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	<title>wirbelsaule &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/wirbelsaule/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wirbelsaule"</description>
	<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 11:43:00 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Wirbelsäulenbegradigung, Begradigungsenergie]]></title>
<link>http://impuritas.wordpress.com/2009/11/29/wirbelsaulenbegradigung-begradigungsenergie/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 10:09:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>impuritas</dc:creator>
<guid>http://impuritas.wordpress.com/2009/11/29/wirbelsaulenbegradigung-begradigungsenergie/</guid>
<description><![CDATA[Rückenprobleme, Beckenschiefstand, Probleme mit der Wirbelsäule &#8230; Im fast undurchdringlichen R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Rückenprobleme, Beckenschiefstand, Probleme mit der Wirbelsäule &#8230;</p>
<p>Im fast undurchdringlichen Reiki-Dschungel macht die Begradigungsenergie (auch genannt Christus-Energie) von sich reden.</p>
<p>In diesem Zusammenhang taucht oft der Name Pjotr Elkunoviz auf, mittlerweile bekannt durch zahlreiche Interviews und Fernsehauftritten.</p>
<p>Doch worum geht es?</p>
<p>Heilung sollte in einer Harmonie zwischen innen und außen stattfinden. Ein Gleichgewicht sozusagen eine &#8220;göttliche Ordnung&#8221; ist das Ziel der Begradigung. Die Ursprungsvorm der Strukturen werden wieder hergestellt und die Selbst-Heilung gefördert werden. Die Begradiungsenergie verspricht, dass sich die Wirbelsäule wieder aufrichtet, das Becken gerade steht, und selbst die Beinlängendifferenz (vergleiche Dorn-Breuss) hebt sich auf.</p>
<p>Mithilfe der Begradigungsenergie, soll die die Auflösung der Urblockaden beinhaltet, dadurch ist ein freier Energiefluss möglich und die Wirbelsäule kann sich neu justieren.</p>
<p>Was geschieht nun?</p>
<p>Durch einen schmerzfreien Energieschub wird die Aura harmonisiert und stabilisiert. Die Wirkung auf der körperlicher Ebene soll die Korrektur des Beckenschiefstands und des Schultergürtels sein.</p>
<p>Daneben wird der Stoffwechsel angeregt, das Immunsystem gestärk und selbst der kokmplexe Kreislauf soll harmonisiert werden.</p>
<p>Pjotrs Sohn, hat dazu ein Buch geschrieben -&#62;  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3894273968?ie=UTF8&#38;tag=masbl0c-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3894273968"><img class="alignnone" title="Das Buch " src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51iHChrquVL._SL160_.jpg" alt="" width="107" height="160" /></a></p>
<p>Nach zahlreichen GOOGLE &#8211; Versuchen bin ich auf die Seite elfenreich.web gestossen, wen das System interessiert kann vielleicht dort fündig werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ordnung braucht der Mensch!]]></title>
<link>http://carrymuse.wordpress.com/2009/11/20/ordnung-braucht-der-mensch/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:18:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>carrymuse</dc:creator>
<guid>http://carrymuse.wordpress.com/2009/11/20/ordnung-braucht-der-mensch/</guid>
<description><![CDATA[Und ich brauch die von Zeit zu Zeit auch *g*. Man wäre jedoch nicht auf diesen Gedanken gekommen, we]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://carrymuse.wordpress.com/files/2009/11/z202405993.png"><img class="alignleft size-full wp-image-554" title="z202405993" src="http://carrymuse.wordpress.com/files/2009/11/z202405993.png" alt="" width="100" height="100" /></a>Und ich brauch die von Zeit zu Zeit auch *g*. Man wäre jedoch nicht auf diesen Gedanken gekommen, wenn man sich mein Zimmer vorhin angesehen hätte *graus*. Schlimm sah es aus. Und ich meine damit: Wirklich schlimm. Wie viele Wochen habe ich mir nun schon gesagt, dass ich bald mal mein Zimmer aufräumen müsste? Jedenfalls mache ich grade eine Pause. Man kann hier bereits wieder durch den Raum gehen, ohne über irgendwelchen Krempel steigen zu müssen. Der Müll ist zusammengerafft und alles liegt an seinem Ort. Fast alles. Ich muss hier noch fegen und Staubwischen. Dann könnte man das hier auch wieder bewohnen ^^</p>
<p>Gestern war ich beim Frisör. Hab&#8217; mir die Haarspitzen schneiden lassen, jetzt geht das wieder für&#8217;n paar Monate xD. Ich gehe wirklich nicht gerne zum Frisör. Außerdem möchte ich meine Haare lang wachsen lassen. Und ich hab&#8217;s im Ur.. äh, im Gefühl: Diesmal klappt&#8217;s! Ich hab&#8217; dieses Kurze bis Halblange satt. Ständig muss ich mir die Haare schneiden lassen, damit&#8217;s auch nach was aussieht. Jetzt ist fast Übergangsphase, aber noch liegen die Haare nicht auf den Schultern. Wenn es soweit ist, laufe ich nur noch mit Pferdeschwanz rum. Es sieht sonst so grauenhaft aus -.-</p>
<p>Mir geht es sehr gut momentan. Körperlich könnt&#8217;s wohl etwas besser sein. Mir ist in letzter Zeit häufig etwas übel und Kopfschmerzen hab&#8217; ich auch relativ viel. Deswegen wollte ich ja mal zum Augenarzt, weil ich den Verdacht habe, dass das mit dem Lesen und der Anstrengung in der Schule zusammenhängt. Mein Freund meint, das könne auch mit der Wirbelsäule zusammenhängen. Gibt ja vieles, was auf die Wirbelsäule zurückzuführen ist und meine ist &#8211; sagt er und so habe ich schon seit Jahren das Gefühl &#8211; nicht so, wie sie sein sollte.</p>
<p>Psychisch ist alles im grünen Bereich. Es gibt Tage, an denen ich alleine bin und mich frage, wofür es mich überhaupt gibt. Aber nach wenigen Stunden habe ich mich aus dieser situation gezogen und lebe wieder in der Realität. Es kommt immer mal wieder vor, dass ich von einer Minute auf die andere in meiner Welt gefangen bin. Aber eigentlich ist der Begriff &#8220;meine Welt&#8221; nicht der richtige dafür. Es ist, als wäre ich von der ganzen Welt abgeschottet, von allem Leben, den Zielen und Wünschen. Dann sitze ich da und fühle mich unglaublich leblos. Doch diese Momente kann ich zählen und sie sind weniger als die positiven <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Früher hätte ich das nicht zählen können. Das war mein Standardzustand. Doch nun habe ich Vorstellungen von mir, von dem was ich bin und was ich noch tun möchte. Ich bin Teil dieser Welt und habe genauso viel Einfluss auf das Geschehen wie jeder andere Mensch.</p>
<p>Zufrieden <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Durchschaut]]></title>
<link>http://kartenlegerin.wordpress.com/2009/10/11/durchschaut/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 19:15:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>elisabeth</dc:creator>
<guid>http://kartenlegerin.wordpress.com/2009/10/11/durchschaut/</guid>
<description><![CDATA[Schaust du in mich hinein und weiter lange durch mich durch bis hin zum andren Ende dann siehst du d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1829" title="abbey" src="http://kartenlegerin.wordpress.com/files/2009/10/abbey1.jpg" alt="abbey" width="451" height="500" /></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1830" title="clearpix" src="http://kartenlegerin.wordpress.com/files/2009/10/clearpix24.gif" alt="clearpix" width="25" height="25" />Schaust du in mich hinein</p>
<p style="text-align:center;">und weiter</p>
<p style="text-align:center;">lange durch mich durch</p>
<p style="text-align:center;">bis hin zum andren Ende</p>
<p style="text-align:center;">dann siehst du dich</p>
<p style="text-align:center;">im andren Licht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ballengang ist natürlich!]]></title>
<link>http://ballengang.wordpress.com/2009/09/15/ballengang-rheinmerkur/</link>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:15:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan Heisel</dc:creator>
<guid>http://ballengang.wordpress.com/2009/09/15/ballengang-rheinmerkur/</guid>
<description><![CDATA[Ballengang ist natürlich &#8220;&#8230;Kleine Kinder machen es noch richtig. Ohne Schuhe laufen sie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2 style="text-align:left;"><strong><span style="color:#33cc3c;"><span style="text-decoration:underline;">Ballengang ist natürlich </span></span></strong></h2>
<p><a href="http://ballengang.wordpress.com/files/2009/09/ballen-gehen-heisel2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-48" title="Ballen-Gehen-Heisel" src="http://ballengang.wordpress.com/files/2009/09/ballen-gehen-heisel2.jpg" alt="Ballen-Gehen-Heisel" width="84" height="123" /></a>&#8220;&#8230;Kleine Kinder machen es noch richtig. Ohne Schuhe laufen sie <strong>von Natur aus im sogenannten Ballengang</strong>.</p>
<p>In das gleiche Bewegungsmuster verfällt auch der ausgewachsene Fuß, befreit man ihn von einer engen Hülle: Bei jedem Schritt setzt der Läufer mit dem Vor- oder Mittelfuß auf. Erst danach berührt die Ferse den Boden. In dieser Reihenfolge kann der Ballen seine Wirkung als perfektes Federelement entfalten. Unter dem Druck geht der Vorfuß in die Breite, die Zehen spreizen sich.</p>
<p><strong>Das erspart dem Körper den Rückstoß in die Wirbelsäule. Beim Abdrücken wiederum wirkt das System umgekehrt. Die Fußmuskeln ziehen sich zusammen und sorgen für extra Schwung. Das entlastet die Beinmuskulatur und schont die Kniegelenke. </strong></p>
<p>Der Ballengang <strong>lindert sogar das Verletzungsrisiko</strong>. Denn starke Fuß- und Zehenmuskeln mindern die Belastung für einzelne Knochen und Bänder. „Die häufigsten Verletzungen treten an der Achillessehne auf. Vor allem dann, wenn Schuhe den Fuß stark auf der Innenseite stützen“, erklärt Uwe Wegner, leitender Arzt des deutschen Leichtathletik-Verbandes. Normalerweise rollt der Fuß über den großen Zeh ab. Viele Schuhmodelle lenken diese Bewegung aber auf die Außenkante um. Der große Zehenbeuger, einer der wichtigsten Muskeln im Fuß, ist dann kaum noch gefordert.</p>
<p>&#8230;&#8221;</p>
<p>[Quelle: <a href="http://www.merkur.de/index.php?id=36353" target="_blank"> http://www.merkur.de/index.php?id=36353</a>]</p>
<p>gesamten Artikel als pdf downloaden: <a href="http://ballengang.wordpress.com/files/2009/09/ballengangschuhe.pdf" target="_blank"> Schuhe und Ballengang</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Haltung einnehmen!]]></title>
<link>http://meinjakobsweg.wordpress.com/2009/08/28/haltung-einnehmen/</link>
<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 15:34:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>ClayMan</dc:creator>
<guid>http://meinjakobsweg.wordpress.com/2009/08/28/haltung-einnehmen/</guid>
<description><![CDATA[Dieser, aus längst vergagenen Bundesheertagen bekannte und nahezu in meinem Hinterstübchen verstaubt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Dieser, aus längst vergagenen Bundesheertagen bekannte und nahezu in meinem Hinterstübchen verstaubte Befehl wird mein neuer Leitsatz. Eher weniger um meiner Beharrlichkeit &#8220;Projekt Jakobsweg&#8221; in die Tat umzusetzten, Nachdruck zu verleihen, als mehr der physischen Konstitution meiner Wirbelsäule Vernunft einzubläuen!</p>
