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	<title>wolf-haas &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/wolf-haas/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wolf-haas"</description>
	<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:03:04 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Wolf Haas - Das Wetter vor 15 Jahren]]></title>
<link>http://opheliapfauenfeder.wordpress.com/2009/11/29/wolf-haas-das-wetter-vor-15-jahren/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:59:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ophelia Pfauenfeder</dc:creator>
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<description><![CDATA[Facts: Autor: Wolf Haas Übersetung: Deutsch ist Originalsprache Titel: Das Wetter vor 15 Jahren Verl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>
<p><strong>Facts:<br />
</strong>Autor: Wolf Haas<br />
Übersetung: Deutsch ist Originalsprache<br />
Titel: Das Wetter vor 15 Jahren<br />
Verlag: Hoffmann und Campe<br />
Genre: Roman<br />
Jahr: 2006 (3. Auflage)<br />
Erstes / Letztes Wort: Literaturbeilage / Ba.</p>
<p><strong>Inhalt:<br />
</strong>Dieses Buch ist anders. Lasst euch das gerade von Anfang an gesagt sein. Aufgebaut ist es in Interviewform (was mich etwas an <em>Gut gegen Nordwind</em> von Daniel Glattauer erinnert hat) und zwar zwischen Literaturbeilage und Herrn Wolf Haas: Die beiden sprechen über das Buch, welches den Titel<em> Das Wetter vor 15 Jahren</em> trägt. Man erfährt also durch das Interview, wie das Buch, welches man ja eigentlich liest aufgebaut ist, um was es sich dreht, wie der Autor jenes Problem löst und jenes vergisst aufzulösen. &#8220;Das Buch im Buch&#8221; handelt von Herrn Kovalski, welcher bei <em>Wetten dass&#8230;?</em> aufegtreten ist und dort das Wetter von 15 Jahren im Ferienort seiner Jugend auswendig aufsagt. Diese Wetterdaten sammelte er, weil er dort seine erste grosse Liebe kennengelernt hatte, sie aber schlagartig verlassen musste. Mehr sei hier auch nicht verraten, um die Lesefreude nicht zu gefährden.</p>
<p><strong>Bewertung Text:<br />
</strong>Einfach grossartig! Ich habe es wirklich genossen, dieses Buch zu lesen, nur schon wegen dieser einmaligen Idee, das eigentliche Buch durch ein Interview darüber zu erzählen. Der Humor darin wird wohl nicht für jedermann sein, aber ich glaube, nur schon auf der ersten Seite habe ich noch nie so oft gelacht. Interessant finde ich, wie Wolf Haas die Spannung hält, obwohl &#8220;die Literaturbeilage&#8221; und er selbst manchmal schon ziemlich früh etwas vom Ende verraten. Und doch kommt es dann anders, als man gedacht hat, das ist ganz grosse Klasse! Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass es für andere teilweise etwas langatmig wirken könnte, vielleicht auch etwas theoretisch, wenn sich Literaturbeilage und Autor in stilistischen Fragen auslassen; Mich persönlich hat das jedoch nicht gestört.<br />
Kurz und Bündig: Die Spannung war da, der Humor auch und am Ende kam alles anders.</p>
<p><strong>Bewertung Cover / Gestaltung:<br />
</strong>Auf den ersten Blick wirkt das Cover aufgeräumt und klar. Die Luftmatratze hat schon einen gewissen Charme: Erstens fragt man sich, was das für ein Buch wohl sei, welches eine Luftmatratze und sonst einfach nichts auf dem Cover hat und zeitens lässt es mich einfach immer lächeln, da das schon etwas merkwürdig ist, nicht wahr? Ich mag die klare Gestaltung und es passt einfach auch zum Buch.<br />
Was ich also wirklich ausserordentlich genial finde, ist der &#8220;Buchrückseitetext&#8221;. Es ist nur ein kurzer Satz und doch macht gerade dieser Satz einem Lust auf das Buch. Die leere Luftmatratze auf der Rückseite ist ebenfalls originell.<br />
Alles in allem mag ich die Aufmachung des Buches, das klare, vielleicht auch schon reduzierte passt hervorragend zum Buch selbst.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>sehr empfehlenswert</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Hader Trilogie - "Ah ge da Brenner."]]></title>
<link>http://cosmopolshop.wordpress.com/2009/11/11/die-hader-trilogie-ah-ge-da-brenner/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 14:39:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>gilbert@cosmopol</dc:creator>
<guid>http://cosmopolshop.wordpress.com/2009/11/11/die-hader-trilogie-ah-ge-da-brenner/</guid>
<description><![CDATA[Schwarzer Humor im Bereich Film ist nicht jedermanns Sache. Und dann auch noch aus Österreich. Doch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><img class="size-medium wp-image-397 alignleft" title="hader trilogie" src="http://cosmopolshop.wordpress.com/files/2009/11/hader-trilogie.jpg?w=300" alt="hader trilogie" width="176" height="131" />Schwarzer Humor im Bereich Film ist nicht jedermanns Sache. Und dann auch noch aus Österreich. Doch &#8211; sagt <a href="http://www.cosmopol-shop.com" target="_blank">cosmopol</a> &#8211; keiner bedient dieses Genre im deutschsprachigen Raum so überzeugend wie das Team um Herrn Hader. Die <a href="http://cosmopolshop.wordpress.com/2009/10/13/alpengluhen/" target="_self">Alpenregion</a> wird im Bereich Medien bzw. Film durch die Trilogie des Privatdetektiven Brenner, gespielt durch Josef Hader, blendend vertreten. Mit den bisherigen Teilen „Komm süßer Tod“, „Silentium“ und dem zuletzt erschienen „Knochenmann“ wurden die Bücher des Schriftstellers Wolf Haas auf ihre eigen Art und Weise verfilmt &#8211; großartig.</p>
<p>Den Passenden Trailer gibt es <a href="http://www.knochenmann-derfilm.de/trailer.html" target="_blank">hier</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Brenner und der liebe Gott. Krimi von Wolf Haas ]]></title>
<link>http://krimitime.wordpress.com/2009/11/07/wolf-haas/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 13:02:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>krimitime</dc:creator>
<guid>http://krimitime.wordpress.com/2009/11/07/wolf-haas/</guid>
<description><![CDATA[Wolf Haas &#8220;Der Brenner und der liebe Gott&#8221; Simon Brenner, einer der eigenwilligsten Krim]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Wolf Haas<br />
&#8220;Der Brenner und der liebe Gott&#8221;</strong></p>
<p>Simon Brenner, einer der eigenwilligsten Kriminalfalllöser im deutschsprachigen Raum, ist wieder zurück. Und <strong>obwohl er als Chauffeur als einer Tankstelle Pause macht, rast er unversehens in einen Fall, der sieben Begräbnisse nach sich zieht</strong>. <em>Quelle</em>: hr-online.de</p>
<p><strong>Nach dem Sensationserfolg »Das Wetter vor 15 Jahre« ein neuer Brenner-Roman von Wolf Haas</strong>: Der Brenner, Expolizist und Exdetektiv, hat endlich einen guten Job gefunden. Noch nie im Leben hat er sich so wohlgefühlt. Aber es wäre nicht der Brenner, wenn es lange dauern würde, bis wieder was passiert. So sorgt eine Tafel Schokolade für eine Kettenreaktion, an deren Ende sieben Begräbnisse stehen&#8230;</p>
