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	<title>von-hier-nach-dort &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/von-hier-nach-dort/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "von-hier-nach-dort"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 03:02:42 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Nun kommt die allerletzte Fotoschau]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/05/07/nun-kommt-die-allerletzte-fotoschau/</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 17:47:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>kiwi2008</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist vollbracht. Nach langen Tagen und Nächten konnte ich  die Anzahl der Fotos von 5871 auf 2028 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist vollbracht. Nach langen Tagen und Nächten konnte ich  die Anzahl der Fotos von 5871 auf 2028 reduzieren. Nachdem ich keine Zeit mehr habe, sie noch weiter auszusortieren, dürft ihr sie alle anschauen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   (Um die Fotos anzuschauen müsst ihr einen Flashplayer installiert haben.)</p>
<p>Hier noch ein kurzer Statistiknachtrag:</p>
<p>Wir haben in 47 Tagen in Neuseeland (der Rest war Flugzeit) ca. 4.700km zurückgelegt. 3681 davon waren wir mit unserem Querci unterwegs.</p>
<p>An 26 verschiedenen Orten haben wir übernachtet. Wir waren höchstens 3 Nächte an einem Ort.</p>
<p>Den höchsten Punkt unserer Reise erreichten wir auf der Nordinsel beim Tongarirocrossing. Den tiefsten Punkt haben wir öfter erreicht &#8211; trotz &#8220;just another beach&#8221;, waren wir oft am Strand <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Für unsere Fortbewegung haben wir Flugzeug, Zug, Autobus, Auto, Fähre, , Motorboote, Segelboot, Seilbahn und natürlich unsere Füße verwendet.</p>
<p>Nun wollt ihr aber sicher wissen wo es die Fotos gibt, oder? Hier sind sie: <a href="http://www.wissensquiz.at/nzl2008/index.html">http://www.wissensquiz.at/nzl2008/index.html</a></p>
<p> Viel Spaß damit!</p>
<p> </p>
<p> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dubai]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/03/11/dubai/</link>
<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 03:45:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[So, bis hierher haben wir&#8217;s einmal geschafft. 21 Stunden liegen hinter uns, noch 8 Stunden, da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, bis hierher haben wir&#8217;s einmal geschafft. 21 Stunden liegen hinter uns, noch 8 Stunden, davon 6 Stunden Flug vor uns.</p>
<p>Uns kommt vor, unser Flieger war bequemer als die Flieger beim Hinflug. D.h., nein, nicht ganz, Karin sieht das ein bisschen anders: Wir hatten mehr Platz fuer die Beine und Fuesse, denn die Reihenabstaende scheinen groesser gewesen zu sein, dafuer hat Karin das Gefuehl, dass die Sitze hoeher waren, so dass sie mit ihren Stummelbeinen nicht auf den Boden kam. Autsch, jetzt hat sie mir gerade einen Knuff versetzt! Naja, auf jeden Fall waere mir das nicht aufgefallen, da ich ja diese wunderbar eleganten, langen Beine habe, und ich konnte sie diesmal eindeutig besser verstauen. Und das, obwohl ich unter dem Sitz vor mir mein Dinosaurierei verstaut hatte.</p>
<p>Ja, ich habe es wirklich mitgenommen, und das war eigentlich das Spannendste dieser Reise: Bei jeder Sicherheitskontrolle das Bangen: Kommen wir durch? Es begann ja eigentlich schon beim Einchecken in Christchurch, als wir beobachteten, das die Dame, zu der wir auch genau kamen, bei denen vor uns ihr gesamtes Gepaeck inklusive Handgepaeck gewogen hat. *schluck* Bei uns wog sie allerdings nur einmal meinen Rucksack &#8211; 20,1 kg. Daraufhin wollte sie Karins Rucksack auch dazu, und in Summe hatten wir 39,8, dann war sie gottseidank zufrieden. Ich glaube, sie schaute sich meine Figur an und dachte sich, na gut, in Summe sind sie unter 40, und die Dame wiegt eh rund 20 kg weniger als bei ihrer Groesse noch normal waere, da brauche ich das Handgepaeck nicht zu wiegen. Ausserdem, was soll sie da schon drinnen haben.</p>
<p>Ich meine, wer kommt auch auf die Idee einen Stein mitzuschleppen? Ausser mir. Das war ja so: Als ich dieses Ei gefunden hatte und liebevoll im Arm hielt, meinte Karin sofort: naja, den kannst Du nicht mitnehmen. Und, die die mich kennen, wissen ja, was ein &#8220;das kannst Du nicht&#8221; bei mir gleich einmal hervorruft: Widerrede! Wenn ich etwas nicht kann, dann will ich es justament &#8211; sogesehen ist Karin Schuld, dass ich diesen Stein, von dem ich keinen blassen Schimmer habe, was ich damit mache, im Handgepaeck mit mir rumschleppe.</p>
<p>Auf jeden Fall: Sicherheitskontrolle Christchurch. Als ich meinen Rucksack nach dem Roentgen wieder nehmen wollte, tat einer der Sicherheitswacheln gleich die Hand drauf. Darauf ich, entwaffnend laechelnd: &#8220;Oh yes, it&#8217;s my stone, isn&#8217;t it?&#8221; Daraufhin nimmt er meinen Rucksack abwiegend in die Hand, aechzt, und meint &#8220;You are serious, it is really a stone, isn&#8217;t it!&#8221; Ich erklaere ihm, dass das ein perfektes Dinosaurierei ist und will ihn ihm zeigen, darauf meint er, das passt schon, ich soll ihn halt zu meinen Fuessen hinlegen.</p>
<p>Als ich meinen Rucksack geschultert hatte und nach Karin Ausschau hielt, war die gerade bei einer besonders speziellen Sicherheitskontrolle. Auweh, dachte ich mir, was hat die denn ausgefressen? Also, es war nur eine zufaellige Spezial-Sicherheitskontrolle. Jeder x. Reisende wurde zufaellig dafuer ausgewaehlt, und Karin hatte gewonnen. Karin wurde einer besonders sorgfaeltigen Leibesvisitation unterzogen, ihre Uhr, die sie an der Guertelschnalle befestigt traegt, entdeckt und begutachtet, und danach ihr Rucksack geoeffnet und mit einem praeparierten Streifen abgestrichen, der dann in ein Geraet gesteckt wurde, und irgendwie haette das Sprengstoff in Karins Rucksack entdecken koennen. Gottseidank reist sie diesmal ohne selbigen, so dass sie danach freundlichst verabschiedet wurde, und wir durften weiter.</p>
