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	<title>wucher &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/wucher/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "wucher"</description>
	<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 15:48:36 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Wie der DFB auch an einem ausgefallenen Spiel verdient]]></title>
<link>http://jamue.wordpress.com/2009/11/27/wie-der-dfb-auch-an-einem-ausgefallenen-spiel-verdient/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:51:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>jamue</dc:creator>
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<description><![CDATA[Überhöhte Versandkosten, ermäßigte Ticktets die sich als Über-Normalpreis erweisen und Abwicklungsko]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em><strong>Überhöhte Versandkosten, ermäßigte Ticktets die sich als Über-Normalpreis erweisen und Abwicklungskosten? Trägt der Verbraucher! Ein kleiner Artikel über die Verkaufswirklichkeit eines Fußballverbundes, der sich seine eigenen Gesetze macht und über horrende Versandkosten schon vor dem Spiel viel Geld einstreicht.</strong></em></p>
<p>Alles fing eigentlich ganz gut und und sollte alles andere als ein Aufreger werden. Ich hatte Tickets für das Fußballländerspiel Deutschland vers. Chile beim DFB bestellt und freute mich, gemeinsam mit Freunden am 14. November in Köln das Spiel genießen zu dürfen.</p>
<p>Aber der Genuß wurde schon  im Vorfeld ein wenig vernebelt. Da ich ermäßigungsberechtigt (Student) bin, versuchte ich herauszufinden, wo ich denn an die angebotenen, ermäßigten Tickets herankommen könnte. Vorverkaufsstellen vor Ort in Köln oder Bonn? Nein. Sie hatten nur Vollzahlertickets. Ein Anruf bei der DFB Ticket-Hotline sollte weiterhelfen. Dort erfuhr ich, dass ermäßigte Tickets nur und ausschließlich über sie zu beziehen seien.</p>
<h3><span style="color:#808080;"><strong>Das ermäßigte Ticket &#8211; 5 EUR über dem Vollzahlerpreis</strong></span></h3>
<p>Der Witz: Das Ticketbestellen über die Hotline kostet einmalig 8,-EUR Versand. Das günstigste Ticket für Vollzahler kostet 18,- EUR im Vorverkaufsshop und das günstigste ermäßigte Ticket 15,- EUR &#8211; über die Hotline. Wenn ich also nun das &#8220;günstige&#8221;, ermäßigte Ticket kaufen möchte, muss ich das über die Tickethotline tun, zahle also in jedem Fall noch einmal 8,- EUR drauf. Ergebnis: <strong>Mit dem ermäßigten Ticket hab ich am Ende 23,- EUR bezahlt &#8211; also 5,- EUR mehr (!), als der Vollzahler.</strong> Ernüchternd. Es gibt also in der günstigsten Kategorie keine Ermäßigung. Das so zu schreiben, wäre ehrlich, lieber DFB. Aber gut, das war nur der Anfang.</p>
<p>Ich beugte mich den vom DFB aufgestellten Spielregeln, wollte ich doch trotz allem Ärger die Nationalmannschaft in Köln gegen Chile auflaufen sehen. Ich bestellte drei Tickets der Preiskategorie 3, davon eines nun ermäßigt. Also zwei Mal 35,- EUR und einmal 25,- EUR. Beim Aufteilen der Versandkosten kam ich in dieser Kategorie dann also doch auf meine Ermäßigung. Aber gut, darum geht es jetzt nicht mehr.</p>
<p>Schon bei der Bestellung der Tickets an der Hotline hatte ich versucht, vom netten Herren am anderen Ende der Leitung zu erfahren, wie sich denn die <strong>8,- EUR Versandkosten</strong> zusammensetzen würden. Die lapidare Antwort: <strong>Das sei nun mal so teuer!</strong></p>
<h3><span style="color:#808080;"><strong>Wie der DFB mit überhöhten Versandkosten Geld macht</strong></span></h3>
<p>Also stellte sich die nächste, kräftige Ernüchterung ein, als schließlich die Tickets (erst nach Spielabsage &#8211; aber das tut nichts zur Sache) in meinem Briefkasten lagen. Es handelte sich um ein Einwurfeinschreiben, frankiert mit: 2,15 EUR.  Zwei Euro und fünfzehn Cent! Wieviel hatte ich noch einmal bezahlt, um die reellen Versandkosten des DFB zu decken? Richtig: 8,- EUR.</p>
<p>Gut gut, kann man sagen, da ist ja noch die Verpackung dabei. Also der Briefumschlag. Okay, sag ich und rechne. Erst gestern habe ich bei der Deutschen Post 25 Briefumschläge in einem Pack gekauft. 1,49 EUR wurden mir dafür berechnet. Auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass der DFB oder die Ticketversandzentralen ihre Briefumschläge im 25er-Pack beziehen, sondern möglicherweise günstigere Bestellmengen nutzen, nehme ich doch trotzdem mal diese Kosten, um ein einigermaßen reelles Kostenbeispiel herzuleiten. Wenn ich also diese 25 Briefumschläge auf ihren Einzelpreis herunterrechne, bleiben 5,96 Cent(!) pro Briefumschlag. Ich nehm also 6 Cent als reelle Kosten für die Versandtasche, auch wenn ich glaube, dass sie in den Ticketversandzentralen deutlich darunter liegen.</p>
<p>Wir rechnen also die <strong>reellen Versandkosten</strong> aus: 2,15 EUR (Einschreiben Einwurf über die Dt. Post) + 0,06 EUR für die Verpackung der Tickets = <strong>2,11 EUR</strong>! Was hab ich bezahlt? 8,- EUR. Warum? Weil das nun mal so viel kostet. Aha.</p>
<p>Was bleibt? Wir ziehen von den 8,- EUR die reell entstandenen Kosten ab und bleiben bei einem<strong> Gewinn von 5,89 EUR nur von den zu hoch berechneten Versandkosten für den DFB.</strong> Einfach mitgenommen, mehr berechnet, der Kunde oder der Fußballfan kann ja schon vorher mal was in die (sicher immer klammen) DFB-Kassen spülen.</p>
<p>Wenn ich jetzt mal weiterdenke, und davon ausgehe, dass vielleicht 10.000 Menschen sich ihre Tickets über die Tickethotline bestellen &#8211; und ich auch nicht krümelig von 5,89 EUR, sondern etwas einfacher von 5,- EUR Reingewinn pro Versand ausgehe, dann verdient der DFB allein an seinen viel zu hohen Versandkosten bereits 50 000 Euro. <strong>Einfach so &#8211; ohne irgendwas dafür geboten zu haben. Gutes Geld &#8211; leicht verdient!</strong> Ich sollte Briefversender werden, wenn man damit so gut Geld verdienen kann.</p>
<p>Ich räume ein, dass ich mich hier auch gern widerlegen lasse &#8211; vielleicht weiß ja jemand, dass der DFB leider nicht so kostengünstig an Briefumschläge kommt wie ich, und sich so die enormen Mehrkosten beim Versand erklären lassen, die am Ende beim Kunden hängen bleiben. Aber bis ich widerlegt bin, halt ich es schlicht für eine <strong>Schweinerei </strong>und grob für Wucher.</p>
<h3><span style="color:#808080;"><strong>Und nochmal draufgezahlt!</strong></span></h3>
<p>Die beiden bislang erwähnten Aufreger wären eigentlich gar kein Artikel geworden, wenn es nicht hinten raus noch unerfreulicher geworden wäre.</p>
<p>Am selben Tag (11.11.2009), an dem ich die Tickets nun aus meinem Briefkasten ziehe, <a href="http://www.sportschau.de/sp/fussball/news200911/11/dfb_chile.jsp" target="_blank">sagt der DFB auf Grund des Suizids von Robert Enke das Länderspiel ab</a>. Zu dieser Entscheidung kann man stehen, wie man möchte, dies ist hier nicht Anstoß meines Ärgers.</p>
<p>Ich versuchte also in den kommenden Tagen herauszubekommen, wie man die Tickets zurückgeben und das bereits gezahlte Eintrittsgeld zurückbekommen könnte. Bisland angefallene Gesamtkosten: 103,- EUR &#8211; davon 95,- EUR Tickets inkl. Vorverkaufsgebühr und 8,-EUR Versand.</p>
<p>Nach einigen Tagen stellte der DFB das Rücklaufprocedere <a href="http://www.dfb.de/index.php?id=509488" target="_blank">ins Internet</a>. Ticketpreis und Vorverkaufsgebühren sollten zurückerstattet werden, wenn man die Tickets (bitte als Einschreiben &#8211; so riet man mir in einer Mail vom DFB) an die zuständige Vorverkaufsstelle zurückschicke. Kein Wort dazu, wer diese Kosten trägt, bzw. ob wenigstens die bereits gezahlten Versandkosten zurückbezahlt würden. In meiner Emailnachfrage an den DFB wurde mir dann mitgeteilt, dass sich dieser Fragen gern meine Ticketvorverkaufsstelle annehmen würde.</p>
<p>Ich machte also Kopien von meinen Tickets, erstand einen Briefumschlag für 5,89 EUR bei der Post (ich hatte dummerweise diesmal nur den eigentlich dem DFB vorbehaltenen Ständer mit den besonders teuren Versandtaschen gefunden) und schickte meine Tickets in einem Einwurfeinschreiben (2,15 EUR) zurück an meine Verkaufsstelle. Natürlich mit der Bitte, auch die mir entstandenen Rückversandkosten in Höhe von 8,- EUR zu erstatten.</p>