<p style="text-align:justify;">Letztes Wochenende lief ich nämlich mal so richtig mein Equipment ein. Um meinen Körper vor der frühzeitigen Resignation zu bewahren, ließ ich meinen Organismus nur mit &#8220;halber-Kraft-voraus&#8221; lostuckern. Ich belud also meinen Rucksack mit knapp 5kg (+2kg Rucksack Eigengewicht) und setzte mir eine 4 Stunden Wanderschaft zum Ziel. 4:17, knapp 20km über Stock und Stein und der einen oder andere Kollateralschaden wurdens dann tatsächlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Ablauf meines empirischen Versuchs kann am besten so beschrieben werden:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>0 km: </strong>Ich gehe motiviert los und lasse meine Nachbarn in dem Glauben ich würde meinen Jakobsweg vorzeitig beginnen.<strong><br />
2 km:</strong> Ich genieße meinen Spaziergang, schalte meinen Ipod stumm, lausche der menschenleeren Stille und stelle fest, die konditionellen Ansprüche in diversen Wanderforen werden absolut überbewertet -Ich schwitze nicht, meine Schuhe sitzen und ich bemerke meinen Rückenbalast kaum. Recht so!<br />
<strong>5 km: </strong>Ich vermute stark, mein geliehenes Hi-Tech Schrittmessgerät hat versagt. Jetzt geh ich schon so lange und noch immer nicht zweistellig? Ich lege etwas Drum&#38;Bass auf und steigere mein Reisetempo. Mein Schuh sitzt nach wie vor perfekt.<br />
<strong>10 km: </strong>Mein Marsch entwickelt sich zur Expedition. Die Wildnis liegt doch glatt vor meiner Tür, denke ich und laufe orientierungslos umher &#8211; hab ich wenigstens eine Beschäftigung! Meine Füße halten brav Schritt, jedoch bin ich mir sicher, man hat mir in einer unachtsamen Sekunde Steine in den Rucksack geladen. Der macht sich langsam bemerkbar.<br />
<strong>15 km: </strong>Ich singe laut &#8220;Es gibt kein Bier auf Hawaii&#8221; und ärgere mich, dass dieser Umstand offenkundig nicht nur in Hawaii herrscht. Spüre ich hier etwa eine Blase oder sind nur meine Socken verrutscht? Mein Rücken beginnt mir langsam was zu pfeifen.<br />
<strong>17km: </strong>Nein mein Socken ist definitiv nicht verrutscht, auch fühlt sich das nicht nach Blase an. Ich glaube mein Fußballen hat sich vom Knochen gelöst! Meine Kondition ist noch voll da &#8211; aber irgendwo zwischen 12. Brust- und 3. Lendenwirbel hat sich was verabschiedet.<br />
<strong>20km: </strong>Wie ein geschlagener Krieger kehre ich in den Heimathafen zurück, bin glücklich über die Leistung und ziehe fachmännisch Resümee.</p>
<p style="text-align:justify;">Konditionell bin ich bereit. Auch haben meine Angstpatienten Knie &#38; Knöchel wunderbar durchgehalten. Das leichte Ziehen auf meinen Fußsohlen lässt auf einen noch nicht ausgiebig eingelatschten Wanderschuh schließen. Dennoch hatte ich keine einzige Blase. Mein Trekking Outfit passt und kümmert sich vorbildlich um meine Transpiration. Mein Sorgenkind ist jedoch meine Wirbelsäule. Aufgrund meiner schlechten Haltung  und dutzenden Sportverletzungen laboriere ich seit Jahren an Schmerzen im Lendenbereich. Durch die Belastung und wenig Wirbesäulentraining koste ich das Übel nun vollends aus.</p>
<p style="text-align:justify;">Mist! Wie bieg ich das nun wieder gerade (Und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes!) Ab jetzt heißts eben &#8220;Alles auf und Haltung einnehmen, Rekrut!&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebensmittelfarbe heilt Rückgratverletzungen]]></title>
<link>http://11k2.wordpress.com/2009/07/29/lebensmittelfarbe-heilt-ruckgratverletzungen/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 14:59:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fritz</dc:creator>
<guid>http://11k2.wordpress.com/2009/07/29/lebensmittelfarbe-heilt-ruckgratverletzungen/</guid>
<description><![CDATA[Durch Zufall entdeckten Forscher am University of Rochester Medical Center, dass blaue Lebensmittelf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://11k2.wordpress.com/files/2009/07/090729rat_after.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9632" title="090729rat_after" src="http://11k2.wordpress.com/files/2009/07/090729rat_after.jpg" alt="090729rat_after" width="460" height="345" /></a></p>
<p>Durch Zufall entdeckten Forscher am University of Rochester Medical Center, dass blaue Lebensmittelfarbe (FD&#38;C blue dye No. 1) die Heilungschancen bei Rückgratverletzungen stark verbessert<!--more--> &#8211; zumindest im Labor.</p>
<p>Das Problem bei einer Verletzung der Wirbelsäule ist oft die Schwellung des umliegenden Gewebes, die zum Absterben von Nervenzellen führt, mit allen möglichen schlimmen Folgen. Die blaue Farbe schient dieser entzündlichen Schwellung entgegen zu wirken.</p>
<p>Kleiner Nachteil: Zumindest die durchwegs geheilten Laborratten sahen nachher ziemlich blau aus. Siehe Bild.</p>
<p>Noch ein Nachteil: Weil das Zeug so billig ist, interessiert sich kein Pharma-Unternehmen dafür, die Forscher hoffen nun auf ein staatliches Stipendium. Allein in den USA werden jährlich 50.000 Tonnen dieses Lebensmittelfarbstoffs verwendet.</p>
<p>( via <a href="http://www.wired.com/wiredscience/2009/07/bluerats/" target="_blank">wired</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bandscheibenvorfälle verheilen oft von selbst]]></title>
<link>http://selbsthilfe.wordpress.com/2009/07/29/bandscheibenvorfalle-verheilen-oft-von-selbst/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:16:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>marissa76</dc:creator>
<guid>http://selbsthilfe.wordpress.com/2009/07/29/bandscheibenvorfalle-verheilen-oft-von-selbst/</guid>
<description><![CDATA[Die Volksrankheit Rückenschmerz:  80 Prozent aller Deutschen sind wegen eines Rückenleidens mindeste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Volksrankheit Rückenschmerz:  80 Prozent aller Deutschen sind wegen eines Rückenleidens mindestens einmal im Leben in Therapie.</p>
<p>Die Ursachen für die Schmerzen sind aber sehr vielfältig.<br />
Ein <a title="Bandscheibenvorfall" href="http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1010220-gesundheitskolumne-richtig-heben-%E2%80%93-damit-der-getrankekasten-keinen-bandscheibenvorfall-hervorruft" target="_blank">Bandscheibenvorfall</a> ist eher die Ausnahme, da er nur in 10% aller Fälle die Ursache für die Beschwerden ist. Daher ist eine sorgfältige Diagnostik und exakte Schmerzbestimmung wichtig.</p>
<div id="contentad">// &#60;![CDATA[<br />
if ( useAdserver ) { document.writeln(&#039;');}<br />
// ]]&#62;</p>
<div id="NgRectangleStyle" style="display:none;margin:0 auto;">
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<p><!-- Fallback Rectangle Magazine --></div>
</div>
<p>Grundsätzlich ist die Wirbelsäule sehr belastbar und hält selbst großem Druck stand. Das gilt auch für die 23 Bandscheiben. Diese faserknorpeligen Verbindungen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern dienen der Stoßdämpfung. Im Laufe des Lebens nutzen sie sich aber ab.</p>
<p>Der Faserring, der jede einzelne Bandscheibe umgibt, kann brüchig werden, ähnlich wie bei einem Fahrradschlauch. Bei einem <a title="Bandscheibenvorfall" href="http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1010220-gesundheitskolumne-richtig-heben-%E2%80%93-damit-der-getrankekasten-keinen-bandscheibenvorfall-hervorruft" target="_blank">Bandscheibenvorfall</a> reißt der Ring und entlässt seinen gallertartigen Kern in das umgebende Gewebe. Die Folge ist sehr schmerzhaft: Die Bandscheibe fällt vor.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Operation Rücken]]></title>
<link>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/07/21/operation-rucken/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 15:02:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anne</dc:creator>
<guid>http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/07/21/operation-rucken/</guid>
<description><![CDATA[gefunden bei www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit und www.wdr.de/tv/quarks Bandscheiben-OPs und ihre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>gefunden bei www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit und www.wdr.de/tv/quarks</p>
<p><strong>Bandscheiben-OPs und ihre Folgen</strong></p>
<div id="attachment_2930" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/bandscheibenvorfall.jpg"><img class="size-full wp-image-2930 " style="border:0;" title="bandscheibenvorfall" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/bandscheibenvorfall.jpg" alt="bandscheibenvorfall" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Schmerzhaft und langwierig: der Bandscheibenvorfall</p></div>
<p>Oft reicht eine kleine Bewegung, und ein unerträglicher Schmerz zieht vom Rücken bis in die Arme oder Beine. Die Ursache: Eine Bandscheibe hat sich vorgewölbt und drückt auf Nervenwurzeln. Ein solcher Bandscheibenvorfall wird rund 60.000-mal pro Jahr in Deutschland operiert. Viele Kliniken und Orthopäden bieten dabei zunehmend „minimalinvasive“ Eingriffe an. Auch der Einbau von künstlichen Bandscheiben wird „als Segen für die Patienten“ beworben.</p>
<p>Doch neuere Studien sind ernüchternd: Langfristig sind diese angeblich hochmodernen Eingriffe einer ganz normalen Physiotherapie kaum überlegen. Schlimmer noch: Bei vielen Bandscheibenpatienten kommt nach einer Operation der Schmerz zurück – heftiger als je zuvor.<!--more--></p>
<p>Die <strong><a href="http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/0713/00_operation_ruecken.jsp" target="_blank">Servicezeit: Gesundheit</a></strong> begleitet in einer Reportage Rückenschmerzpatienten auf ihrem Weg zu einem Leben ohne Schmerzen. Ein Leidensweg, der ihnen möglicherweise ohne verfrühte Bandscheibenoperation erspart geblieben wäre.</p>
<p>***</p>
<p><strong>Risiko Bandscheibenoperation</strong></p>
<div id="attachment_2932" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/bandscheibenvorfall2.jpg"><img class="size-full wp-image-2932 " style="border:0;" title="bandscheibenvorfall2" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/bandscheibenvorfall2.jpg" alt="bandscheibenvorfall2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Schwierige Behandlung eines Bandscheibenvorfalls</p></div>
<p>Über Sinn und Unsinn von Bandscheibenoperationen hat <strong>Servicezeit: Gesundhe</strong>it mit <acronym title="Doktor">Dr.</acronym> Michael Küster vom regionalen Schmerz- und Palliativzentrum Bonn der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie gesprochen. Bei <acronym title="Doktor">Dr.</acronym> Küster ist auch André L. aus unserem Beitrag „Kein Tag ohne Schmerzmittel“ in Behandlung. Nachfolgend Auszüge aus dem Gespräch.</p>
<p><strong>Servicezeit: Gesundheit: Warum hat [<em>der</em>] Protagonist im Film, [<em>...</em>], solche Schmerzen?</strong></p>
