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	<title>werdegang &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/werdegang/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "werdegang"</description>
	<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:16:40 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Zwischen zwei Stühlen sitzen - und einen dritten auf der Nase balancieren]]></title>
<link>http://zwickelsuniverse.wordpress.com/2009/07/28/zwischen-zwei-stuhlen-sitzen-und-einen-dritten-auf-der-nase-balancieren/</link>
<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 22:19:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>zwickel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Alle hat eine Ende, so auch der Sommer 2005. Er geht nahezu nahtlos in den Herbst über und mit dem v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Alle hat eine Ende, so auch der Sommer 2005. Er geht nahezu nahtlos in den Herbst über und mit dem verblassenden Eindrücken der letzten bewegten Momente meiner voran gegangenen Karriere als lernendes, wachsendes und zu prägendes Wesen, bin ich &#8211; in Ehrfurcht aufgenommen, in Liebe erzogen &#8211; plötzlich in Freiheit entlassen.</p>
<p>Da Freiheit in mir gern zu erst mit Haltlosigkeit und Chaos assoziert wird, habe ich vorgesorgt und mich in den letzten Monaten zwischen Abi und Herbst prima in der inCom etabliert, Verantwortung übernommen und mich unentbehrlich gemacht, so dass ich nicht wirklich in Verlegenheit komme, mich &#8211; in Tatenlosigkeit versinkend- auf mich selbst zurück geworfen zu finden und mit meiner achso vaguen Zukunft konfrontiert zu sein. Da ich einige Monate vorher ja noch nicht wissen konnte, dass sich diese Möglichkeit zum nahtlosen Übergang bieten wird, hatte ich mich noch vor Schulende &#8211; 3 ungewisse Monate in Kauf nehmend &#8211; für zwei auf einander folgende Praktika entschieden in der Hoffnung, während dieser Zeit Klarheit über das &#8220;Was dann?&#8221; zu bekommen.</p>
<p>Jetzt, im Herbst, habe ich mich in der unterschwelligen Planlosigkeit eingrichtet und arbeite, ohne zu wissen was ich eigentlich will, zielstrebig, erfolgreich und mit viel Spaß in einem kleinen, aufstrebenden Unternehmen, habe eine ungefährliche Menge Zeit für mich und genieße immer noch die aufgekommene Unabhängigkeit.</p>
<p>Dann wird es Zeit für das erste Praktikum, dessen Zweck sich eigentlich selbst überholt hat, welches ich aber trotzdem motiviert, interessiert und neugierig antrete: Die Arbeit in der &#8220;Öffentlichkeitsarbeit&#8221; einer namhaften, traditionsreichen Frankfurter Bank macht mir richtig Spaß. Ich treffe auf günstige Umstände<a href="#*">*</a>, unter denen das Eventmanagement urplötzlich unbesetzt ist und aus der Not heraus entschließt man sich dazu, fürs Erste die Praktikantin dort zu parken.</p>
<p>Schnell stellt sich heraus, dass sich die Praktikantin dort hervorragend macht und nach Ablauf der Praktikumszeit wird man sie fragen, ob sie sich nicht vorstellen kann, den Job zu übernehmen. Die Praktikantin kann sich das nicht vorstellen, da sie in der Zwischenzeit folgendes festgestellt hat: Die Arbeit in dieser Abteilung bringt mir viel. Ich lerne in kurzer Zeit sehr viel über Arbeit, über Herangehensweisen, über Miteinander, über Mut zu Neuem, über &#8220;Im-Kalten-Wasser-bewegen&#8221;<a href="#**">**</a> und auch über mich: Niemals, und das weiß ich schon ziemlich bald, werde ich mich in einer Arbeitnehmer-Welt etabliere, entfalten und wohlfühlen können.</p>
<p>Und ich lerne noch etwas: Drei Stühle kennen, erst zwei und kurz darauf noch einen. Diese drei Stühle werden mich &#8211; mit verschiedenen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Facelift_(disambiguation)">Facelifts</a> eine ganze Zeit begleiten und tauchen auch heute noch immer mal wieder als Schatten ihrer selbst auf. Hier mal eine kurze  Modellbeschreibung:</p>