<p>In Sydney dann mussten wir wieder durch die Sicherheitskontrolle &#8211; eigentlich idiotisch: Wir kommen aus einem Flugzeug und muessen sofort durch die Sicherheitskontrolle, um in den Transit-Bereich zu duerfen. Auf jeden Fall blinkte da das Roentgen bei meinem Rucksack wie wild: ich habe das Ei auch gesehen, es sah wirklich gefaehrlich aus, ein schwarzer, undurchdringlicher, eifoermiger Brocken. Ein eindeutig nicht amuesierter Sicherheitsmaxl wollte den Stein sehen, war immun gegen meinen Charme (dieser war deutlich juenger als der davor, hmm &#8230;) begutachtete ihn mit Stirnrunzeln, zeigte ihn noch einem Kollegen, und ging dann zum Telefon um abzuklaeren, ob der mitduerfe. Er durfte, und ich konnte ihn wieder in meinen Rucksack packen.</p>
<p>Hier in Dubai dann liess ich den Stein gleich heraussen, und hier ging mir im Vorhinein wirklich ordentlich die Muff&#8217;n, denn ich war mir nicht sicher, inwieweit Dubaianische (?) Sicherheitsleute ueberhaupt Humor haben (duerfen). Ich legte den Stein also gleich offen sichtbar in eine der Wannen fuer das Kleinzeugs, und seltsamerweise interessierte sich kein Schwein fuer meinen Stein. Kein Kommentar, kein zweiter Blick, keine Fragen, ich konnte ihn einfach nehmen, wieder in meine Jacke rollen, und nun ruht er wieder in meinem Rucksack.</p>
<p>Nun also noch zu unseren Fluegen: Wir hatten wieder herausragendes Inflight-Entertainment. Wieder das System, wo jeder voellig unabhaengig von allen anderen aus ueber 100 Filmen waehlen kann, anfangen, unterbrechen und stoppen, vorspulen, zurueckspulen, ganz nach Lust und Laune. Ich konnte mir &#8220;Die oberen Zehntausend&#8221; (High Society) sogar auf deutsch anschauen (und fast mitspielen, es ist ueber 20 Jahre her, dass ich den Film gesehen habe, und trotzdem wusste ich stellenweise noch genau, in welchem Singsang Grace Kelly jetzt sprechen wird!), Karin gab sich Enchanted, auch auf deutsch, insgesamt haben wir je 3 Filme gesehen, wieder hervorragend gespeist: nur 1 x war ich leicht grantig, weil die Essens-Trays genau nach Karin ausgegangen waren, sie schmatzte schon vor sich hin, und mir knurrte der Magen. Karin erinnert mich gerade, dass sie mir sogar ihren Salat angeboten hat, stimmt. Aber ein hungriges Schwein neigt ja tendenziell eher zum Grant (duedeldue), und da Karin wagte, in diesem Augenblick zu laecheln (!) erntete sie ein eher bissiges &#8220;nein&#8221;, samt einer Litanei ueber die Unfaehigkeit von Flugbegleitern, denen in Reihe 37 das Essen ausgeht, als ob sie das erste Mal draufkommen, dass ihr Flugzeug 45 Reihen hat. Ist ja wahr!</p>
<p>Hier in Dubai ist &#8211; wieder einmal &#8211; High Life! Das war ja schon beim Hinflug so: Da waren wir um 23:45 Ortszeit gelandet und um 2:45 weitergeflogen, und der Flughafen war bummvoll gewesen, alles offen, ueberall lagen schlafende Menschen auf den Sitzen, am Boden, alle Sitze waren voll, und wir hatten mit Ach und Krach 1 1/2 Sitze ergattert. Jetzt sind wir um 5:00 Ortszeit gelandet, um 9:10 geht es weiter, und das Bild aehnelt dem vom Hinflug ziemlich exakt. Ich glaube, diesen Flughafen haette man nie fuer sich alleine.</p>
<p>So, noch ziemlich genau 2 Stunden bis zum Flug. Unsere letzten US-Dollar haben wir schon ausgegeben: 16 Dollar fuer einen Cappucino, einen Kakao und einen Orangensaft, 20 Dollar hatte ich fuer den Rueckflug aufgehoben, wir werden jetzt schauen gehen, was wir um 4 Dollar noch kriegen.</p>
<p>Oder ob wir huebsche Souvenirs von Dubai finden, wir haben ja noch fast nichts gekauft &#8230;</p>
<p>Also, der letzte Abschnitt kann beginnen, ich hoffe, dass wir den auch noch gut hinter uns bringen. Auch Karin meint, sie haette nichts mehr zu sagen, das war&#8217;s dann wohl wirklich von unterwegs. Bis bald, alle miteinander!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Just another Beach]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/02/06/just-another-beach/</link>
<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 12:09:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[So geht&#8217;s: Am Anfang habe ich mich zurueckgehalten, damit Karin auch einmal etwas schreibt, un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So geht&#8217;s: Am Anfang habe ich mich zurueckgehalten, damit Karin auch einmal etwas schreibt, und jetzt ist sie so gierig danach, dass ich gar nicht mehr zu Wort komme. Karin hat ja schon alles berichtet, ich koennte also einfach ins Bett gehen, aber ich stehe auf dem Standpunkt, es macht ja gar nichts, wenn wir beide unabhaengig ueber dieselben Tage berichten &#8211; jede von uns setzt ohnehin andere Schwerpunkte in ihren Berichten, und ausserdem weiss ich doch, dass wir mittlerweile ziemlich viele Menschen suechtig nach neuen Berichten gemacht haben, je mehr hier also steht, desto besser.</p>
<p>Also zurueck zum Mount Cook: Wenn Karin schreibt, dass wir gehofft hatten, am zweiten Tag einen Blick auf ihn zu ergattern, dann ist das ein wenig ungenau. Fuer den Tag nach unseren Wanderungen waren Wolken und Regen angesagt, und da sich das Wetter bisher ziemlich exakt an die Vorhersagen gehalten hat, war es maximal ein kleines bisschen &#8220;hope against hope&#8221;, dass vielleicht in aller Herrgottsfruehe, wenn wir bekanntlich aufstehen, der Himmel doch noch klar ist. Aber wirklich darauf gehofft hatten wir nicht, zumindest ich nicht. Im Gegenteil: Wir hatten ja unsere Wanderung das Hooker Valley hinauf schon abgekuerzt: Nach der zweiten Haengebruecke, als der Weg primaer den tollen Blick auf den Mount Cook zu bieten gehabt haette und wir feststellten, dort, wo selbiger thront ist ausser Nebel nur Nebel, haben wir umgedreht und lieber doch schon die eigentlich fuer den naechsten Tag vorgesehene Wanderung zum Tasman Glacier Lake angehaengt.</p>
<p>Das war vielleicht eine Mondlandschafts-Wanderung; ich hoffe, Karin wird in ihrer naechsten Fotoschau etwas davon reinhaengen. Im Glacier Lake selbst schwammen weiss-graue Eisberge, und am Ufer lagen vertaeut 4 gelbe Schlauchboote, die in der gespenstisch-ausserirdisch-grauen menschenleeren Landschaft der einzige Farbtupfer waren &#8211; ein genialer Anblick.</p>
