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	<title>wahlbeobachtung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/wahlbeobachtung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wahlbeobachtung"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 04:45:41 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Radio Netwatcher Sendung zu E-Voting]]></title>
<link>http://papierwahl.at/2009/05/22/radio-netwatcher-sendung-zu-e-voting/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 17:41:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>electrobabe</dc:creator>
<guid>http://papierwahl.at/2009/05/22/radio-netwatcher-sendung-zu-e-voting/</guid>
<description><![CDATA[Die aktuelle netwatcher-Sendung vom 22.5.200 auf Radio ORANGE 94.0 setzt sich unter anderem wieder m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die aktuelle <a href="http://sendungsarchiv.o94.at/showSeries.php/094se14">netwatcher</a>-Sendung vom 22.5.200 auf Radio <a href="http://sendungsarchiv.o94.at/showStation.php/094st3">ORANGE 94.0</a> setzt sich unter anderem wieder mit E-Voting auseinander. Titel der Sendung: &#8220;Live von der E-Voting Wahlbeobachtung d. ÖH Wahl 09 &#38; neues von den Tierschützern wg. § 278&#8243;.</p>
<p>Berichtet wird von der Pressekonferenz am Montag 18.5.2009 im BRZ. Zu hören sind unter anderem Robert Krimmer und Bundeswahlleiter Bernhard Varga, interessante Fragen der Presse und Pannen. Peter Purgathofer hat das Schlusswort am Ende der Sendung.</p>
<p>Dabei wird auch auf die von Moderator Manfred Krejcik geführte Webseite <a href="http://www.internetwahlen.at" target="_blank">http://www.internetwahlen.at</a> verwiesen, wo Bilder von der Konferenz zu sehen sind.</p>
<p>Hier die Sendung als <a href="http://sendungsarchiv.o94.at/getFile.php/RadioNetwatcher20090522EvotingAM_320kbps_2chn_44100Hz.mp3?audio=1&#38;id=094pr3462&#38;filename=RadioNetwatcher20090522EvotingAM_320kbps_2chn_44100Hz.mp3">MP3</a> oder als <a href="http://sendungsarchiv.o94.at/listen.php/id__094pr3462/fileid__094mf7154/audio.m3u">Stream</a>. Der E-Voting-Part der Sendung ist ab ca. 15:50 zu hören.</p>
<p><a href="http://www.internetwahlen.at"><img class="alignnone size-full wp-image-1895" title="e-voting top oder flop" src="http://evotingneindanke.wordpress.com/files/2009/05/evotingheadtopoderflop.jpg" alt="e-voting top oder flop" width="450" height="112" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahlcomputer in Deutschland]]></title>
<link>http://papierwahl.at/2009/04/08/wahlcomputer-in-deutschland/</link>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 16:12:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>electrobabe</dc:creator>
<guid>http://papierwahl.at/2009/04/08/wahlcomputer-in-deutschland/</guid>
<description><![CDATA[Eine Karikatur im Tagesspiegel (via Wahlbeobachtung des CCC): &#8220;Spam&#8221; im Bundestag?! Kari]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Karikatur im <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/karikaturen/cme803,261552.html">Tagesspiegel</a> (via <a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/post/16852955/Das-Urteil-werden-ja-alle-mitbekommen-haben">Wahlbeobachtung des CCC</a>): &#8220;Spam&#8221; im Bundestag?! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://evotingneindanke.wordpress.com/files/2009/04/261552_3_0303_wahlcomputerts.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1580" title="wahlcomputer e-voting" src="http://evotingneindanke.wordpress.com/files/2009/04/261552_3_0303_wahlcomputerts.jpg" alt="wahlcomputer e-voting" width="450" height="236" /></a></p>
<p><span style="color:#000000;">Karikatur: Stuttmann</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wahlbeobachtung brandenburg - erste berichte]]></title>
<link>http://murdeltas.wordpress.com/2008/09/28/wahlbeobachtung-brandenburg-erste-berichte/</link>
<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 20:08:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>marc</dc:creator>
<guid>http://murdeltas.wordpress.com/2008/09/28/wahlbeobachtung-brandenburg-erste-berichte/</guid>
<description><![CDATA[wenn man sich so die eindruecke der wahlbeobachter durchliest, kommt genau das zum vorschein, was ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wenn man sich so die eindruecke der <a href="http://wahlbeobachtung.soup.io">wahlbeobachter</a> durchliest, kommt genau das zum vorschein, was ich mir auch erwartet hatte: verzoegerungen, technische unkenntnis, verwirrung/hilflosigkeit seitens der (v.a. aelteren) waehler, nicht-einhalten der sicherheitsbestimmungen. insgesamt also ein ziemlich trauriges bild, was wie gesagt, abzusehen war.</p>
<p>um dem auch hand und fuss zu verleihen ein paar zitate:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;<a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/post/5583735/Kabelbindernummmern-plombenstempel-und-papiersiegel-werden-nicht-gepr">Kabelbindernummmern, plombenstempel und papiersiegel werden nicht geprüft. Checksumme ist unbekanntes konzept</a>&#8220;</em></p>
<p><em>&#8220;<a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/post/5583732/Ausfall-war-bedienfehler-nach-25-min-behoben">Ausfall war bedienfehler, nach 25 min behoben </a>&#8220;</em></p>
<p><em>&#8220;<a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/post/5583731/Wahlvorstand-hilft-beim-Stimme-abgeben-dr-cken">Wahlvorstand hilft beim &#8220;Stimme abgeben&#8221; drücken. Wählerin: &#8220;Und wie gebe ich die anderen 6 Kanidaten ein?&#8221;. Pech! </a>&#8220;</em></p>
<p><em>&#8220;<a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/post/5583727/permanent-ist-eine-Wahlcomputerberatung-noetig-Und-wo">&#8220;Und wo soll ich jetzt druecken?&#8221; </a>&#8220;</em></p>
<p><em>&#8220;<a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/post/5583722/Die-Siegel-an-der-Elektronikeinheit-sind-die">Die Siegel an der Elektronikeinheit sind die alten Papierfetzchen, angebracht 2004. Es gibt kein PTB-Siegel. </a>&#8220;</em></p>
<p><em>&#8220;<a href="https://twitter.com/wahlbeobachtung/statuses/938319751">Diff. zwischen Zahl abgehakter Wähler im Wählerverzeichnis und Zahl der Wähler laut Computer. &#8220;Dann machen wir ebend noch ein Kreuz im WVZ!&#8221;</a>&#8220;</em></p></blockquote>
<p>ja so wird gewaehlt. erschreckend, oder? aber den internetausdruckern in der regierung ist nunmal eine wahl mit papier und stift nicht &#8220;modern&#8221; genug.</p>
<blockquote><p>Der Wahlvorstand lauert nur darauf, daß es sechsmal piept, sonst ist irgendwas falsch. Daß man auch ungültig wählen oder freiwillig eine geringere Anzahl Stimmen abgeben kann, sorgt für Verwirrung. &#8220;Freischaltungsproblem&#8221; heißt das dann. <strong>Im Zweifel ist immer der Wähler schuld.</strong> Wenn der Wähler geht, bevor er die Stimmabgabetaste gedrückt hat,  entsteht ein Dilemma.<br />
[<a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/post/5582051/Erste-Eindr-cke-vom-Morgen">wahlbeobachtung.soup.io</a>]</p></blockquote>
<p>weitere links<br />
<a href="http://hubertscorner.de/blog/index.php?/categories/1-kommunalwahlen-brandenburg-2008">huberts corner</a>: ein weiterer kurzer bericht<br />
<a href="https://twitter.com/wahlbeobachtung">twitter</a>: wahlbeobachtung<br />
<a href="http://wahlcomputer.ccc.de/">wahlcomputer.ccc.de</a>: als ausgangspunkt des ganzen<br />
und ich hatte ja auch vorab schonmal auf das ganze hingewiesen: <a href="http://murdelta.blogspot.com/2008/09/wahlbeobachtung-in-brandenburg-mach-mit.html">hier</a> und <a href="http://murdelta.blogspot.com/2008/09/wahlbeobachtung-brandenburg-update.html">hier</a><br />
<strong>update</strong><br />
ein weiterer bericht befindet sich bei der <a href="http://piratenbrandenburg.de/wordpress/?p=1043">piratenpartei brandenburg</a> <em><span style="font-size:xx-small;">(danke an den <a href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=28922907&#38;postID=4047133468883192872">kommentator</a>)</span></em><br />
<strong>update2</strong><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/E-Voting-in-Brandenburg-Ueberforderte-Waehler-und-Wahlvorstaende--/meldung/116730">heise berichtet</a> auch bereits darueber.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wahlbeobachtung brandenburg - update]]></title>
<link>http://murdeltas.wordpress.com/2008/09/26/wahlbeobachtung-brandenburg-update/</link>
<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 16:50:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>marc</dc:creator>
<guid>http://murdeltas.wordpress.com/2008/09/26/wahlbeobachtung-brandenburg-update/</guid>
<description><![CDATA[vor ein paar tagen hab ich ja schonmal kurz auf die kommende wahlbeobachtungs-aktion zur den kommuna]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://murdelta.blogspot.com/2008/09/wahlbeobachtung-in-brandenburg-mach-mit.html">vor ein paar tagen</a> hab ich ja schonmal kurz auf die kommende wahlbeobachtungs-aktion zur den kommunalwahlen in brandenburg hingewiesen. heute gibt&#8217;s ein kurzes update dazu.</p>
<p>getreu dem motto wahlbeobachtung2.0, kann man die aktuellen entwicklungen nun auch ueber <a href="http://soup.io">soup.io</a> und <a href="https://twitter.com">twitter</a> verfolgen:</p>
<p><a href="https://twitter.com/wahlbeobachtung">wahlbeobachtung auf twitter</a><br />
<a href="http://wahlbeobachtung.soup.io/">wahlbeobachtung bei soup.io</a><br />
alles weitere auf der <a href="http://wahlcomputer.ccc.de/">kampagnenseite</a></p>
<p><img src="http://wahlcomputer.ccc.de/wahlcomputer.jpg" alt="wahlcomputer" /><br />
