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	<title>zeitfragen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zeitfragen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zeitfragen"</description>
	<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 02:56:27 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Service: Halloween, nein Danke! zum Ausdrucken]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/10/20/service-halloween-nein-danke-zum-ausdrucken/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 06:57:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Letztes Jahr war es schon ein Riesenknaller, das &#8220;Halloween-Nein-Danke&#8221;-Schild zum Selbe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-297" title="bild-1" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2008/10/bild-1.png?w=217" alt="bild-1" width="217" height="300" />Letztes Jahr war es schon ein Riesenknaller, das <strong><span style="color:#333399;">&#8220;Halloween-Nein-Danke&#8221;</span></strong>-Schild zum <strong><span style="color:#333399;">Selberausdrucken</span></strong>. Unser begabter Gemeindegraphiker Daniel Damrau hat es zusammen mit mir entworfen und wie immer kongenial umgesetzt.</p>
<p>Ausdrucken, an die Tür kleben und die Sache ist klar! Das Ganze gibt es <strong><span style="color:#333399;">kostenlos</span></strong> und in richtig guter Qualität <strong><span style="text-decoration:none;"><span style="color:#ff0000;"><a href="http://wegbegleiter.files.wordpress.com/2008/10/ween1.pdf" target="_blank">unter dieser Adresse</a><span style="color:#333399;"> (&#60;- bitte clicken)</span></span></span></strong><strong><span style="color:#333399;">!</span></strong><span style="color:#ff0000;"> </span>Viel Spaß bei den dummen Gesichtern. Süßes oder Saures? Nö. Sankt Martin.</p>
<p>(Und liebe Halloween-Verteidiger, die jetzt wieder mit dem christlichen Feiertag und seinen keltischen Wurzeln kommen: spart euch die Kommentare. Ich weiß persönlich, dass Halloween einer der höchsten Feiertage unter <strong><span style="color:#000080;">Satanisten</span></strong> ist, dass damit Stück für Stück und sehr <span style="color:#000080;">profitabel</span> (So&#8217;n Scheiss, Sankt Martin lässt sich außer ein paar Papplaternen kaum vermarkten!) Sankt Martin und damit ein Fest der Nächstenliebe ersetzt wird. Ich bin nun kein Katholik, aber auffällig ist das schon&#8230; schon deswegen würde ich den Kram nicht mitmachen. Aus geistlichen Gründen schon gar nicht. n&#8217;Abend allerseits)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Am Rande gefragt: ist Scheitern unter Christen erlaubt?]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/10/17/am-rande-gefragt-ist-scheitern-unter-christen-erlaubt/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 15:02:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Scheitern ist ein Tabu. Keiner will eine Sackgasse im Lebenslauf stehen haben! Eine Beziehung, die g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#333399;">Scheitern ist ein Tabu</span>. Keiner will eine Sackgasse im Lebenslauf stehen haben! Eine Beziehung, die gescheitert ist&#8230; schwierig. Es muss alles funktionieren und nicht Weniges, was im Leben doch schief läuft, wird irgendwie noch als &#8220;Erfahrung&#8221; integriert und so gerade gebogen. Hat jemand den Mut, in einem Vorstellungsgespräch zu sagen: hier bin ich mal ein Jahr lang in die falsche Richtung gelaufen? In diesem Job bin ich gescheitert? Dennoch ist Scheitern ja an der Tagesordnung&#8230;</p>
<p><span style="color:#333399;">Und unter Christens? </span>Wie gehen wir mit Versagen um? Bieten wir Alternativen? Oder wird ein nicht erhörtes Gebet gleich zu einem negativen Gottesbeweis? Muss man deswegen alles irgendwie fromm passend machen, was einfach nicht passt, weil man sonst schon die Zweifel an der Tür pochen hört? Wie schnell kommen wir mit frommen Antworten auf komplexe Probleme und verletzen damit Menschen&#8230; wie gerne träumen wir den Traum von einem siegreichen Christentum, das ein Scheitern nicht mehr kennt. Der Gedanke dahinter ist zutiefst menschlich, aber er ist auch <span style="color:#333399;">zutiefst heidnisch</span>. Denn hier wird Gott nur noch missbraucht, um die Kontrolle zu bekommen und auf der Gewinnerseite zu stehen. Es geht nicht mehr um Gott selbst und das um jeden Preis &#8211; sondern um den Sieg und die Vermeidung des Scheiterns&#8230; der Glaube wird zur Selbstoptimierung, natürlich zur Ehre Gottes!</p>
<p>Wenn Christen nur noch siegen würden &#8211; mann, was bekämen wir einen Zulauf! Da hätten wir die neue Volksdroge. Dummerweise ist uns <span style="color:#333399;">Verfolgung</span> verheißen, der Weg ist schmal und wir folgen einem Herrn, der <span style="color:#333399;">mitten durch das Scheitern</span> gegangen ist und es so geadelt hat. Scheitern erlaubt. Denn wenn ich mit Gott scheitere, dann kann mir das zu etwas richtig Gutem dienen. Nicht im Sinne einer Aufwärtsspirale (mir geht es immer besser und erfolgreicher und toller), das wäre Kulturprotestantismus des 19. Jahrhunderts. Nein: immer wieder neu werden wir scheitern, werden Teile von uns dabei zerbrechen, damit <span style="color:#333399;">Christus stark werden kann</span>. Ich aber muss abnehmen, damit Christus zunehmen kann. Wer so denkt und spricht (wie Johannes der Täufer), der denkt nicht mehr über das eigene Scheitern nach &#8211; sondern über Christus.</p>
<p>Dietrich Bonhoeffer, eine kurze Biographie von ihm (Brunnen-Verlag) heisst: <span style="color:#333399;"><strong>Vollendung im Fragment</strong></span>. Bonhoeffer ist nach menschlichen Regeln gescheitert. Aber er hat wie kein anderer Theologe gerade durch das Scheitern Vollendung erfahren und ist prägend geworden. Paulus: vom erfolgreichen Rabbi zu einem gesteinigten, verfolgten, geschlagenen, verspotteten Missionar, der sich mit seinen Gemeinden herum schlug. Vollendung im Fragment.</p>
<p>Schau auf Jesus &#8211; er macht auch dein Fragment vollkommen. Lege die Gelüste nach Perfektion, nach Macht und Vollkommenheit ab, das sind seelische Kategorien, die einem echten Wachstum in Christus entgegen stehen. Recke die leeren Hände zum Himmel, manchmal unter Tränen und konstatiere deine Hilflosigkeit in den wesentlichen Dingen. Lass dich füllen, mit dem was Christus dir schenkt &#8211; sich selbst. Und dann mach was draus. Diese Stärke, mit der darfst du wuchern. Aber hüte dich davor, wieder eigene Stärke einzusetzen. Dann säst du auf Fleisch und nicht auf Geist und das wird kein Bestand haben. Denke daran: Zerbruch macht dich stärker. Stärker werden wollen schwächt dich. Mut zur Vollendung im Fragment. Mut zu einer Gegenkultur des Scheiterndürfens.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwischenruf: Frontal21, Wort und Geist und die Zukunft der Freikirchen]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/10/15/zwischenruf-frontal21-wort-und-geist-und-die-zukunft-der-freikirchen/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:24:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Frontal21 hat also wieder zugeschlagen (nachdem Panorama erst vor kurzem dran war). Journalismus der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#333399;">Frontal21</span> hat also wieder zugeschlagen (nachdem Panorama erst vor kurzem dran war).</p>
<p>Journalismus der <span style="color:#333399;">untersten</span> Kategorie, bezahlt durch GEZ-Gebühren, der mit versteckten Kameras, Überrumpelungstaktiken und Methoden arbeitet, die man sonst eher im Bereich der Stasi verorten würde. Zum Beispiel dem Einschleusen vermeintlich bibeltreuer Teilnehmer als Spione.<span style="color:#333399;"> IM Frontal21 bzw. Panorama</span>. Dazu geschickte <span style="color:#333399;">Anmoderationen</span>, die mal eben die Evangelikalen auf eine Höhe von Wort und Geist stellen. Freikirchen nähmen ja die Bibel wortwörtlich (Wie kann man nur! aber was heisst das? Welche Abstufungen gibt es hier? Unterschiede in der Hermeneutik? Herme&#8230;. was?). Aus jedem Wort der drei Berichte in den letzten Monate trieft die Ahnungslosigkeit über das evangelikale Spektrum. Ihr lieben Journalisten: ihr habt in den ersten beiden Programmen einen <span style="color:#333399;">Bildungsauftrag</span>. Der hat nichts mit <span style="color:#333399;"><strong>BILD</strong></span> zu tun! Es wäre ein leichtes gewesen, sich sachliche Stellungnahmen zu holen, aber nö: es wird polemisiert. Die üblich unheilsschwangere <span style="color:#333399;">Hintergrundstimme</span> hinterlegt Beiträge, die nur eins im Sinn haben: zu <span style="color:#333399;">diskreditieren, Stimmung zu machen</span>. Tendenzjournalismus, wie man ihn nur aus Diktaturen oder dem untersten Boulevard kennt.</p>
<p>Klar ist: Wort und Geist ist mittlerweile ganz klar eine Sekte und produziert heftigste <span style="color:#333399;">Irrlehren</span>. <span style="color:#333399;">Zahlreiche</span> Männer und Frauen aus dem evangelikalen und charismatischen Spektrum haben das ganz klar benannt und davor gewarnt. Klar ist aber auch, dass immer noch evangelikale und charismatische Christen einen <span style="color:#333399;">Schmusekurs</span> mit solchen Bewegungen fahren und damit erweisen sie dem Ganzen einen Bärendienst!</p>
<p>Freikirchen bzw. Bewegungen haben nun eine <span style="color:#333399;"><strong>zweifache Aufgabe</strong></span>: endlich politisch und medial aktiv zu werden und auf gute Weise den Mund aufzumachen. Lokalpolitiker anzusprechen und deutlich zu machen: wir tragen keine Bombengürtel und wollen dem Volk dienen. VEF, Evangelische Allianz, Kontakt zu den Bundestagsabgeordneten &#8211; das muss normaler werden, wenn man Vertrauen aufbauen will. Dazu: massiver Einspruch, mails, Leserbriefe an solche Sender wie ARD und ZDF, die solchen Journalismus dulden. Vielleicht ist irgendwann als Akt des sozialen Ungehorsams dran, die GEZ-Gebühren einzubehalten.</p>
<p>Ein <span style="color:#333399;"><strong>zweites</strong></span>. Wir brauchen eine theologische Beschäftigung mit den Rändern des Evangelikalismus. Es müssen klare Aussagen der Abgrenzung getroffen werden, wenn <span style="color:#333399;">Irrlehren</span> im Raum stehen. Das gilt gegenüber <span style="color:#333399;">Wort und Geist</span> und ähnlichen Bewegungen genauso wie gegenüber <span style="color:#333399;">extremen Brüdern</span>, bei denen die Kinder, weil ungläubig, an einem anderen Tisch essen müssen, bei denen geprügelt wird (Frau und Kinder), bei denen den Töchtern verboten wird, zu studieren und Ärgeres mehr. Hier darf nicht aus einer falsch verstandenen Bruderliebe heraus der Deckmantel des Schweigens über alles gedeckt werden! Solche Bewegungen bewegen sich nicht in einer Grauzone des christlichen Glaubens, sondern sind ganz klar Sekte und auszugrenzen &#8211; hier muss Gemeindezucht zum Schutz des Leibes auch innerhalb des christlichen Spektrums ausgeübt werden! Dazu muss es <span style="color:#333399;">quer durch alle evangelikalen und charismatischen Gemeinden</span> und Freikirchen Gespräche geben,</p>
<ul>
<li>was Konsens ist, was unser Zentrum ist,</li>
<li>mit welchen Abweichungen wir leben können,</li>
<li>und wo endgültig Schicht im Schacht ist.</li>
</ul>