<p><strong>Wolf Haas</strong> wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Seine Krimis mit Privatdetektiv Brenner erhielten den Deutschen Krimipreis, den Burgdorfer Krimipreis sowie den Literaturpreis der Stadt Wien und wurden mit großem Erfolg fürs Kino verfilmt (zuletzt »Der Knochenmann«). 2006 erschien sein Roman »Das Wetter vor 15 Jahren«, der mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Wolf Haas lebt in Wien.</p>
<p><strong><a title="Medien Online Versand" href="http://erlebnis-scout.de/2009/11/06/medien-online-versandhandel/" target="_blank">Medien Online</a></strong>. Eine Übersicht. Bücher, Hörbücher, DVDs &#38; mehr</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Knochenmann - The Bone Man]]></title>
<link>http://dominicambrose.wordpress.com/2009/11/02/der-knochenmann-the-bone-man/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 13:21:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>dominicambrose</dc:creator>
<guid>http://dominicambrose.wordpress.com/2009/11/02/der-knochenmann-the-bone-man/</guid>
<description><![CDATA[More dead bodies from Austria. The Bone Man directed by Wolfgang Murnberger and based on the novel b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[More dead bodies from Austria. The Bone Man directed by Wolfgang Murnberger and based on the novel b]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angriff der "Abgreiferin"]]></title>
<link>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/10/19/angriff-der-abgreiferin/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 09:54:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dünenwanderer</dc:creator>
<guid>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/10/19/angriff-der-abgreiferin/</guid>
<description><![CDATA[Ich freu mich schon. &#8220;Und, was hast Du abgegriffen?&#8221;, wird sie fragen. Fröhlich, gut gel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich freu mich schon. &#8220;Und, was hast Du abgegriffen?&#8221;, wird sie fragen. Fröhlich, gut gel]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wolf Haas: "Der Brenner und der liebe Gott"]]></title>
<link>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/09/25/wolf-haas-der-brenner-und-der-liebe-gott/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 08:25:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dünenwanderer</dc:creator>
<guid>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/09/25/wolf-haas-der-brenner-und-der-liebe-gott/</guid>
<description><![CDATA[Ob Du&#8217;s glaubst oder nicht, so eine Tafel Schokolade kann verhängsnisvoll sein. Fürs Leben an ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ob Du&#8217;s glaubst oder nicht, so eine Tafel Schokolade kann verhängsnisvoll sein. Fürs Leben an ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lese-Dilemma]]></title>
<link>http://sophiewollner.wordpress.com/2009/09/16/lese-dilemma/</link>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 16:38:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>sophiewollner</dc:creator>
<guid>http://sophiewollner.wordpress.com/2009/09/16/lese-dilemma/</guid>
<description><![CDATA[Soll ich den neuen Wolf Haas lesen? Eigentlich habe ich mir schön während &#8220;Das ewige Leben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Soll ich den neuen Wolf Haas lesen? Eigentlich habe ich mir schön während &#8220;Das ewige Leben&#8221; gedacht: die Sprache à la <em>Jetzt ist schon wieder was passiert </em>und die Brenner-Romane überhaupt<em> </em>haben sich mittlerweile erschöpft &#8211; und deshalb das Buch weggelegt (mittendrin). Dieser &#8220;Ausrutscher&#8221; hat 2003 eine fatale Abwärtsspirale eingeleitet: Bücher (freiwillig ausgesuchte und nicht die fürs Studium)  mittendrin wegzulegen war plötzlich kein Tabu mehr und heute, sechs Jahre später fühle ich mich richtig schlecht, wenn ich ein neues Buch kaufe, weil ich so viele angefangene zu Hause stehen habe.</p>
<p>Darüber, wie Bücher-mittendrin-Weglegen zu beurteilen ist, scheiden sich die Geister. Die einen finden, es ist ein No-Go und ein Zeichen von Schwäche &#8211; das Buch ist nämlich als Herausforderung zu sehen und wer sie nicht bewältigt, hat schon verloren. Oder sie sind einfach genügsam und halten durch.<br />
Die anderen sehen kein Problem darin, mal in das eine, mal in das andere reinzulesen und sie dann wieder im Regal zu betrachten &#8211; diese Menschen stehen nämlich drüber. Erst unlängst habe ich gelesen, dass ein amerikanischer Wirtschaftswissenschafter versucht, dieses Buch-Weglegen zu mainstreamen: er steht nämlich dazu, dass er ein Buch einfach weglegt, wenn es ihm nicht gefällt oder ihn nicht mitreißt. Er steht eben drüber.</p>
<p>Ich bemühe mich intensiv, drüber zu stehen, schaff es aber leider nicht und bin deshalb irgendwo zwischen den Fronten: Immer wieder lege ich alle noch nicht fertig gelesenen Bücher auf einen Stapel, denke darüber nach, mein Regal danach zu ordnen und diese Altlasten als Herausforderer endlich zu besiegen. Dann wiederum lege ich sie aktiv und bewusst weg, stelle sie ins Regal (alpahbetisch, zwischen die gelesenen Bücher) und versuche sie zu vergessen. Und irgendwann holen sie mich immer wieder ein und ich werde zur Drama-Queen  der theoretischen  Lese-Überlegungen. Und anstatt zu lesen blogge ich. Gute Voraussetzungen für meine Diplomarbeit.</p>
<p>Vielleicht sollte ich einfach dort ansetzen, wo alles angefangen hat und den neuen Wolf Haas lesen und hoffen, dass mit Beendigung von &#8220;Der Brenner und der liebe Gott&#8221; die Lese-Ausdauer wieder einsetzt. Mal sehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pünktlich und kurz]]></title>
<link>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/09/16/punktlich-und-kurz/</link>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 08:20:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dünenwanderer</dc:creator>
<guid>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/09/16/punktlich-und-kurz/</guid>
<description><![CDATA[Norbert Scheuers &#8220;Überm Rauschen&#8221;, Herta Müllers &#8220;Atemschaukel&#8221;, &#8220;Lich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Norbert Scheuers &#8220;Überm Rauschen&#8221;, Herta Müllers &#8220;Atemschaukel&#8221;, &#8220;Lich]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jury nominiert 20 Romane für Deutschen Buchpreis 2009]]></title>
<link>http://krimitime.wordpress.com/2009/09/10/buchpreis-2009/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 10:51:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>krimitime</dc:creator>
<guid>http://krimitime.wordpress.com/2009/09/10/buchpreis-2009/</guid>