<p>Nach 7 Tagen sehe ich auf meinem Konto einen Zahlungseingang: 95,- EUR. Kein Cent mehr &#8211; die puren Ticketkosten. <strong>Mein persönlicher Verlust: 16 EUR</strong> &#8211; für nichts. Und auch, wenn ich ein glücklicheres Händchen bei der Auswahl meines Briefumschlages gehabt hätte und am Ende doch nur 6 Cent für den Briefumschlag gezahlt hätte, dann wäre mein Verlust an der Spielabsage immer noch mit 10,21 EUR zu Buche geschlagen. <strong>Gegenüber </strong>einem <strong>Reingewinn von 5,89 EUR die der DFB gemacht hat</strong>.</p>
<p>Einfach so. An mir. Ohne etwas geboten zu haben! <strong>Schweinerei! </strong>Und diese Kosten in Kauf zu nehmen, war ich gezwungen, weil ich ja sonst gar nichts vom Ticketpreis wiedergesehen hätte. <strong> </strong></p>
<p><strong>Vielen Dank DFB &#8211; es war wohl das letzte Mal, dass ich ein Ticket für die Nationalmannschaft über Dich bezogen habe. </strong></p>
<p>&#8230;und wenn mir jetzt noch jemand beantworten könnte, ob dieses Verfahren nicht nur nach meinem Bauchgefühl unrecht ist&#8230; ich würde mich freuen. Danke für&#8217;s lesen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[23. November 2009]]></title>
<link>http://orestias.wordpress.com/2009/11/23/23-november-2009/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:45:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>phrixuscoyote</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich heute irgendwelche Bauruinen im Regenfotografieren, aber dann bin ichstun-den-]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img title="23_11_09" src="http://orestias.wordpress.com/files/2009/11/23_11_09.jpg?w=150" alt="" width="150" height="112" /></p>
<p>Eigentlich wollte ich heute irgendwelche Bauruinen im Regenfotografieren, aber dann bin ichstun-den-lang durch dieses blöde Städtchen gelaufen, um Tahini zu finden. Eigentlich gibt es das im Rewe im Regal mit den türkischen Sachen, aber irgendein Vollidiot hat da die Kirschmarmelade hingeräumt. Das Schild &#8220;Sesampaste&#8221; war ja noch da, nur der Regalplatz randvoll mit KIRSCHMARMELADE!</p>
<p>Ich bin daraufhin durch alle für mich erreichbaren Supermärkte geirrt, um dann irgendwann in der Feinschmeckerabteilung des Kaufhauses dieses Miniaturgläschen für einen unangebracht stolzen Preis zu finden. Naja. Immerhin geht jetzt Hummus.</p>
<p>Mir tun selbst jetzt, Stunden später, immer noch dermaßen die Beine weh. Auch, weil ich davor eine ganze Weile gebraucht habe, um mir eine neue Kamera auszusuchen. Dies ist also das erste richtige Bild mit eben jener neuen Kamera, möge der Tag seiner Entstehung als &#8216;Tag der Sesampaste&#8217; bekannt sein!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[46.000 EUR für mobiles Surfen?]]></title>
<link>http://napfekarl.wordpress.com/2009/11/15/46-000-eur-furs-mobile-surfen/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 06:29:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>napfekarl</dc:creator>
<guid>http://napfekarl.wordpress.com/2009/11/15/46-000-eur-furs-mobile-surfen/</guid>
<description><![CDATA[heise.de berichtet von einem an der Grenze zu Belgien lebenden Franzosen, der jetzt eine Rechnung üb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[heise.de berichtet von einem an der Grenze zu Belgien lebenden Franzosen, der jetzt eine Rechnung üb]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diese Manager erhalten keine Boni]]></title>
<link>http://erenguevercin.wordpress.com/2009/10/26/diese-manager-erhalten-keine-boni/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 15:00:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>erenguevercin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Freitag: Herr Abdal Hakim Murad, Sie sind ein muslimischer Gelehrter, haben aber auch eine moder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Der Freitag: Herr Abdal Hakim Murad, Sie sind ein muslimischer Gelehrter, haben aber auch eine moderne Ausbildung genossen. Sie haben sich mit der westlichen Geistesgeschichte und Zivilisation auseinandergesetzt. Der Islam wird stets mit Terrorismus und Extremismus in Zusammenhang gebracht. Nun aber erlebt das kapitalistische System eine Krise. Welche Haltung nimmt der Islam auf dem Gebiet der Ökonomie ein?</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Abdal Hakim Murad</strong>: Alle Religionen, nicht nur der Islam, wenden sich gegen die Habgier. In dem Maße wie die moderne Ökonomie davon ausgeht, dass Wohlstand aus der Förderung eines auf Habgier basierenden Wettbewerbs erwächst, befindet sich die Moderne im Widerspruch zum Glauben. In einem gewissen Sinne kommt in diesem Spannungsverhältnis die tiefe Unvereinbarkeit von der religiösen Vorstellung des Menschen als ethischem Wesen mit dem Menschenbild derjenigen zum Ausdruck, die uns als das erfolgreiche Resultat eines Jahrtausende langen, brutalen, von Eigeninteressen diktierten Wettbewerbs betrachten. Der Islam und andere religiöse Glaubensrichtungen stellen auf ihre je eigene Art und Weise die kapitalistische Apotheose der Habgier in Frage, prophetisch und radikal.</p>
<div id="attachment_547" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-547" title="&#34;Nach traditionellem muslimischem Verständnis umfasst Reichtum alles, was Menschen wertschätzen, also auch immaterielle Güter. Nach diesem Verständnis ist Geld allerdings Gold und Silber.&#34;" src="http://erenguevercin.wordpress.com/files/2009/10/450px-abdal_hakim.jpg" alt="&#34;Nach traditionellem muslimischem Verständnis umfasst Reichtum alles, was Menschen wertschätzen, also auch immaterielle Güter. Nach diesem Verständnis ist Geld allerdings Gold und Silber.&#34;" width="450" height="600" /><p class="wp-caption-text">&#34;Nach traditionellem muslimischem Verständnis umfasst Reichtum alles, was Menschen wertschätzen, also auch immaterielle Güter. Nach diesem Verständnis ist Geld allerdings Gold und Silber.&#34;</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Welche Rolle spielt Geld im Islam?</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Heutzutage gibt es in keiner muslimischen Gesellschaft eine islamische Ökonomie. Die nationalen Eliten und die Logik der Globalisierung stehen einer Wiedergeburt eines ursprünglichen, auf Ethik basierenden Wirtschaftens entgegen. Banken, die sich nach den islamischen Vorstellungen richten, sind die Ausnahme. Nach traditionellem muslimischem Verständnis umfasst Reichtum alles, was Menschen wertschätzen, also auch immaterielle Güter. Nach diesem Verständnis ist Geld allerdings Gold und Silber. Das soll heißen, es hat einen Wert, der sich aus natürlicher Knappheit ergibt. Dies schließt übertriebene und irreale Spekulation und eine Anhäufung von Reichtum aus, die allein auf Versprechen beruht. So wird die Möglichkeiten eines auf Kredit basierenden, raschen ökonomischen Wachstums gemindert. Man reduziert aber gleichzeitig auch die Möglichkeiten plötzlicher und unkontrollierter Wertschwankungen, da das Geld eine statische Größe besitzt und nicht potentiell unendlich ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wie sehen Sie die Rolle der Islamischen Bank?</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Wenn überhaupt, richten sich nur wenige islamische Banken nach den klassischen Regeln der Sharia. Praktisch sind sie alle in das globale Finanzsystem eingebunden, das ihren Handlungsspielraum drastisch einschränkt und ihnen die Interpretation des Geldes als willkürlichem Zeichen aufdrängt. Dennoch spielen diese Institutionen eine wertvolle Rolle, wenn es darum geht sicherzustellen, dass muslimische Einlagen in ethischer Weise investiert werden, d.h. also z.B., nicht in den Handel mit Alkohol oder in der Glücksspielindustrie fließen. Insgesamt belaufen sich diese Anlagen heute auf 600 Milliarden US-Dollar. Sie erlauben der muslimischen Welt so eine partielle Unabhängigkeit und gewährleisten eine gewisse Basis für ethische Investitionen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wie stehen diese Banken in der Krise da?</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Trotz ihrer teilweisen Komplizenschaft mit den Vorgehensweisen kapitalistischer Banken, blieben ihnen die schlimmsten Folgen der gegenwärtigen Krise erspart, weil sie sich nicht an dem Wucher mit Hypothekenkrediten beteiligt und sich, um dies auszugleichen, anderer spekulativer Transaktionen auf dem Finanzmarkt bedient haben. Zum Teil half ihnen hierbei auch, dass ihre führenden Manager keine Boni auf Spekulationsgewinne erhalten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Im Koran und dem Islamischen Recht gibt es zahlreiche Bezugnahmen auf Wirtschaft und Handel. Was können wir aus diesen Quellen lernen?