<p>Diese Dinge müssen dann auch publik gemacht werden. So publik, dass Journalisten und die sonstige mediale Öffentlichkeit ganz klar Fakten vor sich haben, an denen sie nur unter noch gröberer Missachtung der journalistischen Ethik vorbei kommen.</p>
<p>Klar ist aber auch: die Luft wird dünner. Die <span style="color:#333399;">Wahrheitsfrage</span> steht bei allen Berichten unausgesprochen im Hintergrund und damit verbunden der Sündenfall in einer toleranten Gesellschaft: <span style="color:#333399;">zu behaupten, es gäbe nur eine Wahrheit und die wäre Jesus Christus</span>. Daran kommen wir nicht vorbei. Wie man die vermittelt &#8211; darüber sollte man reden. Daran fest halten &#8211; daran führt kein Weg vorbei. Es muss auch weiterhin möglich sein, das offen zu sagen und auch offen ethische Haltungen des christlichen Glaubens auszusprechen, auch wenn diese <span style="color:#333399;">kontrovers</span> sind. Wenn das nicht mehr möglich ist (siehe den Vorgang um Sarrazin) &#8211; dann Mahlzeit! Es wird spannend! Der Maulkorb wedelt am Horizont. <span style="color:#333399;"><strong>Kriegen wir trotzdem auf evangeliumsgemäße Weise den Mund auf?</strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Notwendig: nicht verarschen lassen, kompetent werden!]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/10/02/notwendig-nicht-verarschen-lassen-kompetent-werden/</link>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 07:06:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Lese eine gute Zeitschrift zum Thema Kochen. Hintendrauf eine Werbung für einen Hartkäse. Der wirbt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-853" title="Käse" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2009/10/kase.jpg?w=300" alt="Käse" width="300" height="106" />Lese eine gute Zeitschrift zum Thema Kochen. Hintendrauf eine Werbung für einen Hartkäse. Der wirbt nicht mit gutem Geschmack, sondern vor allem damit: frei von <span style="color:#333399;">Laktose, Gluten und Konservierungsstoffen</span>. Boah, wie toll öko! Leider <span style="color:#333399;"><strong>Verarschung</strong></span>, um es deutlich zu sagen. Hart- bzw. Schnittkäse enthält grundsätzlich keine Laktose und wird daher Menschen mit Laktoseunverträglichkeit ebenso grundsätzlich empfohlen. Bitte: was soll ein Klebeeiweiß aus Getreide (!) in einem Käse? Kein Käse enthält Gluten. Und Konservierungsstoffe enthalten nur Billigstkäse der Geiz ist Geil-Kategorie und auch nur in der Rinde. Was soll also der Blödsinn der Kategorie: Katjes hat 0% Fett?</p>
<p>Kurz gesagt: die Medien haben mittlerweile fast göttliche Beraterfunktion. So wie uns mittlerweile flächendeckend verkauft worden ist, die <span style="color:#333399;">Krise</span> hätte mit der Lehman-Bank angefangen (dabei hat sie bereits ein Jahr vorher mit der Rettung der IKB Düsseldorf (10,5 Milliarden wurden dort hinein gepumpt) und dem Einbruch der Binnennachfrage angefangen). So wie jede Woche eine neue <span style="color:#333399;">Ernährungsmär</span> durch das Dorf gejagt wird. Alle stürzen sich drauf. <span style="color:#333399;">Vegetarier</span> bekommen weniger Krebs! Toll. Dafür mehr Darmkrebs. Steht aber nicht im Artikel. Und <span style="color:#333399;">Eskimos</span> fressen überhaupt kein Gemüse und sind trotzdem gesund.</p>
<p><span style="color:#333399;">Aber was glauben wir nicht alles?</span> Nichts gegen Vegetarier &#8211; mir geht es hier und heute um eine <span style="color:#333399;">Aufforderung</span>: NICHTS einfach glauben! In wichtigen Fragen sich eine eigene Meinung bilden. Dazu müssen Grundaussagen dieser Gesellschaft miteinander diskutiert werden, denn allein kann man die Medienflut nicht bewältigen! Wir brauchen einen Diskurs in den Gemeinden, in Hauskreisen über relevante Fragen (dazu zählt der Käse sicherlich nicht!). Die Dreistigkeit der Medien bzw. vor allem der PR-Büros, die die Medien durchsetzen und mit pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen zu ihren Gunsten versorgen, nimmt stetig zu. Daraus kann man schließen: die Leute lassen sich immer besser verarschen. Ein schöneres Wort kann man dafür nicht finden.</p>
<p>Für jeden Christen bedeutet das: <span style="color:#333399;"><strong>kompetent werden</strong></span>. Einer allein kann das nicht &#8211; dafür brauchen und benötigen wir die <span style="color:#333399;">Schwarmintelligenz</span> einer Gruppe, zu der jeder Mosaiksteine von Wissen hinzu trägt. Kompetent werden aber auch in <span style="color:#333399;">Gottes Wort</span>. Er will (!), dass wir <span style="color:#333399;">&#8220;alle nötige Weisheit und Einsicht bekommen, um seinen Willen in </span><span style="color:#333399;">vollem</span><span style="color:#333399;"> Umfang zu erkennen&#8221;</span> und <span style="color:#333399;">&#8220;imstande sind, stets das zu tun, was gut und richtig ist, sodass unser Leben Früchte tragen wird, und unsere Gotteserkenntnis immer weiter anwächst&#8221;</span>! Großartige Zusagen aus Kolosser 1,9.10. Wie? Indem wir sein Wort erkennen (und nicht nur lesen!), indem wir sein Wort hören, zum Beispiel im Gebet. Doch immer mehr Christen werden auch in diesem Bereich inkompetent und gleichen daher immer mehr dem &#8220;Schilfrohr im Wind&#8221;. Dieses aber lässt sich von jeder Medienmeinung und tradierten Meinung hin- und herwerfen. Der Schlüssel findet sich in Gottes Wort und im Gebet. Dieses verknüpft mit einem wachen, kritischen Geist in der Beobachtung des Zeitgeschehens &#8211; das wäre ein spannender Anfang! Dann wäre Christsein wieder Salz und Licht! Und nicht: das bunte Bonbon für den spirituellen Lebensbereich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwei Zitate, die ins Grübeln bringen!]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/06/19/zwei-zitate-die-mich-sorgen/</link>
<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 15:43:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichteren Gemüter&#8221; (Harald Schmidt auf dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;<strong>Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichteren Gemüter</strong>&#8221; (Harald Schmidt auf dem Satire-Gipfel in der ARD)</p>
<p><strong>Ahnungslosigkeit + Lügen = HASS</strong> (Stefan Niggemeier)</p>
<p>Was du mit diesen beiden Gleichungen machst &#8211; nun: nimm sie auf und lass sie in deinem Kopf explodieren. Dann wende sie auf Medien, vernachlässigte Bildungssysteme, politisches Hohlgeschwafel, die Wachstumsgesellschaft, aber auch auf das Bild von Christen und vieles mehr an und schau mal, was gedanklich abgeht.</p>
<p>Musste ich mal loswerden. So zwischendurch. Zum Weiterdenken empfehle ich meinen lieben Kollegen <a href="http://dikosss.wordpress.com/2009/06/19/handy-nur-als-telefon/" target="_blank">dikosss und sein Fundstück</a>&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Chance: das Ende der Gesellschaft]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/06/03/die-chance-das-ende-der-gesellschaft/</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 11:36:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ein großartiges Interview in der FAZ mit Meinhard Miegel, Direktor des Instituts für Wirtschaf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute ein <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E87241300EC114CE0A9E2B298CF5F4BCB~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">großartiges Interview in der FAZ mit Meinhard Miegel</a>, Direktor des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft in Bonn. Er spricht endlich deutlich aus, was sich bereits andeutet: das Ende des Wachstumsparadigmas. Höher, schneller, mehr Kohle und mehr, mehr, mehr&#8230;.von allem; selbst die C-Parteien haben das lange vertreten und nun laufen wir saftig vor die Wand, nachdem die letzten 10 Jahre eh nur noch eine große Luftblase produziert wurde.</p>
<p>Was für eine Chance! Schon vor Jahrzehnten hatte der Club of Rome vor diesem Denken gewarnt, denn es läuft logischerweise in eine Sackgasse &#8211; nichts wächst endlos, auch in der Natur nicht! Zudem gibt es eine Konstante (die ich mal so definiere&#8230;;-): Äußeres Wachstum plus inneres Wachstum sind konstant. Je mehr wir äußere Wachstumswerte betonen, desto mehr wird das Innere vernachlässigt&#8230;. lesen wir mal rein ins Interview:</p>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;">Die ganze Gesellschaft ist gedopt. Sie hat längst ihr inneres Gleichgewicht verloren, die Balance zwischen innerem und äußerem Reichtum. Viele vermögen mit „innerem Reichtum“ gar nichts mehr anzufangen. Dabei macht er den Menschen erst zum Menschen. Kaninchen und Kühe haben ihn nicht.</div>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;">Das wissen wir nicht genau.</div>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;">Gut, jedenfalls halte ich es für unwahrscheinlich. Ganz sicher haben sie keine Religionen, deren Bestreben es ja ist, die Balance von innerem und äußerem Reichtum aufrechtzuerhalten.</div>
<blockquote>
<div><em>Die ganze Gesellschaft ist gedopt. Sie hat längst ihr inneres Gleichgewicht verloren, die Balance zwischen innerem und äußerem Reichtum. Viele vermögen mit „innerem Reichtum“ gar nichts mehr anzufangen. Dabei macht er den Menschen erst zum Menschen. Kaninchen und Kühe haben ihn nicht.</em></div>
<div><strong>Das wissen wir nicht genau.</strong></div>
<div><em>Gut, jedenfalls halte ich es für unwahrscheinlich. Ganz sicher haben sie keine Religionen, deren Bestreben es ja ist, die Balance von innerem und äußerem Reichtum aufrechtzuerhalten.</em></div>
</blockquote>
<div>Schaffen Christen es, diese Lücke, diese Sehnsucht zu füllen? Oder sind wir längst selbst im Wachstumsparadigma gefangen? In unseren Gemeinden, in unserem Gottesbild&#8230; es bleibt spannend: denn die sorglose Wachstumsgesellschaft ist längst zusammengebrochen, die Politik hält einen komatösen Patienten mit viel Geld am Leben, mehr ist es aber nicht. Wann wagen wir es endlich, kreativ Alternativen zu denken? Können wir Christen dieser Gesellschaft in dieser schweren Zeit dienen? Und bitte nicht durch Rückzug in die fromme Nische, bitte nicht wieder: die Stillen im Lande&#8230;</div>
<div><em><br />
</em></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwierige Frage: Christ sein oder Dackel kaufen?]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/05/27/schwierige-frage-christ-sein-oder-dackel-kaufen/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 07:45:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
<guid>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/05/27/schwierige-frage-christ-sein-oder-dackel-kaufen/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Im Blick auf das, was landläufig unter Christsein verstanden wird, habe ich den Eindruck, das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><span style="color:#000080;">&#8220;Im Blick auf das, was landläufig unter Christsein verstanden wird, habe ich den Eindruck, dass es ein Leben mehr verändert, einen Dackel zu kaufen, als Christ zu werden&#8221; </span>(Holger Bungenberg, Theologe &#8211; gefunden auf der Rückseite der aktuellen <a href="http://www.aufatmen.ch/show.sxp/7426.html?" target="_blank">AUFATMEN</a>)</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-680" title="Bild 1" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2009/05/bild-13.jpg?w=300" alt="Bild 1" width="240" height="239" />Liegt&#8217;s am Dackel? Nö. Es ist schon zu beobachten, dieses vermaledeite: &#8220;<span style="color:#000080;">Glaube ist Privatsache</span>&#8221; &#8211; nun denn, dann fällt er eben auch nicht <span style="color:#333399;"><strong>mehr</strong></span> auf als die Farbe des bevorzugten Klopapiers im heimischen Örtchen. Glaube ist Privatsache  - das ist ein Widerspruch in sich und negiert die Relevanz des Glaubens für das Leben. Glauben als Privatsache ist <span style="color:#000080;">überhaupt kein Glauben</span> &#8211; zumindest nicht, wenn wir die Bibel ernst nehmen. Glaube sollte nicht parteipolitisch vereinnahmt werden (weswegen ich C&#8217;s in Parteinahmen verdächtig und unangenehm finde), aber er ist: politisch. Provokativ. Alternativ. Salz in der Wunde. Brennend, aber auch reinigend. Im eigenen Leben, in der Familie, im Ortsteil, im Land und auch global.</p>