<p>Stuhl Nr. 1 Modell &#8220;Praktikum&#8221;:<br />
Modell &#8220;Praktikum&#8221; ist unter grundsätzlich Unentschlossenen oder auch Planlosen mit Hang zur übertünchenden Beschäftigung sehr beliebt. &#8220;Praktikum&#8221; biete die Möglichkeit ohne die Notwendigkeit einer  Entscheidung mit Tragweite, sich im Arbeitsleben zu testen, sich auf versteckte Potentiale zu examinieren und  sich vor allem nicht selbst auf den Wecker zu gehen, während man nichts tut, weil man nicht weiß, was man tun könnte, während man überlegt was man mal tun will, wenn man mal was tun muss &#8211; voraus gesetzt man will überhaupt irgendetwas tun. Die Lebensdauer von &#8220;Praktikum&#8221; ist eher kurz und meist ist das Ende schon am Anfang absehbar.</p>
<p>Stuhl Nr. 2 Modell &#8220;Quasi-Job-eigentlich-Beruf(ung)&#8221;:<br />
Modell &#8220;Quasi-Job-eigentlich-Beruf(ung)&#8221; wird gern von denen unter uns genommen, die ganz tief in sich drin eigentlich wissen, was sie wollen, denen aber (noch) Bewusstsein und Courage fehlt, genau das zu leben. &#8220;Quasi-Job-eigentlich-Beruf(ung)&#8221; ist bestens geeignet, um eine Alibi in der Entscheidungsträgheit zu haben. Wer immer schon eigentlich eine Entscheidung hätte treffen müssen (seinen Werdegang betreffend), dies aber aus den verschiedensten Gründen heraus nicht konnte/wollte, ist mit diesem Modell gut bedient. Es schafft Beschäftigung, macht zufrieden und füllt im Zweifel auch den Kühlschrank. &#8220;Quasi-Job-eigentlich-Beruf(ung)&#8221; kann einen bei guter Pflege und wenig Entwicklung des Besitzers ein Leben lang begleiten.</p>
<p>Stuhl Nr. 3 &#8220;Studieren-geht-über-Probieren&#8221;:<br />
Modell &#8220;Studieren-geht-über-Probieren&#8221;  macht eine gute Figur an den Seiten von Unentschlossenen und Experimentierfreudigen. Man kann alles antesten oder auch zu Ende bringen und keine Zeit ist verschenkte Zeit: Man kann einfach nur dazu lernen. Man lernt Dinge und Menschen und Abläufe kennen, denen man im normalen Leben nicht begegnet wäre, und die &#8211; mit ein wenig Abstand betrachtet &#8211; auch ganz wenig mit dem normalen Leben zu tun haben. Aber wenn man das nicht weiß, die Umgebenden das nicht wissen und alles prima zu sein schein, fällt diese Tatsache nicht besonders in Gewicht. Das Modell &#8221; Studieren-geht-über-Probieren&#8221; ist das Spaß-bringendste unter allen, hält einen beweglich, kann einen nicht ernähren &#8211; und das, wenn man will, auf Lebenszeit.</p>
<p>Modell Nr.1 und Nr.2 lerne ich zusammen kennen und platziere mich auch zu gleich zielstrebigst zwischen beiden &#8211; zwar sitzt es sich auf einem Stuhl richtig bequemer, jedoch hält mich das nicht davon ab, mich an meinem Plätzchen zwischen den Beiden häuslich einzurichten.<br />
Es entbrennt etwas, dass gut mit &#8220;Andauerndem Zwist&#8221; umschrieben ist. Auf der einen Seite wohnt in mir die Vorstellung, dass alles, dass auf die Schule folgt irgendwie in geregelten Bahnen verlaufen muss &#8211; das man studiert, ein Auslandssemester macht, einen Job findet und Karriere macht, andererseits habe ich nicht den Eindruck, dass ich auch nur ansatzweise in dieses Bild passe. Das Praktikum und meine daraus resultierenden Überlegung verursachen schon irgendiwe so eine Art Kribbeln &#8211; aber es ist kein gespanntes, sondern mehr ein genervtes. Klar, ich kann mir ungefähr 100 Studiengänge vorstellen zu studieren, aber ich scheitere bei mindestens genauso vielen an der Vorstellung, sie als meinen späteres Tagwerk zu betrachten. inCom und meine Tätigkeit innerhalb dieser zufällig