Jahren einem Land gelungen, dass es einen Auslands-Oscar gewonnen hat und im nächsten Jahr wieder nominiert wurde.&#8221;</p>
<p>Damals schafften das die Dänen. Und die haben auch beim zweiten Mal gewonnen.<strong> © Verena Randolf</strong></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Surfwochenende in Crescent Head]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/03/30/%e2%80%9ehave-fun-and-look-cool%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:19:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Have Fun and Look Cool“ (DIE WOCHE in Australien) “Hop on, Hop on”, Simon strahlt mich an. Grazil, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><strong><span style="text-decoration:underline;">„Have Fun and Look Cool“ (DIE WOCHE in Australien)<br />
</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:26pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span lang="EN-GB">“Hop on, Hop on”, Simon strahlt mich an. </span>Grazil, geradezu elfengleich gleite ich mit meinem durchtrainierten Körper auf das Surfboard, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Ich werfe einen Blick über meine Schulter, spüre die Welle kommen und beginne zu paddeln.<!--more--></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Meine Hand knallt unsanft gegen das eiserne Bettgestell, ich schaue verdutzt um mich und höre das leise Kichern meine Mitbewohners Chris, der heute wohl schon zum dritten Mal durch meine nächtlichen Surf-Abenteuer geweckt wird. Welches das dominierende Thema beim Frühstück mit unseren acht anderen Mitbewohnern sein wird, kann ich mir denken: Wie am Morgen zuvor werden sich alle vor Lachen kaum halten können, wenn Chris erzählt, wie ich wieder Mal versucht habe aus meinem kleinen Bett im regnerischen Sydney raus in den großen Pazifik zu paddeln und die perfekte welle zu stehen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Und wie am Morgen zuvor werde ich selber herzhaft mitlachen und mich insgeheim fragen, worüber wir uns wohl unterhalten würden, hätte ich diesen Wochenend-Surfkurs nicht gemacht!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Obwohl ich mittlerweile seit ein paar Tagen aus Crescent Head zurück bin, schmerzen meine Glieder nach wie vor wie am ersten Tag. Die Bilder von der Welle, dem Brett und den knackigen Surflehrern in meinem Kopf sind Gott sei Dank noch ebenso lebendig. Genauso wie der unbedingte Wunsch eine gute Welle zu finden, auf der man Richtung Strand gleiten kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Von der Faszination, die von diesem Sport ausgeht, hört man – vor allem hier in Australien – ständig.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">31. Januar 2008 – Meine Meinung: Viel Hype um nichts, bzw. wenig. Besser als Snowboarden wird´s ja wohl kaum sein?! Den hübschen, durchtrainierten Surfern in Bondi schaut man zwar gerne mal hinterher (den unbewussten Wunsch ihnen wie ein Bauarbeiter nachzupfeifen, habe ich nach einem Monat Australien zu guter Letzt erfolgreich, und scheinbar endgültig unterdrückt) außer dem coolen Look ist aber wohl nicht viel dahinter.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Im Gegensatz zu vielen anderen, die mit mir im Bus nach Crescent Head sitzen, bin ich also durchaus skeptisch, was in den kommenden Tagen auf mich zukommt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die Skepsis steigt ob lustiger „Get-to-know-each-other“-Spielchen während der Busfahrt und erreicht ihren Höhepunkt, als ich um acht Uhr morgens am nächsten Tag mit nassem Neoprenanzug auf den wolkenverhangenen Horizont und das Meer starre, das mir wütend riesengroße Wellen entgegenschleudert.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ich bekomme letzte Instruktionen von Todd und Simon, unseren Surflehrern von der Mojosurf-Crew. Die beiden sind der personifizierte Albtraum jedes Morgenmuffels und es verwundert mich aufrichtig, dass sich, in Anbetracht von so viel guter Laune, überhaupt Wolken am Himmel halten können: Wäre ich die Sonne, würde ich das Strahlen der zwei als Herausforderung betrachten und aus purem Trotz hinter den Wolken hervorkommen. Die Sonne ist nicht in Duellier-Laune, es bleibt also bewölkt und regnerisch. Wir machen uns trotzdem auf den weg ins Wasser.