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	<title>westlb &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/westlb/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "westlb"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 06:33:21 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Gute Karten, schlechte Karten]]></title>
<link>http://levlog.wordpress.com/2009/11/27/gute-karten-schlechte-karten/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 22:35:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan Andres</dc:creator>
<guid>http://levlog.wordpress.com/2009/11/27/gute-karten-schlechte-karten/</guid>
<description><![CDATA[Heute in den Medien: Siegfried Kuhl (im LevLog) und Friedrich Busch (in der RP) debattieren die Gefa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Heute in den Medien: <strong>Siegfried Kuhl </strong>(im </em>LevLog<em>) und <strong>Friedrich Busch </strong>(in der </em>RP<em>) debattieren die Gefahr, die Wiesdorf durch die <strong>&#8220;Rathaus Galerie&#8221;</strong> drohe. Umweltdezernent <strong>Frank Stein</strong> hofft auf Ergebnisse beim Klimagipfel in Kopenhagen. Und das <strong>Junge Theater Leverkusen</strong> findet Obdach im Opladener Künstlerbunker.</em><br />
<!--more--></p>
<p>Neuer <a href="http://levlog.wordpress.com/2009/11/26/ece-kannibalismus-in-leverkusen/">Meinungsbeitrag</a> im <em>LevLog</em>: Eine <strong>&#8220;gerechte und angemessene Chance&#8221; für alle Einzelhandels-Standorte</strong> in Leverkusen fordert der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Opladen, <strong>Siegfried Kuhl</strong>, <a href="http://levlog.wordpress.com/2009/11/26/ece-kannibalismus-in-leverkusen/">im</a> <em>LevLog</em>: &#8220;Die <strong>Kassandrarufe </strong>bei der Auslobung des Projektes &#8216;Neue Stadtmitte&#8217; waren also nicht aus der Luft gegriffen (&#8230;) Jetzt heißt es, <strong>den Kannibalismus innerhalb Leverkusens aufzuhalten.&#8221;</strong> </p>
<p>Auch <strong>Bürgermeister Friedhelm Busch </strong>(FDP) überrascht <a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/nachrichten/leverkusen/FDP-Krise-des-Einzelhandels-ist-programmiert_aid_788169.html">laut</a> <em>Rheinischer Post </em>mit einem ähnlichen, von Realismus gänzlich durchdrungenen Einwurf: <strong>&#8220;Wer von den bisherigen Wiesdorfer Geschäften seinen Sitz nicht in das neue ECE verlagert, der wird schlechte Karten haben.&#8221; </strong>Sein Vorschlag etwa für die Luminaden sei: eine Diskothek ansiedeln.</p>
<p>Gute Karten hat bis auf weiteres das Modehaus <strong>Wehmeyer</strong>: Dort sei die Wende ein Jahr nach der Insolvenz offenbar gelungen, <a href="http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1256137073323.shtml">meldet</a> der <em>Leverkusener Anzeiger</em>.</p>
<p>Schmutzige Wäsche sei bei der Vorstandswahl des <strong>Mietervereins für Leverkusen </strong>am Mittwochabend gewaschen worden, <a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/nachrichten/Streit-um-Mietervereins-Leitung_aid_788158.html">berichtet</a> die <em>RP</em>: <strong>Walter Goch</strong>, ehemaliger Geschäftsführer des Mieterbundes NRW, sei als neuer Vorsitzender und Nachfolger für <strong>Hans Klose </strong>gewählt worden. Der habe seinerseits zuvor die Mieterverein-Geschäftsführung um <strong>Volker Ziaja</strong>, angegriffen, lesen wir &#8211; leider ohne näheres über die Hintergründe zu erfahren.</p>
<p>Ansonsten reflektieren die Leverkusener Medien überregionale, gar internationale Themen: Vor dem <strong>Klimagipfel in Kopenhagen</strong> fordert Leverkusens <strong>Umweltdezernent Frank Stein</strong> mit <strong>NaturGut Ophoven-Chef Hans-Martin Kochanek</strong> &#8220;völkerrechtlich verbindliche Klimaziele&#8221;. <em>Leverkusener Anzeiger</em> und <em>RP</em> berichten, online finden wir aber nur etwas bei <em><a href="http://www.radioleverkusen.de/lev/rl/416574/news/leverkusen">Radio Leverkusen</a></em>.</p>
<p>Auch zur ersten deutschen <strong>&#8220;Bad Bank&#8221;</strong> gibt es eine Stellungnahme aus Leverkusen: &#8220;Eine Gewinnausschüttung an die Stadt dürfte <strong>nach heutigen Erkenntnissen</strong> somit auch in den nächsten Jahren möglich sein&#8221;, begrüßt der Vorstandsvorsitzende der <strong>Sparkasse Leverkusen</strong>, <strong>Manfred Herpolsheimer</strong>, die Rahmenbedingungen für die Einigung in der WestLB-Krise, <a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/nachrichten/leverkusen/WestLB-Sparkasse-begruesst-Einigung-vorsichtig_aid_788157.html">lesen wir</a> in der <em>RP</em>. </p>
<p>Ihre Eindrücke aus dem <strong>Erdbebengebiet von Sumatra</strong> <a href="http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1256137070147.shtml">schildert</a> die Küpperstegerin Karin Glowania im <em>Anzeiger</em>. + + + <strong>&#8220;Ich hatte Schweinegrippe&#8221;</strong> <a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/nachrichten/leverkusen/Ich-hatte-die-Schweinegrippe_aid_788154.html">bekennt</a> Sabine Schmitz, Lehrerin am Marianum, im <em>RP</em>-Lokalaufmacher. + + + Denkmalschutz für das <strong>Opladener Amtsgerichtsgebäude</strong> fordern die Leverkusener Grünen, melden <em>Anzeiger</em> und <em><a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/leverkusen/nachrichten/Gruene-Denkmalschutz-fuer-Amtsgerichtsgebaeude_aid_788168.html">RP</a></em>. + + + Das <strong>Bayer CropScience-Schülerlabor &#8220;Baylab plants&#8221;</strong> in Monheim ist im Rahmen der bundesweiten Initiative &#8220;Deutschland &#8211; Land der Ideen&#8221; zu einem &#8220;Ausgewählten Ort&#8221; gekürt worden, <a href="http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1256137073806.shtml">weiß</a> der <em>Anzeiger</em>. + + + 22 Arbeitslose hat <a href="http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1256137071530.shtml">laut</a> <em>Anzeiger</em> Diplomsportlehrer <strong>Thomas Edelmann </strong>vom <strong>Sportbund Leverkusen </strong>zu Übungsleitern ausgebildet &#8211; und an idyllischem Ort zu einem Gruppenfoto animiert. + + + Die <em>RP</em> bereitet auf den <strong>Parteitag der Leverkusener CDU</strong> am Samstag im Forum vor, bei dem sich unter anderem die <strong>Vorsitzende Ursula Monheim </strong>zur Wiederwahl stellt. + + + Aufs Glatteis bittet seit Mittwochabend wieder Veranstalter <strong>Werner Nolden </strong>an der Schusterinsel bei <strong>&#8220;Leverkusen on Ice&#8221;</strong> &#8211; der <em>Anzeiger</em> <a href="http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1256137073321.shtml">berichtet</a>, der <em>WDR</em> war bei der Eröffnung mit einer <a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2009/11/25/lokalzeit_koeln.xml?offset=1347&#38;autoPlay=true">Live-Schaltung </a>vor Ort.</p>
<p><strong>Kultur:</strong><br />
Das <strong>Junge Theater Leverkusen </strong>beziehe nun bald sein neues Domizil im <strong>Bunker an der Karlstraße</strong> in Opladen, der Fortbestand des von Bernd Vossen gegründeten Theaters sei damit bis auf weiteres gesichert. Das berichten heute <em><a href="http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1256137072752.shtml">Anzeiger</a></em>, <em>RP</em> und <em><a href="http://www.radioleverkusen.de/lev/rl/416581/news/leverkusen">Radio Leverkusen</a></em>.</p>
<p>Die neue <strong>Foto-Ausstellung </strong>des 1999 verstorbenen Künstlers <strong>Andreas Feininger</strong> ab Sonntag im <strong>Erholungshaus der Bayer-Kulturabteilung</strong> hat der <em>Anzeiger</em> <a href="http://www.leverkusener-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1256137071937.shtml">schon gesehen</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB-Desaster (vorerst) beendet...]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/11/25/deutschland-westlb-desaster-vorerst-beendet/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:08:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/11/25/deutschland-westlb-desaster-vorerst-beendet/</guid>
<description><![CDATA[Das schöne an so einem Blog ist ja, dass man nachschauen kann, wie sich die Darstellung eines Sachve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das schöne an so einem Blog ist ja, dass man nachschauen kann, wie sich die Darstellung eines Sachverhalts mit der Zeit ändert &#8211; so auch wieder aktuell bei der WestLB. War da <a href="http://hw71.wordpress.com/2009/11/16/deutschland-sollte-kein-geld-vom-bund-kommen-waren-wiederum-die-eigentumer-in-der-pflicht/" target="_blank">vor einigen Tagen noch</a> von 1 bis max. 3 Mrd. Euro die Rede, die der Bund (und somit der Steuerzahler) zur WestLB-&#8221;Rettung&#8221; beitragen soll, sind es nun, nachdem die Bevölkerung vorsichtig darauf &#8220;vorbereitet&#8221; wurde, satte 4 Mrd. EUR&#8230; Die Gesamtsumme, also incl. dem, was die Sparkassen und das Land Nordrhein-Westfalen zur Rettung beitragen, könnte im Worst Case Fall bis zu 17 Mrd. EUR betragen. Alle Details dazu finden sich in nachfolgendem Artikel.</p>
<p><!--more-->Gefunden bei <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2103496_17-Milliarden-Euro-teures-Desaster.html" target="_blank">fr-online.de</a>:</p>
<blockquote><p>WestLB</p>
<h3>17 Milliarden Euro teures Desaster</h3>
<p>Von Annika Joeres</p>
<p>Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen wird seine Landesbank aufspalten: Die Tage, an denen das größte Bundesland zusammen mit den Sparkassen ein mächtiges Finanzinstitut führte, sind nun gezählt. Mit dem Einstieg des Bundes in die neue Kernbank ziehen sich die alten Eigentümer langfristig zurück. Sie werden sich künftig um die Altlasten der Düsseldorfer Bank kümmern und die sogenannte Bad Bank absichern. Die einstmals größte Landesbank ist die erste in Deutschland, die über den Rettungsfonds Soffin Geld erhält. Sie war auch die erste, die schon im Frühjahr 2008 einen Rettungsschirm aufspannen musste.</p>
<p>Für NRW-Finanzminister Helmut Linssen ist der nach langem Streit gelungene Deal der &#8220;Durchbruch in eine gute Zukunft&#8221;. Vor allem die Sparkassen hatten sich bis zuletzt gegen neue Investitionen in die marode Bank gewehrt. Sie standen in den Verhandlungsrunden aber nun offenbar politisch unter Druck, die Bank nicht in die Insolvenz gleiten zu lassen. Der christdemokratische Minister Linssen bezifferte am Mittwoch in Düsseldorf die maximalen Kosten für Steuerzahler und Sparkassen auf 17 Milliarden Euro. Für diese müssten die Eigentümer, die Sparkassen Westfalen und Rheinland und das Land, aufkommen. Sollte diese Summe tatsächlich fällig werden, wäre das für NRW eine Katastrophe: Der gesamte Landeshaushalt ist mit 55 Milliarden nur etwa dreimal so groß.</p>
<p>Zukünftig bleibt also eine kleinere WestLB übrig. Im wesentlichen mussten die Eigentümer sich nun einigen, um den Auflagen der EU gerecht zu werden. Sie hatte frühere Milliardenhilfen des Landes sanktioniert und ein neues Geschäftsmodell sowie eine wesentlich kleinere Bank gefordert. &#8220;Mit der Abwicklungsbank und der Kernbank erfüllen wir nun die Auflagen der EU&#8221;, sagt der WestLB-Sprecher Walter Hillebrand-Droste. Möglicherweise drohen nun aber neue Auflagen: Laut EU könnten für die neue Beihilfe wieder neue Bedingungen gelten.</p>