<p><acronym title="Doktor">Dr.</acronym> Michael Küster: Er hat Schmerzen, weil er an der Bandscheibe operiert worden ist und im Rahmen der Heilungsphase nach Operation im Gebiet des ehemaligen Bandscheibenvorfalls eine Narbe entstanden ist. Die drückt jetzt, wie die Bandscheibe vorher, auf den Nerv. Und das erklärt, warum er im Rücken und entlang dieses Nervs Schmerzen hat, die bis ins Bein reichen.</p>
<p><strong>Kann man nicht erneut operieren?</strong></p>
<p>Diese Idee wird häufig geäußert, dass man die Narbe einfach wegoperieren könnte. Das funktioniert nicht, weil da, wo die Narbe ist, gerne wieder eine entsteht. Man kann in verzweifelten Fällen das durchaus tun, und manchmal klappt es auch, aber die Gefahr eines erneuten Wiederkehrens des Schmerzes ist doch relativ hoch.</p>
<p><strong>Wird in Deutschland zu häufig operiert?</strong></p>
<div id="attachment_2933" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/bandscheibenvorfall3.jpg"><img class="size-full wp-image-2933  " style="border:0;" title="bandscheibenvorfall3" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/bandscheibenvorfall3.jpg" alt="bandscheibenvorfall3" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">In Deutschland wird zu häufig operiert</p></div>
<p>In Deutschland wird extrem häufig und extrem schnell an der Bandscheibe operiert und meiner Meinung nach auch wesentlich zu schnell. Wenn ein Patient ausschließlich aufgrund seiner Schmerzen an der Bandscheibe operiert wird, ohne dass Lähmungen oder Gefühlsstörungen oder ein Verlust der Blasenfunktion vorliegen, kann man sicherlich ganz kritisch hinterfragen, ob das wirklich nötig gewesen ist. Es wird zum Beispiel zu wenig untersucht, ob der Nerv überhaupt gefährdet ist. Man müsste ihn elektrisch durchmessen, ob seine Funktion überhaupt beeinträchtigt ist. Und auch im Fall von Lähmungen muss man nicht zwingend und sofort operieren.</p>
<p><strong>Welche Therapie empfehlen Sie bei einem akuten Bandscheibenvorfall?</strong></p>
<p>Steht der Schmerz im Vordergrund, muss man alle Medikamente in Erwägung ziehen, auch die Morphine. Dabei brauchen die Patienten bei den modernen Morphinpräparaten kein Suchtpotenzial zu fürchten. Nach sechs bis acht Wochen sind viele dann wieder schmerzfrei. Und langfristig ist den Patienten damit oft mehr geholfen als mit einer Operation, weil sich keine Narben bilden und der Vorfall sich häufig spontan zurückbildet.</p>
<p>***</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Rückenschmerz: Fragen und Antworten</span></strong></p>
<p><strong>Ständige Rückenschmerzen – was tun?</strong></p>
<p>Es ist wichtig, zum Arzt zu gehen und immer wieder kehrende Schmerzen abklären zu lassen. Rückenschmerzen müssen aber nicht immer eine körperliche Ursache haben: In 85 Prozent aller Fälle findet der Arzt keinen fassbaren Schaden oder körperlichen Auslöser! Die wichtigste Rolle bei Rückenschmerzen spielen sicherlich schwache Muskeln. Aber auch die Psyche hat eine immense Bedeutung, obwohl viele Betroffene daran nicht denken. Bei Angst und Stress verkrampfen sich die Muskeln im Rücken, meist geschieht das unbewusst. Die psychischen und sozialen Ursachen, zum Beispiel Unzufriedenheit am Arbeitsplatz oder Einsamkeit, sind vielen Betroffenen wenig bewusst. Beim chronischen Rückenschmerz sind sie aber nach Meinung von Experten der Hauptfaktor. Etwas greifbarer sind falsche Dauerhaltungen als Ursache, die man sich zum Beispiel bei der Arbeit am Schreibtisch angewöhnt hat. Das ist besonders bei Schmerzen in Nacken und Schultern der Fall. Hier kann ein Besuch bei einer Krankengymnastin oder Ergo-Beraterin helfen. Sie analysiert mit Ihnen Ihre Arbeitshaltungen und zeigt Ihnen neue Positionen. Die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen sind: gutes Training, viel Bewegung, keine einseitigen Haltungen und gute Strategien im Umgang mit Stress und Belastung.</p>
<p><strong>Woher kommen Rückenschmerzen?</strong></p>
<div id="attachment_2936" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_fragen_1.jpg"><img class="size-full wp-image-2936 " style="border:0;" title="Ruecken_Fragen_1" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_fragen_1.jpg" alt="Ruecken_Fragen_1" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Falsches Bücken – hier droht der Hexenschuss. Lieber in die Knie gehen!</p></div>
<p>Es gibt sehr viele Ursachen für Rückenschmerzen – sie können von den Nerven, von Knochenveränderungen, von Abnutzung, Rheuma, Verengungen des Wirbelkanals oder von plötzlichen Zerrungen und Fehlbelastungen, Bandscheibenvorfällen, Fehlstellungen, Unfällen oder anderen Krankheiten kommen. Praktisch haben die meisten Beschwerden ihre Ursache in untrainierter Muskulatur, oder in nicht-körperlichen Ursachen (Psyche, Stress, Belastung im Beruf). Die Bandscheibe, meist schnell als Sündenbock identifiziert, ist nur in höchstens 5 Prozent aller Fälle Schuld! Hexenschuss und <a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/04/20/ischias/" target="_blank"><strong>Ischias</strong></a> sind Nervenschmerzen, die akut auftreten und in der Regel nach einigen Tagen verschwinden. Typisch für den Hexenschuss ist der plötzliche starke Schmerz im unteren Rücken, der dazu führt, dass man sich nicht mehr aufrichten kann. Beim <a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/04/20/ischias/" target="_blank"><strong>Ischias</strong></a>-Schmerz gibt es die typische Ausstrahlung in Pomuskeln und ins Bein. In beiden Fällen handelt es sich meist um eine vorübergehende Nerven-Reizung, die bald wieder nachlässt. Sobald das der Fall ist, sollte man sanft anfangen, die Muskeln wieder zu trainieren. Dauern die Beschwerden länger als drei Tage oder treten Lähmungserscheinungen, Kribbeln oder Gefühlsstörungen auf, sollten Sie zum Arzt gehen. Falls er Ihnen Krankengymnastik verschreibt, gewöhnen Sie sich an, die Übungen regelmäßig zuhause zu machen. Oft tut Wärme gut &#8211; vermeiden Sie eine Unterkühlung des unteren Rückens. Angeborene Fehlstellungen wie eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule (Skoliose), oder fehlgebildete Wirbel (Scheuermann) können ebenfalls zu Beschwerden führen, müssen aber nicht. Bei Kindern und Jugendlichen sollten Skoliosen oder andere Fehlbildungen vom Arzt begutachtet und behandelt werden. Meist wird regelmäßige Krankengymnastik verordnet, die sich gut bewährt hat.</p>
<p><strong>Wo gibt es gute Rücken-Trainingszentren?</strong></p>
<p>Bei der Suche nach guten Trainingszentren helfen die Krankenkassen. Viele Kassen zahlen auch etwas dazu, wenn man einen Rückentrainingskurs besucht, oder fördern weitere Kurse, die Rückenschmerz lindern oder ihm vorbeugen können. Dazu zählen übrigens auch Joga, Pilates, Krafttraining, Nordic Walking, auch Entspannungs-, Zeitmanagement- und Stressbewältigungskurse. Lassen Sie sich von Ihrer Kasse beraten!</p>
<p>***</p>
<p style="text-align:right;"><a rel="bookmark" href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2008/07/17/gesunder-rucken-training-und-tipps-by-barmer/"><strong>Gesunder Rücken Training und Tipps by BARMER</strong></a></p>
<p style="text-align:left;">***</p>
<p><strong>Soll man Schmerzmittel nehmen?</strong></p>
<p>Schmerzmittel kann man bei wirklich akutem Schmerz wie einem Hexenschuss einnehmen. Achten Sie aber auf die Packungsbeilage und lassen Sie sich von Arzt oder Apotheker beraten. Länger als drei Tage sollte man keine Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat einnehmen. Sie sollten sich auch nicht länger als zwei bis drei Tage schonen – je eher Sie wieder aktiv werden und die Muskeln trainieren, desto besser.</p>
<p><strong>Kann man den Verschleiß der Wirbelsäule vermeiden?</strong></p>
<div id="attachment_2935" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_fragen_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2935  " style="border:0;" title="Ruecken_Fragen_2" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_fragen_2.jpg" alt="Ruecken_Fragen_2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Gealterte Wirbel: Poröse, flache Bandscheiben und ausgefranste Wirbelkörper</p></div>
<p>Hier gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: Verschleiß ist nicht vermeidbar, insbesondere nicht bei der sitzenden Lebensweise der Industriegesellschaft. Aber die gute Nachricht ist: Verschleiß bedeutet nicht zwangsläufig Schmerz! Die Bandscheiben nutzen sich mit dem Alter natürlich ab, auch die Wirbelränder fransen aus und die kleinen Wirbelgelenke leiden mit den Jahren. Doch keine dieser Erscheinungen bedeutet, dass die Gesamtfunktion der Wirbelsäule außer Kraft gesetzt wird und zwangsläufig Schmerzen folgen. Selbst Menschen mit mehreren Bandscheibenvorfällen können schmerzfrei sein – umgekehrt haben viele Menschen Schmerzen, aber keine erkennbaren schweren Verschleiß-Schäden. Natürlich ist es trotzdem gut, die Wirbelsäule nicht allzu sehr zu strapazieren. Gegen Verschleiß hilft am besten regelmäßige Bewegung. Das massiert und ernährt die Bandscheiben und übt über die Muskeln genügend Druck auf die Wirbelknochen aus, so dass sie zur Regeneration angeregt werden. Schlecht ist dagegen Dauersitzen, einseitige Belastung und mangelndes Training, auch Übergewicht schadet dem Rücken.</p>
<p><strong>Wann muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?</strong></p>
<div id="attachment_2934" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_fragen_3.jpg"><img class="size-full wp-image-2934 " style="border:0;" title="Ruecken_Fragen_3" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_fragen_3.jpg" alt="Ruecken_Fragen_3" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Das innere Material der Bandscheibe wird bei der Operation entfernt, der äußere Ring bleibt erhalten</p></div>
<p>Darüber wird viel diskutiert – wenn keine Lähmungserscheinungen oder sonstigen Nervenschäden auftreten, muss gar nicht operiert werden! Denn ein Bandscheibenvorfall kann völlig beschwerdefrei sein und sich sogar zurückbilden. Wenn starke Schmerzen sowie Lähmungen oder Gefühlsstörungen auftreten, kann eine Operation in Frage kommen. Typische Gefühlsstörungen beim Bandscheibenvorfall sind zum Beispiel Taubheitsgefühle an der Innenseite der Oberschenkel und am Steißbein („Reiterhosen-Syndrom“). Es kann auch vorkommen, dass man seinen Urin nicht mehr halten kann. Bei solchen Symptomen sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen! Bei der Operation wird in der Regel die alte Bandscheibe entfernt, die auf den Nerv drückt. Der äußere Ring der Bandscheibe bleibt hingegen erhalten. Wenn deutliche Begleiterscheinungen an den angrenzenden Wirbelkörpern nachweisbar sind, versteifen die Chirurgen manchmal auch die Wirbel in diesem Abschnitt. Oder eine Bandscheibenprothese wird eingesetzt. Allerdings ist bei Bandscheibenoperationen bis heute kein absoluter Erfolg garantiert. Denn die heutigen Prothesen können die komplizierte Statik der Wirbelsäule nicht nachahmen. Aber oft wird zu früh operiert. Die Operationen sind nicht immer ungefährlich und helfen seltener als man denkt: 60 Prozent aller Patienten klagen nach einer Bandscheiben-Operation wieder über Schmerzen. Rücken-Experten raten daher oft zum Abwarten, sanfter Gymnastik und Schmerzbehandlung! Denn oft bildet sich der Vorfall von allein zurück. Lassen Sie sich in einem guten Rücken-Zentrum beraten! Und holen Sie auch eine zweite Meinung ein, bevor Sie sich operieren lassen.</p>
