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	<title>zeitreisen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zeitreisen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zeitreisen"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 05:03:08 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[So weit um die Ecke denken kann man nicht!]]></title>
<link>http://noraguenther.wordpress.com/2009/11/20/so-weit-um-die-ecke-denken-kann-man-nicht/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:32:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nora Günther</dc:creator>
<guid>http://noraguenther.wordpress.com/2009/11/20/so-weit-um-die-ecke-denken-kann-man-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Na gut, vielleicht der eine oder andere Autor, aber ich nicht. Deshalb hat mich das heutige Gespräch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Na gut, vielleicht der eine oder andere Autor, aber ich nicht.</p>
<p>Deshalb hat mich das heutige Gespräch mit einer Leserin auch verwundert, fast schon verunsichert.</p>
<p>Sie rief zum ersten Mal hier an und bezog sich auf meine Lesung vor knapp 13 Monaten in Hoyerswerda, als ich den <a title="Ohne Vorwarnung" href="http://nora-g.de/page/ohne-vorwarnung-hintergrund/" target="_blank">Krimi</a> vorgestellt hatte. Hauptsächlich wollte sie mir zwar erzählen, dass der in meiner Romanhandlung auch vorkommende, damalige spektakuläre Kriminalfall wieder im Fernsehen besprochen werden würde, doch dann schwatzten wir angeregt über Hoywoy, kramten Erinnerungen hervor an Kriminelles, Gemütliches und Drolliges.</p>
<p>Aber dann kam sie – die Frage, die ich am Telefon, nach 13 Monaten nicht erwartet hatte.</p>
<p>„Sie schreiben in Ihrem Buch von einem Mann mit Gehfehler? Da gibt es einen in der Nähe, aber den meinen Sie nicht?“ Um Himmels willen! Natürlich meine ich den nicht (denken das etwa viele Leute?!).</p>
<p>Und schon steckt man als Autor in der Klemme. Einerseits muss man so detailreich und authentisch wie möglich rüberkommen – wozu auch gehört, Erwähnenswertes, Interessantes, Berührendes, Verstörendes zu beobachten, festzuhalten, dem Leser irgendwann nahe zu bringen – doch andererseits sollte man nie, nicht, nimmer einen echten Menschen in voller Pracht darstellen und damit womöglich verprellen.</p>
<p>Mein Pech, dass ich nicht wusste, dass in der Nähe meines Handlungsortes nun einer lebt und arbeitet, der meinem Kaspar aus dem Roman ähnelt.</p>
<p>Und mein Glück, dass die in unseren anderen Romanen vorkommenden Plünderungen, Schändungen, Folterungen, Intrigen und Treuebrüche historisch zwar belegt sind, niemand jedoch die gemeinen Kerle und schlüpfrigen Frauenzimmer, viele pikante Sachen mit seinen eigenen Nachbarn in Verbindung bringen müsste.</p>
<p>Dachte ich zumindest &#8230; bis mir vor kurzem jemand erzählte, dass die Leute (erfreulicherweise!) an einem der <a title="Sturm der Verdammnis" href="http://nora-g.de/page/sturm-der-verdammnis-hintergrund/" target="_blank">Romanschauplätze</a> das Gehöft und die Nachfahren des grausam behandelten Wirtes suchten &#8230; nach 370 Jahren &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit dem Kugelschreiber auf Zeitreise]]></title>
<link>http://tasen52.wordpress.com/2009/11/12/mit-dem-kugelschreiber-auf-zeitreise/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 15:50:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rita Hausen</dc:creator>
<guid>http://tasen52.wordpress.com/2009/11/12/mit-dem-kugelschreiber-auf-zeitreise/</guid>
<description><![CDATA[Acht Autorinnen und ein Autor entführen Sie in vergangene Zeiten. Treffen Sie Vivaldi, Goethe und Mo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-254" title="Zeitreisen" src="http://tasen52.wordpress.com/files/2009/11/zeitreisen.jpg" alt="Zeitreisen" width="409" height="648" /></p>
<p>Acht Autorinnen und ein Autor entführen Sie in vergangene Zeiten. Treffen Sie Vivaldi, Goethe und Mozart. Gehen Sie ins Kloster. Lesen Sie von unglücklicher Liebe, lernen Sie den dichtenden Lorenzo de Medici kennen und wenn Sie der Pest entkommen sind, achten Sie auf Piraten!</p>
<p>Die hier gesammelten Texte entstanden im Zuge einer Ausschreibung der Edition Schreiblöwe.</p>
<p>Von mir stammt die Geschichte &#8220;Das Päckchen&#8221;, die von einer Begegnung mit Mozart erzählt.</p>
<p>ISBN 978-3-902574-23-7   -  12,70 Euro</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten]]></title>
<link>http://stadtbuechereiheide.wordpress.com/2009/11/11/rubinrot-liebe-geht-durch-alle-zeiten/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 16:57:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>saphirblau</dc:creator>
<guid>http://stadtbuechereiheide.wordpress.com/2009/11/11/rubinrot-liebe-geht-durch-alle-zeiten/</guid>
<description><![CDATA[Die 16-jährige Gwendolyn hat keine Lust mehr! Ihre Familie hat ein großes Geheimnis vor ihr, das mit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die 16-jährige Gwendolyn hat keine Lust mehr! Ihre Familie hat ein großes Geheimnis vor ihr, das mit ihrer Cousine Charlotte zu tun hat. Sie hat das ´´Gen´´. Das heißt, dass sie durch die Vergangenheit reisen kann. Doch eines Tages wird Gwendolyn klar, dass ausgerechnet sie das größte Geheimnis ihrer Familie ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der „Sturm der Verdammnis“ ...]]></title>
<link>http://noraguenther.wordpress.com/2009/11/10/der-%e2%80%9esturm-der-verdammnis%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 07:16:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nora Günther</dc:creator>
<guid>http://noraguenther.wordpress.com/2009/11/10/der-%e2%80%9esturm-der-verdammnis%e2%80%9c/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; sollte dieses Jahr erstmals mit uns nach Lauchhammer brausen. Ich hatte enormen Respekt vor ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; sollte dieses Jahr erstmals mit uns nach Lauchhammer brausen.</p>
<p>Ich hatte enormen Respekt vor diesem Termin, schließlich verfranste ich mich früher regelmäßig in den ausgedehnten Stadtteilen, und diesmal kamen zum fehlenden Navi und der Dunkelheit noch zig Baustellen dazu. Aber die Wegbeschreibung von den Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek war einsame Spitze – wie auch der tolle Sektempfang für die Besucher. Da konnte ja gar nichts mehr schief gehen &#8230; dachte ich zumindest.</p>
<p>Anfangs verlief auch alles wie geplant &#8211; ich las, wie Jacoff um sein Leben ritt, der Richter in den Brand geriet, der Bürgermeister hilflos die Einnahme seiner Stadt durch die Schweden mit ansehen und Jo den widerlichen Schwedentrunk kosten musste. Außerdem gefielen die zum <a title="Sturm der Verdammnis" href="http://nora-g.de/page/sturm-der-verdammnis-vorstellung/" target="_blank">Roman</a> passenden Volksweisen den Zuhörern, wie auch die anschließende Diskussion über die großen Leiden im Dreißigjährigen Krieg (und die vergleichsweise harmlosen Beschwerlichkeiten von Autoren <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Deshalb fühlte ich mich immer wohler, scherzte und schrieb fleißig Widmungen &#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-99" title="Lesung in Lauchhammer" src="http://noraguenther.wordpress.com/files/2009/11/lauchhammer_5.jpg?w=300" alt="Lesung in Lauchhammer" width="300" height="225" /> &#8230; gab gern mit auf den Weg, dass die Leser mich ins Mühlberg des 17. Jahrhunderts begleiten und die Abenteuer der Ratsherren mit erleben sollten.</p>
<p>Dumm nur, dass ich gerade den <a title="Ohne Vorwarnung" href="http://nora-g.de/page/krimi/" target="_blank">Krimi</a> signierte &#8211; der vom Hoyerswerda des Jahres 1990 handelt, wo es weit und breit keine Ratsherren gab.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf Schnecken in Milch ...]]></title>
<link>http://noraguenther.wordpress.com/2009/10/30/auf-schnecken-in-milch/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 20:26:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nora Günther</dc:creator>
<guid>http://noraguenther.wordpress.com/2009/10/30/auf-schnecken-in-milch/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Drosseln in Fett, Nesseln und Blüten, Gierschkraut im Linseneintopf und Wachteln in Teig hab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; Drosseln in Fett, Nesseln und Blüten, Gierschkraut im Linseneintopf und Wachteln in Teig habe ich zwar nicht bestanden, als ich mit der Chefin vom Maasdorfer <a title="zur Kontaktaufnahme" href="http://www.landhaus-bolde.de" target="_blank">Landhaus Bolde</a> das passende Mittelaltermahl besprochen hatte &#8211; aber es wurde dennoch exotisch und vor allem lecker bei der Präsentation unseres neuen <a title="Aribo -Ritter der Harigfeste" href="http://nora-g.de/page/aribo-ritter-der-harigfeste-hintergrund/" target="_blank">Romans.</a></p>
<p>Die Gäste konnten neben Met unter anderem gebackenen Ziegenkäse, luftgetrockneten Schinken auf frischem Brot und natürlich den &#8220;Strammen Alfred&#8221; genießen. Sollten Sie auch tun, es lohnt sich!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kerstin Gier – Rubinrot, Liebe geht durch alle Zeiten ]]></title>
<link>http://lesemanie.wordpress.com/2009/10/29/kerstin-gier-%e2%80%93-rubinrot-liebe-geht-durch-alle-zeiten/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:48:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lesemanie</dc:creator>
<guid>http://lesemanie.wordpress.com/2009/10/29/kerstin-gier-%e2%80%93-rubinrot-liebe-geht-durch-alle-zeiten/</guid>
<description><![CDATA[Originaltitel: Rubinrot &#8211; Liebe geht durch alle Zeiten Deutscher Titel: Rubinrot &#8211; Liebe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="375">
<col width="146"></col>
<col width="229"></col>
<tbody>
<tr>
<td width="146" height="20">Originaltitel:</td>
<td width="229">Rubinrot &#8211;   Liebe geht durch alle Zeiten</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Deutscher   Titel:</td>
<td width="229">Rubinrot   &#8211; Liebe geht durch alle Zeiten</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Autor:</td>
<td>Kerstin Gier</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Genre:</td>
<td>Jugendbuch / Fantasy</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Verlag:</td>
<td>Arena</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">ISBN 10:</td>