<p>Maximal vier Milliarden Euro will der Bund in dieses Institut stecken. Ab Juli 2010 kann der Staat dieses Geld in Aktien umwandeln. Allerdings nur bis zu einem Anteil von 49 Prozent. Denn die Mehrheit in dem kriselnden Institut will Berlin nicht besitzen. Gleichwohl aber kann die Bundesregierung zukünftig mehr mitreden: Scheiterte eine Fusion der Landesbanken in Deutschland bislang immer am Widerstand einzelner Landesfürsten, kann nun Berlin mitreden. Zum Beispiel hatte NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) sich nie mit Roland Koch einigen können, obwohl beide Banken schon Einblick in ihre Geschäftsbücher genommen hatten.</p>
<p>Die Abwicklungsbank soll nun all jene Papiere aufnehmen, die risikoreich sind und &#8220;strategisch&#8221; nicht mehr zur Kernbank passen. Insgesamt sollen Risikogeschäfte in Höhe von rund 85 Milliarden Euro ausgelagert werden. Diese neue Bad Bank wird mit drei Milliarden Euro aus der jetzt &#8220;guten&#8221; WestLB abgesichert, eine Milliarde Euro Garantie schießen die WestLB-Eigentümer hinzu. Wie viele Milliarden am Ende gezahlt werden müssen, ist aber noch vollkommen unklar: Wenn noch mehr Verluste anfallen als diese abgesicherten vier Milliarden, dann müssen wieder die Eigentümer haften, und zwar für die kommenden 25 Jahre. Erst dann endet auch die Laufzeit von risikoreichen Papieren.</p>
<p>Laut Kreisen der WestLB ist die Splittung der Bank organisatorisch leicht zu stemmen. Schon jetzt sei ein Mitarbeiterstab mit den ausgelagerten Papieren beschäftigt. &#8220;Jedes Wertpapier muss angefasst und umdeklariert werden.&#8221; Dies sollte spätestens bis zum 18. Dezember passieren. Erst dann nämlich werden alle beteiligten Gremien der neuen WestLB ihr Zustimmung geben müssen.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: "Sollte kein Geld vom Bund kommen, wären wiederum die Eigentümer in der Pflicht"]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/11/16/deutschland-sollte-kein-geld-vom-bund-kommen-waren-wiederum-die-eigentumer-in-der-pflicht/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 17:48:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/11/16/deutschland-sollte-kein-geld-vom-bund-kommen-waren-wiederum-die-eigentumer-in-der-pflicht/</guid>
<description><![CDATA[Ja, wer denn sonst, frage ich mich?! Unglaublich &#8211; und das natürlich &#8220;medienwirksam]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja, wer denn sonst, frage ich mich?! Unglaublich &#8211; und das natürlich &#8220;medienwirksam&#8221; ganz am Ende des Artikels&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2076896_Griff-nach-Barem-aus-der-Bundeskasse.html" target="_blank">fr-online.de</a>:</p>
<blockquote><p>WestLB</p>
<h3>Griff nach Barem aus der Bundeskasse</h3>
<p>Von Annika Joeres</p>
<p>Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesbank hofft auf Berliner Hilfe: Die WestLB ist die erste Landesbank, die nicht nur eine Bürgschaft, sondern auch direkt Bargeld vom Bund erhalten möchte. Zwischen einer und drei Milliarden Euro soll der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin bereitstellen.</p>
<p><!--more-->Mit diesem Geld soll die im Dezember entstehende Abwicklungsanstalt ausgestattet werden. Schon im Sommer hatte die WestLB als erstes deutsches Kreditinstitut beim Soffin die Gründung einer Bad Bank beantragt, um faule Wertpapiere über sechs Milliarden Euro auslagern zu können. Jetzt sollen weitere rund 85 Milliarden Euro &#8220;nicht strategische Papiere&#8221; dorthin verlagert werden.</p>
<p>Der Griff nach dem Soffin-Topf soll im Grunde den Kernkonflikt des einstmals mächtigen Instituts entschärfen: Die Eigentümer der Bank, das Land NRW und die Sparkassenverbände Westfalen und Rheinland, streiten seit Monaten darüber, wer die Risiken der künftigen Bank übernehmen muss. Zwar stimmten die Sparkassen auf Druck der Bankenaufsicht BaFin im Juni weiteren Milliarden-Garantien für ausgelagerte Risiken zu, aber nur befristet. Seitdem hangeln sich die Eigner der drittgrößten deutschen Landesbank von einer Frist zur nächsten. Aktuell muss eine Lösung bis Ende November stehen. Geplant ist, &#8220;nicht strategische Papiere&#8221; in Höhe von insgesamt rund 85 Milliarden Euro auszugliedern. Aber der Soffin will &#8220;nichts überstürzen&#8221;, heißt es bei der Frankfurter Behörde. &#8220;Verschiedene Möglichkeiten&#8221; würden diskutiert &#8211; die Kapitalspritze sei aber nur eine davon. Letztendlich wird über dieses Steuergeld der politisch besetzte Lenkungsausschuss entscheiden. In ihm sitzen Vertreter vier verschiedener Bundesministerien und Kurt Biedenkopf für die Länder. Diese waren sich in der Vergangenheit allerdings selten einig.</p>
<p>Auch die aktuellen Zahlen der WestLB können die Eigentümer nicht beruhigen: Die Bank ist im dritten Quartal wieder in die roten Zahlen gerutscht. Durch ein schlechteres Handelsergebnis und eine erhöhte Risikovorsorge im Kreditgeschäft musste das Geldinstitut einen Verlust von 40 Millionen Euro hinnehmen. Vorstandschef Dietrich Voigtländer ist dennoch zufrieden. &#8220;Operativ sind wir auf Kurs, die stärkere Fokussierung auf das Kundengeschäft zahlt sich aus&#8221;, sagte er.</p>
<p>Das christdemokratische Düsseldorfer Finanzministerium hofft nun auf eine &#8220;schnelle einvernehmliche Lösung&#8221;. Die Sparkassen aber fürchten mehr als zuvor, von der WestLB mitgerissen zu werden. Sollte der SoFFin kein Geld geben, sind neue Konflikte programmiert: &#8220;Sollte das Geld nicht vom Bund kommen, wären wiederum die Eigentümer in der Pflicht&#8221;, so ein WestLB-Sprecher. Die Summen müssten dann erneut verhandelt werden &#8211; Ausgang ungewiss.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: Müssen deutsche Banken noch 60 Mrd. EUR abschreiben?]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/10/20/deutschland-mussen-deutsche-banken-noch-60-mrd-eur-abschreiben/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:53:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/10/20/deutschland-mussen-deutsche-banken-noch-60-mrd-eur-abschreiben/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei handelsblatt.com: 18.10.2009 Analyse Merrill-Lynch-Studie: Milliarden-Wertberichtigungs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktienanalysen/merrill-lynch-studie-milliarden-wertberichtigungsbedarf-bei-deutschen-banken;2470428" target="_blank">handelsblatt.com</a>:</p>
<blockquote><p>18.10.2009</p>
<p>Analyse</p>
<h3>Merrill-Lynch-Studie: Milliarden-Wertberichtigungsbedarf bei deutschen Banken</h3>
<p>dpa-afx FRANKFURT. Auch ein Jahr nach Zuspitzung der Finanzkrise lauern noch enorme Risiken aus toxischen Wertpapieren bei deutschen Großbanken. Die &#8220;derzeit als problematisch einzuschätzenden Aktiva der größten deutschen Banken belaufen sich auf etwa 650 Mrd. Euro&#8221;, laute das Ergebnis einer Studie der US-Großbank Merrill Lynch, berichtet der &#8220;Spiegel&#8221;.</p>
<p><!--more-->Deutschlands Geldinstitute seien beim Abbau des gefährlichen Wertpapierschrotts kaum vorangekommen, schreibt das Magazin.</p>
<p>So habe die WestLB der Studie zufolge ihr Portfolio an Giftpapieren von mehr als 30 Mrd. Euro bislang erst um vier Prozent abgeschrieben, also nur um gut eine Milliarde Euro. Die LBBW (Landesbank Baden-Württemberg) habe noch immer 89 Prozent an giftigen Wertpapieren im Bestand, die Bayernlb 88 Prozent und die HSH Nordbank 82 Prozent. Selbst die Commerzbank , die mit 18 Mrd. Euro Kapital aus Steuerzahlermitteln gestützt werden musste, habe ihre Bestände an Schrottpapieren von mehr als 30 Mrd. Euro erst auf 74 Prozent abgeschrieben.</p>
<p>Insgesamt werde der akute Wertberichtigungsbedarf bei den betroffenen Instituten mit etwa 60 Mrd. Euro veranschlagt. Vor allem bei der Commerzbank und der Bayernlb kämen noch weitere Risiken durch ihre Engagement in Osteuropa hinzu.</p>
<p><strong>Kritik: &#8220;Teilweise Irreführend&#8221;</strong></p>
<p>Auf Anfrage des &#8220;Spiegels&#8221; kritisierten die betroffenen Institute die Studie der Amerikaner als zu pauschal und teilweise irreführend, einige Banken hätten schon Teile der Risiken ausgelagert. Das Papier habe im Wirtschafts- und Finanzministerium Besorgnis ausgelöst, berichtet das Magazin. Die Lage sei nicht dramatisiert worden, erklärte danach ein hochrangiger Beamter.</p>
<p>&#8220;Deutsche Banken scheinen bei strukturierten Kreditportfolien noch beträchtlichen Nachholbedarf zu haben ­ sowohl im internationalen Vergleich als auch mit Hinblick auf derzeit erzielbare Werte&#8221;, schreiben dem &#8220;Spiegel&#8221; zufolge die US-Bankexperten. In den Berechnungen wurden den Angaben zufolge neben den klassischen Ramschanleihen aus gebündelten Forderungen riskante gewerbliche Immobilien- und Schiffsfinanzierungen sowie hochspekulative Kredite für Unternehmensübernahmen berücksichtigt.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB braucht Geld...]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/10/13/deutschland-westlb-braucht-geld/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 19:45:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/10/13/deutschland-westlb-braucht-geld/</guid>
<description><![CDATA[Und noch eine Landesbank mit Problemen. OK, &#8220;Probleme&#8221; haben sie ja alle &#8211; ich sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und noch eine Landesbank mit Problemen. OK, &#8220;Probleme&#8221; haben sie ja alle &#8211; ich schreib also besser &#8220;mit <em>akuten</em> Problemen&#8221;&#8230;</p>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2011153_West-LB-braucht-eventuell-Kapitalspritze.html" target="_blank">fr-online.de</a>:</p>
<blockquote><p>Landesbank</p>
<h3>West LB braucht eventuell Kapitalspritze</h3>
<p>Frankfurt. Die West LB braucht für die geplante Auslagerung der nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten möglicherweise eine direkte Kapitalspritze des Bundes.</p>
<p><!--more-->Je nachdem wie viel Kapital die West LB bei der Gründung einer sogenannten Bad Bank aufbringen müsse, benötige die Kernbank frisches Kapital, sagte der seit kurzem amtierende WestLB-Chef Dietrich Voigtländer der Börsen-Zeitung.</p>
<p>&#8220;Eventuell brauchen wir einen Dritten, der möglicherweise diese Lücken füllt. Das kann vielleicht der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung Soffin sein.&#8221; Voigtländer rechnet nicht damit, dass die Eigentümer noch einmal Kapital nachschießen. Hier sei er eher skeptisch, sagte er.</p>
<p>Die WestLB will Wertpapiere und Geschäfte mit einem Bilanzvolumen von mindestens 87 Milliarden auslagern und damit als eine der ersten Banken in Deutschland die neuen gesetzlichen Möglichkeiten für eine sogenannte Bad Bank nutzen. Die Landesbank würde damit um rund ein Drittel schrumpfen.</p>