<p><strong>Kann man einem Bandscheibenvorfall vorbeugen?</strong></p>
<p>Es gibt Menschen, die mehrfach Vorfälle haben. Grund dafür ist oft eine Bindegewebsschwäche, denn die Bandscheiben werden von Bändern umschlossen. Wer dafür anfällig ist, kann zwar seine Gene nicht ändern. Aber durch eine gesunde Lebensweise kann jeder vorbeugen. Dabei gelten Ratschläge, die Ihnen sicher bekannt vorkommen:</p>
<ul>
<li>Nicht rauchen! Rauchen schwächt die Durchblutung und das Gewebe allgemein, und stört den Stoffwechsel der Bandscheibe.</li>
<li>Kein Übergewicht! Die Kilos zerren an der Wirbelsäule und provozieren vielfältige Schäden.</li>
<li>Viel Bewegung! Bewegung und Sport sorgen für gute Durchblutung und Ernährung von Gewebe, Bandscheiben und Muskeln, sie stärken Muskeln und Knochen und regen den Stoffwechsel an. Nur ein bisschen Gehen im Alltag reicht nicht aus, insbesondere nicht bei Haltungsschwäche oder bestehenden Bandscheibenschäden. Am besten trainieren Sie gezielt, lassen Sie sich passende Übungen von Fachleuten zeigen. Dazu am besten regelmäßig sanftes Ausdauertraining, wie Walken oder Joggen, etwa dreimal die Woche.</li>
<li>Genügend Trinken, mineralienreiche Ernährung! Das fördert den Stoffwechsel von Bandscheiben, Knochen und Bindegewebe.</li>
<li>Keine einseitige Dauerhaltung oder Dauerbelastung! Nicht stundenlang in derselben Haltung sitzen, stehen oder krumm über einer Arbeitstheke hängen. Hier kann eine Rückenschule für den Alltag helfen; Tipps und Adressen gibt es bei den Krankenkassen.</li>
</ul>
<p><strong>Wann sind CT oder Kernspintomogramm (MRT) sinnvoll?</strong></p>
<p>CT (Computertomografie) und Kernspintomografie, auch MRT (Magnetresonanztomografie) genannt, sind moderne bildgebende Verfahren, die vor allem beim Verdacht auf einen schweren Bandscheibenvorfall oder zur Vorbereitung einer Operation eingesetzt werden. Das CT arbeitet mit Röntgenstrahlen, mit denen der Körper rundum aus verschiedenen Richtungen durchleuchtet wird. Anschließend führt ein Computer die vielen Schnittbilder zu einer dreidimensionalen Darstellung zusammen. Beim MRT oder Kernspin hingegen basiert die Messung auf einem starken Magnetfeld – der Patient wird in die berühmte Röhre geschoben, in der das Magnetfeld wirkt. Auch hier entstehen viele Schnittbilder, die später zusammen gerechnet werden. Das MRT basiert auf der Schwingung von Wasserstoffatomen im Körper. Im Gegensatz zum Röntgen und zum CT belastet ein MRT den Patienten nicht mit Strahlung. Mit beiden Methoden kann man Weichteile wie die Bandscheibe abbilden, die im Röntgenbild nicht zu sehen sind. CT und besonders MRT sind im Vergleich zum Röntgenbild viel teurer, daher entscheidet der Arzt, was zu tun ist. In der Regel reicht ein Röntgenbild aus, und es ist auch das Standardverfahren für eine Rückendiagnose – neben einer gründlichen Befragung und einer klinischen Untersuchung durch den Facharzt.</p>
<p><strong>Rückenoperation: Wo finde ich eine gute Klinik?</strong></p>
<p>Wenn eine Operation unumgänglich ist, stellt sich die Frage nach einer guten Klinik. Bei der Suche nach Ärzten, Krankenhäusern und Operationszentren helfen die Krankenkassen sowie Fachverbände, etwa die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie in Berlin. Eine gute Adresse sind in der Regel die Universitätskliniken, in Köln etwa die Orthopädie an der Universitätsklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Peer Eysel. Der Verband der Ersatzkassen, in dem viele große Kassen organisiert sind, stellt im Internet ein Suchportal zur Verfügung, unter <a title="Link öffnet in neuem Fenster" href="http://www.klinik-lotse.de/" target="_blank">www.klinik-lotse.de</a>. Es gibt außerdem auch viele Privatkliniken und Operationszentren, zum Beispiel das Grönemeyer Institut für Mikrotherapie in Bochum und Essen, das der prominente Rückenspezialist und Buchautor Dietrich Grönemeyer gegründet hat.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Gute Hinweise und viele Informationen rund um den Rücken gibt es im Internet auch auf den Seiten der Krankenkassen.</p>
<p>***</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Rückenschmerzen – falsche Haltung, falsche Vorstellungen</span></strong></p>
<p><strong>Die größten Irrtümer</strong></p>
<p><strong>„Die Bandscheibe ist Schuld, wenn der Rücken schmerzt!“</strong></p>
<div id="attachment_2940" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_1.jpg"><img class="size-full wp-image-2940 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_1" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_1.jpg" alt="Ruecken_Irrtuemer_1" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bandscheibe wird selbst von Ärzten oft verdächtigt. Doch sie muss nicht am Schmerz Schuld sein</p></div>
<p><strong>Falsch!</strong><br />
Bandscheibenschäden sind nur in höchstens 5 Prozent der Fälle die Ursache für Rückenschmerzen. Die allermeisten Beschwerden im Rücken – nämlich 85 Prozent! &#8211; haben überhaupt keine feststellbaren organischen Ursachen! Und in den Fällen, in denen wirklich eine körperliche Ursache feststellbar ist, liegt sie überwiegend in den Muskeln, die zu schwach sind. oder es sind verkürzte, unelastische Bänder oder Probleme mit den Wirbelgelenken. Letztlich alles Folgen von Bewegungsmangel. Und selbst kaputte Bandscheiben oder ein Bandscheibenvorfall führen oft nicht zu Schmerzen. Viele Vorfälle werden nur per Zufall bei einem beschwerdefreien Patienten entdeckt.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Viel Trinken! Die Bandscheiben gleichen elastischen Wasserkissen, die Stöße abfedern. Viel Flüssigkeit hält sie also fit. Und: Damit die Bandscheiben dafür aufnahmebereit sind, brauchen sie viel Bewegung. Was hilft: viel zu Fuß gehen, zwischendurch Gymnastik machen, und ausreichend schlafen! Warum Schlaf? Die Bandscheiben füllen sich nachts beim Liegen auf, wenn sie kein Gewicht tragen müssen.</p>
<p><strong>„Schonung hilft bei Rückenschmerzen“</strong></p>
<div id="attachment_2939" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2939 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_2" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_2.jpg" alt="Ruecken_Irrtuemer_2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Runter vom Sofa! Zuviel Schonung fördert die Schmerzen, statt sie zu lindern</p></div>
<p><strong>Falsch!</strong><br />
Die allermeisten Rückenbeschwerden kommen vom Bewegungsmangel – nicht etwa von Überlastung. Und die beste Therapie, selbst bei Hexenschuss und <a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/04/20/ischias/" target="_blank"><strong>Ischias</strong></a>, ist nicht Bettruhe, sondern Bewegung. Spätestens nach drei Tagen Schonung sollte man den Rücken wieder fordern. Ärzte raten ganz offiziell nach den europäischen Leitlinien zur Behandlung von unklarem Rückenschmerz von Bettruhe ab.<br />
Grund: Bewegung verbessert die Durchblutung und den Flüssigkeitshaushalt der Bandscheibe. Die werden nämlich durch Bewegung ausgequetscht und wieder gefüllt, bleiben so elastisch und ausreichend ernährt. Ähnliches gilt für die Muskeln, die sich zum Beispiel bei einem Hexenschuss verkrampft haben: Natürliche, lockere Bewegung löst die Verspannung. Ärzte raten heute, nicht im Bett zu bleiben, wenn der Rücken zwickt, sondern so schnell wie möglich wieder aktiv zu werden.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Am meisten macht dem Rücken Bewegungsmangel zu schaffen. Bewegung ist immer besser als Schonung, auch wenn man sich dazu bei Rückenschmerzen anfangs überwinden muss. Mäßiger Sport ist am besten, super sind Tanzen oder leichtes Joggen. Auch gezielte Gymnastik und sinnvolle Rücken-Kraft-Übungen helfen bei Schmerzen. Ein schönes heißes Bad tut der Psyche gut und lockert ebenfalls.</p>
<div>
<p><strong>„Rückenschmerzen immer behandeln lassen“</strong></p>
<p><strong>Das muss nicht sein</strong><br />
Schon gar nicht mit Spritzen &#8211; rund 90 Prozent aller Rückenschmerzen verschwinden nach spätestens 6 Wochen wieder, mit oder ohne Behandlung. Die berühmten Diclofenac-Spritzen ins Hinterteil gelten unter Experten inzwischen als Behandlungsfehler, es gab sogar Todesfälle. Das wichtigste ist, dass man selbst mit den Schmerzen so schnell wie möglich aktiv in den Alltag zurückkehrt. Sobald man eine Schonhaltung einnimmt, fördert das Verkrampfung, Fehlbelastung und weitere Beschwerden. Die meisten Beschwerden entstehen durch Unterforderung der Muskulatur und nicht auf Grund von Überlastung!</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Bewegung ist das Zauberwort, sie ist heilsam. Bewegung lockert nicht nur die Muskeln, regt die Durchblutung an und fördert den Stoffwechsel. Wer sich regelmäßig natürlich bewegt, regt seinen Körper dazu an, Stoffe zu produzieren, die das Wohlbefinden steigern. Dazu gehören zum Beispiel Hirnbotenstoffe wie das Serotonin und Endorphine, die die Selbstheilungskräfte fördern. Das spart eine Menge Medikamente und Arzt-Besuche ein.</p>
<p><strong>„Ergonomische Möbel tun dem Rücken gut.“</strong></p>
<div id="attachment_2938" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_3.jpg"><img class="size-full wp-image-2938 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_3" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_3.jpg" alt="Ruecken_Irrtuemer_3" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Auch am Schreibtisch sollte man öfter mal die Position wechseln, zum Beispiel beim Telefonieren</p></div>
<p><strong>Das trügt</strong><br />
Es klingt zwar richtig, ist aber tatsächlich anders. Ein ergonomischer Büro-Stuhl passt sich durch verschiedene Bedienungsmöglichkeiten dem Rücken an. Der bleibt dabei völlig passiv – und das ist das Problem. Stattdessen sollte der Rücken auch beim Sitzen aktiv bleiben, Dafür ist sogar ein Holzstuhl oder eine Bierbank besser als der Luxus-Drehstuhl. Ungeeignet für einen langen Bürotag sind auch Sitzbälle, darauf sollte man nur trainingshalber sitzen, für etwa eine halbe Stunde am Tag. Denn auf Dauer werden die Muskeln durch das ständige Ausbalancieren überfordert.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Schlicht und einfach: Sitzen Sie nicht den ganzen Tag in derselben Haltung am Schreibtisch. Wechseln Sie Positionen und Sitzgelegenheiten, richten Sie den Stuhl nicht dauerhaft ein. Und stehen Sie öfter mal auf.</p>
<p><strong>„Schwere körperliche Arbeit führt zu Rückenproblemen“</strong></p>
<div id="attachment_2937" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_4.jpg"><img class="size-full wp-image-2937 " style="border:0;" title="Ruecken_Irrtuemer_4" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_irrtuemer_4.jpg" alt="Ruecken_Irrtuemer_4" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Konflikte oder Ängste fördern nachweislich auch Rückenschmerzen</p></div>