<td>3401063340</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">ISBN 13:</td>
<td>9783401063348</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Erscheinungsdatum:</td>
<td>1.   Januar 2009</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Auflage:</td>
<td>2. Auflage</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Teil einer   Reihe:</td>
<td>Ja</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Seiten:</td>
<td>344</td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Kauflink:</td>
<td><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3401063340/ref=s9_simz_gw_s0_p14_t1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#38;pf_rd_s=center-2&#38;pf_rd_r=0SJR90S8TBNSKDE4VT7W&#38;pf_rd_t=101&#38;pf_rd_p=463375173&#38;pf_rd_i=301128" target="_blank">Amazon</a></td>
</tr>
<tr>
<td height="20">Lesemanie   Wertung:</td>
<td><img class="alignnone size-full wp-image-20" title="Stern" src="http://lesemanie.wordpress.com/files/2009/06/stern1.gif" alt="Stern" width="18" height="17" /><img class="alignnone size-full wp-image-20" title="Stern" src="http://lesemanie.wordpress.com/files/2009/06/stern1.gif" alt="Stern" width="18" height="17" /><img class="alignnone size-full wp-image-20" title="Stern" src="http://lesemanie.wordpress.com/files/2009/06/stern1.gif" alt="Stern" width="18" height="17" /><img class="alignnone size-full wp-image-20" title="Stern" src="http://lesemanie.wordpress.com/files/2009/06/stern1.gif" alt="Stern" width="18" height="17" /><img class="alignnone size-full wp-image-20" title="Stern" src="http://lesemanie.wordpress.com/files/2009/06/stern1.gif" alt="Stern" width="18" height="17" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignright" src="http://i668.photobucket.com/albums/vv42/lesemanie/Cover/CIMG0346-1.jpg" alt="" width="228" height="301" />Das Buch hat mich wieder einmal gelehrt, das ich bestimmte Autoren nicht einer bestimmten Ecke bzw. einem bestimmten Genre zuordnen sollte und diese fortan ignoriere, wenn sie nicht nach meinem Geschmack schreiben. Kerstin Gier kannte ich nur durch ihre mehr oder weniger erfolgreichen Frauenromane, um die ich für gewöhnlich einen sehr großen Bogen mache. So erging es auch diesem Buch, bis ich immer wieder positive Resonanzen zu „Rubinrot“ hörte und mich schließlich doch entschied es zu kaufen. Und ich habe es in keinster Weise bereut.</p>
<p style="text-align:justify;">Zwar merkt man schon nach den ersten Seiten, das sich das Buch voranging an jugendliche Leser (zu denen ich mich nun nicht mehr richtig zähle <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) wendet, jedoch macht dieses Buch auch erwachsenen Lesern Spaß. Die Liebesgeschichte ist nicht wirklich neu und mit den typischen Aspekten einer Jugendromanze gespickt. Mädchen ist zickig und gefühlsverwirrt, Junge sieht toll aus scheint aber genauso arrogant wie unnahbar. Junge und Mädchen ärgern sich, denken sie sind sich egal verlieben sich aber schließlich doch. Was die Geschichte um Gwendolyn und Gideon jedoch erst interessant macht ist, dass beide mit einer speziellen Gabe „gesegnet“ sind, die genauso mysteriös wie gefährlich ist. Beide können in der Zeit umher reisen, ein gefährliches Abenteuer, das lediglich durch den so genannten Chronographen gesteuert werden kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Gwendolyns Familie wusste von diesem Zeitreise Gen, nahm jedoch an, das nicht Gwendolyn sondern deren Cousine Charlotte diejenige sei, die dieses Gen in sich trägt. Umso erschreckender ist es nicht für Gwendolyn selber, sondern auch für ihre gesamte Familie als sie zum ersten Mal unkontrollierte Zeitsprünge erlebt und gleich in eine riskante Situation gerät. Gwendolyn fehlt eben die jahrelange Ausbildung, die sie auf die Zeitsprünge vorbereitet hätte und die an ihrer Stelle Charlotte durchlaufen hat. Trotzdem ist Gwendolyn bereits vor ihrer ersten Zeitreise mit mysteriösen Erscheinungen in Kontakt getreten, so etwa mit James, einem Geist, der in ihrer Schule umher irrt und nicht wahrhaben will, das er bereits vor fast 100 Jahren gestorben ist und den nur Gwendolyn sehen kann.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Erster Satz</strong></p>
<blockquote><p>Während sie sich auf die Knie fallen ließ und anfing zu weinen, schaute er sich nach allen Seiten um.</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Auf den rund 340 Seiten werden sehr viele Personen und Handlungen in die Geschichte eingeführt, doch insgesamt viel es mir nicht sonderlich schwer, alles richtig ordnen zu können, zudem die Autorin im Anhang eine Personenübersicht aufgestellt hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Gideon hat den Auftrag eine Mission zu erfüllen, bei der Gwendolyn ihn begleiten soll. Noch fasziniert von all dem, was um sie herum im London des frühen 20. Jahrhunderts passiert ahnen sowohl Gwendolyn als auch Gideon nicht, in welcher Gefahr sie sich befinden. Das Buch endet abrupt und an einer Stelle, wo ich es nicht vermutet hätte. Zwar wusste ich vorher, dass Rubinrot erst der erste Band einer Trilogie ist, doch trotzdem blieben für meinen Geschmack ein paar zu viele Fragen (eigentlich alle) am Ende ungeklärt. Lange habe ich daher gehadert, ob ich dem Buch dafür nur vier Sterne geben soll, doch die Geschichte und die Personen waren so liebevoll gestaltet, das ich dem Buch doch die volle Hand an Sternen gebe.</p>
<p style="text-align:justify;">Für mich ist klar, dass ich mir den Nachfolger „Saphirblau“, der im kommenden Januar erscheinen wird, auch kaufen werde. Jedoch hoffe ich, dass der Autorin ihre Geschichte nicht selber über den Kopf wächst und sie einige der vielen offenen gebliebenen Andeutungen im Nachfolger einfach außen vor lässt.</p>
<p style="text-align:justify;">Der dritte und letzte Teil, „Smaragdgrün“ ist dann für September 2010 geplant. Sehr schön, dass man nicht Jahre auf die Nachfolger warten muss, wie es bei vielen anderen Autoren der Fall ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vortrag Januar 2010]]></title>
<link>http://renegrodde.wordpress.com/2009/10/22/vortrag-januar-2010/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 16:07:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>renegrodde</dc:creator>
<guid>http://renegrodde.wordpress.com/2009/10/22/vortrag-januar-2010/</guid>
<description><![CDATA[Winterzeit, Weihnachtszeit, Glühweinzeit. Passend zum Winter werde ich im Januar &#8211; wenn der We]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://renegrodde.wordpress.com/files/2009/10/saturn.jpg" alt="saturn" title="saturn" width="470" height="330" class="aligncenter size-full wp-image-57" /><br />
Winterzeit, Weihnachtszeit, Glühweinzeit.<br />
Passend zum Winter werde ich im Januar &#8211; wenn der Weihnachtsstress und die Feierlichkeiten vorüber sind &#8211; einen Vortrag halten.</p>
<p>Thema wird unser <strong>Universum</strong> sein.<br />
Dabei geht es um keinen sturen Vortrag. Vielmehr wird es ein <strong>gemütliches Beisammensein</strong> bei einem Glühwein sein, in dem ich die faszinierendsten Dinge über unsere Welt vorstellen werde. Unterlegt selbstverständlich mit beeindruckenden Bildern und Dingen, die unser Vorstellungsvermögen an die Grenzen bringen.</p>
<p>An diesem Abend wird es sicher jedem gelingen sich aus der Denkstruktur des gewohnten Alltags herauszudenken und die Dinge mehr &#8220;von oben&#8221; zu betrachten. Jeder Teilnehmer soll auch für sich selbst aus dem Vortrag etwas aus dem Alltag mitnehmen und diesen entspannter mit neuem Blick angehen.</p>
<p>Im Anschluss (gern auch in kurzen Phasen während des Vortrags) können gern Fragenrunden, Diskussionen und Gespräche angeschlossen werden. Thematisch habe ich mich mit diesem vorgestellten Themenspektrum seit über 20 Jahren befasst (und auch vor einigen Jahren in einer Sternwarte Vortrag gegeben) und es wird der aktuelle Stand der Wissenschaft mit vorgestellt und was dieses Wissen in unserem Alltag bedeutet. Gänsehautfeeling garantiert. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier auszugsweise einige <strong>Themenschwerpunkte</strong>:<br />
<em>- Woher kommen wir?<br />
- Wie unser Universum entstand und wie es mit ihm weitergeht<br />
- Warum wird die Sonne noch so riesig werden, dass sie fast bis zur Umlaufbahn der Erde reicht?<br />
- Risse in der Raumzeit des Universums (in der selbst die physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt sind)<br />
- Sind Zeitreisen möglich? Welche Konsequenzen und Paradoxien würden sich dadurch ergeben?<br />
- Was hat es mit Saturns Ringen auf sich?<br />
- Warum gibt es auf Merkur doppelte Sonnenaufgänge?<br />
- Leben im All?<br />
- Die Schwierigikeiten und Unmöglichkeiten des Reisens und Kommunizierens im All<br />
- Zeit ist nicht konstant! Bedingungen und Umstände für das schnellere oder langsamere Ablaufen der Zeit.<br />
- Entfernungsverhältnisse, Galaxien, Nebel etc.</em></p>
<p>Kostenpunkt wird voraussichtlich bei etwa 5 EUR liegen, Glühwein inklusive.<br />
Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es demnächst. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Themenwünsche werden noch entgegen genommen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Crap 40]]></title>
<link>http://maderer.wordpress.com/2009/09/18/crap-40/</link>
<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 22:42:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>A.I.K.A</dc:creator>
<guid>http://maderer.wordpress.com/2009/09/18/crap-40/</guid>
<description><![CDATA[           ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/cheez.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1143" title="Cheez" src="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/cheez.jpg" alt="Cheez" width="500" height="438" /></a></p>
<p> </p>
<p><a href="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/the20rules.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1144" title="The%20Rules" src="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/the20rules.jpg" alt="The%20Rules" width="500" height="400" /></a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><a href="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/time20travel2002.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1145" title="Time%20Travel%2002" src="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/time20travel2002.jpg" alt="Time%20Travel%2002" width="500" height="400" /></a></p>