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die ersten Versuche auf dem Brett zum Stehen zu kommen, scheitern naturgemäß. Aber ein gewisser Ehrgeiz macht sich schnell bemerkbar! Schneller als erwartet schaffe ich es, auf dem Brett zu stehen. Bevor ich es weiß, habe ich meine Einstellung noch mal überdacht:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">01. Februar 2008 – Meine Meinung: Surfen ist das Allerbeste! Snowboarden ist Kinderkram dagegen, so wenig Hype um so eine tolle Sache?!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die aufgrund konditioneller Mängel gefühlten Stunden im Wasser, vergehen wie die Minuten, die sie tatsächlich sind. Und ich bin froh darüber.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Der Tag ist geprägt von Euphorie und Frustration. Eine Ambivalenz, wie sie wahrscheinlich nur Mansich-depressive und Surfanfänger kennen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Eine Freizeitbeschäftigung genau nach meinem Geschmack: Körperlich und psychisch geht man an seine Grenzen. Obwohl man kurz vorm Kollabieren ist, macht man weiter und aktiviert die letzten Kraftreserven, die man aufbringen kann, um noch mal rauszupaddeln und die Welle, diesmal richtig, zu nehmen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Als ich am Ende des Tages aus dem Wasser wate, bin ich erschöpft aber glücklich, hungrig und in freudiger Erwartung auf ein kühles Bier und einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer im Camp.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Zeit, Bilanz über eventuelle körperliche Schäden zu ziehen:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Was sich am Nachmittag angefühlt hat wie ein Milzriss – oder zumindest wie ein Leistenbruch – stellt sich als Muskelkater in der Bauchgegend heraus. An den „bis zu den Knochen aufgeschundenen“ Fingerspitzen, ist nur die oberste Hautschicht abgeschürft und die höllisch schmerzenden gezerrten und gedehnten Sehnen im ganzen Körper sind nur mikroskopisch kleine Risse in den Muskelfasern.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ein Indianer kennt keinen Schmerz – ein Surfer auch nicht!</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">Beim Lagerfeuer unterhalte ich mich mit John, der im Surfcamp arbeitet. Spätestens als ich ihn frage, ab wann denn nun der Spaß die körperlichen Schmerzen überwiegt und er mir einen entgeisterten Blick zuwirft, der mehr als tausend Worte sagt und mich anbrüllt: „Wenn es dir bis jetzt noch keinen Spaß macht, wird das nie was!“, weiß ich: Trotz aller Leidenschaft – Surfbabe wird aus mir wohl keines mehr. Aber einen Versuch war es wert.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schweizer  Familie setzt Zeichen für Klimaschutz]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/03/30/rund-um-die-welt-schweizer-familie-setzt-zeichen-fur-klimaschutz/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:16:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Rund um die Welt (DIE WOCHE in Australien) Kein fester Wohnsitz, keine geregelte Arbeit und kein fix]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="text-decoration:underline;"></p>
<p></span></p>
<p>Rund um die Welt (DIE WOCHE in Australien)</p>
<p><strong>Kein fester Wohnsitz, keine geregelte Arbeit und kein fixes Einkommen. Das sind seit mehr als fünf Jahren die Eckpfeiler des Alltags einer jungen Schweizer Familie. Eines Alltags, der im herkömmlichen Sinn eigentlich keiner ist. Was für Viele nach sozialem Abstieg aufgrund widriger Umstände klingt, ist in Wirklichkeit die Geschichte einer der größten Abenteurerfamilien des 21. Jahrhunderts.<!