<p>Am naechsten Tag, wie gesagt, trotz unserer zeitigen Tagwache um 9:30 schon dichte Wolken, und genau, als wir losfuhren, begann es zu regnen. Das war unser einziger Regentag bisher: eigentlich ziemlich optimal gelegt. Wir haben zwar daher die kurzen Wanderungen zu einem Wasserfall hier und Kreidefelsen dort unterwegs gespritzt, aber das hat mich ohnehin nicht sehr gestoert: Aus irgendeinem kuehlen Grunde tut mir seit den zwei kurzen Wanderungen am Mount Cook die Gegend rund um die rechte Achillessehne weh, und ich habe keine Ahnung warum. Meine Wanderschuhe, mit denen ich ohne Probleme die 8 Stunden des Tongariro Crossing marschiert bin (und auch schon kilometerweit in Oesterreich) haben mich beim Mount Cook genau dort gedrueckt. Der linke Fuss ist in Ordnung, am rechten kann ich seit jenem Tag nicht einmal meine Gymnastik-Patscherl anziehen, die ich als Hausschuhe mitgenommen habe. Es ist zum Sp&#8230;en. Die ersten zwei Tage habe ich Sportsalbe draugeschmiert (kuehlend), seit gestern schmiere ich Traumasalbe (waermend) in der Hoffnung, dass irgendetwas das wieder in Ordnung bringt. Eine boese Zunge behauptet ja, ich haette das alles inszeniert, um mich vor der 3-Tages-Wanderung auf Stewart Island zu druecken, die, zugegebenermassen, der Teil der Reise ist, dem ich am skeptischsten gegenueberstehe. Aber ich schwoere: bewusst will ich die nicht boykottieren. Liest irgendein Arzt mit, der eine Idee hat, was ich mit meiner Ferse anstellen koennte, um das wieder in Ordnung zu bringen?</p>
<p>Wie auch immer, als wir in Oamaru ankamen, hat es auch zu regnen aufgehoert, so dass wir diese Stadt noch durchbummeln koennten. Mit Oamaru ist es wirklich interessant: Dort gibt es eine Kalkstein-Art, mit der sich sehr kunstvoll bauen laesst, und Mitte/Ende des 19. Jh. wurde daher in Oamaru damit sehr kunstvoll gebaut, auch, um sozusagen Werbung fuer diesen Baustoff zu machen. Das fuehrt dazu, dass der Stadtkern Oamarus wirklich ganz, ganz anders ausschaut als alle anderen neuseelaendischen Staedte: Man faehrt den Highway hinein, und zuerst reiht sich einstoeckiges Holzhuettel an Holzhuettel, wie das halt in Neuseeland so ueblich ist, und auf einmal steht da <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Oamaruhistoric.jpg">Steinbau neben Steinbau neben Steinbau,</a> alles in diesem speziellen Weiss, mit Saeulen und weiss-der-Geier-was-alles. Davon wird&#8217;s allerdings ziemlich sicher keine Bilder geben, denn Karin ist mehr die Naturfotografin.</p>
<p>Nichtsdestotrotz kann ich gleich ankuendigen, dass es auch keine Fotos von den Pinguinen geben wird: Bei den Blauen Pinguinen war Fotografieren vollstaendig verboten, was ich gut verstehen kann, denn irgendein Idiot verwendet dann garantiert Blitzlicht, und es ist ohnehin erstaunlich genug, dass ich diese netten Tierchen nicht daran stoeren, dass sie &#8211; mitten in der Nacht &#8211; gelblich beleuchtet werden, dass zwischen 200 und 400 Menschen auf einer Tribuene sitzen und dass da doch ein ziemlicher Wirbel ist, auch wenn die &#8220;Staff&#8221; immer wieder um Ruhe bittet.</p>
<p>Und die Gelbaugen-Pinguine, tja, da war&#8217;s zwar hell und Karin haette fotografieren koennen, aber die waren doch ziemlich weit weg. Aber wie Karin schon geschrieben hat: Wir sehen sie noch mindestens 1 x, denn fuer uebermorgen haben wir hier, in Dunedin, bereits eine Tour auf die Otago-Peninsula gebucht, bei der wir u.a. sowohl zur Brutkolonie von Albatrossen als auch zu einem Strand, an dem die Pinguine brueten, gebracht werden. Ich bilde mir ein, das ist die Tour, wie ich sie damals schon gemacht habe, da schleichen wir uns, glaube ich, wirklich nah an. Ob da fotografieren moeglich ist, weiss ich nicht, immerhin bruestet man sich damit, die Tiere nicht stoeren zu wollen. Duerfte man auch gar nicht, Karin hat&#8217;s erwaehnt: Es ist eine der seltensten Pinguinarten der Welt, am neuseelaendischen Festland leben gerade noch einige 100 Individuen, und auf die bilden sie sich wirklich einiges ein und haetscheln sie.</p>
<p>Und heute, heute sind wir dann, eigentlich ohne Plan, Richtung Dunedin gegondelt. Dadurch, dass wir gestern ja schon die Moeraki-Boulders gemacht haben, die auf ungefaehr 1/3 des Weges nach Dunedin liegen, und am Weg dorthin schon einige schoene Plaetze, und zwar lauter Straende, quasi &#8220;mitgenommen&#8221; haben, haben wir fuer heute gesagt, wir nehmen die Hauptstrasse bis zu den Boulders, denn da kennen wir die schoenere Umfahrungsstrecke schon, und danach bleiben wir einfach stehen, wo&#8217;s uns gefaellt. Das war dann als erstes der Katihi-Beach, von dem Karin, als wir darauf losspazierten, noch meinte &#8220;oh well, just another beach, ein Strand halt&#8221;: Ist es nicht grausam, dass wir schon so Strand-verwoehnt sind? Da hab&#8217; ich ehrlich an Euch alle gedacht, die Ihr wahrscheinlich entruestet aufgeschrien haettet ob dieser Geringschaetzung dieses sich in beide Richtungen erstreckenden, herrlichen Sandstrandes. Aber die Geringschaetzung legte sich ein wenig spaeter, als Karin naemlich durch den Fund einer wunderbar kompletten Riesenmuschel auf den Sammel-Geschmack kam. Und so haben wir beide munter gesammelt: ich war auf der Suche nach dem perfekten Stein, und weil es keine perfekten aber viele Steine gibt, die fast perfekt sind, sammelte ich doch mehrere, Karin war auf der Suche nach der perfekten Muschel, und weil sie die nicht fand, hat sie kiloweise schoene Muschelsplitter gesammelt, und einige fast perfekte Steine obendrein. Wenn wir also am 10. Maerz unsere Rucksaecke in Richtung Flughafen schleppen und uns stoehnenderweise fragen werden &#8220;Was haben wir da eigentlich drinnen, Steine?&#8221;, dann, ja dann, werden wir diese Frage guten Gewissens mit &#8220;ja&#8221; beantworten koennen und wenigstens wissen, warum unsere Rucksaecke so sau-schwer sind.</p>
<p>Verlassen haben wir den Strand mit Karins Aussage &#8220;das war ein guter Strand&#8221; &#8211; aus just another beach wurde also doch ein besonderer Strand.</p>