<description><![CDATA[Die erste Auswahl ist getroffen: Die Jury hat entschieden, wer in die engere Wahl für den Deutschen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Die erste Auswahl ist getroffen</em>: Die Jury hat entschieden, wer in die engere Wahl für den Deutschen Buchpreis 2009 kommt. „Eins leistet der Deutsche Buchpreis jedes Jahr: <strong>Er zeigt, wie hoch der Standard der deutschsprachigen Literatur ist</strong>, wie viele handwerklich und intellektuell gute Bücher geschrieben werden und vor allem: dass keine einheitlich leitende Idee von guter Literatur hinter all dem steckt, sondern dass sich eine große gehaltvolle Vielfalt darbietet“, sagt Jurysprecher Hubert Winkels, Literaturredakteur beim Deutschlandfunk.</p>
<p>„<strong>Auch viele jüngere Autorinnen und Autoren haben uns diesmal überzeugt</strong>. Wir hätten ein ,Schattenkabinett’ von rund zwanzig weiteren sehr bemerkenswerten und auszeichnungswürdigen Romanen erstellen können. Das ist viel für einen Jahrgang. Das ist ein schönes und gutes Zeichen“, so Winkels.</p>
<p><em>In den letzten fünf Monaten wurden von den sieben Jurymitgliedern 154 Titel gesichtet, die zwischen dem 1. Oktober 2008 und dem 16. September 2009 erschienen sind oder noch erscheinen.</em></p>
<p><strong>Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):</strong></p>
<p>• Sibylle Berg: <strong>Der Mann schläft</strong> (Hanser, August 2009)<br />
Eine Frau liebt einen Mann, weil der die Frau liebt. Was kann man sich Besseres wünschen in einer Welt, in der die Liebe nur noch ein Marketinginstrument ist&#8230;<br />
• Mirko Bonné: <strong>Wie wir verschwinden</strong> (Schöffling &#38; Co., Februar 2009)<br />
Mirko Bonné erzählt eine große Geschichte der Erinnerung: Raymond, Witwer mit zwei so lebhaften wie eigensinnigen Töchtern, erhält nach Jahrzehnten des Schweigens einen Brief&#8230;</p>
<div id="attachment_774" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-774" title="Das Leben der Wünsche" src="http://krimitime.wordpress.com/files/2009/09/das-leben-der-wunsche.jpg" alt="Das Leben der Wünsche " width="240" height="240" /><p class="wp-caption-text">Das Leben der Wünsche </p></div>
<p>• Thomas Glavinic: <strong>Das Leben der Wünsche</strong> (Hanser, August 2009)<br />
Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten. So ergeht es Jonas&#8230;<br />
• Wolf Haas: <strong>Der Brenner und der liebe Gott</strong> (Hoffmann und Campe, August 2009)<br />
Ob du es glaubst oder nicht. Der Brenner ist wieder da. Ein Comeback, wie es noch keines gab. Der Brenner, Expolizist und Exdetektiv, hat endlich einen guten Job gefunden&#8230;<br />
• Ernst-Wilhelm Händler: <strong>Welt aus Glas</strong> (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2009)<br />
Ob du es glaubst oder nicht. Der Brenner ist wieder da. Ein Comeback, wie es noch keines gab. Der Brenner, Expolizist und Exdetektiv, hat endlich einen guten Job gefunden&#8230;<br />
• Anna-Katharina Hahn: <strong>Kürzere Tage</strong> (Suhrkamp, März 2009)<br />
Marco wohnt im Hochhaus an der Hauptstraße. Von hier ist es nicht weit bis zum Olgaeck, und dahinter liegt die Constantinstraße mit den Altbauten. Hier wohnen die Aufsteiger&#8230;<br />
• Reinhard Jirgl: <strong>Die Stille</strong> (Hanser, März 2009)<br />
Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls &#8220;Die Stille&#8221; ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland&#8230;<br />
• Brigitte Kronauer: <strong>Zwei schwarze Jäger</strong> (Klett-Cotta, August 2009)<br />
Wie in einem Treppenhaus kreuzen sich in diesem Buch die Geschichten und Erinnerungen. Alles scheint der Vorstellungskraft der Schriftstellerin Rita Palka zu entspringen&#8230;<br />
• Rainer Merkel: <strong>Lichtjahre entfernt</strong> (S. Fischer, März 2009)<br />
Der Familientherapeut Thomas Kaszinski wird vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt. Er muss sein Leben in Ordnung bringen. Auf einer Reise nach New York trifft er seine langjährige Freundin&#8230;<br />
• Terézia Mora: <strong>Der einzige Mann auf dem Kontinent</strong> (Luchterhand, August 2009)<br />
Darius Kopp, Anfang vierzig, verheiratet und einziger Vertreter einer US-amerikanischen Firma für drahtlose Netzwerke, sieht sich als Gewinner der neuen Zeit&#8230;<br />
• Herta Müller: <strong>Atemschaukel</strong> (Hanser, August 2009)<br />
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. &#8220;Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte&#8230;<br />
• Angelika Overath: <strong>Flughafenfische</strong> (Luchterhand, Mai 2009)<br />
Die Photographin Elis muss auf der Durchreise von einem Auftrag in Asien einige Stunden in einem Großflughafen verbringen. Sie ist erschöpft und während sie durch die hell erleuchteten Hallen treibt&#8230;<br />
• Norbert Scheuer: <strong>Überm Rauschen</strong> (C. H. Beck, Juni 2009)<br />
Einst sind der Vater und die Brüder gemeinsam fischen gegangen, das Rauschen des Wehrs hinter der Gaststätte in der Eifel, in der sie gelebt haben&#8230;<br />
• Kathrin Schmidt: <strong>Du stirbst nicht</strong> (Kiepenheuer &#38; Witsch, Februar 2009)<br />
Helene Wesendahl weiß nicht, wie ihr geschieht: Sie findet sich im Krankenhaus wieder, ohne Kontrolle über ihren Körper, sprachlos, mit Erinnerungslücken&#8230;<br />
• Clemens J. Setz: <strong>Die Frequenzen</strong> (Residenz, Februar 2009)<br />
Walter und Alexander waren Freunde, als sie noch Kinder waren – nun kreuzen sich ihre Wege wieder. Walter ist der Sohn eines Architekten mit Einfluss&#8230;<br />
• Peter Stamm: <strong>Sieben Jahre</strong> (S. Fischer, August 2009)<br />
Ein Mann zwischen zwei Frauen, die eine ist begehrenswert, bei der anderen ist er frei. Peter Stamm erzählt von der Zumutung des Glücks, geliebt zu werden&#8230;<br />
• Thomas Stangl: <strong>Was kommt</strong> (Droschl, Januar 2009)<br />
Emilia, 17, lernen wir im Sommer 1937 kennen, am Vorabend der historischen Katastrophe. Andreas, den Pubertierenden, vierzig Jahre später, Ende der 70er Jahre&#8230;<br />
• Stephan Thome: <strong>Grenzgang</strong> (Suhrkamp, August 2009)<br />
Alle sieben Jahre steht Bergenstadt kopf: Man feiert Grenzgang, das traditionelle dreitägige Volksfest, und dabei werden nicht nur die Gemeindegrenzen abgeschritten&#8230;<br />
• David Wagner: <strong>Vier Äpfel</strong> (Rowohlt, September 2009)<br />
Mit vier Äpfeln fängt alles an. Ein Mann erlebt an der Obst- und Gemüsewaage seines Supermarkts einen magischen Moment: Die Leuchtanzeige zeigt 1-0-0-0. Vier Äpfel&#8230;<br />
• Norbert Zähringer: <strong>Einer von vielen</strong> (Rowohlt, Juli 2009)<br />
Mit einem Beben, einer Erschütterung fängt alles an, am 1. September 1923, mitten in der Mojave-Wüste. Mitten in diesem Chaos wird Edison Frimm geboren. Am selben Tag kommt in einem Berliner Mietshaus&#8230;</p>