</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Insofern der Teil der Sharia, der sich mit dem Geldwesen befasst, im Koran verwurzelt und erfolgreich ist, kann man sagen, dass die offenbarten Quellen von unmittelbarer Bedeutung sind. Religiöse Finanzsysteme werden beim Establishment allerdings immer Widerstand und Zynismus hervorrufen, weil für die Eliten nur die westlichen Werte zählen und alles andere irrelevant ist. Das mag auch darin liegen, dass der Kapitalismus scheinbar ein Modell nachhaltigen und massiven ökonomischen Wachstums bereitstellen konnte. Die Vision des Koran wird dem Mainstream der Banker und Investoren, die auf hohe Gewinne aus sind, niemals schmackhaft gemacht werden können, ebenso wenig wie andere radikale und ethisch alternative Vorstellungen des Wirtschaftens.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wie bereits erwähnt sind Sie muslimischer Gelehrter und haben die Ursprünge von Selbstmordattentaten sowie moderner Organisationen in der muslimischen Welt analysiert. Welche Position nimmt der traditionelle Islam in dieser Frage ein?</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Der traditionelle Islam ist heute nicht so leicht zu finden. In meinem Buch <em>Bombing without Moonlight</em> versuche ich Selbstmordattentate als Konsequenz der Modernisierung und zugleich als Reaktion auf sie zu beschreiben. Traditionell würde man es bid’a’ nennen – eine verwerfliche Innovation. Bei einer strikten Anwendung der klassischen Rechtsmethodik käme man zu diesem Rechtsurteil (Fatwa). Wenn man sich ansieht, was in heutigen Fatwas von Takfiris (Takfir machen= andere Muslime zu Ungläubigen erklären, die Red.) und Autoren der Muslim-Bruderschaft über Selbstmordattentate geschrieben wird, ist man erstaunt über die sich dort offenbarende Unkenntnis der traditionellen juristischen Methodik. Die hässliche Fratze des Terrorismus ist ein eindeutiges Zeichen des Niedergangs der juristischen Mechanismen, die viele moderne Muslime anwenden.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Welche Rolle spielt der Wahhabismus? Hat die wahhabitische Ideologie den Terrorismus befördert? Kann man das verallgemeinern, oder gibt es da verschiedene Richtungen?</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Der Wahhabismus ist keine einheitliche Bewegung. Wie alle Fundamentalismen neigt er leicht zu Spaltungen. Seinem Wesen nach handelt es sich um eine Art des reformierten Islam: Er hält an der wortgetreuen Bedeutung des Koran fest und richtet sich gegen die islamische Theologie, den Aberglauben und die Mystik. Im Grunde kommt keines dieser zentralen wahhabitschen Prinzipien dem Terrorismus entgegen. Und tatsächlich lehnt der offizielle saudische Wahhabismus Selbstmordattentate und al-Qaida strikt ab. Das Problem besteht darin, dass, vergleichbar mit der europäischen Reformation, eine relativ homogene Tradition sich plötzlich in viele miteinander konkurrierende Richtungen aufsplitterte. Der reformierte Islam lässt sich schwer festlegen: Er führt nicht notwendigerweise zum Terrorismus, aber man kann beobachten, dass praktisch alle „islamistischen Terroristen“ der ein oder anderen Form der wahhabitischen Religion angehören. Trotzdem sollten Salafiten und Wahhabiten nicht von vorneherein als Leute stigmatisiert werden, die Gewalt gegen Zivilisten unterstützen – sehr oft entspricht dies einfach nicht der Wahrheit. Angesichts der Feindseligkeit, die gegenwärtig gegenüber Muslimen herrscht und der Tatsache, dass stets einfache Erklärungen gesucht werden, müssen wir unbedingt klar zwischen Untergruppen differenzieren.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Interview führte Eren Güvercin.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.freitag.de/kultur/0943-abdal-hakim-murad-interview">http://www.freitag.de/kultur/0943-abdal-hakim-murad-interview</a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>© der Freitag Mediengesellschaft mbH &#38; Co. KG</strong><strong></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Letzter Umzugstag: Ade, altes Haus!]]></title>
<link>http://ccvvnn.wordpress.com/2009/08/31/letzter-umzugstag-ade-altes-haus/</link>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 16:09:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>nano</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir waren vormittags nochmal im alten Haus, ich habe den Weg zum Haus gefegt, weil da so viel Sand v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wir waren vormittags nochmal im alten Haus, ich habe den Weg zum Haus gefegt, weil da so viel Sand v]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[So wirst du im Supermarkt verarscht! ]]></title>
<link>http://steffen030.wordpress.com/2009/08/25/so-wirst-du-im-supermarkt-verarscht/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:26:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>steffen030</dc:creator>
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<description><![CDATA[Oder: Nicht nur Ariel hat die Mathematik neu erfunden! Vor kurzem hatte ich hier im Blog den Klassik]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Oder: Nicht nur Ariel hat die Mathematik neu erfunden! Vor kurzem hatte ich hier im Blog den Klassik]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Tag vor dem Umzugsbeginn]]></title>
<link>http://ccvvnn.wordpress.com/2009/07/31/der-tag-vor-dem-umzugsbeginn/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 16:52:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>nano</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was macht man, wenn man 140 qm umziehen muss, 4 Kinder an der Backe hat – wovon zwei Kleinkinder sin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Was macht man, wenn man 140 qm umziehen muss, 4 Kinder an der Backe hat – wovon zwei Kleinkinder sin]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EMS und GdSK GmbH &amp; Co KG]]></title>
<link>http://pbxx1983.wordpress.com/2009/07/29/ems-und-gdsk-gmbh-co-kg/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:06:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>pbxx1983</dc:creator>
<guid>http://pbxx1983.wordpress.com/2009/07/29/ems-und-gdsk-gmbh-co-kg/</guid>
<description><![CDATA[Heute einmal keine Vorgeschichte, also mache ich es kurz Paket in China bestellt, Lieferung via EMS,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute einmal keine Vorgeschichte, also mache ich es kurz <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Paket in China bestellt, Lieferung via EMS, in Deutschland angekommen und schon hab ich auf einmal ein Schreiben der GdSK GmbH &#38; Co KG im Postkasten, welches nicht nur den Erhalt meines Paketes verzoegern, sondern mich ebenfalls um mehr als 20 Euro bringen soll&#8230; Zum Glueck bin ich sofort auf diesen Thread gestossen, an den ich mich nach der Abwicklung auch strikt halten und Widerspruch gegen die Gebuehren (stehen auf der Rueckseite des Schreibens) erheben werde (<a href="http://chinamobiles.org/showthread.php?t=6578" target="blank">http://chinamobiles.org/showthread.php?t=6578</a>).</p>
<div style="color:#f00;font-weight:bold;">
Ich habe mich gerade noch durch saemtliche Foren gekaempft und bin nun der Meinung dass die GdSK die meisten Forenantworten selber verfasst. Wie ich darauf komme? In 10 verschiedenen Foren wurde immer wieder auf die Frage ob die GdSK-Gebuehren rechtens sind von mehreren Nutzern aggressiv darauf hingewiesen dass man mit diesen Gebuehren doch zufrieden sein soll und dass das schon alles seine Richtigkeit hat. Doch sobald jemand von seinen Erfolgen mit Anwaltschreiben und somit Nichtbezahlen der Gebuehren auftrumpfte (<a target="blank" href="http://www.trademind.de/showthread.php?s=84e27037a4bc9ad41d5a4ed2823292fd&#38;t=2566&#38;page=2">z.B. hier</a>), regte sich in keinem Forum mehr Resonanz&#8230; Ich finde das schon arg verdaechtig &#8211; im uebrigen werde ich natuerlich ebenfalls nicht zahlen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </div>
<p></p>
<div>Hier einmal das Schreiben:<br />
<a href="http://www.matrixx-design.com/pbxx1983/IMAGE_007.jpg" target="blank"><img src="http://www.matrixx-design.com/pbxx1983/IMAGE_007.jpg" border="0" alt="" width="100" /></a></div>
<p>Und hier ein bischen aktuelle Korrespondenz:</p>
<pre>ICH:
anbei ihr beantwortetes schreiben im anhang.