<p>Dann stoppten wir noch bei Shag-Point, der Spitze einer Halbinsel, auf der es eine Seehund- und/oder Robben-Kolonie gibt &#8211; so ganz klar ist mir noch nicht, ob das englische &#8220;seals&#8221; Robben oder Seehunde sind, und was eigentlich der Unterschied zwischen den zweien ist, wenn es denn einen gibt. Im Zoo gehe ich an den Viechern jedenfalls immer vorbei, weil ich die Faszination kleiner Kinder an diesen einfach nur im Kreis rumschwimmenden Gestalten ueberhaupt nicht nachvollziehen kann: Heute sassen wir ziemlich ewig und sahen den Tieren beim Sonnenbaden und Schwimmen zu. Das hatte etwas unheimlich Beruhigendes, fast Meditatives. Und ziemlich nah waren wir manchmal auch noch: ich wuerde sagen, an der einen Stelle waren wir gerade  &#8216;mal 10 bis 20 Meter von der naechsten Robbe entfernt. Das ist schon ein tolles Gefuehl.</p>
<p>Tja, und derart gondelnderweise sind wir erst gegen 16:30 in Dunedin eingetroffen. Haben unser bisher bequemstes Zimmer bezogen, in einem wirklich netten, kleinen Backpacker, und Dunedin hat sich auch gleich so freundlich praesentiert &#8211; heute ist chinesisches Neujahr UND Waitangi-Tag, das ist ihr Staatsfeiertag, daher war am Oktagon, dem Zentrum von Dunedin High Life mit Fress-Staenden, Musik, Vorfuehrungen, dazu noch der wirklich strahlende Sonnenschein, und bei der Wettervorhersage vor der Visitor-Information war selbiges Wetter auch fuer morgen und uebermorgen eingetragen &#8211; dass wir beschlossen, unseren ersten Reservetag in Dunedin einzuschieben. Also werden wir 3 Naechte hier verbringen &#8211; der pure Luxus.</p>
<p>Morgen wollen wir durch die Stadt bummeln, ev. ein bisschen (window-)shoppen, vielleicht ins Otago Settler&#8217;s Museum, in den Botanischen Garten, nach St. Kilda zu den Haus- und Hofstraenden der Dunediner (tja, &#8230; just another beach), und uebermorgen gibt&#8217;s dann die oben schon erwaehnte Wildlife Tour auf die Otago Peninsula.</p>
<p>Wir werden weiter berichten.</p>
<p>Karin ist heute uebrigens schon ins Bett gegangen, heute wird&#8217;s also nichts mit der Fotoschau. Der Computer hier bietet aber die Moeglichkeit, die Bilder rueberzuspielen, sobald Karin also &#8216;mal den Computer ergattern kann, gibt es sicher Fotos. Nur wann das sein wird, ist schwer zu sagen &#8211; heute Abend habe ich etwa 3 Stunden lang auf das Kast&#8217;l gelauert, und jedes Mal, wenn ich wieder schauen gekommen bin, sass wer anderer davor, dabei hat der Backpacker nur 12 Betten oder so. Das ist der Nachteil von Gratis-Internet; wenn&#8217;s etwas kostet, fassen sich die Leute doch etwas kuerzer. Ich ja auch. Obwohl &#8230; hab&#8217; ich mich schon jemals kurz gefasst? STOP.   <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Oamaru]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/02/04/in-oumaru/</link>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 07:34:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>kiwi2008</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem sich der Mount Cook gestern immer mehr vornehm vor unseren Augen verhuellt hat, haben wir ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem sich der Mount Cook gestern immer mehr vornehm vor unseren Augen verhuellt hat, haben wir gehofft ihn heute nochmals zu sehen. Leider ist unsere Hoffnung nicht in Erfuellung gegangen &#8211; ganz im Gegenteil &#8211; heute war er quasi unsichtbar. Naja, wir haben ja noch eine Chance ihn von der anderen Seite zu sehen &#8211; also auf nach Oamaru. Nach ca. 2 Stunden Fahrt mit einem kurzen Stopp bei einem See (mit einer Entenmama mit sechs suessen jungen Entenkueken und vielen ganz gierigen grossen Enten, die sich auf unsere Brotreste gestuerzt haben) und einem weiteren bei Maori-Cave-Paintings (wobei das einzig Beindruckende die Felsen,auf den die Paintings drauf waren, waren) sind wir in Oamaru gelandet. Hier haben wir einen Backpacker ergattert, der unserem Mitteilungsbeduerfnis voll entgegenkommt. Die Betreiberin ist naemlich folgender Ansicht: &#8220;The Internet is free &#8211; cause it shoud be!&#8221;. Das ist natuerlich super. Es geht zwar ein bisschen langsam, obwohl es heisst &#8220;Fast Internet&#8221;. Ich vermute mittlerweile, dass neuseelaendisches fast nicht gleich oesterreichisches fast bedeutet. Naja, besser als nichts.</p>
<p>Heute haben wir auch unser ersten richtiges Essen (Gemueseeintopf) produziert &#8211; ist sehr lecker geworden. Da wir ja jetzt mit Auto unterwegs sind, koennen wir auch hemmungslos Essen einkaufen und kochen. Heute haben wir auch unseren ersten Autostoppenden Backpacker mitgenommen &#8211; eh klar ein Deutscher, was auch sonst (ein Adrenalinjunkie, dem Bungy-Jumping nicht mehr aufregend genug ist) &#8211; und zahlen somit den Tribut zurueck fuer alle die uns damals mitgenommen haben.</p>
<p>Heute gehen wir noch die Blue Penguins besuchen und morgen nachmittag sind dann die mit den gelben Augen dran. Diese Tiere sind so freundlich und kommen an Land, sodass sie unsereiner auch direkt aus der Naehe beobachten kann. Fast wie im Zoo &#8211; nur halt doch anders. So jetzt fahren wir dann los um die watschelnden Gesellen im Frack zu bestaunen, die ueber Nacht aus dem Wasser kommen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sehr kurzes Update]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/02/03/sehr-kurzes-update/</link>
<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 07:35:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[2 $ fuer 12 Minuten Internet. Stop. Sind am Lake Pukaki. Stop. 20 km suedlich von Mount Cook Village]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>2 $ fuer 12 Minuten Internet. Stop. Sind am Lake Pukaki. Stop. 20 km suedlich von Mount Cook Village. Stop. Mitten in der Pampa. Stop. Holiday Park. Stop. Basic Cabin. Stop. 3 Stockbetten fuer uns alleine. Stop. Kein Tisch, 1 Sessel. Stop.</p>
<p>Hundemuede. Stop. Warum, wissen wir nicht. Stop. Zwei kleine Wanderungen gemacht. Stop. Beide eher eben. Stop. 1 3/4 Stunden und 50 Minuten. Stop. Trotzdem fertig. Stop. Mount Cook huellte sich in Nebel. Stop. Trotz Sonne rundherum. Stop.</p>
<p>Lazy Day gestern wurde noch zu hoch-aktivem Tag. Stop. 3 Stunden inklusive Kletterei durch Stechginster. Stop. Weg war beschienen beschriftet. Stop. Doch Pfadfinder schaffen alles. Stop.</p>