<p><strong>Auszüge aus den nominierten Romanen</strong> stehen auf <strong><a title="deutsche E-Book-Plattform" href="http://www.libreka.de/" target="_blank">http://www.libreka.de/</a></strong> kostenlos zum Download bereit. Sie können auf einen Computer oder E-Book-Reader herunter geladen und dort gelesen werden. <em>Kompletten Artikel</em> <strong><a title="deutscher-buchpreis 2009" href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/296812?meldungs_id=333847" target="_blank">hier</a></strong> <em>weiterlesen</em>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Bienvenue à Cadavres-Les-Bains" de Wolfgang Murnberger]]></title>
<link>http://versusmag.wordpress.com/2009/08/31/bienvenue-a-cadavres-les-bains-de-wolfgang-murnberger/</link>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 15:42:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>versusmag</dc:creator>
<guid>http://versusmag.wordpress.com/2009/08/31/bienvenue-a-cadavres-les-bains-de-wolfgang-murnberger/</guid>
<description><![CDATA[Le cinéma autrichien ne se résume pas qu’à la misanthropie vomitive d’Ulrich Seidel (l’ignoble Impor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://a69.g.akamai.net/n/69/10688/v1/img5.allocine.fr/acmedia/rsz/434/x/x/x/medias/nmedia/18/70/48/75/19146824.jpg" alt="Affiche du film de Wolfgang Murnberger" /></p>
<p>Le cinéma autrichien ne se résume pas qu’à la misanthropie vomitive d’Ulrich Seidel (l’ignoble <strong>Import / Export</strong>, dont Isabelle Régnier écrivait dans <em>Le Monde</em> que la surenchère dans la misère était telle, « <em>qu&#8217;elle tend vers l&#8217;abstraction, </em>[…] <em>ce qui</em> […] <em>fait la beauté du film</em> » sic !), et c’est tant mieux. Ce mercredi sort dans nos salles une comédie noire aussi sympathique que loufoque et glaciale par moments. Sur ce dernier point, le contexte enneigé de l’histoire et les gueules qui parsèment le récit contribuent à renforcer l’effet « froid dans le dos » de l’entreprise, une entreprise qui, comme disait Rousseau, n’eut jamais d’exemple &#8211; en tous cas sur nos écrans. Programmé sous le titre <strong>The Bone Man</strong> lors du 1er Festival du Film policier de Beaune au printemps dernier (compte-rendu « à chaud » sur ce blog dans la rubrique concernée, mais aussi dans notre numéro en cours, <a href="http://www.versusmag.fr/dernier-paru.html">VERSUS n° 16</a>), <strong>Bienvenue à Cadavres-Les-Bains</strong> met en scène le personnage de détective apathique Simon Brenner, né de l’écrivain Wolf Haas et héros de pas moins de six romans policiers. Portées pour la troisième fois à l’écran par le même trio auteur-réalisateur-acteur/co-scénariste (après <strong>Komm Süsser Tod</strong> en 2000 puis <strong>Silentium ! </strong>en 2004, inédits chez nous), les enquêtes privées de l’ex-flic reconverti dans le cynisme et la migraine carabinée dépeignent un univers violent mais cocasse, où satire sociale et brutalité physique se disputent la première place d’un spectacle atypique, inclassable. </p>
<p><img src="http://a69.g.akamai.net/n/69/10688/v1/img5.allocine.fr/acmedia/rsz/434/x/x/x/medias/nmedia/18/70/48/75/19133314.jpg" alt="" /></p>
<p>Dans <strong>Bienvenue à Cadavres-Les-Bains</strong>, Simon Brenner (Josef Hader, désabusé à souhait), est chargé par son « ami » Berti, concessionnaire peu scrupuleux, de retrouver les mauvais payeurs de voitures et de les faire casquer ou de leur confisquer leur bien à quatre roues. Parti débusquer en pleine campagne enneigée un dénommé Horvath qui reste introuvable (au contraire de sa New Beetle jaune citron), Brenner atterrit dans l’auberge de Löschenkohl, réputée pour son poulet frit à la viennoise (miam). Chargé d’une autre enquête au hasard d’une rencontre, le détective s’intéresse alors à l’inquiétant maître des lieux et aux sales histoires de famille qui se trament en cuisine.<br />
Galerie de portraits détonants (des physiques marqués et marquants, dont celui de Birgit Minichmayr, ici serveuse-tenancière pour le moins magnétique que Brenner va séduire avec un panache étrange), peinture criminelle très couleur locale dopée aux caractéristiques culturelles et sociales de l’Autriche (proximité avec les pays de l’est, d’où l’omniprésence de mafieux russes dans l’intrigue, mais aussi intensité des rapports humains à la campagne), <strong>Bienvenue à Cadavres-Les-Bains</strong> s’intéresse davantage à la déambulation des figures tragi-comiques, toutes ambigües, qui défilent dans le Löschenkohl de jour comme de nuit. La ruralité du lieu de vagabondage de Brenner, horizons bouchés par la neige qui fond perpétuellement le cadre au blanc, contribue à une paranoïa et claustrophobie palpables, même en extérieurs. Partant d’un événement brutal dont la réalité ne nous sera révélée que bien tardivement, le polar de Wolfgang Murnberger (également co-scénariste) s’éloigne des codes du film noir européen pur et dur pour flirter avec la comédie macabre, l’étude de mœurs déjantée où, à l’image de cet aubergiste grand méchant malgré lui agissant de façon impulsive, les apparences et idées reçues (sur l’identité sexuelle, les gens de la campagne, l’argent et même l’amour) sont concassées sans ménagement, passées au broyeur – comme les os des maîtres-chanteurs russes. </p>
<p><img src="http://a69.g.akamai.net/n/69/10688/v1/img5.allocine.fr/acmedia/rsz/434/x/x/x/medias/nmedia/18/70/48/75/19100648.jpg" alt="" /></p>
<p>Dans son apogée d’une horreur meurtrière (une véritable boucherie, donc), contrebalancée par une interaction ludique de tous les personnages (chacun court après sa reconnaissance tout en avançant masqué – géniale idée théâtrale, dramaturgique, du bal costumé aux trois quarts du film), Murnberger n’hésite pas à faire usage de la force du gore suggéré, convoquant incidemment tout un pan du cinéma de genre horrifique des vingt, trente, dernières années (<strong>Massacre à la tronçonneuse </strong>en tête, surtout avec ce crochet à « viande humaine »), mêlant avec jubilation et décalage typiquement européen, l’imagerie <em>redneck</em> psychopathe et les illustrations archétypales des dangers mortels des « trous perdus » par rapport à la ville. Plus grinçant qu’hilarant, ce traitement ne nous arrache pas des cris d’épouvante vu le genre « réaliste » abordé, mais la froideur ordinaire, presque bonhomme (!), avec laquelle il orchestre les événements les plus sordides ébranle notre position de « spectateur confortable ». À la lumière des horreurs récemment découvertes en Autriche (affaire Natascha Kampusch et réclusion forcée de trois filles par leur mère pendant sept ans près de Linz) et des arnaques russes de tout poil, <strong>Bienvenue à Cadavres-Les-Bains</strong> se révèle d’une proximité, d’une coïncidence, dérangeantes. Inutile d’y mettre votre main à couper, Brenner y a déjà perdu un doigt. En attendant un quatrième volet, apprend-on, de ses aventures hautes en couleur : rouge pour les effusions, jaune pour le rire…</p>
<p><strong>Stéphane Ledien</strong></p>
<p>&#62; Sortie en salles le 2 septembre 2009</p>
