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	<title>wir-wollen-lernen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wir-wollen-lernen"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 03:16:31 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Sensation: „Hauptschüler-Gen“ entdeckt]]></title>
<link>http://ratzplast.wordpress.com/2009/11/23/sensation-hauptschueler-gen_entdeckt/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 21:48:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>ratzplast</dc:creator>
<guid>http://ratzplast.wordpress.com/2009/11/23/sensation-hauptschueler-gen_entdeckt/</guid>
<description><![CDATA[Deutsche Forscher haben eine sensationelle Entdeckung gemacht. Wie Prof. Dr. med. Wolfgang Schröbel ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 16pt } 		H1.cjk { font-family: "Lucida Sans Unicode"; font-size: 16pt } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 16pt } 		H2 { margin-bottom: 0.21cm } 		H2.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 14pt; font-style: italic } 		H2.cjk { font-family: "Lucida Sans Unicode"; font-size: 14pt; font-style: italic } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 14pt; font-style: italic } --></p>
<h3>Deutsche Forscher haben eine sensationelle Entdeckung gemacht.</h3>
<p>Wie Prof. Dr. med. Wolfgang Schröbel vom Hamburger Institut für vergleichende Humangenetik berichtete, haben er und ein Forscherteam aus über 15 renommierten Wissenschaftlern, darunter auch medizinisch ausgebildete Pädagogen, bei einer groß angelegten Vergleichsstudie von Speichelproben eine Genformation gefunden, die von ihnen als „Hauptschüler-Gen“ bezeichnet wurde. Die Studie war von der Hamburger Initiative „Wir wollen lernen“ in Auftrag gegeben worden.</p>
<p>Da Jungen an Hauptschulen in der Regel überrepräsentiert sind, wurden die genetischen Ursachen für den Besuch der Hauptschule unter anderem auf dem X-Chromosom vermutet. Die Wissenschaftler unterzogen daraufhin 10240 Schüler im Alter zwischen 6 und 12 Jahren aus 26 Hamburger Schulen einem molekulargenetischen Screening. Dabei fanden sie signifikante Unterschiede bei Schülern der verschiedenen Schulformen.</p>
<p>Bei zwei Brüderpaaren auf unterschiedlichen Hauptschulen fanden sie Mutationen in einer Region, die für die Herstellung von Ribosomen, den Eiweißfabriken der Zellen, verantwortlich ist.<br />
Die Mutationen waren bei den beiden Paaren zwar nicht vollkommen identisch, sie lagen jedoch räumlich sehr eng beieinander und waren bei Schülern, die das Gymnasium besuchten, nicht nachweisbar.Sie betrafen eine Sequenz im Genom, die für das ribosomale Protein L27 (RPL27) kodiert. RPL27 wird im Gehirn besonders stark in Bereichen wie dem Hippokampus exprimiert, wo Lernen, Gedächtnis, soziale und affektive Funktionen lokalisiert sind. Diese Mutation geht einher mit verminderten intellektuellen Fähigkeiten und eher groben und handwerklich ausgerichteten Fähigkeiten.</p>
<p>„Ein verändertes RPL27 könnte verantwortlich sein für die unzureichende Differenzierung von Nervenzellen und die unzulängliche Ausbildung von Nervenzellverbindungen im Laufe der Gehirnentwicklung“, vermutet Prof. Dr. Wolfgang Schröbel.</p>
<p>Die Mutation des Proteins war bei KEINEM der 3750 untersuchten 6-8jährigen Kinder nachzuweisen! Die Forscher fanden jedoch, dass diese im Alter von 8 Jahren erstmalig und dann verstärkt auftritt. Im Alter von 10 Jahren war sie bei ca. 30 % der untersuchten Schüler vorhanden. Im Alter von 12 Jahren bleibt der Anteil der mutierten Proteine stabil.</p>
<p>Erstmals konnte mit Hilfe der modernen Gentechnik wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass das deutsche Schulwesen mit seinen verschiedenen Schultypen der unterschiedlichen Begabung der Schüler gerecht wird.</p>