<p> </p>
<p><a href="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/time20travel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1146" title="Time%20Travel" src="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/time20travel.jpg" alt="Time%20Travel" width="500" height="400" /></a></p>
<p> </p>
<p><a href="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/your20ass.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1147" title="Your%20Ass" src="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/your20ass.jpg" alt="Your%20Ass" width="500" height="400" /></a></p>
<p> </p>
<p><a href="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/your20couch.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1148" title="Your%20Couch" src="http://maderer.wordpress.com/files/2009/09/your20couch.jpg" alt="Your%20Couch" width="500" height="400" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tod und Zeitreisen]]></title>
<link>http://transhumanismus.wordpress.com/2009/09/02/tod-und-zeitreisen/</link>
<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 13:46:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>berndvo</dc:creator>
<guid>http://transhumanismus.wordpress.com/2009/09/02/tod-und-zeitreisen/</guid>
<description><![CDATA[Speculations on the science and fiction of dying to get to the future   by Jim Walker   How would yo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><dl>
<dt>Speculations on the science and fiction of dying to get to the future </dt>
<dt>  </dt>
</dl>
<p>by Jim Walker</p>
<p> </p>
<p>How would you like to visit other worlds, the stars and planets on the other side of the galaxy? Or how would you like to live in the future, say several thousand years from now? The impenetrable light-speed barrier and the brief life span of humans appears to prevent any entity from achieving these goals. In spite of the life span and light-speed barrier, I will describe, not only how one might get to the stars and to the future, but that one can travel there, not by traveling <em>close</em> to light speed, not <em>at </em>the speed of light, but much quicker. Instantly. <em>Instantly</em>.</p>
<p>Before you commit this idea to pseudoscience, what I will describe does not violate any known laws of physics. Nor will I appeal to scientific speculations on superliminal loopholes, anti-gravity, wormholes, tachyons, quantum tunneling, curved space, etc. I will, however, resort to a thought experiment using fiction as a method to explain the concept.</p>
<p>Time travel occurs in such a facile and straightforward manner that nature has already done it for millions of years. Natural time travel occurs so simply that we tend to overlook it because of its seeming banality. Science fiction authors have expounded on this in its mechanical manifestation for many years, but always in the wrong context. In Sci-Fi terminology it goes by the term &#8220;suspended animation.&#8221; If you can stop and preserve your information carriers (the molecules, genes, and cells of your body) and restore them to full function at a later time then, in effect, time travel occurs. Regrettably Sci-Fi authors regulate suspended animation simply as a means to preserve human bodies rather than promoting its time jumping properties. In science fiction, the spaceship always gets the credit for the journey but the suspended animation device never receives full due its time &#38; distance travel capacity. To break this impasse requires a shift of perspective, a paradigm shift, to use Thomas Kuhn&#8217;s phrasing.</p>
<p>Even with the simplicity of the physics involved, unfortunately, the technology does not yet exist to achieve practical time travel for large biological life forms like humans. In spite of this temporary limitation, the technology already exists for preserving small living things such as cells, embryos, and even small animals. In this respect, one can show that, in principle, suspending a large living being falls well within the range of foreseeable technology. To demonstrate just how time travel works requires the use of a thought experiment. Once you undergo this thought experiment, you will understand that instant time travel, indeed, can work, albeit, only in forward time.</p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.nobeliefs.com/death&#38;timetravel.htm">weiterlesen im Originalartikel</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Über Zeitreisen]]></title>
<link>http://webbaer.wordpress.com/2009/08/05/uber-zeitreisen/</link>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 16:53:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>webbaer</dc:creator>
<guid>http://webbaer.wordpress.com/2009/08/05/uber-zeitreisen/</guid>
<description><![CDATA[Aus Systemsicht [1] sind Zeitreisen in die Zukunft problemlos möglich, ein lebendes und denkendes Su]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Aus Systemsicht [1] sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreisen" target="_blank">Zeitreisen</a> in die Zukunft problemlos möglich, ein lebendes und denkendes <a href="http://webbaer.wordpress.com/2009/07/22/denken-wissen-glauben-und-wahrheit/" target="_blank">Subjekt</a>, das in den Kategorien Wissen und Glauben navigiert, also ein Gedächtnis hat und Zustände erkennen und sich in vereinfachter Form merken kann, kann theoretisch und möglicherweise auch bald praktisch in die Zukunft reisen. Der schlafende Mensch erfährt beispielsweise eine Zeitreise in primitiver Form.<br />
<!--more--><br />
<img class="alignright size-full wp-image-431" title="big_ben" src="http://webbaer.wordpress.com/files/2009/08/big_ben.jpg" alt="big_ben" width="175" height="175" />Wesentlich interessanter ist die Frage, ob Zeitreisen in die Vergangenheit möglich sind (vgl. die deutschsprachige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreisen#Reisen_in_die_Vergangenheit" target="_blank">Wikipedia</a>), diese Frage ist eindeutig zu bejahen. Lassen wir einmal das physikalisch Erkannte und Vermutete (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wurmloch" target="_blank">Wurmlöcher</a> etc.) außen vor, hier wird kräftig spekuliert in der Wissenschaft, beschränken uns auf das Systemische und stellen uns die Frage: Was ist eine Zeitreise in die Vergangenheit?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-136" title="Stephen Hawking" src="http://webbaer.wordpress.com/files/2009/07/stephenhawking.jpg" alt="Stephen Hawking" width="75" height="90" />Eine Zeitreise in die Vergangenheit ist die Reise eines denkenden Subjekts in die Vergangenheit, wobei dieses dort agieren kann in einer Weise, die wiederum die Gegenwart der Nichtreisenden ändert. Das kann logisch zu Merkwürdigkeiten führen, beispielsweise könnte der Zeitreisende die Welt so ändern, dass er nicht geboren werden und somit später auch nicht reisen kann. Diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon" target="_blank">Paradoxa</a> [2] könnten allerdings aufgelöst werden, wenn der <a href="http://webbaer.wordpress.com/2009/08/01/der-ultimative-gottesbeweis/" target="_blank">Betreiber</a> hier &#8220;mitspielt&#8221; und unterschiedliche Weltszenarien pflegt, dabei &#8220;wunschgemäß&#8221; den Anforderungen des Zeitreisenden folgt.</p>
<p>Zusammenfassend merken wir uns: Zeitreisen in die Vergangenheit generieren Paradoxa und erfordern bestimmte Schnittstellen und Funktionalitäten auf Seiten des Welt-Betreibers. Zurzeit deutet nichts darauf hin, dass diese Schnittstellen bereit stehen. </p>
<hr />
<p>[1] die systemische Sicht, also das &#8220;Was kann sein?&#8221; (vs. Naturwissenschaft) &#8211; nein, hier liegt keine Esoterik, sondern Philosophie vor<br />
[2] gemeint ist hier: scheinbarer Widerspruch, echte Widersprüche sind nicht denkbar und darum auch nicht möglich in Zusammenhang mit Zeitreisen in die Vergangenheit</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zeitreisen: jetzt auch bei der polizei.]]></title>
<link>http://fluechtigenotizen.wordpress.com/2009/07/20/zeitreisen-jetzt-auch-bei-der-polizei/</link>
<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:04:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>unterdosis</dc:creator>
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<description><![CDATA[neulich bei fefe mal wieder diese alte polizeimeldung aus dortmund gelesen: Unvoreingenommen nahm ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>neulich bei <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b49f347a">fefe</a> mal wieder diese alte polizeimeldung aus dortmund gelesen:<!--more--></p>
<blockquote><p>Unvoreingenommen nahm eine Streifenwagenbesatzung gegen 23.50 Uhr einen Einsatz an einer Tankstelle am Westfalendamm an. Dort hatte sich eine Angestellte gemeldet, ihr war ein Mann aufgefallen, der nur ein Kennzeichen an seinem PKW Daimler montiert hatte und den Wagen gerade mit Wasser auftanken wollte. Dass dieser gerade auf seiner Zeitreise kurz am Westfalendamm vorbeigekommen war und seinem Hobby, dem sog. &#8220;Image pressing&#8221; nachging, konnte die Frau ja nicht ahnen.<br />
(&#8230;)<br />
    Dann wusste der 36-Jährige zu berichten, er wäre in einer Zeitblase unterwegs, es wäre überaus erstaunlich, dass ihn die Beamten überhaupt sehen könnten.</p>
<p>    Da im Fahrzeug jedoch kein Flux-Kompensator verbaut war, entschlossen sich die Beamten spontan für einen Drogentest. Auch dieser verlief negativ.</p></blockquote>
<p>tja, die streifenbeamten aus dortmund haetten sich mal mit ihren kollegen von der <a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70254/1442695/bundespolizeiinspektion_hamburg">bundespolizei aus hamburg</a> unterhalten sollen. die koennen naemlich tatsaechlich durch die zeit reisen &#8211; oder zumindest in die zukunft schauen, ganz wie die precrime-einheit aus minority report:</p>
<blockquote><p> <strong>19.07.2009</strong> &#124; 07:38 Uhr<br />
BPOL-HH: Schwerpunkteinsatz in der S-Bahnstation Reeperbahn &#8211; Bundespolizei kontrolliert über 5000 Personen -<br />
(&#8230;)<br />
Während der Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei wurde eine Hamburgerin (51) fahndungsmäßig überprüft. Ergebnis: Die Frau  wurde <strong>seit September 2009</strong> mit einem Haftbefehl wegen Beleidigung in mehreren Fällen gesucht.</p></blockquote>