<p><strong>Meistens falsch</strong><br />
Möbelpacker, Bauarbeiter und Grubenkumpel sind zwar berufsbedingt recht häufig betroffen. Doch die allermeisten Krankschreibungen wegen Rückenproblemen bekommen unter anderem Sozialarbeiter, und auch Verkäuferinnen sind ganz vorne mit dabei. Schweres Heben und langes Stehen spielen bei diesen Berufen nur zum Teil eine Rolle – Experten sehen hier die psychischen Komponenten im Vordergrund: Mangelnde Anerkennung, Überforderung, Termindruck oder Mobbing lösen viel häufiger Rückenprobleme aus als Traglasten. Schwere Arbeit muss dagegen nicht immer schaden: Wenn die Muskeln trainiert sind und die Technik stimmt, etwa beim Heben, kann die Wirbelsäule lebenslang viel stemmen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Die Rolle der Psyche ist bei Rückenschmerzen immens. Wenn Sie zu wiederkehrenden oder dauernden Rückenschmerzen neigen, reduzieren Sie Stress, Termindruck und Konflikte am Arbeitsplatz und in der Familie. Oft gelingt das nur mit der Unterstützung eines Therapeuten oder des Betriebsarztes. Doch es lohnt sich, an den eigenen inneren Einstellungen zu arbeiten, Optimismus zu entwickeln und das eigene Stress-Management zu verbessern – die Rückenschmerzen verschwinden dann vielleicht wie von Zauberhand.</p>
<p><strong>„Ein starker Rücken tut nicht weh“</strong></p>
<p><strong>Leider kann es jeden treffen</strong><br />
Gut trainierte Muskeln sind zwar schon mal die halbe Miete und eine Voraussetzung für einen funktionierenden Rücken. Aber stures Krafttraining an Maschinen reicht nicht aus: Nicht die prachtvollen Rückenmuskeln, die das Relief ausmachen, stützen den Rücken, sondern lenken nur Bewegungen. Wichtiger sind tief liegende Muskeln darunter, und dazu noch Bauch- und Brustmuskeln. Sie sind es, die die Körperhaltung bestimmen. Diese tiefen Rückenmuskeln sitzen direkt an den Wirbelkörpern und verlaufen kreuz und quer. Man kann sie nicht bewusst ansteuern. Außerdem spielt auch das Bindegewebe eine Rolle, nämlich die großen Bänder und Faszien, die nach neueren Forschungsansätzen ebenfalls zum Schmerz beitragen können. Und dann ist da noch die Psyche– die spielt eine große Rolle und verursacht wahrscheinlich am häufigsten unspezifische Rückenschmerzen, vor allem in Nacken und Schultern sowie im Lendenbereich. Daher kann auch ein Bodybuilder Rückenschmerzen haben.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Die so genannten Tiefenmuskeln lassen sich mit bestimmten Übungen, die ein Rückentrainer zeigen sollte, trainieren. Gut sind auch Joga, Chi Gong, alle Koordinationssportarten wie Tanzen, Pilates, Feldenkrais &#38; Co. Zum Krafttraining sollte man immer auch dehnen und Beweglichkeitsübungen machen. Welche, kann am besten die Rückenschule zeigen. Es gibt auch geeignete Ratgeber-Literatur. Am besten ist Training unter Aufsicht, damit man die Übungen auch richtig lernt. Entspannung und der richtige Umgang mit Stress und Belastung dienen auch dem starken Rücken.</p>
<p><strong>„Man sollte immer gerade sitzen.“</strong></p>
<p><strong>Falsch!</strong><br />
Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die sich in Stühlen und Sesseln bequem herumlümmeln, ihren Rücken weniger belasten. Grund: Beim Aufrechtsitzen verkrampfen sich auf Dauer die Muskeln, die die Wirbelsäule hochziehen müssen. Und die Bandscheiben müssen die ganze Zeit das volle Gewicht tragen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong>Die ideale Sitz-Position gibt es nicht. Dauersitzen schadet dem Rücken immer. Wenn Sie also viel sitzen müssen, sitzen Sie wenigstens dynamisch. Wechseln Sie so oft wie möglich die Position, lümmeln Sie mal, lehnen Sie sich nach hinten, rücken Sie auf dem Sitz nach vorn, drücken Sie das Kreuz durch, bewegen Sie das Becken – Hauptsache, nicht starr in einer Haltung verharren. Alle 30 Minuten sollte irgendein Wechsel stattfinden. Gut auch: die Füße beim Sitzen auf einen Schemel stellen. Und zwischendurch immer wieder aufstehen, bewegen, lockern.</p>
<p>***</p></div>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Steckbrief Rücken</span></strong></p>
<p><strong>Die Architektur der Wirbelsäule</strong></p>
<p><strong>Die Wirbelsäule</strong></p>
<div id="attachment_2949" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken1.jpg"><img class="size-full wp-image-2949 " style="border:0;" title="Ruecken1" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken1.jpg" alt="Ruecken1" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die typische Form bekommt die Wirbelsäule durch Muskelzug und Bandverspannungen</p></div>
<p>7 Halswirbel, 12 Brustwirbel und 5 Lendenwirbel – den Knochenanteil der Wirbelsäule und damit des Rückens stellen die Wirbel. Zusätzlich gibt es noch das Kreuzbein und das Steißbein. Sie sind auch aus einzelnen Wirbeln aufgebaut, die aber miteinander verschmolzen sind.</p>
<p>Die Wirbel der einzelnen Rückenabschnitte müssen unterschiedlichen Anforderungen genügen, entsprechend unterscheiden sich die Wirbel in Form und Größe. Die Halswirbel sind zum Beispiel deutlich kleiner als die Lendenwirbel, denn sie müssen nur das Gewicht des Kopfes tragen, während auf den Lendenwirbeln die Last des Rumpfes, der Arme und des Kopfes ruht. So wiegt der Kopf nur etwa 6 Kilogramm, wogegen Rumpf, Arme und Kopf gut und gern 25 bis 30 Kilo auf die Waage bringen.</p>
<p><strong>Länge und Form</strong></p>
<p>Die Wirbelsäule ist vom ersten Halswirbel bis zur Steißbeinspitze etwa 60-70 cm lang und macht damit etwa ein Drittel der Körperlänge aus. Im Laufe des Tages schrumpft sie um etwa ein Prozent, Grund: durch die Belastung beim Stehen und Gehen verlieren die Bandscheiben Flüssigkeit und werden schmaler. Doch dieser natürliche Effekt gleicht sich nachts wieder aus: Wenn der Mensch liegt und der Druck auf die Bandscheiben nachlässt, erlangen die Pufferscheiben wieder ihre ursprüngliche Größe. Von Natur aus hat die Wirbelsäule eine doppelte S-Form. Am Hals und im Lendenbereich ist sie nach innen Richtung Brust gebogen, Mediziner nennen das eine Lordose. Die Brustwirbelsäule und das Kreuzbein wölben sich nach außen, es entsteht die so genannte Kyphose. Durch Bänder und Muskeln entsteht zwischen diesen Bögen eine Art Zuggurtung, ähnlich wie bei Pfeil und Bogen. Das macht die Wirbelsäule elastisch und stabil.</p>
<p><strong>Die Wirbel</strong></p>
<div id="attachment_2948" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken2.jpg"><img class="size-full wp-image-2948 " style="border:0;" title="Ruecken2" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken2.jpg" alt="Ruecken2" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wirbel sind bis auf zwei Ausnahmen alle gleich aufgebaut: aus Wirbelkörper, Wirbelbogen und Fortsätzen</p></div>
<p>Die Wirbel sind bis auf zwei Ausnahmen alle gleich aufgebaut: aus Wirbelkörper, Wirbelbogen und Fortsätzen. An den beiden Querfortsätzen und am durch die Haut tastbaren Dornfortsatz setzen die Rückenmuskeln an. Zum Rücken hin hat jeder Wirbelkörper einen Wirbelbogen, der mit den Bögen der anderen Wirbel eine Röhre bildet, den Spinalkanal. In ihm verläuft das Rückenmark, die wichtigste Nervenleitung des Menschen. Jeder Wirbelbogen hat außerdem vier Gelenkfortsätze, die mit dem darüber und darunter liegenden Wirbel ein Gelenk bilden. Dieses Gelenk macht die Wirbel beweglich, schränkt sie aber auch in bestimmte Richtungen ein.</p>
<p><strong>Die Bandscheibe</strong></p>
<div id="attachment_2947" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken3.jpg"><img class="size-full wp-image-2947 " style="border:0;" title="Ruecken3" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken3.jpg" alt="Ruecken3" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bandscheiben liegen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern</p></div>
<p>Die Bandscheiben liegen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern, nur zwischen dem ersten und zweiten Halswirbelkörper gibt es keine. Die 23 Pufferscheiben bestehen hauptsächlich aus gallertartigem Bindegewebe, das viel Flüssigkeit speichern kann. Sie machen nicht weniger als ein Viertel der Gesamtlänge der Wirbelsäule aus und tragen einen großen Teil dazu bei, dass die Wirbelsäule so beweglich ist. Zusätzlich federn die Bandscheiben Stöße ab, was für das Gehirn wichtig ist. Entscheidend für die Beweglichkeit des Rückens sind Höhe und Durchmesser der Bandscheiben: je höher, desto mehr Bewegung. Im Halsbereich sind die Bandscheiben sehr hoch, in der Brust eher niedrig und in der Lendenwirbelsäule wieder hoch. Da allerdings die Pufferscheiben in der Lendenwirbelsäule auch einen sehr großen Durchmesser haben, ist dieser Teil des Rückens nicht so beweglich wie die Halswirbelsäule. Die Bandscheiben bestehen aus einem Faserring und einem Gallertkern. Sie verlieren über den Tag hinweg und vor allem mit zunehmendem Alter an Flüssigkeit. Dann können sie die Belastungen nicht mehr so gut auffangen. Gleichzeitig lagern sich mit steigendem Alter Knorpelzellen und Kalksalze im den Kern der Bandscheibe ein. Die gesamte Wirbelsäule wird zunehmend weniger beweglich und stoßempfindlicher. Irgendwann können die Faserringe einreißen, dann wird der Gallertkern herausgedrückt: der gefürchtete Bandscheibenvorfall.</p>
<p><strong>Die Rückenmuskeln</strong></p>
<div id="attachment_2945" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken4.jpg"><img class="size-full wp-image-2945 " style="border:0;" title="Ruecken4" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken4.jpg" alt="Ruecken4" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Rückenmuskeln des Menschen überziehen den Rücken in mehreren Schichten</p></div>
<p>Die Rückenmuskeln des Menschen sorgen mit den Bändern dafür, dass die Wirbelsäule aufrecht im Becken steht. Sie überziehen den Rücken in mehreren Schichten, einer davon, der große Rückenmuskel, ist der größte Muskel des Menschen überhaupt. Er reicht von den Schultern bis zum Becken.</p>
<p>Man unterscheidet die so genannte autochthone Rückenmuskulatur von der sekundären Rückenmuskulatur. Die autochthone Rückenmuskulatur ist in der Embryonalentwicklung aus denselben Teilen entstanden wie die Wirbelkörper. Sie liegt direkt auf den Wirbelkörpern und spannt sich zwischen Quer- und Dornfortsätzen.</p>
<p>Die sekundären Rückenmuskeln sind von Beinen und Armen her eingewandert und überspannen große Areale des Körpers. Sie bilden auch das Außenrelief des Rückens, so zum Beispiel der Kapuzenmuskel (Musculus trapezius), der sich vom Hals und Schulterbereich bis hin zu den Dornfortsätzen mehrerer Hals- und Brustwirbel zieht.</p>
<p><strong>Bänder</strong></p>