<p>Im ersten Halbjahr 2009 verringerte sich die Bilanzsumme des Konzerns um 12 Prozent auf 254,5 Milliarden Euro. Die WestLB war durch Fehlspekulationen und umfangreiche Anlagen in risikoreiche Papiere bereits 2007 in die Krise geraten. (dpa)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: Wer bekommt Staatshilfen?]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/10/10/deutschland-wer-bekommt-staatshilfen/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 12:41:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/10/10/deutschland-wer-bekommt-staatshilfen/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei tagesschau.de: Milliarden für die Bankenrettung Wer bekommt die Staatshilfen? Mehr als ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/staatsgeld100.html" target="_blank">tagesschau.de</a>:</p>
<blockquote><p>Milliarden für die Bankenrettung</p>
<h3>Wer bekommt die Staatshilfen?</h3>
<p>Mehr als 20 Unternehmen haben bislang bei dem Bankenrettungsfonds Hilfen beantragt. Doch welche Banken nehmen wieviel staatliche Unterstützung in Anspruch? Darüber herrscht schweigen bei dem SoFFin.</p>
<p><!--more-->Von Oliver Feldforth, Hessischer Rundfunk</p>
<p>Welchen  Banken helfen Steuerzahler eigentlich? Bei dieser Frage tut der Staat alles, um Details im Dunkeln zulassen. Ein Jahr nach der Pleite des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate ist nur bruchstückhaft bekannt, wo die Milliarden für die Bankenrettung landen. Der Fonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) weigert sich zu sagen, welche Bank wieviel Hilfe bekommen hat. Die SoFFin will diese Finanzunternehmen schützen. Denn würde sie Ross und Reiter nennen, dann hätten es die genannten Banken noch schwerer am Kapitalmarkt Kredit zu bekommen.</p>
<p>Eigentlich ist die SoFFin, wie jede Behörde, auskunftspflichtig. Doch in diesem Fall konstruiert sie ein eigenes Sonderrecht: &#8220;keine konkrete Auskunft&#8221;. Und das, obwohl es hier um extrem hohe Sonderausgaben öffentlichen Geldes geht. So nennt der staatliche Sonderfonds, der den Banken helfen soll, nur Eckpunkte: 23 Unternehmen hätten hier Hilfen beantragt, insgesamt wünschten sie 232,8 Milliarden Euro Unterstützung.</p>
<p><strong>&#8220;Bürgschaft ist nur eine Brücke&#8221;</strong></p>
<p>Bis jetzt sind aber nur Stabilisierungshilfen des Staates über die SoFFin in Höhe von 152,6 Milliarden gezahlt worden. 130 Milliarden Euro entfallen dabei auf Garantien. Der Staat bürgt also für Kredite, die eine Bank aufnehmen will. Sollte diese Bank dann zahlungsunfähig werden, springt der Staat ein und zahlt den Kredit zurück. Steuergeld wird also nur dann angetastet, wenn ein Kredit platzt. Das hat es bis jetzt noch nicht gegeben. &#8220;Die Garantie oder Bürgschaft ist nur eine Brücke in den Finanzmarkt&#8221;, erklärt der Bankenfachmann Professor Reinhard Schmidt von &#8220;House of Finance&#8221; an der Universität Frankfurt am Main.</p>
<p>Ohne diese Brücke hätten manche Geldhäusern kaum Geld geliehen bekommen. Und wenn, dann wäre es sehr teuer geworden. Die Bürgschaft gibt es für die Bank nicht umsonst. So zahlt die Commerzbank jährlich für genutzte Staatsgarantien über fünf Milliarden Euro eine Gebühr von 47 Millionen Euro jährlich. Und das, obwohl der Steuerzahler bis jetzt nicht in die Pflicht genommen wurde.</p>
<p>Der Staat hat sich aber auch mit Eigenkapital direkt an Banken beteiligt. Bis jetzt hat die SoFFin dafür 21,9 Milliarden Euro ausgegeben. Allein drei Milliarden Euro hat sie für Aktien der strauchelnden Hypo Real Estate (jetzt: Deutsche Pfandbriefbank) bezahlt. 1,8 Milliarden Euro haben die gut 25 Prozent Commerzbank-Aktien gekostet, die der Bund erworben hat. Außerdem hat der Staat für 16,4 Milliarden Euro stille Einlagen der gelben Bank gezeichnet. Die sollen neun Prozent Zinsen bringen, allerdings nur, wenn das Geldhaus Gewinne macht und damit rechnet in der nächsten Zeit niemand.</p>
<p>Trotzdem wünscht sich Bankenfachmann Schmidt, der Staat hätte stärker direkt Aktien der Banken gekauft, statt für stille Einlagen zu zahlen. Bei steigendem Aktienkurs könne der Steuerzahler so am Ende noch Geld verdienen. In anderen Ländern hätte das schon gut funktioniert.</p>
<p>Unübersichtlich wird es für den Finanzexperten Dieter Hein von &#8220;fairesearch&#8221; bei den Landesbanken Bayerns und Baden Württembergs. &#8220;Hier geben die Landesregierungen Milliarden, auch um den Bund und seine Behörde SoFFin rauszuhalten&#8221;. Es geht hier offensichtlich darum, dass die Länder ihre jeweiligen Landesbanken schonen wollen, denen ein radikaler Schrumpfkurs droht.</p>
<p><strong>&#8220;Kaum Interesse an Bad Banks&#8221;</strong></p>
<p>Das Neueste, das der Staat geschaffen hat um die Banken stützen, sind die sogenannte &#8220;Bad banks&#8221;. Mit  diesem Instrument des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes will die Bundesregierung den Banken helfen, Papiere, die nicht mehr zu veräußern sind oder deren Wert drastisch eingebrochen ist, aus der Bank herauszunehmen. Sie sollen in eine &#8220;Bad Bank&#8221; verlagert werden. Da die keine richtigen Banken seien, unterliegen sie auch nicht den strikten Bilanzierungregeln, mit der Notwendigkeit zu sofortigen Abschreibung, sagt Bankenfachmann Schmidt und  nennt sie auch deswegen &#8220;Bilanzhilfen&#8221;. Der Staat habe mit eng gesteckten Regeln aber verhindert, dass die Banken ihre Verluste auf den Steuerzahler leicht abschieben können. Deswegen sei das Interesse nach &#8220;Bad Banks&#8221; gering, so Schmidt.</p>
<p>Lediglich die Westdeutsche Landesbank hat Antrag für eine solchen &#8220;Hilfsbank&#8221; gestellt.</p>
<p>Grundsätzlich  sind die Experten mit dem Eingreifen der Bundesregierung zufrieden. &#8220;Ihr Handeln war ohne Alternative&#8221; meint Dieter Hein. Sie habe schnell und gut gehandelt, &#8220;Sonst hätten die Lobbyisten das Gesamtkonzept wieder zerschossen&#8221;, so Hein.  Ob das ganze am Ende ein Erfolg werde, sei aber noch offen. Denn an den massiven Abschreibungen, die die Banken in jüngster Zeit wegen Kreditausfällen vornehmen müssten, sähe man, dass die Wirtschaft noch nicht endgültig über den Berg sei.</p>
<p>Stand: 10.10.2009 13:03 Uhr</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB schließt Standorte...]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/09/23/deutschland-westlb-schliest-standorte/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 10:06:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/09/23/deutschland-westlb-schliest-standorte/</guid>
<description><![CDATA[Im Zuge ihrer Neuausrichtung schließt die WestLB ihren zweiten Hauptsitz in Münster &#8211; aber auc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Zuge ihrer Neuausrichtung schließt die WestLB ihren zweiten Hauptsitz in Münster &#8211; aber auch Standorte im Ausland sind betroffen, z.B. hat sie sich bereits aus Prag, Budapest, Seoul, Houston, Peking und Johannesburg zurückgezogen. Ich frag mich ohnehin, was eine <em>Landes</em>bank dort zu suchen hat?! Die sollen in Deutschland bleiben und dem Mittelstand Kredite geben, anstatt im Ausland am (vermeintlich) großen Rad drehen&#8230;</p>
<p><!--more-->Gefunden bei <a href="http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/geld-_und_kreditwesen/westlb/090922.jhtml?rubrikenstyle=wirtschaft" target="_blank">wdr.de</a>:</p>
<blockquote><p>Konzentration auf Düsseldorf</p>
<h3>WestLB schließt mehrere Standorte</h3>
<p>Die angeschlagene WestLB schließt mehrere Standorte in Nordrhein-Westfalen. Wie die Bank am Dienstag (22.09.09) mitteilte, wird die drittgrößte Landesbank ihre Standorte Münster, Bielefeld und Dortmund bis zum Jahresende schließen. Köln folgt Mitte 2010.</p>
<p>Insgesamt 110 Mitarbeiter sind von den Plänen betroffen. Jeder Mitarbeiter soll aber ein Angebot bekommen, am Hauptsitz Düsseldorf weiter zu arbeiten. Die Straffung des deutschen und internationalen Standortnetzes ist nach Angaben der Bank Bestandteil des von der Europäischen Kommission bestätigten Umstrukturierungsplans.</p>
<p>&#8220;Die Schließung der vier Standorte in NRW ist für uns außerordentlich bitter&#8221;, erklärte WestLB-Chef Dietrich Voigtländer. &#8220;Schließlich zählt dazu auch unser zweiter Hauptsitz in Münster. Aber wir müssen den Weg der Neuausrichtung hin zu einer schlanken Kernbank weiter konsequent gehen.&#8221;</p>
<p><strong>WestLB will erste deutsche Bad Bank gründen</strong></p>
<p>Nach Vorgaben der EU-Wettbewerbshüter soll die WestLB um die Hälfte verkleinert werden und bis Ende 2011 mehrheitlich in neue Hände kommen. Bis Ende 2009 soll die Bank bei der Auslagerung von Papieren im Volumen von 80 Milliarden Euro vorankommen. Die WestLB will als erste deutsche Bank die Möglichkeit zur Bildung einer sogenannten Bad Bank mit Staatshilfe nutzen. Der von Ballast befreite, profitable Kern der WestLB soll dann möglichst mit einer anderen Landesbank in Deutschland zusammengelegt werden.</p>
<p><strong>SPD kritisiert Landesregierung</strong></p>
<p>Größter Einzelaktionär der WestLB AG ist das Land NRW mit etwa 38 Prozent. Die Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe halten je 25,2 Prozent an der Bank. Die SPD-Opposition im Düsseldorfer Landtag machte der Landesregierung unterdessen Vorwürfe wegen der Schließungen. &#8220;Der Finanzplatz Nordrhein-Westfalen ist aufgrund der Konzeptionslosigkeit der schwarz-gelben Landesregierung bald Geschichte&#8221;, erklärte die SPD-Finanzexpertin Gisela Walsken. Die Regierung habe entscheidend zur Misere der Bank beigetragen, so ihr Vorwurf.</p></blockquote>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/westlb-schliesst-ihren-zweiten-hauptsitz;2459764" target="_blank">handelsblatt.com</a>:</p>
<blockquote><p><span style="text-decoration:underline;"><strong></strong></span></p>
<p>22.09.2009</p>
<p>Landesbank</p>
<h3>WestLB schließt ihren zweiten Hauptsitz</h3>
<p>Die angeschlagene WestLB gibt bis zum Jahresende ihren zweiten Hauptsitz Münster auf und schließt drei weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>HB DÜSSELDORF. Davon sind rund 110 Mitarbeiter betroffenen, denen neue Arbeitsplätze in der Düsseldorfer Zentrale angeboten werden sollen, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Mit den Schließungen setzt die Bank Auflagen der EU-Kommission um. Die WestLB musste sich bei der Genehmigung von Milliardengarantien ihrer Eigentümer verpflichten, ihr Standortnetz im In- und Ausland zu straffen. Die Bank muss um die Hälfte verkleinert werden und bis Ende 2011 mehrheitlich in neue Hände kommen.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Zuvor hatte sich die WestLB im Ausland schon aus Prag, Budapest, Seoul, Houston, Peking und Johannesburg zurückgezogen. In Deutschland ist sie noch in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Mainz, Stuttgart und München vertreten.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Irland: Versuch eines Befreiungsschlags...]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/09/18/irland-versuch-eines-befreiungsschlags/</link>
<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 11:03:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/09/18/irland-versuch-eines-befreiungsschlags/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei sueddeutsche.de: Bad Banks Irland versucht den Befreiungsschlag 17.09.2009, 17:46 Von M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/658/488059/text/" target="_blank">sueddeutsche.de</a>:</p>