--more--></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Wenn man 5000 Meilen per Schiff, 2500 Kilometer auf dem Fahrradsattel und 4000 Meter Kletterpartie hinter sich gebracht hat, kann man getrost von einem abenteuerlichen Leben sprechen. Wenn man diese Strecken noch dazu als Ungeborenes im Bauch seiner Mutter bewältigt hat, muss man sich wohl auf ein spannendes Leben gefasst machen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Während andere Kinder meist bestenfalls vom zweiwöchigen Strandurlaub auf den griechischen Inseln oder der italienischen Riviera berichten können, hat die kleine Salina bereits viel zu erzählen. Sie hat, bis sie ins Volksschulalter kommt, wahrscheinlich schon ein Mal die Welt umrundet und die höchsten Gipfel der fünf Kontinente gesehen. Mit Reiseberichten und Auslandserfahrungen wird die kleine Schweizerin, die im südamerikanischen Patagonien zur Welt kam, bei ihrem Eintritt in die Grundschule also nicht wirklich zu beeindrucken sein. Zu verdanken hat die fast Dreijährige das ihren Eltern, Dario und Sabine Schwörer, und der Mission, die die beiden im Zeichen des Umweltschutzes seit Dezember 2002 verfolgen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Als der mittlerweile 39-jährige Dario Schwörer, ausgebildeter Bergführer, Schilehrer und Geologe, sein „Büro“ von Jahr zu Jahr „schmelzen“ sah, beschloss er gemeinsam mit seiner Frau Sabine das Projekt „Top to Top“ ins Leben zu rufen, um ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ziel ist es aller Welt zu zeigen, dass man mit reiner Muskel- und Windkraft rund um die Welt reisen kann. Und zwar ausschließlich damit: Sowohl öffentliche Verkehrsmittel als auch Rolltreppen werden gemieden. Und als wäre das nicht schon Herausforderung genug, will das Ehepaar, das neben Salina auch Söhnchen Andri stets bei sich hat, auf jedem der fünf Kontinente, den jeweils höchsten Gipfel bezwingen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Besonders wichtig ist den beiden die Aufklärung über alternative Fortbewegungsmöglichkeiten dort, wo man die Hoffnungsträger der Zukunft erreicht: In Schulen. Aus diesem Grund werden regelmäßig Besuche in Klassen rund um den Globus organisiert.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Mittels Malwettbewerben und gemeinsamen Brainstorming soll das Bewusstsein der Kinder für umweltschonende Fortbewegungsmöglichkeiten gefestigt werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--> Und wenn man die Bilanz der Schwörers der letzten Jahre ansieht, weiß man, dass vielen Kindern ihre Botschaft mit auf den Weg gegeben wurde: Mittlerweile können die Schweizer auf 400 000 gekletterte Höhenmeter, 18 000 geradelte Kilometer und 70 000 gesegelte Seemeilen zurückblicken.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Eine reife Leistung, bei der sich vor allem eine Frage aufdrängt: Wie lässt sich ein derartiges Vorhaben finanzieren?</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Auch wenn man mittels Muskelkraft die Erde bereisen kann, von Luft und Liebe zu leben gelingt den Schweizer Abenteurern wohl nicht.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nicht ganz jedenfalls. Mit Nebenjobs, Spenden, Sponsorengeldern finanzieren sich die Vier ihre reise um die Welt, die noch bis 2012 dauern soll. Dass die nach Beendigung ihres Abenteuers ein normales, sesshaftes Leben in der Schweiz, mit anschließendem ruhigem Lebensabend in den Alpen verbringen, bleibt aber zu bezweifeln.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[]]></title>
<link>http://leademae.wordpress.com/2009/11/15/138/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 03:34:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>leademae</dc:creator>
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<description><![CDATA[süddeutsche zeitung, bayern teil, 27/08/2009]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><pre style="text-align:center;">süddeutsche zeitung, bayern teil, 27/08/2009<strong>
</strong><img class="alignright size-full wp-image-152" title="bayern, evtl. nach dem klimawandel " src="http://leademae.wordpress.com/files/2009/11/bayern.jpg" alt="" width="563" height="478" /></pre>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die eigene Internetseite bekannter machen]]></title>
<link>http://denkertipp.wordpress.com/2009/05/31/die-eigene-internetseite-bekannter-machen/</link>
<pubDate>Sun, 31 May 2009 14:17:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>denkertipp</dc:creator>
<guid>http://denkertipp.wordpress.com/2009/05/31/die-eigene-internetseite-bekannter-machen/</guid>