<div id="attachment_2944" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken5.jpg"><img class="size-full wp-image-2944 " style="border:0;" title="Ruecken5" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken5.jpg" alt="Ruecken5" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bänder bilden mit den Muskeln eine Zuggurtung, die die Wirbelsäule stabilisiert und trotzdem beweglich hält</p></div>
<p>Die Wirbelkörper sind vom ersten bis zum letzten Wirbel mit langen Bändern verbunden &#8211; das vordere und das hintere Längsband. Zusätzlich spannen sich noch Bänder zwischen den einzelnen Wirbelbögen. Diese schließen den Wirbelkanal, bis auf kleine Austrittspunkte für die Nerven, dicht ab. Auch die einzelnen Dornfortsätze sind durch Bänder miteinander verspannt. All diese Bänder zusammen bilden mit den Muskeln eine Zuggurtung, die die Wirbelsäule stabilisiert und trotzdem beweglich hält. Vergleichbar ist diese Konstruktion mit den Haltetauen, durch die der Mast eines Segelbootes im Lot gehalten wird.</p>
<p><strong>Nerven/Rückenmark</strong></p>
<div id="attachment_2943" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken6.jpg"><img class="size-full wp-image-2943 " style="border:0;" title="Ruecken6" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken6.jpg" alt="Ruecken6" width="108" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wirbelkörper bilden den Wirbelbogen, in dem das Rückenmark verläuft</p></div>
<p><em> </em>Die Wirbelkörper bilden den Wirbelbogen, in dem das Rückenmark verläuft. Es ist so nach allen Seiten geschützt. Zwischen den Wirbelbögen der einzelnen Etagen treten große Nerven aus, die zum Beispiel zum Bauch, zu Armen und Beinen ziehen. Man teilt das Rückenmark in Abschnitte oder Segmente ein, und zwar in ebenso viele, wie es Wirbelkörper gibt. Das Mark ist im Durchschnitt 45 cm lang, also deutlich kürzer als die Wirbelsäule. Dies liegt daran, dass ab dem vierten Schwangerschaftsmonat das Rückenmark deutlich langsamer wächst als die Wirbelkörper. Das bedeutet, dass nicht immer das entsprechende Segment auf Höhe des Wirbelkörpers liegt. Daher besteht das Rückenmark ab dem 2. Lendenwirbelkörper nur noch aus einzelnen Nervenfäden, die zu ihrem ursprünglich vorgesehenen Austrittspunkt ziehen. Diesen Teil des Rückenmarks nennt man &#8220;Cauda Equina&#8221; zu Deutsch: Pferdeschwanz.</p>
<p><strong>Schmerzen</strong></p>
<p>Über 75 Prozent aller Rückenschmerzen entstehen im Lendenbereich. Der obere Bereich der Wirbelsäule, die Hals-Nacken-Region, ist am zweithäufigsten von Schmerzen geplagt, etwa jeder vierte Rückenschmerz geht vom Nacken aus. Es gibt sehr viele verschiedene Ursachen für das Volksleiden Nummer 1: Entzündungen, Verletzungen, Durchblutungsstörungen oder Abnutzungserscheinungen können Rückenschmerzen auslösen. Manche Beschwerden beruhen auch auf falscher Haltung oder Schonhaltungen, zum Beispiel bei der Büroarbeit. Dabei muss die Fehlhaltung nicht einmal in der Nähe der Wirbelsäule liegen, unterschiedlich lange Beine etwa können zu Schmerzen führen. Die ganze Konstruktion steht in einem empfindlichen Gleichgewicht, so dass sich schon kleine Veränderungen negativ auswirken können: sogar ein Fehlbiss im Kiefergelenk kann Rückenbeschwerden auslösen. So zeigt sich immer wieder, dass Menschen wegen einer falsch eingepassten Zahnfüllung neben Schmerzen im Kiefergelenk sogar Rückenprobleme entwickeln können.</p>
<p>***</p>
<p>Lesen Sie auch:<br />
<a rel="bookmark" href="http://meineinternetwege.wordpress.com/2009/05/16/ruckenschmerzen-entlasten-sie-ihre-wirbelsaule-durch-traktion/" target="_blank"><strong>Rückenschmerzen? Entlasten Sie Ihre Wirbelsäule durch Traktion!</strong></a></p>
<p>***</p>
<p><strong>Rund um den Rücken</strong></p>
<p><strong>Zahlen und Fakten</strong></p>
<div id="attachment_2956" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_1.jpg"><img class="size-full wp-image-2956 " style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_1" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_1.jpg" alt="Ruecken_Hintergrund_1" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Zur Wirbelsäule gehören auch Muskeln und Bänder</p></div>
<p>24 Wirbel (mehr dazu s.u.), dazwischen Bandscheiben, Bänder, die alles zusammenhalten, und rundherum dicht bepackt mit Muskeln: Der menschliche Rücken ist ein Wunder an Beweglichkeit und Stabilität. Die raffinierte Konstruktion ermöglicht den Sieg über die Schwerkraft in Form von eigenständiger Bewegung. Und den wesentlichen Beitrag dazu leisten die Muskeln: Ohne sie würde das Rückgrat in sich zusammensacken. Ganze Muskelgruppen sichern die aufrechte Haltung: Nicht weniger als 150 Muskeln zählten Anatomen am Oberkörper des Menschen.</p>
<p><strong>Tiefenmuskeln arbeiten unauffällig</strong></p>
<div id="attachment_2957" class="wp-caption alignright" style="width: 154px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_2.jpg"><img class="size-full wp-image-2957 " style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_2" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_2.jpg" alt="Ruecken_Hintergrund_2" width="144" height="108" /></a><p class="wp-caption-text">Gespannt und gesichert wie der Mast eines Segelschiffs: Muskeln stützen die Wirbelsäule </p></div>
<p>Besonders wichtig für die Statik der Wirbelsäule sind Muskeln, die direkt an den Wirbeln ansetzen. Bei diesen Tiefenmuskeln arbeiten viele kleine Muskelstränge sowie zahlreiche Bänder und Bindegewebsschichten zusammen. Vergleichen kann man das mit einem Schiffsmast: Die Wirbelsäule ist mit Muskeln und Bändern gespannt wie der Mast auf einem Segelschiff.</p>
<div id="attachment_2958" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2958" style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_3" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_3.jpg?w=150" alt="Ruecken_Hintergrund_3" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Die Tiefenmuskeln gehören zu den Muskeln, die schon beim Embryo angelegt werden. Sie arbeiten unbewusst</p></div>
<p>Die Tiefenmuskeln sind am wichtigsten für die Haltung, arbeiten aber unbewusst und lassen sich nicht direkt ansteuern. Doch bei jeder Art von Bewegung trainiert man sie indirekt mit. Deshalb ist regelmäßige und vielseitige Bewegung so gut für den Rücken. Oberflächliche Muskelgruppen wie der große Schultermuskel (Trapezmuskel) liegen als Schicht darüber und dienen weniger der aufrechten Haltung als den bewussten Bewegungen – sie beugen, kippen, drehen den Oberkörper und heben Schultern und Arme. Die Oberflächenmuskeln lassen sich zwar gezielt trainieren, wie man am Rückenrelief eines gut trainierten Körpers und bei Bodybuildern sehen kann. Aber ohne die Tiefenmuskeln fehlt dem Rückgrat der Halt.</p>
<p><strong>Ein starker Bauch stützt den Rücken</strong></p>
<div id="attachment_2959" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_4.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2959" style="border:0;" title="Ruecken_Hintergrund_4" src="http://meineinternetwege.wordpress.com/files/2009/07/ruecken_hintergrund_4.jpg?w=150" alt="Ruecken_Hintergrund_4" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Sind die Bauchmuskeln trainiert, bleibt das Becken in Position. Das entlasten die Muskeln im Bereich der Lendenwirbelsäule</p></div>
<p>Doch nicht nur die Muskeln am Rücken sind wichtig. Bedeutsam für die Statik des Körpers sind auch die Bauchmuskeln. Sie bilden das Gegengewicht zu den Rückenmuskeln und halten das Becken in Position. Sind die Bauchmuskeln zu schwach, kippt das Becken nach vorne, ein Hohlkreuz entsteht. Das fördert die gefürchteten Kreuzschmerzen im Lendenbereich. Die geraden, vorderen und die schrägen Bauchmuskeln arbeiten mit den Rückenmuskeln ständig zusammen und sollten genau so stark sein wie der Rücken. Deshalb messen Rückentrainer auch die Stärke der Bauchmuskeln im Verhältnis zu ihren Partnern am Rücken. Bei vielen Menschen und besonders häufig bei Rückenpatienten sind die Bauchmuskeln zu schwach. Übergewicht mit Fettbauch forciert das Problem. Denn erstens zieht die Wampe mit ihrem Gewicht an der Wirbelsäule. Zweitens sind die Bauchmuskeln durch das Fett im Bauchraum überdehnt und schlecht in Form. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sind daher gut trainierte Bauchmuskeln ebenso wichtig wie starke Rückenmuskeln – und dass man nicht zu viel Gewicht auf die Wage bringen sollte, versteht sich für die Gesundheit ohnehin von selbst.</p>
<p><strong>Volkskrankheit Rückenschmerz</strong></p>
<p>Aber selbst starke Muskeln schützen nicht in jedem Fall vor Rückenschmerzen: In den Industriegesellschaften sind Rückenschmerzen inzwischen zur Epidemie geworden. Sie gehören zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche und Arbeitsunfähigkeit. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer, Menschen aus unteren Einkommensschichten wesentlich häufiger als Menschen mit höherem Einkommen, und Ältere mehr als Jüngere. In der Altersklasse der berufstätigen 35- bis 55-jährigen klagt fast jeder Dritte über Rückenschmerzen, die länger als drei Monate anhalten. Sogar die EU nimmt sich deswegen mit einem Rückenschmerz-Projekt des Problems an. Denn die Arbeitsausfälle wegen ungeklärter chronischer Kreuzschmerzen verursachen extrem hohe Kosten.</p>
<p><strong>„Größtes medizinisches Desaster“</strong></p>
<p>Dabei tappen die Experten aber weitgehend im Dunkeln, denn: „Symptome, Pathologie und radiologische Erscheinungen korrelieren kaum“, wie es in einem Bericht der Universität Greifswald und der Bertelsmann-Stiftung heißt. Im Klartext: Was an Knochen, Bandscheiben und Röntgenbild zu sehen ist, erklärt den Schmerz nicht. Viele Menschen haben abgenutzte Bandscheiben oder schiefe Wirbelsäulen, aber keine Schmerzen. Und viele haben keine auffälligen Befunde und leiden trotzdem chronisch am Rückenschmerz. Aber was tun? Sinnlose Operationen, teure Diagnosen, falsche Therapie – der Bertelsmann-Bericht zitiert Wissenschaftler mit der Aussage, der Umgang mit Rückenschmerzen sei „das größte medizinische Desaster des 20. Jahrhunderts“.</p>
<p><strong>Häufigkeit von Rückenschmerzen in Prozent</strong></p>
<table border="0" rules="all">
<tbody>
<tr>
<th>
<h6>Alter</h6>
</th>
<th>
<h6>Rückenschmerzen im<br />
letzten Jahr</h6>
</th>
<th>
<h6>Chronische<br />
Rückenschmerzen<br />
(länger als drei Monate)</h6>
</th>
</tr>
<tr>
<td colspan="3">Frauen</td>
</tr>
<tr>
<td>18 &#8211; 29</td>
<td style="text-align:center;">63,5</td>
<td style="text-align:center;">18,4</td>
</tr>
<tr>
<td>30 &#8211; 59</td>
<td style="text-align:center;">64,3</td>
<td style="text-align:center;">30,4</td>
</tr>
<tr>
<td>60 &#8211; 69</td>
<td style="text-align:center;">69,5</td>
<td style="text-align:center;">41,0</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3">Männer</td>
</tr>
<tr>
<td>18 &#8211; 29</td>
<td style="text-align:center;">53,3</td>
<td style="text-align:center;">10,5</td>
</tr>
<tr>
<td>30 &#8211; 59</td>
<td style="text-align:center;">59,0</td>
<td style="text-align:center;">23,6</td>
</tr>
<tr>
<td>60 &#8211; 69</td>
<td style="text-align:center;">61,3</td>