<p>natuerlich koennte es sich auch einfach um einen vertipper handeln, meine erklaerung gefaellt mir aber besser.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Fluch des Klarsehers]]></title>
<link>http://klarseher.wordpress.com/2009/06/12/der-fluch-des-klarsehers/</link>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 18:07:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Der Klarseher</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Fluch des Klarsehers ist seit den Tagen vor dem Krieg um Troja bekannt, in dem Truppen des Regnu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Fluch des Klarsehers ist seit den Tagen vor dem Krieg um Troja bekannt, in dem Truppen des Regnum Eternum zehn Jahre lang eine Bodenstation der Reisenden von Medina belagerten. Eine junge Klarseherin, Akilah Zahirah, heute bekannt unter der griechischen Verballhornung Κασσάνδρα (für die des Altgriechischen nicht Mächtigen: „Kassandra“), sah damals den Fall Trojas voraus.</p>
<p>Doch man lachte über sie, hielt es für völlig unmöglich, dass sie aufgrund von wissenschaftlich heute erwiesenen Technologien wie dem Auffinden von äquidistanten Buchstaben in der King-James-Bibel Aussagen über die Zukunft machen könnte. Natürlich behielt sie recht: das Regnum übernahm die Bodenstation und damit auch die Zeitsprung-Technologie der Reisenden. Akilah Zahira wurde von einer Doppelagentin des Regnum getötet, aber nicht, bevor sie ihre Fertigkeiten an andere weitergeben konnte.</p>
<p>Unter Klarsehern wird sie deshalb noch heute als Heldin verehrt. Ich muss oft an sie denken, wenn ich von ignoranten Menschen verhöhnt und ausgelacht werde, und man mir vorwirft, dass ich die Zukunft immer nur im Nachhinein voraussage. Das stimmt natürlich nicht, und jeder, der hier mitliest, weiß das. So habe ich schon am 9. Juni deutlich gesagt, dass David Carradines Tod <a href="http://klarseher.wordpress.com/2009/06/09/david-carradine-ein-opfer-der-eliten/">kein Selbstmord und kein Sexunfall</a> war! Gestern, zwei volle Tage später, kommt der zuständige Gerichtsmediziner <a href="http://www.kurier.at/freizeitundgesundheit/1915105.php">zum selben Schluss</a>! Ebenso habe ich in der Nacht von Mitwoch auf den gestrigen Donnerstag einen <a href="http://klarseher.wordpress.com/2009/06/11/arcandor-mit-dem-protektorat-verbundet/">Anstieg der Schweinegrippeerkrankungen</a> vorhergesagt. Und am Donnerstag Abend erklärte die WHO, Schergen des Underground Reich, die durch einen Biowaffenangriff ausgelöste Seuche <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2009/h1n1_pandemic_phase6_20090611/en/index.html">zu einer Pandemie</a>!</p>
<p>Also lehnt euch nur zufrieden in euer Sklavendasein zurück, ihr Ungläubigen! Akilah Zahira und ihre Nachkommen können euch nur sagen, wohin ihr sehen sollt &#8212; die Augen öffnen müsst ihr selbst! Die Eliten lachen über euch, und wer zuletzt lacht, lacht am lautesten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Protektorat öffnet Quantentunnel!]]></title>
<link>http://klarseher.wordpress.com/2009/05/29/protektorat-offnet-quantentunnel/</link>
<pubDate>Fri, 29 May 2009 07:38:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Der Klarseher</dc:creator>
<guid>http://klarseher.wordpress.com/2009/05/29/protektorat-offnet-quantentunnel/</guid>
<description><![CDATA[Vor einigen Wochen hat das Protektorat über der Schweiz temporale Distortionswaffen zum Einsatz gebr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einigen Wochen hat das Protektorat über der Schweiz temporale Distortionswaffen zum Einsatz gebracht, wie einige Medien berichten, wurde dabei ein Aufklärungsflugzeug des Underground Reich versehentlich in eine <a href="http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Meine-Frau-flog-ploetzlich-an-die-Decke/story/14753475">Passagiermaschine</a> verwandelt. Der Angriff diente dazu, den Beitritt der Schweiz zur Europäischen Union im Jahr 1983 rückgängig zu machen und war einer der erfolgreichsten Kampfeinsätze der Temporalstreitkräfte des Protektorats seit Wiederherstellung der Zeitlinie V/42-a, in der durch die Spanische Grippe zwischen 1918 und 1920 etwa 50 Millionen Menschen ausgerottet wurden (darunter die Zielperson dieses biologischen Kampfeinsatzes, Marie Hutin, die in den Zeitlinien V/43-a und c als „Päpstin von Paris“ an der Spitze der sechzigjährigen Schreckensherrschaft des Royaume de la Vraie Foi über ganz Europa und Nordamerika herrschte).</p>
<p>In diesen Tagen konnten wir aus der Presse erfahren, dass der Einsatz der Temporalstreitkräfte nicht völlig glatt gelaufen ist: durch einen winzigen Fehler in der Kalibrierung der Entropiedämpfer öffnete sich kurzzeitig ein Quantentunnel zur Zeitlinie V/42-b, in der Deutschland und Russland den zweiten Weltkrieg gemeinsam gewonnen und Europa unter sich aufgeteilt haben. Durch diesen Quantentunnel gelangten unter anderem Fahrkarten der Schweizer Bundesbahn in unsere Zeitlinie, auf denen eine Europakarte aus V/42-b <a href="http://www.ftd.de/politik/international/:Diplomatische-Spannungen-Schweizer-Bahn-nahm-Polen-von-der-Karte/519924.html">abgebildet ist</a>:</p>
<div id="attachment_134" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-134" title="Globus V42b" src="http://klarseher.wordpress.com/files/2009/05/weltdrei.png" alt="Fahrkarte der SBB mit Globus aus der Zeitlinie V/42-b" width="400" height="284" /><p class="wp-caption-text">Fahrkarte der SBB mit Globus aus der Zeitlinie V/42-b</p></div>
<p>Auf dem Globus klar zu sehen: Das Deutsche Reich, das ganz Westeuropa umfasst und direkt an Sowjetasien grenzt (dies erinnert an Orwells Eurasien und Ostasien, was ja bei der Entstehungsgeschichte von dessen „Roman“ 1984 kein Zufall ist).</p>
<p>Die SBB behauptet nun natürlich auf Druck der Schweizer Regierung, sie habe die Karten aus Versehen drucken lassen und es handle sich bei dem abgebildeten Globus um einen handelsüblichen Wasserball. Die Regierung will natürlich die Friedensverhandlung mit dem Protektorat nicht gefährden, in dem man diesem die Verantwortung zuschiebt. Die Eliten unserer Zeitlinie V/42-a wollen natürlich um jeden Preis verhindern, dass wir von der Existenz parralleler Universen erfahren. Man stelle sich vor, die Menschheit erführe etwa von der V/23-Famile von Zeitlinien, oder von V/17-e! Mit der Herrschaft der Eliten wäre es dann wohl vorbei&#8230;</p>
<p>Aber noch haben die Eliten uns fest in der Hand und wer zuletzt lacht, lacht am lautesten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Entkommen!]]></title>
<link>http://klarseher.wordpress.com/2009/05/24/entkommen/</link>
<pubDate>Sun, 24 May 2009 21:17:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Der Klarseher</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich kann alle jene beruhigen, die in den letzten Tagen mit großer Anteilnahme auf ein Lebenszeichen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich kann alle jene beruhigen, die in den letzten Tagen mit großer Anteilnahme auf ein Lebenszeichen von mir gewartet haben! Ich bin meinen Peinigern entkommen und obwohl ich noch unter Atemnot und gelegentlichen Schwächeanfällen leide, habe ich wohl auch bezüglich meiner Infektion mit der Schweinegrippe das Schlimmste hinter mir.</p>
<p>Gestern morgen bin ich aufgewacht und konnte zum ersten Mal seit Tagen klar denken. Ich hatte nur eine dunkle Erinnerung an die Stunden und Tage, die ich in der konspirativen Wohnung lag, wahrscheinlich im Fieberrausch, wenn die letzten Beiträge hier auf meinem Blog tatsächlich von mir stammen und nicht von den Schergen der Weltregierung hier eingestellt worden sind um meine Glaubwürdigkeit und meinen guten Ruf zu diskreditieren. Mir war klar, dass ich die Wohnung verlassen müsste, nur wusste ich nicht, ob man mich wirklich aufgespürt hatte oder ob die Gestalten, die ich von dem Haus gesehen hatte, nur Einbildung gewesen waren.</p>
<p>Gegen sechs Uhr abends füllten sich die Straßen mit alkoholisierten Menschen in Fußballtrikots, und das Chaos vor der Tür schien mir die beste Gelegenheit zur Flucht zu sein, die ich hatte. Ich verließ das Haus also durch den Hintereingang, schlich durch eine enge Gasse zur Hauptstraße und mischte mich in eine Gruppe von grölenden Männern mittleren Alters. Unter den Augen der Polizisten, die überall herumstanden, erreichte ich den Bahnhof, stieg in einen Zug in die Stadt, in der ich mich jetzt aufhalte, versteckte mich hinter Gepäckstücken in einem Großraumwagen und wieder einmal war ich den Bütteln der Eliten entkommen!</p>
<p>Es geht mir also gut, Freunde, es gibt keinen Grund zur Sorge!</p>
<p>Als mich das Fieber überraschte, hatte ich gerade an Materialien gearbeitet, die mir eine Kontaktperson aus dem Geheimdienst des Protektorats zukommen lassen hatte. Darunter befanden sich auch Beweise für eine erstaunliche Technologie, über die die Eliten vermutlich seit vielen tausend Jahren verfügen: Zeitreisen!</p>
<p>Im Sommer 1987 entdeckten Archäologen in Lascaux, Südfrankreich in der Nähe der zwei berühmten, völlig identischen mit geheimnisvollen Malereien verzierten Höhlen eine dritte Höhle, deren Existenz man der Weltöffentlichkeit bis heute verschweigt. Mit gutem Grund, denn die Malereien an den Wänden dieser Höhle, die nach Radiokarbonmessungen mindestens 25 000 Jahre alt sind, würden unser gesamtes Geschichtsbild ins Wanken bringen. Auf einer Felswand in der Vorkammer der Höhle fand man beispielsweise dieses Wandgemälde:</p>
<div id="attachment_126" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-126" title="Lascaux-3-WorldMap" src="http://klarseher.wordpress.com/files/2009/05/lascauxtrois-monde.png" alt="Höhlenmalerei in der Höhle Lascaux III in Frankreich" width="400" height="303" /><p class="wp-caption-text">Höhlenmalerei in der Höhle Lascaux III in Frankreich</p></div>
<p>Dieses Foto stammt meiner Kontaktperson zufolge aus den Archiven der Geheimpolizei der Reisenden von Medina, seine Echtheit steht außer Zweifel. Darauf zu sehen, wie jedes Kind erkennen kann: eine geografisch akkurate Projektion mit allen Erdteilen (außer Antarktika)!</p>