<span style="font-size:xx-small;"><em>bild: <a href="http://wahlcomputer.ccc.de/">wahlcomputer.ccc.de</a></em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wahlbeobachtung in brandenburg - mach mit!]]></title>
<link>http://murdeltas.wordpress.com/2008/09/24/wahlbeobachtung-in-brandenburg-mach-mit/</link>
<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 18:28:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>marc</dc:creator>
<guid>http://murdeltas.wordpress.com/2008/09/24/wahlbeobachtung-in-brandenburg-mach-mit/</guid>
<description><![CDATA[und um gleich mal beim ccc zu bleiben. in wenigen tagen (28.09.2008) finden kommunalwahlen in brande]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>und um gleich mal beim <a href="http://www.ccc.de">ccc</a> zu bleiben. in wenigen tagen (28.09.2008) finden kommunalwahlen in brandenburg statt und dort soll mit <span style="text-decoration:line-through;">schach</span>&#8230;wahlcomputern gewaehlt werden. deshalb ruft der ccc offiziell dazu auf, dass ganze zu beobachten und darueber zu berichten:</p>
<blockquote><p>Bei derartigen Beobachtungen Anfang des Jahres in Hessen waren zahlreiche Probleme festgestellt worden, die nun zu der Wahlprüfungsbeschwerde geführt haben, darunter eine Reihe gravierender Verstöße gegen die vorgeschriebenen Prozeduren der &#8220;sicheren Umgebungen&#8221;. Selbst von Seiten der zuständigen Wahlleiter wird nun unumwunden zugegeben, dass die Sicherheit der NEDAP-Wahlcomputer gegen Manipulation ausschließlich von diesen unwirksamen Vorkehrungen abhängt.</p>
<p>Die Wahlbeobachtungen werden in den zehn betroffenen brandenburgischen Städten und Gemeinden &#8211; Bernau, Hennigsdorf, Mühlenbecker Land, Fredersdorf-Vogelsdorf, Neuenhagen, Hoppegarten, Teltow, Werder (Havel), Trebbin und Cottbus &#8211; von Freiwilligen durchgeführt. Dabei wird der Wahlablauf natürlich nicht gestört. Die freiwilligen Wahlbeobachter werden anhand einer Checkliste vorgehen, die auf den Erfahrungen der bisherigen Beobachtungen beruht und sich an internationalen OSZE-Standards orientiert.</p>
<p><em>&#8220;Wir beobachten mit Erstaunen, dass in den brandenburgischen Gemeinden weiterhin unverzagt diese Risikotechnologie eingesetzt wird. Nicht einmal die Komplettabschaffung der NEDAP-Wahlcomputer in den Niederlanden scheint den Verantwortlichen zu denken zu geben&#8221;</em>, kommentierte CCC-Sprecher Dirk Engling die Situation.<br />
[<a href="http://www.ccc.de/updates/2008/wahlpruefungsbeschwerde-in-hessen?language=de">alles lesen</a>]</p></blockquote>
<p>desweiteren wird in der mitteilung ueber die wahlpruefungsbeschwerde des ccc in hessen berichtet.</p>
<p>ein lustiges detail noch am rande: in bernau bei berlin redet die oertliche wahlleiterin davon, dass die nedap-wahlcomputer eigentlich keine wahlcomputer, sondern stimmzaehlgeraete sind. tja, was soll man da noch sagen&#8230;soviel zur sachkenntnis und kompetenz der leute vor ort.</p>
<p>weitere links:<br />
<a href="http://wahlcomputer.ccc.de/wahlbeobachten/CCC-wahlbeobachten.pdf">Checkliste für Wahlbeobachtungen</a> (.pdf)<br />
<a href="http://wahlcomputer.ccc.de/">Weiterführende Informationen</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chaos Computer Club reicht Wahlprüfungsbeschwerde in Hessen ein – Aufruf zur Wahlcomputerbeobachtung in Brandenburg]]></title>
<link>http://phil6816.wordpress.com/2008/09/24/chaos-computer-club-reicht-wahlprufungsbeschwerde-in-hessen-ein-%e2%80%93-aufruf-zur-wahlcomputerbeobachtung-in-brandenburg/</link>
<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 13:57:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>maze</dc:creator>
<guid>http://phil6816.wordpress.com/2008/09/24/chaos-computer-club-reicht-wahlprufungsbeschwerde-in-hessen-ein-%e2%80%93-aufruf-zur-wahlcomputerbeobachtung-in-brandenburg/</guid>
<description><![CDATA[Chaos Computer Club reicht Wahlprüfungsbeschwerde in Hessen ein – Aufruf zur Wahlcomputerbeobachtung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Chaos Computer Club reicht Wahlprüfungsbeschwerde in Hessen ein – Aufruf zur Wahlcomputerbeobachtung in Brandenburg&#8230;</strong></p>
<p>Der Chaos Computer Club (CCC) hat wie angekündigt eine Wahlprüfungsbeschwerde in Hessen eingereicht. Die Beschwerde richtet sich gegen den Einsatz von NEDAP-Wahlcomputern in acht hessischen Gemeinden. Aufgrund der schwerwiegenden Wahlfehler in Hessen, wie etwa der Lagerung der Wahlcomputer bei Parteifunktionären und der mangelnden Einhaltung der Vorschriften zur sicheren Lagerung der Computer, ist nun zu entscheiden, ob die Wahlen in den acht betroffenen Wahlkreisen wiederholt werden müssen.</p>
<p>Für die am 28. September 2008 stattfindenden Kommunalwahlen in Brandenburg plant der CCC in den vom Wahlcomputereinsatz betroffenen Gemeinden eine umfangreiche Wahlbeobachtung. Um die 238 manipulationsanfälligen Wahlcomputer in den Wahllokalen nicht unbeobachtet zu lassen, werden noch Freiwillige zur Vervollständigung der Wahlbeobachterdelegationen gesucht. Bei derartigen Beobachtungen Anfang des Jahres in Hessen waren zahlreiche Probleme festgestellt worden, die nun zu der Wahlprüfungsbeschwerde geführt haben, darunter eine Reihe gravierender Verstöße gegen die vorgeschriebenen Prozeduren der &#8220;sicheren Umgebungen&#8221;. Selbst von Seiten der zuständigen Wahlleiter wird nun unumwunden zugegeben, dass die Sicherheit der NEDAP-Wahlcomputer gegen Manipulation ausschließlich von diesen unwirksamen Vorkehrungen abhängt.<!--more--></p>
<p>Die Wahlbeobachtungen werden in den zehn betroffenen brandenburgischen Städten und Gemeinden &#8211; Bernau, Hennigsdorf, Mühlenbecker Land, Fredersdorf-Vogelsdorf, Neuenhagen, Hoppegarten, Teltow, Werder (Havel), Trebbin und Cottbus &#8211; von Freiwilligen durchgeführt. Dabei wird der Wahlablauf natürlich nicht gestört. Die freiwilligen Wahlbeobachter werden anhand einer Checkliste vorgehen, die auf den Erfahrungen der bisherigen Beobachtungen beruht und sich an internationalen OSZE-Standards orientiert.</p>
<p><em>&#8220;Wir beobachten mit Erstaunen, dass in den brandenburgischen Gemeinden weiterhin unverzagt diese Risikotechnologie eingesetzt wird. Nicht einmal die Komplettabschaffung der NEDAP-Wahlcomputer in den Niederlanden scheint den Verantwortlichen zu denken zu geben&#8221;</em>, kommentierte CCC-Sprecher Dirk Engling die Situation.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht wird in absehbarer Zeit über die Wahlprüfungsbeschwerde gegen den Einsatz von Wahlcomputern bei der Bundestagswahl 2005 entscheiden. Das Ende des Wahlcomputereinsatzes in Deutschland steht also vielleicht bald zu erwarten. Das brandenburgische Innenministerium zeigt dennoch eine erstaunliche Ignoranz gegenüber der aktuellen breiten Diskussion über die Risiken und Gefahren von Wahlcomputern. So verzichtet Brandenburg anders als Hessen auf Probewahlen, die belegen sollen, dass die Computer einwandfrei arbeiten.</p>
<p><em>&#8220;Die in Hessen zur Wählerberuhigung verordneten Testwahlen fallen in Brandenburg vollständig aus. Die Risiken der Wahlcomputerbenutzung werden vom Innenministerium systematisch heruntergespielt&#8221;</em>, kommentierte Dirk Engling, CCC-Sprecher.</p>
<p>Die Stadt Bernau (bei Berlin) entschied sich erstmals dafür, die umstrittenen NEDAP-Systeme bei den Kommunalwahlen einzusetzen. Die örtliche Wahlleiterin Heike Jura verklärte die verwendeten Wahlcomputer zu bloßen Geräten: &#8220;Die Wahlbehörde möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei den Geräten nicht – wie umgangssprachlich häufig fälschlicher Weise geäußert – um &#8216;Wahlcomputer&#8217; handelt, sondern wie bereits erläutert um Stimmenzählgeräte, welche nicht an das allgemeine Computernetz angeschlossen sind, sondern mit Stimmenspeichermodulen arbeiten.&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Es herrscht offenbar völlige Ahnungslosigkeit bei den kommunalen Verantwortungsträgern. Selbstverständlich sind die NEDAP-Systeme vollwertige Computer, deren Software manipuliert werden kann&#8221;</em>, sagte CCC-Sprecher Dirk Engling.</p>
<p>Auch die Stadt Cottbus, in der sich die Stadtverordneten zunächst gegen die Wiederholung des Wahlcomputer-Experiments ausgesprochen hatten, wird nochmals geleaste NEDAP-Computer einsetzen. Die Stadt Wittenberge hingegen nahm das berechtigte Misstrauen, die undurchsichtige Kostenstruktur und die negativen Erfahrungen mit den Wahlcomputern zum Anlass, auf die intransparente Computerwahl wieder zu verzichten. Die Rückkehr zur bewährten Wahl mit Stift und Papier verdanken die Wittenberger Bürger ihrem neuen Oberbürgermeister.</p>
<p>Der CCC ruft alle am Fortbestand vertrauenswürdiger Wahlen Interessierten auf, an den Wahlbeobachtungen teilzunehmen und die Verantwortlichen in den Gemeinden zu befragen, woher sie ihr grenzenloses Vertrauen in Wahlcomputer nehmen.<br />
Quelle: <a href="http://ccc.de/updates/2008/wahlpruefungsbeschwerde-in-hessen?language=de" target="_blank">ccc.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahlcomputer-Wahlbeobachtung: Bürgermeisterstichwahl Langen]]></title>
<link>http://janschejbal.wordpress.com/2008/02/11/wahlcomputer-wahlbeobachtung-burgermeisterstichwahl-langen/</link>
<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 02:15:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jan</dc:creator>
<guid>http://janschejbal.wordpress.com/2008/02/11/wahlcomputer-wahlbeobachtung-burgermeisterstichwahl-langen/</guid>