erfolgreichen Bierlaune, die sich langsam, aber mit geballter Kraft zu einer ernsthaften  Unternehmung mausert, lösen auch eine Kribbeln aus. Ein ganz anderes, als der Gedanke an eine Laufbahn im klassischen Sinne es tut. Was mich innerlich immer wieder an einem klaren Schritt in Richtung Sitzfläche Modell Nr.1 oder Modell Nr.2 hindert ist, dass ein Studium &#8220;meins&#8221; wäre, mein Weg, meine Karriere und mein Weg zum Glück oder auch nicht, auch wenn es sich nicht so &#8220;gut&#8221; anfühlt und inCom, obwohl es sich &#8220;gut&#8221; anfühlt, nie so richtig &#8220;meins&#8221; sein wird, nicht meine Idee, nicht mein Verdienst &#8211; ich würde mir dazu&#8221;gebrockt&#8221; vorkommen.</p>
<p>Und an diesem Punkt meiner Analyse kommt auch Modell Nr.3 ins Spiel und mischt meinen Stühlchenkreis<a href="#***">***</a> gehörig auf.<br />
Gelähmt zwischen Modell Nr. 1 und Nr.2 klemmend, fälle ich, gebeutelt von Entscheidungswut (die hoffentlich macht, dass ich mich besser fühle) eine Entscheidung: Ich beginn zum SS2006 mit dem Studium der Neueren Geschichte und der Ethnologie in Frankfurt.<br />
Tatsächlich erleichtert mich diese Entscheidung für einen gewisse Zeit: Gern und mit Vorfreude nehme ich dieses Modell Nr.  3 in meinen bunten Reigen auf &#8211; und balanciere es fortan auf der Nase.</p>
<p>Das kann nicht lange gut gehen. <a href="http://zwickelsuniverse.wordpress.com/2009/08/05/facing-a-curtain/">Aber nur weil ein Stuhl fällt, heißt das nicht zwangsläufig, das der letzte Vorhang mitkommt&#8230;</a></p>
<p><a name="*"> * </a> Die Umstände sind eher tragisch, da die eigentlichen Sachbearbeiterin per Freitod aus dem Job ausschied. Dieser Fakt ist selbstverständlich für niemanden günstig &#8211; außer für den Bestatter (&#8220;unmoralischer&#8221; Profit ist ja nun mal sein täglich Brot) und vielleicht für mich günstig, und zugegebener Maßen später auch für meinen, bzw. den Nachfolger der Dahingeschiedenen.</p>
<p><a name="**"> ** </a> Ins kalte Wasser springen oder gar geschubst werden, ist hier nicht das Problem, dass Problem ist viel mehr, einmal vom ersten Schock erholt, nicht mit wehender (oder mehr verknäulter) Fahne unter zu gehen, sondern an der Oberfläche zu bleiben und vielleicht auch noch<br />
das andere Ufer zu erreichen.</p>
<p><a name="**"> *** </a> Stühlchenkreis, der: Eine typische Anthro-Erfindung, gebräuchlich im Kreis der Eingeweihten: Waldorfschüler,-Eltern und sonstigen Infizierten</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rocky Road...nicht to Dublin]]></title>
<link>http://zwickelsuniverse.wordpress.com/2009/07/27/rocky-road-nicht-to-dublin/</link>
<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 20:41:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>zwickel</dc:creator>
<guid>http://zwickelsuniverse.wordpress.com/2009/07/27/rocky-road-nicht-to-dublin/</guid>
<description><![CDATA[Es ist Sommer. Schon wieder. Allerdings ist es diesmal Sommer 2005. Es ist unbeschreiblich heiß und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist Sommer. Schon wieder. Allerdings ist es diesmal Sommer 2005. Es ist unbeschreiblich heiß und die bisher ereignisreichste Zeit in meinem noch jungen Lebens ist im vollen Gange. Habe ich schon seit einiger Zeit das Gefühl, dass die Zeit immer schneller und in einem sandähnlichen Aggregatzustand durch meine Finger rinnt, verstärkt sich dieser Eindruck zusehends unter der Einflussnahme von Dingen wie Abitur und zunehmender Eigenständigkeit.</p>