<p><iframe frameborder="0" width="488" height="299" src="http://wpcomwidgets.com/?width=480&amp;height=291&amp;src=http%3A%2F%2Fwww.dailymotion.com%2Fswf%2Fx9w4uq_bienvenue-a-cadavreslesbains_shortfilms%26related%3D0&amp;quality=high&amp;wmode=tranparent&amp;_tag=gigya&amp;_hash=0d3e093ed794dd9bfc99d069d5c5b8de" id="0d3e093ed794dd9bfc99d069d5c5b8de"></iframe><br /><a href="http://www.dailymotion.com/video/x9w4uq_bienvenue-a-cadavreslesbains_shortfilms"></a></div>
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<title><![CDATA[Buchtipps ]]></title>
<link>http://emilywalton.wordpress.com/2009/08/29/buchtipps/</link>
<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:18:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>emilywalton</dc:creator>
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<description><![CDATA[Peter Henisch &#8211; Der verirrte Mesias (Deuticke Verlag) Wolf Haas &#8211; Das Wetter vor 15 Jahr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Peter Henisch &#8211; Der verirrte Mesias (Deuticke Verlag) Wolf Haas &#8211; Das Wetter vor 15 Jahr]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Longlist: Deutscher Buchpreis ]]></title>
<link>http://emilywalton.wordpress.com/2009/08/20/longlist-deutscher-buchpreis/</link>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 08:32:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>emilywalton</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vier Österreicher im Rennen um den Deutschen Buchpreis Aus 154 eingereichten Werken sind nun 20 auf ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Vier Österreicher im Rennen um den Deutschen Buchpreis Aus 154 eingereichten Werken sind nun 20 auf ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Da ist sie, die lange Liste]]></title>
<link>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/08/19/da-ist-sie-die-lange-liste/</link>
<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 09:15:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dünenwanderer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ha, hab ichs doch geahnt. &#8220;Das Leben der Wünsche&#8221; von Thomas Glavinic ist auf der Longli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ha, hab ichs doch geahnt. &#8220;Das Leben der Wünsche&#8221; von Thomas Glavinic ist auf der Longli]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Movie Review: Der Knochenmann ***]]></title>
<link>http://cometkowalski.wordpress.com/2009/08/06/movie-review-der-knochenmann/</link>
<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 14:10:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>cometkowalski</dc:creator>
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<description><![CDATA[It is official: Austrian Cinema seriously rocks of late. After seeing „Revanche“ not long ago, „Der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[It is official: Austrian Cinema seriously rocks of late. After seeing „Revanche“ not long ago, „Der ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Jetzt ist schon wieder was passiert]]></title>
<link>http://duenenwanderer.wordpress.com/2009/08/06/jetzt-ist-schon-wieder-was-passiert/</link>
<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 07:06:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dünenwanderer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jetzt ist schon wieder was passiert. Beziehungsweise es wird wieder etwas passieren. Da schlendert m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Jetzt ist schon wieder was passiert. Beziehungsweise es wird wieder etwas passieren. Da schlendert m]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Stefan Slupetzky: "Lemmings Zorn"]]></title>
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<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:44:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dünenwanderer</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Geboren werden ist wie in Rente gehen&#8221;&#8230; Peng. Da steht er, dieser lautstark hinge]]></description>
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<title><![CDATA[Weatherman: Wolf Haas' "Das Wetter vor 15 Jahren"]]></title>
<link>http://shigekuni.wordpress.com/2009/07/16/weatherman-wolf-haas-das-wetter-vor-15-jahren/</link>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 11:15:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>shigekuni</dc:creator>
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<description><![CDATA[Haas, Wolf (2008), Das Wetter vor 15 Jahren, dtv ISBN 978-3-423-13685-3 There is a German TV show ca]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Haas, Wolf (2008), Das Wetter vor 15 Jahren, dtv ISBN 978-3-423-13685-3 There is a German TV show ca]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Jetzt ist schon wieder was passiert...]]></title>
<link>http://theleshem.wordpress.com/2009/03/30/jetzt-ist-schon-wieder-was-passiert/</link>
<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 12:48:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Düsterling</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute gibts kurz und knapp zwei DVDs, die ich euch gern ans Herz legen möchte. Komm, süsser Tod und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div style="text-align:justify;">Heute gibts kurz und knapp zwei DVDs, die ich euch gern ans Herz legen möchte.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Komm, süsser Tod</span> und <span style="font-weight:bold;">Silentium</span>. Diese beiden Filme sind mit Abstand das Beste, was der österreichische Film in den letzten Jahren zustande gebracht hat. Basierend auf den Romanen von <span style="font-weight:bold;">Wolf Haas</span> löst sein (Anti-)Held<span style="font-weight:bold;"> Simon Brenner</span>, Rettungsfahrer, Privatdetektiv, Misanthrop und Dauerkiffer, verzwickte Kriminalfälle in den verschiedensten Millieus. Eine genauere Kritik und mehr zum Inhalt gibts auf<span style="font-weight:bold;"> </span><a href="http://frleshem.wordpress.com/">Fr. Leshems Blog</a>.</p>
<p>Deshalb hier auch nur eine Empfehlung meinerseits, diese Filme anzusehen und unterhalb die beiden Cover, damit ihr auch gleich wißt, was ihr kaufen müsst, wenn ihr im Libro drüber stolpert. Aktueller Preis pro Film: <span style="font-weight:bold;">€ 6,99</span></div>
<p><a href="http://3.bp.blogspot.com/_NmhBaVweDeA/SdDAjDHMxxI/AAAAAAAAAJA/k8O0GnY4QRw/s1600-h/komm_susser.jpg"><img style="cursor:pointer;width:189px;height:259px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_NmhBaVweDeA/SdDAjDHMxxI/AAAAAAAAAJA/k8O0GnY4QRw/s320/komm_susser.jpg" alt="" border="0" /></a><a href="http://3.bp.blogspot.com/_NmhBaVweDeA/SdDAjeufQgI/AAAAAAAAAJI/GB6h-_eRDrA/s1600-h/M1021465.gif"><span style="font-weight:bold;">                       </span><img style="cursor:pointer;width:185px;height:260px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_NmhBaVweDeA/SdDAjeufQgI/AAAAAAAAAJI/GB6h-_eRDrA/s320/M1021465.gif" alt="" border="0" /><br /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Der Der. Im Kino.]]></title>
