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	<title>weltliteratur &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/weltliteratur/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "weltliteratur"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 05:41:17 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Weltliteratur]]></title>
<link>http://hotelpalestina.wordpress.com/2009/10/15/weltliteratur/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 01:04:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>hotelpalestina</dc:creator>
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<description><![CDATA[A possibilidade de uma literatura mundial foi anunciada por Goethe com entusiasmo. O monumental livr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>A possibilidade de uma literatura mundial foi anunciada por Goethe com entusiasmo. O monumental livro organizado por Franco Moretti, cuja primeira parte recentemente foi lançada nas plagas de cá, considera essa utopia. Antonio Candido, referência máxima neste tipo de assunto, também deixou escapar essa ideia em alguns artigos (ver Natali, numa das revistas Literatura e Sociedade [pesquise, oras!]).</p>
<p>O engraçado é que <a href="http://jocareinersterron.wordpress.com/2009/10/14/historia-da-literatura-brasileira-em-4-quadrinhos/" target="_blank">este post</a> de Joca Terron mostra como a literatura, pelo menos a parte da produção, é um fenômeno bairrista.</p>
<p>Espero que não passe de um fenômeno brasileiro.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Max Frisch: Homo faber (I)]]></title>
<link>http://tandemworks.wordpress.com/2009/07/21/max-frisch-homo-faber-i/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 17:05:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tristan</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie ich bereits in meinem &#8220;Comeback&#8221;-Artikel ankündigte, werde ich mich in den kommenden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Wie ich bereits in meinem &#8220;Comeback&#8221;-Artikel ankündigte, werde ich mich in den kommenden Semesterferien u.a. mit Klassikern der Weltliteratur beschäftigen, die ich bisher versäumt habe zu lesen. Manche werden vielleicht schockiert sein, dass ich mir solche Werke als Germanistik-Student nicht schon viel eher zur Brust genommen habe, aber was soll ich sagen, ich kann nur zustimmen. Dies wird aber nun nachgeholt und ich werde auf meine Art und Weise die betreffenden Bücher rezensieren, nicht nur starr und stur auf Form und Komposition gerichtet, sondern eher darauf, was ich beim Lesen gedacht und gefühlt habe, an welchen Stellen ich vor dem Autor den Hut gezogen oder die Nase gerümpft habe. Aber genug der einleitenden Worte, Bühne frei für den ersten Klassiker (die Reihenfolge spielt übrigens keine Rolle):</p>
<p>Max Frischs 1957 verfasstes Werk &#8220;Homo faber&#8221; stand bei mir schon lange im Bücherregal, ich hatte vor Jahren ein günstiges Exemplar aus den 70ern erworben. Im Zuge meines oben genannten Vorhabens war es eher Zufall, dass ich mir gerade diesen &#8220;Bericht&#8221; zuerst ausgesucht habe. Auf der Rückseite stand etwas von der hintergründigen Frage nach der Identität des modernen Menschen, was mein Interesse weckte, um was für einen Protagonisten es sich wohl handeln mag. Außerdem fühle ich mich auch seit geraumer Zeit auf einer gewissen Suche nach der eigenen Identität, ob das normal ist? Ich weiß es nicht. Ob diese Suche jemals zu Ende geht? Wir werden es  sehen.</p>
<p>Mit Walter Faber, dem titelgebenden Protagonisten, habe ich auf jeden Fall wenig gemein. Weder bin ich 50 Jahre alt, noch in Zürich geboren (zumindest wäre mir das neu). Er  ist ein sehr nüchtern denkender Mensch, installiert für eine Firma, die ihn gut bezahlt, Maschinen und erklärt überhaupt jedwedes Vorkommnis auf der Welt kühl-rational. Mit seiner Freundin Ivy ist er nicht glücklich, wenngleich sie Mitte 20 ist, was für viele Männer wohl ein verlockendes Argument wäre. Aber ohne tiefere Identität, so scheint es. Mehr Puppe als Mensch. Auch deshalb beschließt Walter Faber nach einer Notlandung in der Wüste von Tamaulipas, ihre Beziehung ein für alle Mal zu beenden. Zugleich ist dieser Absturz für ihn ein Neuanfang, für diesen gewissenhaften Workaholic. So macht er sich mit Herbert nach der Rettung auf den Weg nach Guatemala, um einen alten Jugendfreund wiederzusehen, der zugleich Bruder seines Mitreisenden ist.<!--more--></p>
<p>In dem Dschungel, der nicht die üblichen Annehmlichkeiten des modernen Lebens bereithält, findet ein erstes sanftes Erwachen Walter Fabers statt, befindet er sich doch auf einem (kleinen) Abenteuer und nicht auf Dienstreise. Er lebt zusammen mit Herbert und dem Amerikaner Marcel in den Tag hinein, nichts tuend, stattdessen Bier trinkend, denn der Flüssigkeitshaushalt muss bei einem solch tropischen Klima selbstverständlich immer im Gleichgewicht gehalten werden. Das Wiedersehen mit seinem Jugendfreund Joachim wird kein freudiges, weshalb an dieser Stelle wieder der rationale Faber durchscheint, wenngleich eine allgemeine Veränderung abzusehen ist.</p>
<p>Wieder in New York trennt er sich auf Umwegen endlich von Ivy und beschließt, nicht das Flugzeug nach Paris zu  nehmen, sondern das Schiff, wenngleich dies viel länger dauern würde. Auf dem Ozeandampfer lernt er ein 20-jähriges Mädchen kennen und dem Leser wird schnell klar, dass zwischen ihr und Faber eine Verbindung entstehen wird, wenn sie nicht sogar in gewisser Hinsicht schon immer bestanden haben mag. Sie freunden sich während der Überfahrt an, obwohl &#8220;anfreunden&#8221; in dieser undurchsichtigen Beziehung der beiden zueinander vielleicht das falsche Wort ist. Es handelt sich vielmehr um ein partielles &#8220;annähern&#8221;, ein zunehmendes &#8220;sich vertrauen&#8221;, wenngleich sich immer noch fremd. Der Protagonist ist von der aufgeweckten und noch etwas kindlichen Elisabeth (&#8220;Sabeth&#8221;, wie Faber sie nennt) befangen. Da er sich dieser Magie nicht entziehen kann, sucht er auch in Paris ihren Kontakt. Es folgt eine längere Sightseeing-Tour durch Europa, speziell Italien, schließlich Griechenland, wo die Geschichte ihrem traurigen Höhepunkt entgegenstrebt.</p>