<blockquote><p>Bad Banks</p>
<h3>Irland versucht den Befreiungsschlag</h3>
<p>17.09.2009, 17:46</p>
<p>Von Martin Hesse</p>
<p>Die maroden Banken des Landes schieben die gigantische Summe von 77 Milliarden Euro an faulen Krediten in eine staatliche Auffanggesellschaft.</p>
<p><!--more-->Die irische Regierung unternimmt eine verzweifelte Anstrengung, um die maroden Banken des Landes zu retten. Finanzminister Brian Lenihan legte am Mittwochabend den lange erwarteten Gesetzentwurf für eine Bad Bank vor. Die Auffanggesellschaft trägt den Namen National Asset Management Agency (Nama) und soll den Kreditinstituten bis zu 77 Milliarden Euro an faulen Krediten abnehmen. Dadurch könnten sich die Staatsschulden des Landes verdoppeln, schätzen Ökonomen.</p>
<p>Die Reaktion der Aktionäre auf die geplante Bad Bank war eindeutig: Der Kurs der Allied Irish Bank schoss um bis zu 30 Prozent nach oben, Aktien der Bank of Ireland verteuerten sich um mehr als elf Prozent. Sie wollen allein 40 Milliarden Euro an Krediten in die Bad Bank schieben. Für die Aktionäre der Banken scheint das Angebot der Regierung ein gutes Geschäft zu sein &#8211; und deshalb gehen Arbeitnehmer und Opposition gegen die Pläne, über die im Oktober im Parlament abgestimmt wird, auf die Barrikaden. &#8220;Die Schulden, die gierige Bankern skrupellos aufgehäuft haben, werden den Steuerzahlern aufgebürdet, während die Arbeitnehmer von der Regierung den Wölfen vorgeworfen werden&#8221;, sagte ein Sprecher des irischen Gewerkschaftsverbandes.</p>
<p>Die irische Finanzwirtschaft ist für einen großen Teil der irischen Wirtschaftsleistung verantwortlich. Parallel zum Aufstieg der Banken boomte der irische Immobilienmarkt. Als die Blase vergangenes Jahr platzte, stürzte Irland als erstes EU-Land in die Rezession. Ökonomen erwarten, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 6,5 Prozent schrumpft. Anfang des Jahres fürchteten Investoren, der Zusammenbruch der irischen Geldinstitute könnte die Regierung lähmen und die Wirtschaft zum Erliegen bringen.</p>
<p>Die Regierung verstaatlichte die Anglo Irish Bank und stützte auch die anderen großen Institute. Die befürchtete Kernschmelze blieb aus, die Regierung war trotz rapide wachsender Staatsschulden in der Lage, einen Großteil des diesjährigen Finanzierungsbedarfs zu decken. Die Bad Bank soll nun der letzte Baustein sein, um die Banken zu entlasten und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.</p>
<p><strong>Abschlag von 30 Prozent</strong></p>
<p>Um das zu erreichen, zahlt die Regierung 54 Milliarden Euro für die Immobilienkredite, also einen Abschlag von durchschnittlich 30 Prozent auf den Nennwert. Zum Teil sind die Papiere am Markt derzeit deutlich weniger wert. Die Banken müssen also womöglich weitere Abschreibungen vornehmen, wenn sie die Kredite in die Bad Bank verlagern. Finanzminister Lenihan hat signalisiert, dass die Regierung bereit steht, um den Banken Kapital zu geben.</p>
<p>Er könne nicht ausschließen, dass der Staat eine Mehrheit an den Banken übernimmt. Die Aktionäre hoffen aber offenbar, dass die Institute durch die Bad Bank aus eigener Kraft wieder Geld am Kapitalmarkt aufnehmen können. Die Allied Irish Bank kündigte eine Kapitalerhöhung um zwei Milliarden Euro an.</p>
<div id="attachment_5980" class="wp-caption aligncenter" style="width: 284px"><a href="http://hw71.wordpress.com/files/2009/09/irlandgrafik-1253204282.jpg"><img class="size-medium wp-image-5980" title="Staatsverschuldung in % des BIP" src="http://hw71.wordpress.com/files/2009/09/irlandgrafik-1253204282.jpg?w=274" alt="Staatsverschuldung in % des BIP (Klicken für größere Darstellung)" width="274" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Staatsverschuldung in % des BIP (Klicken für größere Darstellung)</p></div>
<p>&#8220;Kurzfristig wird die Bad Bank den Staatshaushalt stark belasten&#8221;, sagt Peter Dixon, Ökonom bei der Commerzbank. Er erwartet, dass die Staatsschuld sich auf 160 Milliarden Euro fast verdoppelt und dann 90 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. Der Stabilitätspakt der EU nennt dagegen eine Quote von 60 Prozent als Ziel. Die Ratingagentur Standard &#38; Poor&#8217;s hat wegen der Kosten der Bankenrettung das Rating Irlands in diesem Jahr bereits zweimal gesenkt, zuletzt im Juni auf die immer noch recht gute Note AA. Den Ratingausblick setzte S&#38;P damals auf negativ. Diese Einstufung gilt unverändert. Eine Sprecherin sagte nun, die Ratingagentur werde die Ankündigungen zur Bad Bank im Detail prüfen.</p>
<p>Ein schlechteres Rating würde es für Irland teurer machen, sich an den Kapitalmärkten zu refinanzieren. Allerdings ist das Zinsniveau derzeit insgesamt sehr niedrig, sodass Irland die Kosten tragen könnte, glaubt Dixon. &#8220;Voraussetzung ist, dass die Konjunktur sich erholt.&#8221; Er bewertet das Programm positiv. &#8220;Wenn die Immobilienpreise binnen zehn Jahren um ein Prozent steigen, dürfte die Regierung mit der Bad Bank keinen Verlust machen.&#8221; Derzeit sind irische Immobilien noch etwa halb so viel wert wie im Jahr 2007.</p>
<p>Während die irischen Banken dank der Bad Bank aufatmen, haben die privaten deutschen Kreditinstitute die staatlichen Auffangbecken bisher nicht genutzt. In Bankenkreisen gilt es derzeit als unwahrscheinlich, dass Institute wie die Commerzbank das Modell noch in Anspruch nehmen. &#8220;Der Hauptgrund ist, dass die Wirtschaft sich etwas erholt hat und die Preise der Kredite und Wertpapiere im Schnitt nicht weiter gefallen sind&#8221;, sagt Michael Grote von der Frankfurt School of Finance. Wenn diese Entwicklung anhalte, brauche man die Bad Bank in Deutschland nicht.</p>
<p>Anders sieht es bei den Landesbanken aus. Die WestLB könnte als erstes Geldhaus in Deutschland noch im September die Gründung einer Bad Bank festzurren. Der nordrhein-westfälische Finanzminister Helmut Linssen sagte am Donnerstag, in den Verhandlungen mit den staatlichen Behörden könne sich &#8220;in den nächsten Tagen eine Lösung abzeichnen&#8221;. Finanzkreisen zufolge will die Bank in einem ersten Schritt ein Portfolio von strukturierten Wertpapieren mit einem Volumen von 6,4 Milliarden Euro auslagern, später weitere 80 Milliarden Euro. Als weitere mögliche Bad-Bank-Kandidaten gelten die HSH Nordbank sowie die BayernLB und die LBBW.</p>
<p>(SZ vom 18.09.2009/hgn)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB erste Bank mit eigener Bad Bank?]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/08/13/deutschland-westlb-erste-bank-mit-eigener-bad-bank/</link>
<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:47:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/08/13/deutschland-westlb-erste-bank-mit-eigener-bad-bank/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei sueddeutsche.de: WestLB Pionier in Sachen Bad Bank 13.08.2009, 10:02 Die Commerzbank le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/592/484033/text/" target="_blank">sueddeutsche.de</a>:</p>
<blockquote><p>WestLB</p>
<h2>Pionier in Sachen Bad Bank</h2>
<p>13.08.2009, 10:02</p>
<p>Die Commerzbank lehnt sie ab, die Hypo Real Estate liebäugelt damit und die WestLB macht Nägel mit Köpfen: Die erste deutsche Bad Bank wird in Düsseldorf gegründet.</p>
<p><!--more-->Die WestLB verschafft sich Luft. Als erstes deutsches Kreditinstitut wird die Landesbank offenbar das Bad-Bank-Gesetz zur Auslagerung sogenannter Schrottpapiere nutzen. Wie das Handelsblatt berichtet, hat das Institut bereits einen Antrag auf Errichtung einer sogenannten Zweckgesellschaft beim staatlichen Rettungsfonds Soffin gestellt. In diese Gesellschaft sollen mit Wirkung zum 30. September sogenannte strukturierte Wertpapiere von 6,4 Milliarden Euro ausgegliedert werden. Die WestLB selbst wollte sich zu sueddeutsche.de nicht äußern.</p>
<p>Dem Bad-Bank-Entwurf zufolge können die angeschlagenen Banken toxische Wertpapiere in sogenannte Zweckgesellschaften einbringen, für nicht strategische Investments oder Staatsanleihen können die Geldhäuser eine Abwicklungsgesellschaft gründen. Bislang jedoch haben die Institute diese Möglichkeiten gescheut, da sie an recht unbequeme Konditionen geknüpft sind. Die Commerzbank hat bereits angekündigt, auf eine eigene Bad Bank zu verzichten. Axel Wieandt, Chef der staatlich gestützten Hypo Real Estate, will dagegen Papiere im Wert von mehreren hundert Milliarden Euro auslagern.</p>
<p><strong>Bedingungen der EU-Kommission</strong></p>
<p>Die Ausgliederung der gefährlichen Wertpapiere besitzt für die Banken einen gewissen Charme. Bilanzposten, die in die Bad Bank verschoben werden, müssen nicht mehr mit Eigenkapital unterlegt werden. Mit dem frei werdenden Kapital können die Banken dann beispielsweise Kredite an Unternehmen vergeben.</p>
<p>Genau so könnte der Plan der WestLB aussehen. Denn zusätzlich zu dem 6,4 Milliarden Euro schweren Wertpapier-Paket, das in eine Zweckgesellschaft eingebracht werden soll, will die Landesbank auch noch weitere nicht strategische Investments in Höhe von etwa 74 Milliarden Euro in eine Abwicklungsgesellschaft überführen, schreibt das Handelsblatt. Auch hierzu lehnte die WestLB auf Anfrage von sueddeutsche.de einen Kommentar ab.</p>
<p>Es spricht jedoch einiges für diesen 80-Milliarden-Euro-Plan. Denn kürzlich hat die WestLB alle ihre nicht strategischen Bereiche und Anleihenbestände in das sogenannte Omega-Paket gegeben. Dessen Gesamtwert beläuft sich nach Angaben eines Konzernsprechers auf etwa 87 Milliarden Euro &#8211; und liegt damit in der Größenordnung des 80-Milliarden-Plans. Würde die Bank ihre Bilanzsumme um diesen Betrag reduzieren, blieben noch 200 Milliarden Euro übrig.</p>
<p>Die Schrumpfkur ist eine Bedingung der EU-Kommission. Denn um Staatshilfe in Anspruch zu nehmen, hat Brüssel gefordert, dass die WestLB ihre Bilanzsumme auf 140 Milliarden Euro halbiert. Dafür muss die Landesbank auch die Westdeutsche Immobilienbank verkaufen, die auf eine Bilanzsumme von 25 Milliarden Euro kommt. Getrennt hat sich die WestLB bereits von der Weberbank, sie wurde an die Mittelbrandenburgische Sparkasse veräußert.</p>
<p>Expertise im Umgang mit Zweckgesellschaften ist bei der WestLB übrigens schon vorhanden: Im März 2008 hatte die Landesbank Risikopapiere mit einem Einkaufswert von 23 Milliarden Euro in eine Zweckgesellschaft mit dem Namen Phoenix ausgelagert.</p>
<p>(sueddeutsche.de/AP/tob/mel)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Europa: Staaten verschleiern Kosten der Bankenrettung]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/07/24/europa-staaten-verschleiern-kosten-der-bankenrettung/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 18:10:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/07/24/europa-staaten-verschleiern-kosten-der-bankenrettung/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei zeit.de: Finanzkrise EU-Staaten verschleiern Kosten der Bankenrettung © ZEIT ONLINE 22.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.zeit.de/online/2009/30/eu-kosten-bankenrettung" target="_blank">zeit.de</a>:</p>
<blockquote><p>Finanzkrise</p>
<h3>EU-Staaten verschleiern Kosten der Bankenrettung</h3>