<p>Diese Ergebnisse sind reichlich Wasser auf die Mühlen der Gegner der Schulreform und werden vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Hamburger Schulreform sicher noch für reichlich Wirbel sorgen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir wollen lernen! - Reaktion der GAL]]></title>
<link>http://ichwillmichaberaufregen.wordpress.com/2009/11/19/wir-wollen-lernen-reaktion-der-gal/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:32:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>ichwillmichaberaufregen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Initiative &#8216;Wir wollen lernen!&#8217; sammelt 184.500 Unterschriften gegen die geplante Sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Initiative &#8216;Wir wollen lernen!&#8217; sammelt <strong>184.500</strong> Unterschriften gegen die geplante Schulreform in Hamburg &#8211; und was ist die Reaktion der Schulsenatorin? Was ist die Reaktion der GAL?</p>
<p>Gucken wir mal auf der<a title="Christa Goetsch GAL" href="http://www.christa-goetsch.de/cms/default/rubrik/0/47.html"> Homepage von Frau Goetsch</a>. Die Seite befindet sich seit <span style="text-decoration:line-through;">längerem</span> einem halben Jahr im Umbau! Okay, dann gucken wir doch mal bei der <a title="GAL Fraktion" href="http://www.gal-fraktion.de/cms/default/rubrik/0/30.galfraktion_de.html">GAL Fraktion</a>. Und tatsächlich, Herr <a title="Jens Kerstan" href="http://www.jens-kerstan.de/">Jens Kerstan</a> hat am 17. November 2009 eine <a title="Pressemitteilung GAL" href="http://www.gal-fraktion.de/cms/presse/dok/315/315035.kerstan_nun_haben_die_buergerinnen_die_w.html">Pressemitteilung </a>veröffentlicht, Titel:  &#8220;Nun haben die BürgerInnen die Wahl!&#8221; Ja endlich! möchte man ausrufen. Hatte man in den letzten Monaten eher das Gefühl, Frau Goetsch wolle ihre Reform duchpeitschen &#8211; ohne Rücksicht auf den Bürger.</p>
<p>Dann liest man weiter und reibt sich die Augen. Herr Kersten schreibt:  „Die Initiative hat <em>offenbar</em> genügend Unterschriften für ein erfolgreiches Volksbegehren zusammenbekommen. Die große Zahl an Unterschriften nehmen wir sehr ernst.&#8221;  Herr Kersten <strong>184.500</strong>! Das ist eine  &#8211; und da muß ich leider die <a title="Bild - wir wollen lernen" href="http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2009/11/19/schulreform/erfolg-fuer-volksbegehren-wir-wollen-lernen.html">Bild</a> zitieren - <strong> Dunkelrote Karte für die Schulpolitik des schwarz-grünen Senat!</strong></p>
<p>Frau Goetsch, Herr Kerstan, GAL &#8211; es ist offensichtlich, sie hatten die Lage völlig falsch eingeschätzt. Sie dachten es würde ausreichen die Initiative mit Schlagworten wie &#8216;Elite&#8217; und &#8216;Elbvororte&#8217; zu verunglimpfen. Daher hatten Sie auch keine Strategie vorbereitet.</p>
<p>Ihre Reaktion auf <strong>184.500</strong> Unterschriften gegen die Schulreform fand ich echt schwach. Das hat mich aufgeregt!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Punktsieg für "Schülerelite"]]></title>
<link>http://evolusin.wordpress.com/2009/11/18/punktsieg-fur-schulerelite/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:47:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>evolusin</dc:creator>
<guid>http://evolusin.wordpress.com/2009/11/18/punktsieg-fur-schulerelite/</guid>