zusammenfassung: der artikel wurde auf rechnung gekauft, also noch nicht bezahlt -
rechnung liegt dem artikel bei - paketinhalt: kugelschreiber

DIE:
Hallo,
benötigen eine Wertangabe, wir dürfen keine Pakete öffnen.
MfG

ICH:
sie machen mir ja spass... die wertangabe steht auf der rechnung im inneren...
ansonsten muss sie irgendwo am paket verzeichnet sein.
gruss

DIE:
Guten Tag
4,4 KG Kugelschreiber als private Einfuhr ??!!
Wir benötigen :
Aussagefähige Handelsrechung mit Stückzahl &#38; Preis pro Stück.
Am Paket ist keine Rechnung.
Falls Sie keine vorliegen haben bitte beim Absender anfordern.
MfG

ICH:
- RECHNUNG ANGEFUEGT - naja, sind ja auch 25 stueck drin <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> 

DIE:
ich reiche es mal so ein, ob der Zoll Ihnen das abnimmt ? Mal sehen
Frachtkosten bereits höher als der von Ihnen angegebene Warenwert..........
Gruß</pre>
<p>Soso, da will mir die GdSK doch nicht etwa irgendetwas unterstellen?! Und ueberhaupt, kann mich jetzt nicht erinnern wo ich nach deren Meinung fragte, geschweige denn dass ich sie bat sich einzumischen&#8230;<br />
	<a href="http://beta.dinoduell.de/ad/pbxx1983" target="_dinoduell"><br />
		<img style="cursor:pointer;position:fixed;left:10px;top:10px;" src="http://beta.dinoduell.de/images/160x600.jpg" title="Klicken zum Schliessen..." /><br />
	</a><br />
	<a href="http://beta.dinoduell.de/ad/pbxx1983" target="_dinoduell"><br />
		<img style="cursor:pointer;position:fixed;left:100%;top:10px;margin-left:-170px;" src="http://beta.dinoduell.de/images/160x600.jpg" title="Klicken zum Schliessen..." /><br />
	</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der "Wucher" der GEMA]]></title>
<link>http://zukunftdermusik.wordpress.com/2009/06/18/der-wucher-der-gema/</link>
<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 21:18:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>caine81</dc:creator>
<guid>http://zukunftdermusik.wordpress.com/2009/06/18/der-wucher-der-gema/</guid>
<description><![CDATA[Was tun wenn CD-Verkäufe nix mehr einbringen? Na dann sucht man sich andere Einnahmequellen! Das hab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Was tun wenn CD-Verkäufe nix mehr einbringen? Na dann sucht man sich andere Einnahmequellen!</p>
<p style="text-align:justify;">Das haben nicht nur die Plattenfirmen und Musiker inzwischen begriffen – auch die GEMA scheint darüber gestolpert zu sein!</p>
<p style="text-align:justify;">So fordert die GEMA nun eine Beteiligung am letzten profitablen Sektor im Musikgeschäft: dem Geschäft mit Live-Musik.</p>
<p style="text-align:justify;">Bislang müssen die Konzertveranstalter nicht allzuviel Umsatz an  die GEMA abgegeben, bis 2014 möchte diese ihren Anteil an den Umsätzen der Konzertveranstalter aber deutlich steigern:  10 % der Einnahmen sollen dann an die Verwertungsgemeinschaft fließen.</p>
<p style="text-align:justify;">Zur Zeit staffeln sich die Abgaben anch der Größe des Konzerts. So muss für Veranstaltungen mit bis zu 3.000 Zuschauern 1,9 % der Einnahmen an die GEMA fließen. Bei einer Show mit bis zu 15.000 Besuchern sind es 1,5%, darüber liegt man bei 3,6%.</p>
<p style="text-align:justify;">Da diese Abgaben laut GEMA unangemessen niedrig seien, ist nun ein plus von 14% (bis 2014) geplant!</p>
<p style="text-align:justify;">Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft (idkv), bezeichnet dies als Wucher. Es ist wohl offensichtlich das die GEMA nur deshalb auf diese Erhöhung gekommen ist, weil die Einnahmen durch CD-Verkäufe stark eingebrochen sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein paar Beispiele: Während nach Angaben der Verbände die Autorenvergütung bei einem beispielhaften Rockkonzert mit 1.200 Besuchern und einem Eintrittspreis von 23 Euro bei rund 600 Euro liege, wolle die GEMA die Vergütung bis 2014 auf 2.580 Euro erhöhen. Bei einem Konzert mit 5.000 Besuchern und einem Durchschnittspreis von 45 Euro sollen es künftig 18.000 Euro statt wie bisher 3.370 Euro sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Angebot des Verbandes für eine moderatere Erhöhung der Beteiligung, hat die GEMA abgelehnt.</p>
<p style="text-align:justify;">Tja, Geld regiert die Welt,- auch die GEMA ist nur ein Wirtschaftsunternehmen.</p>
<p style="text-align:justify;">Allerdings regt sich Widerstand:</p>
<p style="text-align:justify;">Es wurde eine Petition beim deutschen Bundestag eingereicht, auf dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA überprüfe. Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres Parlaments kommen, wenn bis 17. Juli 2009 &#8211; 50.000<br />
Unterschriften zusammen kommen.</p>
<p style="text-align:justify;">Am 14. Juni 2009 waren es knapp 3.500 Unterschriften. Sollte es nicht geschafft werden die 600% Erhöhung der GEMA Gebühren für Konzerte zu stoppen, werden weniger Clubs weniger Konzerte veranstalten wollen.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier der Link zur Petition:</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Professor Hudson: "Von Schulden besiegt zu sein ist genauso tödlich wie durch militärische Kriegführung"]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2009/04/12/professor-hudson-von-schulden-besiegt-zu-sein-ist-genauso-todlich-wie-durch-militarische-kriegfuhrung/</link>
<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 14:48:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/2009/04/12/professor-hudson-von-schulden-besiegt-zu-sein-ist-genauso-todlich-wie-durch-militarische-kriegfuhrung/</guid>
<description><![CDATA[Man kann mit Schulden Menschen genauso töten wie mit einer Axt Weltweit erzählen Politclowns Unsinn ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><strong>Man kann mit Schulden Menschen genauso töten wie mit einer Axt</strong></p>
<p>Weltweit erzählen Politclowns Unsinn über die Weltwirtschaftskrise. Sie nehmen den Steuerzahlern ihrer Länder Abermilliarden hinweg und schmeissen es unfähigen, dummen und frechen Banken nach. Sie versehen dies mit der Scheinbegründung es bräche sonst das gesamte System zusammen.</p>
<ul>
<li>Erstens resultiert die Weltwirtschaftskrise aus dem korrupten und verkommenen Führungsmaterial. Was sich heute &#8220;Elite&#8221; nennt ist keine, gemessen an dem was ehemals das Wort &#8220;Elite&#8221; bedeutete.</li>
<li>Zweitens bricht das gesamte System umso stärker und schlimmer zusammen je mehr Verträge zu Lasten Dritter von Politclowns geschlossen werden: Politiker verpflichten steuerzahlende Leistungsträger einzuspringen für kretinöses Vorgehen von Banken.</li>
</ul>
<p>Der Kardinalfehler unserer sogenannten Elite ist es zu glauben es sei exponentielles Wachstum möglich in natürlichen Systemen. Natürliche Systeme können sein biologisch oder sozial oder ökonomisch, meinetwegen auch kulturell. Wenn es irgendwo im natürlichen Leben exponentielles Wachstum gibt, dann trägt es diesen Namen: Krebs.</p>
<p>Der Professor Michael Hudson hat einen fulminanten Artikel geschrieben:</p>
<blockquote>
<div class="articleTitle"><a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&#38;aid=13055">The Financial War Against Iceland</a></div>
<div class="articleSubTitle"><a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&#38;aid=13055">Being defeated by debt is as deadly as outright military warfare.</a></div>
</blockquote>
<p>Dieser Artikel ist inhaltlich hervorragend. Er ist lang. Er ist in englischer Sprache. Ich weiss leider, dass viele abwinken wenn sie konfrontiert sind mit Texten unserer heutigen lingua franca, viele weigern sich Englischsprachiges zu lesen auch wenn praktisch alle heute Englisch in der Schule hatten. Relativ wenige interessieren sich für Wirtschaft (darum können ihnen Politclowns ein X für ein U vormachen).</p>