<p>© ZEIT ONLINE  22.7.2009 &#8211; 16:35 Uhr</p>
<p>Die Länder müssen künftig nur noch begrenzt ausweisen, wie viel sie für die Bankenrettung ausgeben. Das geht aus internen Dokumenten der Statistikbehörde Eurostat hervor</p>
<p><!--more-->Das Statistikamt Eurostat hat nach Informationen die Schuldenregeln der EU aufgeweicht. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die der ZEIT vorliegen. Demnach müssen die Mitgliedsstaaten nur noch eingeschränkt die Kosten der Bankenrettung in der Schuldenstatistik ausweisen. Die Behörde setzt sich damit über anders lautende Empfehlungen von unabhängigen Experten hinweg.</p>
<p>Hintergrund ist, dass viele Länder spezielle Zweckgesellschaften gegründet haben, die den Geldinstituten Risiken abnehmen. Bislang wurden sie auch dann dem Staat zugerechnet, wenn sie formal privatwirtschaftlich organisiert sind – sofern der Staat die Risiken trägt und die Geschäfte kontrolliert. Die Schulden der Rettungsvehikel erhöhen damit die Staatsschuld. Eurostat entschied, dass die Vehikel künftig nicht als Teil des Staates gelten, wenn sie für die Dauer der Finanzkrise eingerichtet wurden und mit geringen Verlusten zu rechnen ist. Sie müssen dann nicht in der Statistik ausgewiesen werden. Das Committee on Monetary, Financial and Balance of Payment Statistics, ein Gremium, das Eurostat berät, äußerte auf einer Sitzung am 2. Juni &#8220;ernste Bedenken&#8221; darüber.</p>
<p>Die Regeländerung setzt vor allem Frankreich in ein besseres Licht. Der Schuldenrahmen der französischen Zweckgesellschaft SFEF – sie nimmt staatlich garantierte Anleihen auf und stellt den Banken Kredite zur Verfügung – liegt bei 265 Milliarden Euro. Davon sind 75 Milliarden schon in der Statistik registriert; die darf Frankreich nun wieder herausrechnen. Die Franzosen, so berichten Insider, hätten &#8220;enormen Druck ausgeübt&#8221;, um die Regeln zu lockern. Auch Deutschland darf Zweckgesellschaften umklassifizieren, mit denen im Jahr 2008 WestLB und SachsenLB gestützt wurden. Das reduziert die Schulden um rund 40 Milliarden Euro, wie es in Statistikkreisen hieß.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB und IKB brauchen weitere 11 Mrd. EUR!]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/06/20/deutschland-westlb-und-ikb-brauchen-weitere-11-mrd-eur/</link>
<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 15:34:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/06/20/deutschland-westlb-und-ikb-brauchen-weitere-11-mrd-eur/</guid>
<description><![CDATA[Wie gesagt: Fass ohne Boden&#8230; Gefunden bei sueddeutsche.de: Elf Milliarden Euro nötig IKB und W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie gesagt: Fass ohne Boden&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/44/472567/text/" target="_blank">sueddeutsche.de</a>:</p>
<blockquote>
<p>Elf Milliarden Euro nötig</p>
<h3>IKB und WestLB rufen erneut nach Hilfe</h3>
<p>18.06.2009, 14:10</p>
<p>Und wieder muss der Staat ran: Die IKB braucht offenbar weitere sieben Milliarden Euro, die WestLB nochmals vier Milliarden Euro.</p>
<p><!--more-->Sie benötigte schon gleich bei Ausbruch der Finanzkrise Geld &#8211; und zwei Jahre später noch immer: Die IKB bemüht sich Kreisen zufolge erneut um Staatshilfen.</p>
<p>Das zum US-Finanzinvestor Lone Star gehörende Institut sei in Gesprächen mit dem Banken-Rettungsfonds Soffin über weitere Garantien in der Größenordnung von sieben Milliarden Euro, heißt es in Finanzkreisen. Ein formaler Antrag sei aber noch nicht gestellt worden.</p>
<p><strong>Mit Ramschhypotheken verspekuliert</strong></p>
<p>Die IKB lehnte eine Stellungnahme ab. Auch beim Soffin wollte sich niemand äußern. Die Düsseldorfer Bank hatte sich vom Soffin schon vor mehreren Monaten Garantien für die Emission von Anleihen über fünf Milliarden Euro geholt, diese aber im April aufgebraucht.</p>
<p>Das Institut hatte sich mit US-Ramschhypotheken verspekuliert und war deshalb Mitte 2007 beinahe zusammengebrochen. Sie konnte nur durch Milliardenhilfen der damaligen Eigentümerin, der staatlichen Förderbank KfW, und des Bundes gerettet werden. Lone Star hatte die Bank im vergangenen Herbst für rund 150 Millionen Euro gekauft und will sie nun neu ausrichten.</p>
<p>Die Refinanzierung über den Kapitalmarkt ist für viele Banken durch die seit zwei Jahren dauernde Finanzkrise und den damit verbundenen Vertrauensverlust am Markt äußerst schwierig geworden. Viele Institute holten sich deshalb vom Bund Bürgschaften &#8211; darunter die Commerzbank, die Volkswagen Bank, die Aareal Bank und Landesbanken.</p>
<p>Lone Star ist eigentlich auf den Kauf und Handel mit Krediten spezialisiert. Der Investor kaufte in Deutschland aber auch komplette Banken.</p>
<p>Auch die WestLB benötigt mehr Geld: Die Bankenaufsicht Bafin habe die Berechnungsmethode für die Absicherung der ausgelagerten WestLB- Papieren verschärft, sagte Nordrhein-Westfalens Finanzminister Helmut Linssen (CDU).</p>
<p>Das sei den Eigentümern und dem Bankvorstand Ende Mai mitgeteilt worden. Deshalb hätten sich die Eigentümer Anfang Juni verständigt, die Garantien um vier auf neun Milliarden Euro aufzustocken. Linssen betonte, dass die Höhe der tatsächlichen Ausfälle bisher 280 Millionen Euro betrage.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: Stand WestLB am Wochenende kurz vor der Schließung?]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/06/10/deutschland-stand-westlb-am-wochenende-kurz-vor-der-schliesung/</link>
<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 06:08:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/06/10/deutschland-stand-westlb-am-wochenende-kurz-vor-der-schliesung/</guid>
<description><![CDATA[So zumindest der nachfolgende Artikel aus der &#8220;Welt&#8221; &#8211; und das ganze &#8220;zum wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So zumindest der nachfolgende Artikel aus der &#8220;Welt&#8221; &#8211; und das ganze &#8220;zum wiederholten Male&#8221;&#8230;</p>
<p>Related Post: &#8220;<a href="http://hw71.wordpress.com/2009/06/08/deutschland-westlb-braucht-nochmal-4-mrd-eur/" target="_blank">Deutschland: WestLB braucht nochmal 4 Mrd. EUR</a>&#8220;</p>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.welt.de/die-welt/article3888498/Aufsicht-drohte-mit-Schliessung-der-WestLB.html" target="_blank">welt.de</a>:</p>
<blockquote>
<h3></h3>
<h3>Aufsicht drohte mit Schließung der WestLB</h3>
<p>Von Sebastian Jost 9. Juni 2009, 04:00 Uhr</p>
<p>Milliardengarantie der Eigner bringt kurzfristig Rettung &#8211; Bund, Land und Sparkassen streiten weiter um Altlasten</p>
<p><!--more-->Frankfurt/M. &#8211; Es war ein weiteres heikles Kapitel in der an dramatischen Abschnitten reichen Geschichte der WestLB: Die Düsseldorfer Landesbank stand am Wochenende zum wiederholten Mal knapp vor dem Zusammenbruch. Die Bankenaufsicht BaFin drohte nach Informationen der WELT damit, die Bank zu schließen, weil diese die Eigenkapitalvorschriften verletzte. Rettung brachte fürs erste eine neue Garantieerklärung der Eigentümer über vier Mrd. Euro &#8211; doch das Tauziehen um die Zukunft der Bank geht dennoch weiter.</p>
<p>Bereits am Freitagabend bestellte BaFin-Präsident Jochen Sanio laut den Informationen Vertreter der Bank und ihrer Eigentümer zu einem Krisengespräch in Bonn ein. Seine Botschaft, die er bereits in einem Brief vom 29. Mai mitgeteilt hatte: Die Aufsicht schätzt die Verlustrisiken in einem 23 Mrd. Euro schweren Wertpapierpaket, das die Bank Anfang 2007 in die Gesellschaft &#8220;Phoenix&#8221; ausgelagert hatte, aufgrund neuer Berechnungen als weitaus höher ein als bisher. Die Fünf-Milliarden-Euro-Garantie des Landes, der Kommunen und der Sparkassen reiche nicht mehr aus. Zwar hätten gerade die Sparkassen diese Einschätzungen nicht geteilt, berichten Teilnehmer. &#8220;Aber da gab es nicht mehr viel zu diskutieren.&#8221;</p>
<p>Ab Sonntagvormittag folgte ein weiterer Sitzungsmarathon. Am Ende stand eine neue Garantie über vier Milliarden Euro, die die WestLB-Eigner gemäß ihren Anteilen unter sich aufteilen. Die Sparkassen, die gut 50 Prozent an der Bank halten, vollzogen damit binnen weniger Tage einen bemerkenswerten Kurswechsel: Zuletzt hatten sie erklärt, sich keine weiteren Hilfen für die WestLB mehr leisten zu können. Der Streit hatte sich am Projekt &#8220;Omega&#8221; entzündet, das neben einer erweiterten Abschirmung für Phoenix die Auslagerung strategisch nicht mehr gewünschter Sparten vorsieht. &#8220;Aber die Sparkassen haben von Sanio derart eins vor den Latz bekommen, dass sie mitziehen mussten&#8221;, heißt es im Umfeld der Gespräche.</p>
<p>Sparkassenvertreter betonen allerdings, es handle sich lediglich um eine Übergangslösung, die zudem erst die Verbandsversammlung Ende Juni formal beschließen würde. Bis dahin müsse sich das eigentliche Ziel abzeichnen: eine Bundeslösung. Bundesbankpräsident Axel Weber soll dafür seine Unterstützung zugesagt haben.</p>
<p>Das Kabinett soll morgen einen Gesetzesentwurf beschließen, der es den Landesbanken unter anderem ermöglicht, Problemsparten in Abwicklungsanstalten auszulagern. Nach jetzigen Stand brächte dies den Sparkassen freilich wenig Entlastung: Der Bund will die Alteigentümer vollständig für Verluste geradestehen lassen. Dagegen hat der Sparkassenverband DSGV Widerstand angekündigt. &#8220;Die Sparkassen können sich nicht politisch zwingen lassen, immer wieder neues Kapital einzubringen&#8221;, sagte DSGV-Präsident Heinrich Haasis. Kein Aktionär einer staatlich gestützten privaten Bank wie etwa der Commerzbank sei zu Nachschüssen verpflichtet worden.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB braucht nochmal 4 Mrd. EUR]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/06/08/deutschland-westlb-braucht-nochmal-4-mrd-eur/</link>
<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 19:50:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/06/08/deutschland-westlb-braucht-nochmal-4-mrd-eur/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei sueddeutsche.de: WestLB in großer Not Eigner erhöhen Garantien in Milliardenhöhe 07.06.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/765/471306/text/" target="_blank">sueddeutsche.de</a>:</p>
<blockquote><p>WestLB in großer Not</p>
<h3>Eigner erhöhen Garantien in Milliardenhöhe</h3>
<p>07.06.2009, 21:03</p>
<p>Ein schwarzes Loch namens WestLB: Fünf Milliarden Euro Garantien stecken bereits in dem Kriseninstitut &#8211; doch es reicht noch nicht.</p>
<p><!--more-->Die WestLB kommt nur schwer aus der Krise heraus: Die Eigentümer der WestLB müssen ihre Hilfen für die angeschlagene Landesbank fast verdoppeln. Sie stocken ihre Garantien für ausgelagerte Risikopapiere auf neun Milliarden Euro auf, wie die Bank am Sonntag mitteilte.</p>
<p>Bislang bürgen Sparkassen, Land und Kommunen bereits mit fünf Milliarden Euro für Verluste der drittgrößten Landesbank aus diesen Geschäften.</p>
<p>Die zusätzlichen vier Milliarden Euro werden auf die Eigentümer in der Höhe ihrer Anteile aufgeteilt. Die Sparkassen, mit 50,4 Prozent größter Aktionär der Bank, tragen davon die Hälfte. Bislang hatten sie erklärt, sie könnten keine zusätzlichen Risiken für die WestLB übernehmen.</p>