<description><![CDATA[Allgemein Die Beobachtung wurde diesmal nicht behindert, ich wurde sehr freundlich behandelt. Ich ha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><b>Allgemein</b><br />
Die Beobachtung wurde diesmal nicht behindert, ich wurde sehr freundlich behandelt. Ich habe Wahlbezirk 12 beobachtet.</p>
<p><b>Zeitersparnis</b><br />
Es waren 4 Wahlhelfer anwesend, also genauso viele, wie bei einer normalen Papierwahl. (3 müssen immer da sein, einer ist als Reserve da, damit auch ml jemand auf Toilette kann etc.) &#8211; durch die Wahlcomputer werden also keine Wahlhelfer und somit an diesem Punkt auch keine Kosten eingespart. <b>Eines der wichtigen Argumente von NEDAP bzw. der HSG Wahlsysteme GmbH, nämlich die Kostenersparnis und die geringere Zahl der Wahlhelfer, fällt somit weg.</b></p>
<p>Der Wahlcomputereinsatz wird oft damit begründet, dass sich nicht genug freiwillige Wahlhelfer finden ließen. In Langen soll schon seit 30 Jahren niemand zum Wahlhelfer verpflichtet worden sein, d. h.<b> es gab immer genug Freiwillige. Dieses Argument ist also auch hinfällig.</b></p>
<p>Die Schlange bildete sich sowohl bei Papierwahlen als auch bei dieser Computerwahl vor der Prüfung der Wahlberechtigung. Da diese durch den Einsatz von Wahlcomputern nicht beeinflusst wird, haben Wahlcomputer <b>keinen positiven Einfluss auf den Wählerdurchsatz und somit verkürzen sie auch <u>nicht</u> die Wartezeiten</b>. Durch Probleme bei der Bedienung der Computer, wie sie wohl bei der ersten Wahl in Langen aufgetreten sind, <b><u>können</u> die Wartezeiten jedoch erheblich verlängert werden</b>.</p>
<p>Die <b>Stimmabgabe an den Wahlcomputern ist schneller </b>als die Markierung eines Papierstimmzettels. Allerdings ersetzte ein Wahlcomputer in diesem Wahlbezirk drei Kabinen zur Markierung der Zettel, wodurch auch <b>mit Papierstimmzetteln ein vergleichbares Bearbeitungstempo zu einem Bruchteil der Kosten möglich</b> war. Zudem können Wahlkabinen bei Bedarf notdürftig &#8211; aber rechtlich korrekt &#8211; improvisiert werden. Da der &#8220;Flaschenhals&#8221; sowieso nicht bei der eigentlichen Stimmabgabe liegt, spielen diese Überlegungen jedoch keine tragende Rolle.</p>
<p><b>Kosten/Aufwand</b><br />
Den geringen Vorteilen stehen ein hoher Preis entgegen, und zwar sowohl für die Anschaffung, als auch für die Lagerung und Wartung.</p>
<p><b>Lob</b><br />
Die Wählerseite des Wahlcomputers war nicht von Außen durch die Fenster einsehbar (Rollos unten). Dies soll bei früheren Wahlen nicht immer so gewesen sein. Bei Hilfestellung wurde versucht, das Wahlgeheimnis zu beachten.</p>
<p><b>Bedienungsprobleme<br />
</b>Wenige Wochen zuvor hat bereits eine Computerwahl in Langen stattgefunden. Bei dieser ist es wohl zu <b>großen Problemen</b> und damit verbundenen <b>extrem langen Schlangen</b> gekommen sein, wodurch Wähler abgeschreckt wurden. Dies war vermutlich darauf zurückzuführen, dass zwei Wahlen gleichzeitig durchgeführt und zum ersten Mal Wahlcomputer eingesetzt wurden. Dadurch hatten die Wähler teilweise &#8220;Angst&#8221; vor den Geräten.</p>
<p>Durch die langen Wartezeiten ist es allerdings zu einer <b>Abschreckung von Wählern </b>gekommen, außerdem ist zu befürchten, dass die Wähler, die Probleme mit dem Wahlcomputer hatten, diesmal eher zu Hause blieben als die, die keine Probleme hatten.</p>
<p>Die Wartezeiten bei dieser Wahl betrugen diesmal überlicherweise allerhöchstens fünf Minuten, meist konnten die Wähler jedoch sofort wählen gehen.</p>
<p>Bei dieser Wahl waren die Wähler an die Computer gewöhnt, wodurch die <b>Stimmabgabe weitgehend unproblematisch</b> verlief. Einige Wähler brachten zuätzlich zur Wahlbenachrichtigungskarte ein Infoblatt mit. Dies deutet darauf hin, das im Voraus Informationen per Post verschickt wurden. Nur auf expliziten Wunsch des Wählers wurde die korrekte Vorgehensweise erklärt, ansonsten beschränkte sich die Hilfestellung auf das Hineinrufen von &#8220;Jetzt noch rechts oben auf die Stimmabgabe-Taste drücken&#8221; und &#8220;So, das wars schon!&#8221;, wenn der Wähler zu Zögern schien. Dabei saß der Wahlhelfer grundsätzlich so, dass er die Stimmabgabe <u>nicht</u> beobachten konnte. Weiterhin trug sicherlich die einfache Struktur der Wahl (nur zwei Kandidaten) zur Problemlosigkeit der Stimmabgabe bei.</p>
<p>In einigen Fällen erklärten Wahlhelfer dem Wähler die Stimmabgabe direkt am Gerät, in den meisten dieser Fälle verließen sie jedoch die &#8220;Wahlkabine&#8221;, bevor der Wähler seine Auswahl traf, sodass das Wahlgeheimnis gewahrt blieb. Vereinzelt nahmen Eltern ihre Kinder in die Wahlkabine mit, was toleriert wurde. (Zumindest einige der Kinder waren alt genug, um die Wahl zu verstehen, wodurch das Wahlgeheimnis verletzt würde.) Dies ist aber kein besonders bei Computerwahlen auftretendes Problem, auch wenn Wahlcomputer sicherlich neu und interessant und deswegen neugierige Kinder zusätzlich anziehen. Weiterhin kam es dazu, dass Ehepaare gemeinsam wählten. In einem Fall wurde nicht interveniert, in einem anderen Fall wurde es versucht, da der Wahlcomputer bereits freigeschaltet war, wurde die Stimme dennoch gemeinsam abgegeben. In einem weiteren Fall wurde eine Stimme gemeinsam abgegeben, für die Zweite wurde der Wahlcomputer erst freigeschaltet, als nur noch eine Person in der Wahlkabine stand. Dieses Problem, dass nicht geheim abgegebene Stimmen nicht zurückgewiesen werden können, hängt zwar direkt mit dem Einsatz von Wahlcomputern zusammen, wiegt aber nicht besonders schwer.</p>
<p>Eine interessante Feststellung, die auf technische Details hindeuten könnte, ist, dass die Wahlcomputer offenbar zu kurze Tastendrücke nicht registrieren. Dies führte in einigen Fällen dazu, dass ein Wähler in die Kabine zurückgeschickt werden musste, obwohl er dachte, korrekt gewählt zu haben. Eine weitere Quelle geringer, harmloser Verwirrung ist, dass der Computer nach der Stimmabgabe die Stimme relativ lange speichert. Viele Wähler blieben nach der Stimmabgabe stehen und betrachteten das Display, ihnen wurde (freundlich) durch einen Wahlhelfer mitgeteilt, dass sie bereits fertig gewählt haben. <b>Viele Wähler waren überrascht darüber, wie einfach das Verfahren</b> war.</p>
<p>Zahlreiche Wähler lobten auch die Geschwindigkeit, allerdings ist hierbei die Frage zu stellen, ob dieses Lob absolut auf die Wahlcomputer bezogen war oder sich nur darauf bezog, dass die Wartezeiten <u>nicht</u> wie bei der letzten Wahl äußerst lang wurden.</p>
<p>Ein Wähler schien zu befürchten, dass die abgegebene<b> Stimme auf dem separaten Bedienpult für die Wahlhelfer angezeigt und das Wahlgeheimnis nicht gewahrt sei</b>. Die Befürchtung erschien mir erst gemeint. Technisch wäre das vermutlich möglich.</p>
<p><b>Auf- und Abbau</b><br />
Den Aufbau habe ich leider verpasst, beim Abbau wurde strikt nach Checkliste vorgegangen, ich gehe davon aus, dass der Aufbau genauso verlief. Die Schlüssel waren so wie es sein muss bei zwei verschiedenen Personen. Nach kurzen anfänglichen Problemen wurde das Ergebnis gedruckt, in die Formulare übertragen und weitergeleitet. Wahlgeräte und Speichermodule wurden getrennt versiegelt und von je zwei Wahlhelfern zum Rathaus/Wahlamt etc. gebracht. Das Plastik-Siegelband um den Computer wurde ordnungsmäßig angebracht, die &#8220;Versiegelung&#8221; des Umschlags mit dem Wahlmodul beschränkte ich auf das Zukleben (könnte aber schon reichen.) Die Auszählung übernahm der Computer, wodurch das <b>Öffentlichkeitsprinzip verletzt</b> wurde. Dadurch war aber der gesamte Abbau bereits um 18:15 vorbei.</p>
<p><b>Zusammenfassung</b><br />
Alles in Allem verlief die Wahl recht gut, es gab nur kleinere Unstimmigkeiten. Die meisten Wähler konnten ihre Stimme absolut problemlos oder zumindest nach minimaler mündlicher Anleitung abgeben. Dieses Ergebnis ist allerdings nicht repräsentativ, da bereits eine Wahlcomputerwahl sehr kurz zuvor stattgefunden hatte. Ich gehe dennoch davon aus, dass die Bedienungsprobleme bei Wahlcomputern langfristig keine ersthafte Rolle spielen oder Probleme verursachen werden. Auch wenn die Wahlhelfer <b>alles </b>richtig machen würden (was logischerweise nicht der Fall war), das Szenario der Innentäter-Manipulation bei NEDAP wäre immer noch möglich und dürfte ein realistischtes Angriffsszenario sein &#8211; die Wahlcomputer werden Herstellerversiegelt, um Missbrauch zu vermeiden. Dadurch könnten alle Wahlcomputer deutschlandweit manipuliert werden. Die Prüfsumme bildet keinen Schutz, da sie von der Software selbst erzeugt wird und eine manipulierte Software könnte die Prüfsumme fälschen. Auch die oft durchgeführten Testwahlen bedeuten nichts: Ein manipulierter Wahlcomputer fängt erst an, Stimmen zu verfälschen, wenn dies über eine Tastenkombination aktiviert wurde. (Was bei der Testwahl nicht geschehen wird.)</p>
<p>Das Prüfsummenverfahren ist einer der größten Fehler des Herstellers. Eigentlich sollte nicht die Software auf den austauschbaren Chips, sondern ein fest eingelöteter Chip die Prüfsumme berechnen und ausgeben, was Manipulationen deutlich erschweren würde. Schließlich würde man, um den Zugang zu einem Gelände zu regeln, auch nicht einfach die um Einlass bittende Person fragen, ob sie hinein darf, sondern eine unabhängige andere Person.</p>