<p>Wichtig ist in der Tat die auf dem Buchrücken gestellte Frage nach der Identität. Am Ende ist der Protagonist ein vollkommen anderer Mensch, nicht wiederzuerkennen. Es zeigt, dass man auch mit 50 Jahren nicht zu alt für Veränderungen ist, die Welt immer neue Perspektiven und Chancen bietet, wo man vielleicht keine sieht. Es stellt sich mir unweigerlich die Frage: Ist Walter Faber am Ende der Geschichte ein besserer Mensch geworden? Dies ist schwer zu beantworten und kann wohl zwangsläufig nur subjektive Antworten provozieren. Zu Beginn hat der Protagonist alles rational erklärt, wie es seine Natur als Ingenieur zu sein scheint &#8211; ein Rad greift ins andere. Meines Erachtens kann er zu diesem Zeitpunkt, wo er sich keine tieferen Gedanken machte, eher lebte als zu erleben, als glücklicher gelten, einfach weil er keinen Balast auf der Seele lasten hatte. Denn genau dies ist bei dem am Ende fühlenden Walter Faber der Fall. Er erlebt die Welt, erfreut sich auch an den kleinen Dingen und sieht die Natur mit völlig anderen, bewussteren Augen. Doch ist er in diesem Moment auch ein Leidender, denn wenngleich er zusammen mit Sabeth unbekümmerte Wochen verlebt, so trifft ihn der Schlag des Schicksals nur umso mehr, schlicht, weil er einfach intensiver fühlt als früher.</p>
<p>Ich für meinen Teil habe die Lektüre sehr genossen und kann Max Frischs &#8220;Homo faber&#8221; jedem ans Herz legen, der sich für Fragen nach Identität und auch ein Stückweit nach dem Sinn des Lebens interessiert. Schließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch, welches mir besonders in den Gedanken geblieben ist:</p>
<p>&#8220;<em>Auf der Welt sein: im Licht sein. Irgendwo [...] Esel treiben, unser Beruf! &#8211; aber vor allem: standhalten dem Licht, der Freude [...] im Wissen, dass ich erlösche im Licht über Ginster, Asphalt und Meer, standhalten der Zeit, beziehungsweise Ewigkeit im Augenblick. Ewig sein: gewesen sein.</em>&#8221; (S. 199)</p>
<div id="attachment_131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-131" title="homo faber" src="http://tandemworks.wordpress.com/files/2009/07/homo-faber.jpg?w=225" alt="Max Frisch: Homo faber" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Max Frisch: Homo faber</p></div>
<p>Frisch, Max: Homo faber. Ein Bericht. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Taschenbuch 1977.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ende]]></title>
<link>http://laotouzi.wordpress.com/2009/07/07/das-ende/</link>
<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 17:28:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>laotouzi</dc:creator>
<guid>http://laotouzi.wordpress.com/2009/07/07/das-ende/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Tom ist schon fast wieder gesund. Die Kugel tragt er anner Uhrkette ummen Hals statt ne echt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; Tom ist schon fast wieder gesund. Die Kugel tragt er anner Uhrkette ummen Hals statt ne echte Uhr, und er schaut dauernd nach, wie spät es ist, und so gibts nix mehr, über was ich schreiben könnt, und da bin ich verdammt froh drüber, weil wann ich gewußt hätt, was für ne elende plackerei das ist, n Buch machen, hätt ichs garnicht erst angefangt, und noch mal mach ichs sowieso nicht. Aber nu schätz ich, ich muß mich noch vor die anderen ins Terretorium verdrücken, weil Tante Sally will mich adoptieren und siwillisiern, und das halt ich nicht aus. Das hab ich schon mal erlebt.</p>
<p style="text-align:center;">DAS ENDE</p>
<p style="text-align:center;">mit besten Grüßen</p>
<p style="text-align:center;">EUER HUCK FINN</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-76" title="huckfinn366" src="http://laotouzi.wordpress.com/files/2009/07/huckfinn366.jpg" alt="huckfinn366" width="300" height="390" /></p>
<p style="text-align:left;">
<p style="text-align:left;">Aus:</p>
<p style="text-align:left;">Mark Twain, Die Abenteuer des Huckleberry Finn</p>
<p style="text-align:left;">Dressler Klassiker, Dressler Verlag, Hamburg, 1995, S. 455</p>
<p style="text-align:left;">Mit besten Grüßen an <a href="http://bibliothek2009.wordpress.com/2009/07/06/lektion-02-im-weblog-schreiben/#more-14" target="_blank">Bibliothek 2.009</a></p>
<p style="text-align:left;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[DIKTUM #13]]></title>
<link>http://huleeta.com/2009/05/22/diktum-13/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 12:25:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>huleeta</dc:creator>
<guid>http://huleeta.com/2009/05/22/diktum-13/</guid>
<description><![CDATA[In keiner Großraumdisse gibt’s mehr One-Night-Stands als in der Weltliteratur; nirgends lernt man be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>In keiner Großraumdisse gibt’s mehr One-Night-Stands als in der Weltliteratur; nirgends lernt man besser flirten als bei Goethe und Shakespeare.&#8221;</p>
<p>[<a href="http://ablogworkorange.de" target="_blank">Manuel Lorenz</a> &#124; <a href="http://fudder.de/artikel/2009/05/22/leben-nach-mens-health-5/" target="_blank">via</a>.]</p></blockquote>
<div id="attachment_1607" class="wp-caption aligncenter" style="width: 354px"><a href="http://www.flickr.com/photos/cyberslayer/1916046606/"><img src="http://huleeta.wordpress.com/files/2009/05/1916046606_4e4574e166.jpg" alt="(C) by Howard Gees under CC license 2.0 US" title="Shakespeare&#39;s - Globe Theatre" width="344" height="500" class="size-full wp-image-1607" /></a><p class="wp-caption-text">(C) by Howard Gees under CC license 2.0 US</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sobre el concepto de lo clásico]]></title>
<link>http://elcanonliterario.wordpress.com/2009/05/07/sobre-el-concepto-de-lo-clasico/</link>