<p>Das Abitur &#8211; für viele DAS Ereignis nach 13 Jahren &#8220;Vor-Sich-Hindümpeln&#8221;, ist für mich eher das heiß ersehnte Ende eines ganz netten und in manchen Teilen amüsanten Lebensabschnitts. Während die Gefahr, ein Einser-Abitur<a href="#*">*</a> zu basteln eher gering ist, ist die Gefahr zu scheitern gleich null. Endlich kommt jemand und fragt adäquat das Wissen ab, welches ich all die Jahre gehortet habe und womit die Lehrer regelmäßig überfordert waren &#8211; genial<a href="#**">**</a>. Ich bin sogar so mutig und lasse es darauf ankommen &#8211;  bestehe ich Deutsch mündlich, obwohl ich das Buch bloß von außen gesehen habe?</p>
<p>Was mich tatsächlich vermag zu beschäftigen, sind die eigentlichen Nebenschauplätze dieser Zeit:</p>
<p>Die neu gewonnen Freiheit aus der Kombination Auto und Volljährigkeit und meine Teilnahme am <a title="Variéte Voila" href="http://www.varietevoila.de">Variéte -Projekt</a> im dritten Jahr in Folge.</p>
<p>Die neue Freiheit ist wider Erwarten nicht geprägt von großen, herausstechenden Ereignissen, sondern viel mehr von dem schieren Gefühl, jetzt endlich unabhängig und frei und beweglich &#8211; alles gleichzeitig &#8211; zu sein.</p>
<p>Das Variéteprojekt hat &#8211; im Gegensatz zum Abitur &#8211;  die Macht meinen Berufsfindungsweg in eine &#8220;rocky Road&#8221; zu verwandeln. Schon geraume Zeit davor hat jemand, ein gewisser W. aus B. , aus meinem, bis zu eben jenem denkwürdigen Abend in unserer Hauptstadt, durchaus existenten, sicherlich kindlich naivem, aber immernhin soliden Plan, die nächste <a title="Henri Nannen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Nannen">Henri Nannen</a> zu werden, nur durch geballte Rethorik und Argumentation, die ihres Gleichen sucht, ins Bockshorn gejagt. Was bis zm Eintritt ins Variéte-Projekt in unsortierten Trümmern herum lag, gerät durch mein organisatorisches, akrobatisches und moderatorischen Engagement zusehends ins Rollen&#8230;und das so kurz vorm eigentlichen Leben:</p>
<p>Werde ich Artistin? Studiere ich Eventmanagement? Lerne ich gar nicht und moderiere mich mich auf Firmen-Incentives quer durch die deutsche Unternehmer-Welt?</p>
<p>Alles scheint möglich, das Meiste ist denkbar. In Ermangelung einer Entscheidung und geschlagen und geängstigt von der Vielzahl der Möglichkeiten, bewerbe ich noch während Abitur und Variéte zu diversen Praktika zum Thema Eventmanagement. Zu meiner Überraschung und zur Unterstreichung meiner Verwirrtheit, bekomme ich kein einzige Absage, sondern nur Zusagen und allenfalls Terminverschiebungs-Bitten zugesendet.</p>
<p>Mehr so nach dem &#8220;Schau-mer-mal&#8221;-Prinzip picke ich mir die zwei Praktika raus, die eine zeitlich sinnvolle Reihenfolge ergeben und sage zu.</p>
<p>Dann erreicht der Sommer seine Höhepunkt: Erst Abitur &#8211; mehr so aus der Hüfte, als aus Vorbereitung heraus und dann das Variéte, einem Schulprojekt, dass seinen plötzlichen Erfolg in der Szene und in kommerziellen Dingen kaum glauben und verkraften kann.</p>
<p>Als das alles vorbei ist, bin ich plötzlich so satt von all dem, den Leuten, den Themen, der Umgebung. Gebeutelt von diversesten Gefühlen, bei denen der geringste Anteil auf Abschied und Sentimentalität entfällt,  entschliesse ich mich, nicht ganz zu Gunsten meiner sozialen Einbettung, vorerst mit meinem, mich über 10 Jahre begleitenden, Umfeld zu brechen und mich mal in die ein oder andere Ecke meine sonstigen Freundeskreises zu orientieren.</p>
<p>Anstatt mich der x-ten &#8220;Ich betrinke mich nur noch, weil ich jetzt mein Abi habe&#8221;-Veranstaltung anzuschließen<a href="#***">***</a>, versteige ich mich in das Umfeld meines (damals schon und heute immer noch) Lebensabschnittsgefährten und werde, nicht ganz ohne Zutun meiner familiär bedingten Vorbelastung zum Thema &#8220;Der Selbstständige im Allgemeinen und im Speziellen&#8221;, langsam aber beständig von einer kleinen, florierenden Schüler-Firma namens inCom**** absorbiert und genieße meine freie Zeit  zwischen Abi und Praktika irgendwo in einem kleinen mit Hardware überfüllten Kellerzimmer (die Garage war damals leider schon belegt &#8211; im doppelten Wortsinne) mit Anlegen von Buchhaltungsstrukturen,  Ausbaldovern von Marketingstrategien und mit der Praxiserprobung meiner Kunden-Kompatibilität.</p>