<p>Der WestLB-Chef Heinz Hilgert war im vergangenen Monat aus Verärgerung über die Haltung der Sparkassen überraschend zurückgetreten.</p>
<p><strong>Genehmigung soll zeitnah erfolgen</strong></p>
<p>Die Gremien der beiden NRW-Sparkassenverbände müssen die erhöhte Garantie noch genehmigen. Das soll &#8220;zeitnah&#8221; geschehen. Ihr &#8220;Ja&#8221; verknüpfen die Sparkassen mit der Erwartung, dass die Garantien schnellstmöglich in die geplante Bad Bank für die Landesbanken überführt werden. Der Gesetzentwurf für ein Bad-Bank-Modell der Landesbanken soll voraussichtlich bereits am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Geplant ist eine Anstalt, in die Papiere und Geschäfte ausgelagert werden können.</p>
<p>Die WestLB hatte im März 2008 Risikopapiere mit einem Einkaufswert von 23 Milliarden Euro in eine Zweckgesellschaft in Irland (Phoenix) ausgelagert. Für diese Papiere bürgen die Eigentümer mit fünf Milliarden Euro. Davon sind nach früheren Angaben von NRW- Finanzminister Helmut Linssen (CDU) bislang 280 Millionen Euro in Anspruch genommen worden. Die zusätzliche Garantien sind nach Angaben eines WestLB-Sprechers vor allem für Phoenix erforderlich.</p>
<p>Die EU-Kommission hatte diesen Risikoschirm unter strengen Auflagen genehmigt. Die Bank muss um rund die Hälfte verkleinert werden. Dazu</p>
<p>muss sie sich vom Großteil ihrer Beteiligungen trennen und Standorte schließen. Über ein Bieterverfahren soll sie bis Ende 2011 mehrheitlich verkauft werden. Für die Ausgliederung weiterer Papiere und Geschäftsfelder benötigt die Bank noch einmal Garantien in Höhe von fünf Milliarden Euro.</p>
<p>(sueddeutsche.de/dpa/mel/hgn)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[USA: Angst vor leeren Shopping-Malls...]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/05/25/usa-angst-vor-leeren-shopping-malls/</link>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 19:42:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/05/25/usa-angst-vor-leeren-shopping-malls/</guid>
<description><![CDATA[Aus der beliebten Kategorie &#8220;Nach der Krise ist vor der Krise&#8221; auch hier wiederum: das i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Aus der beliebten Kategorie &#8220;Nach der Krise ist vor der Krise&#8221; auch hier wiederum: das ist kein rein amerikanisches Problem &#8211; auch deutsche Banken stecken in solchen Großprojekten dick mit drin&#8230;</p>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/immobilien/:Gewerbeimmobilien-Angst-vor-leeren-Shoppingmalls/518026.html?nv=cd-topnews" target="_blank">ftd.de</a>:</p>
<blockquote><p>Gewerbeimmobilien</p>
<h3>Dossier Angst vor leeren Shoppingmalls</h3>
<p>von Sebastian Bräuer (New York)</p>
<p>Die dramatische Lage auf dem Markt für Geschäftsimmobilien entwickelt sich zum zentralen Problem für den amerikanischen Bankensektor. Auch deutsche Banken bekommen es mit der Angst zu tun.</p>
<p><!--more-->Rezessionsbedingte Unternehmenspleiten führen zu Kreditausfällen, die an den Beginn der Finanzkrise erinnern. Damals hatte die steigende Zahl bonitätsschwacher Privathaushalte, die ihre Hypotheken nicht mehr bedienen konnten, die sogenannte Subprime-Krise ins Rollen gebracht.</p>
<p>&#8220;Die Geschäftsimmobilienkredite sind für den Sektor äußerst besorgniserregend&#8221;, sagte Ron Hermance, Vorstandschef der Hudson City Bank in New Jersey. Das Problem sei auch für Finanzlaien mit bloßem Auge feststellbar: &#8220;Wer die Highways in den USA entlangfährt, sieht inzwischen rechts und links leer stehende Shoppingmalls.&#8221;</p>
<p>Nach einer Schätzung des &#8220;Wall Street Journal&#8221; werden sich die Verluste in diesem Bereich bis Ende 2010 für 900 kleine und mittlere US-Banken auf 100 Mrd. $ summieren. Berücksichtigt sind in dieser Schätzung Kredite für Einkaufszentren, Büroimmobilien, Apartmentkomplexe und Hotels. Das &#8220;Wall Street Journal&#8221; legte der Berechnung das pessimistischere ökonomische Szenario zugrunde, das die US-Regierung bei ihrem Stresstest für die Großbanken verwendet hatte.</p>
<p><strong>Auch deutsche Banken bangen</strong></p>
<p>Die Entwicklung lässt auch für deutsche Banken weitere Verluste befürchten. Wie stark unter anderem Landesbanken auf dem kriselnden Markt involviert sind, wurde im April bei der Pleite des Shoppingmall-Betreibers General Growth offensichtlich. Die bisher größte US-Immobilienpleite traf vor allem die Commerzbank-Tochter Eurohypo, bei der das Unternehmen mit 2,6 Mrd. $ in der Kreide stand. Auch die Deutsche Bank, die Landesbank Hessen-Thüringen, die WestLB und die BayernLB hatten General Growth Kredite in mindestens zweistelliger Millionenhöhe gewährt.</p>
<p>Einer Studie der Deutschen Bank zufolge dürften die Preise für US-Geschäftsimmobilien in diesem Jahr um 35 bis 45 Prozent fallen. Somit dürften auch die Ausfallraten weiter zunehmen. Dies würde sich wohl auch negativ auf den Markt für Wertpapiere auswirken, die auf Krediten für Geschäftsimmobilien basieren.</p>
<p>Auch an diesem Zweitmarkt hatten sich deutsche Landesbanken stark engagiert. In Boomzeiten verwiesen sie stolz auf ihr Engagement in dem 700 Mrd. $ schweren US-Markt, der seit Mitte 2008 zum Stillstand gekommen ist.</p>
<p>Inzwischen ist es um das Engagement der deutschen Institute ruhiger geworden. Die Landesbank Baden-Württemberg benennt in ihrem Jahresbericht einen vergleichsweise geringen Besitz der nur schwer handelbaren Papiere: Von 248 Mio. $ hatten demnach Ende 2008 Titel über 225 Mio. $ die Topbewertung &#8220;AAA&#8221;. Stärker betroffen ist die US-Allianz-Tochter Allianz Life, die Ende 2008 mit Gewerbeimmobilienkrediten unterlegte Wertpapiere über 6,85 Mrd. $ hielt. Bei Hartford Financial, an der die Allianz beteiligt ist, summiert sich der Bestand auf mehr als 9 Mrd. $.</p>
<p>Noch haben die meisten Wertpapiere die Topbewertung &#8220;AAA&#8221;. Die Ratingagentur Fitch hat allerdings einige Papiere vergangene Woche von &#8220;AA+&#8221; auf &#8220;A&#8221; und von &#8220;BBB+&#8221; auf &#8220;BB&#8221; herabgestuft. Die beiden anderen großen Ratingagenturen könnten folgen. Das würde die auf dem Verbriefungsmarkt aktiven Banken und Versicherer weiter unter Druck setzen.</p>
<p>Aus der FTD vom 25.05.2009</p>
<p>© 2009 Financial Times Deutschland, © Illustration: Bloomberg</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bankbilanzierung: Mehr Vernebelung]]></title>
<link>http://verlorenegeneration.de/2009/05/24/bankbilanzierung-mehr-vernebelung/</link>
<pubDate>Sun, 24 May 2009 18:38:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>ketzerisch</dc:creator>
<guid>http://verlorenegeneration.de/2009/05/24/bankbilanzierung-mehr-vernebelung/</guid>
<description><![CDATA[Von den Möglichkeiten Wertpapiere weit über ihren Marktwerten zu Bilanzieren berichteten wir bereits]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Von den Möglichkeiten Wertpapiere weit über ihren Marktwerten zu Bilanzieren <a href="http://verlorenegeneration.wordpress.com/2008/12/25/die-fantasiebilanzen-der-banken/">berichteten wir bereits</a>. Ohne diese Bilanzierungsänderung wären viele bis alle Banken in Deutschland bankrott, dass sind sie nun natürlich auch aber sie müssen es nicht mehr zugeben. Die BaFin-Chef Sanio <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:BaFin-in-der-Offensive-Sanio-will-Bilanzwirrwarr-aufdr%F6seln/516372.html">beschwert</a> sich nun über eine weitere Art sich reich zu rechnen:<br />
<!--more--></p>
<blockquote><p>Derzeit gebe es zahlreiche Bilanzierungswahlrechte, die häufig &#8220;unkoscher, aber zulässig&#8221; seien, sagt Jochen Sanio. &#8220;Das Schlimmste&#8221; davon sei die Bilanzierung eigener Verbindlichkeiten zum Marktwert (Fair Value).</p></blockquote>
<p>Gemeint ist Folgendes: Die BWB Südbank emittiert eine Anleihe über 1 Mrd. Euro zum Kurs 100. Die Südbank wirtschaftet schlecht und daher fällt die Anleihe im Kurs auf 80. Nun bilanziert die Südbank nicht mehr 100 1 Mrd. Verbindlichkeiten, sondern nur 8oo Millionen. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass sie 1 Mrd. Euro zurückzahlen muss, aber sie fährt erstmal einen &#8220;Gewinn&#8221; von 200 Millionen ein.</p>
<p>In den USA ist das beliebt. In Deutschland rechnen sich nur einige Landesbanken so reich:</p>
<ul>
<li> Die WestLB hat im ersten Quartal so 290 Mio. Euro verbucht.</li>
<li>Die HSH Nordbank 196 Mio. Euro.</li>
<li>Die BayernLB im Gesamtjahr 2008 258 Mio. Euro</li>
<li>Landesbank Baden-Württemberg von 169 Mio. Euro.</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB droht angeblich Schließung...]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/05/23/deutschland-westlb-droht-angeblich-schliesung/</link>
<pubDate>Sat, 23 May 2009 13:48:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/05/23/deutschland-westlb-droht-angeblich-schliesung/</guid>
<description><![CDATA[Related Posts: &#8220;Deutschland: Fünf Landesbanken mit z.T. deutlich schlechterem Rating&#8220; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Related Posts:</p>
<ul>
<li>&#8220;<a href="http://hw71.wordpress.com/2009/05/15/deutschland-funf-landesbanken-mit-z-t-deutlich-schlechterem-rating/" target="_blank">Deutschland: Fünf Landesbanken mit z.T. deutlich schlechterem Rating</a>&#8220;</li>
<li>&#8220;<a href="http://hw71.wordpress.com/2009/03/02/deutschland-gutachten-belastet-westlb/" target="_blank">Deutschland: Gutachten belastet WestLB…</a>&#8220;</li>
</ul>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/westlb-droht-angeblich-schliessung;2289659" target="_blank">handelsblatt.com</a>:</p>
<blockquote><p>23.05.2009, 14:02 Uhr</p>
<p>Sprecher weist Bericht zurück</p>
<h3>WestLB droht angeblich Schließung</h3>
<p>Einem Medienbericht zufolge droht der angeschlagenen NRW-Landesbank WestLB bei einer Verschlechterung des Kreditwürdigkeit-Ratings noch in diesem Jahr die Schließung. Ein Sprecher der Bank wies den Bericht allerdings als absurd zurück.</p>
<p><!--more-->HB DÜSSELDORF. Der angeschlagenen WestLB droht nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins &#8220;Der Spiegel&#8221; bei ungünstigem Verlauf noch in diesem Jahr die Schließung. Das ergäben Simulationsrechnungen, die dem Aufsichtsrat vorlägen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Nach den Berechnungen müsste die Bank mit aktuell rund 5500 Mitarbeitern im Herbst schließen, falls sie erneut von Rating-Agenturen abgewertet würde und die Eigentümer sich nicht auf eine zusätzliche Risikoabschirmung einigen könnten. Denn dann falle die Kernkapitalquote unter die aufsichtsrechtliche Grenze von vier Prozent. Sie liegt laut &#8220;Spiegel&#8221; derzeit bei 5,9 Prozent.</p>
<p>Eine Banksprecher nannte den Bericht &#8220;absurd&#8221;. &#8220;Ein Szenario mit dem Verlust der Banklizenz entbehrt jeder Grundlage.&#8221; Simulationsrechnungen stelle jede Bank im In- und Ausland an. Dabei würden oft extreme Annahmen getroffen. Die WestLB stehe bei solchen Stresstests aber im Vergleich zu anderen Banken relativ gut da, weil sie ihre &#8220;toxischen&#8221; Papiere im Volumen von 23 Mrd. Euro bereits Anfang 2008 ausgegliedert habe. Die Bank will weitere, werthaltige Papiere im Umfang von rund 87 Mrd. Euro ausgliedern und benötigt dafür Garantien von bis zu fünf Mrd. Euro, zu denen sich die Sparkassen als Miteigentümer bisher nicht bereiterklärt haben.</p>