<description><![CDATA[Das Aktionsbündnis &#8220;Wir wollen lernen&#8221; hat bei seinem Bestreben, die hamburger Schulrefo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Aktionsbündnis &#8220;Wir wollen lernen&#8221; hat bei seinem Bestreben, die <a href="http://evolusin.wordpress.com/2009/09/20/hamburger-schulreform/" target="_blank">hamburger Schulreform</a> zu stoppen, das erste Etappenziel erreicht. Mit 184.500 Unterschriften dürfte, selbst bei einigen ungültigen , die für ein Volksbegehren notwendige Anzahl von 61.834 erreicht worden sein. Nun muss bis spätestens zum 17. Dezember durch den Senat formell die Gültigkeit festgestellt werden. Bis zum 17. März 2010 muss die Bürgerschaft entscheiden, ob sie dem Volksbegehren nachgibt. Bürgermeister Ole von Beust hat bereits angekündigt, dass er mit den Reformgegnern das Gespräch suchen will:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Dabei steht für mich der Grundsatz, dass längeres gemeinsames Lernen sinnvoll ist für die Integration und Motivation der Schwachen, und auch den Starken zugute kommt, nicht zur Disposition</em>.&#8221; (<a href="http://www.hamburg.de/politik-und-projekte/1956754/schulreform-volksbegehren.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Das Schulwahlrecht durch die Eltern, einer der Punkte, die dem Bündnis besonders am Herzen liegen sei hingegen wie der Rest der Reform verhandelbar.</p>
<p>Sollte bis zum März 2010 kein Konsens gefunden werden kann durch die Bündnisinitiatoren ein Volksentscheid beantragt werden, der dann im Juli/August 2010 im Rahmen einer Urnenwahl durchgeführt würde.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass der erste Schritt in die richtige Richtung der hamburger Bildungspolitik seit vielen Jahren nicht gleich strauchelt. &#8220;Wir wollen lernen&#8221; impliziert schließlich auch, dass es &#8220;andere&#8221; gibt, die dies nicht wollen. Dass dem nicht so ist dürfte auf der Hand liegen. Ein weiter so mit der sozialen Benachteiligung (im Bildungswesen) können wir uns aber schon lange nicht mehr leisten.</p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fevolusin.wordpress.com%2F2009%2F11%2F18%2Fpunktsieg-fur-schulerelite%2F&#38;linkname=Punktsieg%20f%C3%BCr%20%22Sch%C3%BClerelite%22"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hamburger Schulreform, die Reaktion formiert sich.]]></title>
<link>http://verlorenegeneration.de/2009/10/31/hamburger-schulreform-die-reaktion-formiert-sich/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 11:02:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>sehrzynisch</dc:creator>
<guid>http://verlorenegeneration.de/2009/10/31/hamburger-schulreform-die-reaktion-formiert-sich/</guid>
<description><![CDATA[Die Geburt des Menschen aus Strauss Zarathustra gehört zu den beeindruckensten und erhabensten Eröff]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Geburt des Menschen aus Strauss Zarathustra gehört zu den beeindruckensten und erhabensten Eröffnungen eines klassischen Stückes. Gleichsam aus dem Nichts heraus schwillt der Ursprung an, um mit Trompeten und Schlagwerk endlich zu gebären sich ins Leben zu öffnen. Dieses Stück ist tatsächlich musikgewordener schöpferischer Nihilismus. Die meisten werden es aus dem Beginn von Kubricks 2001 kennen, andere vermutlich wenigstens noch aus Werner-Beinhart. Gestern Abend wurde es vom NDR-Sinfonieorchester in der Hamburger Laiezhalle vor fast vollem Hause gegeben. Der Abend hatte allerdings einen recht bizarren Prolog.<!--more--><br />