<p>Der Artikel von Michael Hudson verdient weite Beachtung. Ihn vollständig zu übersetzen wäre wünschenswert aber er ist dafür zu lang. Wer Volkswirtschaft studiert sollte den Text von Prof. Hudson gelesen haben, ich mache mir allerdings keine Illusionen mehr über die Qualität unserer Studierenden.</p>
<p>Ein paar Höhepunkte aus dem Text:</p>
<ul>
<li>Hudson nimmt den wirtschaftlichen Zerfall Islands als Beispiel, das auch für viele andere Länder gilt, etwa Ungarn, Rumänien, Ukraine, Litauen und andere. (Nebenbei wird der weitere Verfall eben genannter Länder Osteueropas den Geldgebern aus Österreich und Schweden das Genick brechen und die Wirtschaft beispielsweise von Österreich zerstören. Es ist mehr als fraglich ob dann die zur Kasse gebetenen Deutschen Steuerzahler Gelder spenden.)</li>
</ul>
<ul>
<li>Hudson hat einen genialen Vorschlag wie Island &#8211; und andere Länder &#8211; sich ihrer Schulden entledigen können: Sie sollen sich einfach berufen auf ein Gesetz des Bundesstaates New York, dort haben alle größeren Banken Filialen, und auf diese Weise die Schulden für Null und nichtig erklären:</li>
</ul>
<blockquote><p><span style="color:#000080;">Also stoppte New York diese räuberische Praxis dadurch, dass es ein Gesetz verabschiedete, das sagt: <strong>Wenn eine Bank oder irgendein anderer Kreditgeber ein Darlehen vergab ohne zu wissen wie der Schuldner es zurückzahlen könne, dann wird das Darlehen für null und nichtig erklärt. Es wird aus den Büchern gestrichen.</strong></span></p>
<p>So New York blocked this predatory practice by passing a law saying that if a bank or other creditor made a loan without knowing just how the debtor was to repay it, the loan would be declared null and void. It would be wiped off the books.<br />
QUELLE: <a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&#38;aid=13055">http://www.globalresearch.ca</a></p></blockquote>
<ul>
<li>Hudson weist darauf hin, dass alle &#8211; alle &#8211; Weltreligionen ein Wucherverbot haben.</li>
<li>Er erklärt uns, dass bis ins 13. Jahrhundert es keinen Unterschied gab zwischen den Begriffen &#8220;Zins&#8221; und &#8220;Wucher&#8221;.</li>
<li>Er sagt: Schulden müssen wegen dem Zinseszinseffekt exponentiell wachsen. Beispiel: Eine Schuld, die verzinst wird mit 10% hat sich verdoppelt innerhalb von 7 Jahren.</li>
<li>Im alten Babylon schon &#8211; 2300 vor Christus &#8211; hatten Schüler diese Rechenaufgabe: &#8220;Wie lange dauert es bei einem Zinssatz von 20% bis eine Schuld vierundsechzigmal so groß ist wie am Anfang?&#8221; (Antwort der Schüler Babylons: 30 Jahre.)</li>
<li>In den Reichen Babylons und Sumers war es wegen der verheerenden Wirkung des Zinses üblich immer mal wieder ein Jahr einzufügen wo alle Schulden allen erlassen wurden!</li>
<li>Prof. Hudson sagt IMF und Weltbank sind Schuldeintreiber, die sich die Reichtümer von Ländern unter den Nagel reissen: Wasserwerke, Bodenschätze, Krankenhäuser, Infrastruktur, Ländereien, Gebäude.</li>
<li>Isländer &#8211; die er als Beispiel nennt &#8211; erleben, dass ihre Häuser auf dem Markt längst nicht mehr so viel wert sind, wie ihre Hypotheken hoch sind. Die isländische Bevölkerung wird für kommende Jahrhunderte, schreibt er, in die Schuldenhaftung genommen, sie schaffen nichts mehr für sich selber sondern nur noch für Kreditgeber, die von vorneherein wussten, dass diese immer größer werdenden Summen (Zins und Zinseszins) nicht erbracht werden können.</li>
<li>Er schreibt es werden mit Milliarden die besten Public Relations Agenturen, die man für Geld bekommen kann, bezahlt. Sie haben den Auftrag Begriffe zu verdrehen. Was heute ausgegeben wird als Marktwirtschaft oder als &#8220;Freiheit&#8221; ist das glatte Gegenteil von dem was die Aufklärer oder Physiokraten oder Adam Smith und Ricardo meinten. Weltweit werden Studenten künstlich dumm gehalten indem man die Geschichte der Volkswirtschaft (Ideengeschichte) überhaupt nicht mehr lehrt. Man lehre weitestgehend nur noch den Monetarismus. Man könne seinen Doktor machen ohne jemals etwas gehört zu haben von Adam Smith. Die Produkte dieser Aus&#8221;bildung&#8221; gerierten sich dann als &#8220;Experten&#8221;.</li>
<li>Vor 200 Jahren rissen sich englische Geldgeber Farmen in Amerika so unter den Nagel: Sie gaben reichlichst Kredit, drängten diesen Kredit auf&#8230;Kurz vor der Ernte, wenn der Farmer mit Sicherheit keinerlei Geld flüssig hatte, verlangten sie Knall auf Fall das Geld zurück&#8230;Weil er nicht zahlen konnte kurz vor der Ernte verlor der Farmer Haus und Hof, sein fruchtbares Land. Heute müssen Länder, die an die Organe IMF oder Weltbank herantreten, ihre Infrastruktur verpfänden&#8230;sie können nicht zurückzahlen (Zins und Zinseszins)&#8230;die Infrastruktur gehört ihnen nicht mehr, sondern den Banken. Die Länder mussten sich auch verpflichten Privatfirmen zu enteignen und diesen Staatsbesitz dann auch als Sicherheit zu geben. Die Folge für die Bevölkerung:  Arbeitslosigkeit, Verarmung, schlechtere Gesundheit, schlechtere Gesundheitsleistungen, Hunger, Verzweiflung, Depressionen, erhöhte Sterblichkeit. Prof. Hudson sagt, dass jedes Land, in dem Weltbank oder IMF tätig wurde, eine höhere Sterblichkeitsrate bekam. Er nennt Russland der 1990-er als ein Beispiel. Russland wurde geplündert. Sein Riesenbesitz an Bodenschätzen wurde geraubt, schreibt er. In Russland aber widmete sich dann jemand der Aufgabe diesem Raubzug ein Ende zu setzen. Die Plünderer verließen das Land. Einer blieb. Heute atmet er in Sibirien gesiebte Luft als Knacki.</li>
</ul>
<p>Soweit ein paar Highlights aus dem Artikel. Er ist mehr als lesenswert!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom Bücherkaufen]]></title>
<link>http://feronia.wordpress.com/2009/03/31/vom-bucherkaufen/</link>
<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 20:54:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>feronia</dc:creator>
<guid>http://feronia.wordpress.com/2009/03/31/vom-bucherkaufen/</guid>
<description><![CDATA[Es ist jedes Semester gleich: Neue Kurse, neue Bücher, viel Geld. Als ich heute meine Bücher für die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist jedes Semester gleich: Neue Kurse, neue Bücher, viel Geld.</p>
<p>Als ich heute meine Bücher für dieses Semester bestellen wollte hab ich, von dem Preis etwas geschockt, meinen Vati angerufen. Herrlich, es gibt Büchergeld. Glück muss man haben!</p>
<p>Bei der Suche nach einem Kommentar zu den Historien des Tacitus war ich jedoch leicht verwirrt: Prei bei dem ersten Onlineversand: <a href="http://www.buecher.de/shop/Engl-Buecher/Tacitus-Histories-Book-I/Tacitus-Tacitus-Cornelius/products_products/detail/prod_id/21155824/vnode/1/lfa/quicksearch-1-titel/">34,95€</a>. Ein stolzer Preis. Vergleich mit dem zweiten Händler: <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&#38;url=search-alias%3Daps&#38;field-keywords=tacitus+histories+book+1&#38;x=0&#38;y=0">24,99€</a>. Da der Kommentar ein englischer ist, obliegt er nicht der Preisbindung. Ok, aber wie kommt man bitte auf eine Differenz von 10€??? Erstmal den Service des teuren Händlers kontaktiert, mit bitte auf Preisanpassung. Bin mal auf die Antwort gespannt!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Na das ist doch mal dreist!!!]]></title>
<link>http://stardollportal.wordpress.com/2009/03/11/na-das-ist-doch-mal-dreist/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 15:10:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>stardollportal</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie kann man ein Kleid, welches man umsonst bekommen hat, für 60$ weiter verkaufen wollen?! Ich habe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><span style="color:#800080;"><strong>Wie kann man ein Kleid, welches man umsonst bekommen hat, für 60$ weiter verkaufen wollen?!</strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800080;"><strong>Ich habe dafür 3$ bezahlt im Starbazaar und möchte sogar nur 8$ dafür haben.. sprich nur 5$ &#8220;Gewinn&#8221;&#8230; aber 60$ Gewinn ist einfach nur <span style="text-decoration:underline;">DREIST</span>!</strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800080;"><strong>tztztztztz&#8230;</strong></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#800080;"><strong><img class="aligncenter size-full wp-image-78" title="dreist3" src="http://stardollportal.wordpress.com/files/2009/03/dreist3.jpg" alt="dreist3" width="305" height="328" /><br />
</strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tippfehler oder Größenwahn?]]></title>
<link>http://kraytcrawler.wordpress.com/2009/03/09/tippfehler-oder-grosenwahn/</link>
<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 10:49:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>kraytcrawler</dc:creator>
<guid>http://kraytcrawler.wordpress.com/2009/03/09/tippfehler-oder-grosenwahn/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-234" title="ebay-lampe1" src="http://kraytcrawler.wordpress.com/files/2009/03/ebay-lampe1.jpg" alt="ebay-lampe1" width="468" height="196" /></p>
<p style="text-align:center;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[20% auf Tiernahrung, ausser alles!!!]]></title>
<link>http://edge0815.wordpress.com/2008/11/10/20-auf-tiernahrung-ausser-alles/</link>
<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 12:35:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>edge0815</dc:creator>
<guid>http://edge0815.wordpress.com/2008/11/10/20-auf-tiernahrung-ausser-alles/</guid>
<description><![CDATA[Ja ein Lebenszeichen aus den tiefen des Netzes! Der edge renoviert aber noch, deswegen hier mal was ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja ein Lebenszeichen aus den tiefen des Netzes! Der edge renoviert aber noch, deswegen hier mal was zu Baumärkten.</p>
<p>Da in meiner neuen Höhle momentan viel renoviert, gestrichjen und tapeziert wird habe ich jetzt fast alle Baumarktketten durch. Samstag war ich zum ersten mal in einem Praktischem Baumarkt, der in der Werbung mit seinem 20%-Rabatt Gegröhle auffällt.</p>
<p>Da ich ja ein Mensch bin, der nicht unbedingt auf Werbeaussagen reinfällt, hab ich mich erstmal auf den Hintern gesetzt, als ich die Preise gesehen habe&#8230;<br />
Zum Glück ging es nur um eine Rolle Tesa Krepp 50mmx50m, die ich dringendst benötigte.</p>
<p>Praktischer Preis: 7,99€ -20% = 6,39€</p>
<p>Hornbächer Preis: 4,99€</p>
<p>Bauhäuslicher Preis: 4,95€</p>
<p>Gleiches Band, gleiche Marke.</p>
<p>Angeblich bekommt man nochmal 20% Rabatt, wenn mans irgendwo anders Günstiger bekommen &#8220;könnte&#8221;. Aber leider hatte ich kurz vor dem Einkauf meine Quittungssammlung zuhause mal ausgemistet&#8230;</p>
<p>Also liebe Freunde: Augen auf, beim Kreppabklebeband kauf!!</p>
<p>Euer edge0815</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[52 EURO?!]]></title>
<link>http://kikandrun.wordpress.com/2008/10/27/52-euro/</link>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 13:48:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kirsten</dc:creator>
<guid>http://kikandrun.wordpress.com/2008/10/27/52-euro/</guid>
<description><![CDATA[52 Euro für eine Karte HSV-BVB?! Wo sitz ich denn da? Bei Lotto aufm Schoß?! Kinners, ihr nehmt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>52 Euro für eine Karte HSV-BVB?! Wo sitz ich denn da? Bei Lotto aufm Schoß?!</p>
<p>Kinners, ihr nehmt&#8217;s aber auch von den Lebendigen, was?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Status der Juden im Augsburger Stadtrecht von 1276]]></title>
<link>http://jhva.wordpress.com/2008/08/17/der-status-der-juden-im-augsburger-stadtrecht-von-1276/</link>
<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 13:48:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>yehuda</dc:creator>
<guid>http://jhva.wordpress.com/2008/08/17/der-status-der-juden-im-augsburger-stadtrecht-von-1276/</guid>
<description><![CDATA[Anders als das Stadtrecht von 1156, das älteste in Deutschland, ist das „Stadtbuch“ von 1276 in deut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Anders als das Stadtrecht von 1156, das älteste in Deutschland, ist das „Stadtbuch“ von 1276 in deutscher Sprache verfasst. Es ist eine der ältesten mittelhochdeutschen Urkunden und eine wahre Fundgrube für alle, die Rechtsgeschichte oder die schöne Sprache studieren. Es mutet deshalb etwas seltsam an, dass das Dokument bis heute noch nicht vollständig ins Hochdeutsche übertragen wurde. Erst 1872 erschien eine Druckausgabe des handschriftlichen Textes, die jedoch nur Anmerkungen, aber keine Übersetzung bietet. Die städtische Verfassung war unter Rudolf von Habsburg entstanden und von einem vierköpfigen Gremium städtischer Räte ausgearbeitet, das auch Geistliche zu Rate zog. Sie verfügten mit kaiserlicher Zustimmung eine Vielzahl von Bereichen wie Zoll, Steuern, Anordnungen über die Nutzung von Gewässern, Wegen, Münz-, Prozess- und Strafrecht. Als Berater für das Judenrecht stand allem Anschein nach Rabbi Meir zur Seite, von 1246 bis 1250 selbst Rabbiner in Augsburg und in jener Zeit als Reichsrabbiner bevorzugter Adressat von Kaisern, Königen, Bischöfen und Stadtoberen im ganzen Reich war. Einige der Verfügungen lassen seinen Einfluss deutlich erkennen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Ein Verständnis der Bestimmungen über den Rechtsstatus der Juden in Augsburg ist im zeitlichen Abstand von über siebenhundert Jahren nicht ohne weiteres möglich. Zudem ist es undenkbar, das „Judenrecht“ aus dem Kontext der vielgestaltigen Gerichtsbarkeit als singuläres Element herauszulösen, da dies unweigerlich zu den verschiedensten Missverständnissen und Fehlurteilen führen muss. Man kommt deshalb nicht umhin, einige grundlegende strukturelle Voraussetzungen der innerstädtischen Machtverhältnisse auszuführen. Obgleich die Reichstadt der kaiserlichen Hoheit unterstand, fungiert der Bischof als formeller Gesetzgeber, während der Gesetzeskodex andererseits tendenziell auch ein Instrumentarium darstellt, die Macht des Bischofs zu beschränken und die Bürgerschaft zu stärken.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Die Rechts- und Prozessfähigkeit</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Allgemein gesprochen konnte jede Person als Streitpartei rechtsfähig sein, mit Ausnahme von Geächteten, Mönchen und Leibeigenen. Letztere galten als „Sachen“, für die sich ihr Eigentümer zu verantworten hatte. Prinzipiell galt das Recht also für alle „Bürger“, nicht zu verwechseln mit (bloßen) Einwohnern, denn als Bürger galt nur, wer auch Steuern entrichtete. Habenichtse schloss dies aus und Auswärtige betraf es nur, solange sie sich vor Ort befanden. Andernfalls mussten Prozesse gegen sie an ihrem heimischen Gerichtsort angestrebt werden.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Von der Rechtsfähigkeit unterschied sich freilich nochmals die Prozessfähigkeit, die Grundlage dafür war, als Prozesspartei vor einem Gericht aufzutreten. Letzteres setzte die Mündigkeit einer Person voraus, die nach unterschiedlichen Angaben im Stadtbuch im Alter von 13 bis 15 Jahren einsetzte. Dies betraf freilich nur männliche Personen. Knaben unter diesem Alter wurden von ihren Vätern vertreten. Frauen jedoch unterlagen zeitlebens einer sog. „Geschlechtervormundschaft“ und waren deshalb <em>prinzipiell nicht prozessfähig</em>.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Das Augsburger Stadtrecht stellte Frauen damit Knaben unter 13 Jahren oder „Toren“, also Schwachsinnigen gleich. Neben ihnen waren ganz allgemein auch die Dienstmänner als „Huber“ und „Grundholden“ weltlicher oder „Zinsleute“ geistlicher Herren von der Prozessfähigkeit ausgeschlossen. Für sie nahmen ihre Herren vor Gericht Stellung. Jüdische Hausbesitzer hingegen besaßen das Bürgerrecht.