<description><![CDATA[Wer seine Internetseite fertig erstellt und online gestellt hat, kommt unweigerlich vor die Frage: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer seine Internetseite fertig erstellt und online gestellt hat, kommt unweigerlich vor die Frage: &#8220;Wie mache ich jetzt meine Internetseite bekannt&#8221;. Das ist gar nicht so einfach, auch wenn es viele Möglichkeiten gibt.</p>
<p>Wichtig ist, dass man erst mal wahrgenommen wird und dies kann man erreichen durch einen Artikel bei <a title="Artikel bei OnlinePresse.info einstellen" href="http://www.onlinepresse.info/" target="_blank">OnlinePresse.info</a> &#8211; dem Portal für Neuigkeiten und Nachrichten. Der besondere Vorteil ist, dass die Meldung sowohl direkt auf <a title="Berichte bei OnlinePresse.info schreiben" href="http://www.onlinepresse.info/" target="_blank">OnlinePresse.info</a> angezeigt wird, aber vor allem &#8211; und das passiert unauffällig im Hintergrund &#8211; die Nachricht an über 200 weitere Portale weitergeleitet und dort ebenso veröffentlicht wird. Der Clou dabei ist, dass hier eine hohe Reichweite an Lesern gewonnen wird, die den Bericht zu lesen bekommen und gleichzeitig erhält man <a title="Links für den Linkaufbau - Backlinks" href="http://www.ss4w.de/optimaler-linkaufbau.php" target="_blank">Links</a>, damit ist dies ein optimaler <a title="Linkaufbau Linkpopularität" href="http://www.ss4w.de/erfolgreiche-links.php" target="_blank">Linkaufbau</a> für die Domain.</p>
<p>Die Suchmaschinen crawlen dann die neue Webseite besser und die Homepage erhält oft eine bessere Position in den Suchmaschinen Ergebnissen. Bei den großen Suchmaschinen muss man sich übrigens nicht mehr anmelden, gerade durch so einen Artikel finden die Suchmaschinen die neue Webseite selber und nehmen diese automatisch auf.</p>
<p>Als nächstes sollte man sich in <a title="in Webkataloge eintragen" href="http://www.onlinepresse.info/webkataloge" target="_blank">Webkataloge</a> eintragen, es gibt sehr viele Webkataloge in denen Internet Nutzer nach einer passenden Webseite zu einem bestimmten Suchbegriff suchen. Daher ist es wichtig, dass man sich Mühe bei der Beschreibung gibt, denn je ausführlicher und besser beschreibend diese ist, desto öfter wird bei den Suchergebnissen die eigene Webseite angezeigt.</p>
<p>So, das ist erst mal eine Menge Arbeit, die aber getan werden muss&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Coaching für Menschen in Schwellensituationen]]></title>
<link>http://coachingroom.wordpress.com/2009/05/28/coaching-fur-menschen-in-schwellensituationen/</link>
<pubDate>Thu, 28 May 2009 17:26:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>jochenscheel</dc:creator>
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<description><![CDATA[In neuer Gestalt und mit dem Schwerpunkt Schwellensituation wieder online: jochen-scheel.de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In neuer Gestalt und mit dem Schwerpunkt Schwellensituation wieder online: jochen-scheel.de]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fritz Ostermayer, Gründer des ORF Jugendsenders FM4, Musiker, Schriftsteller, Journalist, und DJ, inszeniert sein erstes Theaterstück. Mit prominenter Besetzung.]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/05/16/fritz-ostermayer-grunder-des-orf-jugendsenders-fm4-mu-siker-schriftsteller-journalist-und-dj-inszeniert-sein-erstes-theaterstuck-mit-prominenter-besetzung/</link>
<pubDate>Sat, 16 May 2009 14:40:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
<guid>http://souverena.com/2009/05/16/fritz-ostermayer-grunder-des-orf-jugendsenders-fm4-mu-siker-schriftsteller-journalist-und-dj-inszeniert-sein-erstes-theaterstuck-mit-prominenter-besetzung/</guid>
<description><![CDATA[Grenzgänger mit Spielbeinchen macht „Tortenstück&#8221; Fritz Ostermayer ist einer, „der alles macht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'>