Während das wohlsituierte Bürgertum eiligst aus der Kälte kommend in die Halle eilte, sammelten der äußeren Erscheinung nach ähnlich situierte Bürger Unterschriften für ein Volksbegehren gegen die Schulreform von Schwarz-Grün. (Genauer: für die Abstimmung über die Schulreform als Volksentscheid). Der Kontrast zwischen wahlweise grünem oder sandfarbenem Mantel, Burberry Schaal und einer durch und durch bürgerlichen distanzierten Gestalt und den darüber baumelenden Brustschildern wirkte lächerlich. Die schulpolitische Reaktion lässt sich herab und sammelt Unterschriften, wer hätte das gedacht. Aber immerhin hat sie nachgedacht: Sie sammelt Unterschriften vor den Versammlungs- und Weihestätten des Bürgertums. Direkt neben dem Penner, der um Geld schnorrt und dem Hinz- und Kunz-Verkäufer, der es ebenfalls auf mein Kleingeld abgesehen hat. Politik kann so schön gleich machen. Bin schon gespannt zu welchen Blüten es die Sorge um den Gymnasialplatz des eigenen verzogenen Wohlstandsprößlings als näcshtes treibt.<br />
Mit dem Aufbruchsphatos des anschließenden Stückes hatte diese Initiative jedenfalls nichts zu tun. Es ist eher dumpfer Fidelio-Konservatimus, was diese &#8220;alten Menschen&#8221; da wollen.     </p>
<div class="youtube-video">   <span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/cWnmCu3U09w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/cWnmCu3U09w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></div>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" alt="" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=65eb2717-a184-80e7-8605-1874c38da995" /></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Keine Stimme für “Wir wollen lernen”]]></title>
<link>http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/27/keine-stimme-fur-%e2%80%9cwir-wollen-lernen%e2%80%9d/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 12:43:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>ratzplast</dc:creator>
<guid>http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/27/keine-stimme-fur-%e2%80%9cwir-wollen-lernen%e2%80%9d/</guid>
<description><![CDATA[Hier ein Follow-Up zum Thema Flashmob/Wir wollen lernen: Die FSRe Erziehungswissenschaften der Uni H]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier ein Follow-Up zum Thema Flashmob/Wir wollen lernen: Die FSRe Erziehungswissenschaften der Uni Hamburg haben am Montag eine Erklärung <span style="text-decoration:line-through;">zum</span> gegen das &#8220;Wir wollen lernen&#8221;- Volksbegehren und den Landen insgesamt veröffentlicht. Die findet ihr hier ungekürzt dokumentiert und als <a href="http://ratzplast.wordpress.com/files/2009/10/erklarungwwl.pdf">PDF</a> (außerdem: sehen wir genauso!), zudem ein Link zur (zu positiven) <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1244047/Gesucht-61-834-Stimmen-gegen-die-Primarschule.html" target="_blank">Abendblatt-Berichterstattung von Montag</a>.</p>
<p><strong>Und denkt dran: <a href="http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/23/flashmob-maske-auf-elite-raus/" target="_self">Flashmob Morgen, 17 Uhr, vor dem Burger King Haus in der Mönckebergstraße!</a></strong></p>
<p>Hier jedenfalls die Presseerklärung der Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft:</p>
<h3>Keine Stimme für “Wir wollen lernen”</h3>
<blockquote><p>Mit der Kampagne “Wir wollen lernen” wird per „Volksbegehren“ versucht, die von der schwarz-grünen Landesregierung initiierte Reform der Hamburger Schulstruktur aufzuhalten. Jegliche Tendenz zum längeren gemeinsamen Lernen oder gar der Überwindung des mehrgliedrigen Schulsystems soll schon im Keim erstickt werden. Initiator der elitären Kampagne ist Hobby-Pädagoge Dr. Walter Scheuerl, seines Zeichens Rechtsanwalt bei der Großkanzlei Graf von Westphalen aus Blankenese und Elternsprecher an einem Hamburger Gymnasium.</p>
<p>An die Stelle einer fundierten kritischen Auseinandersetzung bspw. mit dem Für und Wider der Sortierung von Kindern auf verschiedene Schulformen, setzen die wohlbetuchten Macher Geld. Extra für die Kampagne wurde die Firma “Frank Solms Nebelung Consulting” engagiert, ihres Zeichens „Gesellschaft für Krisen- und Veränderungskommunikation“, und ein Kampagnenbüro in  bester Innenstadtlage eröffnet. Mit einem Volksbegehren als demokratisches Engagement der Bevölkerung hat das nur wenig zu tun.</p>