<td style="text-align:center;">35,1</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size:10px;">(Quelle: Robert Koch Institut, Telefonischer Gesundheitssurvey 2004)</span></p>
<p><strong>Abwarten &#8211; ohne Operation</strong></p>
<p>Was den Rücken schmerzen lässt, liegt nach Meinung von Experten überwiegend an mangelnder Bewegung und psycho-sozialen Faktoren. Bei der Diagnose achten die Ärzte daher auch auf die Lebenssituation des Patienten. Nach den europäischen Leitlinien für den Umgang mit unspezifischen Kreuzschmerzen gelten Probleme mit der Arbeit, große Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, Wunsch nach Verrentung sowie emotionale Probleme wie Depression, Angst, Stress und sozialer Rückzug als Risikofaktoren für chronische Schmerzen. Zunehmend rücken die Mediziner daher von Operationen ab: Gymnastik, Schmerzbehandlung, sanfte, regelmäßige Bewegung und Verbesserung der persönlichen Situation versprechen mehr Erfolg.</p>
<p><strong>Stichwörter</strong></p>
<p><strong>24 Wirbel</strong></p>
<p>Eigentlich besteht die Wirbelsäule aus mehr als 24 Wirbeln, denn korrekt ist es, die Wirbel des Steißbeins und des Kreuzbeins im unteren Becken dazu zu rechnen. Dann kommt man auf die Anzahl von 34 bis 35 Wirbeln. Doch die Wirbel an Kreuz- und Steißbein sind zusammengewachsen und bilden keine bewegliche Struktur wie im Bereich von Brust-, Hals- und Lendenwirbelsäule. Daher spricht man oft von 24 beweglichen Wirbeln und dem Kreuz- und Steißbein, die insgesamt die Wirbelsäule bilden.</p>
<p>***<br />
<a name="pd_a_1802547"></a><div class="PDS_Poll" id="PDI_container1802547" style="display:inline-block;"></div><script type="text/javascript" language="javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/1802547.js"></script>
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***</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[das leben ist hart und ungerecht :-/]]></title>
<link>http://leonhartner.wordpress.com/2009/06/15/das-leben-ist-hart-und-ungerecht/</link>
<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 19:32:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Leon Hartner</dc:creator>
<guid>http://leonhartner.wordpress.com/2009/06/15/das-leben-ist-hart-und-ungerecht/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;. kaum stellt man pünktlich zum Ende der Petition gegen die Internetsperre noch ein Referat ü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230;. kaum stellt man pünktlich zum Ende der Petition gegen die Internetsperre noch ein Referat ü]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wirbelsäule? Hab ich nicht!]]></title>
<link>http://badcomics.wordpress.com/2009/05/06/wirbelsaule-hab-ich-nicht/</link>
<pubDate>Wed, 06 May 2009 11:42:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Udo</dc:creator>
<guid>http://badcomics.wordpress.com/2009/05/06/wirbelsaule-hab-ich-nicht/</guid>
<description><![CDATA[  Ich musste echt dreimal hinschauen, um zu erkennen, dass der Cowboy im Vordergrund NICHT verkehrt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-157" title="western" src="http://badcomics.wordpress.com/files/2009/05/western.jpg" alt="western" width="400" height="564" /></p>
<p> </p>
<p>Ich musste echt dreimal hinschauen, um zu erkennen, dass der Cowboy im Vordergrund NICHT verkehrt herum auf dem Pferd sitzt, sondern &#8220;nur&#8221; ohne Wirbelsäule auf die Welt gekommen zu sein scheint&#8230;(armes Schwein!)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebensgroße Wirbelsäule mit Becken]]></title>
<link>http://anatomiemodelle.wordpress.com/2009/04/20/wirbelsaule-mit-becken/</link>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:35:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anatomiemodelle</dc:creator>
<guid>http://anatomiemodelle.wordpress.com/2009/04/20/wirbelsaule-mit-becken/</guid>
<description><![CDATA[Dieses Produkt hier kaufen!]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'>
<p>Dieses Produkt <a href="http://www.tenglong.eu/_py_Skelettmodelle-Wirbelsaeulen-Lebensgrosse-Wirbelsaeule-mit-Becken/a-348-24-59-0-0-0/" target="_blank">hier</a> kaufen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Witze von der Rheinfurt - Makrofauna. Reporter ohne Wirbelschwein]]></title>
<link>http://jakobswege.wordpress.com/2009/02/04/witze-von-der-rheinfurt-makrofauna-reporter-ohne-wirbelsaule/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 19:54:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>jakobswege</dc:creator>
<guid>http://jakobswege.wordpress.com/2009/02/04/witze-von-der-rheinfurt-makrofauna-reporter-ohne-wirbelsaule/</guid>
<description><![CDATA[&#8216;Zeilenschinder&#8217; bei MedienMoral. Kennen Sie ein sich schnell im Kreis drehendes kleines]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8216;Zeilenschinder&#8217; bei MedienMoral. Kennen Sie ein sich schnell im Kreis drehendes kleines schwäbisches Schwein? Nein? Das ist das Wirbel-Säule! <!--more--></p>
<p>Wie beim kleinsten Pub die Heroen der Vierten Gewalt im WAZ-Land umfallen, zeigt der Journalist &#8216;Z&#8230;&#8217; im Blog MedienMoral. Das Finale Grunz der Unwirsch als Systemausstieg: Makrofauna im WAZ-Land als Witz im Ruhrgebiet.</p>
<p>Liebe Grüße vom Hellweg-Jakobsweg-Trajekt, der Westerweiterung des Hellwegs.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ FRIEDE DEN MENSCHEN, DIE GUTEN WILLENS SIND]]></title>
<link>http://sahajayoga16.wordpress.com/2009/01/05/gedanken-zum-frieden/</link>
<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 15:32:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>draupadi16</dc:creator>
<guid>http://sahajayoga16.wordpress.com/2009/01/05/gedanken-zum-frieden/</guid>
<description><![CDATA[DANIEL Barenboim wurde 1942 in Buenos Aires geboren. Er zählt zu den bedeutendsten Pianisten und Dir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>DANIEL Barenboim wurde 1942 in Buenos Aires geboren. Er zählt zu den bedeutendsten Pianisten und Dirigenten der Gegenwart. Er ist ein politisch sehr aktiver Mensch. Daniel Barenboim hat die Staatsbürgerschaft von Argentinien, Israel, Spanien und Palästina.</p>
<p>Im September 2007 wurde er vom UN Generalsekretär Ban Ki Moon zum Friedensbotschafter der UNO ernannt.</p>
<p>Gemeinsam mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said gründete er 1999 das West-Eastern Divan Orchestra, bei dem junge Musiker aus Israel, Palästina, Ägypten, Libanon, Syrien, Jordanien und dem Iran miteinander musizieren:</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3056/2600096123_4de16a4c7b.jpg?v=0" alt="" width="500" height="333" />FLICKR-FOTO von globians.</p>
<p>Das Orchester, so Barenboim, sei aus der Überzeugung heraus entstanden, dass man erst durch Anerkennung der Logik der Position des Anderen, einen Konflikt lösen kann.</p>
<p><em><strong>DANIEL BARENBOIM </strong></em>dirigierte das 70. Neujahrskonzert in Wien.</p>
<p>Als ich Teile der Fernsehübertragung sah, spürte ich so eine starke Energie fliessen. Es ist so etwas Großartiges, etwas besonders Wohltuendes, das man fühlen kann, wenn die Kundalini-Energie erweckt ist.</p>
<p>Wir haben ein inneres Instrument entlang der Wirbelsäule eingebaut, das durch die Meditation immer effektiver wird. Je mehr unsere Ur-Energie die Kanäle und Nervenplexen durchfluten kann, umso präziser wird unsere Wahrnehmung  und umso intensiver wird unser LEBEN IN DER VIERTEN DIMENSION.</p>
<p>Sehr interessiert las ich dann das Interview in der Tageszeitung KURIER. Später kam die Idee zu diesem Blogartikel.</p>
<p>Im Interview nahm Herr Barenboim zum Nahostkonflikt zwischen Israel und den Hamas, Stellung.</p>
<p>Der Reporter, Herr Peter Jarolim, fragte:<em> Das Neujahrskonzert gilt auch als Konzert des Friedens. Die Situation im Nahen Osten aber ist mehr als beängstigend&#8230;</em></p>
<p><em>Herr Barenboim:&#8221;Ja. Das was zur Zeit im Gaza Streifen passiert, ist unfassbar schrecklich. Ich bin so traurig, dass die Politiker noch immer nicht verstanden haben, worum es geht. Sicher: Die Hamas muß aufhören, Raketen zu schiessen. Aber auch Israel muß endlich umdenken.<br />
</em></p>
<p style="text-align:center;">GEWALT IST KEINE LÖSUNG,</p>
<p style="text-align:center;">KRIEG IST KEINE LÖSUNG,</p>
<p style="text-align:center;">MORD IST KEINE LÖSUNG!</p>
<p>Das sollten gerade wir Juden nach dem Holocaust am besten wissen. Was bitte bringt es, jetzt die Hamas völlig zu zerstören zu wollen? Nichts. Denn ist das geschafft, kommt eine radikalere Nachfolgerorganisation, die wieder Rache will.&#8221;</p>
<p>Die Frage des Reporters:&#8221;<em>Und was ist der Ausweg?&#8221;</em></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>&#8220;BEIDE SEITEN SOLLTEN MITEINANDER LEBEN LERNEN. </strong></em></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>DIE ISRAELIS UND DIE PALÄSTINENSER.</strong></em></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>WIR MÜSSEN ENDLICH BEGREIFEN,</strong></em></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>DASS WIR ENTWEDER GEMEINSAM GESEGNET </strong></em></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>ODER GEGENEINANDER ZUM UNTERGANG VERDAMMT SIND!&#8221;</strong></em></p>
<p>Herr Jarolim:&#8221;<em>Glauben sie, dass die Musik da helfen kann? Immerhin haben Sie mit ihrem Orchester Pionierarbeit bei der Verständigung geleistet.&#8221;</em></p>
<p>Herr Barenboim:<em>&#8220;Die Musik und helfen? Ich denke, die Musik kann zwei Funktionen haben:</em></p>
<ol>
<li><em>Sie kann als reine Flucht vor der Realität dienen. Sonst hätte es ja Monster wie Hitler oder Stalin nicht gegeben.</em></li>
<li><em>Oder man hört zu. Das ist wie bei einem Orchester. Da erwarte ich auch von  jedem Musiker die eigene Bestleistung. Und ich erwarte, dass jeder Musiker auf die anderen hört. Vielleicht sollte man die Politiker dazu zwingen, diese ideale Orchestersituation auch einmal real durchzuspielen&#8230;<br />
</em></li>
</ol>
<p><em><strong><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/77/170207937_7e830a08a7.jpg?v=0" alt="" width="500" height="332" />FLICKR-FOTO von &#8220;Gary&#8221;.</strong></em></p>
<p><em></em><em><strong>Berliner Morgenpost-5.01.09:</strong></em></p>
<p><em><strong>DANIEL BARENBOIM </strong></em>sagt am 30.12.09 zum Nahostkonflikt unter Anderem: &#8220;Gewalt und militärische Bestrebungen können für dieses menschliche Problem nie eine Lösung bringen. Das ist, wie wenn man eine Krankheit im Fuß hat und Medizin für das Ohr nimmt.&#8221;</p>
<p><strong><em>Die Frankfurter Allgemeine Zeitung </em></strong>schreibt am 01.01.09 die Wünsche des Herrn Barenboim:</p>
<p><em>&#8220;Ich wünsche mir, daß im Jahr 2009 die berühmte Klugheit wieder zurückkehrt, die den Juden immer zugeschrieben wird.</em></p>
<p><em>Ich wünsche mir salomonische Weisheit für die Politiker in Israel, die sie zu der Einsicht bringt, daß Palästinenser und Israelis die gleichen Rechte haben.</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>****</em></p>