<p><strong>Grenzgänger mit Spielbeinchen macht „Tortenstück&#8221;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Fritz Ostermayer ist einer, „der alles macht und nichts kann.&#8221; Er ist ein „selbsternannter Dilettant&#8221;, ein „Freund des Scheiterns<strong> </strong>auf hohem Niveau&#8221; und zudem ein „zutiefst ehrgeizloser Mensch&#8221;. Ein „doppelter Schizo, himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt&#8221;.  Ein „lebensgieriger, exzessiver, romantisch-anarchistischer Grenzgänger&#8221;, dem nur weniges so zuwider ist wie Parteipolitik und Christentum. Einer mit „vielen Spielbeinchen und keinem Standbein.&#8221;</p>
<p>So sieht Fritz Ostermayer Fritz Ostermayer.<!--more--></p>
<p>Jetzt dilettiert der gebürtige Burgenländer erstmals als Produzent einer Tanzperformance. Im Auftrag des Donaufestivals Krems, das von 22.4. bis 2.5. unter dem Motto „Fake Reality&#8221; stattfindet, hat Ostermayer ein Tanz-, Sing- und Rührstück mit dem Titel „Das Tortenstück&#8221; geschrieben.</p>
<p>Seine Belegschaft: Dilettanten. („Das Wort „Dilettant lässt sich ja von „Liebender&#8221; ableiten, d.h. man macht etwas, weil man es liebt, nicht weil man es gelernt hat&#8221;, so Ostermayer.)</p>
<p>Bis auf zwei professionelle Tänzerinnen besteht die gesamte Crew aus Laien. Allerdings durchaus prominenten Laien.</p>
<p>Die Besetzung liest sich in Auszügen etwa so: Christoph Grissemann, Kabarettist; Anja Plaschg, Soap&#38;Skin Sängerin; Peter Hörmanseder, Mitglied des Mediensatiriker-Trios maschek; Melita Jurisic, Schauspielerin; Oliver Welter, Naked-Lunch Frontmann, etc.</p>
<p>Die Proben für „Das Tortenstück&#8221;, das am 22.04. im Kremser Stadtsaal seine Uraufführung feiert, laufen seit ca. vier Wochen auf Hochtouren. Einfach sind diese Zusammentreffen aber nicht: „Einige der Prominenten sind ziemlich tollpatschig. Christoph Grissemann, zum Beispiel, ist ganz schön ungeschickt&#8221;, lacht Ostermayer. „Aber das ist gut so, die Mischung von Profis und Amateuren macht das Projekt ja spannend.&#8221;</p>
<p>Gegensätze faszinieren den 52-Jährigen in all seinen Tätigkeitsbereichen: Mit seiner Band „Neigungsgruppe Sex, Gewalt und gute Laune&#8221; kombiniert er extreme „Häuslsprache&#8221; mit sehr zärtlichen Elementen. In seinem Lebenswerk, dem Roman, den er seit drei Jahren schreibt, prallen tragisches und lächerliches aufeinander und auch bei seinem Debüt als Tanzperformance-Produzent will er dem Publikum „kalt-warm&#8221; geben.</p>
<p>Das mit 30.000 Euro budgetierte Auftragswerk „Tortenstück&#8221; entstand in circa zwei Monaten. „Obwohl: So genau kann man das gar nicht sagen&#8221;, schränkt der  bekennende Velvet-Underground-Fan Ostermayer ein. „Ich sitze im Wirtshaus &#8211; meistens im „Rebhuhn&#8221; &#8211; dann fällt mir etwas ein und ich schreibe, schreibe, schreibe. Aber das mache ich jetzt nicht tagtäglich.&#8221;</p>
<p>Jeden Tag derselben Arbeit nachzugehen ist nichts für den geschiedenen Allround-Künstler: „Meine Mutter wollte, dass ich nach der Matura sofort zur Post gehe und Beamter werde. Ich wusste aber schon früh, dass das nichts für mich ist. Ich wollte eigentlich immer Musiker werden.&#8221;</p>
<p>Eigentlich. Wirklich viel, so der zweifache Vater,  musste er für seinen Erfolg bisher nicht tun. Er ist auf die Sonnenseite des Lebens gefallen: „Das hat bis jetzt hing´haut, ja. Hat vielleicht auch etwas mit meiner Ehrgeizlosigkeit zu tun.&#8221; Als „Siegertyp&#8221; sieht sich Ostermayer dennoch nicht. „Ich hasse Sieger. Diese „Der-Beste-Überlebt-Kultur&#8221;, in der wir leben, ist mir zutiefst zuwider.&#8221; Seine Anleitung für ein Leben zwischen Sieg und Scheitern hat er gefunden. Nun darf man gespannt sein, welchem Rezept sein „Tortenstück&#8221; folgt.</p>
<p><strong>© Verena Randolf</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einmalige Texte - einmaliger Content - bringt den Erfolg]]></title>
<link>http://denkertipp.wordpress.com/2009/05/13/einmalige-texte-einmaliger-content-bringt-den-erfolg/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 21:26:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>denkertipp</dc:creator>