<p>Als es dann im Herbst 2005 soweit ist, ist eigentliche schon allen &#8211; ausgeschlossen meiner Wenigkeit  &#8211; klar: Praktikum ist hier und im Folgenden als Nebenjob zu definieren.</p>
<p>Aber ich musste das auch noch rausfinden. Das tat ich dann auch:<br />
<a href="http://zwickelsuniverse.wordpress.com/2009/07/28/zwischen-zwei-stuhlen-sitzen-und-einen-dritten-auf-der-nase-balancieren/"><br />
Zwischen zwei Stühlen sitzen&#8230;</a></p>
<p><a name="*"> * </a>Einser-Abitur: Keine Frage des Könnens, mehr eine Frage des Wollens &#8211; wenn man ohne einen Finger krumm zu machen, seit immer am oberen Ende des Klassendurchschnitts lebt, muss jemand schon besonders schlagkräftige Argumente bringen, um zu erreichen, dass man sich auf einmal anstrengt um ans obere Ende des oberen Endes zu kommen&#8230;und in meinem Fall brachte keiner die passenden Argumente&#8230;</p>
<p><a name="**"> ** </a>weitgefehlt wie sich heraus stellen sollte, wieder einmal wollte niemand wissen, was Wissen eigentlich ist</p>
<p><a name="***"> *** </a>saufen kann ich, und konnte ich immer schon, auch hervorragend ohne Grund <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spekholzerheide]]></title>
<link>http://halley23.wordpress.com/2008/06/05/spekholzerheide/</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 19:33:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>halley23</dc:creator>
<guid>http://halley23.wordpress.com/2008/06/05/spekholzerheide/</guid>
<description><![CDATA[De naam Spekholzerheide is afkomstig van de voormalige hoeve Spekholz. De hoeve is in 1980 afgebroke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>De naam Spekholzerheide is afkomstig van de voormalige hoeve Spekholz. De hoeve is in 1980 afgebroken, in een tijd toen het begrip &#8216;cultureel erfgoed&#8217; nog niet bestond &#8211; anders breek je toch geen gebouw af dat minimaal uit  de Middeleeuwen stamt.</p>
<p>De naam Spekholz duikt voor het eerst op in 1107. In de Annales Rodenses staat dat graaf Adelbert van Saffenberg in dat jaar een schenking deed aan de abdij Kloosterrade (Rolduc). &#8220;<span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">&#8230;te Spekholz gaf hij de tienden van zijn hoeve en alle andere tienden die hij in dit vrij-eigengoed bezat, uitgezonderd de levering van varkens en gevogelte, en wel omdat de man Gods (<em>de abt dus</em>) die nooit at.</span>&#8221;  <span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Dat er sprake is van een vrij-eigengoed maakt het waarschijnlijk dat de hoeve uit de Karolingische tijd stamt (de aloude keizerstad Aken is niet ver). Dat het om zeer oude cultuurgrond gaat, bewijzen Romeinse vondsten in de directe omgeving. </span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://halley23.files.wordpress.com/2008/06/hoeve-spekholz.jpg"><img class="size-medium wp-image-31 aligncenter" src="http://halley23.wordpress.com/files/2008/06/hoeve-spekholz.jpg?w=300" alt="" width="300" height="230" /></a></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">In 1151 worden de hoeve en de landerijen (90 morgen) het eigendom van de abdij. In de annales staat: &#8220;</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Deze hove ligt bij Spekholz, aan de linkerkant van dit bos, ongeveer op een pijlschot afstand van de met steen bestrate weg.