<p>Woran hakt es? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Mangelnder Mut? Zu wenig in die Praxis führende Verkündigung? Was denkst du? Ich weiss, eine <span style="color:#000080;">Weltfrage</span>&#8230; aber&#8230;</p>
<blockquote><p><span style="color:#000080;">&#8220;Mut ist Angst, die gebetet hat&#8221; (Corrie ten Boom)</span></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Volksfront (12) les préparatifs aux élections législatives]]></title>
<link>http://homere.wordpress.com/2009/05/07/volksfront-12-les-preparatifs-aux-elections-legislatives/</link>
<pubDate>Thu, 07 May 2009 15:25:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Homere</dc:creator>
<guid>http://homere.wordpress.com/2009/05/07/volksfront-12-les-preparatifs-aux-elections-legislatives/</guid>
<description><![CDATA[Les élections législatives Malgré ces succès, l’abbé Gromer écrira le 4 janvier à Mgr Fahrner : « l’]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4>Les élections législatives</h4>
<p>Malgré ces succès, l’abbé Gromer écrira le 4 janvier à Mgr Fahrner : « l’atmosphère est lourde et sombre. M. Walter et moi-même avons de plus en plus de mal à convaincre » du bien-fondé de la politique du Volksfront<a href="#_ftn1">[1]</a>. De fait, peu après les élections cantonales, plusieurs voix se font à nouveau entendre pour demander un rapprochement, voire une réunification de l’UPR et de l’APNA. De plus, rappelons que l’agitation autonomiste se développe à l’Université lors de la rentrée universitaire, par le biais de la <em>Jungmannschaft</em>, qui dans un tract déclare qu’ « il faut que l’allemand qui est notre langue […] reste notre langue»<a href="#_ftn2">[2]</a>.</p>
<p>A la mi-novembre, Monseigneur Ruch lance un appel pressant à l’Union des catholiques<a href="#_ftn3">[3]</a>. De plus, dans les « Zeitfragen », Didio estime en novembre que des relations « supportables entre les deux partis doivent être instaurées ». L’obstacle majeur à ce rapprochement est bien entendu le Volksfront. C’est pour cette raison que certains vont être tenté de minimiser les accords passés avec les autonomistes, en insistant sur leur caractère local, et sur la volonté, toujours locale, de faire barrage à l’élection « d’anticléricaux ». De la même manière, Médart Brogly insiste sur le fait que s’il y a eu alliance, c’est qu’autonomistes et communistes ont été les seuls à accepter la constitution d’une liste à la proportionnelle, proposition pourtant faite à tous les partis<a href="#_ftn4">[4]</a>.</p>
<p>D’autre part, lors du Congrès départemental des démocrates, l’UPR est à plusieurs reprises pris à parti en raison de ses liens avec certains milieux autonomistes. Le parti catholique réplique par le biais de l’<em>Elsässer</em>, le 15 décembre, en déclarant « qu’il n’y a pas de Volksfront, mais seulement une communauté de travail à la mairie de Strasbourg et au conseil général pour discuter de questions purement économiques ». Les partis autonomistes se sentent bien évidemment floués et critiquent vertement cette position en mettant ironiquement en avant que « la différenciation entre Volksfront et communauté de travail est quelque peu théorique »<a href="#_ftn5">[5]</a>. Il y a donc, c’est un fait nouveau, une certaine modération de la part de l’UPR, qui cherche à minimiser le rôle du Volksfront et ses liens avec la Landespartei et la Fortschrittspartei.  .</p>
<p>L’année 1932 s’ouvre néanmoins avec l’amnistie accordée aux Alsaciens accusés d’autonomisme. Cette amnistie, justifiée par l’acquittement des accusés de Colmar par la cour d’assises de Besançon, avait été réclamée en maintes occasions depuis 1927 par les milieux autonomistes et par l’UPR<a href="#_ftn6">[6]</a>. Une telle décision aurait pu apaiser les esprits et était sans doute faite en ce sens. Mais pour beaucoup, dont l’abbé Gromer, elle venait bien tard et de plus, l’<em>Elsässer Kurier</em> a tôt fait de souligner le caractère limitatif de l’amnistie, notamment à propos des fonctionnaires dont la réintégration dans l’administration n’était pas de plein droit. De même le journal insiste sur le fait que les fonctionnaires signataires du Heimatbund ne sont pas encore réintégrés<a href="#_ftn7">[7]</a>. Les milieux autonomistes restent donc bien réticents à tout tentative d’apaisement.</p>
<p>Cette réticence des autonomistes et d’une certaine partie de l’UPR ne facilite pas les discussions avec l’APNA qui refusent de reconsidérer ses positions tant que son adversaire n’aura pas abandonné le Volksfront. Le gérant de l’APNA du Bas-Rhin, Schmidt-le-Roi, déclare au congrès du 10 janvier 1932 « qu’il ne peut être question d’une collaboration entre l’APNA et l’UPR aussi longtemps que l’UPR n’abandonnera pas sa communauté de travail avec les communistes et les autonomistes et ne se placera pas, sans aucune équivoque, sur le terrain national »<a href="#_ftn8">[8]</a>. Ce congrès adopte également une résolution adressée à tous les prêtres d’Alsace, dans laquelle il rejette la responsabilité de la scission et déclare que le meilleur moyen pour assurer la paix entre les catholiques est que les curés laissent à leurs paroissiens toute liberté de choix entre les deux partis et qu’ils les laissent lire la presse de leur choix (Le <em>Bote</em> étant toujours fortement critiqué par nombre de curés). Les partisans du Volksfront répliquent rapidement. Michel Walter, qui rappelons-le se présente aux législatives et ne veut pas réitérer son erreur de 1929, se fait le porte-parole de l’aile gauche de l’UPR en affirmant au Conseil municipal de Strasbourg qu’il restera le partisan de la « communauté de travail », aussi longtemps que « les circonstances et la défense de la <em>Heimat</em> l’exigeront »<a href="#_ftn9">[9]</a>, mais il s’attache toutefois à nuancer ses propos et déclare que pour lui il n’y a pas d’alliance entre partis, mais juste une « communauté de travail » de caractère purement local au Conseil municipal de Strasbourg et au Conseil Général du Bas-Rhin.</p>
<p>L’abbé Gromer, quant à lui, répètera que « le Volksfront est la seule solution pour préserver les droits de la <em>Heimat</em> » lors d’une réunion de janvier 1932 à la Halle aux houblons de Haguenau. Haegy fait, lui, valoir dans <em>Die Heimat</em> les avantages du Volksfront à Colmar et Strasbourg (il parle avant tout de certaines subventions accordées à des œuvres chrétiennes) et il estime que « sa destruction compromettrait au plus haut degré les intérêts du peuple alsacien et provoquerait l’exultation de la loge franc-maçonne »<a href="#_ftn10">[10]</a>. Finalement, dans un communiqué du 11 janvier 1932, le Comité directeur de l’UPR note que « la communauté de travail entre les représentants de l’UPR et représentants des autres partis, au Conseil municipal de Strasbourg et au Conseil général du Bas-Rhin, ne signifie pas qu’il y a alliance entre partis, ne restreint en rien notre liberté d’action, et n’a nullement porté atteinte aux principes fondamentaux du parti »<a href="#_ftn11">[11]</a>. Et même si cette résolution a donné lieu à de vifs échanges au sein du comité directeur, Meck et Brogly y étant par exemple hostiles, elle montre bien qu’il n’est pas question, pour l’instant, de modifier la ligne politique du parti. L’<em>E.K</em>. ira plus loin le lendemain en écrivant que le Volksfront « est indispensable pour lutter contre l’ennemi commun, c&#8217;est-à-dire les partis du Cartel des gauches » et qu’il a permis « de pratiquer une politique de tolérance religieuse et de progrès social, favorable aux intérêts de la population alsacienne ». .</p>
<p>Dès lors, puisqu’ aucun des deux partis ne veut de réunification, on cherche tout de même à trouver un terrain d’entente avec l’APNA et négociations vont s’engager par le biais du Comte d’Andlau, sénateur UPR et proche de l’APNA. Ces négociations ont pour but de répartir les candidatures entre l’UPR, l’APNA et les démocrates, afin de faire échec aux candidats du Cartel. Elles échouent dans le Haut-Rhin pour des questions de personnes, la section APNA du département étant par ailleurs notoirement hostile à tout rapprochement avec l’UPR, qui est rappelons-le dirigé par Rossé, très autonomisant, et préfère favoriser l’option d’alliance avec les autres partis nationaux (socialistes, radicaux et démocrates)<a href="#_ftn12">[12]</a>. Dans le Bas-Rhin, un accord est de prime abord trouvé, avant que l’Assemblée générale de l’APNA du Bas-Rhin ne le rejette, le 21 mars, entraînant ainsi le parti dans une petite crise<a href="#_ftn13">[13]</a>.</p>
<p>Par cette décision, l’APNA marque son désir de ne pas renier ses principes fondamentaux<a href="#_ftn14">[14]</a>. De plus, on constate que les deux partis ne s’opposent pas que sur le problème national. Car l’UPR veut favoriser une politique chrétienne mais aussi sociale. Une alliance avec les radicaux ou les socialistes n’est pas possible car, sur le plan religieux, tout les sépare. Mais une alliance avec l’APNA et les démocrates est tout aussi difficile pour des raisons sociales et économiques. Par ailleurs, il y a également des questions de personnes : l’APNA souhaite le départ de Rossé, Gromer et Walter de la vie politique alsacienne, les jugeant trop lié à la politique du Volksfront, trop autonomisant. A parti du 21 mars 1932, les choses sont donc claires : UPR et APNA feront campagne séparément.</p>
<p>Lors de la réunion des Comités départementaux, l’UPR du Bas-Rhin va réélire Michel Walter à sa tête, montrant ainsi son approbation envers la politique du Volksfront. Il y eu quelques passes d’armes, notamment à propos de Strasbourg, où Walter et Gromer ont plaidé pour le soutien aux candidats du Volksfront et ce dès le premier tour, alors que Didio proposait le soutien au démocrate Frey à Strasbourg-campagne. Mais priorité est donnée à la lutte contre les socialistes et les radicaux. La résolution adoptée donne le ton, en déclarant qu’il faut chercher à battre « les anticléricaux, les réactionnaires dans le domaine social et les chauvins ». Elle souligne également que « le parti ne se compromet en rien s’il fait une partie du chemin avec des partis qui, même si c’est sous une forme différente et avec des priorités différentes, poursuivent les mêmes buts et sont partisans de la tolérance religieuse, du progrès social, de l’entente entre les peuples et de la défense énergique des droits et revendications du peuple alsacien »<a href="#_ftn15">[15]</a>. Pour l’<em>Elsässer</em>, la responsabilité de l’échec des négociations revient entièrement à l’APNA<a href="#_ftn16">[16]</a>. Le comité départemental du Haut-Rhin, quant à lui, prend la décision de ne présenter de candidats que dans les circonscriptions ou elle détient un mandat.</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> 6504/5c</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> DREYFUS, op. cit., p. 174.</p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> Die Heimat, décembre 1931, p. 356.</p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a> <em>E.B</em>. du 2 décembre 1931.</p>