<p>Morgen Richtung Oamaru. Stop. Dort vielleicht wieder vernuenftiges Internet. Stop. Oder auch nicht. Stop. Stay tuned. Stop.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir sind links gefahren]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/02/01/wir-sind-links-gefahren/</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 08:56:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Also, ich bin links gefahren. Karin ist links gesessen und hat mich gelotst. Geplante Reisezeit lt. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Also, ich bin links gefahren. Karin ist links gesessen und hat mich gelotst. Geplante Reisezeit lt. Entfernungstabelle in einem Reisefuehrer war 4,5 Stunden, gebraucht haben wir 3 &#8211; und das war heute, glaube ich, der laengste geplante Fahr-Tag. Das wird also ziemlich easy.</p>
<p>Erster Regen heute &#8211; nachdem es in Christchurch fast affig heiss war, truebte es nach etwa 1 Stunde Autofahrt ein und begann zu regnen. Da die &#8220;Danger of Fire&#8221;-Anzeiger unterwegs aber alle &#8220;extreme&#8221; anzeigten, ist das schon gut so; uns hat&#8217;s ohnehin nicht gestoert.</p>
<p>Jetzt sind wir also in der Jugendherberge Lake Tekapo; Lake Tekapo ist im Header oben das linke obere Bild. Sowohl Karin als auch ich waren bei unseren damaligen Reisen hier, aber zumindest ich kann mich an nahezu nichts erinnern: Das grosse Fenster, an das ich ich mich zu erinnern meinte, ist nur ungefaehr halb so lang wie in meiner Erinnerung, und das ganze Drumherum: nichts, niente, ueberhaupt kein Gefuehl von &#8220;hier war ich schonmal&#8221;. Fuer Karin passt zumindest das Fenster.</p>
<p>Und das war&#8217;s auch schon wieder fuer heute &#8211; keine Lust auf einen laengeren Bericht, wir werden jetzt wohl noch ein wenig herumsumpfen. So manche Stimme wundert sich ohnehin darueber, dass wir so fleissig berichten: Wir schreiben nur so viel, wie es uns Spass macht, und die letzten Tage hatten wir eben viel Freude an diesem Tagebuch. Heute nicht, aber weil wir doch heute den ersten Auto-Tag hatten, wollte ich nicht ausgerechnet heute ganz schweigen. Womoeglich haetten sonst die Kopf-Kinofilme der dramatischeren Art angefangen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nach Christchurch gebummelt]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/01/31/nach-christchurch-gebummelt/</link>
<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 11:09:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Flugzeug, Bus, Faehre, Schusters Rappen &#8211; all diese Fortbewegungsmittel hatten wir schon hinte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Flugzeug, Bus, Faehre, Schusters Rappen &#8211; all diese Fortbewegungsmittel hatten wir schon hinter uns. Was fehlt uns also noch? Ja, Auto auch, das kommt morgen. Was noch? Richtig, der Zug!  Der war heute dran. 347 km, von Picton nach Christchurch &#8211; wie lange kann ein Zug dafuer wohl brauchen? Alle, die unter 4 Stunden getippt haben: Ihr seid wohl Europaeer, oder? Gewohnt, den Zug als Transportmittel zu nutzen. Falsch, ganz falsch. All jene, die unter 5 Stunden getippt haben: Ihr habt einfach mit sehr vielen Zwischenstops gerechnet, oder? Gab es gar nicht, der Zug blieb bis Christchurch genau 4 x stehen. Nein, es waren 5 Stunden 20 Minuten. Und das ist bitte genau nach Plan.</p>
<p>D.h., ganz genau nach Plan war es nicht. Der Zug fuhr naemlich mit einer Stunde Verspaetung ab, weil er auch eine Stunde zu spaet aus Christchurch in Picton ankam. Das finde ich fuer eine Eisenbahnstrecke, auf der am Tag genau ein Passagierzug verkehrt, doch eine reife Leistung.</p>
<p>Denn: Die Neuseelaender haben ihre Eisenbahnstrecken auf touristische Attraktionen reduziert. Es gibt genau 3 (!) Fernzuege, die noch durch Neuseeland gondeln, und alle 3 gondeln genau je 1 x in jede Richtung. Sprich, der TranzCoastal, mit dem wir heute fuhren, faehrt planmaessig um 7 Uhr von Christchurch ab, erreicht um 12:13 Picton. Sollte von dort um 13 Uhr abfahren und um 18:20 wieder in Christchurch eintreffen.</p>
<p>Und bei diesem dicht gedraengten Fahrplan finde ich es wirklich eine reife Leistung, wenn dieser Zug schon mit einer Stunde Verspaetung in Picton eintrifft. Begruendung: Gleisbauarbeiten. Ja, wirklich ein unvorhergesehenes Ereignis, das man keinesfalls in diesem kompliziertem Fahrplan beruecksichtigen koennte. Da ist es wirklich noetig, dass uns die nette Dame beim Check-In unseres Gepaecks, wo wir gegen 10:15 eintrafen, weil wir unser Gepaeck nicht den ganzen Vormittag durch Picton schleppen wollten, noch mitteilt, dass wir um 12:45 da sein sollen, um zu boarden.</p>
<p>Was dann, weil wir noch gemuetlich in der Sonne vor&#8217;m Meer gesessen waren, wo wir zwei Faehren bei der Ankunft und bei ihrem faszinierenden Wendemanoever zugesehen hatten (ich koennte ewig an Haefen sitzen und Riesen-Kuebeln dabei zuschauen, wie sie am Fleck drehen und passgenau in Hafenbecken einparken, die um genau 2 cm groesser sind als sie selbst) , was also, weil wir so gemuetlich die Zeit verstreichen hatten lassen, dazu fuehrte, dass wir um 12:46 wie von der Tarantel gestochen aufsprangen und zum (4 Minuten entfernten) Bahnhof hasteten (was Karin mit ihrer noch immer nicht sonderlich entwickelten Kondition etwas ins Schnaufen brachte, was, wie sie gerade entruestet einwirft, daran liegt, dass sie ja schon kiloweise Papier in Form von Informationsbroschueren durch die Gegend schleppt), zum Bahnhof also, wo wir dann gluecklich feststellten, dass der Zug noch nicht einmal eingetroffen war. Punkt. Luft holen. Den Satz noch einmal lesen und bewundern, wie Subjekte, Praedikate und Objekte tatsaechlich irgendwie zusammenpassen, obwohl ich so kunstvoll Haupt- und Nebensaetze sowie gedankliche Einschuebe ineinandergeschoben habe. Vielleicht ueberpruefen, was ich eigentlich sagen wollte &#8211; soll ich&#8217;s zur Sicherheit noch einmal wiederholen? Nein, gut, dann also weiter.</p>
<p>Der Zug: Sehr viel Charme. War bestimmt einmal hochmodern. So in den 70ern des vorigen Jahrtausends wahrscheinlich. Aber sehr viel Charme, wirklich. Unser Waggon wieder einmal hinuntergekuehlt auf Tiefkuehltruhe, diesmal wollte sich Karin die goldene Ehrennadel verdienen, sprich, sie bat um eine Reduktion des Airconditioning, alleine: man haette Probleme mit dem Airconditioning. Unser Waggon sei zu kalt, die anderen gar nicht gekuehlt &#8211; wir koennten also entweder bleiben und frieren, oder in einen anderen Wagen wechseln und schwitzen. Wir entschieden uns fuer wechseln; auch deswegen, weil der Zug mit einem offenen Aussichtswagen ausgestattet war, der ganz hinten hing, unser Waggon hingegen ganz vorne, und wir wollten nicht staendig durch den ganzen Zug wandern muessen. Also erhielten wir Sitze im hintersten Waggon zugewiesen und wechselten die naechsten 5 1/2 Stunden munter zwischen unseren Sitzen oder dem offenen Wagen, ganz wie uns gerade war.</p>