<p>Anfang Mai war die WestLB &#8211; wie andere Landesbanken &#8211; von der Rating-Agentur Standard &#38; Poor &#8211; abgewertet worden. Das Rating ist von zentraler Bedeutung für die Refinanzierungskosten der Bank. WestLB-Chef Heinz Hilgert war vergangenen Montag überraschend zurückgetreten und hatte das mit mangelnder Unterstützung durch die Sparkassen begründet. Inzwischen gebe es aber großen Optimismus, dass bis Ende Juni eine Einigung über das neue Garantiepaket zustande kommen werde, hieß es aus der Bank.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Steuerzahler zahlen für Zocker]]></title>
<link>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/05/16/steuerzahler-zahlen-fur-zocker/</link>
<pubDate>Sat, 16 May 2009 02:48:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jazariel</dc:creator>
<guid>http://nokturnaltimes.wordpress.com/2009/05/16/steuerzahler-zahlen-fur-zocker/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/K_XIPTtTAkY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/K_XIPTtTAkY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: Fünf Landesbanken mit z.T. deutlich schlechterem Rating]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/05/15/deutschland-funf-landesbanken-mit-z-t-deutlich-schlechterem-rating/</link>
<pubDate>Fri, 15 May 2009 17:44:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/05/15/deutschland-funf-landesbanken-mit-z-t-deutlich-schlechterem-rating/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; und dadurch deutlich höhere Zinsen bei der Kreditaufnahme. Gefunden bei faz.net: S&amp;P-Rat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; und dadurch deutlich höhere Zinsen bei der Kreditaufnahme.</p>
<p>Gefunden bei <a href="http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E89610C7E2543418980976FE488E3482D~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed" target="_blank">faz.net</a>:</p>
<blockquote><p>S&#38;P-Rating</p>
<h3>Landesbanken verlieren an Kreditwürdigkeit</h3>
<p>06. Mai 2009 Die führende Rating-Agentur Standard &#38; Poor‘s (S&#38;P) hat die Kreditwürdigkeit von fünf der sechs großen Landesbank-Konzerne zum Teil deutlich herabgestuft. Bayern LB, HSH Nordbank und West LB werden nun nur noch mit der Bonitätsnote „BBB+“ bewertet. <!--more-->Damit geraten die in der Finanzkrise besonders betroffenen öffentlich-rechtlichen Banken noch stärker in Bedrängnis. Sie bekommen mit diesem schlechteren Rating von Anlegern nur noch Kapital gegen deutlich höhere Zinskosten, wenn überhaupt. West LB und Bayern LB äußerten ihr Unverständnis über S&#38;P. Michael Best von S&#38;P sagte, ohne die Unterstützung der Bundesländer und Sparkassen als Eigentümer müssten die Ratings aller Landesbanken noch drei bis fünf Notenstufen schlechter ausfallen.</p>
<p>West LB, Bayern LB und HSH Nordbank haben in den vergangenen Monaten von ihren Eigentümern Garantien zur Abschirmung von Risiken in Milliardenhöhe erhalten. Die Bayern LB bekam darüber hinaus vom Freistaat Bayern 10 Milliarden Euro, die HSH Nordbank 3 Milliarden Euro Eigenkapital. Neben diesen drei Landesbanken senkte S&#38;P auch das Rating der LBBW und der Nord LB jeweils auf „A-“. Damit hat die LBBW nicht nur das Privileg verloren, mit „A+“ und damit der gleichen Kreditwürdigkeit wie die Deutsche Bank bewertet zu sein; sie hat auch die Bestnote unter den Landesbanken an die Helaba verloren, die von S&#38;P mit „A“ eingestuft wird. Bei allen sechs Landesbanken besteht die Gefahr weitererer Bonitätssenkungen. So hat S&#38;P alle sechs Ratings mit negativem Ausblick versehen.</p>
<p><strong>Mitten in die Bad-Bank-Debatte</strong></p>
<p>Die Rating-Herabstufungen fallen in eine Zeit, in der in Berlin intensiv über die Bildung von staatlich geförderten Bad Banks als Lagerstätten für abwertungsbedrohte Risiken beraten wird. Am 13. Mai wird das „Gesetz zur Forsetzung der Finanzmarktstabilisierung“ im Bundeskabinett beraten. In dem Gesetzentwurf wird es zunächst nur die Möglichkeit geben, dass Banken strukturierte Wertpapiere zum Buchwert in einen mit Staatsgarantien versehenen Fonds auslangern dürfen. Zur Deckung der prognostizierten Verluste sollen die Banken nicht wie bisher vorgesehen Rückstellungen bis zum Ende der Laufzeit, sondern jährliche Zahlungen an den Rettungsfonds Soffin leisten. Für die Landesbanken aber wird es erst im weiteren Gesetzgebungsverfahren eine Lösung geben. Sie sind daran interessiert, nicht nur strukturierte Wertpapiere, sondern weitergehendes Bankgeschäft auszulagern.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: Internes Bafin Papier zeigt die Risiken der Banken auf]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/04/25/deutschland-internes-bafin-papier-zeigt-die-risiken-der-banken-auf/</link>
<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 13:20:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/04/25/deutschland-internes-bafin-papier-zeigt-die-risiken-der-banken-auf/</guid>
<description><![CDATA[Nach diesem Papier sind insgesamt 816 Mrd. EUR in den Bilanzen deutscher Banken als &#8220;kritisch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach diesem Papier sind insgesamt 816 Mrd. EUR in den Bilanzen deutscher Banken als &#8220;kritisch&#8221; anzusehen. Etwas merkwürdig finde ich die <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/774/466357/text/" target="_blank">Reaktionen auf dieses Papier</a> &#8211; und den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Für mich sieht das so aus, als ob die Bad Bank-Entscheidung gerechtfertigt werden soll. Aber wie auch immer &#8211; hier der Artikel, gefunden bei <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/735/466319/text/" target="_blank">sueddeutsche.de</a>:</p>
<blockquote><p>
Internes Papier der Bafin</p>
<h3>Bilanz des Schreckens</h3>
<p>24.04.2009, 19:00</p>
<p>Von Guido Bohsem, Martin Hesse und Claus Hulverscheidt</p>
<p>Gigantisches Milliardenrisiko: Die Finanzkrise trifft die deutschen Banken weitaus stärker als bislang bekannt. Kredite und Wertpapiere in problematischen Geschäftsfeldern addieren sich auf 816 Milliarden Euro, wie aus einem Bafin-Papier hervorgeht, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt.</p>
<p><!--more-->Die Finanzkrise trifft die deutschen Banken deutlich stärker als bisher bekannt. Dies geht aus einer internen Aufstellung der Finanzaufsicht Bafin hervor. Das Papier gibt erstmals einen Überblick darüber, welche Kredite und Wertpapiere die Institute in problematischen Geschäftsfeldern besitzen. Deren Risiko summiert sich auf 816 Milliarden Euro. Besonders betroffen sind die HRE, mehrere Landesbanken und die Commerzbank.</p>
<p>Allein bei der Commerzbank sind nach der Bafin-Aufstellung, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt, Wertpapiere und Kredite im Wert von 101 Milliarden Euro von der Finanzkrise betroffen. Darin enthalten sind 49 Milliarden Euro aus der Bilanz der übernommenen Dresdner Bank. Die Commerzbank ist demnach von der Finanzkrise ähnlich stark betroffen wie die Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, die HSH Nordbank, für die die Bafin 105 Milliarden Euro ansetzt.</p>
<p>Bei der Westdeutschen Landesbank mit 84 Milliarden Euro und der Landesbank Baden-Württemberg mit 92 Milliarden Euro sieht die Aufsicht Risiken in einer ähnlichen Größenordnung. Deutlich besser stehen die Deutsche Bank mit 21 Milliarden Euro, sowie die Postbank und die Hypovereinsbank mit jeweils fünf Milliarden Euro da. Am stärksten ist laut Bafin-Papier die vor der Verstaatlichung stehende Hypo Real Estate (HRE) betroffen, die 268 Milliarden Euro an Problemanlagen hält.</p>
<p><strong>Banken weisen Rechnung zurück</strong></p>
<p>Die meisten der 17 aufgeführten Banken wiesen die Zahlen als irreführend zurück. &#8220;Wir wissen nicht, wer die Zahlen zusammengestellt hat und können sie auch nicht nachvollziehen&#8221;, sagte ein Sprecher der Commerzbank. Die HSH Nordbank erklärte, Wirtschaftsprüfer und der Bankenrettungsfonds Soffin hätten der HSH eine ausreichende und angemessene Risikovorsorge bescheinigt. Andere Institute verwiesen auf Zahlen in ihren Geschäftsberichten oder darauf, dass sie die Anlagen abgesichert hätten.</p>
<p>Die Commerzbank hat bislang staatliche Hilfen von 18,2 Milliarden Euro erhalten. In ihrem Geschäftsbericht hatte die Bank selbst Risiken aufgeschlüsselt und auf weitere &#8220;signifikante Belastungen&#8221; hingewiesen, die in unterschiedlichen Bereichen des Wertpapier- und Kreditsgeschäfts drohten. Allerdings ist unter Banken, Investoren und Aufsehern umstritten, welche Papiere als Schrottanlagen zu verstehen sind.</p>
<p>Eine Bafin-Sprecherin sagte der SZ, dass es sich bei den Zahlen nicht um tatsächliche oder künftige Verluste handele. Die Daten ließen zudem &#8220;keinerlei Rückschlüsse auf die Bonität der Banken zu&#8221;.</p>
<p><strong>Aufstellung mit großer Bedeutung</strong></p>
<p>Die interne Aufstellung ist für die Regierung von großer Bedeutung. Die Berechnungen der Bafin fließen in die Pläne zur Errichtung von sogenannten Bad Banks, also Auffanginstituten für Problempapiere, ein. Nach Plänen des Finanzministeriums soll nur etwa ein Drittel der in der Liste aufgeführten Anlagen zur Auslagerung in eine Bad Bank in Frage kommen. Die Regierung will mit Hilfe der Bad Banks die Funktion der Finanzmärkte wiederherstellen und die Grundlage für einen Aufschwung legen.</p>
<p>Die Zahlen der Bafin sind für die Regierung indes keine Überraschung. So war in den Unterlagen, die Finanzminister Peer Steinbrück vor Wochen an Kanzlerin Angela Merkel zur Vorbereitung des Banken-Gipfels am Dienstag geschickt hatte, sogar von potentiell gefährdeten Anlagen von 853 Milliarden Euro die Rede. Diese Zahlen vom Anfang des Jahres gelten aber als nicht mehr aktuell. Das neue Papier nennt als Bewertungsstichtag dem 26. Februar.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/736/466320/text/" target="_blank">Lesen Sie hier die Reaktionen auf das Bafin-Papier.</a></p>
<p>(SZ vom 25./26.04.2009/mel)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Deutschland: WestLB braucht wieder Geld...]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/04/23/deutschland-westlb-braucht-wieder-geld/</link>
<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 18:26:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
<guid>http://hw71.wordpress.com/2009/04/23/deutschland-westlb-braucht-wieder-geld/</guid>
<description><![CDATA[Gefunden bei handelsblatt.com: 23.04.2009, 15:45 Uhr Landesbanken WestLB braucht erneut Milliarden v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/westlb-braucht-erneut-milliarden-vom-land;2250346" target="_blank">handelsblatt.com</a>:</p>
<blockquote><p>
23.04.2009, 15:45 Uhr<br />
Landesbanken</p>
<h3>WestLB braucht erneut Milliarden vom Land</h3>