<p>Es gibt nur zwei mögliche Erklärungen: entweder, es existierte vor 25 000 Jahren eine Hochkultur, die bereits über ein vollständiges Bild unseres Planeten verfügte, oder Reisende aus der Gegenwart waren dort und haben die Malerei hinterlassen. Ein entscheidender Fakt spricht für die zweite Erklärung: Die Kontinentalplatten verschieben sich pro Jahr um 0,5 bis 1 Zentimeter, in 25 000 Jahren also um 125 bis 250 Meter. Die Kontinente hatten damals also etwas andere Entfernungen zueinander als heute.</p>
<p>Messungen an der Karte zeigen aber, dass die Entfernungen bis auf etwa 10 Meter exakt den heutigen Gegebenheiten entsprechen! Die Karte muss also von jemandem gezeichnet worden sein, der entweder unserer Zeit entstammte oder sie besucht hat! Die Reisenden von Medina sind hier natürlich wegen ihrer überlegenen Zeitreisetechnologie die Hauptverdächtigen, aber die Orthodoxie verfügt ebenfalls über eine Technologie, die derartige Zeitsprünge erlauben würde.</p>
<p>Interessant auch die vier Bogenschützen, die die Weltkarte umgeben: Sie sollen die Pläne der Eliten symbolisieren, sich über die Jahrtausende die ganze Welt Untertan zu machen! Heute sind sie ihrem Ziel näher als je zuvor, aber noch haben wir die Hoffnung, dass es nicht so kommen wird, und wer zuletzt lacht, lacht am lautesten!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stirbt die Gegenwart?]]></title>
<link>http://kulthur.wordpress.com/2009/04/16/stirbt-die-gegenwart/</link>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:52:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>claudiathur</dc:creator>
<guid>http://kulthur.wordpress.com/2009/04/16/stirbt-die-gegenwart/</guid>
<description><![CDATA[H.G.Wells erfand das Volk der Eloi, die weder Vergangenheit noch Zukunft kennen. Aus Seiner wie auch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[H.G.Wells erfand das Volk der Eloi, die weder Vergangenheit noch Zukunft kennen. Aus Seiner wie auch]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeitreisen für Mädchen]]></title>
<link>http://buchlog.wordpress.com/2009/03/22/zeitreisen-fur-madchen/</link>
<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:03:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>raystronaut</dc:creator>
<guid>http://buchlog.wordpress.com/2009/03/22/zeitreisen-fur-madchen/</guid>
<description><![CDATA[Stephen Baxter, The H-Bomb Girl (kein dt. Titel) * * * * * Stephen Baxter ist normalerweise ein Auto]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Stephen Baxter, <em>The H-Bomb Girl</em></strong><br />
(kein dt. Titel)</p>
<h2><span style="color:#ff0000;">* *</span><span style="color:#ff0000;"> * </span><span style="color:#808080;">* *</span></h2>
<p>Stephen Baxter ist normalerweise ein Autor, der eher die großen Ideen anpackt und daraus dann oftmals spannende, aber immer auch relativ anstrengend zu verfolgende Geschichten spinnt. In diesem Buch, das sich (wenn auch nicht explizit) an &#8220;young adults&#8221; wendet, liegen die Dinge etwas anders. Von den üblichen Verwirrungen einmal abgesehen, die Zeitreisen immer so mit sich bringen, wird hier eine ziemlich schnörkellose Geschichte linear erzählt.</p>
<p>Es geht, grob gesagt, um Laura, die aus nicht abschließend erklärbaren Gründen im Jahr1962 den Schlüssel zu einem Bomber der britischen Luftwaffe besitzt. Der Schlüssel, der eigentlich ihrer Sicherheit dienen soll, lockt leider miteinander konkurrierende Besucher aus der Zukunft an, die allesamt mit dessen Hilfe die Geschichte verändern wollen.</p>
<p>Unglücklicherweise leiden Laura und ihre Freunde am Dumme-Protagonisten-Syndrom, d. h. sie treffen mit schönster Regelmäßigkeit schwachsinnige Entscheidungen, die nur dazu dienen, die Handlung am Laufen zu halten. Die verschiedenen Varianten der Zukunft, die sich aus den verschiedenen Auflösungen der Kubakrise ergeben würden, sind leidlich interessant, aber leider sind auch viele Entwicklungen absolut absehbar, und auf die beiden großen Enthüllungen werden die meisten Leser wohl nur mit &#8220;na endlich&#8221; reagieren.</p>
<p>Baxter ist ein hervorragender Schriftsteller, aber selbst, wenn er diesen Roman für 14-jährige Mädchen geschrieben haben sollte, hat er dieses Mal sein Publikum unterschätzt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arthur C. Clarke : Die Zeit-Odyssee]]></title>
<link>http://fallobst.wordpress.com/2009/03/05/arthur-c-clarke-die-zeit-odyssee/</link>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 07:47:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>hollix</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist sicher nicht verwunderlich, dass ich als Freund guter Science Fiction auch von den Werken Art]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist sicher nicht verwunderlich, dass ich als Freund guter Science Fiction auch von den Werken Arthur C. Clarkes sehr angetan bin. Stephen Baxter war mir allerdings bis vor wenigen Tagen unbekannt. Ein Versäumnis, das ich inzwischen nachgeholt habe.</p>
<p>Die Zeit-Odyssee ist der Anfang einer dreiteiligen Reihe, bei der beide Autoren zusammenarbeiteten und es ist ein großartiges Buch.<br />
Ein Bruch im Raum-Zeit-Kontinuum führt dazu, dass Menschen aus verschiedenen Epochen aufeinander treffen. Diese Idee ist zwar nicht neu, aber selten wurden es so detailliert niedergeschrieben. Dass hier ausserdem zwei der größten Streitmächte der Geschichte aufeinander treffen, verleiht dem Buch zusätzliche Genialität.<br />
Leider hat das Buch auch einige Schwächen. Alle Menschen, egal aus welchem Zeitalter, haben überhaupt keine Probleme mit dem Bruch der Raumzeit und nehmen es als gegeben hin. Ein recht sonderbares Verhalten. Auch ist der Ausgang der großen Schlacht vorhersehbar, da er für die Weiterführung der Geschichte notwendig ist.<br />
Strenge, ernsthafte Science Fiction ist diesen Buch also nicht, aber es macht trotzdem großen Spaß. Ich freue mich jedenfalls auf die beiden Fortsetzungen.</p>
<p>Meine Wertung 8 von 10<br />
Ein hollix Posting</p>
<p> <img src="http://static.flickr.com/3297/3329675825_7c96c84ca5_d.jpg"></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zeitreise/n]]></title>
<link>http://zschwabestagebuch.wordpress.com/2009/01/26/zeitreisen/</link>
<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 19:47:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>zschwabestagebuch</dc:creator>
<guid>http://zschwabestagebuch.wordpress.com/2009/01/26/zeitreisen/</guid>
<description><![CDATA[zeitreisen sind bisher noch nicht möglich. dachte man jedenfalls! in leipzig ist es einem architekte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>zeitreisen sind bisher noch nicht möglich. dachte man jedenfalls! in leipzig ist es einem architekten jetzt aber gelungen! und es ging total einfach!</p>
<p>der mann besuchte das haus im stadtteil reudnitz um dort die sanierung des gebäudes zu planen. die zeitreise begann mit dem öffnen einer wohnungstür und versetzte ihn schlagartig 20 jahre zurück in die vergangenheit!</p>
<p>die wohnung wurde 1988 fluchtartig verlassen (der eigentümer sollte damals in den knast) und seither nicht wieder betreten!</p>
<p>hitcola auf dem küchentisch, im brotfach gammelten ostgummibrötchen vor sich hin, das klo war auf halber treppe und der gerucht erinnerte an braunkohle und linolböden&#8230;</p>
<p>der architekt ließ gleich mal einen fotografen kommen um die zeitreise für die nachwelt zu sichern&#8230;</p>
<p>mittlerweile ist die reise nicht mehr möglich. das haus wird renoviert! schade eigentlich oder?!</p>
<p><a href="http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a3571/l0/l0/F.html#featuredEntry" target="_blank">hier der artikel mit bilder&#8211;&#62;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was würde passieren, wenn man sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt?]]></title>
<link>http://nurfuechseschleichenlaut.wordpress.com/2009/01/12/was-wurde-passieren-wenn-man-sich-mit-lichtgeschwindigkeit-bewegt/</link>
<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 17:02:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>nurfuechseschleichenlaut</dc:creator>
<guid>http://nurfuechseschleichenlaut.wordpress.com/2009/01/12/was-wurde-passieren-wenn-man-sich-mit-lichtgeschwindigkeit-bewegt/</guid>
<description><![CDATA[Da die Lichtgeschwindigkeit bei 299 792,458 km/s bzw. 107 925 848,8 km/h liegt, bezweifle ich, dass ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da die Lichtgeschwindigkeit bei 299 792,458 km/s bzw. 107 925 848,8 km/h liegt, bezweifle ich, dass wir fürs erste diese Geschwindigkeit erreichen werden.</p>
<p>Momentan befintet sich die höchste Geschwindigkeit eines bemannten Fahrzeug bei 58.358 Km/h (Apollo R-CM-10 6 &#8220;Charlie Brown&#8221;; während der Rückkehr zur Erde). Um aber die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, müsste sich diese Geschwindigkeit versiebenundzwanzigtausendundfünfzigfachen (27 050). Verdammt viel. Um das noch mal zuverdeutlichen: Das wäre, als wenn ein O,14 kg schwerer Igel aufeinmal das Gewicht eines indischen Elefanten (4000kg) hätte.</p>
<p>Aber nun zurück zur Frage:<strong></strong></p>
<p><strong>Was Passiert, wenn man sich mit <span style="text-decoration:line-through;">Lichtgesc </span>Halluzinogengeschwindikeit bewegt?<!--more--></strong></p>
<p>Vermutlich wird der/die Fahrer/in verrecken. Aber was wenn nicht?</p>
<p>Wird er in der Zeit reisen? &#8211; Nein, ich denke nicht.</p>
<p>Wird er eine Überdosis Licht abbekommen? &#8211; Nein, eher andersrum, also so, dass er alles so sieht, wie es wirklich ist.</p>
<p>Wieso das so sein würde? &#8211; Die Drogen würden neben ihm herfliegen, vielleicht, auch ihn berühren, aber sie wären nicht schnell genung, um durch die Hautschichten durch zugelangen, denn dazu bräuchten sie mindestens 100 000 000 km/h. Um also über Lichtgeschwingikeit wieder &#8220;Farben&#8221; zusehen (eingebildet bekommen), müsste das Fahrzeug sich mit ca 200 000 000 km/h bewegen. Noch unrealistischer als die Geschwindigkeit 100 000 000 km/h . Aber zurück zum Mangel an Licht.</p>
<p>Der Pilot, oder die Piloten würden sich vermutlich noch im Flugzeug, oder womit auch immer sie die Reise antreten, ermorden, da sie mit der Realität, die ihnen die Drogen, die reden können, ins Ohr flüstern würden.</p>