</span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">&#8221; Kloosterrade blijft de eigenaar tot aan de Franse tijd. Onderwijl ontstaan in de omgeving de gehuchten Onder Spekholz en Spekholzerheide. </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">De vermelding van het bos maakt het erg waarschijnlijk dat het woord Spekholz af te leiden valt </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">van het Middelnederlandse &#8217;spechout&#8217;, zacht hout of spinthout (</span>het niet-verkernde hout van een boom)<span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">. </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In de Heilust III]]></title>
<link>http://halley23.wordpress.com/2008/06/02/in-de-heilust-iii/</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 17:48:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>halley23</dc:creator>
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<description><![CDATA[Onderstaande foto is gemaakt ongeveer &#8211; schat ik zo in &#8211; vanaf de plek waar nu mijn oude]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Onderstaande foto is gemaakt ongeveer &#8211; schat ik zo in &#8211; vanaf de plek waar nu mijn ouderlijk huis staat. De foto moet omstreeks 1930 gemaakt zijn, want toen is het huis gebouwd. Links op de foto staat de een van karakteristieke koeltoren, die ik op Vimbussen ond lijken.</p>
<p><a href="http://halley23.files.wordpress.com/2008/06/panoramawillemsophie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-26" src="http://halley23.wordpress.com/files/2008/06/panoramawillemsophie.jpg?w=300" alt="" width="300" height="183" /></a></p>
<p>Mijn grootouders kwamen rond 1930 in de Heilust        wonen. Voordien hadden ze vanaf 1926 op de Gracht gewoond en daarvoor in Würselen (de geboorteplaats van mijn vader) zo&#8217;n 5 km over de grens. Waarom mijn grootouders naar Nederland zijn verhuisd? Ik denk dat opa gewoon een baan kon krijgen want door de Willem-Sophia was er werk zat. Gevoelsmatig moet dat geen grote stap zijn geweest want de mensen spraken hetzelfde dialect aan weerszijden van de grens en ook qua gewoonten zal er niet veel verschil zijn geweest.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In de Heilust II]]></title>
<link>http://halley23.wordpress.com/2008/05/20/in-de-heilust-ii/</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 19:50:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>halley23</dc:creator>
<guid>http://halley23.wordpress.com/2008/05/20/in-de-heilust-ii/</guid>
<description><![CDATA[Met de komst van de mijnbouw rond 1900 begint het aanzicht van het gebied flink te veranderen. Voor ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Met de komst van de mijnbouw rond 1900 begint het aanzicht van het gebied flink te veranderen. Voor de mijnwerkers zijn woningen nodig en vanaf 1914 raakt met name het zuidelijk deel van de Heilust bebouwd en ontstaat er een echte wijk.<br />
</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://halley23.files.wordpress.com/2008/05/panorama-heilust.jpeg"><img class="size-medium wp-image-23" src="http://halley23.wordpress.com/files/2008/05/panorama-heilust.jpeg?w=300" alt="" width="300" height="189" /></a></p>
<p>Op deze foto van de mijn Willem-Sophia zijn rechts achter de eerste huizen van de &#8216;Ouw Heilust&#8217; zichtbaar. Die bebouwing is ook te zien op een topografische kaart uit 1924, waarbij ook de naam Heilust voor het eerst opduikt.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://halley23.wordpress.com/files/2008/05/spelholzerheide2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-11 aligncenter" src="http://halley23.wordpress.com/files/2008/05/spelholzerheide2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="294" /></a></p>