<pubDate>Thu, 07 May 2009 09:59:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Licenciado K</dc:creator>
<guid>http://elcanonliterario.wordpress.com/2009/05/07/sobre-el-concepto-de-lo-clasico/</guid>
<description><![CDATA[Goethe en la campiña romana (1786), por Tischbein. También desde Chile, en este caso desde la Univer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Goethe en la campiña romana (1786), por Tischbein. También desde Chile, en este caso desde la Univer]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Jede Woche ein neues Land]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/05/05/jede-woche-ein-neues-land/</link>
<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:59:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
<guid>http://martinjost.wordpress.com/2009/05/05/jede-woche-ein-neues-land/</guid>
<description><![CDATA[Gedrucktes Deutsche Seeschiffahrt: Zeitschrift des Verbandes Deutscher Reeder. Ausgabe 2 (Februar) 2]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gedrucktes Deutsche Seeschiffahrt: Zeitschrift des Verbandes Deutscher Reeder. Ausgabe 2 (Februar) 2]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltliteratur zum kleinen Preis]]></title>
<link>http://mediensucht.wordpress.com/2009/03/03/weltliteratur-zum-kleinen-preis/</link>
<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 19:40:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>mediensucht</dc:creator>
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<description><![CDATA[Amazon hat die Preise gnadenlos gesenkt. Beispielsweise gibt es diesen Klassiker zum mörderisch redu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Amazon hat die Preise gnadenlos gesenkt. Beispielsweise gibt es diesen Klassiker zum mörderisch redu]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[literatur und geschmack]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/2009/02/21/literatur-und-geschmack/</link>
<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 17:17:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/2009/02/21/literatur-und-geschmack/</guid>
<description><![CDATA[  schon die literaturkritik zeigt, dass dasselbe buch, dieselbe geschichte sehr verschieden wahrgeno]]></description>
<content:encoded><![CDATA[  schon die literaturkritik zeigt, dass dasselbe buch, dieselbe geschichte sehr verschieden wahrgeno]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf Goethes Spuren – Der Brennende Berg in Dudweiler]]></title>
<link>http://herbstgedicht.wordpress.com/2009/01/28/auf-goethes-spuren-%e2%80%93-der-brennende-berg-in-dudweiler/</link>
<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 17:28:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ronald</dc:creator>
<guid>http://herbstgedicht.wordpress.com/2009/01/28/auf-goethes-spuren-%e2%80%93-der-brennende-berg-in-dudweiler/</guid>
<description><![CDATA[Brennender Berg in Dudweiler Zugegeben: das Foto ist nicht gerade spektakulär. Aber immerhin gibt es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_93" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><img src="http://herbstgedicht.wordpress.com/files/2009/01/2003-04-015_12.jpg" alt="Brennender Berg in Dudweiler" title="Brennender Berg" width="1024" height="682" class="size-full wp-image-93" /><p class="wp-caption-text">Brennender Berg in Dudweiler</p></div>
<p>Zugegeben: das Foto ist nicht gerade spektakulär. Aber immerhin gibt es dazu eine recht interessante Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Die Aufnahme entstand Anfang März 2003 und zeigt eine Felsspalte, aus der Rauch aufsteigt. Diese Felsspalte befindet sich auf dem Brennenden Berg in Dudweiler (heute der nördlichste Stadtteil von Saarbrücken). Und genau dieser Brennende Berg ist dank Johann Wolfgang von Goethe in die Weltliteratur eingegangen.</p>
<p>Im Jahre 1668 – so will es die Sage wissen – ist wegen eines Hirtenfeuers ein Kohleflöz, das den Berg durchzieht, in Brand geraten und seither ist ein Schwelbrand im Gange. Man nimmt jedoch heute an, dass der unterirdische Brand durch Selbstentzündung durch Druck und Zersetzung umfangreicher Haldenbestände entstanden ist, die sich infolge der wilden Kohlengräberei anhäuften. Anfangs muss der Berg mächtig gequalmt haben, so dass die Bezeichnung „Brennender Berg“ voll gerechtfertigt war.</p>
<p>Im Laufe der Zeit hat die Rauchentwicklung stark abgenommen. Bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts, so wird berichtet, wurden häufig Schulausflüge in die Bergschlucht unternommen und die Kinder brachten Eier mit, die sie in den Felsspalten siedeten. Heute ist jedoch – wie das Foto zeigt – von dem immer noch aktiven unterirdischen Schwelbrand nur noch wenig zu sehen. Aber wenn man an eine Bergspalte herantritt und die Hand in den austretenden Dampf hält, kann man sich durchaus die Finger verbrennen.</p>
<p>Für Dudweiler erlangte der Brennende Berg eine große wirtschaftliche Bedeutung. Durch den unterirdischen Brand wurden Tonschiefer derart geröstet, dass daraus das seinerzeit sehr wertvolle Alaun gewonnen wurde, das über einige Jahrzehnte eine wichtige wirtschaftliche Grundlage bildete. (Über die vielfältige Nutzung von Alaun gibt zum Beispiel in der entsprechende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alaun#Verwendung">Wikipedia-Artikel</a> Auskunft.)</p>
<p>Berühmt wurde der Brennende Berg durch Johann Wolfgang von Goethe.</p>
<p>Im Jahre 1770 weilte der Dichterfürst im elsässischen Straßburg. Von dort aus unternahm er verschiedene Ausflüge. In Juni 1770 besuchte er auch die reichen Steinkohlegruben und die Eisen- und Alaunwerke in Dudweiler. Bei dieser Gelegenheit besichtigte er auch den Brennenden Berg. Seine Eindrücke über dieses Naturschauspiel schildert er in seinem bedeutsamen Werk <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150587182/ron0c">Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit</a>, das 1811 bei Cotta erschien (Zweiter Teil, zehntes Buch). </p>