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Die komplexe Gerichtsbarkeit der Stadt unterteilt sich in mehrere Gerichtsorte und Instanzen, die sich je nach Begebenheit oder Sachverhalt einander bedingten oder aber einander ausschließen konnten. Sie spiegelten die geteilten Machtverhältnisse in der Stadt wieder, die zwischen geistlichen und weltlichen Herrschern, ihren jeweiligen Vertretern und den Stadträten zu keinem Zeitpunkt unumstrittenen war. So ist als scheinbarer Kompromiss das städtische Gericht bereits zweigeteilt, nämlich in das des bischöflichen Burggrafen und in jenes des königlichen Vogtes. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Neben diesen „weltlichen“ Gerichtsinstanzen gab es ein geistliches Gericht – das<span>  </span><span> </span>„Capitel“ oder Chorgericht – mit dem Bischof selbst als Gerichtsherrn, der sich in der Regel freilich von seinem Offizial vertreten ließ. Das Capitel war fast ausschließlich für Kleriker oder religiöse (also innerkirchliche) Streitfragen und das Eherecht zuständig, daneben aber auch für Pfandgeschäfte und Wucher. Als Inhaber des Münzregals waren die Bischöfe schließlich auch allein berechtigt, den Handel mit Silber zu betreiben oder Münzen herauszugeben, einzuziehen und verhandelten alles, was damit in Berührung stand.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Der Begriff der Gleichberechtigung ist ein moderner und hat in der Welt des Mittelalters weder eine Entsprechung noch überhaupt eine Grundlage. Die heute selbstverständliche Auffassung alle Menschen seien vor dem Gericht gleich, wozu wir mehr als nur Ansätze in der Bibel finden, spielte in der mittelalterlichen Welt keine Rolle. Sie existierte gar nicht und hätte die damaligen Menschen zumindest sehr beunruhigt oder völlig überfordert. Im Gegensatz dazu legte man äußersten Wert auf Sonderrechte und Vorzüge, die man entweder als einzelne Person, als Familie oder Gruppe in Form von Freibriefen verliehen bekam. Solche Sonderrechte genossen verschiedene Parteien oder Personen, etwa Adelige, Händler oder Geistliche, die ja teilweise auch heute noch der geltenden Rechtsnorm entsprechen. Wie Klöster oder Kaufleute genossen auch Juden Sonderrechte.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Grundlagen des jüdischen Rechts</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Auf das Jahr 1090 bereits geht das Rechtsstatut der Kammerknechtschaft Heinrich IV. zurück, welches zunächst die Rechte der jüdischen Gemeinde von Worms definierte und deshalb auch gelegentlich als <em>Wormser Privileg</em> bezeichnet wird. Die darin getroffenen Regelungen garantierten den Juden Schutz von Leben und Eigentum, Freiheit in der Ausübung ihrer Religion, das Recht des freien Handels und der Beschäftigung christlichen Hauspersonals, nebst der Autonomie in der innerjüdischen Rechtssprechung. Für Streitfälle zwischen Juden und Christen wurden hingegen Verfahrensregeln festgelegt. Im Jahre 1236 bestätigte Friedrich Barbarossa das Wormser Privileg und erklärte es für alle Juden und -gemeinden im Reich für rechtsgültig. Die Juden nannte er in diesem Rechtsdokument <em>servi camerae nostri</em>, wörtlich also „Diener unserer Kammern“.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Das wesentlichste Merkmal des Augsburger Judenrechts im Stadtbuch von 1276 ist zunächst die formelle Anerkennung der eigenen, unabhängigen Rechtssprechung der Juden in der Stadt nach dem Grundsatz des Wormser Privilegs und dessen Fortschreibung. Immer wieder betont das Augsburger Stadtrecht deshalb ganz beiläufig, dieses oder jenes sei <em>nach dem jüdischen Recht</em> zu entscheiden. Das Augsburger <em>Bet Din</em> verfügte also über eine weit reichende Souveränität in der Jurisprudenz, die sie befugte alle innerjüdischen Angelegenheiten, insofern sie nicht Kapitalverbrechen betrafen, völlig autonom zu entscheiden. Entsprechend erspart es sich das Stadtrecht auch, darauf in irgendeiner Weise inhaltlich Bezug zu nehmen und zitiert deshalb keinerlei Bestimmungen des umfangreichen rabbinischen Gesetzes. Ähnlich verhält es sich aber freilich mit den Rechtsstatuten des Burggrafen oder des Vogtes, die gleichfalls eine eigene Gerichtsbarkeit in der Stadt unterhielten. Auch deren Bestimmungen werden nicht zitiert, sondern wie die der Klöster fraglos als gegeben vorausgesetzt. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Neben diesen äußeren Faktoren waren für den Rechtsstatus der Juden selbstverständlich auch innerjüdische ausschlaggebend. Die verbindlichen Grundlagen des rabbinischen Rechts sind die Bestimmungen der Thora, also der Gesetze der ersten fünf Bücher der Bibel. Darin finden sich neben den allgemein bekannten zehn Geboten insgesamt 613 Gebote und Verbote.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Eines davon legt bereits dort die Grundlage für die späteren Rabbinatsgerichte: „<em>Handle nach den Weisungen und den Rechtsentscheiden, die sie (die Richter) dir erteilen und weiche von ihren Bestimmungen nicht ab, weder nach links noch nach rechts</em>.“</span><a name="_ftnref1" href="http://jhva.wordpress.com/wp-admin/#_ftn1"><span class="MsoFootnoteReference"><span><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;">[1]</span></span></span></span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Das rabbinische Bet Din setzte sich aus einem Rat zusammen, dem mehrere Dajanim angehörten. Da Urteile von Einzelrichtern zu keiner Zeit Rechtsgültigkeit besaßen, betrug die minimale Anzahl in kleineren Gemeinden drei Richter. Die ungerade Zahl war indes vorgeschrieben, um bei gegensätzlichen Auffassungen eine Mehrheitsentscheidung zu ermöglichen. Große Gemeinden orientierten sich an der entsprechenden Vorgabe des Talmuds und bestanden aus 23 Richtern, dem Kleinen Sanhedrin. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Arial;">Richter konnte jedoch nur ein Rabbiner werden, der sich in seiner Ausbildung hinreichend spezialisiert hatte und der nach seiner Wahl durch die Gemeinde entsprechend den hohen Anforderungen durch die <em>Smicha </em>würdig im Amt bestätigt wurde.</span><a name="_ftnref2" href="http://jhva.wordpress.com/wp-admin/#_ftn2"><span class="MsoFootnoteReference"><span><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:11pt;font-family:&#34;">[2]</span></span></span></span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></span></p>
<div><span style="font-size:small;font-family:Arial;"></span></p>
<div id="ftn1">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0;"><a name="_ftn1" href="http://jhva.wordpress.com/wp-admin/#_ftnref1"><span class="MsoFootnoteReference"><span lang="EN-US"><span><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="EN-US">[1]</span></span></span></span></span></a><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;"><span lang="EN-US"> </span><span>Sefer Dwarim, 5. Buch Moses 17.11</span></span></span></p>
</div>
<div id="ftn2">
<p class="MsoFootnoteText" style="margin:0;"><a name="_ftn2" href="http://jhva.wordpress.com/wp-admin/#_ftnref2"><span class="MsoFootnoteReference"><span lang="EN-US"><span><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:10pt;font-family:&#34;" lang="EN-US">[2]</span></span></span></span></span></a><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;"><span lang="EN-US"> </span><span>Die Anforderungen an einen Richter hat unter anderem Mosche Ben Maimon (Rambam, 1134 – 1205) ausführlich beschrieben: Jeder Richter soll weise und einfühlsam sein, erfahren und gelehrig im Gesetz. Darüber hinaus soll er über eine umfangreiche allgemeine Bildung in der Medizin, Astronomie und Mathematik verfügen und die Methoden der Zauberei und über die verschiedenen Formen des Götzendienstes unterrichtet sein, um entsprechend urteilen zu können. Als sieben grundlegenden Eigenschaften des Richters galten Weisheit, Genügsamkeit, Gottesfurcht, Verachtung von Reichtum, Wahrheitsliebe, Menschenliebe und schließlich ein guter Name. Spielen um Geld und Geldverleih gegen Zinsen disqualifizieren vom Richteramt. War er mit einer Streitpartei verwandt, darf er aus Gründen der Befangenheit nicht Recht sprechen. In seiner Urteilsfindung musste er alle Seiten gleichermaßen anhören und sich weder von der Armut noch vom Reichtum eines Menschen in seinem Urteil trüben lassen. Selbstverständlich durfte er deshalb auch keinerlei Vergünstigungen oder gar Bestechungen annehmen und auch keiner weiteren von anderen abhängigen Arbeit nachgehen. Er musste nicht nur Recht sprechen, sondern auch dafür Sorge tragen, dass es umgesetzt und allgemein erkenntlich wurde. Jeder Richter war verpflichtet zu prüfen, ob die anderen Richter fachlich qualifiziert sind. Kein Richter durfte mit einem anderen zusammenwirken, den er verachtete. Auch durfte er sich seiner richterlichen Verantwortung nicht dadurch entziehen, dass er sich grundlos dem Urteil anderer anschloss, um ein Verfahren zu verkürzen. Und dergleichen mehr…(siehe: Mischne Thora)</span></span></span></p>