<p>Und es war herrlich. Der Zug tuckerte ja eher gemuetlich vor sich hin. Naeherte er sich touristisch Interessantem bremste er ueberhaupt auf Schrittgeschwindigkeit hinunter und rollte gemuetlich z.B. an der angeblichen Seehund-Kolonie vorbei: Und auch wenn hinter uns drei Kinder sassen, die sich staendig mit &#8220;I saw one! I saw five! I saw twenty!&#8221; ueberboten, weder Karin noch ich entdeckten einen Seehund oder einen Delphin. Aber der Blick war trotzdem immer wieder genial: Anfangs ging&#8217;s noch mehr durch huegelige, z.T. mit Weinreben bewachsene Landschaft, dann an den Pazifik, wo die Ausblicke insbesondere genial wurden, als wir die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Day_5_008.jpg">Kaikoura-Berge</a> passierten, und schliesslich durch endlose Grassteppen gegen Christchurch.</p>
<p>Insbesondere die Fahrt auf dem offenen Waggon war ein sinnliches Erlebnis allererster Guete: der Panoramablick, die warme Sonne, der (anfangs lauwarme, spaeter kuehle) Wind, der Geruch nach Gras, nach Meer, das Rattern und Ruetteln des Zuges &#8211; die OEBB-Werbung verspricht: Bahnfahren wirkt und wirbt mit schlafenden Menschen, diese Zugsfahrt machte in hoechstem Grade wach.</p>
<p>Ja, und so verging unser heutiger Tag. Es war &#8220;nur&#8221; Reisen, und war doch mehr als das. Es war ein Erlebnis.</p>
<p>Und morgen, ja morgen holen wir unseren Leihwagen. Wir wissen wann (9 Uhr!), wir wissen wo, und mein Scout hat dann doch eingesehen, wo Westen ist und weiss auch schon ungefaehr, wie wir aus Christchurch rauskommen. Ich bin aber guter Dinge, dass sie mich morgen in gewohnter 1-A-Qualitaet aus der Stadt lotsen wird. Was wir aber erst am Nachmittag tun werden, den Vormittag werden wir uns noch in der Stadt herumtreiben.  Und irgendwann zwischen 14 und 15 Uhr geht&#8217;s Richtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:NZ-L_Tekapo.png">Lake Tekapo,</a> ziemlich genau in die Mitte der Suedinsel.</p>
<p>Ich ersuche, morgen mehrmals taeglich ganz fest &#8220;links fahren&#8221; zu denken, damit ich mich schneller daran gewohne.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Auf zur Suedinsel]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/01/30/auf-zur-suedinsel/</link>
<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 08:32:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>kiwi2008</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute frueh war das Aufstehen nicht so leicht, wie in den vergangenen Tagen &#8211; kein blauer Himm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute frueh war das Aufstehen nicht so leicht, wie in den vergangenen Tagen &#8211; kein blauer Himmel, sondern grosse graue Wolken. Was wird das wohl fuer eine Ueberfahrt werden. Nach einem schnellen, aber doch koestlichen Fruehstueck haben wir den Shuttlebus zur Faehre genommen, wo das Gepaeck wie beim Fliegen eingecheckt wurde (mit Namensschild und Fliessband). Wir haben einen schoenen Platz am Fenster ergattert &#8211; obwohl zu sehen war ob der Wolken und der nicht gerade sauberen Fenster nicht sehr viel. Zu Anfang gings  noch recht gemuetlich dahin und das Schaukeln hielt sich in Grenzen. Mit Erreichen des offenen Meeres wurde es dann ein wenig schlimmer und wir haben beide Kopfweh bekommen. Mit den Kiwis, die Gabi gestern in einem Biosupermarkt ergattert hat, haben wir uns dann ueber das Schlimmste hinweggegessen.  Und, man wird es kaum glauben, es war wieder blauer Himmel ueber uns. Wir haben dann unseren Standort unter Deck verlassen und nach draussen an die frische Luft gewechselt. Die Fahrt durch die Sounds war dann herrlich. Die Sounds sind quasi vorgelagerte, ziemlich verschlungene Halbinseln der Suedinsel durch die die Faehre sich hindurchschlaengeln muss. Da tun sich rechts und links immer neue Abstecher in unbekannte Buchten auf, an den Straenden mitten im Nirgendwo liegen einsam gelegene Haeuschen, die nur mit dem Boot zu erreichen sind, &#8230; und oben der blaue Himmel. Also kurz gesagt &#8211; sehr beeindruckend.  Wikipedia hat auch hierfuer ein Foto parat: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Tory_Channel_Marlborough_Sounds.jpg">Foto Marlborough Sounds</a>. Gabi hat an Bord dann eine neue Spezies entdeckt &#8211; den Homo photographicus. Auch ich gehoere wohl dieser Gattung an. Als die Sounds in Sichtweite gekommen sind, ist es draussen auf einmal richtig voll geworden und viele Menschen mit Photoapparaten und Videokameras sind von links nach rechts und von vorne nach hinten gelaufen um ja nichts zu versaeumen.</p>
<p>Nach drei Stunden sind wir dann in Picton, dem Landeort auf der Suedinsel, angekommen. Kurz ein Abstecher in den Backpacker um das Gepaeck abzuliefern. Leider gabs nur noch einen Schlafplatz im Mehrbettzimmer &#8211; man kann halt nicht alles haben (daweil &#8211; und es ist immerhin schon 9:15 abends &#8211; haben wir das Vierbettzimmer mit Stockbetten noch fuer uns alleine &#8211; die Chancen stehen gut, dass das so bleibt).  Also wie gesagt, kurz das Gepaeck abgeliefert und dann wieder raus an die frische Luft.</p>