<p>Lassen wir den Dichter selbst zu Worte kommen:   <em>Wir hörten von den reichen Dutweiler Steinkohlegruben, von Eisen- und Alaunwerken, ja sogar von einem brennenden Berge, und rüsteten uns, diese Wunder in der Nähe zu beschauen &#8230; Unser Weg ging nunmehr an den Rinnen hinauf, in welchen das Alaunwasser heruntergeleitet wird, und an dem vornehmsten Stollen vorbei, den sie die &#8216;Landgrube&#8217; nennen, woraus die beühmten Dutweiler Steinkohlen gezogen werden &#8230; Nun gelangten wir zu offenen Gruben, in welchen die gerösteten Alaunschiefer ausgelaugt wurden, und bald darauf überraschte uns, obgleich vorbereitet, ein seltsames Begegnis. Wir traten in eine Klamme und fanden uns in der Region des brennenden Berges. Ein starker Schwefelgeruch umzog uns; die eine Seite der Hohle war nahezu glühend, mit rötlichem, weißgebranntem Stein bedeckt; ein dicker Dampf stieg aus den Klunsen hervor, und man fühlte die Hitze des Bodens auch durch die starken Sohlen. Ein so zufälliges Ereignis, denn man weiß nicht, wie diese Strecke sich entzündete, gewährt der Alaunfabrik großen Vorteil, daß die Schiefer, woraus die Oberfläche des Berges besteht, vollkommen geröstet daligen und nur kurz und gut ausgelaugt werden dürfen. Die ganze Klamme war entstanden, dass man nach und nach die kalzinierten Schiefer abgeräumt und verbraucht hatte. Wir kletterten aus dieser Tiefe hervor und waren auf dem Gipfel des Berges. Ein anmutiger Buchenwald umgab den Platz, der auf die Hohle folgte und sich ihr zu beiden Seiten verbreitete. Mehrere Bäume standen schon verdorrt, andere welkten in der Nähe von andern, die, noch ganz frisch, jene Glut nicht ahndeten, welche sich auch ihren Wurzeln bedrohend näherte. Auf dem Platze dampften verschiedene Öffnungen, andere hatten schon ausgeraucht, und so glomm dieses Feuer bereits zehen Jahre durch alte verbrochene Stollen und Schächte, mit welchem der Berg unterminiert ist. </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bücher sortieren, cont.]]></title>
<link>http://zetthoernchen.wordpress.com/2009/01/27/buecher-sortieren-cont/</link>
<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 08:31:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Z-Hörnchen</dc:creator>
<guid>http://zetthoernchen.wordpress.com/2009/01/27/buecher-sortieren-cont/</guid>
<description><![CDATA[Gestern habe ich damit angefangen, mein Bücherregal umzusortieren. Nach der Farbe der Bücher. Erste ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Bücher sortieren" href="http://zetthoernchen.wordpress.com/2009/01/26/buecher-sortieren/">Gestern habe ich damit angefangen, mein Bücherregal umzusortieren</a>. Nach der Farbe der Bücher. Erste Ergebnisse:</p>
<ol>
<li>Länger als 15 Minuten am Tag kann ich mich nicht damit beschäftigen. Dann ist die Luft raus. Es ist ja außerdem ein Luxus, sich die Zeit zu nehmen, ein Regal zu sortieren, das seine Funktion (Bücher aufbewahren) auch unsortiert erfüllt. Aber in so einem beschränkten Zeitrahmen macht es Spaß.</li>
<li>Sehr interessant, was man alles für Bücher hat, die man noch gar nicht gelesen hat. Musste dem Impuls widerstehen, einige herauszunehmen, um sie auf einen &#8220;Muss ich mal lesen&#8221;-Stapel zu legen.</li>
<li>Es kommen ungewöhnliche Nachbarschaften zustande. &#8220;Lyrik des Abendlandes&#8221; steht neben dem &#8220;Kräuterlexikon&#8221;, &#8220;Krabat&#8221; neben ein &#8220;Ein gewisser Herr Lukas&#8221; und &#8220;A Season with Verona&#8221; neben &#8220;1000 Hundenamen von A-Z&#8221;. Da können sich die Bücher untereinander auch endlich mal über etwas austauschen. Früher waren ja die ganzen Spanier unter sich, die ganzen Amerikaner von Anfang des 20. Jahrhunderts, und die Helden aus den Tiergeschichten hatten auch nur tierische Nachbarn. Jetzt muss sich so ein versnobter Hemingway auch mal mit einem Comic arrangieren. (&#8220;Ich bin Weltliteratur, Baby!&#8221;)</li>
</ol>
<p>Und wie sieht es aus? Ist ja noch nicht fertig&#8230; aber toll!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[3. Kalenderwoche]]></title>
<link>http://katharinasb.wordpress.com/2009/01/18/3-kalenderwoche/</link>
<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 11:52:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>katharinasb</dc:creator>
<guid>http://katharinasb.wordpress.com/2009/01/18/3-kalenderwoche/</guid>
<description><![CDATA[Diese Woche war turbulent, will heißen: 3 angefangene Bücher, davon eins ausgelesen. Ich möchte mit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Woche war turbulent, will heißen: 3 angefangene Bücher, davon eins ausgelesen.</p>
<p>Ich möchte mit dem ersten Buch, Brida von Paulo Coelho, beginnen.  Die Kritiker waren ja begeistert, aber ich finde, dass das noch stark untertrieben ist! Die Sprache ist toll, was aber auch an der Übersetzerin liegen kann, die Figuren sind toll beschrieben und die Frau auf dem Cover ist bildhübsch. Das einzige Problem dieses Buches ist es, dass es verhältnismäßig dünn ist. Da mir dieses Buch besonders gut gefällt, habe ich weitere Bücher eingeschoben, damit ich so lange wie möglich von diesem Buch durch den hektischen (Schul)Alltag begleitet werde. Denn nach einer magischen ersten Begegnung mit einem Buch hat frau eine Meinung, die fast unmöglich wieder geändert wird.</p>
<p>Buch 2: Russendisko von Wladimir Kaminer. Dieses Buch ist zwar schon länger auf dem Markt, zu dem Zeitpunkt habe ich aber noch Astrid Lindgren gelesen und keine Erwachsenenliteratur. Durch den wirklich gutgeschriebenen Artikel aus der Dezemberausgabe des Ciceros warich auf den Autor aufmerksam geworden. Leider ist ein Schüler nicht immer so flüssig, wie er/sie es gerne hätte. Deshalb muss &#8220;Salve Papa!&#8221; (sein neuster Roman) noch etwas warten. ICh musste mit Russendisko vorlieb nehmen. Und das hätte ich besser gelassen! So alt, dass ich den Zusammenhang zu der &#8220;damaligen&#8221; Zeit nicht verstehe, ist dieses Buch nicht, aber irgendwie fehlte mir dieses gewisse Etwas. Klar musste ich ab und zu mal schmunzeln, aber warum das Buch von Amazon-Rezensenten positiv bewertet wurde, bleibt mir schleierhaft.</p>