<p><a href="#_ftnref5">[5]</a> <em>Neue Welt</em>, 16 décembre 1931.</p>
<p><a href="#_ftnref6">[6]</a> De même lors de nombreuses sessions du Conseil général, ainsi celle d’octobre 1929 par exemple, qui émet le vœu de voir le gouvernement retirer les sanctions. L’abbé Gromer en est le rapporteur. cf annexes.</p>
<p><a href="#_ftnref7">[7]</a> <em>E.K</em>. du 31 décembre 1931.</p>
<p><a href="#_ftnref8">[8]</a> <em>E.B</em>. du 11 janvier 1932, p.1.</p>
<p><a href="#_ftnref9">[9]</a> <em>Die Heimat</em> de janvier 1932, p.2-3.</p>
<p><a href="#_ftnref10">[10]</a> Idem.</p>
<p><a href="#_ftnref11">[11]</a> Idem, p. 8-12.</p>
<p><a href="#_ftnref12">[12]</a> BAECHLER, op. cit., p. 453.</p>
<p><a href="#_ftnref13">[13]</a> E.B. du 22 mars 1932. Dans une résolution, « les délégués constatent avec regret : 1. que ces signatures ont été données sans consultation préalable des organes compétents du Parti ; 2. que les conditions exigées pour une conciliation avec l’UPR établies lors de l’assemblée des délégués au Baeckehiesel à Strasbourg ne sont pas réalisées ». A la suite de cette décision, Schmidt –le-Roi démissionne de la gérance et Oberkirch de la présidence de l’APNA : ils étaient à l’origine de l’accord.</p>
<p><a href="#_ftnref14">[14]</a> Voir le programme de l’APNA.</p>
<p><a href="#_ftnref15">[15]</a> Elsässer du 18 mars 1932.</p>
<p><a href="#_ftnref16">[16]</a> Elsässer du 29 mars 1932.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jungs (und damit die Männer): eine vernachlässigte Spezies]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/04/08/jungs-und-damit-die-manner-eine-vernachlassigte-spezies/</link>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 06:41:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute Abend (8. April) kommt ein beeindruckender Film auf SWR (20.15 Uhr) &#8211; er zeigt exemplari]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-565" title="dsc00174_2" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2009/04/dsc00174_2.jpg?w=236" alt="dsc00174_2" width="236" height="300" />Heute Abend (8. April) kommt ein beeindruckender Film auf SWR (20.15 Uhr) &#8211; er zeigt exemplarisch an 4 Jungs und Teenagern, wo sie <strong>stehen</strong> und und wie sie <strong>untergehen</strong>. Zu <strong>laut</strong>, zu wild, zu ungestüm, zu sehr umgeben von einseitig <strong>weiblicher</strong> Prägung, die genau das nicht abkann <em>(aber es gibt ja Ritalin &#8211; komisch nur, dass der Begriff des ADHS auf eine Studie zurückgeht, die genau von <strong>der</strong> amerikanischen Pharmafirma bezahlt wurde, die Ritalin nun als Megaseller anbietet. Nur am Rande erwähnt: Ritalin wird in den USA in der höchsten Drogenklasse eingeordnet)</em>.</p>
<p>Nur 10% der Lehrer auf Grundschulen sind <em>role models</em> für die Jungs &#8211; <strong>Männer</strong>. In Kindergärten sieht es nicht besser aus. Die prägende Pädagogik, die immer noch zu 90% in Schulbüchern herumwabert, ist <strong>weiblich</strong>. Starke Frauen in Männerjobs werden gezeigt &#8211; Jungs, die häkeln und mit Puppen spielen. Das alles war zu seiner Zeit wahrscheinlich hilfreich, um eindeutig vorhandene Schieflagen in der Gleichberechtigung anzugehen. Es liegt mir fern, das ausschließlich zu verteufeln. Aber alle Statistiken und nun auch die ersten Entwürfe der Pädagogik warnen mit großen roten Buchstaben: <strong>Jungs gehen unter</strong>. Sacken ab. Sind weniger kalkulierbar und stromlinienförmig in die kapitalistische Verwendung der Ressource Mensch einzugliedern. Also: ruhig stellen. <strong>Domestizieren</strong>.</p>
<p>Mich betrifft das. Weil ich selbst einen <strong>wilden</strong> Jungen habe (Ole &#8211; der da oben). Weil ich selber einer war und ahne, wo ich <strong>platt</strong> gemacht wurde. Die Emotion dahinter wird sehr gut in dem feinen Lied von den <strong>Ärzten</strong>: &#8220;<strong>Junge</strong>&#8221; beschrieben. Die Lyrics sind leicht zu er-googeln.</p>
<p>Und letztlich ernten wir auch in unseren <strong>Gemeinden</strong>, was gesät wurde: eine überwiegend <strong>weibliche</strong> Spiritualität. Als ich auf dem Gemeindeaufbautag in München das Stichwort &#8220;<strong>männliche Spiritualität</strong>&#8221; ansprach &#8211; da gab es Nachfragen und Wiederhall in den persönlichen Gesprächen. Und wir haben das Thema gerade sehr lebendig im Männerkreis. Zu vielen rollen sich im Angesicht von rosa verspielten Plattencovern &#8220;<em><strong>In Love with Jesus</strong></em>&#8221; die Zehennägel hoch. Ist es ein Zufall, dass mehr Frauen in den Gemeinden sitzen? Ist es ein Zufall, dass immer weniger Männer überhaupt christliche Bücher kaufen? Und kraftvoll Verantwortung übernehmen? Ich rede hier natürlich in <strong>Archetypen</strong>. Ich bin mir dessen bewusst, dass es nicht DEN Mann und DIE Frau gibt &#8211; gerade als Mann einer starken Frau&#8230;;-). Jesus hat es geschafft, beide Geschechter zu integrieren, er wirkt auf mich <strong>stark, maskulin, wild</strong> &#8211; aber nicht macho! Gleichzeitig hat er zarte, eher (archetypisch) weibliche Seiten deutlich ausgeprägt. Unsere Gemeinden (ich rede hier mal von Freikirchen) prägt eine andere Spiritualität, in der der wilde Gott meines Erachtens zu wenig vorkommt. Gott ist zu&#8230;. nett. Gott liebt dich &#8211; ja, aber er ist nicht <strong>nett</strong>. Er liebt dich vielmehr auf eine wilde, ungestüme, erobernde, eifersüchtige Weise.</p>
<p>Also: lass dich sensibilisieren heute Abend durch den Film. Schau in deine Gemeinde. Denn auch als Frau profitierst du gewaltig von einer ausgewogenen, weiblichen UND männlichen Spiritualität &#8211; da bin ich mir sicher. (Immer noch das <strong>Topbuch</strong> bei diesem Thema: <em><strong>Der wilde Mann &#8211; Richard Rohr</strong></em> (ein weiser, energiegeladener Franziskanermönch, den ich einmal live erleben durfte); neu erschienen unter dem Titel: <em><strong>Vom wilden Mann zum weisen Mann</strong></em>).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Amüsant: geplanter Evolutionsfeiertag]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/03/24/amusant-geplanter-evolutionsfeiertag/</link>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 07:26:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern hat ein Bericht über die &#8220;humanistische&#8221; Giordano-Bruno-Stiftung wieder meine He]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern hat ein Bericht über die &#8220;humanistische&#8221; <strong>Giordano-Bruno-Stiftung</strong> wieder meine Heiterkeit beim Frühstück erregt. So läuft momentan (siehe Artikel des FAZ vom 23.3.) eine finanziell groß aufgesetzte Initiative, den Feiertag <strong>Christi Himmelfahrt</strong> zu streichen und dafür einen Evolutionsfeiertag im Gedenken an Darwin und unsere äffische Herkunft einzuführen. Darauf hat die Welt gewartet.</p>
<p>Klar ist: in einer multireligiösen Gesellschaft werden die Christen, die ja letztlich praktizierend nur noch eine absolute <strong>Minderheit</strong> im einstelligen Prozentbereich darstellen, nicht alle Feiertage behalten können. Sinnentleert sind sie eh schon für die meisten Bundesbürger. Lustig und für mich unverständlich ist, wie unfähig Teile der Atheisten und Humanisten sind, sich <strong>selbst</strong> einmal auf Meta-Ebene zu betrachten. Was <strong>machen</strong> sie? Sie verehren <strong>Heilsbringer</strong> der &#8220;Wahrheit&#8221;: Darwin zum Beispiel. Sie wollen <strong>Feiertage</strong> für den Heilsbringer. Sie verachten teilweise mit sprachlicher Brutalität Menschen anderer Gesinnung (<strong>Christentum</strong> vor allem). Was sind das für Eigenschaften? Die einer fundamentalistischen Religion. Kapieren die das nicht?  Ich habe in den letzten Monaten zahlreiche <strong>mails</strong> erhalten, die mich zig-fach beschimpft haben, die meinen Glauben mit einer sprachlichen Brutalität traktiert haben, dass ich nur hoffen kann, dass diese Menschen nie an die Macht kommen oder Gesetze erlassen dürfen. Hier geht es nicht um ein: du hast einen Glauben und das verstehe und teile ich nicht. Die Meinung kann und soll jeder haben dürfen &#8211; dafür trete ich als Freikirchler vehement ein. Hier geht es um <strong>Hass</strong>. Ein anderes Wort fällt mir nicht ein&#8230;</p>
<p>Ich freue mich immer über <strong>Gespräche</strong> mit Zweiflern und atheistisch denkenden Menschen. Wenn sie auf Augenhöhe statt finden und in gegenseitiger Wertschätzung. Genau die vermisse ich aber zu 90% auf der Seite der Humanisten/Atheisten. Und genau das werfen sie uns Christen vor. Wenn Evolution heisst: ich hasse alle, die an Gott glauben &#8211; dann sind die <strong>Affen</strong> weiter gewesen, liebe Evolutionsfeiertagler. Und nun bin ich gespannt auf die nächsten Hassmails&#8230; &#8211; ach, wäret ihr doch zumindest Humanisten&#8230;</p>
<p>P.S. <em>von 20.000 organisierten &#8220;Humanisten&#8221; spricht Michael Schmidt-Salomon gegenüber der FAZ. Dafür machen sie viel Wind. Allein im Bund FeG leben fast 40.000 Menschen ihren Glauben. Noch mehr bei Baptisten, Methodisten&#8230; nicht zu vergessen von den Christen, die in den beiden großen Kirchen ihre Heimat haben. Warum sind wir so leise? Warum starten wir nicht eine Kampagne der Wahrheit, der Liebe, streitbar, profiliert, kreativ, dabei überraschend liebevoll und innovativ&#8230; Träume&#8230;</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sammlung: Götzen der Gegenwart]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/03/20/sammlung-gotzen-der-gegenwart/</link>
<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 07:32:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern Abend im Hauskreis über die Götzen der Gegenwart diskutiert, die ja in Industrienationen nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-531" title="426560131_779f997f1b_m" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2009/03/426560131_779f997f1b_m.jpg" alt="426560131_779f997f1b_m" width="240" height="180" />Gestern Abend im Hauskreis über die <strong>Götzen der Gegenwart</strong> diskutiert, die ja in Industrienationen nicht mehr als simple animistische Statuen weithin sichtbar sind, sondern subtiler auftreten. Mich erinnerte das an <strong>Thomas Merton</strong> (übrigens eine faszinierende Lebensgeschichte). Ein Journalist fragte einmal Thomas Merton, was die größte geistliche Krankheit unserer Zeit sei. Der Mönch antwortete:</p>
<p><span style="color:#0000ff;"><strong>&#8220;Der Götze der Effizienz. Vom Kloster bis zum Pentagon muss alles ständig funktionieren, dass die Menschen schier keine Zeit oder Kraft mehr für andere Dinge haben.&#8221;</strong></span></p>