<p><b>Das Problem an Wahlcomputern sind nicht die Prozeduren &#8211; selbst deren Einhaltung sichert die Wahl nicht völlig gegen Verfälschung. Ein Wahlcomputer ermöglicht keine öffentliche Auszählung und gefährdet damit die Prinzipien unserer Demokratie &#8211; und ist schon allein aus diesem Grund abzulehnen</b>. Zudem hat er außer der schnelleren Auszählung kaum Vorteile, ist dafür mit hohen Anschafungskosten verbunden. Eine Auszählung von Papierstimmzetteln ist öffenlich, d. h. jeder kann das Ergebnis nachprüfen. Ein weiteres Problem ist die mögliche Verletzung des Wahlgeheimnisses durch die Displayabstrahlung &#8211; ein bereits <a href="http://www.youtube.com/watch?v=B05wPomCjEY">praktisch demonstrierter Angriff</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hessenjournal: Wahleinspruch des Chaos Computer Clubs]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/30/hessenjournal-wahleinspruch-des-chaos-computer-clubs/</link>
<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 18:26:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/30/hessenjournal-wahleinspruch-des-chaos-computer-clubs/</guid>
<description><![CDATA[Bericht im Hessenjounal des Hessischen Rundfunks am 29. Januar 2008 über mögliche Manipulationen an ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_C7SpQtpbfQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_C7SpQtpbfQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Bericht im Hessenjounal des Hessischen Rundfunks am 29. Januar 2008 über mögliche Manipulationen an Wahlcomputern bei der Wahl zum Hessischen Landtag am 27.1.2008 </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hessen: Skandale um Wahlcomputer führen zu Neuwahlen?]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/28/hessen-freiheitseinschrankung-bei-wahlbeobachtern/</link>
<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 15:14:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/28/hessen-freiheitseinschrankung-bei-wahlbeobachtern/</guid>
<description><![CDATA[Ob man hier von Zensur reden muss? Lesen, Lesen, Lesen, &#8230; bei Fefe: Schreiben des Wahlleiter i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ob man hier von Zensur reden muss?</p>
<p><a href="http://blog.fefe.de/?ts=b9631874">Lesen, Lesen, Lesen, &#8230; bei Fefe</a>: Schreiben des Wahlleiter in Langen vor der Wahl an die Wahlhelfer:</p>
<blockquote><p>Wichtige und eilige Hinweise für den Wahlvorstand<br />
Die geplanten Störungen und Angriffe des CCC (Computer-Chaos-Clubs), die sich als Wahlbeobachter ausgeben und am Wahlsonntag alle acht Kommunen, die Nedap-Wahlgeräte einsetzen, aufsuchen wollen, sind ernst zu nehmen. Im Internet unter der Adresse https://berlin.ccc.de/wiki/wahl_in_Hessen_vom_25.01.2008 dokumentiert.</p>
<p>Alle Mitglieder des CCC stehen im Chat untereinander in Verbindung und wollen Unregelmäßigkeiten mittels Fotos dokumentieren. Auch Befragungen von Mitgliedern des Wahlvorstandes sind beabsichtigt. Diese Absicht führt zwangläufig(sic!) zu Störungen im Wahllokal und muss unterbunden werden. Der Wahlvorsteher bzw. die Wahlvorsteherin sind verantwortlich für den ordnungsgemäßen Ablauf im Wahllokal und üben das Hausrecht aus.</p>
<p>Daher sind folgende Regelungen zwingend zu beachten:</p>
<p>1. Generelles Handyverbot in allen Wahllokalen für Besucher.<br />
2. Keine Foto- oder Filaufnahmen(sic!) im Wahllokal.<br />
3. Keine Interviews bzw. Befragungen mit Besuchern im Wahllokal.<br />
4. Keine Benutzung von Notebooks (Laptops) im Wahllokal.<br />
5. Beachtung der Bannmeile von 10 Metern.</p>
<p>Sollten sich Personen als Wahlbeobachter im Wahllokal melden, bitte unverzüglich mich davon unterrichten, damit Absprachen getroffen werden können.<br />
Bitte darauf achten, dass das &#8220;Öffentlichkeitsprinzip&#8221; nicht verletzt wird. Nicht einfach des Raumes verweisen &#8212; nur bei Störungen im Ablauf der Wahlhandlung. Ruhe und Ordnung im Wahllokal müssen gewährleistet [Rest fehlt]</p></blockquote>
<p>Absender war Fachdienst 11, Bürgeramt, Bürgerbüro, Magistrat der Stadt Langen. Das Schreiben ging an die Wahlvorstände in den Wahllokalen 1 bis 20.</p>
<p>Dienstag: Der <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Hessen-Landtagswahl-Wahlmaschinen;art122,2465556">Tagesspiegel</a> greift das Thema &#8220;Lagerung der Wahlcomputer bei Parteimitgliedern zu Hause&#8221; auf:</p>
<blockquote><p>Hessens Landeswahlleiter Wolfgang Hannappel gibt zu: Wahl-Computer sind &#8220;theoretisch manipulierbar&#8221;. [...]<br />
&#8220;Das System hat großflächig versagt&#8221;, erklärt ein CCC-Sprecher. Dies sieht der Landeswahlleiter anders. Es gebe keinen Grund für eine Wiederholung der Abstimmung. [...]<br />
Sowohl der Landeswahlleiter, als auch der CCC, beurteilen den Umgang mit den Wahl-Computern als nicht korrekt. &#8220;Die Gemeinde muss die Geräte lagern&#8221;, so Hannappel.  </p></blockquote>
<p>Montag: <em>Liebe Zeitungen und sonstigen Medien,</em> der Karikaturen-Zeichner Götz Wiedenroth hat heute eine Karikatur namens &#8220;<a href="http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_WirtKari080128.html">Wahlcomputer nach dem Hacker-Angriff</a>&#8221; gemacht  &#8211; ab sofort für 14 Tage zum regelulären Honorar von 60 Euro (netto) abdruckbar (<a href="http://www.presseportal.de/pm/43010/1125990/wiedenroth/rss">ots</a>). Ja, ein weiteres dürfte etwas lustiger oder bissiger sein <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach der Zusammenfassung auf Heise scheint mir immer klarer: <strong>Neuwahlen</strong> wegen eines grob fahrlässigen mit den Wahlcomputern sind sehr wahrscheinlich. Der Hammer is ja eigentlich, dass sich die Geräte in zwei Wahllokalen für längere Zeit unter der ausschließlichen Gewalt der Wahl<strong>beobachter</strong> befanden, weil <strong>sonst keiner</strong> da war. Und die <em>Lagerung der Geräte <strong>bei Parteifunktionären zu Hause</strong></em> ist unvertretbar.</p>
<p>Im Wiki des CCC Berlin gibt es <a href="https://berlin.ccc.de/wiki/Wahl_in_Hessen">alle Wahlberichte</a> der rund 50 Wahlbeaobchter zu finden &#8211; Berichte, Fotos, Protokolle, Links.</p>
<p>Holger Klein, Moderator bei YouFM, ehemals Chaosradio-Bluemoon u.a. bei Radio Fritz, oder kurz <a href="http://blogs.hr-online.de/nightline/2008/01/28/„wenn-mir-jemand/#comment-3786">&#8220;Holgi&#8221; assoziiert</a> in Sachen &#8220;fehlende kritische Berichterstattung&#8221; im Blog seiner Sendung &#8220;nightline&#8221;:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, dass die Kollegen Qualitätsjournalisten überhaupt nicht am Ball bleiben werden, weil sie selbst kaum begreifen, was das Problem ist und weil es ihnen zu anstrengend ist, dieses Thema zu bearbeiten. Der Zynismus in den Redaktionen sitzt so tief, dass sie einfach zur Tagesordnung übergehen und das Problem der Wahlcomputer zu einem Nerd-Problem erklären werden. Die meisten mir bekannten Journalisten sind absolut Technik- und Obrigkeitsgläubig und beseelt vor einer seltsamen Arroganz, die sie glauben lässt, mit den einfachen Problemen „da unten auf der Strasse“ nichts zu tun zu haben.<br />
An anderer Stelle habe ich geschrieben: „Hätten die Journalisten all die Jahre ihren Beruf ernstgenommen, würden heute auch nicht ihre Telefone abgehört.“ Es ist genau diese Haltung, die sie auch beim Thema Wahlcomputer an den Tag legen werden und sie werden die Wahlen beweinen, wenn es längst zu spät ist. </p></blockquote>
<p>Die Bild bricht es zu weit runter, als dass die Relevanz des Problems &#8220;Wahlcomputer&#8221; klar wird:</p>
<p><a href='http://www.bild.t-online.de/BILD/digital/technikwelt/2008/01/wahlcomputer/probleme,geo=3613946.html#'><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2008/01/bildde-wurdenwahlcomputerm.jpg' alt='bildde-wurdenwahlcomputerm.jpg' /></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,531417,00.html">SpiegelOnline berichtet</a> ebenfalls, deutlich detailierter und umfassender über die einzelnen Schwachstellen.</p>
<p>Mehr <del datetime="2008-01-28T17:14:13+00:00">Erfrischendes</del> <del datetime="2008-01-28T18:35:21+00:00">Erschreckendes</del> Skandal-trächtiges gibts auch in der <a href="http://www.ccc.de/press/releases/2008/20080127/">Pressemittelung des CCCs: Schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl &#8211; Wahleinsprüche und Nachwahlen erwartet</a></p>
<blockquote><p>In mindestens einer Gemeinde wurden die Computer über Nacht in den Privatwohnungen von Parteimitgliedern gelagert. Dies sei &#8220;gängige Praxis&#8221;, bestätigten Mitarbeiter des Ordnungsamtes den Wahlbeobachtern. Alle neun Wahlcomputer der Gemeinde Niedernhausen seien privat gelagert worden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/102531">Heise</a>:</p>
<blockquote><p>Ein Wahlcomputer in Viernheim habe nach Inbetriebnahme um kurz vor 8 Uhr nur eine Fehlermeldung angezeigt. &#8220;In dieser Zeit konnten viele Wähler ihr Wahlrecht nicht ausüben&#8221;, schreibt der CCC.</p></blockquote>
<p><a href="http://frank.geekheim.de/?p=388">Frank schreibt über den Umgang mit den Wahlbeobachtern in Obertshausen:</a></p>
<blockquote><p>In Obertshausen wurden interessierte Buerger vor dem Wahllokal, in dem sie den Aufbau der Wahlcomputer beobachten wollten, abgefangen, das Betreten des Wahllokals verweigert, ihre Personalien festgestellt, eine Anzeige wegen Stoerung der Wahl angekuendigt und der Hinweis auf die Paragraphen im Wahlgesetz zur Oeffentlichkeit der Wahl mit dem Spruch “Sie haben hier gar keine Rechte!” beantwortet. Dann wurden sie des Bannkreises um das Wahllokal verwiesen und von einem Ordnungsamtsmitarbeiter mit dem Auto bis zur Landkreisgrenze verfolgt. <a href="http://frank.geekheim.de/?p=388">Weiterlesen &#8230;</a></p></blockquote>