<p>Mit einer kalkulierten Mischung aus Panikmache und völlig haltlosen Behauptungen betreiben Scheuerl &#38; Konsorten billige Propaganda um ihr soziales Bildungsprivileg  in Form des Heiligtums Gymnasium zu retten.</p>
<p>So wird z.B. in einer ekelhaften Verdrehung von Tatsachen propagiert, dass die Einführung von Stadtteilschulen die soziale Spaltung in der Stadt verschärfen würde. Das mehrgliedrige Schulsystem wird zugleich als Ausdruck erhaltenswerter “Bildungsvielfalt” dargestellt. Dabei ist in einer Vielzahl von Studien nachgewiesen worden, dass das deutsche Schulsystem eben wegen seiner Mehrgliedrigkeit weltweit eines der sozial selektivsten ist. Bereits die PISA-Studien hatten belegt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Gymnasiumbesuchs für ein Akademikerkind in Deutschland etwa siebenmal so hoch wie jene eines Facharbeiterkindes ist. (Selbst bei gleicher individueller Lese- und Mathematikkompetenz betrug dieses Verhältnis noch 4 zu 1.) In seinem Bericht als UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Bildung, stellte Vernor Muñoz 2007 fest, dass die frühe Selektion im deutschen Schulsystem sowieso schon benachteiligte Kinder zu doppelt benachteiligten macht. Kinder aus sozial schlechter gestellten Schichten, Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit Behinderungen werden systematisch benachteiligt und diskriminiert. Diese massive Ungleichheit als Bildungsvielfalt zu rechtfertigen, ist schlicht zynisch!</p>
<p>Hier scheint die High Society angesichts einer Zusammenlegung der Schülerinnen und Schüler verschiedener Lernstufen und sozialer Herkunft geradezu angewidert zu sein. Aber diese Reaktion hat Tradition: Schon 1920 war die Einführung der gemeinsamen Grundschule an Stelle der von vornherein geteilten Vorstufen der Volksschule und des Gymnasiums mit viel Widerstand aus der elitären Schicht verbunden.</p>
<p>Die Überwindung des bestehenden Schulsystems hin zu einem inklusiven Schulsystems, in dem sich SchülerInnen in solidarischen Lernformen gegenseitig in der Entwicklung unterstützen und nicht aufgrund von scheinobjektiven Leistungsunterschieden selektiert werden, ist dringend erforderlich. Der Schritt, der mit der aktuellen Schulreform in Hamburg getan wird, ist zwar letztlich ein halbherziger Kompromiss zwischen CDU und GAL, bleibt aber ein – wenn auch unzureichender – Schritt in eine pädagogisch sinnvolle Richtung. Die Forderung der Initiative „Wir wollen lernen“ nach Konservierung des Status Quo gilt es daher entschieden zurückzuweisen.</p>
<p>Die Fachschaftsräte Erziehungswissenschaft rufen daher dazu auf, der Kampagne „Wir wollen lernen“ keine Stimme zu geben und sich auf allen Ebenen für die Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems einzusetzen.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=524" target="_blank">http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=524</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Flashmob "Maske auf - Elite raus!"]]></title>
<link>http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/23/flashmob-maske-auf-elite-raus/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 18:10:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>ratzplast</dc:creator>
<guid>http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/23/flashmob-maske-auf-elite-raus/</guid>