<p>Damit sind wir wieder bei dem Ergebnis, das ein solcher Pilot sterben würde. Meine Theorie lässt sich auch mit dem von Piloten ubeschreibenen &#8220;Grey-out&#8221;-Effekt stützen. Nein, das liegt nicht daran, dass all das Blut in die Beine geht, und dadurch die Sehzellen, die für das Farbensehen verantwortlich gemacht werden (aber, wie jeder Leser dieses Blog weiß, nur Schwarz, Grau und Weiß sehen können) zuwenig Sauerstoff hätten. SONDERN daran, dass ein grossteil der Lichtdorgenteilchen nicht in den Körper gelingen können.</p>
<p>P.s.: Schinkem. Aber sowas von.</p>
<p>Teil 3: Thema wird erst dem nächst bekannt gegeben. Über Vorschläge würde ich mich sehr freuen. Wirklich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Veröffentlichungen]]></title>
<link>http://tasen52.wordpress.com/2009/01/02/veroffentlichungen/</link>
<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 13:43:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rita Hausen</dc:creator>
<guid>http://tasen52.wordpress.com/2009/01/02/veroffentlichungen/</guid>
<description><![CDATA[  Mondfarbene Tränen, Gedichte, 1994 Labyrinth, Erzählung, Epla-Verlag, 2006   coverlabyrinth21 Moza]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--more--> </p>
<p>Mondfarbene Tränen, Gedichte, 1994</p>
<p>Labyrinth, Erzählung, Epla-Verlag, 2006   <a href="http://tasen52.files.wordpress.com/2008/04/coverlabyrinth21.pdf">coverlabyrinth21</a></p>
<p>Mozarts Zeitreisen, Epla-Verlag, 2006   <a href="http://tasen52.files.wordpress.com/2008/04/covermozart2.pdf">covermozart2</a></p>
<p>Trazom, Mozartkrimi, Viaterra-Verlag, 2009</p>
<p>Das Päckchen in: Mit dem Kugelschreiber auf Zeitreise, Edition Schreiblöwe, 2009<a href="http://tasen52.files.wordpress.com/2008/04/covermozart2.pdf"></a></p>
<p>.<a href="http://bookrix.de/-tasen52"><img src="http://bookrix.de/bxuserad1.php?p=tasen52&#38;lang=de" border="0" alt="" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hoffman, Mary: Stravaganza - 1 - Stadt der Masken]]></title>
<link>http://eltragalibros.wordpress.com/2008/12/21/hoffman-mary-stravaganza-1-stadt-der-masken/</link>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 09:19:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>eltragalibros</dc:creator>
<guid>http://eltragalibros.wordpress.com/2008/12/21/hoffman-mary-stravaganza-1-stadt-der-masken/</guid>
<description><![CDATA[    Details: Originaltitel: City of Masks Genre: Fantasy Reihe: Stravaganza Band innerhalb der Reihe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if !mso]&#62;--></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;"></p>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse:collapse;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width:134.8pt;background-color:transparent;border:#e0dfe3;padding:0 5.4pt;" width="180" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
</td>
<td style="width:325.8pt;background-color:transparent;border:#e0dfe3;padding:0 5.4pt;" width="434" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Details:</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Originaltitel: City of Masks</span><a title="bei buecher.de ansehen" href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=388469&#38;site=3780&#38;type=text&#38;tnb=14&#38;prd=yes&#38;suchwert=9783548600697" target="_blank"></a><br />
<span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;">Genre: Fantasy<br />
Reihe: Stravaganza<br />
Band innerhalb der Reihe: 1<br />
Gattung: Roman<br />
Verlag: Arena (2007)<br />
ISBN: 9783401029740 <a href="9783401029740"><img style="border:0 none;" title="Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen" src="https://www.citavi.com/softlink?linkid=findit" alt="" /></a> <a href="9783401029740"><img style="border:0 none;" src="https://www.citavi.com/softlink?linkid=findit" alt="" /></a><br />
Seiten:353</span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span>Wie ich zu dem Buch gekommen bin: </p>
<p></span></span></strong> Ein viel gelobtes Werk, bei dem ich schon häufiger den Gedanken verschwendet habe es zu kaufen. Bei der Hugendubeleröffnung letzten Monat war es dann um mich geschehen. Ich habe mir Band 1 der Stravaganzareihe gekauft. ^^</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> <strong><span style="text-decoration:underline;">Klappentext:</span></strong> Lucien wandte sich um – im Traum war das leicht – und sah über das Wasser hinaus. Das war der schönste Ort, an dem er sich je befunden hatte! Doch mit einem Mal veränderte sich sein Traum. Jemand packte ihn grob von hinten am Arm und zerrte ihn in die Schatten der Kolonnade. Ein aufgebrachter Junge, ungefähr in seinem Alter, flüsterte ihm ins Ohr: „Bist du verrückt? Die bringen dich um!“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Stravaganza – Stadt der Masken entführt in die bestechend schöne Stadt Bellezza. Eine atemberaubende Abenteuer- und Zeitreisegeschichte und der furiose Auftakt einer großen Fantasy-Trilogie.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> <strong><span style="text-decoration:underline;">Inhalt und Aufbau:</span></strong> Lucien ist krebskrank. Zu Hause liegt er im Bett und ist zu schwach zum Aufstehen, deshalb erzählt ihm sein Vater von Venedig. Er schenkt ihm ein Buch, das ihm in die Hände gefallen ist und in das Lucien seine Gedanken schreiben kann, da er durch seine Halsschmerzen nicht sprechen kann. Lucien ist so begeistert von Venedig, dass er davon träumt, aber schon bald merkt er, dass es gar kein Traum ist und dass die Stadt, in der er sich befindet nicht Venedig, sondern Bellezza, einer Inselstadt in Talia, ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Lucien ist in eine Parallelwelt geraten, gerade an dem Tag, an dem sich nur Bellezzaner in der Stadt aufhalten dürfen, aber zum Glück wird er gleich von Arianna gefunden und gerettet. Schon bald erfährt Lucien, dass er ein Stravagante ist, ein Wanderer zwischen Welten und Zeiten. Damit beginnt für den Jungen ein Abenteuer in einer fremden Welt, in der es nicht jeder gut mit ihm meint und zugleich in seiner eigenen, denn dort warten schlechte Nachrichten auf ihn…</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> <strong><span style="text-decoration:underline;">Meine Meinung:</span></strong> <img class="alignnone" src="http://i47.photobucket.com/albums/f173/Ramonakari/Sterne/31_2sterne.gif" alt="" width="146" height="28" /> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">„Stadt der Masken“ hat mich nicht von Anfang an gepackt. Ich fand die Assoziation zu Italien und Venedig einfach zu viel, zu realistisch, aber im Laufe des Buches schafft Mary Hoffman es doch, eine eigene kleine Welt entstehen zu lassen. Das Buch lässt sich einfach und schnell lesen, die Handlung ist relativ gut durchdacht und lässt den Leser schnell durchblicken. Allerdings störten mich v.a. zu Beginn des Buches die Erzählstränge und Lösungen der Autorin, welche viel zu einfach und viel zu logisch vonstatten gingen. Vieles war vorhersehbar und einfach viel zu schnell gelöst, als dass Probleme hätten wirklich gelöst werden müssen. Entschädigend dafür war dann allerdings der überraschende Schluss, den ich mir so nicht gedacht hätte. Daher 3 1/2 von 5 möglichen Sternen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hauptteil - 2. Kapitel: Schattenspiel (1)]]></title>
<link>http://terralucida.wordpress.com/2008/12/07/hauptteil-2-kapitel-schattenspiel-1/</link>
<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 13:44:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>terralucida</dc:creator>
<guid>http://terralucida.wordpress.com/2008/12/07/hauptteil-2-kapitel-schattenspiel-1/</guid>
<description><![CDATA[Kaum eine Woche nach der Auseinandersetzung mit ihren Eltern standen Emmas Koffer fertig zur Abreise]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Kaum eine Woche nach der Auseinandersetzung mit ihren Eltern standen Emmas Koffer fertig zur Abreise auf dem Bahnsteig. Es war ein naßkalter, wolkenverhangener Tag. Eine dünne Schicht von Schnee lag, unentschlossen, ob er zu schmelzen beginnen sollte oder nicht, auf den Bürgersteigen. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Mr. und Mrs. Clock hatten ihre Tochter mitsamt dem kleinen Kaktus auf ihrer Schulter zum Bahnhof gebracht. Emmas Mutter warf einen unruhigen Blick auf ihre Armbanduhr. Sie war in Eile, denn für diesen Morgen hatte sie eine große Operation geplant. Es würde ihr keine Zeit bleiben, die Ankunft des Zuges abzuwarten, der ihre einzige Tochter nach Rumänien bringen sollte. Mit Tränen in den Augen sagte sie Emma, die ihre Mutter keines Blickes würdigte, Lebewohl. Desto inniger verabschiedete sich das Mädchen von seinem Vater, der sich bemühte, seiner Tochter für die lange Reise in das fremde Land Mut zuzusprechen. Doch die wohlgemeinten Worte des Vaters schienen ungehört von Emma abzuprallen. Sie verstand noch immer nicht, was mit ihr geschah. Und sie fühlte sich im Stich gelassen. Emma war die ständigen Streitereien leid, doch sie sah nicht ein, daß die vorläufige Trennung der Eltern Grund genug sein sollte, sie einfach fortzuschicken. Das Mädchen fragte sich, ob noch etwas anderes dahinter steckte. Emma verließ ihre vertraute Umgebung nur ungern. Was würde sie im fernen Rumänien erwarten? Sie hatte gelesen, daß es der Legende nach in Rumänien Vampire und allerlei düstere Schattenwesen gab. Die Vorstellung, einem dieser Blutsauger zu begegnen, war nicht gerade ermutigend. Auch war ihr die Landessprache fremd, und selbst mit ihrer Großmutter verband Emma nur eine vage Erinnerung. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Die Eltern wünschten ihr zum Abschied viel Glück. Als sie den Bahnsteig verlassen hatten, blieb das Mädchen traurig zurück. Den Kopf voller wehmütiger Gedanken beobachtete Emma den stillen Tanz der sacht zur Erde rieselnden Schneeflocken. So wartete das Mädchen am Bahnsteig zu Gleis 13 auf den Transsylvanien-Expreß. Nach einer Weile brach Paddy das Schweigen: »Emma, du hättest dich von deiner Mutter verabschieden sollen. Sie hat dich doch lieb, bestimmt!«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Wozu? Sie war in Eile. Immerhin ist sie eine bedeutende Ärztin und trägt eine große Verantwortung. Ihre Patienten würde sie niemals warten lassen. Die Arbeit ist ihr Leben. Die Arbeit ist ihr wichtiger als alles andere. Wichtiger als ich«, antwortete Emma trotzig.