<p>Viele Zitate und Diskussionen finden sicht bei <a href="http://netzpolitik.org/index.php?s=wahlcomputer">netzpolitk.org</a> und im Blog von <a href="http://blogs.hr-online.de/nightline/2008/01/28/nach-wahl-beobachtung/">Holgi bei YouFM, einem hessischem Jugendradiosender</a>.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2008/01/hackerbm.jpg' alt='hackerbm.jpg' /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Recount?]]></title>
<link>http://internetundpolitik.wordpress.com/2008/01/28/recount/</link>
<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:57:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>internetundpolitik</dc:creator>
<guid>http://internetundpolitik.wordpress.com/2008/01/28/recount/</guid>
<description><![CDATA[Schon gestern abend deutete sich an, dass der Einsatz von Wahlgeräten in acht hessischen Gemeinden e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schon gestern abend deutete sich an, dass der Einsatz von Wahlgeräten in acht hessischen Gemeinden ein Nachspiel haben dürfte. Hier nochmal der entsprechende Blog-Eintrag:</p>
<p><b>20.49 Uhr</b></p>
<p>In einigen Weblogs gibt es Berichte vom Wahltag, z.B. hier von einer versuchten <a href="http://blogs.hr-online.de/nightline/2008/01/27/hey-obertshausen/">Wahlbeobachtung in Obertshausen</a> (via <a href="http://blog.borkert.net/2008/01/27/angst-vor-wahlbeobachtern-in-obertshausen/">Sven Borkert</a>). Zahlreiche weitere Hinweise finden sich auch im Beitrag <a href="http://piratenblog.wordpress.com/2008/01/27/bananenrepublik-hessen-wahlbeobachter-manipulieren-wahl/">Bananenrepublik Hessen</a> (via <a href="http://piratenblog.wordpress.com/">Ralphs Piratenblog</a>).</p>
<p>An diesen Stellen und auch anderswo (sehr gut: ein <a href="http://twitter.com/wahlbeobachter">Twitter-Feed</a> zur Wahlbeobachtung vom Sonntag) entfaltet sich <strike>gerade</strike> seit heute mittag eine überaus spannende Sammlung und Diskussion von Wahlbeobachtungen in einigen der o.g. Städten und Gemeinden (ein Zentrum scheint das o.g. <b>Hey Obertshausen</b>-Posting über einen you fm-Blog). Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich der Diskurs nun weiter entwickelt (und wie schwarz der Sonntag für die hessische Demokratie nun wirklich war).</p>
<p><b>Und heute geht es weiter:</b></p>
<p>Ebenfalls noch am gestrigen Abend folgte dann mit einer neuen Pressemitteilung des <b>Chaos Computer Club</b> die erste Reaktion auf die vielfältigen Erfahrungen bei den Wahlbeobachtungen (<a href="http://www.ccc.de/updates/2008/wahlbeobachtungen-hessen?language=de">Schwerwiegende Wahlcomputer-Probleme bei der Hessenwahl</a>), außerdem berichtet <b>Spiegel Online</b> (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,531417,00.html">Computer-Club kritisiert Wahlrechner-Schlampereien</a>) über die Probleme am Wahltag, dort werden auch mögliche Konsequenzen (Anfechtungen, Nachwahl) erörtert. Hier der <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/ltw2008/index.jsp?rubrik=32776&#38;key=standard_document_33748536&#38;msg=32776">entsprechende Bericht</a> via <b>HR-Online</b>.</p>
<p>Auch aus einer weiter gefassten Perspektive bleibt der Umgang mit Wahlgeräten natürlich ein Thema &#8211; so ist zum Beispiel auch systematisch zu untersuchen, inwiefern sich die Technisierung nicht nur auf das Wahlergebnis, sondern auch auf die Wahlbeteiligung ausgewirkt hat. Eine erste flüchtige Durchsicht der über das <a href="http://www.hsl.de/index.htm">Hessische Statistische Landesamt</a> verfügbaren Daten vermittelt zumindest den Eindruck, dass der Wahlgeräte-Einsatz nicht durchgängig signifikante Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung hatte. Die meisten Städte/Gemeinden verzeichnen einen leichten Rückgang der Wählerstimmen, in Lampertheim (-6,7 %) und in Viernheim (- 11,7 %) treten dabei die größten Abweichungen auf. Hier wäre nun eine Verbindung zu den Vor-Ort-Berichten angezeigt &#8211; zumindest für Viernheim heißt es, dass für eine Zeit lang die Geräte nicht funktionsfähig waren (vgl. HR-Online).</p>
<p>Die CCC-Beobachtungen, dass es in einigen Wahllokalen zu ungewöhnlich langen Wartezeiten kam, dass die Wähler nicht ausreichend informiert an den Wahlcomputer treten oder das &#8220;Wahlpersonal&#8221; zu wenig systematische Hilfestellungen zu leisten in der Lage war, können eigene durch Vor-Ort-Beobachtungen bestätigt werden. Hier muss jedoch noch eine genauere Auswertung der Feldnotizen erfolgen, bevor eindeutige Aussagen gemacht werden können.</p>
<p>Nichtsdestotrotz &#8211; selbst die CCC-Berichte legen den Eindruck nahe, dass der &#8220;menschliche Faktor&#8221; das größere Problem beim Wahlgeräte-Einsatz darstellt. Es soll keinesfalls unterschlagen werden, dass es auch zu konkreten Fehlfunktionen der Nedap-Maschinen kam &#8211; doch stellen eklatantes Fehlverhalten bei der Implementierung dieser für die Mehrzahl noch neuen Option der Stimmabgabe offenbar das eigentliche Problem dar. Dazu zählen nicht nur die konkreten Vorfälle in unmittelbarer Nähe zum Wahltag (z.B. Einlagerung von Wahlgeräten in Privathaushalten/Niedernhausen), sondern auch Versäumnisse bei der Wahlvorbereitung bzw. der Wählerinformation.</p>
<p>Vor kategorischen Verbotsforderungen sämtlicher Stimmabgabetechnologie steht neben deren geräteseitger Verbesserung mindestens noch die Debatte um eine Optimierung der Einbettung in die formale Wahlorganisation.</p>
<p>Nach den Ereignissen bei der Landtagswahl, die wohl einer eingehenderen Prüfung durch die Landeswahlleitung unterzogen werden, rücken nun zwangsläufig die nächsten Abstimmungen in den Blick, die mit Hilfe von Wahlgeräten durchgeführt werden &#8211; dazu zählen u.a. die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Langen (10.2.) oder die Bürgermeisterwahl in Obertshausen (2.3.).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hessen: Werde Wahlbeobachter!]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/21/hessen-werde-wahlbeobachter/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 18:12:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/21/hessen-werde-wahlbeobachter/</guid>
<description><![CDATA[Liebe Hessen! Bernadettes Aufruf zur Wahlbeobachtung auf netzpolitik.org an diesem Sonntag in Hessen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Liebe Hessen!</p>
<p>Bernadettes <a href="http://netzpolitik.org/2008/werde-wahlbeobachter/">Aufruf zur Wahlbeobachtung auf netzpolitik.org</a> an diesem Sonntag in Hessen kann ich mich nur anschließen!</p>
<blockquote><p>Um zu zeigen, dass eine Wahl mit Wahlcomputer problematisch ist und nicht transparent sein kann, ist es hilfreich, Wahlbeobachtungen durchzuführen und zu dokumentieren.</p></blockquote>
<p>Recht hat sie &#8211; und Spaß macht das auch noch!</p>
<p>In diesen Gemeinden wird vorraussichtlich mit Wahlcomputer gewählt:</p>
<ul>
<li>Niedernhausen</li>
<li>Obertshausen</li>
<li>Langen</li>
<li>Bad Soden a.T.</li>
<li>Lampertheim</li>
<li>Alsbach-Hänlein</li>
<li>Eppertshausen</li>
<li>Niestetal</li>
</ul>
<p>Im <a href="https://berlin.ccc.de/wiki/Wahlbeobachtungen">Wiki des CCC Berlin ist alles zu den Wahlbeobachtungen</a> zu finden: Argumente, Einsatzplan, Erfahrungen und Ergebnisse vorheriger Beobachtungen und ein kleines <a href="https://berlin.ccc.de/wiki/Wahlbeobachtungen/Checkliste">How-To</a>.</p>
<p>Mehr Hintergrund gibts in einem netzpolitik.org-Podcast mit Andreas Bogk vom CCC (<a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/netzpolitik_podcast_zu_wahlmaschinen.mp3">MP3</a>) und auf der Seite <a href="https://berlin.ccc.de/wiki/Wahlcomputer">Wahlcomputer</a> im CCC Berlin Wiki.</p>
<p>Viel Spaß an den Geräten!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahlbeobachtung: Testwahl in Hessen]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/11/wahlbeobachtung-testwahl-in-hessen/</link>
<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 16:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2008/01/11/wahlbeobachtung-testwahl-in-hessen/</guid>
<description><![CDATA[Ende des Monats wird in Hessen gewählt &#8211; mit Wahlcomputern. Vorweg gab es eine Testwahl, die ö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ende des Monats wird in Hessen gewählt &#8211; mit Wahlcomputern. Vorweg gab es eine Testwahl, die öffentlich stattfand. Matthias Schindler war dabei und berichtet: <a href="http://isbn.mathias-schindler.de/?p=45">Am bleiernen Ball &#8211; Teil I</a>.</p>
<p>Sein Text bringt die benannten Probleme gut auf den Punkt. Hier ein paar Zitate:</p>
<blockquote><p>Um 7 Uhr schlug ich im Rathaus auf, dank der Transponderkarte eines Mitarbeiters 5 Meter vor mir kam ich so auch ins Rathaus und konnte zum am Vortag telefonisch erfragten Raum der Probewahl.</p></blockquote>
<p>(Das Hausmeister-Problem.)</p>
<blockquote><p>Eine Überprüfung von Siegeln und Versionsnummern wurde nicht bzw. unsystematisch durchgeführt, teilweise deshalb, weil sie ja fehlten.</p></blockquote>
<p>(Das Bürokratie-Problem.)</p>
<blockquote><p>Es ist die Software des Wahlcomputers selbst, die die Checksummen berechnet. Im Falle einer “ordentlichen” Manipulation wäre auch dieser Teil der Software verändert, um die “gewünschte” Prüfsumme anzugeben. </p></blockquote>
<p>(Das Computer-Problem.)</p>
<blockquote><p>Der Wahlleiter in Langen, Bernhard Emrich, bat mich, auf das umfangreiche Angebot an Kuchen und Kaffee und Getränken während der Testwahl lobend hinzuweisen.</p></blockquote>
<p>(Das &#8220;Ist-ja-alles-garnicht-so-schlimm.&#8221;-Problem.)</p>
<p>Danke!</p>