<p>Aus &#8220;DIE BUNTE ZEITUNG&#8221; 12.2008:</p>
<p>Herr Di-Tutu Bukasa interviewt Herrn Stefan Schennach, Bundesrat von den GRÜNEN Österreichs:</p>
<p>&#8220;Was ist die Grüne Position zum Konflikt Israel-Palästina?&#8221;</p>
<p>Hr.Schennach:</p>
<p style="text-align:center;">&#8220;<strong><em>ALLE GROSSEN MONOTHEISTISCHEN RELIGIONEN </em></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><em>HABEN DORT IHR HERZ.</em></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><em>Ich glaube, wir müssen zuallererst Jerusalem zu einer internationalen Stadt machen, die nicht in die Kontrolle der einen oder anderen liegt.</em></strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong><em>Jerusalem gehört Allen.</em></strong><img class="aligncenter" src="http://farm1.static.flickr.com/150/433062900_fd0b8c99da.jpg?v=0" alt="" width="336" height="500" /></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>GEBET FÜR DEN FRIEDEN IN JERUSALEM</strong></em></p>
<p style="text-align:center;"><em>In den Mauerritzen stecken Briefe an Gott<br />
</em></p>
<p>FLICKR-FOTO von Aaron Mich.</p>
<p style="text-align:center;">****</p>
<p>Aus dem KURIER vom 19.01.2009: Der Antisemitismusforscher Max Gottschlich sagte:</p>
<p>&#8220;Ich vermisse den Aufschrei der Christen und der Kirchen, wenn die Hamas oder das Iraner Regime nicht aufhören zu fordern, dass Israel vernichtet werden müsse und täglich Raketen auf Israel abgefeuert werden.</p>
<p>Papst Johannes Paul hat gesagt, das Judentum gehöre zum Innersten des Christentums.</p>
<p style="text-align:center;">Jesus war Jude, seine Mutter war Jüdin, sein Vater war Jude, seine Gefolgschaft waren Juden, sein Beten war jüdisch und seine Lehre ist jüdisch. Alles am Christentum ist eigentlich jüdisch.</p>
<p style="text-align:center;">Man könnte sagen, Gott hat sich in einem Juden ein menschliches Antlitz gegeben.&#8221;</p>
<p><em><strong>Max Gottschlich </strong>ist 60 Jahre alt, er wirkt seit 1983 als Uni-Professor für Publizistik in Wien. Schwerpunkt seiner Lehre ist Ethik. Er ist tiefreligiöser Katholik mit jüdischen Vorfahren. Sein jüngstes Buch &#8220;Versöhnung&#8221; trägt daher autobiographische Züge.<br />
</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>****<br />
</em></p>
<p><em>KURIER, 1.05.2009: Der weltberühmte Dirigent, Pianist und Friedensinitiator <strong>DANIEL BARENBOIM</strong> wurde am 30.04.09 mit der Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ausgezeichnet.</em></p>
<p><em>Barenboim hatte am 26.04.1966 erstmals im Musikverein gastiert. Seit damals gab er mehr als 100 Konzerte als Dirigent oder Pianist im ehrwürdigen Haus in der Bösendorferstraße.</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>****</em></p>
<p><em>Am 4.06.09 hielt US-Präsident BARACK OBAMA seine Grundsatzrede in der Universität Kairo. Ein Auszug:</em></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>&#8220;Ich bin ein Christ, aber mein Vater stammte aus einer kenianischen Familie mit vielen Generationen von Muslimen. Als Bub verbrachte ich einige Jahre in Indonesien und ich hörte den Ruf der Muezzins bei Tagesanbruch und in der Dämmerung&#8230;&#8230;. Es ist unsere Pflicht, auf den Tag hinzuarbeiten, an dem Jerusalem eine sichere und dauerhafte Heimat für JUDEN,CHRISTEN und MUSLIME ist und ein Ort, wo alle Kinder Abrahams friedlich miteinander leben.&#8221;<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align:center;"><em><strong>****<br />
</strong></em></p>
<p>Draupadi.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Na dann, frohe Weihnachten...]]></title>
<link>http://kouryuchan.wordpress.com/2008/12/15/na-dann-frohe-weihnachten/</link>
<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 18:52:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>kouryuchan</dc:creator>
<guid>http://kouryuchan.wordpress.com/2008/12/15/na-dann-frohe-weihnachten/</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich heute über den Weihnachtsbaum schreiben, den Guradono und ich heute fertig ges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Eigentlich wollte ich heute über den Weihnachtsbaum schreiben, den Guradono und ich heute fertig ges]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Somatic Balancing]]></title>
<link>http://naturheilverfahren.wordpress.com/2008/11/04/somatic-balancing/</link>
<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 10:50:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tina</dc:creator>
<guid>http://naturheilverfahren.wordpress.com/2008/11/04/somatic-balancing/</guid>
<description><![CDATA[Heute ein Interview mit einer Seite,  die sich mit der Wirbelsäule befasst: Stellen Sie bitte Ihre I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--><br />
<span style="font-size:12pt;font-family:&#34;" lang="DE"> </span></p>
<p>Heute ein Interview mit einer Seite,  die sich mit der Wirbelsäule befasst:</p>
<p><a href="http://naturheilverfahren.files.wordpress.com/2008/11/svetlanhplakatprint.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-547" title="svetlanhplakatprint" src="http://naturheilverfahren.wordpress.com/files/2008/11/svetlanhplakatprint.jpg?w=212" alt="svetlanhplakatprint" width="212" height="300" /></a></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;" lang="DE"><strong>Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!</strong><br />
Somatic Balancing ist eine sanfte Methode die Wirbelsäule wieder ins<br />
Gleichgewicht zu bringen. Unter </span><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;"><a href="http://www.somaticbalancing.at/" target="_blank"><span lang="DE">www.somaticbalancing.at</span></a></span><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;" lang="DE"> findet man viele<br />
Informationen zu dieser Körperarbeit sowie zu Lomi Lomi Nui und Massage mit<br />
Tibetischen klangschalen.</span></p>
<p><strong>Was war der größte Erfolg Ihrer Internetseite?</strong><br />
Der größte Erfolg meiner Internetseite <span style="font-size:12pt;font-family:&#34;"><a href="http://www.somaticbalancing.at/" target="_blank"><span lang="DE">www.somaticbalancing.at</span></a></span><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;" lang="DE"> sind die<br />
vielen Klienten, die ich damit anspreche.</span></p>
<p><strong>Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?</strong><br />
Die Benutzer meiner Website sind Menschen, die sich Gedanken um ihre<br />
Gesundheit machen. Menschen, die auf der Suche nach Alternativmethoden für<br />
ihren Bewegungsapparat sind.</p>
<p><strong>Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?</strong><br />
Das Ziel der Website war und ist es, möglichst viele Menschen via Internet<br />
auf Somatic Balancing aufmerksam zu machen.<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[KrummGeradeKrummGeradeKrumm...]]></title>
<link>http://dieschoenheitderchance.wordpress.com/2008/10/15/krummgeradekrummgeradekrumm/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 20:58:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Little James</dc:creator>
<guid>http://dieschoenheitderchance.wordpress.com/2008/10/15/krummgeradekrummgeradekrumm/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;Gerade. Mein Arbeitgeber bietet uns derzeit eine Rückenschule an. &#8220;Gutes Angebot&#8221;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;Gerade. </p>
<p>Mein Arbeitgeber bietet uns derzeit eine Rückenschule an. &#8220;Gutes Angebot&#8221; denke ich mir, umsonst ist es für uns Angestellte auch und mein Rücken kann mich derzeit auch nicht wirklich entzücken. Sprich: der Nacken ist eigentlich fast immer verspannt und es knirscht und knackt schon ganz fabelhaft im Gebälk. Und das in meinem zarten Alter. </p>
<p>Ich merke ja auch selbst, dass ich oft im Stuhl hänge wie ein alter Kartoffelsack. Bemerke ich das, so richte ich mich schon auf. Aber das ist sicherlich verbesserungswürdig. Also bin ich heute frohen Mutes nach der Arbeit zu dem Kurs geschlappt. Obwohl das Angebot kostenlos ist, sind wir ein recht überschaubarer Kreis, aber vielleicht ist das auch gar nicht schlecht, da kann man sich besser auf die Einzelnen konzentrieren. </p>
<p>Acht Einheiten sind angesetzt, ungefähr eine Stunde dauern die jeweils. Heute begann alles mit ein bisschen Theorie über den Aufbau der Wirbelsäule und was wir alles damit anstellen können. Die muss ja tatsächlich so einiges aushalten und machen. Ohne sie würden wir alle wie Roboter durch die Gegend staksen, könnten uns weder bücken noch zur Seite drehen. Die Leiterin berichtete uns auch von Bandscheibenvorfällen, verkümmerten Bauchmuskeln und was man sonst noch alles seinem Rücken antun kann. Nach ungefähr dreißig Minuten fing ich an, mich selbst für meine Körperhaltung zu schämen. Was tue ich mir da jeden Tag an? Weitere zehn Minuten wollte ich mich fast erschießen. Krummbuckelig saß die Trainerin im Stuhl. &#8220;So sitzt man ja schnell mal&#8230;naja, ich übertreibe jetzt zwar&#8230;&#8221; Tat sie gar nicht. Ich konnte mich genau vor meinem geistigen Auge sehen. Glücklicherweise ging es den anderen Kursteilnehmern aber ähnlich. </p>
<p>Am Ende lernten wir noch, wie wir ordentlich und aufrecht sitzen, dass man dabei schnell übers Ziel hinausschießt und ins Hohlkreuz gerät und auch, dass man gar nicht dauerhaft so sitzen kann und soll. Die Abwechslung macht es eben. Nur: krumm sitzen können wir schon alle. Jetzt lernen wir auch, dass es aufrecht geht. Hoffentlich. </p>
<p>Sieben Stunden liegen noch vor uns. Wir werden lernen, wie wir möglichst entlastend sitzen, bücken und heben sollen. Wir wir Muskeln entspannen und aufbauen können und was man alles im Alltag machen kann, um möglichst keine Rückenschmerzen zu bekommen. Und die Trainerin macht einen netten, freundlichen Eindruck und sagt, sie beantwortet auch nach dem Kurs noch alle Fragen. </p>
<p>Schaden wird es auf jeden Fall nicht. Das ist sicherlich eine gute Sache. Ich hoffe, mir selbst hilft es auch dauerhaft und ich werde noch eine Weile aufrecht durchs Leben laufen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sport = Mord?]]></title>
<link>http://ernestinas.wordpress.com/2008/08/13/sport-mord/</link>
<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 12:29:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>ernestina</dc:creator>
<guid>http://ernestinas.wordpress.com/2008/08/13/sport-mord/</guid>
<description><![CDATA[Im gestrigen Wirbelsäulenkurs machte es plötzlich &#8220;knack&#8221; in meinem Rücken, und für die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im gestrigen Wirbelsäulenkurs machte es plötzlich <em>&#8220;knack&#8221;</em> in meinem Rücken, und für die letzte Dreiviertelstunde wurde ich auch hier von den Rentnern outperformed. Den Resttag verbrachte ich herumliegend, zwischenzeitlich Voltaren schmierend.</p>
<p>Heute kann ich zumindest wieder sitzen; fürchte aber, Yoga morgen früh muss ausfallen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