<p>Gabi wollte noch was Essen (sie hat quasi staendig Hunger) und dann wollten wir auf jeden Fall endlich unser erstes Eis essen. Wir haben auch ein Eisgeschaeft mit offenem Eis entdeckt. Es musste unbedingt ein Boysenberry-Eis sein. Ich habe gerade nachgeschlagen wie diese Beere eigentlich auf Deutsch heisst: Boysenbeere &#8211; noch nie davon gehoert. Also eigentlich habe ich keine Ahnung was fuer eine Beere das ist, aber ich weiss ganz genau, dass Eis und Schokolade, die diese Frucht beinhalten, sehr koestlich schmecken.  Nun aber genug gegessen und gefaulenzt. Das herrliche Wetter schreit nach einem kurzen Walk. Was liegt naeher als den naechsten Berg zu erklimmen? Meine Kondition soll ja schliesslich besser werden &#8211; irgendwann mal. Gabi hat eine Karte mit lauter kurzen Walks gefunden und wir haben uns fuer den Harbour View Walk entschieden. Die Steilheit des Weges hielt sich in Grenzen und es war im Vergleich zum Tongariro-Crossing ein leichter Spaziergang. Die Aussicht von oben war wirklich schoen. Wir haben dann noch den Weg zur Bob-Bay gefunden und sind in einer abgelegenen Bucht gelandet. Neben vielen Steinen gabs dort auch viele in allen Farben schillernde Muscheln &#8211; lebende und tote (von den toten natuerlich nur mehr die mehr oder weniger gut erhaltenen Schalen).  Den Weg zurueck haben wir dann so getimt, dass wir die Abfahrt der naechsten Faehre beobachten konnte (natuerlich habe ich das auch fotografisch festhalten muessen).</p>
<p>So das war unser erster Tag auf der Suedinsel. Viele weitere werden folgen. Morgen gehts zu mittag mit dem Tranzcostal (ein Zug) der Kueste entlang (wie der Name schon sagt) nach Christchurch. Dort uebernachten wir einmal und dann gehts mit dem Auto weiter zur Erkundung der restlichen Suedinsel.</p>
<p>Bilder gibts heute leider keine, da der Computer keinen Cardreader hat. Martin, deine Anmerkung bezueglich Speicherkarten war durchaus berechtigt. Die erste ist schon voll. Da ich aber oefter Serienbild-Aufnahmen gemacht habe, habe ich da noch Potential. Und was es hier auch gibt: Orte an denen du deine Fotos auf CD brennen lassen kannst. Das werde ich sicher demnaechst einmal nutzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Nur kurz - 2 Reisetage]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/01/27/nur-kurz-2-reisetage/</link>
<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 09:46:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[So, wir sind in Wellington angekommen. Hinter uns liegen nicht nur zwei Reisetage, nein, dazwischen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, wir sind in Wellington angekommen. Hinter uns liegen nicht nur zwei Reisetage, nein, dazwischen liegt auch noch ein Tag, an dem wir hoechst aktiv waren, aber zu einem ausfuehrlichen Bericht darueber fuehle ich mich nicht mehr in der Lage. Immer noch die Zeitverschiebung &#8211; so ungefaehr gegen 19 Uhr werden wir erstmals muede, dafuer wachen wir regelmaessig gegen 7 Uhr in der Frueh ganz von selbst auf.</p>
<p>Die Busfahrten waren eher ereignislos &#8211; sieht man einmal davon ab, dass unser Bus von Auckland nach Turangi mit 40 Minuten Verspaetung eintraf, unser Anschlussbus aber 15 Minuten nach der geplanten Ankunftszeit haette gehen sollen. Als ich bei der Buchung gefragt hatte, was waere, falls der erste Bus Verspaetung haben sollte, ob der zweite warten wuerde, hatte ich als Antwort &#8220;Naah, it won&#8217;t be late&#8221; geerntet. Bis zu dem Moment, als wir uns ein Handy ausborgten um beim Betreiber des Shuttle-Service von Turangi nach National Park anzurufen (witzigerweise auch unser Unterkunftgeber, allerdings rein zufaellig), bereute ich unheimlich, mich mit dieser Aussage zufriedengegeben zu haben und merkte geistig vor, bei einem ev. naechsten Mal auf so eine Antwort meinerseits ein &#8220;Yes, but what IF?&#8221; hintennachzuschieben.</p>
<p>Der Shuttle-Bus hatte aber gewartet, obwohl ihn das selbst in Terminnot brachte, weil er noch eine Gruppe Wanderer abholen musste, die schon dachten, er haette auf sie vergessen, und in unserem Quartier wusste man zu erzaehlen, dass der Bus tatsaechlich eigentlich nie zu spaet sei, und schon gar nicht 40 Minuten &#8211; tja, wenn Engel reisen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die heutige Fahrt zeichnete sich wiederum nur durch zwei Busfahrer aus, die ueber ein wenig seltsame Waermeempfinden verfuegten. Wahrend der erste Busfahrer die Heizung anwarf, worauf Karin, bei deren Sitz wohl die meiste Hitze entstand mit knallrotem Kopf schliesslich Platz wechselte, kuehlte der zweite Busfahrer seinen Bus auf &#8220;fahrende Tiefkuehltruhe&#8221; hinunter, so dass ich meine eiskalten Fuesse zuerst versuchte, in meinem Rucksack zu waermen (die Jacke hatte ich an, ich trug Socken &#8211; what&#8217;s a girl to do?), Karin bot mir dann die Aermel ihrer Jacke an, die sie ueber ihren Schoss gebreitet hatte, so dass ich mit angezogenen Knien da sass, jeden Fuss in einem Aermel &#8230; was mit der Zeit ein wenig unbequem wurde, bis ich beim naechsten Halt den Busfahrer bat, doch bitte die Klimaanlage abzudrehen. &#8220;Is it cold up there?&#8221; fragte er erstaunt &#8211; haette er sich ein wenig umgesehen, haette er wahrgenommen, dass sich saemtliche Passagiere zugedeckt und eingewickelt hatten &#8211; ich will nicht uebertreiben, aber nachdem der Busfahrer die Klimaanlage abgedreht hatte, tagte ein Passagier-Kommittee und ueberlegte, mir die goldene Ehrennadel am langen Rucksackgurt zu ueberreichen, und nur weil ich sie bescheiden ablehnte, sah man davon ab.</p>
<p>Wie auch immer, wir werden nun mindestens zwei Naechte in Wellingtons Jugendherberge verbringen, die laut meinem Reisefuehrer fast Hotelstandard hat &#8211; nun gut, das finden wir glatt ein wenig uebertrieben, es ist eine Jugendherberge, aber egal, wir haben ein Zweierzimmer, es ist sauber, und es ist leise.</p>
<p>Dies war also ein &#8220;kurzer&#8221; Bericht &#8211; freut Euch auf den naechsten langen Bericht ueber unser erstes Neuseeland-Highlight; mit Glueck schon mit Bild.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwischenstop in Melbourne]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/01/22/zwischenstop-in-melbourne/</link>
<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 16:05:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[So, wir haben mehr als die Haelfte der Reise hinter uns und sitzen gerade in  Melbourne am Flughafen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So, wir haben mehr als die Haelfte der Reise hinter uns und sitzen gerade in  Melbourne am Flughafen. Und das Tolle: Wir haben ihn voellig fuer uns alleine!!!</p>