<link>http://3toastbrot.wordpress.com/2009/03/27/der-der-der-im-kino/</link>
<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 17:57:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>3toastbrot</dc:creator>
<guid>http://3toastbrot.wordpress.com/2009/03/27/der-der-der-im-kino/</guid>
<description><![CDATA[Der Wrestler. Was mich irritierte: Einer Hauptfigur zu folgen, die behauptet, mit Kurt Cobain hätte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://3toastbrot.wordpress.com/files/2009/03/dog2.jpg"><img src="http://3toastbrot.wordpress.com/files/2009/03/dog2.jpg" alt="dog2" title="dog2" width="389" height="100" class="aligncenter size-full wp-image-962" /></a></p>
<p><strong>Der Wrestler.</strong></p>
<p>Was mich irritierte: Einer Hauptfigur zu folgen, die behauptet, mit Kurt Cobain hätte der Niedergang der Musik begonnen. Aber trotzdem folgen, bis zum Ende, bis zum finalen Sprung von den Seilen. Keinen Hehl macht Darren Aronofsky, dass es ihm um Körper geht, vorzugsweise um zerstörte, verkaufte, verbrauchte Körper. Ein Wrestler, eine Stripteasetänzerin und dazu der Verweis auf die letzte Passion Christi, dem Urvater aller Torturefilme. Deutlicher geht es kaum und tatsächlich stimmen alle Lobeshymnen, die speziell auf Mickey Rourke angestimmt werden. Viel mehr aber noch die Aussage, die hoffen lässt: Offensichtlich ist es möglich, auch im Alter mit den Dingen, mit den denen man in jungen Jahren Geld verdient hat, über die Runden zu kommen. Deshalb ein Drama wie ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich immer noch über die Leggings der Scorpions lustig machen. </p>
<p><strong>Der Vorleser.</strong></p>
<p>Was mich irritierte: Die Synchronisation. Der deutschen Darsteller. Vermutlich in englischer Sprache gedreht und dann für Deutschland zurückgedeutscht. Sehr seltsam, wenn David Kross nicht wie David Kross spricht, sondern immer einen Tick neben der Spur liegt. Auch damit vergrößert sich hier das Gefühl, etwas würde nicht richtig laufen. Weiteres Beweisstück: Die Maske. Kate Winslet sieht sehr bald sehr alt aus, viel zu alt für ihr Alter und weil sie die einzige Darstellerin ist, die kein anderes älteres Ich bekommt, erweitert dies das Gefühl der Irritation. Den Ton nicht richtig getroffen, ohne den Mißton wirklich benennen zu können. Kate Winselt zu jung, zu wenig häßlich, zu wenig ungelenk für die Rolle der Hanna Schmitz? David Kross mit nur einem Gesichtsausdruck? Ralph Fiennes als der farblose Langweiler, den er schon im englischen Patienten gegeben hat? Bruno Ganz, der für mich für immer Adolf Hitler bleiben wird? Die Länge? Die Schuld? Die Vergebung? Von einer erotischen Idealphantasie zu einem Gerichtsdrama zu einem Gefängnisromanze, deren eigentliches Thema Analphabetismus ist. Auch wenn das <a href="http://www.zeit.de/2009/10/Vorleser?page=2">Feuilleton</a> lieber eine Neurahmung der Erinnerung an Auschwitz sehen will. </p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Der Knochenmann.</strong></p>
<p>Was mich irritierte: Der Brenner als Liebhaber. Der Brenner, der ist abstrakt, der ist halbe Sätze, der ist eine einzige Ellipse, ein Kommissar, von dem nicht klar ist, um was und wen er sich eigentlich schert. Schon gar nicht um Frauen. Eine klitzekleine Enttäuschung nach den Büchern und den beiden außergewöhnlichen Vorgängerfilmen. Trotzdem brutaler als alle zwanzig &#8220;Saw&#8221;-Teile und liebevoller als jeder Rosamunde-Pilche-Verfilmung. Und die Kunst, während des Opushits &#8220;Live is Live (nana na ne na)&#8221; eine komplizierte Geschichte zu einem berührenden Ende zu bringen, ist die hohe Kunst des Filmemachens.</p>
<p><strong>Slumdog Millionär.</strong></p>
<p>Was mich irritierte: der Tanz am Ende. Nicht der Tanz selbst, sondern wie anders die beiden Protagonisten plötzlich wirkten. Der stille, bescheidene, vom Schicksal geschlagene Jamal verwandelt sich plötzlich in einen Boygrouppopstar und seine große Liebe Latika zu einer indischen Version von Vanessa Hudgens. Ansonsten steht auf dem Plakat &#8220;Feelgood-Movie&#8221;, womöglich des Jahres / Jahrzehnts. Dieser Begriff mutet seltsam an für eine Geschichte über Folter, Mord, Menschenhandel, geblendete Augen und jede Menge Gewalt. Einerseits. Andererseits: eine Geschichte, in deren Mittelpunkt ein lauterer Underdog steht (bzw. sitzt), der allen Widrigkeiten des Lebens trotzt und nur von einem Gedanken an die eine, die wahre Liebe besessen ist. Vom ersten Moment an hegt der Zuschauer deshalb Sympathien, die er sich nicht mehr lässt in diesem farbenfrohen Ritt durch das Indien, das wir schon immer so in etwa vermutet haben. Das nutzt dann wahlweise die Armut seiner Protagonisten als Kulisse oder nimmt sich typischer Hollywoodelemente an oder verpackt jede Menge Sozialkritik in bunte Bilder oder entlarvt den Blick des Touristen als Reflexionsfläche oder ist einfach nur feelgood. Ich persönlich sehe den achtfachen Oscargewinner hauptsächlich als Zwischenstation zum sicherlich genresprengenden „28 months later.“</p>
<p><strong>Frost/Nixon.</strong></p>
<p>Was mich irritierte: Wie nah Sieg und Niederlage beieinanderliegen. In diesem Fall eine Frage/Antwort. Weil Richard Nixon 95 Prozent des Interviews dominiert und nur einmal auf die Bretter geschickt wird. Dann aber so richtig. Weil David Frost erstaunlich uninspiriert in den Kampf geht, für den er alles aufs Spiel setzt. Und obwohl er so wenig souverän auftritt im Rückblick doch als Gewinner gefeiert wird. Und irriert bin ich auch von Ron Howard, der für mich bisher so ein lalalaRegisseur gewesen ist, sich dann erst kürzlich in Steve Bolander aus &#8220;American Graffiti&#8221; verwandelt hat und sich nun dieser eher feinsinnigen Studie über Macht und Medien angenommen hat, der man nicht gerade viel vorwerfen kann außer seinen Nebendarstellern zu wenig Platz zu geben. Howards nächster Film wird &#8220;Illuminati&#8221; sein, dann wird wieder alles ins Lot gerückt werden, schätze ich. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Farewell Austria/Internet... I'm off to Ireland!]]></title>
<link>http://cashgordon.wordpress.com/2009/03/22/farewell-austriainternet-im-off-to-ireland/</link>
<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 22:55:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Edward Gordon Amalgam</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ola Amigos. Ich bin dann mal in Irland. Eine Woche muss das Internet wohl ohne mein Geschwafel ausko]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ola Amigos. Ich bin dann mal in Irland. Eine Woche muss das Internet wohl ohne mein Geschwafel auskommen. Ist wohl besser für alle!</p>