<p>Und nun zum dritten Buch: Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann. Durch die Medien wandert im Moment &#8220;Ruhm&#8221; der neuste Roman Kehlmanns, ein Roman in neun Teilen. Aus Neugier besorgte ich mir allerdings ersteinmal seinen Weltbestseller, auch wenn die meisten Menschen, mit denen ich bisher über diesen Roman gesprochen habe, nicht begeistert waren. Warum? Die Sprache ist toll, Humbold und Gauß zwei komische Wissenschaftler, nur durch das ihrige Zeitalter gebremst, mit tollen Passagen für mein BUCH. Mehr dazu nächste Woche!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltliteratur in Kürze (1)]]></title>
<link>http://ig4ententeich.wordpress.com/2009/01/18/weltliteratur-in-kurze-1/</link>
<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 08:49:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>ig4ententeich</dc:creator>
<guid>http://ig4ententeich.wordpress.com/2009/01/18/weltliteratur-in-kurze-1/</guid>
<description><![CDATA[Das Häschen sitzt im Zug einem Mann gegenüber und beobachtet ihn. Plötzlich spuckt der Herr einen Ze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das <strong>Häschen</strong> sitzt im Zug einem <strong>Mann</strong> gegenüber und <strong>beobachtet</strong> ihn. Plötzlich <strong>spuckt</strong> der Herr einen <strong>Zentimenter</strong> an Häschens <strong>rechtem Löffel</strong> vorbei an die <strong>Wand</strong> und sagt: <em>&#8220;Gestatten, Hartmut Schrunz, Kunstspucker!&#8221;</em>.  Häschen <strong>überlegt</strong> kurz, spuckt dem Mann einen <strong>widerwärtigen</strong> Grünen mitten ins<strong> Gesicht</strong> und sagt anschließend: <em>&#8220;Angenehm, Häschen. Ich bin Laie.&#8221;</em></p>
<p><em>(Hildegard von Bingen, um 1163)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Fächerschlag mit tödlicher Wirkung]]></title>
<link>http://leowelzin.wordpress.com/2009/01/11/ein-facherschlag-mit-todlicher-wirkung/</link>
<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 14:47:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>leowelzin</dc:creator>
<guid>http://leowelzin.wordpress.com/2009/01/11/ein-facherschlag-mit-todlicher-wirkung/</guid>
<description><![CDATA[„Romeo und Julia“ von Marguerite Donlon Erfrischend leichtfüßig, betörend und berührend: Romeo und J]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>„Romeo und Julia“ von Marguerite Donlon</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-533" title="romeo-5" src="http://leowelzin.wordpress.com/files/2009/01/romeo-5.jpg" alt="romeo-5" width="460" height="331" /><br />
Erfrischend leichtfüßig, betörend und berührend: Romeo und Julia. Dank Shakespeare ist die tragische Liebesgeschichte ein Stück Weltliteratur, dank der Musik von Sergej Prokofjew eines der schönsten Handlungsballette. Mit ihrer Neuinterpretation und einem brillanten Ensemble hat Marguerite Donlon, Leiterin des Saarländischen Balletts, dem Theater Heilbronn einen glanzvollen Auftakt der Tanzsaison beschert. Flott erzählt, leicht gekürzt und aktualisiert sowie voll märchenhafter Bilder, erntet das Gastspiel aus Saarbrücken viel Beifall und Bravos für die Solisten.</p>
<p>Allen voran die Koreanerin Youn Hui Jeon als Julia. Sie ist nicht das Inbild eines niedlichen Mädchens, sondern ein Teenager von heute. Übermütig tobt sie auf ihrem Bett herum, liest heimlich den Playboy, widersetzt sich trotzig der arrangierten Ehe. Ihr ebenbürtig der Japaner Takayuki Shiraishi als Romeo, der mal lyrisch melancholisch mit einer Feder spielt, mal als knackiges Kerlchen mit den sonnenbebrillten Kumpels Mercutio (Nigel Campbell) und Benvolio (Xianghui Zeng) das Fest der Capulets aufmischt – ein exquisites Trio, dessen Bewegungsvokabular den Bogen spannt zwischen Artisten der Commedia dell&#8217;arte, die Rad und Salto schlagend über die Tafel tollen bis zu Breakern, die sich wilde Battles liefern. Ein bewusster Kontrast zur streng formalisierten Körpersprache der höfischen Gesellschaft.</p>
<p>Donlon, die mit kleineren Stücken Erfolg hatte, war als Gastchoreografin bei namhaften Ensembles gefragt, doch ihr erster Abendfüller „Carmen – privat“ bot 2003 nicht mehr als choreografische Hausmannskost. Drei Jahre später lässt sie mit „Giselle: Reloaded“ die Fachkritik aufmerken. „Romeo und Julia – gestern und heute“, ihr dritter Klassiker, der in Saarbrücken im Januar 2007 Premiere hatte, gilt als triumphaler Durchbruch der Choreografin in Sachen Handlungsballett.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-534" title="romeo-10" src="http://leowelzin.wordpress.com/files/2009/01/romeo-10.jpg" alt="romeo-10" width="460" height="306" /><br />
Die Irin, die Shakespeares Text seit Schulzeiten in- und auswendig kennt, streicht überflüssiges Personal wie Julias Eltern, stellt der Hauptrolle eine Freundin an die Seite, besetzt die Amme mit einem Mann und Julias Vertrauten Tybalt mit einer Frau. Angesiedelt zwischen „Kill Bill“ und „Matrix“ kämpft Meritxell Aumedes Molinero mit androgynem Charme und asiatischer Kämpfkunst, bei der ein Fächerschlag tödlich endet. Bühnenbild (Cécile Bouchier), Kostüme (Markus Maas) und Lichtdesign (Fred Pommerehn) ergänzen kongenial die überaus sehenswerte Produktion.</p>
<p>Info: „Romeo und Julia“ Gastspiel des Saarländischen Staatstheaters am Theater Heilbronn von Dienstag, den 13. bis Freitag, den 16. Januar 2009, Beginn um 19.30 Uhr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Savage, Sam: Firmin. Ein Rattenleben]]></title>
<link>http://eltragalibros.wordpress.com/2008/12/27/savage-sam-firmin-ein-rattenleben/</link>
<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 20:25:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>eltragalibros</dc:creator>
<guid>http://eltragalibros.wordpress.com/2008/12/27/savage-sam-firmin-ein-rattenleben/</guid>