<p>Amen. Auf der Theologischen Woche viel mit Kollegen diskutiert und viele waren sich einig. Auch der freikirchliche Pastor verkommt zu einer Art Fussballtrainer, der es zu <strong>bringen</strong> hat. Und wenn nicht, dann halt weg damit. Fehler machen dürfen? Schwierig. Aber so läuft es halt in der Gesellschaft. <strong>Funktioniere</strong>! Wenn nicht, dann weg! Sozialdarwinismus. Nur die Besten und Fittesten werden das überstehen.</p>
<p>Nun gut, das System <strong>wankt</strong> und taumelt kräftig <span style="text-decoration:line-through;">(streng subjektiv gesprochen: trotzdem erfreut sich ausgerechnet die FDP größter Beliebtheit, die wie sonst keine Partei Neoliberalismus in Reinform vertritt, also die Ursache der Probleme &#8211; hat man uns Deutschen eigentlich ins Gehirn gesch&#8230;.?)</span>. Aber haben wir als Christen den Mumm, uns gegen diesen Götzen <strong>laut</strong> zu erheben und wider das <strong>Effizienzdenken</strong> zu stimmen? Wollen wir Christen uns eigentlich gegen <strong>irgendwas</strong> laut erheben? Oder doch die Stillen im Lande&#8230; wie sehr sehne ich mich nach David, der in seinen Gebeten manchmal nicht anders kann, als seinen Hass auf die Götzendiener aus seinem Herzen heraus zu beten&#8230; warum Hass? Weil Götzen unter Vorspiegelung guter Motive Menschen zerstören. Gott aber liebt das Leben und den shalom.</p>
<p>Was sind noch andere Götzen der Gegenwart deiner Meinung nach?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Amoklauf in Winnenden: nennen wir das Kind beim Namen!]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/03/11/amoklauf-in-winnenden-nennen-wir-das-kind-beim-namen/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 13:48:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[11 Tote bei einem Amoklauf in einer württembergischen Realschule. Gerade eben. Nun werden sie wieder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>11 Tote bei einem Amoklauf</strong> in einer württembergischen Realschule. Gerade eben. Nun werden sie wieder kommen. Die Stimmen, die Politiker mit betroffenem Dackelblick, Psychologen, die es erklären, die den sozialen Hintergrund klären, die uns deutlich machen: das sind <strong>Spezialfälle</strong>, die sind <strong>anders</strong> als ihr Fernsehzuschauer. Ihr seid brav, einige wenige Idioten, die vereinsamt Ballerspiele durchorgeln, die sind böse. Die BILD-Zeitung, dieses unsägliche, verblödende Hetzblatt, wird wieder moralisch entrüstet tun, so moralisch man eben sein kann, wenn man Bibeln verkauft und gleichzeitig die erste Seite mit Frischfleisch garniert. Der &#8220;Mann von der Straße&#8221; wird irgendwas von einsperren und wegsperren und böse Jugend faseln. Und alle werden sich gut dabei fühlen, denn sie sind ja nicht so.</p>
<p><strong>Problem</strong>: <strong><em>doch, sie sind so</em></strong>. Die schlimmsten Massaker der Weltgeschichte wurden von braven Familienvätern verübt. Ich brauche die Namen der Orte des Grauens nicht zu nennen. Was nun wieder abgehen wird, ist eine unsägliche <strong>humanistisch verklärte Schwafelei und Gutmenschentum</strong> höchster Güte. Natürlich muss man nach Ursachen suchen und Schulen helfen, so etwas vorzubeugen. Aber der Kern dahinter ist einfach: <strong>Sünde</strong>. Die Fähigkeit zum Schlimmsten in jedem Menschen. Die Decke der Zivilisation ist extrem <strong>dünn</strong>. Und unsere Gesellschaft seit der unseligen Ausrichtung auf Geld und materiellen Wohlstand seit den 50er Jahren trägt daran strukturelle Mitschuld. Unser System <strong>züchtet</strong> solche Menschen. Weil es sinn-entleert ist. Geld ist ein beschissener Gott. <strong>Wohlstand</strong> und <strong>Wachstum</strong> ein Ziel, das sich spätestens im Sarg als vollkommen verblödet offenbart.</p>
<p>Schauen wir doch endlich auf die Ursachen und packen es an. Beenden wir die <strong>christliche Selbstbefriedigung</strong> und tun endlich das, was uns Jesus aufgetragen hat: mit ihm in den Bau des <strong>Reiches Gottes</strong> einzustimmen. Zu heilen, Dämonen auszutreiben (was sind die Dämonen dieser Gesellschaft?), zu verkünden, zu taufen, zu lehren, zu begleiten, zu lieben und um jeden Preis mit mutigem Herzen die Wahrheit zu sagen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>update um 23 Uhr:</strong></p>
<p>mich schmerzen die vielen Menschen in Trauer. Die Tränen. Die Fassungslosigkeit. Die zerstörten Familien. Die diabolische Wahllosigkeit des Tötens. Ich denke an die Menschen und bete für sie. Tu das doch auch, wenn du das liest&#8230;</p>
<p>Und weiter: unser vorgegaukeltes Sicherheitsdenken ist <strong>auch</strong> noch so ein Baustein. Er bröselt seit 9/11, er bröselt seit der Weltwirtschaftskrise, er bröselt immer weiter. Was oder wer gibt <strong>Sicherheit</strong>? Wer an eine sichere, heile Welt glaubt, der wird über ein solches Massaker erschüttert und erschrocken sein. Ich bin erschüttert, aber nicht erstaunt.</p>
<p>Und ein <strong>Letztes</strong>: ahnen die Menschen, dass hinter solchen grauenhaften Vorgängen reale <strong>geistliche</strong> Mächte stecken? Wie sagte mal jemand (wer war es noch gleich&#8230;): <em>die Tragödien des Lebens kann man nur ertragen und angehen, wenn man sie als Teil eines kosmischen Dramas zwischen Gut und Böse begreift&#8230;</em> wie gut, dass der Kampf geschlagen ist. Ein zugegeben für Nichtchristen vollkommen abgedrehter Gedanke. Aber eben auch Teil der Realität.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>update</strong>: Nach 60 Kommentaren, die kaum noch einer nachlesen kann, <strong>schließe ich die Diskussion</strong>. Manches wiederholt sich und Vorwürfe werden erneut adressiert, obwohl diese bereits angesprochen und beantwortet wurden. Vielen Dank für das rege Mitdiskutieren!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sind wir heute tolerant? Nö! - Spaemann bringt's auf den Punkt.]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/02/15/sind-wir-heute-tolerant-no-spaemann-bringts-auf-den-punkt/</link>
<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 07:56:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
<guid>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/02/15/sind-wir-heute-tolerant-no-spaemann-bringts-auf-den-punkt/</guid>
<description><![CDATA[Will mal unkommentiert zitieren, wenn einer es auf den Punkt bringt. In wenigen, aber scharfen Worte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Will mal unkommentiert zitieren, wenn einer es auf den Punkt bringt. In <strong>wenigen</strong>, aber scharfen Worten, die, wenn man sie ein, zwei Mal langsam gelesen und zu Ende gedacht hat, im Kopf explodieren. Heilsam. Im Blick auf die Gesellschaft klärend.</p>
<p><strong>Robert Spaemann</strong>, protestantisch aufgewachsen, dann Atheist und Linker, dann Hinwendung zum Glauben und nun ein streitbarer und produktiver Philosoph, Theologe etc. in der katholischen Kirche &#8211; Zitate (etwas gestrafft und nicht sinnentstellend zusammen gefasst) aus der heutigen <strong>Franfurter Allg. Sonntagszeitung</strong>:</p>
<blockquote><p><span style="color:#0000ff;">&#8220;Vor allem in der zweiten Hälfte (der 50er Jahre) war nach meinem Erleben die </span><strong><span style="color:#0000ff;">Meinungsfreiheit</span></strong><span style="color:#0000ff;"> in unserem Land die größte. Sie konnten Stalinist sein, Sie konnten marxistische Überzeugungen vertreten, Sie konnten fast alle Meinungen äußern (&#8230;) Nehmen Sie zum Beispiel die Homosexualität. Ob es sich nun um ein pathologisches Phänomen handelt oder nicht, darüber sollte man streiten können. Aber wenn sie die traditionelle Auffassung vertreten, die bis vor wenigen Jahrzehnte allgemein war, dann können Sie sich das kaum leisten, wenn Sie nicht ein ganz </span><strong><span style="color:#0000ff;">unabhängiger</span></strong><span style="color:#0000ff;"> Mensch sind&#8221;. </span></p>
<p><strong><span style="color:#0000ff;">Frage: Warum entwickelt sich eine Gesellschaft, die sich so viel auf ihre Freiheitlichkeit zugutehält, gleichzeitig solche Intoleranz?</span></strong></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Es klingt paradox, aber ich meine, es hat etwas zu tun mit dem sich ausbreitenden radikalen </span><strong><span style="color:#0000ff;">Relativismus</span></strong><span style="color:#0000ff;">. Dort, wo man denkt, dass Wahrheit erreichbar ist für den Menschen, da gibt es </span><strong><span style="color:#0000ff;">Diskurs</span></strong><span style="color:#0000ff;">, da gibt es einen Kampf der Meinungen, aber alle wollen das eine Ziel: Sie wollen wissen, wie es </span><strong><span style="color:#0000ff;">wirklich</span></strong><span style="color:#0000ff;"> ist. In einer radikal relativistischen Gesellschaft gibt es dagegen nicht mehr das Moment der Regulation durch die Wahrheitsidee, sondern nur noch die Regulation durch das </span><strong><span style="color:#0000ff;">Konventionelle</span></strong><span style="color:#0000ff;">, das auch im Interesse derer ist, die gerade die </span><strong><span style="color:#0000ff;">Macht</span></strong><span style="color:#0000ff;"> haben.&#8221;</span></p>
<p><strong><span style="color:#0000ff;">Frage: Im Meinungskampf herrscht das Recht des Stärkeren?</span></strong></p>
<p><span style="color:#0000ff;">&#8220;Ja. Das </span><strong><span style="color:#0000ff;">Wahrheitskriterium</span></strong><span style="color:#0000ff;"> hat da gar nichts mehr verloren. Nicht ob etwas </span><strong><span style="color:#0000ff;">wahr</span></strong><span style="color:#0000ff;"> ist, interessiert, sondern ob man es </span><strong><span style="color:#0000ff;">sagen</span></strong><span style="color:#0000ff;"> darf.&#8221;</span></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Skandal: USA pleite - will nun in die EU! Aldi weiß es zuerst!]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/01/10/skandal-usa-pleite-will-nun-in-die-eu-aldi-weis-es-zuerst/</link>
<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 08:52:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; und Aldi-Süd ist schon der Zeit voraus. Da werden ab demnächst &#8220;schicke&#8221; Schürze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; und <strong>Aldi-Süd</strong> ist schon der Zeit voraus. Da werden ab demnächst &#8220;schicke&#8221; Schürzen unter die Leute gebracht mit kulinarischen europäischen Metropolen als Aufdruck. Berlin, Paris, London <em>(London? kulinarisch? ok, da gibt es auch was&#8230; und ich mag auch Jamie&#8230; aber ansonsten doch wohl eher Blutpudding und Rindfleisch mit Himbeersauce oder? Mag sie trotzdem, die Briten, auch wenn sie spinnen&#8230;;-)</em>. Und dann eben auch: <strong>New York!</strong></p>
<p>Hey, ihr Aldi-Reklamedesigner! Was habt ihr denn im Müsli gehabt? Sehr nett jedenfalls und bestimmt hat das auch der Obama veranlasst (der quasi-Messias, von dem Michael Mittermaier behauptet, er hätte <em><strong>bei der letzten Rede schon Wundmale in den Händen gehabt</strong></em>! Und Altkanzler Schmidt konstatierte gänzlich unhanseatisch grantelnd: <em><strong>Obama übernimmt das beschissenste Erbe, das je ein Präside<span style="font-style:normal;font-weight:normal;"><em><strong>nt übernommen hat</strong></em>. Aber ich komme vom Thema ab, ist sowieso ein susipo, aber lustig.). </span></strong></em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-405" title="aldi-reklame" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2009/01/aldi-reklame.jpg" alt="aldi-reklame" width="510" height="706" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islamkritik: Grundlegende Unterschiede zwischen Islam und christlichem Glauben]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/12/29/islamkritik-grundlegende-unterschiede-zwischen-islam-und-christlichem-glauben/</link>