<p>Sehr schön auch der <a href="http://erichsieht.wordpress.com/2008/01/11/prw-ahltag-schilda-in-langen/">Bericht Pr/W ahltag &#8211; Schilda in Langen</a> in dieser Sache aus dem Blog <a href="http://erichsieht.wordpress.com/">Erich sieht &#8211; Sicherheit anders</a>:</p>
<blockquote><p>Das stört Bürgermeister Pitthan nicht, der in einer absurden Pressmitteilung flux verlautbaren ließ: „Die Wahlmaschinen arbeiten zu hundertprozent zuverlässig und sie sind sicher.” Das ist ungefähr so also ob ich einen Klempner rufe, um die Qualität meines Trinkwassers zu testen, der dann 20 Mal die Spülung drück und anschließend sagt &#8211; die Wasserversorgung arbeitet zuverlässig und ihr Wasser ist sicher.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahlbeobachtung: Statement aus Fredersdorf-Vogelsdorf]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/29/wahlbeobachtung-statement-aus-fredersdorf-vogelsdorf/</link>
<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 13:57:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/29/wahlbeobachtung-statement-aus-fredersdorf-vogelsdorf/</guid>
<description><![CDATA[Heute kamen dankenswerter Weise die Antworten des Wahlleiters aus Fredersdorf-Vogelsdorf auf unsere ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute kamen dankenswerter Weise die Antworten des Wahlleiters aus Fredersdorf-Vogelsdorf auf unsere offenen Fragen. Dort haben Tobias und ich am 11. November die Bürgermeisterwahl <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/15/wahlbeobachtung/">beobachtet und hinterfragt</a>. </p>
<p>An diesem Sonntag, den 2. Dezember, <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/28/sonntag-nachste-wahlbeobachtung-bei-berlin/">findet die Stichwahl statt</a> &#8211; es werden noch Wahlbeobachter gesucht! Allen Beteiligten wünsche ich viel Spaß und ein gutes, sicheres Gelingen!</p>
<h4>Offener Brief und Antworten</h4>
<p>(Anschreiben gekürzt)</p>
<p>1. Auf welcher rechtlichen Grundlage wurden wir zur Schließung des Wahllokales 001 in der xy Grundschule um 18:00h aus Raum gebeten?</p>
<p>Vor Ort wurde und mitgeteilt, dassdiese üblicherweise nicht öffentlich stattfände. Nach §49 insbesondere in Verbuindung mit §55 der Brandenburger Wahlverordnung ist uns keine Rechtfertigung für dieses Handeln herleitbar, da wir uns zuvor auch als Bürger Berliner vorstellten womit wir keine wahlberechtigte Person darstellten und sich zu diesem Zeitpunkt keine solche im Wahllokal befand.</p>
<blockquote><p><strong>Gemäß § 41 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz – BbgKwahlG ist die Wahlhandlung und die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses öffentlich. Das betrifft die Wahlzeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr am Wahltag. Gemäß § 55 Brandenburgische Kommunalwahl-verordnung – BbgKWahlV wird vom Wahlvorsteher sobald die Wahlzeit abgelaufen ist, dies bekanntgegeben (hier 18:00 Uhr). Zur Stimmabgabe dürfen dann nur noch die sich im Wahllokal befindlichen wahlberechtigten Personen zugelassen werden. Der Zutritt zum Wahllokal ist solange zu sperren, bis die anwesenden wahlberechtigten Personen ihre Stimme abgegeben haben. Sodann erklärt der Wahlvorsteher die Wahlhandlung für geschlossen und die evtl. vorgenommene Sperrung des Wahllokals ist aufzuheben (Herstellung der Öffentlichkeit) für die Feststellung des Wahlergebnisses im Wahllokal. </p>
<p>Ihren Hinweis zu einem Wahllokal werde ich in der Schulung der Wahlvorstände zur Stichwahl auswerten.</strong></p></blockquote>
<p>2. Aus welchem Grund druckte der eingesetzte Wahlcomputer im Wahllokal 002 der Grundschule ein zweites Ergebnis aus?</p>
<p>Entgegen der Zusicherung der Mitglieder des Wahlvorstandes des Lokals ist dies nicht üblich, wie beim Betrachten der anderen Wahlprotokolle klar wird: Diese enthalten nämlich nur eine Version des Ausdrucks und nicht zwei wie des Wahllokals 002.</p>
<p>3. Warum wurde diese Unregelmäßigkeit nicht im Wahlprotokoll des Wahllokals 002 oder auch im gesamten Wahlprotokoll der Bürgermeisterwahl festgehalten trotzdem wir die Wahlvorsteherin des Wahllokals und sie persönlich darauf hingewiesen haben?</p>
<blockquote><p><strong>Zu 2./3.<br />
Die Anzahl der durch die Stimmenzählgeräte herzustellenden Ergebnisprotokolle sind durch die Rechtsvorschriften (BbgKWahlG, BbgKWahlV und Kommunalwahlgeräteverordnung – BbgKWahlGV) explizit nicht eingeschränkt. Der Ausdruck erfolgt auf Anforderung durch Herstellung eines bestimmten Betriebszustandes des Gerätes durch den Wahlvorsteher. </p>
<p>Bei der nachträglichen Prüfung konnte die dargestellte Verfahrensweise nur festgestellt werden. Der Wahlvorstand hat den Doppelausdruck nicht als Unregelmäßigkeit/Störung, lt. vorliegendem Protokoll, angesehen, weil aus den Rechtsvorschriften das nicht ableitbar ist.</strong></p></blockquote>
<p>4. Warum wusste in beiden von uns besuchten Wahllokalen keine Mitglied des Wahlvostands etwas über den Aufenthalt der Baugleichheitserklärung des Herstellers der eingesetzten Geräte?</p>
<p>4.b In der Wahlgeräteverordnung Brandenburgs für Landtagswahlen ist festgehalten, dass am Morgen des Wahltages dem Wahlvorstand der Wahlcomputer eine Baugleichheitserklärung mit ausgehändigt werden muss. Gilt dies auch für Ihre kommunale Wahl?</p>
<p>4.c Warum wurde uns bei der Auszählung im Rathaus kein Einblick in diese Dokumente gewährt, obwohl Sie und der technische Betreuer der Wahl von dem Aufenthaltsort der Papiere gewusst haben und er Ihnen zugänglich war?</p>
<blockquote><p><strong>Zu 4./4.b/4.c<br />
Die Baugleichheitserklärung ist in jedem Stimmenzählgerät angebracht. Mit der Ausgabe des Gerätes an den Wahlvorstand wird die Baugleichheitserklärung mit übergeben. Warum dazu vom Wahlvorstand keine Auskunft gegeben werden konnte, kann nicht nachvollzogen werden. Während der Durchführung der Ergebnisfeststellung für den Wahlkreis konzentrieren sich die Beschäftigten in ihrer Tätigkeit darauf. Über die Erlangung von weitergehenden Auskünften wurden Sie an diesem Tag hingewiesen.</strong></p></blockquote>
<p>5. Halten Sie es für beunruhigend, dass die Ausgabe respektive die Nutzung der Siegel für Unterlagen, Geräte und Speicher für das Wahllokal 002 so ablief, dass am Ende ein Siegel übrig blieb? Wie ist dieser Überschuß an Siegeln zustande gekommen?</p>
<blockquote><p><strong>Die Siegelmarken werden von den Wahlvorständen angebracht und durch günstige Verpackung/Zusammenstellung der Materialien kann auch eine Siegelmarke nicht zur Anwendung kommen.</strong></p></blockquote>
<p>6. Halten sie einfach gestempelte, weiße Aufkleber als geeignetes Siegel für die Verwahrung Ihrer Wahlcomputer und Sicherung der Ergebnisse?</p>
<blockquote><p><strong>Die Stimmenzählgeräte werden nicht mit den ausgegebenen Siegelmarken zur Verwahrung gegeben, weil sie ohne Stimmenspeicher aufbewahrt werden. Für die Sicherung während des Transportes der Stimmenspeicher zur Wahlbehörde sehen wir die Siegelmarke als eine ausreichende Sicherung an.</strong></p></blockquote>
<p>7. Welche Vorkehrungen treffen Sie für die sichere Lagerung der Wahlcomputer?</p>
<blockquote><p><strong>Die Frage ist nicht konkret, lässt verschiedene Antworten zu.</strong></p></blockquote>
<p>8. Halten sie es für bedenkenswert, dass die nochmalige Auszählung der Stimmen, etwa bei einer Anfechtung der Wahl, nur durch eine private GmbH vorgenommen werden kann?</p>
<blockquote><p><strong>Wie zu Verfahren ist bei Einlegung eines Wahleinspruches ist in den Rechtsvorschriften geregelt. Das Auslesen der Stimmenspeicher hat mit einer privaten GmbH nichts zu tun, die Geräte sind Eigentum der Gemeinde.</strong></p></blockquote>
<p>9. Halten Sie es für bedenkenswert, dass Sie die Software, welche für den Betrieb der Geräte notwendig ist, lediglich mittels einer E-Mail in Klartext-Form erhalten, welche auch nicht signiert oder sonst wie gesichert ist?</p>
<blockquote><p><strong>Diese Verfahrensweise erfolgt so nicht mehr.</strong></p></blockquote>
<p>10. An Herrn Thamm: Sind Sie reinen Gewissens zugleich Mitglied Ihrer Wahlbehörde, welche die schwierig kontrollierbaren Geräte zur Wahl ausgibt, als auch amtierender Inhaber des Amtes, dessen Wahl durch die Behörde organisiert wird, auch wenn Sie nicht noch einmal kandidieren?</p>
<blockquote><p><strong>Gemäß § 10 BbgKWahlG ist Wahlbehörde der Bürgermeister der amtsfreien Gemeinde.<br />
Ihr Hinweis ist nicht nachvollziehbar.</strong></p></blockquote>
<p>Es grüßen Sie,</p>
<p>Matthias Mehldau und Tobias Anton</p>
<p>[1] http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/15/wahlbeobachtung/</p>
<blockquote><p><strong>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>gez. M ü l l e r<br />
Leiter FB1/Wahlleiter</p>
<p>Verteiler<br />
Kommunalaufsicht, Herrn Fischer</strong></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonntag: Nächste Wahlbeobachtung bei Berlin]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/28/sonntag-nachste-wahlbeobachtung-bei-berlin/</link>
<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 01:22:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/28/sonntag-nachste-wahlbeobachtung-bei-berlin/</guid>
<description><![CDATA[Wie just be. hier anmerkte, sind alle Menschen herzlich eingeladen dem Wahlvorgang in Fredersdorf-Vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/15/wahlbeobachtung/#comment-125">just be. hier anmerkte</a>, sind alle Menschen herzlich eingeladen dem Wahlvorgang in Fredersdorf-Vogelsdorf genaustens auf die Finger und Knöpfe zu schauen. So treffen sich Menschen etwa auch nachts um fünf im CCCB.</p>