<guid>http://denkertipp.wordpress.com/2009/05/13/einmalige-texte-einmaliger-content-bringt-den-erfolg/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man im Internet etwas schreibt, egal ob auf einem Blog, seiner Webseite oder in Pressediensten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn man im Internet etwas schreibt, egal ob auf einem Blog, seiner Webseite oder in <a><u>Pressediensten</u></a> so ist es von enormer Wichtigkeit, dass diese Texte, Berichte und Artikel &#8220;einmalig&#8221; sind, das bedeutet, dass diese Texte ansonsten nirgends anders wo veröffentlicht sein dürfen, es sei denn, es handelt sich um ein Zitat.</p>
<p>Warum ist das so?</p>
<p>Besonderer Wert liegt an Texten, die von einem Autor geschrieben wurden, das bedeutet, wenn ein Text bisher noch nirgends erschienen ist und das Erste mal auftaucht ordnen die Suchmaschinen exclusiv diesem Autor zu, dass er der Urheber dieses Textes ist. Kopiert jetzt eine andere Seite den Text und der Text erscheint das zweite Mal ist von &#8220;Napping&#8221; die Rede und das wertet diese zweite Erscheinung des Artikels auf der entsprechenden Domain deutlich ab, kann sogar dazu führen, dass diese Internetseite ganz in der Blackliste bzw. Sandbox landet.</p>
<p>Die Suchmaschinen sind mittlerweile intelligent, sie erkennen, wer wo was geschrieben hat. Ich möchte hier technisch nicht auf die Einzelheiten eingehen, sonst macht sich noch jemand die Mühe diese zu umgehen und das wäre nicht der Sinn und Zweck der Sache.</p>
<p>Wenn ein Betreiber jetzt aber denkt, er kopiert seine Artikel massenweise in &#8220;Konkurrenz&#8221; Portale mit dem Ziel, diese abzuwerten, so geht dieser Versuch nach hinten los, auch das erkennen die intelligenten Suchmaschinen und werten zur Bestrafung die eigene Domain ab, was letztendlich dazu führen kann, dass diese Domain ganz aus den Suchmaschinen Index´es herausfliegt und das dann mindestens für Monate, manchmal sogar Jahre, und damit ist diese Domain unbrauchbar und wertlos.</p>
<p>Anders verhält es sich, wenn Links ganz klar und eindeutig als &#8220;Empfehlung&#8221; deklariert sind, dann gehen die Suchmaschinen von einem &#8220;Zitat&#8221; aus, das dann sogar die eigene Webseite aufwerten kann. Ich sage jetzt bewusst &#8220;kann&#8221;, denn es gibt immer wieder Schlaumeier, die sich für besonders gerissen und clever halten und denken, sie zitieren jetzt einfach eine hochwertige Domain wie z.B. Google und schon würden sie aufgewertet werden.  Genau in solchen Fällen passiert aber wiederum genau das Gegenteil.</p>
<p>Grundsätzlich möchte ich feststellen, dass den größen Erfolg die Webseiten haben, die &#8220;einfach nur thematisch schreiben&#8221; ohne zu versuchen irgendwelche Optimierungskünste einzusetzen, sich also auf die Einmaligkeit ihres Inhaltes zu konzentrieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interne Turbulenzen, verrückte Lacher, beleidigte Politiker: maschek.redet.drüber.  Im Interview mit der WZ.]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/05/08/interne-turbulenzen-verruckte-lacher-beleidigte-politiker-maschekredetdruber-im-interview-mit-der-wz/</link>
<pubDate>Fri, 08 May 2009 16:10:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
<guid>http://souverena.com/2009/05/08/interne-turbulenzen-verruckte-lacher-beleidigte-politiker-maschekredetdruber-im-interview-mit-der-wz/</guid>
<description><![CDATA[10 Jahre lang ganz schön frech Ende der 90er: Drei Studenten sitzen in einem verrauchten WG-Zimmer. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong></p>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>10 Jahre lang ganz schön frech</strong></p>
<p>Ende der 90er: Drei Studenten sitzen in einem verrauchten WG-Zimmer. Zwei Österreicher und ein Deutscher. Bierdosen stapeln sich, Aschenbecher quellen über, im Hintergrund läuft, bei abgestelltem Ton, die Wiederholung einer Parlamentssitzung auf ORF2. Plötzlich hat einer eine Idee.<!--more--></p>
<p>So oder so ähnlich kann man sie sich vorstellen &#8211; die Geburtsstunde des Satiriker-Trios maschek.</p>
<p>10 Jahre nach der feuchtfröhlichen Zusammenkunft sitzen die drei Enddreißiger in einer Ledercouch auf der Bühne des Rabenhoftheaters.</p>
<p>Die Zuschauer verfolgen gebannt eine TV-Übertragung der Regierungsangelobung auf der Leinwand im Hintergrund und viele haben Tränen in den Augen.</p>