<p>In de jaren die volgen raakt het gebied ten zuiden van de Kampstraat helemaal volgebouwd. Zo wordt mijn ouderlijk huis in de jaren &#8216;30 gebouwd.<span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;"> De Heilust blijft een onderdeel van de parochie Spekholzerheide; daar gaan de mensen ter kerke. Het wordt pas een “echte wijk” als </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">in 1949 </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">de parochie Heilust wordt gesticht. </span><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">In de jaren die volgen, wordt dan ook het noordelijk gedeelte van de wijk (tot aan de Steenweg) volgebouwd met huizen en zelfs flats, de &#8216;Nui Buurt&#8217;, is een feit.<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In de Heilust I]]></title>
<link>http://halley23.wordpress.com/2008/05/01/in-de-heilust/</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 20:51:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>halley23</dc:creator>
<guid>http://halley23.wordpress.com/2008/05/01/in-de-heilust/</guid>
<description><![CDATA[Ik ben opgegroeid in de Heilust, een wijk van Kerkrade-West oftewel Spekholzerheide. Voor mij ruwweg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal">Ik ben opgegroeid in de Heilust, een wijk van Kerkrade-West oftewel Spekholzerheide. Voor mij ruwweg het gebied gelegen tussen de Hyacinthstraat/Sophiastraat in het westen, de Kaalheidersteenweg in het noorden, de Kasperenstraat in het oosten en de Kleingraverstraat in het zuiden. De Kampstraat vormt min of meer de grens tussen de “oude” Heilust in het zuiden en de “nieuwe buurt” in het noorden.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">De naam Heilust verwijst uiteraard naar de heidegronden die hier tot aan het begin van de 20<sup>e</sup> eeuw lagen. In de volksmond heette het gebied <em>in jen Heej</em>. Het waren onontgonnen gemeenschapsgronden, begroeid met gras, struikgewas en bomen, die door de omwonenden eeuwenlang vrijelijk gebruikt werden om bijvoorbeeld schapen te laten grazen. </span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://halley23.files.wordpress.com/2008/05/kadasterkaart-1811-1832.jpg"><img class="size-medium wp-image-20" src="http://halley23.wordpress.com/files/2008/05/kadasterkaart-1811-1832.jpg?w=300" alt="" width="300" height="295" /></a></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">Op kadastrale kaart uit de periode 1811-1832 is goed te zien dat het gebied weliswaar voor een groot deel in percelen is opgedeeld, maar uit een militaire kaart uit 1842 blijkt dat het voornamelijk nog steeds woeste gronden betreft.</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://halley23.files.wordpress.com/2008/05/militaire-kaart-1842.jpg"><img class="size-medium wp-image-21" src="http://halley23.wordpress.com/files/2008/05/militaire-kaart-1842.jpg?w=300" alt="" width="300" height="233" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://halley23.files.wordpress.com/2008/05/spelholzerheide2.jpg"><br />
</a></p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mishumo, ich und das Internet]]></title>
<link>http://lexxtheduckzone.wordpress.com/2008/04/30/mishumo/</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 18:14:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>lexxtheduckzone</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hurra, denke ich, 50 Euro!! Im Zusammenhang: Ich habe mir einen neuen Gürtel gewünscht weil mein alt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hurra, denke ich, 50 Euro!!</p>
<p>Im Zusammenhang:</p>