<description><![CDATA[Am 28.10. startet in Hamburg das Volksbegehren &#8220;Wir wollen lernen&#8221; der Blankeneser Elite]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://ratzplast.wordpress.com/files/2009/10/flashmob_maske_vorne_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-112 alignleft" style="border:1px solid black;margin:5px;" title="Flashmob_Maske_vorne_web" src="http://ratzplast.wordpress.com/files/2009/10/flashmob_maske_vorne_web.jpg?w=213" alt="Flashmob_Maske_vorne_web" width="213" height="300" /></a>Am 28.10. startet in Hamburg das Volksbegehren &#8220;Wir wollen lernen&#8221; der Blankeneser Elite &#8212; angeführt von Walter Scheuerl und u.a. unterstützt von Sky du Mont. Sie sind gegen die geplante Schulreform, vor allem gegen längeres gemeinsames Lernen und wollen sicher gehen, dass ihr Kind auf ein Gymnasium geht. Also de Facto &#8212; bloß keine Bildungsgerechtigkeit und Machterhalt der Eliten!</p>
<p>Flashmob am 28.10. um 17h, vor dem Burger King Haus, Mönckebergstraße hin zu deren Infozentrale in der Lilienstraße 15. Masken sind vor Ort.</p>
<p>Mehr Infos auf <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=159928141772&#38;v=info" target="_self">Facebook</a> oder bei twitter: <a title="Twitter: #eineschulefueralle" href="http://twitter.com/#search?q=%23eineschulefueralle" target="_blank">#eineschulefueralle</a>.</p>
<p>Der Aufruf-Flyer zur Aktion findet sich <a href="http://ratzplast.wordpress.com/files/2009/10/flashmob_maske_auf-elite_raus_okt_09_flyer.pdf">hier</a> (PDF).</p>
<p>Hier ein paar Notizen, die für diejenigen, die sich bisher noch nicht weiter mit der Ini &#8220;Wir wollen lernen&#8221; beschäftigt haben, interessant sein könnten:<br />
Die Leute von der Volksinitiative haben in der Innenstadt ein Büro  eröffnet (siehe  diese <a href="http://www.wir-wollen-lernen.de/resources/Pressemeldung_20091009.pdf" target="_blank">Pressemitteilung</a> [PDF]). Als Leiter der Kampagne wird in der PM Frank Solms Nebelung genannt. Der ist Geschäftsführer der Campaigning-Agentur FSNC (&#8220;Frank Solms Nebelung Consulting &#8211; Gesellschaft für Krisen- und Veränderungskommunikation, <a href="http://www.fsnc.de/">www.fsnc.de</a>), die zufälligerweise &#8220;für den Zeitraum Ende Oktober bis Mitte November 2009 engagierte Studenten für spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten als Kampagnen-Mitarbeiter&#8221; suchen&#8230;</p>
<p>Für deren neue Seite <a href="http://www.krisekonkret.de/">www.krisekonkret.de</a> schreibt übrigens wiederum der  Herr Scheuerl&#8230; <!--more--> Auf  <a href="http://www.wir-wollen-lernen.de/infos_flyer_plakate_gegen_primarschule.html">http://www.wir-wollen-lernen.de/infos_flyer_plakate_gegen_primarschule.html</a> findet sich eine Vielzahl von Materialien zur Volksini.</p>
<p>Hier noch ein paar Pressemeldungen zu Scheuerl &#38; Co.:<br />
<a href="http://www.mopo.de/2009/20091009/hamburg/politik/nazi_vergleich_aus_fuer_scheuerl.html">http://www.mopo.de/2009/20091009/hamburg/politik/nazi_vergleich_aus_fuer_scheuerl.html</a></p>
<p>Wie unaufdringlich das Abendblatt über seinen &#8220;Rückzug&#8221; berichtet, ist  auch bemerkenswert:  <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/schule/article1221286/NS-Vergleich-Reformgegner-bittet-um-Entschuldigung.html">http://www.abendblatt.de/hamburg/schule/article1221286/NS-Vergleich-Reformgegner-bittet-um-Entschuldigung.html</a></p>
<p>Meiner Meinung nach begrüßenswert ist die Kolumne von Prof. Struck in der Mopo:  <a href="http://www.mopo.de/2009/20091009/hamburg/kolumnen/in_deutschland_werden_schueler_zu_aasfressern.html">http://www.mopo.de/2009/20091009/hamburg/kolumnen/in_deutschland_werden_schueler_zu_aasfressern.html</a>. Ob er sich nicht auch noch etwas deutlicher positionieren könnte?!</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:4px;width:1px;height:1px;"><span style="color:#ff0000;"><span style="font-size:small;"><strong>Flashmob am 28.10. um 17h,</strong>