<p>Hier ist es 2:50 in der Nacht, um 2:00 hatten wir den Flieger verlassen, und nach einer Rueckfrage bei Customs/Immigration erfragt, dass wir in die Transit-Area duerften. Bei der Security tauchten dann doch zwei Maxln auf, nachdem der Raum zunaechst einmal voellig verlassen vor uns gelegen war, die uns unseren ganz persoenlichen Security-Check zuteil werde liessen, und wir durften sogar die Wasser-Becher aus dem Flugzeug mitnehmen, obwohl sie 150 statt nur 100 ml enthalten!</p>
<p>Danach wurden wir von einem der zwei Securities durch verschlossene Tueren gelotst bis in den Abflugbereich, alle Shops geschlossen, kein Mensch hier, er zeigte uns noch ein Telefon, gab uns zwei Notfallnummern fuer den Fall der Faelle &#8211; und hier sind wir. Voellig alleine, ein Flughafen ohne Menschen &#8211; ein echt geniales Erlebnis!</p>
<p>Wir haben geduscht, uns umgezogen, eine 10 Dollar-Note in einen Getraenke-Automaten geschoben, nur damit wir Muenzen rausbekommen, und mit diesen 2 Dollar-Muenzen sitzen wir jetzt vor Flatscreens und surfen im Internet.</p>
<p>Rund um uns brummt, summt, pocht, klappert, quietscht und sirrt es, Geraete springen an und schalten sich wieder aus. Das ist also die &#8220;Stille&#8221; eines verlassenen Flughafens.</p>
<p>Die Fluege waren recht angenehm, obwohl der Platz schon zu wuenschen uebrig liess. Jetzt gehoere ich ja nicht gerade zu den beleibteren Menschen, und ich fuehlte mich schon wie ein Dosenhering. Aber: Wunderbares Essen (nur viel zu viel, ich habe das Gefuehl, seit 24 Stunden quasi nur gefressen zu haben), gutes Entertainment (zwei Filme von Wien nach Dubai, von Dubai ueber Singapur nach Melbourne hatte sowieso jeder von uns quasi seine persoenliche Videothek vor sich und konnte aus schaetzomativ 100 Filmen waehlen, die man ganz nach Belieben starten, unterbrechen, vor- und rueckspuelen konnte), ausserdem Videospiele. Und: Die Kopfstuetzen konnte man links und rechts hochklappen, so dass man den Kopf anlehnen konnte, und ich habe erstaunlich gut geschlafen, vor allem jetzt von Singapur nach Melbourne &#8211; ich fuehle mich gerade top-fit! Dabei koennten wir hier so herrlich schlafen, koennten uns quer ueber 3 Sitze legen, muessten nicht auf unser Gepaeck aufpassen, weil ohnehin niemand da ist. Aber: Wo ist der Witz daran, einen ganzen Flughafen fuer sich alleine zu haben, wenn man dann schlaeft? Ich wuerde am liebsten durch die Gaenge rennen und fangerl spielen, so lustig finde ich das, diesen Flughafen fuer uns zu haben.</p>
<p>Tja, noch 4 Minuten Online-Zeit, bevor er wieder 2 Dollar von mir will, ich mache dann mal Schluss. Wir werden jetzt wohl noch durch die Gaenge streifen, uns die schoensten Sitze aussuchen, essen, trinken, lesen &#8211; und um 8:10 Ortszeit geht es dann nach Auckland.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reisedaten]]></title>
<link>http://kiwi2008.wordpress.com/2008/01/10/reisedaten/</link>
<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 23:44:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>misspig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Um hier auch einmal ernsthaft zu posten, hier unsere Reisedaten: Wir starten am Montag, dem 21.1.200]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Um hier auch einmal ernsthaft zu posten, hier unsere Reisedaten:</p>
<p>Wir starten am Montag, dem 21.1.2008 um 15:05 ab Wien. Ein Airbus A330-200 wird uns in 5 h 30 nach Dubai bringen, das wir um 23:35 Ortszeit erreichen. Der Flug wird vermutlich noch durchaus angenehm sein und wir sollten Dubai noch halbwegs fit erreichen: für uns ist&#8217;s dann ja erst 1/2 9 am Abend, da werden wir wahrscheinlich noch nicht durchhängen.</p>
<p>Um 02:45, also nach etwas über 3 Stunden Aufenthalt, besteigen wir eine Boeing 777-300, und diese werden wir 15 h 30 nicht verlassen, auch in Singapur nicht, wo wir wohl ein wenig Sprit aufnehmen werden, bis wir am 23. Jänner 01:15 Ortszeit in Melbourne landen. Den Flug werden wir wohl mit einer ausgiebigen Nachtruhe beginnen, dann Frühstück, Inline-Entertainment, Essen, Dösen, und dann könnte es schon leicht mühsam werden.</p>
<p>In Melbourne wird&#8217;s dann richtig anstrengend, denn wir müssen fast 7 nächtliche Stunden dort rumkriegen. Ich hoffe also auf Verspätung, so daß wir nicht wirklich von 01:15 nachts bis 08:10 morgens dort rumhängen müssen, denn die würden sich wohl schrecklich ziehen. Obwohl wir uns 50 Australische Dollar besorgt haben, um dort auch ein wenig konsumieren zu können; die Frage, die sich stellt ist bloß: Hat um die Zeit überhaupt etwas offen, wo wir konsumieren können? Hilft es überhaupt, wenn wir um 50 Australische Dollar australischen Kaffee trinken? Gibt es in Melbourne Red Bull?</p>
<p>Geplanterweise besteigen wir auf jeden Fall um 08:10 in der Früh einen Airbus A340-500, lt. Webseite der Emirates das bequemste Flugzeug, das sie derzeit in ihrer Flotte haben, und dieses bringt uns in 3 h 30 nach Auckland, wo wir um 13:40 Ortszeit landen.</p>
<p>Ich stelle es mir so vor, daß wir gegen 15 Uhr unser Gepäck haben und nach Auckland reinfahren, so irgendwann zwischen 16 und 17 Uhr haben wir dann ein Zimmer, und dann müssen wir eigentlich nur so vernünftig sein (und wir sind vernünftig!), daß wir noch 5 Stunden lang durch Auckland rennen und gemütlich abendessen gehen; nur ja nicht gleich ins Bett fallen. Wenn wir uns zwischen 20 und 21 Uhr niederlegen, werden wir vermutlich leicht 12 Stunden lang den erschöpften Schlaf der Gerechten  schlafen und am nächsten Tag in der Früh quasi schon den Jetlag überwunden haben.</p>
<p>Klar, vermutlich werden wir die ersten Tage am Abend eher früher müde werden, aber im Prinzip sind die 12 Stunden Zeitunterschied damit schon erledigt &#8211; ich hab&#8217;s schon 2 x hinter mir, das funktioniert wirklich so.</p>
<p>Donnerstag der 24. Jänner ist somit der erste Tag, an dem wir etwas unternehmen &#8211; eine Bootsfahrt zu einer der Inseln vor Auckland vielleicht, oder auch nur Bummel durch Auckland. Wir haben das noch nicht so geplant, da schauen wir, wonach uns ist. Vielleicht suchen wir auch nur einmal Bookshops heim, weil die mitgebrachten Bücher ohnehin schon im Flieger ausgelesen sind.</p>
<p>So weit also einmal die Vorschau auf die Reise &#8211; wie&#8217;s wirklich wird, steht demnächst hier.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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