<p>Das Lachen kann sich kaum jemand verkneifen, wenn Robert Stachel, Ulrich Salamun und Peter Hörmanseder alias maschek den Politikern ihre Stimmen leihen und Minister, Kanzler und Bundespräsidenten sagen lassen, was die sich vielleicht wirklich denken: „Wenn man sich die Formalakte anschaut, die ja zum Teil wirklich lächerlich sind, ist es den Politikern durchaus zuzutrauen, dass ihnen so etwas ähnliches durch den Kopf geht&#8221;, meint Salamun, der Deutsche im Dreiergespann.</p>
<p>Nach der Interpretation der mascheks klingt die innere Stimme Werner Faymanns wie die eines emsigen Volksschülers, der anstatt staatsmännisch zu denken, eher Luftschlösser wie „viel Geld für alle Leute&#8221; oder „Alle sollen´s schön haben&#8221; gedanklich ausmalt. Doch nicht nur die Größen der heimischen Politik kommen bei maschek.redet.drüber, dem Best-of-Programm der letzten 10 Jahre, zum Zug. Auch internationale Polit-Stars wie US-Präsident Obama, Vladimir Putin oder Fidel Castro werden durch den Kakao gezogen.</p>
<p>„Grundsätzlich würde unser Programm auch in jedem anderen Land funktionieren&#8221;, so Peter Hörmanseder, „in Österreich ist aber noch zusätzlich von Vorteil, dass ein paar extreme Knallchargen unterwegs sind.&#8221;</p>
<p>Und diese Knallchargen reagieren nie pikiert? „In Kärnten haben wir einmal einen BZÖ-Politiker aus dem Saal gespielt&#8221;, meint Robert Stachel und trinkt amüsiert einen Schluck Bier, „aber in Kärnten macht man etwas falsch, wenn es den BZÖlern gefällt.&#8221;</p>
<p>Mit gerichtlichen Schritten ist den Dreien bislang noch nie gedroht worden. „Die Leute müssen das aushalten und wir bewegen uns ja im Bereich der Satire. Bei uns ist nichts wirklich klagbar&#8221;, so Hörmanseder.</p>
<p>Wenn maschek auftritt, ist alles live und im Gegensatz zu Kabarettisten dürfen sich die Drei keine Fehler erlauben: Die Videoclips im Hintergrund laufen ohne Rücksicht auf Pannen und Patzer weiter. „Circa ein Mal pro Abend hat jeder von uns einen Hänger, dann kann es schon passieren, dass es schwierig wird die Konzentration nicht zu verlieren&#8221;, verrät der Welser  Peter Hörmanseder. Und auch das Publikum kann seinen Teil dazu beitragen die Kombo aus dem Konzept zu bringen: „Es gibt wirklich sehr verrückte Lacher, die so ansteckend sind, dass man dann panisch versucht selbst das Lachen zu unterdrücken.&#8221;</p>
<p>Momentan touren maschek mit ihrem Best-of-Programm durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie verbringen also viel Zeit miteinander. „O ja, wir gehen uns auf die Nerven&#8221;, gibt Salamun zu, „da gibt es dann lagerkollerähnliche Zustände und wir sind froh, uns ein paar Tage nicht zu sehen. Trotzdem verbindet uns eine gute Freundschaft&#8221;, die die Drei, wenn alles nach Plan läuft, auch zwanzig Jahre nach dem imaginären, studentischen Gelage noch auf die Bühne führen soll.</p>
<p><strong>© Verena Randolf</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„So guat bin i net"]]></title>
<link>http://souverena.com/2009/04/10/230/</link>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 21:30:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Verena Randolf</dc:creator>
<guid>http://souverena.com/2009/04/10/230/</guid>
<description><![CDATA[Josef Hader, ehemaliger Lehramtstudent und Klosterschüler, über seine Ansichten zum Lehrer-Streit, s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong>Josef Hader, ehemaliger Lehramtstudent und Klosterschüler, über seine Ansichten zum Lehrer-Streit, sein Problem mit der katholischen Kirche und warum ihm &#8220;Gutmensch-Überschriften&#8221; unangenehm sind.<em><!--more--></em></strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><strong> </strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Im klassischen Kabarettisten-Outfit betritt Josef Hader die Bühne: Schwarze Hose, schwarzes Jackett und ehemals schwarzes Hemd. In seinen Händen hält er einen großen Bücherstapel: „Keine Sorge&#8221;, bemerkt er in Richtung Publikum, „das schaut mehr aus, als es ist&#8221;.