<p>Hinweise zum <a href="https://berlin.ccc.de/wiki/Wahlcomputer:_Mitmachen">Mitmachen gibts im Wiki des CCC Berlin</a>. Dort gibt es auch eine <a href="https://berlin.ccc.de/wiki/Bürgermeister-Wahl_in_Fredersdorf-Vogelsdorf_vom_02.12.2007">Vorbereitungs-Seite für die Wahl am 2. Dezember</a>. Auf der Wikiseite kannst Du ja Deine Kontaktdaten fallen lassen und die anderen Leute auf Dich zu kommen lassen, oder einfach bei mir melden: 01sieben6 zwei9 95 95 96</p>
<p>Hier gehts hin:</p>
<blockquote><p>001/002 GS Nord Posentsche Straße 60<br />
003/004 Kita 3 Verbindungsweg 5 15370 Fredersdorf Tel.: (033439) 59545<br />
005 Oberschule Fredersdorf http://www.oberschule-fredersdorf.de/ Oberschule Fredersdorf Tieckstraße 39 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf Telefon.: 033439 79 695<br />
006 Fred-Vogel-Grundschule http://www.fred-vogel-grundschule.de/ Tieckstraße 38 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf 033 439/ 54 460<br />
007 Katharinenhof 15370 Fredersdorf, Ernst-Thälmann-Strasse 29 a 033439 / 5300-530<br />
008 Kita Vogelsdorf Mittelstraße 28 15370 Vogelsdorf<br />
009 Freiwillige Feuerwehr Vogelsdorf, Frankfurter Chaussee 76 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf<br />
999 Rathaus, Briefwahllokal Lindenallee 3</p></blockquote>
<p>Am 2. Dezember wird wieder elektronisch in Fredersdorf-Vogelsdorf gewählt. Diesmal findet die Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters statt, nachdem bei der ersten Wahl kein Kandidat eine 50%ige Mehrheit bekommen hat (<a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/15/wahlbeobachtung/">Wahlbeobachtung</a>).</p>
<p>Oder einfach mir mal ne Mail schreiben: wetterfrosch (at) gruene-jugend.de</p>
<p>Die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#38;hl=de&#38;geocode=&#38;time=&#38;date=&#38;ttype=&#38;q=Fredersdorf-Vogelsdorf&#38;sll=37.0625,-95.677068&#38;sspn=35.273162,66.357422&#38;ie=UTF8&#38;ll=52.532096,13.637466&#38;spn=0.211772,0.518417&#38;z=11&#38;iwloc=addr&#38;om=1">liegt östlich von Berlin</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurzmeldung: OSZE]]></title>
<link>http://dejarus.wordpress.com/2007/11/17/kurzmeldung-osze-2/</link>
<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 13:05:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rusinform</dc:creator>
<guid>http://dejarus.wordpress.com/2007/11/17/kurzmeldung-osze-2/</guid>
<description><![CDATA[Die OSZE wird die Dumawahl in Russland nicht beobachten. Es gibt allerdings schon einen sehr guten B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die OSZE wird die Dumawahl in Russland nicht beobachten. Es gibt allerdings schon einen sehr guten B]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahlbeobachtung]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/15/wahlbeobachtung/</link>
<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 21:59:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/15/wahlbeobachtung/</guid>
<description><![CDATA[Es fand zur Stichwahl eine erneute Wahlbeobachtung am 2.12.2007 statt, der Bericht folgt noch. Updat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es fand zur Stichwahl eine erneute <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/28/sonntag-nachste-wahlbeobachtung-bei-berlin/">Wahlbeobachtung am 2.12.2007</a> statt, der Bericht folgt noch.</p>
<p>Updates: 20.11. Offener Brief mit Nachfragen an Wahlleiter wurde rausgeschickt (s.u.) und alle Inhalte (Fotos wie Bericht) unter die <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 2.0 Deutschland</a>-Lizenz gestellt. 29.11. Die <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/29/wahlbeobachtung-statement-aus-fredersdorf-vogelsdorf/">Antworten des Wahlleiters</a> sind eingetroffen.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/vogelsdorf-2007-11-11-003_s.jpg' alt='vogelsdorf-2007-11-11-003_s.jpg' /></p>
<p>Am vergangenen Sonntag wurde gewählt. Zusammen mit einem Bekannten habe ich das Ablesen der Computer-betriebenen Auszählung der Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fredersdorf-Vogelsdorf">Fredersdorf-Vogelsdorf</a> beobachtet. Hier ein kleiner bunt bebilderter Bericht:</p>
<p><strong>Nachmittags</strong> entschließen wir uns rauszufahren und packen zumindest noch die Brandenburger Wahlgeräteverordnung für Landtagswahlen (<a href="http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/media.php/lbm1.a.3310.de/Original_LWahlGV_Verordnungstext_neu.pdf">PDF</a>) ein. Das Exemplar für eine Kommunalwahl haben wir leider nicht rechtzeitig ergooglet. Es sollte sich aber auch nicht großartig unterscheiden.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_1.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_1.jpg' /></p>
<p><strong>17.50h</strong> Wir kommen im Wahllokal an und überzeugen uns als erstes vom Aushang einer verständlichen Anleitung zur Bedienung der <a href="https://berlin.ccc.de/wiki/Wahlcomputer">Wahlcomputer</a>. Wir stellen uns als interessierter Bürger bzw. Informatikstudent vor. Das Photographieren wird uns unter Vorbehalt gestattet. Da es uns um die Handlungen geht, verzichten wir selbstverständlich auf die Aufnahmen von Gesichtern, die sich nicht in einer Gruppe befinden oder Fragen die Abgelichteten zuvor.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_4.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_4.jpg' /></p>
<p>Seit sechs oder sieben Jahren werden in der Gemeinde Wahlcomputer eingesetzt, auch für Bundestagswahlen. Die Gemeinde wurde von ihrer Partnerstadt in NRW auf die Idee gebracht, die Geräte anzuschaffen. Trotz Vollautomatisierung sind in den beiden besichtigten Wahllokalen jeweils circa fünf Personen anwesend, die die Durchführung der Wahl durch den Computer begleiten.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_6.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_6.jpg' /></p>
<p><strong>17.59h</strong> Uns wird mitgeteilt, dass nun für einen kurzen Moment, der circa zwei bis drei Minuten andauerte, die <em>Wahl unter Ausschluß der Öffentlichkeit beendet</em> wird. Danach könnten wir selbstverständlich wieder dabei sein. Die Rechtslage für diesen Akt ist uns sehr ungewiss &#8211; vermutlich wollten sich die Leute mal besprechen, wie sie nun mit diesen zwei neugierigen Jungs umgehen wollen.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_7.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_7.jpg' /></p>
<p><strong>18.03h</strong> Wir werden wieder herein gelassen. Die externe Bedieneinheit des Wahlcomputers ist bereits mit beiden Schlüsseln, welche notwendig sind, um die Wahl zu beenden, bestückt. Das kleine Terminal dient zur Freischaltung der einzelner Wahlgänge, um Doppelwahlen zu verhindern. Ferner zählt es sichtbar die Anzahl bereits abgegebene Stimmen mit. In der vom Innenministerium autorisierten Softwareversion wird selbstredend nicht angezeigt, was gewählt wird.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_13.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_13.jpg' /></p>
<p><strong>18.05h</strong> Die Vorsitzende des Wahlvorstandes kämpft einen Moment mit dem Verständnis der ein-A4-seitigen Anleitung des Gerätes, um die Auszählung zu starten. Schnell wird die Bedienung klar, die notwendigen Knöpfe werden gedrückt. Alle sind gespannt. </p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_15.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_15.jpg' /></p>
<p>Aus der Rückseite rollt aus einem Kassen-Quittungs-Drucker das Ergebnis. Selbiges wird verlesen und handschriftlich im Wahlprotokoll notiert. Die Anzahl abgegebener Stimmen wird mit den Häkchen aus dem Wählerverzeichnis verglichen, die Zahlen stimmen überein. Das Speichermodul wird entfernt und in einen Umschlag getan.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_19.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_19.jpg' /></p>
<p><strong>18.10h</strong> Ein zweiter Ausdruck kommt aus dem Drucker. </p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_20.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_20.jpg' /></p>
<p>&#8220;Was ist das denn?&#8221; frage ich einen neben mit stehenden Herren, <em>&#8220;etwa ein zweites Ergebnis?&#8221;</em>. &#8220;Wir haben noch ein Ergebnis&#8221; wiederholt dieser etwas lauter. Mehrere Personen stellen sich verdattert um das Gerät auf. Es handelt sich in der Tat um einen identisch bedruckten Zettel (auch alle Zahlen stimmen überein). </p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_16.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_16.jpg' /></p>
<p>Wir fragen etwas später, ob das normal sei, dass ein zweites Ergebnis ausgegeben wird. Ja, das habe das andere Gerät auch getan. Beide Zettel werden zu dem Null-Summen Ausdruck vom Morgen in der Protokoll geklebt und unterschrieben.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_32.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_32.jpg' /></p>
<p>Keine Besonderheiten oder Auffälligkeiten werden im Protokoll notiert. Beim Blick in das Protokoll des Wahllokals einen Raum weiter sehen wir nur einen Ausdruck des Ergebnisses &#8211; wir wurden mit einer Notlüge abgespeist, wie uns später auf Nachfrage im Rathaus indirekt verraten werden soll. Der Umstand des doppelten Ausdrucks wurde nicht im Protokoll vermerkt &#8211; außer durch das stumpfe Einkleber beider Quittungen.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_25.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_25.jpg' /></p>