<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 09:01:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern wieder eine herausragende Kolumne von Lorenz Jäger in den Exerzitien der Franfurter Allg. So]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern wieder eine herausragende Kolumne von Lorenz Jäger in den <strong>Exerzitien der Franfurter Allg. Sonntagszeitung</strong>. Man muss sich durchbuddeln, denn auf sehr wenigen Zeilen ist viel Sachwissen <strong>komplex</strong> vermittelt, aber es lohnt sich, ist erfrischend sachlich und unpolemisch und man beginnt eine tiefe Freude darüber zu empfinden, Jesus kennen zu dürfen. Und: als ich die Kolumne gestern Abend zu Ende gelesen hatte, saß ich etwas fassungslos auf dem Sofa und fragte mich: darf man das so offen schreiben? Gibt das keinen Ärger? Schon schockierend, dass man sich das überhaupt fragen muss&#8230; hier der Artikel von Lorenz Jäger (wichtige Kernpunkte von mir fett hervorgehoben): </p>
<blockquote><p><span style="color:#000080;">Jesus Christus und Maria sind für die Muslime keine Fremden. Anders als das Judentum hat der Islam beide in seine Theologie aufgenommen und verehrt sie. Zusammengenommen passen die Aussagen des Korans über Jesus indes auf <strong>zwei Druckseiten</strong>. Zunächst der dogmatische Punkt, der manchem als bloßes Theologengezänk vorkommen mag: Jesus gilt den Muslimen als Gottes <strong>Gesandter</strong>, nicht als der <strong>Sohn</strong>. &#8220;Es kommt Gott nicht zu, dass er ein Kind nimmt&#8221;, sagt die neunzehnte Sure. Und insofern kann man den Islam als eine <strong>Religion der </strong><strong>Vernunft</strong> ansehen: Die Schwierigkeiten der <strong>Dreifaltigkeitslehre</strong><strong> werden kurzerhand beiseitegeschoben</strong>. </span></p>
<p><span style="color:#000080;">Auch im Koran ist Jesus Sohn der Jungfrau Maria. Gott &#8220;zeugt&#8221; ihn nicht, sondern lässt ihn durch ein Wunder entstehen: &#8220;Das fällt mir leicht . . . Es ist beschlossene Sache.&#8221; Die <strong>historische Umwelt, die uns das Neue Testament schildert, fällt aus</strong>. Jesus, eben zur Welt gekommen, spricht zum Volk: &#8220;Ich bin Gottes Diener . . . Er hat mir das Gebet und die Abgabe anbefohlen, solange ich lebe.&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Jesus lehrt also nichts anderes als die <strong>Grundgebote des Islam</strong>. Und vor allem: In dieser Lehre erschöpft sich sein Wirken auch schon. Wenn er für das Neue Testament jener ist, der die an Leib und Seele Beschädigten heilt, so bleibt er für den Koran der Prophet. Er hat n<strong>icht am Kreuz gelitten</strong>. In der Polemik gegen die Juden sagt die vierte Sure des Korans, Gott habe das Volk der Schrift &#8220;versiegelt&#8221;, weil sie &#8220;nicht glaubten, Maria mächtig verleumdeten und sagten: ,Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, Gottes Gesandten, getötet.&#8217; Sie haben ihn aber nicht getötet und nicht gekreuzigt, vielmehr wurde ihnen der <strong>Anschein</strong> erweckt.&#8221; Aus der mensch-göttlichen Dramatik des Neuen Testaments wird der Kern herausgenommen, das <strong>Leiden wird so entwirklicht wie die Herrlichkeit</strong>.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Hegel, der Philosoph, hat von Allah gesagt, <strong>sein Zeichen sei die &#8220;Verhältnislosigkeit&#8221;</strong>. Menschliche Gliederungen haben vor diesem Gott nicht nur keinen Bestand, sie können <strong>schlechterdings keine Rolle spielen</strong>, wo nur der stets wiederholte Allmachtsbeweis erbracht werden muss. Allah wendet sich <strong>Einzelnen zu, die aus jedem geschichtlichen Kontext gelöst</strong> sind.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Und wie im Falle Jesu der Koran der Zuwendung Gottes ihre Konkretheit nimmt, so kann er andererseits der Gottferne, dem Hadern und Rechten mit Gott, wie es sich im Buch Hiob findet, keinen Platz in seiner Lehre geben. <strong>Wer zweifelt, leugnet</strong>. Die Schwingungsweite der Bibel zwischen Frömmigkeit und Verlassenheit erreicht der Koran nicht: Von Hiob weiß er nur, dass er &#8220;standhaft&#8221; blieb. So ähnelt Allah dann doch eher einem <strong>Despoten</strong>, der seine Allmacht manifestiert, je willkürlicher, um so eindrucksvoller. Insofern hat die &#8220;Islamophobie&#8221; in Europa, die vielfach beklagt wird, auch einen <strong>rationalen Kern</strong>.<span style="color:#000080;"> (</span><span style="color:#000080;">Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.12.2008, Nr. 52 / Seite 11)</span></span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000000;">Hammer! Und die Zeilen machen deutlich, was wir im NT haben! Ein Gott, der in <strong>Beziehung</strong> tritt. Zu einzelnen bzw. in Gruppen versammelten realen Individuen in ihrem jeweiligen historischen Zusammenhang. Der auch Zweifeln souverän und gelassen entgegen tritt. Der in liebende Vorleistung geht. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Gleichzeitig macht die Aufzählung von Lorenz Jäger deutlich, was wir auf keinen Fall <strong>aufgeben</strong> dürfen: die Beziehung darf nicht zu einem <strong>Gebotskatalog</strong> hin abgeschwächt werden. Gottes Handeln darf nicht aus seinem <strong>historischen Kontext</strong> gelöst werden. Gott handelt konkret an und zu konkreten Menschen. Wir neigen manchmal zu sehr zur <strong>Abstrahierung</strong> Gottes und reden und leben nicht mehr in realen historisch verankerten Beziehungen, sondern in <strong>Konzepten</strong>. <strong>Zweifel</strong> müssen erlaubt sein! Wir haben Gott nicht zu verteidigen und eine Art Gottesbeweis zu führen. Es gibt <strong>Heilsgewissheit</strong> (nicht -sicherheit!). Gott ist kein Despot, dem etwas zu beweisen wäre. </span></p>
<p><span style="color:#000000;">Und: wer behauptet: der Islam baut auf Judentum und Christentum auf und sie haben ja alle gemeinsame Wurzeln &#8211; dem muss Recht gegeben werden. Diese Wurzeln allerdings wurden gekappt und etwas Neues darauf aufgepfropft. Und dieses Neue bedeutet einen Rückschritt. In die Beziehungslosigkeit und in die Gesetzlichkeit eines despotischen Gottes, bei dem selbst der frömmste seiner Ewigkeit nicht sicher sein kann&#8230;</span></p>
<p><span style="color:#000000;">Danke Jesus, dass du uns den wahren Gott gezeigt hast. Und nun gehe ich mal in <strong>Deckung</strong>&#8230; denn das war nun nicht pc&#8230;.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unterordnung der Frau! Unterordnung unter einander!]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/11/17/unterordnung-der-frau-unterordnung-unter-einander/</link>
<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 10:21:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einer Woche war die Aktion treue.liebe &#8211; auch bei uns in der Gemeinde. Und anstatt einen s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einer Woche war die Aktion<a href="http://www.treue-liebe.net" target="_self"> </a><strong><a href="http://www.treue-liebe.net" target="_self">treue.</a></strong><strong><a href="http://www.treue-liebe.net" target="_self">liebe</a></strong> &#8211; auch bei uns in der Gemeinde. Und anstatt einen seichten, aufbauenden Predigttext zu wählen, habe ich direkt den Schwersten genommen, den man so erwischen kann. Epheser 5,21-33. Die gegenseitige Unterordnung. Die Unterordnung der Ehefrau. Das Christus-sein-müssen des Ehemannes. Eine meiner wohl schwersten Predigten, nicht nur weil ich gerade am Rand der Erschöpfung arbeite, sondern rein Fettnäpfchen-technisch. Denn wie kann man diesen Text heute predigen?</p>
<p>Eine häufige Variante (leider): er wird als <strong>zeitbedingt</strong> abgetan und Paulus als frauenhassender Chauvi. Das ist die <strong>billige</strong> Lösung. Ich glaube aber, dass das Thema <strong>Unterordnung</strong> heute mehr denn je wichtig ist &#8211; auch wenn sie nicht <strong>IN</strong> ist, weder in der Gesellschaft (man frage mal Polizisten), noch in der Gemeinde (man wählt sich seine Leiter, will aber nicht geleitet werden &#8211; zumindest manche) noch in der Ehe. Wir denken vom Individuum her und glauben, dass maximale Selbstverwirklichung und Entfaltung des Individuums automatisch auch die Gruppe egal welcher Größe gelingen lässt. Der <strong>Jude</strong> denkt eher von der <strong>Gemeinschaftstreue</strong> her und sieht in der gelingenden Gruppe einen sich aufspannenden Freiraum, in dem sich dann der Einzelne entfalten kann. Deswegen schafft er, deswegen schafft Paulus <strong>Strukturen</strong> des Zusammenlebens. Die missbraucht werden können. Aber klappt es denn bei unserem System so klasse?</p>
<p>Ich denke: dieser Text hat eine hohe <strong>Relevanz</strong> für unsere Zeit und für viele Ehen, zumindest sind danach viele Paare in unserer Gemeinde darüber ernsthaft ins Gespräch gekommen. Selten war es so (positiv) lebhaft nach einem Gottesdienst und in der darauf folgenden Woche. Und nachdem mir einige Frauen in unserer Gemeinde vorher liebevoll angedroht hatten: <em>&#8220;sag nix Falsches, sonst Haue&#8230;&#8221;</em> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; waren beide Geschlechter hinterher nachdenklich und ernst (miteinander) im Gespräch. Ein gutes Zeichen, denn genau das wollte wohl Paulus. <a href="http://eschweiler.feg.de/predigten/200811091.mp3" target="_self">Hier ist die Predigt als mp3</a> &#8211; <span style="color:#0000ff;"><span style="text-decoration:underline;">Korrektur: da unsere Predigten nur 20 Wochen online bleiben, funktioniert dieser link leider nicht mehr</span></span>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buße - nein danke!]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/11/13/buse-nein-danke/</link>
<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 17:37:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nächste Woche &#8211; Buß- und Bettag. Buße ist nicht beliebt, auch unter Christen nicht. Kein Thema]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-324" title="bb08_motiv_klein" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2008/11/bb08_motiv_klein.jpg?w=211" alt="bb08_motiv_klein" width="211" height="300" /></p>
<p>Nächste Woche &#8211; Buß- und Bettag. <strong>Buße</strong> ist nicht beliebt, auch unter Christen nicht. <strong>Kein</strong> Thema, für das man sich erwärmen kann, kein Thema mit Sex-Appeal. Dabei schrieb der Theologe Julius Schniewind noch ein wunderbares Büchlein über die &#8220;Freude der Buße&#8221;. <strong>Vorbei</strong>? Jesus betont, dass derjenige viel Liebe hat, dem viel vergeben wurde. <strong>Vergessen</strong>? Es ist eine kirchengeschichtliche Tatsache, dass <strong>Erweckung</strong> mit Buße begonnen hat &#8211; oft mit öffentlicher Buße. Kann es das heute noch geben in einer Welt des cocoonings, des Abkapselns, des Zurückziehens in den Individualismus? Ich und mein Gott?</p>