<p>Nordrhein-Westfalen ist kein reiches Land. Und die WestLB macht es noch ärmer. Nun braucht die angeschlagene Landesbank erneut eine Milliarden-Garantie. Da fragt sich der Steuerzahler in NRW, wo das Geld herkommen soll. Die Antwort der Politik dürfte sie nicht befriedigen.</p>
<p><!--more-->HB DÜSSELDORF. Die WestLB braucht für die geplante Ausgliederung von Teilen der Landesbank eine weitere Milliarden-Garantie. Nordrhein-Westfalens Finanzminister Helmut Linssen (CDU) sprach am Donnerstag im Finanzausschuss des Düsseldorfer Landtags von bis zu fünf Mrd. Euro. Die genaue Höhe der erforderlichen Garantie hänge davon ab, welches Modell für die Ausgliederung der Geschäfte gewählt werde.</p>
<p>Die drittgrößte deutsche Landesbank will Geschäftsbereiche und Papiere im Volumen von rund 87 Mrd. Euro ausgliedern, die nicht mehr zum Kerngeschäft gezählt werden, aber werthaltig seien. Damit sollen Auflagen der EU erfüllt werden.</p>
<p>Wie die neue Milliarden-Garantie aufgebracht werden soll, ist laut Linssen noch offen. Das Land NRW sei bereit, sich zu beteiligen, werde aber nicht für die anderen Eigentümer einspringen, sagte er. Die Sparkassen und die Kommunen hatten bereits erklärt, sie könnten sich an der neuerlichen Stützaktion nicht beteiligen. Deshalb komme es jetzt entscheidend auf den Banken-Rettungsfonds des Bundes &#8211; SoFFin &#8211; an, zu dem auch die Landesbanken Zugang erhalten müssten.</p>
<p>Die WestLB-Eigentümer haben für die Rettung der WestLB bereits eine Milliardengarantie abgegeben. Die WestLB lagerte vor einem Jahr risikoreiche Papiere in eine Zweckgesellschaft zum Einkaufspreis von 23 Mrd. Euro aus. Für die ausgelagerten Risiken übernahmen das Land NRW, Sparkassen- und kommunale Verbände in NRW eine Garantie in Höhe von fünf Mrd. Euro. Die WestLB ist damit die einzige Landesbank in Deutschland, die einen eigenen Rettungsschirm besitzt.</p>
<p>Nach Angaben von Linssen wird die EU-Kommission in Kürze über dieses erste Rettungspaket für die nordrhein-westfälische Landesbank entscheiden. Der Beschluss werde voraussichtlich im Mai fallen.</p>
<p>Gegenüber Brüssel hatten sich die WestLB-Eigentümer verpflichtet, ihre Mehrheit an der Landesbank abzugeben. Die Suche nach einem Partner für die WestLB im Lager der Landesbanken blieb in den vergangenen Monaten erfolglos. Deshalb soll die Bank ganz oder in Teilen versteigert werden. Brüssel werde voraussichtlich neben einem Bieterverfahren für die WestLB aber auch den Weg zu einer Konsolidierung der Landesbanken in Deutschland zulassen, sagte Linssen. Darauf habe man sich in harten Verhandlungen geeinigt.</p>
<p>Die WestLB war durch Fehlspekulationen und umfangreiche Anlagen in risikoreichen Papieren bereits 2007 in die Krise geraten. Damals entstand ein Verlust von 1,6 Mrd. Euro. Nur dank der milliardenschweren Garantien ihrer Eigentümer kehrte die WestLB in die schwarzen Zahlen zurück. 2008 wies der Düsseldorfer Bankkonzern einen Mini-Gewinn von 18 Mio. Euro aus. Von Bundeshilfen profitiert die WestLB bisher trotz eines Antrags noch nicht, weil sie die geforderte Kernkapitalquote von sieben Prozent nicht vorweisen kann. 2008 war diese Quote von 5,6 auf 6,4 Prozent verbessert worden.</p>
<p>© 2009 ECONOMY.ONE GmbH &#8211; ein Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH</p></blockquote>
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<title><![CDATA[Frühling und Pessimismus!]]></title>
<link>http://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2009/04/14/fruhling-und-pessimismus/</link>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 03:05:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>rai30</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich soll der Frühling ja ein Grund zur Freude und Optimismus sein. Aber irgendwie fällt mir d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" title="Trübe Aussichten" src="http://www.hbn-forum.de/img/himmel_maerz.jpg" alt="" width="427" height="312" /></p>
<p><big><strong>Eigentlich soll der Frühling ja ein Grund zur Freude und Optimismus sein. Aber irgendwie fällt mir das schwer bei den derzeitigen Aussichten!</strong></big></p>
<p>In zwei Monaten drohen Entlassungen in der Firma oder, noch schlimmer, Hungerlöhne unterhalb des Existenzminimums, da nun die Auftraggeber aus der Industrie und anderen Betrieben weniger Sicherheitspersonal bestellen und es mir und anderen Kollegen schwer fallen dürfte mitten in der Wirtschaftskrise noch einen anderen Job zu finden. Dank der beschissenen Arbeitsverträge, die wir haben kann uns die Firma auch ohne Bezahlung einfach zuhause sitzen lassen wenn es an Arbeit mangelt.</p>
<p><strong>Und der Kollege vom Betriebsrat hat mir auch schon erzählt, dass die Firma nicht kündigt und ihre Beschäftigten einfach in die Armut abstürzen lässt. Als ich ihm sagte, dass es dann richtig Ärger gibt und meine Arbeitsmotivation deutlich nachlassen wird wenn es dazu kommt meint er nur sowas dürfe ich nicht sagen und dann würde ich ein Risiko eingehen.</strong></p>
<p>Von Hilfe hat der feine Kollege aus dem Betriebsrat nichts gesagt. Der fühlt sich eben wohl auch vor allem seinen eigenen Interessen verbunden.</p>
<p>Ich überlege mir schon mal ob ich nicht vielleicht meinen Chef verprügeln sollte falls ich von der Firma gezwungen werde trotz Arbeit &#8220;HARTZ IV&#8221; zu beantragen! Natürlich mache ich mich dann strafbar, aber dann brauche ich wenigstens nie wieder in meinem Leben im Sicherheitsdienst zu arbeiten!</p>
<p>Überhaupt habe ich zur Zeit eine pessimistische Einstellung: da stelle ich mir schon vor wie man die verantwortlichen asozialen Spekulanten in den Bankpalästen durch ein Spalier von prügelnden Arbeitslosen jagt und ihnen ihre Villen, Luxuslimousinen und Ferienhäuser in der Schweiz wegnimmt.Doch dann lese ich auch noch in der &#8220;BLÖD am Sonntag&#8221;, dass angeblich die meisten Bürger ausgerechnet Merkel, Steinbrück, Steinmeier und Müntefering die Lösung der Krise zutrauen, die diese Kapitaldiener selbst mitausgelöst haben.</p>
<p>Wenn diese BLÖD-Umfrage wirklich stimmt kann man nur in Pessimismus verfallen! Denn dann können wir uns schon auf vier weitere Jahre mit den Gestalten freuen, die Zumwinkel zu seiner 20 Millionen EURO-Pension verholfen haben und den Pleitebankern bei IKB sowie Landesbanken trotz völligen Versagens noch Bonuszahlungen verschafft haben. Also mit dieser dämlichen kapitalhörigen Bundesregierung!</p>
<p><strong>Der einzige Lichtblick, der mir da noch bleibt ist das heutige abendliche Grillen bei einigen kühlen Bierchen wo sich der Frust runterspülen lässt! </strong></p>
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<title><![CDATA[Deutschland: Wird ING-DiBa von ING getrennt?]]></title>
<link>http://hw71.wordpress.com/2009/04/10/deutschland-wird-ing-diba-von-ing-getrennt/</link>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:02:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>hw71</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gefunden bei ftd.de: Druck der EU-Kommission Exklusiv ING muss Trennung von Diba prüfen von Nina Lut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gefunden bei <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Druck-der-EU-Kommission-ING-muss-Trennung-von-Diba-pr%FCfen/497546.html?nv=cd-rss320" target="_blank">ftd.de</a>:</p>
<blockquote><p>
Druck der EU-Kommission</p>
<h3>Exklusiv ING muss Trennung von Diba prüfen</h3>
<p>von Nina Luttmer, Rolf Lebert, Tim Bartz (Frankfurt) und Reinhard Hönighaus (Brüssel)</p>
<p>Der niederländische Allfinanzkonzern ING muss auf Anweisung der EU-Kommission sein komplettes Portfolio an Tochtergesellschaften auf den Prüfstand stellen. Nach FTD-Informationen aus Finanzkreisen steht dabei auch die Deutschlandtochter ING-Diba zur Disposition.</p>
<p><!--more-->Entscheidungen, welche Töchter möglicherweise verkauft werden sollen, sind noch nicht gefallen. Die Überprüfung des Portfolios steht Finanzkreisen zufolge im Zusammenhang mit der Kapitalspritze von 10 Mrd. Euro, die ING im vergangenen Jahr vom niederländischen Staat erhalten hatte. Später übernahmen die Niederlande eine Abschirmung für Risikopapiere von ING im Nennwert von 27,7 Mrd. Euro. Die EU-Kommission genehmigte diese Unterstützung zwar vorläufig &#8211; ING muss jedoch in den kommenden Wochen einen Restrukturierungsplan vorlegen. Es ist zu erwarten, dass die Kommission verlangt, dass ING sich zum Ausgleich für die staatliche Hilfen von werthaltigen Töchtern trennt.</p>
<p>Die ING-Diba ist mit 6,7 Millionen Kunden die mit Abstand größte Direktbank in Deutschland. Für ING wäre eine Trennung von der Tochter schmerzlich. Die ING-Diba, die seit 2003 vollständig zum ING-Konzern gehört, hat in den vergangenen Jahren konstant Gewinne abgeworfen &#8211; 2008 waren es vor Steuern 412 Mio. Euro.</p>
<p>Die Bank ist zur Refinanzierung nicht auf die Kapitalmärkte angewiesen, ihr Einlagevolumen lag Ende 2008 bei 64,4 Mrd. Euro. In Finanzkreisen gilt es daher als wahrscheinlich, dass ING die Deutschlandtochter nur aufgrund massiven Drucks durch die EU-Kommission aufgeben würde.</p>
<p>Innerhalb des ING-Konzerns gehört die Diba zum Segment ING Direct. Vorige Woche wurde das Thema Umstrukturierung nach FTD-Informationen auf einer Aufsichtsratssitzung der ING Direct behandelt. Dort wurde dem Vernehmen nach gesagt, dass ein Verkauf von ING Direct oder einzelner Teile wie ING-Diba zumindest derzeit nicht geplant sei. In dem weit verzweigten Konzern gibt es außer dem Direktbankgeschäft zahlreiche Randaktivitäten.</p>
<p>In den kommenden Jahren werden auf Grund der Entscheide aus Brüssel zahlreiche Finanzdienstleister auf den Markt kommen. Die EU-Kommission verlangt von Instituten, die durch den Staat gerettet wurden und von Brüssel als &#8220;nicht gesund&#8221; eingestuft werden, die Vorlage eines Restrukturierungsplans. Darin müssen die Banken erklären, wie sie durch die staatlichen Beihilfen hervorgerufene Wettbewerbsverzerrungen ausgleichen wollen &#8211; in der Regel müssen sie ihre Bilanzen drastisch schrumpfen.</p>
<p>Dass der Markt jedoch schon bald mit Objekten, die wegen der Finanzkrise kaum alle von anderen Instituten aufgenommen werden können, regelrecht geflutet wird, befürchten Beobachter nicht. Die EU-Kommission gibt den Banken in aller Regel mehrere Jahre für die Verkäufe Zeit.</p>
<p>Zu den Instituten, die bereits Restrukturierungspläne in Brüssel vorgelegt haben, aber noch auf deren Genehmigung warten, gehören Dexia aus Belgien, die britische Hypothekenbank Northern Rock sowie die WestLB. Bei der WestLB ist bereits klar, dass sie ihre Bilanzsumme &#8211; unter anderem durch den Verkauf ihrer Töchter Weberbank und Readybank &#8211; drastisch schrumpfen und neue Eigentümer finden muss.</p>
<p>Die Bank of Ireland muss bis Ende September Umbauvorschläge einreichen, die BayernLB bis Mitte Mai. Die britischen Banken Lloyds und Royal Bank of Scotland hatten zwar durch die Versicherung riskanter Wertpapiere Milliardenhilfen von ihrer Regierung erhalten &#8211; bislang hat der britische Staat diese zum Ärger der EU-Beamten jedoch noch nicht in Brüssel angemeldet.</p>
<p>Aus der FTD vom 07.04.2009<br />
© 2009 Financial Times Deutschland</p></blockquote>
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