<p>Bevor ich geh muss ich noch sagen das &#8220;Der Knochenmann&#8221; ein toller Film ist. Komme gerade aus dem Kino und der Film ist genauso gut wie seine Vorgänger, wenn nicht sogar besser. Viel Spaß noch und wer in Graz ist sollte die Diagonale besuchen. Bis die Tage!</p>
<p>Euer bester Internetfreund,</p>
<p>-gordon</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Knochenmann statt Ballett – war ein Fehler!]]></title>
<link>http://kunstistauchkaktus.wordpress.com/2009/03/15/knochenmann-statt-ballett/</link>
<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 13:15:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Simon A. Frank</dc:creator>
<guid>http://kunstistauchkaktus.wordpress.com/2009/03/15/knochenmann-statt-ballett/</guid>
<description><![CDATA[Für gestern Abend hatten wir eigentlich Ballettkarten, sind aber irgendwie zu spät losgefahren und d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1852" title="Der Knochemann" src="http://kunstistauchkaktus.wordpress.com/files/2009/03/knochemann.jpg?w=72" alt="Der Knochemann" width="72" height="96" />Für gestern Abend hatten wir eigentlich Ballettkarten, sind aber irgendwie zu spät losgefahren und dann eine halbe Stunde im Stau gestanden &#8230;  wir haben uns dann spontan für einen ganzen Kinofilm statt einer halben Ballettaufführung entschieden und sind deshalb kurz vor der Staatsoper Richtung Kino abgebogen. Auf Platz eins meiner Wunschliste stand „<a href="http://www.derknochenmann.at" target="_blank">Der Knochenmann</a>&#8220;. Zum einen bin ich ein großer Freund der Romane von Wolf Haas, zum anderen ein Fan von Joesf Hader und außerdem finde  ich, dass die zwei bisherigen Verfilmungen der Brenner-Romane („Komm, süßer Tod&#8221; und „Silentium&#8221;) zwei wirklich gelungene Filme sind, da die Selbstironie, der Witz und die Spannung der Romane erfolgreich ins Medium Film transportiert wurde. Aber wenn man mit solch großer Erwartung ins Kino geht, kann man eigentlich nur enttäuscht werden.</p>
<p><!--more-->Um es gleich vorab zu sagen: „Der Knochenmann&#8221; ist kein schlecht Film &#8211; es ist ein spannender, oder besser: nervenaufreibender Thriller (fast: Horror-Thriller) mit gut gemachten Bildern und skurrilen Figuren &#8211; aber trotzdem eine riesengroße Enttäuschung. Warum? Nein, es stört mich nicht, dass die Story anders ist als im Buch, dass viele Elemente fehlen und neue Ideen hinzugekommen sind &#8211; ganz im Gegenteil. Was mich störrt: Es fehlt der feine, scharfsinnige Witz und der satirische Unterton. In den ersten zwei Filmen (und den Büchern) war dafür hauptsächlich die kommentierende Erzählerstimme zuständig, in der Knochenmann-Verfilmung hört man diese Stimme nur in der ersten Minute &#8211; dann verstummt sie. Warum? Um aus einer Kriminal- und Gesellschaftsatire einen massenkompatiblen Thriller zu machen? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall schaden, dass aus einem der stärksten Brenner-Bücher von Wolf Haas ein so enttäuschender Film geworden ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Knochenmann - schwarz, teuer, gut]]></title>
<link>http://michaelthurm.wordpress.com/2009/03/08/der-knochenmann-schwarz-teuer-gut/</link>
<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 15:34:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>michaelthurm</dc:creator>
<guid>http://michaelthurm.wordpress.com/2009/03/08/der-knochenmann-schwarz-teuer-gut/</guid>
<description><![CDATA[Das der österreichische Film seinen eigenen Witz hat, ist mir als Exildeutschem nach &#8220;Das Fest]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das der österreichische Film seinen eigenen Witz hat, ist mir als Exildeutschem nach &#8220;Das Fest des Huhnes&#8221;, &#8220;Müllers Büro&#8221; und &#8220;Komm, süßer Tod&#8221; natürlich klar.</p>
<p>Platter Slapstick (auf den man sich drei Minuten vorher freuen kann) kombiniert mit erschreckend feinsinnigem schwarzen Humor, das hab ich gestern von &#8220;<a href="http://www.derknochenmann.at/index.html">Der Knochenmann</a>&#8221; erwartet und habe es bekommen.</p>
<p>Mehr als mir lieb war, und für mehr Geld als mir lieb war. (9,10 € &#8211; dafür konnt ich vor drei Jahren noch eine Frau und eine Packung Popcorn mitnehmen)</p>
<p>Nach der Hannibal-<span style="text-decoration:line-through;">Trilogie</span> Quatrologie  und &#8220;Delicatessen&#8221; dürften Menschen die gegen ihren Willen und ohne ihr Wissen andere Menschen essen nicht mehr schockieren. Ebensowenig wie abgehackte Finger und fachmännisch vom Schlachter  zerkleinerte Menschen. Blut fließt nämlich genug im Knochenmann, fast schon zuviel für meinen Geschmack.</p>
<p>Dafür ist die etwas übertriebene Blutrünstigkeit des Filmes durch großartige Nahaufnahmen und eine wunderbare Bildästhetik entschuldigt. Es lebe die große Leinwand. Wie sonst soll man die säuberlich arrangierten Morde verfolgen.</p>
<p>Eine kaputtgeschlagene Flasche steckt im Hals des Bösewichts und dessen Blut fließt säuberlich säuerlich durch den Flaschenhals. Ganz wie ein eben geöffneter Rotwein.</p>
<p>Oder der abgehackte Finger, der durch die halbe Küche fliegt. Und um das angeborene Entsetzen vor frischem Blut weichen zu lassen, hüpft der Finger in die Marinade für das Backhendl. Und von den wunderbaren Großaufnahmen diverser Zerkleinerungsmaschienen hab ich noch nichts erzählt, aber das spar ich mir auch. Habe gerade gut gegessen.</p>
<p>Diese hervoragende &#8220;Kulisse des Skurielen&#8221; wird bespielt von einer erstaunlich harmonischen Gruppe. Die Hauptdarsteller Josef Hader als &#8220;Brenner&#8221; und <span class="gr">Josef Bierbichler überbieten sich in stoischem Sarkasmus. </span></p>
<p><span class="gr">Bierbichler </span><span class="gr">dominiert diesmal </span><span class="gr">als mordender Wirt &#8220;Löschenkohl&#8221;  mit seiner fantastischen Mimik; Hader bleibt bescheiden bei seinem (gewohnt) trockenen Humor. (Nicht gegen Hader, im Gegenteil) &#8211; Schade nur, dass Simon Schwarz so selten zum Zuge kommt. Wenn, dann ist und bleibt er aber der Held der Blödheiten<br />
</span></p>
<p>Birgit Minichmayr darf leider nur mitspielen und Hader den Kopf verdrehen. Das macht sie hervorragend. Ihre beste  Stelle hat sie wohl, als sie eine Flasche Eierlikör fallen lässt und gleich darauf eine Flasche Rotwein. Diese wunderbare Brühe auf dem Boden der Schlachterrei hätte der sonst so bildgewaltige Regiseur Wolfgang Murnberger ruhig etwas länger zeigen können.</p>
<p>Trotz Wucher also ein empfehlenswerter Film, eine schwarze Komödie in bester Manier.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ "Der Knochenmann" mit Josef Hader (Kinostart: 19. 2. 2009)]]></title>
<link>http://sozialgeschnatter.wordpress.com/2009/02/19/qype-preview-der-knochenmann-mit-josef-hader-in-hamburg/</link>
<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 08:24:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>pjebsen</dc:creator>