<p><strong>18.25h</strong> Das Mobiltelefon der Wahlvorstands-Vorsitzenden klingelt. Sie gibt die Ergebnisse durch. Das Protokoll wird abgeschlossen, alle Wahlvorstehenden unterschreiben und es wird dem Umschlag mit dem Speichermodul zugefügt und versiegelt.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_33.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_33.jpg' /></p>
<p>Die Computer werden zusammengeklappt und versiegelt. Die Siegel sind mit einem Stempel der Gemeinde versehen. Am Ende bleibt ein Siegel übrig. Wo denn das <em>Baugleichheitszertifikat</em> sei, wollen wir wissen. Laut Wahlgeräteverordnung muss es von der Wahlbehörde am Morgen dem Wahlvorstand übergeben worden sein. <em>Niemand weiss, wovon wir Reden.</em> Im Gemeindezentrum erfahren wir später, dass es sich im Gerät selbst befunden haben müsste.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_24.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_24.jpg' /></p>
<p><strong>18.30h</strong> Der Abtransport von Gerätschaft und Umschlägen beginnt und wird mit privaten Kraftfahrzeugen durchgeführt, die sich ins Rathaus aufmachen. Wir werden gebeten mitzukommen, um die Rechtslage unserer Photographien direkt mit dem Wahlleiter zu klären. </p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_27.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_27.jpg' /></p>
<p><strong>ca. 18.50h</strong> Wir kommen im Rathaus an. Der Wahlvorsteher der Gemeinde, Herr Müller, erklärt, dass das alles kein Problem sei, solange wir keinen Wahlakt selbst abgelichtet hätten. Wir beteuern unsere Sorgsamkeit im Umgang mit dem Recht am eigenen Bild. Herr Müller macht sich darum keine Sorgen.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_45.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_45.jpg' /></p>
<p><strong>ab 19h</strong> Dutzende Umschläge der verschiedenen Wahllokale liegen auf dem Tisch, Zahlen werden zusammengeschrieben, die Speichermodule ausgelesen und von der Software der Firma Nedap ausgelesen. </p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_39.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_39.jpg' /></p>
<p>Der technische Betreuer der Wahl erklärt, dass die Module alle nur genau einmal auslesbar seien und nicht nochmal verwendet werden. Wird eine Wahl angezweifelt, müssen weitere Ausleseprozese durch das deutsche Vertriebsunternehmen der Wahlcomputer durchgeführt werden. (Da fällt mir ein; der letzte Papier-Volksentscheid in Hamburg wurde durch die Druckerei-GmbH der Wahlzettel selbst ausgezählt.)</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_41.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_41.jpg' /></p>
<p>Wir erfahren ferner, dass die Konstellation von Software- und Geräteversionen für jede Wahl durch das Innenministerium zugelassen werden müssen. <em>Der Deutsche Vertrieb der Software, vermutlich HSG, verschickt die jeweilige Softwareversion für jede Wahl per unverschlüsselter und (!) unsignierter Mail.</em> Uns stehen die Haare zu Berge.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_55.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_55.jpg' /></p>
<p>Derweil werden die Briefwahlzettel im Raum nebenan ausgezählt. Dieses Ergebnis wird dem bisherigem durch Eintippen hinzugefügt. </p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_49.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_49.jpg' /></p>
<p>Balkendiagramme werden in Excel-Tabellen generiert, Tabellen werden ausgedruckt. Im Gesamt-Wahlprotkoll wird festgehalten: <em>Keine Besonderheiten, keine Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten.</em> Eine ganz normale Wahlcomputerwahl eben.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_51.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_51.jpg' /></p>
<p><strong>ca. 21:30h</strong> Das Endergebnis steht: Kein Kandidat erhält die absolute Mehrheit. Die Stichwahl findet am 2. Dezember statt. </p>
<p>Ich kann da leider nicht kommen, wünsche aber allen freiwilligen Wahlbeobachtern in Fredersdorf-Vogelsdorf viel Spaß! </p>
<p>Der Unterhaltungsfaktor ist garantiert. Kamera nicht vergessen!</p>
<p>Wer Interesse hat, kriegt gerne von mir die Liste der Anschriften der Wahllokale.</p>
<p><img src='http://einmachglas.wordpress.com/files/2007/11/wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_11.jpg' alt='wahlbeobachtung_vogelsdorf-fredersdorf_11nov07_470px_11.jpg' /></p>
<h3>Offener Brief an den Wahlvorsteher Müller</h3>
<p>Am Dienstag stellten wir dem Wahlvorstehe der Gemeinde folgendes Schreiben zu:</p>
<blockquote><p>Offener Brief<br />
In Kopie an Herrn Bürgermeister W. Thamm</p>
<p>Per Mail an<br />
w.mueller@fredersdorf-vogelsdorf.de sowie<br />
w.thamm@fredersdorf-vogelsdorf.de</p>
<p>Hamburg, den 20. November 2007</p>
<p>Sehr geehrter Herr Wahlleiter W. Müller,<br />
werte Interessierte Öffentlichkeit,</p>
<p>zusammen mit Herrn Tobias Anton beobachtete ich am 11. November 2007 die Auszählung und Zusammenzählung der Ergebnisse zur Wahl des Bürgermeisteramts Ihrer Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf.</p>
<p>Wir verstehen uns als interessierte Bürger, die den Einsatz von Wahlcomputern kritisch hinterfragen. Einen ersten Bericht von unseren Beobachtungen habe ich im Internet auf meinem Weblog veröffentlicht [1]. Sollten Ihnen gegenteilige Sachverhalte bekannt sein, so bitte ich Sie mir mitzuteilen, so dass sie an gegebener Stelle angemerkt werden können.</p>
<p>Wir gedenken einen Artikel für eine wissenschaftliche Fachzeitschrift zu verfassen, in dem wir auch gerne Ihre folgenden Antworten und Darstellungen einfließen lassen wollen.</p>
<p>Wir bitten Sie daher um zeitnahe Antwort vor der Durchführung der Stichwahl am 2. Dezember 2007. Sie erhalten dieses Schreiben auch per Post.</p>
<p>1. Auf welcher rechtlichen Grundlage wurden wir zur Schließung des Wahllokales 001 in der xy Grundschule um 18:00h aus Raum gebeten?</p>
<p>Vor Ort wurde und mitgeteilt, dassdiese üblicherweise nicht öffentlich stattfände. Nach §49 insbesondere in Verbuindung mit §55 der Brandenburger Wahlverordnung ist uns keine Rechtfertigung für dieses Handeln herleitbar, da wir uns zuvor auch als Bürger Berliner vorstellten womit wir keine wahlberechtigte Person darstellten und sich zu diesem Zeitpunkt keine solche im Wahllokal befand.</p>
<p>2. Aus welchem Grund druckte der eingesetzte Wahlcomputer im Wahllokal 002 der Grundschule ein zweites Ergebnis aus?</p>
<p>Entgegen der Zusicherung der Mitglieder des Wahlvorstandes des Lokals ist dies nicht üblich, wie beim Betrachten der anderen Wahlprotokolle klar wird: Diese enthalten nämlich nur eine Version des Ausdrucks und nicht zwei wie des Wahllokals 002.</p>
<p>3. Warum wurde diese Unregelmäßigkeit nicht im Wahlprotokoll des Wahllokals 002 oder auch im gesamten Wahlprotokoll der Bürgermeisterwahl festgehalten trotzdem wir die Wahlvorsteherin des Wahllokals und sie persönlich darauf hingewiesen haben?</p>
<p>4. Warum wusste in beiden von uns besuchten Wahllokalen keine Mitglied des Wahlvostands etwas über den Aufenthalt der Baugleichheitserklärung des Herstellers der eingesetzten Geräte?</p>
<p>4.b In der Wahlgeräteverordnung Brandenburgs für Landtagswahlen ist festgehalten, dass am Morgen des Wahltages dem Wahlvorstand der Wahlcomputer eine Baugleichheitserklärung mit ausgehändigt werden muss. Gilt dies auch für Ihre kommunale Wahl?</p>
<p>4.c Warum wurde uns bei der Auszählung im Rathaus kein Einblick in diese Dokumente gewährt, obwohl Sie und der technische Betreuer der Wahl von dem Aufenthaltsort der Papiere gewusst haben und er Ihnen zugänglich war?</p>
<p>5. Halten Sie es für beunruhigend, dass die Ausgabe respektive die Nutzung der Siegel für Unterlagen, Geräte und Speicher für das Wahllokal 002 so ablief, dass am Ende ein Siegel übrig blieb? Wie ist dieser Überschuß an Siegeln zustande gekommen?</p>
<p>6. Halten sie einfach gestempelte, weiße Aufkleber als geeignetes Siegel für die Verwahrung Ihrer Wahlcomputer und Sicherung der Ergebnisse?</p>
<p>7. Welche Vorkehrungen treffen Sie für die sichere Lagerung der Wahlcomputer?</p>
<p>8. Halten sie es für bedenkenswert, dass die nochmalige Auszählung der Stimmen, etwa bei einer Anfechtung der Wahl, nur durch eine private GmbH vorgenommen werden kann?</p>
<p>9. Halten Sie es für bedenkenswert, dass Sie die Software, welche für den Betrieb der Geräte notwendig ist, lediglich mittels einer E-Mail in Klartext-Form erhalten, welche auch nicht signiert oder sonst wie gesichert ist?</p>
<p>10. An Herrn Thamm: Sind Sie reinen Gewissens zugleich Mitglied Ihrer Wahlbehörde, welche die schwierig kontrollierbaren Geräte zur Wahl ausgibt, als auch amtierender Inhaber des Amtes, dessen Wahl durch die Behörde organisiert wird, auch wenn Sie nicht noch einmal kandidieren?</p>
<p>Es grüßen Sie,</p>
<p>Matthias Mehldau und Tobias Anton</p>
<p>[1] http://einmachglas.wordpress.com/2007/11/15/wahlbeobachtung/</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[KW 44 Dumawahl/2]]></title>
<link>http://dejarus.wordpress.com/2007/11/04/kw-44-dumawahl2-2/</link>
<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 16:59:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rusinform</dc:creator>
<guid>http://dejarus.wordpress.com/2007/11/04/kw-44-dumawahl2-2/</guid>
<description><![CDATA[Die zentrale Wahlkommission(ZIK) hat ca. 300-400 Einladungen an internationale Wahlbeobachter versch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die zentrale Wahlkommission(ZIK) hat ca. 300-400 Einladungen an internationale Wahlbeobachter versch]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