<p>&#160;</p>
<p><strong>vorm Burger King Haus, Mönckebergstraße hin zu deren Infozentrale in der Lilienstraße 15. Masken sind vor Ort.</strong></p>
<p><strong>mehr infos auf </strong></p>
<p>&#160;</p>
<p></span></span><span style="color:#ff0000;"><span style="font-size:small;"><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=159928141772&#38;v=wall&#38;ref=nf" target="_blank"><strong>facebook</strong></a></span></span><span style="color:#ff0000;"><span style="font-size:small;"><strong><br />
oder bei twitter: #eineschulefueralle</strong></span></span></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hamburgs Schulreform beschlossen]]></title>
<link>http://evolusin.wordpress.com/2009/10/08/hamburgs-schulreform-beschlossen/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 14:05:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>evolusin</dc:creator>
<guid>http://evolusin.wordpress.com/2009/10/08/hamburgs-schulreform-beschlossen/</guid>
<description><![CDATA[(Foto von Eva Freude) Seit gestern Abend (Mittwoch den 09.10.2009) in der hamburger Bürgerschaft abg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a href="http://evolusin.wordpress.com/files/2009/10/schulkinder.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-903" title="Schulkinder" src="http://evolusin.wordpress.com/files/2009/10/schulkinder.jpg" alt="Schulkinder" width="467" height="350" /></a>(Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/evafreude/3282028866/" target="_blank">Eva Freude</a>)</p>
<p>Seit gestern Abend (Mittwoch den 09.10.2009) in der hamburger Bürgerschaft abgestimmt wurde, ist die <a href="http://evolusin.wordpress.com/2009/09/20/hamburger-schulreform/" target="_blank">Schulreform in der Hansestadt</a> beschlossene Sache.  Der schwarz-grüne Senat, unter dem ersten Bürgermeister <a href="http://www.cduhamburg.de/deutsch/6223/6223/27002/liste9.html" target="_blank">Ole von Beust</a> (CDU) und seiner Stellvertreterin und Bildungssenatorin Christa Goetsch (GAL), entschied sich damit für sechs Jahre gemeinsames Lernen und einer anschließenden Aufteilung in Stadtteilschule und Gymnasium. Dieses Modell bewarb von Beust bereits im Vorfeld auch gegenüber anderen CDU-Ministerpräsidenten (<a href="http://bildungsklick.de/a/69887/beust-cdu-muss-sich-bei-schulpolitik-bewegen/" target="_blank">mehr</a>). In Hamburg selber war die Reform allerdings nie ein Selbstgänger, ist sie doch, genauso wie die Koalition selbst, ein Kompromiss aus zwei sehr unterschiedlichen Positionen. Wohl eher aus Gründen der Besitzstandwahrung hat der Sprecher der Initiative &#8220;<a href="http://www.wir-wollen-lernen.de/" target="_blank">Wir wollen lernen</a>&#8220;, Walter Scheuerl, angekündigt über den Weg eines Volksbegehrens und anschließendem Volksentscheid, die Reform zu stoppen (<a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,653708,00.html" target="_blank">mehr</a>).</p>
<p>Bedauerlich ist, dass weder in dem gescheiterten GAL-Ursprungskonzept &#8220;<a href="http://www.eineschule.de/" target="_blank">Eine Schule für alle</a>&#8220;, noch in der jetzt beschlossenen Version, Förder- und Sonderschulen Berücksichtigung finden. So wird auch weiterhin an der Ausgrenzung von sozial Benachteiligten festgehalten.</p>
<p>Keine Reform ist aber ganz sicher keine Lösung, denn der Status Quo darf keiner weiteren Generation zugemutet werden.</p>
<p><a href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fevolusin.wordpress.com%2F2009%2F10%2F08%2Fhh-schulreform-abgesegnet%2F&#38;linkname=HH%20Schulreform%20abgesegnet"><img src="http://static.addtoany.com/buttons/share_save_256_24.png" alt="Share" width="222" height="18" /></a></p>
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