<p>Dabei vergessen wir eins: mit der Buße verlieren wir auch das Gefühl für <strong>echte</strong> Sünde. Sie verkommt zunehmend zu einem intellektuellen Konstrukt, zu dem man beipflichtend grunzt, aber innere <strong>Bewegung</strong>? <strong>Getroffensein</strong>? Fehlanzeige. Wie kann ich vor dem lebendigen Gott bestehen? Blöde Frage, der liebt mich doch total. Oder doch nicht? Dochdoch, aber nur durch Jesus hindurch wirst du gerettet und nach Hause geliebt! Streiche die Buße, verkümmere dein Sündenverständnis auf moralische Kleinigkeiten oder Gedankenkonstrukte und du verlierst in der Folge deinen Herrn. Denn <strong>den</strong> brauchst du nicht mehr&#8230; dafür erntest du den <strong>Zorn</strong> Gottes. Weil du die Tat am Kreuz letztlich ausschlägst. </p>
<p>Meine Gott, wie oft bin ich nach außen Christ und nach innen und in der Praxis fast schon Atheist. Ich traue mehr meinen seelischen Regungen, den Einflüsterungen nicht wohlmeinender Menschen, meinem trügerischen Herzen, den Anforderungen und Forderungen unserer Kultur &#8211; anstatt meinem Herrn und seinem Wort an mich zu vertrauen. <strong>Dort</strong> muss wohl die Buße beginnen. Die Buße der Christen. Dann wird die Liebe wieder spürbar. Denn ohne Liebe ist jedes Engagement &#8211; und sei es noch so fromm &#8211; tot und ein Werk des &#8220;Fleisches&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Obama-Charisma]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/11/05/obama-charisma/</link>
<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 14:46:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
<guid>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/11/05/obama-charisma/</guid>
<description><![CDATA[Ok, nun haben wir also Barack Obama als Präsidenten (Barack, nicht Bäräck, liebe Hilfskommentatoren ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ok, nun haben wir also <strong>Barack Obama</strong> als Präsidenten (Barack, nicht Bäräck, liebe Hilfskommentatoren vom Unterschichtenfernsehen). Meine Meinung? Zufrieden. Ich kann zwar den Hype um ihn nicht verstehen, aber er ist sicherlich die bessere Wahl. Viel <strong>spannenderer</strong> finde ich aber die Frage nach seinem <strong>Charisma</strong> &#8211; ausnahmsweise mal nicht theologisch verstanden als Gnadengabe&#8230;;-)</p>
<p>Habe mir heute morgen beim Frühstücksfernsehen die Zusammenfassung seiner Rede in Chicago angeschaut und &#8211; ich gebe es zu, vielleicht lag es auch an zu wenigem Schlaf &#8211; mir dabei eine <strong>Träne</strong> verdrückt, denn es war ein <strong>historischer</strong> Moment, der einfach bedeutsam aufgeladen war. Und ein Satz wie: &#8220;<em><strong>unsere Kraft liegt nicht in Waffen oder im Wohlstand, sondern in unseren Idealen</strong></em>&#8221; &#8211; der ist einfach richtig und großartig. Dieser Mann hat einfach eine <strong>Wahnsinnsausstrahlung</strong>. Finde ich. Aber <strong>warum</strong>? Warum um alles in der Welt. Seine Rhetorik ist gut, aber nicht ungewöhnlich, seine Gestik ist äußerst sparsam, schon fast asketisch. Seine Mimik ist puristisch gehalten. Ok, er sieht gut aus (soweit ich das als Mann beurteilen kann), aber es gibt auch gut aussehende Menschen mit null Ausstrahlung&#8230; grübel&#8230;</p>
<p>Was also macht sein Charisma aus? <strong>Authentizität</strong>? Ein gesundes Maß an <strong>Selbstverleugnung</strong>? <strong>Gelassenheit</strong>? Was denkst du? Was beobachtest du? Häufigstes Wort in Berichten ist: Coolness. Sicher. Aber wie definiert man das, denn es gibt ja auch coole und schrecklich peinliche Typen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Humanisten plakatieren auf Bussen]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/11/04/humanisten-plakatieren-auf-bussen/</link>
<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 09:04:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[In England plakatieren nun die Mitglieder &#8220;Britischen Humanistischen Vereinigung&#8221; mit fi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In England plakatieren nun die Mitglieder &#8220;Britischen Humanistischen Vereinigung&#8221; mit finanzieller Unterstützung von Richard Dawkins (Gotteswahn) Busse im Londoner Stadtverkehr (FAZ, 4.11.2008). Aufschrift:</p>
<p><strong>&#8220;Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also hört auf, euch Sorgen zu machen und genießt euer Leben&#8221;.</strong> </p>
<p>Äh, mit Verlaub: wie <strong>dämlich</strong> sind die eigentlich? Ich kann mich auch nach meinen medialen Begegnungen mit den deutschen Humanisten der Giordano-Bruno-Stiftung des Eindrucks nicht erwehren, dass hier überwiegend klischeehafte Feindbilder gepflegt werden, anstatt wirklich nachzudenken. Und die Gegenseite WIRKLICH zu kennen. Der Werbespruch ist so billig und undurchdacht, dass man sich fragen muss: hat die Axiomatik des Humanismus denen das Gehirn verstopft? Ist sowieso zu vermuten, denn die Axiomatik des Humanismus beruht ja genauso auf Glaubensannahmen wie die des christlichen Glaubens. Sehen die aber nicht, sondern kommen sich unheimlich rational vor. Warum ist der Spruch <strong>dämlich</strong>?</p>
<ol>
<li><strong>Wahrscheinlich</strong>. Ist Gott nicht existent. Nicht mal den Mumm haben sie zu schreiben: Es gibt keinen Gott. Man muss sich ja ein bisschen absichern, gelle?</li>
<li><strong>Hört auf euch Sorgen zu machen</strong>. Hier steht das Klischee des Menschen dahinter, der sich aufgrund der aufoktroyierten Sündenlehre der bösen Kirche Sorgen macht und sich verantwortlich vor Gott weiß und sich also quält. <strong>Erstens</strong> läuft das heute kaum noch so, <strong>zweitens</strong> beseitigt das Kreuz genau diese Sorge um das eigene Heil und führt in die Freiheit, <strong>drittens</strong> machen sich Menschen einfach ganz alltägliche Sorgen, ich kenne zumindest genug Atheisten, die von Sorgen zerfressen sind; wenn man Wochen mit der eigenen Tochter auf Intensivstation verbracht hat und erlebt, wie Kinder sterben und leiden und deren Eltern sich verständlicherweise sorgen, bekommt man das mit. Sorgen gehören zum Leben und die Menschen hier nicht ernst zu nehmen, ist <strong>dumm</strong>. Und nur so am Rande. <strong>Viertens</strong>. Bibel: Sorgt euch um nichts! Zitat Ende. Glaube führt in die Freiheit vom alltäglichen Sorgen. </li>
<li><strong>Genießt das Leben</strong>. Ok, da haben wir es. Es geht um einen verkappten Hedonismus gepaart mit einer Vergottung des Ichs (was ja toll funktioniert, wie man im Augenblick sehen kann) wiederum gepaart mit dem uralt Klischee: die Kirche ist ja sooooo lustfeindlich. Ok, müssen wir nicht diskutieren. </li>
</ol>
<p>Nur mal so am Rande, liebe Humanisten. Ich diskutiere gerne mit intelligenten Leutchen, die den Glauben ablehnen und sich einer fairen Diskussion stellen, aber die Verlautbarungen eurer Vereinigungen sind dermaßen intolerant, dogmatisch verfahren und axiomatisch unreflektiert, dass es quietscht. Ich breche regelmäßig vor Lachen vor dem Fernseher zusammen, zuletzt beim Kölner Treff und dort beim Zeichner Ralf König, auch stolzes Mitglied der Giordano-Bruno-Stiftung. Er führte aus, wie er mit Sorge zum SPIEGEL gegriffen habe wegen dessen Bericht über die neuen Atheisten. Tststs. <strong>Sorge</strong>. Muss er doch nicht, gelle? Hätte er doch den Bus gelesen.</p>
<p>Übrigens: die Menschen werden das merken. Und weiter nach Gott suchen. Denn nicht <strong>Busse</strong> fahren in die Freiheit, sondern <strong>Buße</strong>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie das mit den Finanzen so funktioniert]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/10/30/wie-das-mit-den-finanzen-so-funktioniert/</link>
<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 08:04:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
<guid>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/10/30/wie-das-mit-den-finanzen-so-funktioniert/</guid>
<description><![CDATA[Eine nette und passende Parabel in aufregenden Zeiten (via Karsten Wagner, Pastor FeG Fürstenfeldbrü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine nette und passende Parabel in aufregenden Zeiten (via <em>Karsten Wagner, Pastor FeG Fürstenfeldbrück</em>): </p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Chuck und sein Gaul&#8221; oder: &#8220;Wie das amerikanische Finanz-System funktioniert&#8221; </strong></p>
<p>Der junge Chuck will mit einer eigenen Ranch reich werden. Als Anfang kauft er einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern. Am nächsten Tag kommt der Farmer vorbei und teilt Chuck eine schlechte Nachricht mit: &#8220;Es tut mir leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen.&#8221; Meint Chuck: &#8220;Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück. &#8220;Geht nicht&#8221;, eröffnet ihm der Farmer. &#8220;Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben.&#8221; </p>
<p>Chuck überlegt kurz. &#8220;Na dann&#8221;, fängt er an, &#8220;nehme ich das tote Biest trotzdem.&#8221;"Wozu denn?&#8221; fragt der Farmer.&#8221;Ich will es verlosen&#8221;, erklärt ihm Chuck. &#8220;Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!&#8221;, staunt der Farmer. Doch Chuck antwortet: &#8220;Kein Problem! Ich erzähl&#8217; einfach keinem, dass es schon tot ist&#8230;&#8221; </p>
<p>Monate später laufen sich Chuck &#8211; fein in Anzug und schicken Schuhen &#8211; und der Farmer in der Stadt über den Weg. Fragt der Farmer: &#8220;Chuck! Wie lief&#8217;s denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?&#8221; &#8221;Spitze&#8221;, erzählt ihm Chuck. &#8220;Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und meine ersten 1&#8242;000 Dollar Profit gemacht.&#8221;  &#8221;Ja&#8230; gab&#8217;s denn keine Reklamationen?&#8221; &#8221;Doch &#8211; vom Gewinner&#8221;, sagt Chuck. &#8220;Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben.&#8221; Heute verkauft Chuck strukturierte Finanzprodukte bei Goldman Sachs </p></blockquote>
<p>In Zeiten, in denen immer deutlicher wird, was schon seit Jahren Fakt ist, dass nämlich unser Finanzsystem eine riesige <strong>Blase</strong> ist; in Zeiten, in denen sich die VW-Aktie wie ein Kind in der <strong>Trotzphase</strong> benimmt und zwischen manisch und depressiv schwankt; in Zeiten, in denen letztlich der Bürger für Fehler Verantwortung übernimmt, die die eigentlich <strong>Verantwortlichen</strong> nicht übernehmen wollen und sich stattdessen nur großzügig die Boni streichen; in Zeiten, in denen <strong>Autobauer</strong> nicht vernünftig wirtschaften, sondern spekulieren und nun bei der EU betteln gehen, damit sie Geld bekommen, um umweltfreundliche Autos zu entwickeln, damit sie keine Strafen an die EU zahlen müssen &#8211; in <strong>solchen</strong> spannenden Zeiten leben wir.</p>
<p>Und vielleicht bricht endlich die Mär vom <strong>unendlichen Wachstum</strong> zusammen, die der Club of Rome schon seit langer Zeit als Mär bezeichnet, auf der aber unser Wirtschaftssystem mit seinen Heilsverheißungen weitgehend <strong>beruht</strong>. Vielleicht beginnt diese elende Konsumfixiertheit der Generation Doof (zu der ich auch noch zähle) endlich zu brechen. Und wir erkennen: es gibt Wichtigeres im Leben als das neue Shiatsu-Kissen von Tchibo mit Naturklängen. Vielleicht beginnen wir zu fragen, was eigentlich wirklich zählt und verlassen endlich den Kokon unseres lauschigen Heims (<strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cocooning" target="_self">cocooning</a></strong>) und beginnen wieder echte, offene Gemeinschaft zu schätzen. </p>