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Das glaube ich nicht«, widersprach Paddy, der es sich auf Emmas Schulter gemütlich gemacht hatte. »Deine Mutter versucht, nach Kräften für die Familie zu sorgen, nun, da dein Vater so krank geworden ist. Es ist ein Glück, daß sie eine gutbezahlte Arbeit hat. Das ist nicht selbstverständlich, heutzutage! Wirklich, Emma, du hättest ihr ›auf Wiedersehen‹ sagen sollen. Wer weiß, wie lange wir in Rumänien festsitzen. Nein, das war nicht recht von dir.«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Ich möchte jetzt nicht länger darüber nachdenken, Paddy. Laß uns bitte vorerst nicht mehr von meiner Mutter sprechen, hm?« sagte Emma und trat unruhig von einem Fuß auf den anderen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Paddy bemerkte die Tränen in Emmas dunklen Augen und schwieg. Wenige Minuten später ertönte eine sachlich klingende, männliche Stimme aus den Lautsprechern, die überall auf dem Bahnhofsgelände angebracht waren: »Achtung, Reisende nach Rumänien! Auf Gleis dreizehn fährt ein der Transsylvanien-Expreß von Hamburg nach Bucuresti über Würzburg, München, Linz, Wien, Budapest, Hermannstadt – letzter Halt ist Bucuresti Nord. Bitte Vorsicht an der Bahnsteigkante!«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Emma blickte in Richtung des sich nähernden Zuges. Für einen Moment schien es, als zwinkere ihr die Lokomotive aus ihren großen, hellen Scheinwerfern aufmunternd zu. Ächzend, zischend und schnaubend wie ein Streitroß kam der Zug schließlich zum Stehen. Reisende drängten über die Treppen auf den Bahnsteig. Einige unter ihnen schienen eine sonderbare Hektik zu verbreiten. Sie stoben ziellos und wirr auseinander, als wüßten sie nicht, wohin. Andere steuerten, geradlinig und ohne zu zögern, eine der geöffneten Türen an. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Aufmerksam musterte Emma die Reisenden. Manche sahen aus wie hilflos Suchende. Blutleer irrten sie durch das Gedränge. Eine ohnmächtige Anspannung zeichnete ihre hageren Gesichter. Emma schauderte. Die bizarren Gestalten waren totenblaß; lediglich ein zarter, kaum wahrnehmbarer, blauer Schimmer überdeckte ihre verknöcherten Gesichtszüge. Sie wirkten wie Schatten ihrer selbst.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Unvermutet löste sich ein uniformierter Mann aus der Menge. Er kam zielstrebig auf Emma zu und fragte: »Fräulein Emma Clock?« </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Das Mädchen zuckte zusammen. Doch sogleich bemerkte Emma die gesunde Gesichtsfarbe des kleinen, dicklichen Gepäckträgers. Seine Wangen waren rundlich und angenehm gerötet. Sein freundliches Lächeln wirkte arglos und aufmunternd.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Ja?« sagte Emma.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Dein Vater hat mich beauftragt, das Gepäck für dich ins Abteil zu bringen. Möchtest du nicht einsteigen und dir einen schönen Fensterplatz sichern?«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Nicht nötig, ich habe eine Platzreservierung«, gab Emma zur Antwort.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Laß mal sehen.« Der Gepäckträger beugte sein rundliches Gesicht über Emmas Fahrkarte. »Hm, hm. Platz 8, Abteil 13, Abschnitt E. Hm, das ist ganz hinten. Folge mir!« </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Emma ergriff ihre Reisetasche, sodann folgte sie dem dicklichen Mann bis zum Ende des Zuges und ließ sich beim Einsteigen von ihm helfen. Das Abteil mit der Nummer 13 lag im allerletzten Waggon. Der Träger verstaute Emmas Gepäck und wünschte ihr eine gute Reise. Kaum war er verschwunden, nahm Emma ihren stacheligen Freund von der Schulter und bettete ihn mitsamt seinem Reisetöpfchen auf einen der leeren Plätze.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Etwas an diesem Zug war merkwürdig. Von außen betrachtet, glich er einer hochmodernen Eisenbahn. In seinem Inneren jedoch sah er aus wie ein uraltes, liebevoll restauriertes Spielzeug. Die Einrichtung entsprach dem Stil der zwanziger Jahre. Im letzten Waggon gab es ausschließlich geschlossene Abteile mit Gardinen an den Innentüren. Emma plazierte sich mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. Es war noch früh am Morgen, und als der Zug sich in Gang setzte, dauerte es nicht lange, bis sie, mit Paddy an ihrer Seite, eingeschlafen war. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Nach einer Weile war ihr, als habe sie ein Geräusch gehört. Im Halbschlaf sah sie eine hagere, schattenhaft vor sich hin murmelnde Gestalt auf dem Gang vorüberhuschen. Emma blinzelte schläfrig. Wenig später war ihr, als werde die Tür ihres Abteils zur Seite geschoben. Eine schwarzhaarige Frau steckte den Kopf zur Tür herein, blickte sich suchend um, und sagte: »Oh, entschuldige, Emma. Ich wußte nicht, daß du eingeschlafen warst.« </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, zog die Frau ihren Kopf wieder zurück, die Tür fiel ins Schloß, und die Erscheinung war verschwunden. Verwirrt rieb Emma sich die Augen. Woher kannte diese mysteriöse Frau ihren Namen? Seltsam. Oder träumte sie? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Endlich, es war schon fast Mittag, da erschien der Zugschaffner und verlangte Emmas Fahrkarte zu sehen. Er war ein freundlicher, älterer Herr mit silbergrauem Haar und dunklen Knopfaugen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Na, meine Kleine? Da bist du wohl ganz allein auf deiner Reise?« sagte er in großväterlichem Ton.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Nein«, erwiderte Emma ernst und deutete auf den Platz neben dem ihren, wo Paddy es sich in seinem Reisesandtöpfchen gemütlich gemacht hatte.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Oh, verstehe«, nickte der Mann, der tatsächlich überhaupt nichts verstand, »und hast du auch eine Fahrkarte für deinen kleinen Freund?« Als Emma mit ernster Miene den Kopf schüttelte, fügte er hinzu: »Ach, da habe ich wohl etwas verwechselt. Warte mal.« Der Schaffner machte ein angestrengtes Gesicht, während er aus seiner großen, schwarzen Tasche einen Stapel wichtig aussehender Papiere und Tabellen hervorkramte. »Hm«, brummte er.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Sogleich begann er, in den Tabellen zu wühlen und geschäftig mit den Papieren zu rascheln. Nach einer kleiner Weile zog er die Stirn in Falten und sagte: »Ah, da haben wir’s ja. Vorschrift 1362 §§6-8c: »Kleine grüne Gesellen dürfen an Freitagen ohne Fahrschein reisen, sofern sie in Begleitung junger Damen sind – aber nur, und das ausschließlich, an ungeraden Tagen. Hm, hm, hm.« Er zog seine buschigen Augenbrauen in die Höhe. »Nun, kleine Dame, welchen Tag haben wir denn heute?«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Heute ist Freitag, der dreizehnte Januar«, sagte Emma gelassen. Mit ihren dunklen, tiefblauen Augen blickte sie ihr Gegenüber ernsthaft und fast ein wenig mitleidig an.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Nun, da haben wir ja noch mal Glück gehabt!« rief der Schaffner erfreut aus.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Das ist kein Glück«, entgegnete Emma mit unveränderter Miene. »Fahrscheine werden von Menschen gemacht. Menschen benötigen Fahrscheine, um sich in Zügen und Flugzeugen fortzubewegen. Pflanzen hingegen brauchen keine Fahrscheine.«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Sondern?« fragte der Silbergraue interessiert.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Den Wind, das Wasser oder: Menschen. Außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes benötigen Pflanzen Menschen, um sich fortzubewegen. Menschen graben Pflanzen aus der Erde und bringen sie an fremde Orte. Pflanzen brauchen keine Fahrscheine. Sie benutzen Menschen wie Naturkatastrophen, um an ferne Orte zu gelangen«, bekundete Emma, als verstehe sich diese Antwort von selbst.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Du bist ein erstaunliches Mädchen«, bemerkte der Schaffner, dem offensichtlich nicht aufgefallen war, daß Emma sich ein wenig über ihn lustig machte. »Viel Glück auf deiner Reise!« fügte er hinzu und verschwand. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Ich hab’ Hunger«, gähnte Paddy, der gerade aufwachte, als die Tür ins Schloß fiel. Emma holte ein Paket mit Butterbroten und eine Thermosflasche mit heißem Kakao aus ihrer Reisetasche hervor und stellte alles auf den kleinen Klapptisch unter dem Fensterbrett.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Und ich? Und ich?« quengelte Paddy, während Emma lächelnd in ihrer großen Tasche nach der Dose mit den Sandkuchen fischte, die sie heimlich zu Hause eingepackt hatte. Paddy war nämlich ganz versessen auf Sandkuchen. Ja, da war die Kuchendose. Emma würde ihm später, sobald er sich ein wenig beruhigt hatte, ein Stückchen geben. Jetzt war er hellwach und hüpfte aufgeregt auf seinem Sitz auf und ab. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Setz mich hoch, setz mich ans Fenster!« forderte der kleine Kaktus. »Ich möchte aus dem Fenster sehen!« Geduldig hob Emma Paddy mitsamt seinem Reisetöpfchen auf den begehrten Fensterplatz. Die vorüberziehenden Landschaften versetzten den kleinen Kaktus in unbändige Begeisterung. Er drückte sich die Stacheln an der Scheibe platt, um bloß nichts zu verpassen. Und auch Emma hatte ihre Freude an Paddys Reiselust. Während er fasziniert seine nahen und fernen Verwandten aus der botanischen Welt begrüßte und ihnen von seinem Platz aus zuwinkte, verzehrte Emma in aller Ruhe ihre Brote. Unterdessen dachte sie über die Zukunft nach. Sie war gespannt auf ihre Großmutter, die ein Geheimnis zu umgeben schien. Als kleines Mädchen hatte sie oft nach ihrer Grandma gefragt, doch zumeist war sie mit einer knappen Antwort abgefertigt worden, oder die Eltern hatten rasch das Thema gewechselt. So kam es, daß Emma beinahe nichts über sie wußte. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Wenig begeistert war Emma über die Aussicht, ein Internat zu besuchen. Sie sprach kein Wort rumänisch – wie sollte sie da dem Unterricht folgen? Auch die Sitten und Gebräuche des Landes waren ihr fremd. Emma seufzte, während Paddy am Fenster auf- und abhüpfte und ausgelassen winkte. Nachdem Emma ihren kleinen Imbiß beendet hatte, kramte sie den Sandkuchen aus der mitgebrachten Dose hervor.