<description><![CDATA[Details: Originaltitel: Firmin. Adventures of a Metropolitan Lowlife Genre: Romane &amp; Erzählungen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if !mso]&#62;--></p>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse:collapse;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width:104.65pt;padding:0 5.4pt;" width="140" valign="top">
<p class="MsoNormal"><img src="http://i47.photobucket.com/albums/f173/Ramonakari/Firmin.jpg" alt="" /></p>
</td>
<td style="width:355.95pt;padding:0 5.4pt;" width="475" valign="top">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="text-decoration:underline;">Details:</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">Originaltitel: Firmin. Adventures of a Metropolitan Lowlife<br />
Genre: Romane &#38; Erzählungen<br />
Reihe: -<br />
Gattung: Roman<br />
Verlag: Ullstein ( 2008 )<br />
ISBN: 9783550087424 <a href="9783550087424"><img style="border:0 none;" title="Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen" src="https://www.citavi.com/softlink?linkid=findit" alt="" /></a><br />
Seiten: 214</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="MsoNormal"><em></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><em>„Die einzige Literatur, die ich nicht ausstehen kann, ist Rattenliteratur einschließlich Mäuseliteratur. Ich verabscheue die gutmütige alte Ratty in </em>Der Wind in den Weiden<em>. Mickey Mouse und Stuart Little finde ich zum Kotzen. Lieb sind sie, nett, </em>niedlich<em> – und stecken mir im Hals wie Fischgräten.“</em></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Wie ich zu dem Buch gekommen bin:</span></strong> Dieses Buch habe ich zum Rezensieren bekommen – und ich bin froh, dass ich es mir nicht selbst gekauft habe.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Klappentext:</span></strong> Firmin wächst im Keller einer Bostoner Buchhandlung auf und liest sich Buch für Buch durch die Weltliteratur. Er entdeckt, wie spannend das Leben der Menschen ist und macht sich auf, ihre Freundschaft zu suchen. Sam Savage erzählt in diesem gefeierten Kultbuch die traurig-charmante Geschichte eines verkannten Außenseiters.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Inhalt und Aufbau:</span></strong> Firmin ist eine Ratte. Sein Leben beginnt im Keller einer riesigen Buchhandlung, wo seine Mutter – halb betrunken – ihn und seine zwölf Geschwister zur Welt bringt. Firmin ist der Letzte, der das Licht der Welt erblickt und darum auch der Schwächste. Kämpferisch hält er sich am Leben, sucht den letzten Rest Milch, während seine Geschwister vollgefressen schlafen und hält sich mit Papier aus den, im Keller gelagerten, Büchern am Leben.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Während seine Familie sich einzig um die Futtersuche und später um ihre Fortpflanzung kümmert, erkennt Firmin, dass er lesen kann, dass er denken kann und beginnt ein Buch nach dem anderen im Kellergemäuer zu erforschen. Er liest Klassiker, Kinderbücher und sogar Fachbücher. Er bildet sich fort und erkennt, dass er keine gewöhnliche Ratte ist. Ihm reicht es nicht aus, dass er sich um sein Futter kümmert und rasch für Nachwuchs sorgt. Nein, Firmin strebt nach höheren Zielen, er widmet sich vollständig der Literatur und erkundet nach und nach die Buchhandlung. Er lernt Norman – den Besitzer – kennen und beobachtet ihn heimlich.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Dennoch bleibt Firmin eine Ratte und als die Buchhandlung wegen einer Umgestaltung des ganzen Viertels weichen soll, geht es nicht nur um Literatur.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Meine Meinung:</span></strong> <img style="border:0 none;" src="http://i47.photobucket.com/albums/f173/Ramonakari/Sterne/1stern.gif" border="0" alt="" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ich war sehr enttäuscht von dem Buch. Zwar habe ich schon einige schlechte Kritiken gehört, aber man will sich ja immer selbst eine Meinung bilden. Sam Savage schafft es nicht, den Protagonisten sympathisch zu machen, auch wenn er einige menschliche Seiten hat, seine tierischen (und allein die Tatsache, dass er eine Ratte ist) überwiegen einfach. Zwar stellt dieses Buch eine Ode an die Literatur dar, aber leider schlecht. Viele Buchtitel und Werke sind bloße Aufzählungen, ohne die das Buch auch hätte leben können. Es gab viele sehr langweilige und langatmige Stellen, einzig das Ende war einigermaßen lesenswert, aber auch nicht unbedingt überzeugend. Auch die Aufmachung, d.h. die unterschiedlich langen Seiten, damit das Buch möglichst alt aussieht und der vergilbte Geruch können dies nicht wegmachen. Daher 1 von 5 möglichen Sternen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wege in der Krise]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2008/12/16/wege-in-der-krise/</link>
<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 20:56:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2008/12/16/wege-in-der-krise/</guid>
<description><![CDATA[Wir erleben Weltwirtschaftskrise Version 2.0. Und Schlimmeres, befürchten etliche. Immer mehr beschl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir erleben Weltwirtschaftskrise Version 2.0. Und Schlimmeres, befürchten etliche.</p>
<p>Immer mehr beschleicht ein leises Ahnen. Daher gewinnen Foren über Survival/ Prophezeiungen/ Krisenvorbereitung immer mehr und mehr Zulauf. Dort wird ausführlich darüber gesprochen was man tun kann um sich vorzubereiten und die allermeisten Beiträge handeln von dem zugegebenermaßen sehr wichtigem <em>Materiellem</em>.</p>
<p>Ich möchte zu dieser Diskussion einen bescheidenen Beitrag leisten indem ich mich beziehe &#8211; politisch inkorrekt &#8211; auf geistige Nahrung. Ich beziehe mich auf GROSSE BÜCHER. Den Begriff übernehme ich von Mortimer Adler.</p>