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Rahmen einer Benefizveranstaltung, die der oberösterreichische Kabarettist in seinen dicht gedrängten Terminplan untergebracht hat, liest Hader an diesem Abend Texte jüdischer Autoren der Zwischenkriegszeit. Trotz seines karitativen Engagements mag er den Medienrummel, der derzeit um ihn veranstaltet wird, nicht besonders. Vor allem „Gutmensch-Schlagzeilen&#8221;, wie er sie nennt, sind ihm unangenehm: „Das lässt mich nach einem viel besseren Menschen aussehen, als ich eigentlich bin&#8221;, versichert er augenzwinkernd und lacht: „So guat bin i net.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Im Vergleich zu anderen Künstlern, so Hader, sei sein Engagement nicht der Rede wert. Aus diesem Grund erfährt man auch nichts Näheres über die konkrete Summe, die er dem Theater am Alsergrund zu dessen Rettung zur Verfügung stellt. „Wenn ich das jetzt sage, mache ich mich nur noch wichtiger. Außerdem weiß ich es selbst nicht genau. Es gibt die Zusage von mir, dass ich das Defizit abdecke. Wie viel das ist, erfahre ich erst Ende des Jahres.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Der 47-Jährige sitzt entspannt zurückgelehnt in der geblümten Couch im Backstage-Bereich des Stadttheaters Walfischgasse. Er ist gut gelaunt. Obwohl er derzeit von einem Termin zum nächsten hetzt: „Momentan hab´ ich es ein bisschen dick. Und ich mache leider immer alles im letzten Augenblick. Es ist mir nicht anders beizubringen.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">An seinen letzten freien Tag kann sich der zweifache Vater, nicht mehr wirklich erinnern. Kinopremieren, Tournee, Preisverleihungen &#8211; für Familie und Erholung bleibt momentan nur wenig Zeit.</p>
<p style="text-align:justify;">Josef Hader nimmt seinen Erfolg gelassen. Er trinkt einen Schluck Wasser, drückt sich in die bunt gemusterten Couchpolster und gibt sich unbefangen.</p>
<p style="text-align:justify;">„Mich kennt ja jetzt nicht Jeder, ich bin so halb prominent und so soll das auch bleiben. Die Leute fragen mich oft, ob ich vor irgendwelchen Kameras Vanille-Kipferln testen will oder Skateboards, aber so was mache ich nicht.&#8221; Die eigentliche Arbeit &#8211; „wegen der ich ja interessant bin&#8221; &#8211; soll im Vordergrund stehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Alter von zehn Jahren war Hader Ministrant, Mesner, Chorsänger und Schüler des Stiftsgymnasiums Melk. Sein Lausbubengrinsen ist ihm geblieben. Seine positive Haltung zur katholischen Kirche auch?</p>
<p style="text-align:justify;">„Ich habe die Kirche in den 70er Jahren als sehr offenen Verein erlebt. Seit damals entwickelt sie sich aber in eine immer fundamentalere Richtung. Mir kommt es vor, als wolle man auf den Stand der 50er zurückzukehren. Momentan habe ich starke Zweifel, ob die aktuellen Überlegungen der Kirche zu meinen Einstellungen passen.&#8221;  Einen Papst kann er noch abwarten: „Wenn sich dann nichts ändert&#8221;, würde der 47-Jährige der Kirche den Rücken kehren.</p>
<p style="text-align:justify;">Beinahe ebenso zwiegespalten wie Haders Standpunkt zur katholischen Kirche, ist sein Zugang zur aktuellen bildungspolitischen Diskussion.</p>
<p style="text-align:justify;">Vor 17 Jahren hat der gebürtige Oberösterreicher Deutsch und Geschichte auf Lehramt studiert, dennoch ist der Fast-Berufsanwärter im Lehrer-Streit geteilter Meinung:  „Es hat in diesem Bereich viele Jahre den totalen Stillstand gegeben. Dass jetzt endlich etwas in Gang gesetzt wird, finde ich gut. Auch wenn es die Bildungsministerin nicht allen recht machen wird, gefällt mir der Reformansatz.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Kein Verständnis für Einwände von Seiten der Pädagogen? „Ich habe kein Verständnis für diejenigen, die sagen: »Es darf sich nichts verändern«. Aber Lehrer werden oft als Sündenböcke missbraucht. Ich bin total auf ihrer Seite, wenn es darum geht für den Mehraufwand, der eventuell auf sie zukommt, finanziell entschädigt zu werden.&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Seine Entscheidung für das Kabarett und gegen die Schule hat Hader trotz des momentan stressigen Termindrucks nicht bereut. Ferien von Juni bis September gönnt sich der Kabarettist dieses Jahr auch so.</p>
<p><strong> © Verena Randolf</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
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