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Paddy?« lockte sie leise. »Paddy? Sieh doch mal, was ich hier haaabe!« Paddy wandte sich ihr zu und schnüffelte. Neugierig hüpfte er aus seinem Topf hinaus, vom Fensterbrett hinunter direkt auf Emmas Schoß. Emma hielt die Dose mit dem köstlichen Sandkuchen hoch in die Luft, damit Paddy den Inhalt nicht sehen konnte.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Was ist das? Zeig schon! Das riecht nach &#8230; Ooooooh! Sandkuuuuchen!« Emma senkte ihren Arm und ließ Paddy die Kuchendose mit seinen stacheligen Händen greifen. Er fischte sich das größte Stück heraus und steckte es genüßlich zwischen seine goldgelben Kiefer.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Ooooh!« schmatzte er genüßlich. »Welch ein Hochgenuß! Oh! Welch ein Labsal! Oooooooh!«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">»Süß, wie du übertreibst, Paddy!« lächelte Emma und blickte aus dem Fenster. Das sanfte Scheppern des Zuges stimmte sie wehmütig. Die Vergangenheit glitt an ihr vorüber, während sie in Gedanken versunken ihre Gefühle zu ordnen versuchte. Tief in ihrem Inneren brannte sie darauf, ihre geheimnisumwitterte Grandma endlich kennenzulernen. Sie kannte ihre Großmutter väterlicherseits nur aus den wenigen, sehr vagen Erzählungen ihres Vaters. Selbst in Schottland, der Heimat ihres Vaters, sprach man nicht viel von ihr, so schien es. Tallulah Clock war so etwas wie das »Schwarze Schaf« der Familie. Immerhin hatte Emma gehört, daß ihre Großmutter als junge Frau ein zügelloses Leben geführt habe. Zahlreiche Affären mit einflußreichen Männern sagte man ihr nach, bis sie eines Tages ihren späteren Ehemann kennenlernte und die schottische Heimat Hals über Kopf verließ, um mit ihm nach Rumänien zu gehen. Aus unerklärlichen Gründen schien man in der Familie Clock nicht gern über sie zu sprechen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Emma ließ den Blick in die Ferne schweifen, und mit einem Mal war ihr, als gleite alle Zeit der Welt an ihrem Fenster vorüber. Eine ernstliche Furcht vor dem Wiedersehen mit ihrer Großmutter empfand sie nicht. Und doch verspürte sie ein ungutes Gefühl, das wie eine gesichtslose Vorahnung von ihr Besitz ergriffen hatte. Doch mit jeder flüchtigen Minute fühlte sich Emma ruhiger und entspannter, vielleicht sogar ein wenig erwachsener. Sie ließ ihren Gedanken freien Lauf. Was auch immer sie dort, im fremden Transsylvanien, erwartete, sie würde damit fertig werden. Vielleicht würde sie sogar neue Freunde gewinnen … </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Bald war das Mädchen eingeschlafen. Der Zug aber eilte unaufhaltsam einer nicht meßbaren Zeit entgegen. Als Emma die Augen wieder öffnete, hatte sich der Himmel verdunkelt. Sie hatte tatsächlich den halben Tag verschlafen. Im Halbdunkel zog eine Gruppe gigantischer Wolkenformationen vorüber. Gemächlich schwebten sie über die schneebedeckte Landschaft hinweg. Mit verschlafenem Blick folgte Emma dem schattenhaften Himmelsgrau, als sich plötzlich in einem der luftigen Kolosse ein unheimliches Augenpaar formte. Gebannt beobachtete Emma das himmlische Schauspiel. Kurz darauf waren Nase, Mund und die Konturen eines uralten Gesichts zu erkennen. Emma wurde seltsam leicht zumute, als das himmlische Grau zu sprechen begann:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><em><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Es gleitet dahin, durch Trug und Wind,</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><em><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">das Magische Mädchen, noch ist es blind!</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><em><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Das Dunkel weicht, die Zeit verrinnt,</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><em><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">eile dich, Mädchen, eile geschwind! </span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Wieder und wieder hauchte die heisere Stimme ihre Verse der untergehenden Sonne entgegen. Emma nahm ihre Umgebung wie durch einen dünnen Schleier wahr. Träumte sie? Kaum mehr vermochte sie zwischen Traum und Wachzustand zu unterscheiden. Doch ehe sie weiter nachgrübeln konnte, breitete ein tiefer, traumloser Schlaf seine Arme um sie.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Allmählich ließ sich das sterbende Abendrot von einem undurchdringlichen Grau verschlingen, das dem Zug widerstrebend Platz zu machen schien. Je näher der Zug seinem Ziel rückte, desto zäher wurde die dunstige Masse grauer Nebelschwaden, die sich unheilvoll und bedrohlich um den Zug sammelte. Emmas traumloser Schlaf wandelte sich mehr und mehr in einen nebulösen Wachtraum. Mit geschlossenen Augen blickte das Mädchen hinab auf sich selbst. Es sah die eigene Gestalt schlafend mit Paddy an der Seite auf den Polstern des altmodischen Zugabteils kauern, während eine nebelhafte Armee der Finsternis durch die wolkenschweren Lüfte patrouillierte. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Ungewöhnlich war, daß Emma keinerlei Angst verspürte. Mit ruhigen, regelmäßigen Atemzügen, wie hypnotisiert, beobachtete sie sich selbst inmitten jenes bizarren Schauspiels am Rande der Wirklichkeit: Die Vorhänge an der Tür zum Innengang waren beiseite geschoben. Es war totenstill. Mit bleiernem Schweigen schien die Nacht Einzug zu halten. Kein Geräusch war zu hören. Paddy, der gewöhnlich laut schnarchte, ruhte friedlich auf seinem Sitz. Auch der Zug machte kein Geräusch – kein Scheppern, kein Rattern, kein Ächzen, nicht einmal ein leises Surren vermochte die neblige Stille jener traumhaften Wirklichkeit zu durchdringen. Lautlos, ohne die geringste Erschütterung, glitt der Zug durch das lebendige Schwarz hindurch immer tiefer und tiefer hinein in das Schattenwerk der Zukunft. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Da, plötzlich, löste sich eine schemenhafte Gestalt aus dem Dunkel. Im Vorüberhuschen spähte die Erscheinung durch die geschlossene Glastür in Emmas Abteil. Dann verschwand sie in das neblige Nichts, aus dem sie gekommen war. Wie elektrisiert starrte Emma in die Schwärze des Ganges, der sich hinter der gläsernen Tür auftat. Da, wieder glitt eine graue Gestalt vorüber. Es schien, als bewegten sich jene unheimlichen Wesen in einer Art von Schwebezustand, halb gehend, halb gleitend, durch die zähe, feuchtschwere Luft. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Da! Wieder löste sich eine Gestalt aus dem Nebel. Ihre Umrisse verdichteten sich, und bald erkannte Emma einen schmalgesichtigen Mann mit Schirm und Melone. Die gläserne Tür glitt beiseite. Im Vorübergehen murmelte der Fremde mit besorgter Miene: »Die Zeit! Die Zeit! Ich habe sie verloren. Ich habe die Zeit verloren. Ohne meine Zeit bin ich auf ewig verloren!« Dabei fuchtelte er wild mit seinem Schirm, als kämpfe er gegen unsichtbare Gegner. Dann verschwand er in der Dunkelheit. Die Zeit verloren? Was hatte er nur damit gemeint? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Sekunden später schwebte eine majestätisch gekleidete Dame daher. Ihre altmodischen Gewänder knisterten und raschelten bei jeder Bewegung. Das kindlich wirkende, weich geschwungene Gesicht der Frau wurde durch ein prachtvoll drapiertes Geflecht aus fülligem, schwarzem Haar umsäumt. Ihr Kleid war aus purpurfarbenem Samt gearbeitet und mit aufwendigen Stickereien verziert. Ein mit weißen Rüschen besetzter Stehkragen umrahmte ihr hoheitsvolles Gesicht. Ihre schmale Taille wurde durch die Weite eines glockenhaft über ihre Hüften fallenden Rockes zusätzlich betont. Die Frau murmelte einige, beinahe unverständliche Worte vor sich hin: »Wo ist der Torwächter? Wo ist der Torwächter? Ich muß zurückkehren!«</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Dann, wieder waren einige Sekunden verstrichen, glitt ein schwarzhäutiger Mann mit einem mächtigen, weißen Turban, der beinahe so groß war wie sein Bauch, an Emmas Tür vorbei. Er flüsterte hektisch: »Der Torwächter ist tot! Der Torwächter ist tot! Der Fluch des Thanatos hat ihn eingeholt!« Emma rieb sich verwundert die Augen. Sah sie Gespenster? Wer waren all diese Gestalten? Waren es Menschen oder bloße Abbilder von Menschen? Woher waren sie gekommen? Und was bedeutete das? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Schon sah Emma die nächste Gestalt an ihrem Abteil vorübereilen. Es war ein junger Mann mit wilden, blonden Locken und stahlblauen Augen. Auch er war ein Gejagter: »Das Fenster! Wo ist das Fenster? Ich muß zurückfinden, ehe der Tag anbricht! Sonst bin ich verloren! Ich muß den Weg finden! Wo ist das Fenster?« </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Unterdessen preschte der Zug unaufhaltsam weiter durch das nebulöse Grau. Ein eiskalter Windhauch fegte die Tür ins Schloß. Emma war irritiert. Ungläubig betrachtete sie ihr schlafendes Selbst. Wie war das möglich? Es war doch nur ein Traum! Träume waren nicht wirklich, nicht real! Oder vielleicht doch? </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Paddy schlief ruhig und friedlich. Eine Weile trug der Zug das träumende Mädchen stumm durch die inzwischen tiefschwarze, unheilverkündende Nacht. Plötzlich wurde die Abteiltür zur Seite geschoben. Da stand, wie aus grünem Nebel gegossen, der schlafende Paddy. Er schien kein bißchen verwirrt oder gar müde zu sein. So stand er in der Tür, während sein kleiner Körper schlafend auf dem Sitz neben Emma ruhte. Unbekümmert begann er zu sprechen: »Hey, Emma! Wach auf! Wir sind gleich da! Hier ist was los, sage ich dir! Lauter merkwürdige Leute habe ich auf dem Gang getroffen. Aber die haben mich nicht mal beachtet. Als wäre ich Luft, so sind die Erscheinungen an mir vorbeigerannt! Unhöfliche Gesellen! Wach auf! Hey, Emmaaaaa!« </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-indent:18pt;text-align:left;margin:0;"><span style="color:white;font-family:&#34;"><span style="font-size:small;">Paddy schien aus Leibeskräften zu brüllen, und mit einem Mal wurde Emma wie ein Geist, der in Blitzesschnelle in seine Flasche zurückfährt, in ihren erwachenden Körper zurückgezogen. Für Sekunden war ihr von dem betäubenden Sog, der sie mit Macht überwältigt hatte, schwarz vor Augen. </span></span></p>
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