<p>Was tun Sie, wenn es keine Elektrizität mehr gibt und Sie immerhin das Glück haben über Kerzen zu verfügen? Wie wäre es mit Lesen? Wie wäre es, wenn Sie Große Bücher haben, die Sie wieder und immer wieder lesen können, denn dies ist eines der Kennzeichen wahrhaft Großer Bücher? Über die Jahrtausende sammelte sich so einiges an an Weltliteratur. Hilfreich ist eine Liste. Denn wir werden überflutet mit Geschrei und Gedrucktem, da könnte es einem widerfahren den Überblick zu verlieren. Es folgt eine Liste von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mortimer_Adler">Mortimer Adler</a>, dem Herausgeber des besten Lexikons der Welt, der &#8220;Encyclopaedia Britannica&#8221;. Viele der Autoren sind GRATIS und LEGAL über das Internet zu erhalten. Beispielsweise durch<a href="http://promo.net/pg/"> project  gutenberg.</a></p>
<p>Anfangen könnte jeder und jede mit Aristophanes. Er ist lustig. Er ist leicht zu lesen. Seine Figuren existieren auch heute im wirklichen Leben. Aristophanes, nebenbei, schrieb vor rund 2500 Jahren.</p>
<p>Jetzt, gegenwärtig, erhalten Sie viele Bücher der Weltliteratur billig wenn Sie sie gebraucht über Internet kaufen. Wahre Schätze sind dabei für ganz wenig Geld. Zum Beispiel liegt eine Dünndruckausgabe von Tolstoys &#8220;War and Peace&#8221; vor mir, sie ist im Bleisatz gedruckt (!), das macht seit rund 25 Jahren kaum noch jemand. Das Buch hat rund 1500 Seiten und ist so breit und hoch wie eine kleine Hand (Oktavformat. 9 cm x 15 cm und 4 cm dick.) Dieses Buch kann leicht transportiert werden und bietet Stoff für l a n g e Zeit. Man kann und soll Weltliteratur immer wieder lesen.</p>
<p>In oben erwähnten Foren ist durchaus auch zu lesen von Menschen, die sich dergestalt vorbereiten, dass sie heimlich im Wald Löcher graben und diese als Wohnhöhlen ausstaffieren. Vielleicht wünschen sich vorbereitende Menschen auch Geistesfutter; also Bücher. <a href="http://www.interleaves.org/~rteeter/grtadler.html">Hier die Liste von Mortimer Adler.</a></p>
<p>Hier eine <a href="http://www.interleaves.org/~rteeter/grtbloom.html">Bücherliste von Harold Bloom &#8220;The Western Canon&#8221;</a>, sie enthält gleichfalls die Großen Bücher. Stellenweise sind die Listen identisch. Verschiedentlich weichen sie ab.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltliteratur]]></title>
<link>http://ueltzhoeffer.wordpress.com/2008/09/04/weltliteratur/</link>
<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 16:02:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maren Oppermann</dc:creator>
<guid>http://ueltzhoeffer.wordpress.com/2008/09/04/weltliteratur/</guid>
<description><![CDATA[Bedenklich ist, wie sehr der ihm vorauseilende Ruf als &#8220;der wahrscheinlich obszönste Schriftst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bedenklich ist, wie sehr der ihm vorauseilende Ruf als &#8220;der wahrscheinlich obszönste Schriftsteller der Weltliteratur&#8221; (Heribert Read) davon ablenkt, worüber er in seinen mit beträchtlichem Begleitgetöse zu Bestsellern aufgestiegenen Büchern eigentlich nachsann, nämlich über die Kunst, wahr zu leben. <!--more-->Ja, man gewinnt den Eindruck, daß mehr das Image als die Originale die Leserschaft bis heute dazu verleitet, sich darauf zu versteifen, Miller sei vor allem ein von Sex Besessener und zwanghafter Schürzenjäger, dessen typische Männerphantasien jedes feministische Hirn zur Weißglut bringen und die reinsten aller Angriffsstoffe bieten. </p>
<p><a href="http://www.ueltzhoeffer.de"><img src="http://www.ueltzhoeffer.de/bilder/michelle-hunziker-foto.jpg" alt="Michelle Hunziker" width="473" height="534" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Cormac McCarthy: Die Strasse]]></title>
<link>http://doppelzunge.wordpress.com/2008/06/02/cormac-mccarthy-die-strasse/</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 08:47:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>doppelzunge</dc:creator>
<guid>http://doppelzunge.wordpress.com/2008/06/02/cormac-mccarthy-die-strasse/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Ein Mann, sein Sohn und ein Einkaufswagen kämpfen gegen eine Welt aus Asche.&#8221; So könnte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Ein Mann, sein Sohn und ein Einkaufswagen kämpfen gegen eine Welt aus Asche.&#8221; So könnte der Untertitel dieses düsteren Reiseführers durch eine &#8211; aus nicht genannten Gründen &#8211; komplett in Asche gelegte Zukunft lauten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte liegt es jedoch nahe, die Ursachen für den katastrophalen Zustand der Welt bei unserer &#8220;Zivilisation&#8221; zu suchen, doch eigentlich ist das Wurst: Wenigstens der Einkaufswagen, rollendes Symbol unserer Konsumgesellschaft, hat überlebt &#8211; obwohl es längst nix mehr zu kaufen gibt: Die Ladenbesitzer sind tot, ihre Auslagen geplündert. Im Shopping-Wägelchen landet zusammengeklautes, gefundenes oder selbst gebasteltes Zeug, das das Überleben von Vater und Sohn für die nächsten paar Tage sicherstellen soll: Decken, alte Konservendosen und &#8211; natürlich: eine Knarre. Denn diese Apokalypse ist von Kannibalen besiedelt, die ihre eigenen Kinder grillieren und darum natürlich auch zu einem Vater-Sohn-Ragout nicht nein sagen würden. Ende gut, alles gut? Auf dieser Strasse sicher nicht. Und das ist gut so!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frisch: Der Mensch erscheint im Holozän ]]></title>
<link>http://doppelzunge.wordpress.com/2008/05/27/frisch-der-mensch-erscheint-im-holozan/</link>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 14:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>doppelzunge</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ganz frisch ist der Mensch fürwahr nicht mehr, den Frisch im Holozän erscheinen liess. Doch die Erdg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ganz frisch ist der Mensch fürwahr nicht mehr, den Frisch im Holozän erscheinen liess. Doch die Erdgeschichte lässt sich durch ein paar Jährchen nicht beeindrucken: Im Holozän leben wir seit eh und je und es wird für alle von uns nicht einfach, das nächste Erdzeitalter mitzuerleben. Wer Frisch&#8217;s Erzählung lesen will, braucht jedoch nicht ganz so viel Zeit: Auf gut 150 Seiten jagt der Autor seinen Helden, Herrn Geiser, durch den Plot, lässt ihn kunstvoll verfallen und dabei eine Katze braten. Damit hat Frisch nicht nur dem Begriff &#8220;In die Röhre gucken&#8221; eine ganz neue Bedeutung verliehen, er hat es auch verstanden, das Verhältnis zwischen (übermächtiger) Natur und (gebrechlichem) Menschen eindrücklich darzustellen. Ein unvergänglicher Text über die Vergänglichkeit, möchte man meinen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Goethe: Die Leiden des jungen Werthers]]></title>