<p>Ich habe eine <strong>Hoffnung</strong>: dass Menschen wieder mehr nach <strong>Gott</strong> fragen und zwar nicht, um ihre Bedürfnisse zu decken und die work-life-balance hinzukriegen, sondern um sich von Gott ergreifen zu lassen; dass sie beginnen, <strong>Gemeinschaft</strong> schätzen zu lernen und als das zu begreifen, was sie ist: der <strong>einzige</strong> Ort für wirkliches Wachstum. Dass Menschen die befreiende Einsicht sacken lassen: das Leben ist schwer und ich bin nicht sein Mittelpunkt. Das wäre ein echter Fortschritt. Und die genannten drei Lernfelder gelten (leider) genauso für Christen. Dass sie begreifen: Christus ist <strong>kein Angebot</strong>, ich kann ihn nicht in mein Leben <strong>aufnehmen</strong>, ich <strong>hole ihn nicht in mein Herz</strong>. Das ist Konsummethaphorik und gut gemeinte, aber letztlich schiefe Theologie. Sondern dass sie die Gnade begreifen, die Gottes Herz bewegt, Menschen durch seinen Sohn in sein Reich zu ziehen, zu ergreifen, zu erobern, hinein zu lieben in <strong>seine</strong> ganz andere Welt. Dich. Mich.</p>
<p>P.S. <a href="http://www.amazon.de/Das-Kapital-Streitschrift-Reinhard-Marx/dp/3629021557/ref=sr_1_5?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1225353481&#38;sr=1-5" target="_self">Marx hat sein Kapital herausgebracht</a>. Mehr als einen Blick wert. Aber auch der <a href="http://www.amazon.de/Marx-lesen-wichtigsten-Texte-Jahrhundert/dp/3821856467/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1225353616&#38;sr=1-3" target="_self">olle Marx hat genau das kommen sehen</a>, was wir gerade erleben und es als die vorletzte Stufe des Kapitalismus bezeichnet. Seine Schlussfolgerungen mögen die falschen gewesen sein &#8211; seine Analyse gilt wohl immer noch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Blonde Frauen am Strand mit Kaffeetasse]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/10/29/blonde-frauen-am-strand-mit-kaffeetasse/</link>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 07:30:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt: Frauen, die eine Zeit lang eine schöne warme Kaffeetasse in ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt: Frauen, die eine Zeit lang eine <strong>schöne warme Kaffeetasse</strong> in den Händen halten durften, waren im Vergleich zu denen, die eine <strong>kalte Tasse Kaffee</strong> halten mussten emphatischer und aufgeschlossener und hatten ein positiveres Bild vom Gegenüber. Wer sponsert solche Untersuchungen? Tchibo? <span style="text-decoration:line-through;">Nun, bei denen kauft eh kein Kaffeekenner (</span><em><span style="text-decoration:line-through;">frei nach der Masche: wer spät am Abend Tchibo trinkt, des Morgens mit dem Tode ringt</span></em><span style="text-decoration:line-through;">)</span>. Egal. In mir kommen spontan Bilder aus diversen Werbungen in den Kopf.</p>
<p>Leicht verfroren aussehende, aber dennoch leicht gebräunte blondmähnige Frauen, in dicken, naturfarbenen Pullis am Nordseestrand mit einer Tasse leicht dampfendem Kaffee in der Hand (nein, nicht irgendwie in der Hand, sondern wie eine Schale von unten mit den Händen umschlossen!), daneben trabt ein Golden Retriever. Zarte Schönwetterwolken ziehen Schlieren über den blassblauen Himmel. Hach. Neuerdings auch immer mehr in Publikationen christlicher Verlage. Gar nicht hach. Auch hier halten die schönen Menschen von den Fotoagenturen Einzug und erzeugen eine virtuelle Photoshop-Welt. Aber nur mal so gefragt: warum spricht dieses Bild uns eigentlich so an? Ist das irgendwie archetypisch? Wenn sogar schon Wissenschaftler diese typisch weibliche Kaffeetassenhaltung analysieren&#8230;</p>
<p>Hm, war jetzt relativ sinnfrei der Artikel, kam mir nur so und ich frage mich: warum lösen manche Bilder etwas in uns aus und warum? Und: wenn Bilder eine solche Kraft haben, warum verwenden protestantische Denominationen so wenig Bildhaftes&#8230;?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Aktion: Halloween - nein danke!]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/10/21/aktion-halloween-nein-danke/</link>
<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 09:46:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Halloween nervt. Dazu ist es noch ein hoher satanistischer Feiertag. Die Botschaft von Sankt Martin ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://wegbegleiter.files.wordpress.com/2008/10/bild-1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-297" title="bild-1" src="http://wegbegleiter.wordpress.com/files/2008/10/bild-1.png?w=217" alt="" width="217" height="300" /></a>Halloween nervt. Dazu ist es noch ein hoher satanistischer Feiertag. Die Botschaft von Sankt Martin wird abgelöst von einer Drohbotschaft. Natürlich sehen und empfinden das die Kids nicht so, die finden es lustig, sich zu verkleiden. Dank einer Werbeinvasion in den letzten Jahren hat sich nun dieses dämliche Fest soweit festgesetzt in unserer Kultur, dass selbst im Kindergarten nur noch <strong>abwechselnd</strong> Halloween oder Sankt Martin gefeiert wird. An unserer Tür hängt dann aber ein Schild und zwar dieses da links. Ist übrigens eine PDF-Datei in guter Qualität, kann also <a href="http://wegbegleiter.files.wordpress.com/2008/10/ween1.pdf" target="_blank">hier herunter geladen</a> und farbig ausgedruckt werden. Dann ran an die Tür und ein Zeichen gesetzt gegen einen blödsinnigen &#8220;Feiertag&#8221;.</p>
<p><strong>P.S.</strong> in den nächsten Tagen bis Sonntag wird dieses Blog schweigen, da ich mit meiner Gemeindeleitung von Mittwoch bis Sonntag auf der Leitungstagung auf Langeoog weilen werde. Inklusive Familien. Ich freue mich über eure Gebete, denn ich bin ziemlich erschöpft.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Rüdiger Dahlke und die christlichen Rituale...]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/10/02/rudiger-dahlke-und-die-christlichen-rituale/</link>
<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 07:29:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vorgestern im Hessischen Fernsehen eine interessante Reportage über eine einwöchige Fastenwanderung ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vorgestern im Hessischen Fernsehen eine interessante Reportage über eine einwöchige Fastenwanderung gesehen. Geleitet wurde diese von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rüdiger_Dahlke" target="_self">Rüdiger Dahlke</a>, Arzt, Psychotherapeut und Kultfigur der esoterischen Szene. Mitwanderndes und fastendes Publikum: zwischen 45 und 65 schätzungsweise. Irgendwann sitzt Dahlke vor einer Hütte in den Bergen und spricht folgende bemerkenswerte Worte (sinngemäß): <strong><em>&#8220;wenn ich morgens ein christlichen Morgenritual anbiete, dann bleiben 40% meiner Gäste fern und tauchen erst zum Frühstück auf. Wenn ich ein indianisches anbiete oder ein buddhistisches, dann sind sie ohne Ausnahme alle da. Ich bedauere das, dass wir so wenig so unseren Wurzeln stehen können.&#8221;</em></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Da saß ich vorm Fernseher und es begann die übliche Rotiererei in meinem Kopf, wenn ich inhaltlich auf die Reise geschickt werde (befördert von einem köstlichen Glaserl Havanna Club). <strong>Was</strong> nur ist es in unserer Gesellschaft, dass der christliche Glaube so wenig <strong>Sexappeal</strong> hat? Warum ist ein fremdes, abgedrehtes Ritual so viel beliebter und begehrter als ein christliches (das ja auch nicht mehr bekannt ist!!)? Und wir reden hier nicht von jungen Menschen meines Alters oder gar von Jugendlichen, sondern von einer Altersklasse, bei der ich bisher dachte, sie würde zumindest rein theoretisch noch ein wenig Ahnung haben und nicht nur <strong>Negativfolien</strong> vom Christentum im Kopf.</p>
<p style="text-align:justify;">Dahlke hatte auch keine Erklärung, nur die: vielleicht negative Erfahrungen im Religionsunterricht. Glaube ich aber nicht. Die Leutchen waren bereits 40 Jahre raus aus dem Reli-Unterricht und zudem bietet dieser ja ein mehr oder minder spannenden Überblick über alle Religionen&#8230; was ist es dann? Was ich auch in Deutschland, auch hier in Eschweiler erlebe: man rechnet nicht mit den (Frei-)kirchen. Man rechnet nicht damit, dass der christliche Glaube wertvolle Antworten für das eigene Leben geben kann. Man rechnet nicht damit, dass ein Gottesdienst begeistern kann. Nur schlechte Erfahrungen? Wie seht ihr das? Was sind eure Gedanken? <strong><span style="color:#0000ff;">Was blockiert die Menschen gegenüber dem christlichen Glauben?</span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Krise? Welche Krise?]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/10/01/krise-welche-krise/</link>
<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 07:16:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die irische Regierung übernimmt eine Bürgschaft über 400 Milliarden Euro für ihre angeschlagenen Ban]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die irische Regierung übernimmt eine Bürgschaft über 400 Milliarden Euro für ihre angeschlagenen Banken. Währenddessen können sich dort selbst Menschen mit zwei Jobs kaum den Zahnersatz leisten. Die USA planen einen 700 Milliarden Rettungsprogramm. Und auch wir lassen uns gegenüber der Hypo Real Estate mit 35 Milliarden Bürgschaft nicht lumpen.</p>
<p><strong>Morituri te salutan</strong>t &#8211; die Todgeweihten grüßen dich! Der momentane Ablauf der Bankenrettungen und -stützungen, bei dem es um Summen geht, die reichen würden, das Hungerproblem der gesamten Welt locker zu schultern (jaja, ich weiß, das lässt sich nicht nur mit Geld lösen), erinnert fatal an die <strong>Erhöhung der Dosis bei einem Suchtkranken</strong>. Mehr vom Falschen macht es aber nicht besser &#8211; ein Entzug muss her. Wer hat den Mut, <strong>quer</strong> zu denken? Und nicht immer mehr vom Falschen zu verlangen? Wären Banken wie Fortis vor einem Jahr verstaatlicht worden, hätten alle &#8220;Kommunisten!&#8221; gerufen und den kleinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/McCarthy-Ära" target="_self">McCarthy</a> gespielt. Nun gebietet es die wirtschaftliche &#8220;Vernunft&#8221;? Wer denkt quer und mutig? </p>
<p>Wie stellt sich eigentlich Gott ein Wirtschaftssystem vor? Mit regelmäßigem Schuldenerlass (alle sieben Jahre), Freilassung von Sklaven und Enteignung und Rückgabe von Grundstücken an den ursprünglichen Besitzer. Dazu eine heilige Gelassenheit im Umgang mit Geld. Radikal? Sicher. Und ich bin mir bewusst, wir müssen Realpolitik machen und haben keine Theokratie. Trotzdem ist es Wille Gottes. Warum sind wir denn da so wenig &#8220;bibeltreu&#8221;? Und rufen mehr nach der <strong>Macht des Marktes</strong> als nach der <strong>Macht Gottes</strong>? Seltsam. </p>
<p>Vielleicht sollte folgendes nicht ganz einfache, aber sehr spannende Buch zur Pflichtlektüre werden: <a href="http://www.amazon.de/Hausordnung-Biblische-Impulse-theologische-Wirtschaftsethik/dp/3905577143/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1222845119&#38;sr=8-1" target="_self">Die Hausordnung der Tora. Biblische Impulse für eine theologische Wirtschaftsethik (Franz Segbers)</a>. Wir brauchen Querdenker. Und gerade Christen sind hier gefordert. Denn Gott liebt diese Welt.</p>
</div>]]></content:encoded>
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