<guid>http://sozialgeschnatter.wordpress.com/2009/02/19/qype-preview-der-knochenmann-mit-josef-hader-in-hamburg/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin mir schon jetzt relativ sicher, dass zwei aktuelle Filme für mich am Ende des Jahres immer n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin mir schon jetzt relativ sicher, dass zwei aktuelle Filme für mich am Ende des Jahres immer noch zu den besten Streifen aus 2009 gehören werden: der vollkommen zu Recht mit Filmpreisen überhäufte <a href="http://uk.rottentomatoes.com/m/slumdog_millionaire/" target="_blank">&#8220;Slumdog Millionaire&#8221;</a> (deutscher Titel: <a href="http://www.filmz.de/film_2009/slumdog_millionaer/" target="_blank">&#8220;Slumdog Millionär&#8221;</a>, Kinostart: 19. März 2009) und „Der Knochenmann“, der am vergangenen Freitag in den Hamburger <a href="http://www.qype.com/events/366578-Preview-Der-Knochenmann-mit-Josef-Hader--Zeise-Kinos-Hamburg" target="_blank">Zeise Kinos</a> in einer Preview gezeigt wurde.<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DabTMDFJjJ0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/DabTMDFJjJ0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
<!--more--><br />
Diese schwarzhumorige Krimigroteske aus Österreich ist nach „Komm süßer Tod“ (2000) und „Silentium“ (2004) die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Wolfgang Murnberger, Kultautor Wolf Haas und Kabarettist Josef Hader, die auch die Drehbücher aller drei Filme schrieben.</p>
<p>Folge drei dreht sich um den Ex-Polizisten Brenner (lakonisch gespielt von Josef Hader), der mittlerweile Inkasso-Jobs übernommen hat und im österreichischen Outback in der Backhendelstation „Löschenkohl“ auf ein skurriles Sammelsurium verwirrter Gestalten trifft. Dort nimmt das Unheil seinen Lauf; mal brachial, mal rustikal, mal sentimental.</p>
<p>„Der Knochenmann“ ist mein Favorit der Brenner-Trilogie, was neben der besonders durchgeknallt-witzigen Handlung vor allem am großartigen, perfekt besetzten Ensemble liegt. Mit Josef Bierbichler, Birgit Minichmayr (als frustrierte Juniorchefin ganz groß!), Christoph Luser (der Nachname ist im Film Programm) und Simon Schwarz stehen Hader kongeniale Partner zur Seite.</p>
<p>Warnung: Manche Kinogänger werden unter Umständen eine Weile brauchen, bis sie wieder Backhendl essen mögen.</p>
<p>(Wie deppenhaft die Brenner-Filme teilweise in Deutschland vermarktet werden, sah ich am vergangenen Wochenende in meiner Nachbarschaftsvideothek. In deren aktuellem Angebot fand ich „Silentium“ nicht. An der Kasse klärte man mich auf, ich müsse im „Lustig“-Regal suchen. In der Tat war „Silentium“ dort versteckt, inmitten von Jerry-Lewis- und Eddie-Murphy-Klamotten.)</p>
<p><strong>Amazon-Links zu DVDs der ersten beiden Brenner-Filme</strong><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00065VR2O?ie=UTF8&#38;tag=newfunktimes-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B00065VR2O" target="_blank"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/417G8D1S5GL._SL160_.jpg" border="0" alt="" /></a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000V2SGOY?ie=UTF8&#38;tag=newfunktimes-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B000V2SGOY" target="_blank"><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41achzS95pL._SL160_.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p><strong>***</strong></p>
<p><strong>Blogschau zum &#8220;Knochenmann&#8221;</strong></p>
<ul>
<li>Der immer wieder gern gelesene <a href="http://www.boschblog.de/2009/02/14/der-knochenmann/" target="_blank"><strong>boschblog</strong></a> meint, dass der Film <em>&#8220;einmal mehr alle Vorurteile über die österreichische Seele glänzend zu bestätigen vermag&#8221;</em>.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.kinokucken.de/?p=228" target="_blank"><strong>Kinokucken</strong></a>: <em>&#62;&#62; Murnberger hat das Ösi-”Fargo” souverän in Szene gesetzt, mit sicherem Blick für Land und Leute, mit dem richtigen Ohr für den Dialekt und dem exakten Gespür fürs rabenschwarze Comedy-Timing.&#60;&#60;</em></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.zachl.at/christof/blog/?p=679" target="_blank"><strong>Du, Frage …</strong></a>: <em>&#62;&#62; Die Umsetzung ist genauso, wie ich es mag &#8211; Dialekt und nicht Pseudo-Dialekt, das Wirtshaus so ausgestattet, das es nicht ausgestattet wirkt, das Ambiente so, wie es wirklich ist und keine Parodie. &#60;&#60;</em></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2009/02/12/berlinale_6_der_knochenmann_claustrophobia_my_dear_enemy/" target="_blank"><strong>blogs.taz.de</strong></a>: <em>&#62;&#62; Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Verfilmungen von Wolf-Haas-Romanen mit der Brenner-Figur ist in Der Knochenmann endlich die Krimihandlung auf einer Höhe mit den komödiantischen Elementen. &#60;&#60;</em></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.narp.de/posts/2009/02/11/osterreichischer-heimatfilm/" target="_blank"><strong>narp?</strong></a>: <em>&#62;&#62; Authentisch, glaubhaft, humorvoll und erschreckend. &#60;&#60;</em></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.principien.de/2009/02/08/berlinale-der-knochenmann/" target="_blank"><strong>Principien</strong></a>: <em>&#62;&#62; Die der Genre-Melange entsprechenden Stimmungswechsel sind mit Verstand komponiert, ebenso die Tonspur mit schönen Klängen von den Sofa Surfers. &#60;&#60;</em> (Schön, dass jemand mal den tollen Soundtrack erwähnt!)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.radio-g.net/kinocast-der-knochenmann.html" target="_blank"><strong>Kinocast</strong></a>: <em>&#62;&#62; Von Anfang an strahlt dieser Film eine Wirklichkeitsnähe aus, von dem sich deutsche Regisseure eine gewaltige Scheibe abschneiden können. &#60;&#60;</em></li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/100722-Der-Knochenmann.html" target="_blank"><strong>filmstarts.de</strong></a>: <em>&#62;&#62; „Der Knochenmann“ ist eine atmosphärische Krimi-Groteske, die von brillant-authentischen Dialogen und einem exzellenten Schauspielensemble lebt und somit kleinere Schwächen mühelos überdeckt. &#60;&#60;</em></li>
</ul>
<p><strong><em>Aber es geht auch anders:</em></strong></p>
<ul>
<li><a href="http://mst2005.myblog.de/mst2005/art/299408540" target="_blank"><strong>mst2005</strong></a>: <em>&#62;&#62; &#8220;Der Knochenmann&#8221; kommt locker unter die Top 3 der schlechtesten Filme die ich je im Kino gesehen habe und ich war schon öfter im Kino. Story war mau, die Sprache unverständlich, schlimmes österreichisch, oder wie man diese &#8220;Sprache&#8221; auch nennen mag. Meine Empfehlung NICHT gucken. &#60;&#60;</em></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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