<link>http://doppelzunge.wordpress.com/2008/05/26/goethe-die-leiden-des-jungen-werthers/</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 10:02:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>doppelzunge</dc:creator>
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<description><![CDATA[«Ein Mann und sein Kugelschreiber kämpfen gegen das Liebeselend.» So lautet der Untertitel der Ersta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>«Ein Mann und sein Kugelschreiber kämpfen gegen das Liebeselend.» So lautet der Untertitel der Erstausgabe von Goethes &#8220;Die Leiden des jungen Werthers&#8221; aus dem Jahr 1783. Schon bei der zweiten Auflage wurde der Untertitel jedoch auf Rat des Verlegers Winckelmann entfernt, da er das Lesen des Buches eigentlich unnötig machte: Tatsächlich dreht sich dieses Jugenwerk Goethes um einen jungen Mann (Werther), der nichts anderes tut als herumzuliegen, zu heulen und schwülstige Briefe zu schreiben. Bei Partys steht er nur am Fenster &#8216;rum und klopft den Stock.</p>
<p>Weil Werther mit dieser Masche bei den Frauen keine Chance hat, tauscht er am Ende seinen Kuli doch noch gegen eine Knarre aus und versucht, sich zu erschiessen. Auch dies gelingt ihm aber nur mässig, weshalb er in unserer Erinnerung als ziemlich tragische Gestalt für immer fortlebt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kundera on Weltliteratur.]]></title>
<link>http://touristiko.com/2008/05/24/kundera-on-weltliteratur/</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 16:26:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>the tourist</dc:creator>
<guid>http://touristiko.com/2008/05/24/kundera-on-weltliteratur/</guid>
<description><![CDATA[Milan Kundera is a great european writer. this is a very interesting article by him. it&#8217;s appr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Milan Kundera is a great european writer. this is a very interesting article by him.  it&#8217;s appreciative of writers nowadays not to try and delve into the world of cross-theorizing between disciplines that seems to have resulted in some ridiculous contributions to academia (if we may call them that), for example, a biologist on theology (for more information see Terry Eagleton&#8217;s scathing writings against these types). Kundera <a href="http://pigbig.livejournal.com/69205.html">accepts this HERE.</a></p>
<p>oh and here&#8217;s <a href="http://www.zeit.de/2008/20/Gottesfrage" target="_blank">Eagleton in German&#8230;</a><a href="http://pigbig.livejournal.com/69205.html"></a></p>
<p>thanks to K.H. for her research, constant reading and awareness for this.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[W. Shakespeare: Romeo und Julia]]></title>
<link>http://doppelzunge.wordpress.com/2008/05/23/w-shakespeare-romeo-und-julia/</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 13:28:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>doppelzunge</dc:creator>
<guid>http://doppelzunge.wordpress.com/2008/05/23/w-shakespeare-romeo-und-julia/</guid>
<description><![CDATA[Der Plot dieses Klassikers, der im Milieu der englischen Aristokratie spielt, ist schnell erzählt: R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Plot dieses Klassikers, der im Milieu der englischen Aristokratie spielt, ist schnell erzählt: Romeo, der Sohn eines einflussreichen Pfalzgrafen, verfällt dem ukrainischen Zierhamster Julia. Die Liebe Romeos bleibt jedoch unerwiedert. Julia zieht ihr Hamsterrad und den Futternapf dem Liebesglück mit Romeo vor. In seiner Verzweiflung handelt Romeo nicht mehr rational und fordert Julia zum Giftbecherduell. Für den Hamster ist die Annahme der Herausforderung eine Frage der Ehre. Als Romeo wieder zu Sinnen kommt, gibt es kein Zurück mehr: Zieht er seine Forderung zurück, wird er gesellschaftlich geächtet. Nimmt er sie an, muss er sich mit der Liebe seines Lebens duellieren. Im meisterlich komponierten Showdown gelingt es Romeo nach langem Kampf, dem Hamster Gift einzuflössen.  Im anschliessenden Monolog des Protagonisten wird jedoch seine tiefe, rettungslose Verzweiflung offenbar: Als gelangweilter Sohn reicher Eltern ist er seinen Leidenschaften hilflos ausgesetzt, kann zugleich aber die Fesseln der Konvention nicht ablegen. Mit dem Mord an seiner Geliebten ist auch sein eigenes Schicksal besiegelt: Sein Leben hatte schon vorher keinen Sinn, und auch jetzt nicht mehr. In kompromissloser Schonungslosigkeit treibt Shakespeare seinen Protagonisten in den Selbstmord, mit dem das Drama abrupt endet.</p>
<p>&#8220;Romeo und Julia&#8221; ist ein Stoff, der bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüsst hat. Themen wie die Suche nach Sinn, die Liebe zu kleinen Tieren, aber auch das schwierige Verhältnis zwischen Gesellschaft und Individuum werden nach wie vor intensiv diskutiert. Shakespears verwebt in seinem Drama diese Themen zu einem Netz, in dem sich Romeo immer mehr verstrickt.</p>
<p>Bei der Uraufführung des Stücks 1684 kam es übrigens zu einem Skandal, weil die Rolle der Julia von einer menschlichen Schauspielerin übernommen wurde: Die intimen Liebesszenen waren für die damalige Zeit entschieden zu freizügig, weshalb die Rolle künftig nurmehr mit Hamstern besetzt wurde.</p>
<p><a href="http://doppelzunge.files.wordpress.com/2008/05/hamster-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-11" src="http://doppelzunge.wordpress.com/files/2008/05/hamster-2.jpg?w=300" alt="\&#34;Hamsti\&#34; in der Rolle der Julia " width="300" height="199" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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