<p>Ich habe mir einen neuen Gürtel gewünscht weil mein alter ja erstens aus Kunstleder ist und entsprechend kaputt aussah bei letzterer Betrachtung und &#8230; der neue den ich fand, ist von Mishumo und kostet mich nur 50 Euro. Wo ich direkt zugreifen musste weil der sonst regulär 89 kostet. Also zugeschnappt ^^</p>
<p>Ohne Internet hätte ich dieses hübsche Kleinod mit der schönen Schnalle ja nie entdeckt.<br />
Seit 1997 lungere ich bereits im Netz der ungeahnten (und ungewollten) Möglichkeiten herum und was habe ich davon? Hier mal eine Bilanz:</p>
<p>- 1 Ehemann<br />
- viele Kleinodien von CK, Schumacher, Esprit, DKNY&#8230; usw usf<br />
- anonyme Anrufe<br />
- 2 Blogs mit vielen hübschen Artikeln die sogar gelesen werden<br />
- World Of Warcraft-Charaktere auf Lvl 40 und 20<br />
- Anschuldigungen ich wäre eine Schlampe, Böse, Doof oder Hässlich<br />
- unendlich viele vergeudete Stunden die ich nur vor Webseiten geidlet habe<br />
- 2 Katzen<br />
- Ungezählte Toys, Hörspiele und Comics aus den 80ern<br />
- DVDs und CDs aus längst vergangenen Epochen<br />
- meinen ersten guten Rechner anno 01<br />
- meine komplette Mittelalterwaffenreplikasammlung/Fantasywaffensammlung<br />
- Mary Kay &#8211; Makeup &#60;3</p>
<p>Joa. Das war natürlich nicht alles sondern nur, was mir beim ersten überfliegen alles so einfiel. Ich hab natürlich auch nette Menschen kennengelernt wie z.B. meinen herzallerliebsten Ehegatten oder the unforgettable Lars&#8230;</p>
<p>Letztlich hat mich das Internet nach Frankreich gebracht. Und das is doch ziemlich geil. Das mindert die Tragik des ganzen Scheiß, der zwischenzeitlich immer malwieder passiert ist *g*</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Romeinenstraat]]></title>
<link>http://halley23.wordpress.com/2008/04/22/afkomst/</link>
<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 18:18:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>halley23</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ik ben geboren in Kerkrade, in het jaar van de Hongaarse opstand. Ik heb er tot mijn 18e gewoond, in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ik ben geboren in Kerkrade, in het jaar van de Hongaarse opstand. Ik heb er tot mijn 18e gewoond, in de Romeinenstraat in de Heilust, Spekholzerheide.</p>
<p>Misschien is mijn fascinatie voor geschiedenis terug te voeren op het feit dat ik jarenlang in de Romeinenstraat heb gewoond. Dat de straat zo heet heeft te maken met de Romeinse resten die men op de hoek van de straat en de Kleingraverstraat heeft gevonden.</p>
<p>In 1921 werden bij de bouw van een huis de fundamenten van een gebouw geraakt. Bij nader onderzoek bleek het een deel van een Romeinse villa te zijn. De rest van de villa was reeds verdwenen. Dat het een villa betrof bleek uit het feit dat er minimaal één vertrek vloerverwarming was geweest. Het verhaal gaat dat er bij de opgraving waardevolle voorwerpen (juwelen!) zouden zijn gevonden, die later op raadselachtige wijze zijn verdwenen. Ik vraag me nog steeds af wat er waar is aan dat verhaal. Hoe dan ook, de resten werden weer met aarde bedekt en lange tijd was de naam van de straat het enige dat aan de Romeinen herinnerde</p>
<p>Bij een recente herprofilering van de straat werden de contouren van het opgegraven deel van de villa in de bestrating aangegeven in een andere kleur stenen. Een leuke manier om de aandacht te vestigen op cultureel erfgoed.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://halley23.files.wordpress.com/2008/06/opgraving-romeinse-villa-romeinenstraat.jpg"><img class="size-medium wp-image-33" src="http://halley23.wordpress.com/files/2008/06/opgraving-romeinse-villa-romeinenstraat.jpg?w=300" alt="" width="300" height="295" /></a></p>
<p><img src="www.kerkrade.nl/site/data/image/1708.jpg" alt="" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