</div>
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<hr size="1" />
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn man Sorgen hat]]></title>
<link>http://daronn.wordpress.com/2008/08/12/wenn-man-sorgen-hat/</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 09:44:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>daRONN</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;, insbesondere solche finanzieller Art, lässt man sich zu Handlungen hinreißen, derer Konsequ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-1065 aligncenter" src="http://daronn.wordpress.com/files/2008/08/bgb.jpg" alt="" width="495" height="75" /></p>
<p style="text-align:justify;">&#8230;, insbesondere solche finanzieller Art, lässt man sich zu Handlungen hinreißen, derer Konsequenzen man sich erst bewusst wird, wenn das Kind bereits Lagen im Brunnen schwimmt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein Kreditvertrag lautet über den Nettobetrag von 3.000,00 EUR. Ein Zinssatz ist nicht vereinbart. Jedoch die Rückzahlungsmodalitäten. 24 Raten je 250,00 EUR. Ergibt nominal 100 % (!) Zinsen über eine Laufzeit von 2 Jahren.</p>
<p style="text-align:justify;">Entweder war der Kreditnehmer ungeheuert verzweifelt oder aber sich nicht wirklich über das im Klaren, was er dort unterschrieb. Vermutlich sogar beides.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass dieser Vertrag ein sittenwidriges Rechtsgeschäft darstellt, lässt sich im § 138 BGB nachlesen. Der Volksmund nennt dies <strong>Wucher</strong>. Die sich durch den gesamten Vertrag ziehenden Rechtschreibfehler und die Tatsache, dass man ein Haustürgeschäft nicht einfach ausschließen kann, indem man dies vertraglich vereinbart, seien hier nur am Rande erwähnt.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn sich der Schuldner nun eine zeitlang &#8216;wohlverhält&#8217;, bekommt er in ein paar Jahren zumindest die Restschuldbefreiung. Schade ist nur, dass er bereits Zahlungen in Höhe der gesamten Zinsen geleistet hat.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Pfuscher Installateur von Penzing]]></title>
<link>http://einkonsument.wordpress.com/2008/07/23/der-pfuscher-installateur-von-penzing/</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 17:16:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>thalex</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;I am a Pfuscher baby so why don´t you kill me?&#8221; Solltet ihr in der Wohnung Installation]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p><!--[if gte mso 10]&#62;--><em><span lang="EN-GB">&#8220;I am a Pfuscher baby so why don´t you kill me?&#8221;</span></em></p>
<p>Solltet ihr in der Wohnung Installationsarbeiten haben und einen Pfuscher suchen, dann kann ich euch schon einmal von einem abraten.</p>
<p>Im 14. Bezirk in Wien beim Obi arbeitet anscheinend ein Herr der über die Arbeit beim Obi seine Kunden aufgabelt. Er kommt mit dem Spruch, dass er nebenbei Selbstständig in der Installationsbranche arbeitet. Das ist ja jetzt nichts Schlechtes. Denn wenn man einen guten Pfuscher findet, kann man sich immer glücklich schätzen. Nur dieser Mann kann dieses Handwerk nicht gelernt haben. Denn so schlecht und ahnungslos ist bestimmt keiner, der es als Beruf gelernt hat.</p>
<p>So passierte es bei Bekannten. Sie benötigten dringend Hilfe. Sie mussten eine alte Heizung entfernen und dadurch den Zulauf und den Ablauf verbinden. Die Heizung ist nämlich mit den anderen Heizungen in der Wohnung seriell geschalten, kann man sagen. Der Pfuscher von Penzing sollte mit sogenannten &#8220;Lötfittings&#8221; die Stelle überbrücken.</p>
<p>Wenn man das Material plus die 5 Minuten Lötarbeit zusammenrechnet, was ein Professionist getan hat, dann käme man auf einen Preis zwischen € 3,- und € 5,-. Ein &#8220;Lötfitting&#8221; kostet zwischen 15 Cent/Stück und 40 Cent/ Stück. Rechnet man dann noch die 5 Minuten Lötarbeit hinzu, die laut des Professionisten auch schlecht gemacht wurde, kommt man auf satte € 3,- bis € 5,-. Hätte dieser Mann jetzt € 20 verlangt wäre es für alle Beteiligten nicht so schlimm gewesen.</p>
<p>Aber der Mann verlangte satte €50,-. Eine schöne Gewinnspanne, wenn man sich überlegt das der „Selbstständige Instalateur Pfuscher“ den Betrag Brutto für Netto bekommt</p>
<p><a href="http://einkonsument.files.wordpress.com/2008/07/rohr.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-88" src="http://einkonsument.wordpress.com/files/2008/07/rohr.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Antiquitätenläden und Wucherpreise]]></title>
<link>http://straightrazorguy.net/2008/07/14/antiquitatenladen-und-wucherpreise/</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 19:58:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>straightrazorguy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine kleine Anekdote aus meinem Rasiermesserleben: Heute war ich in einem Teil meiner Studienstadt P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Eine kleine Anekdote aus meinem Rasiermesserleben: Heute war ich in einem Teil meiner Studienstadt P]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ekelhaft, Telekom! (bzw. T-Mobile)]]></title>
<link>http://webwombel.wordpress.com/2008/07/11/ekelhafte-telekom/</link>
<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 18:37:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>webwombel</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich zähle mich zu den positiv denkenden Menschen und mag keine ewigen Nörgler, die aus allem ständig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich zähle mich zu den positiv denkenden Menschen und mag keine ewigen Nörgler, die aus allem ständig]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Parkwucher^^]]></title>
<link>http://witch666bitch.wordpress.com/2008/07/03/parkwucher/</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 20:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>witch666bitch</dc:creator>
<guid>http://witch666bitch.wordpress.com/2008/07/03/parkwucher/</guid>
<description><![CDATA[Und dann soll noch mal einer über die Gebühren in Deut- schen Parkhäusern nölen&#8230;.1,90€ für 11 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://witch666bitch.files.wordpress.com/2008/07/parking.jpg"><img class="size-medium wp-image-65 alignleft" style="float:left;" src="http://witch666bitch.wordpress.com/files/2008/07/parking.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a>Und dann soll noch mal einer über die Gebühren in Deut- schen Parkhäusern nölen&#8230;.1,90€ für 11 Minuten ist unschlag- bar, oder? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;">Wer auch mal leiden möchte: Parkgarage Irene / NL-Enschede <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> <span style="color:#ffffff;"><br />
2</span></p>
<p style="text-align:justify;"><img src="/DOKUME~1/WITCH_~1/LOKALE~1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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