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	<title>zeqaj &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zeqaj/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zeqaj"</description>
	<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 13:02:54 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Medienwirksames Opfer der Gesetze]]></title>
<link>http://ausdemlebendesikarus.wordpress.com/2007/10/23/medienwirksames-opfer-der-gesetze/</link>
<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 12:15:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Warum der Fall Arigona Zogaj wichtig ist, und jener des Denis Zeqaj kaum Beachtung findet. // Oder: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://www.neon.de/img/illus/integration.jpg" border="0" height="191" width="450" /></p>
<p><strong>Warum der Fall Arigona Zogaj wichtig ist, und jener des Denis Zeqaj kaum Beachtung findet. // Oder: Wenn die Politik so weitermacht, fühle ich bald in meinem eigenen Land fremd.</strong></p>
<p>Man kann ja vieles meinen. Dass alle Asylwerber abgeschoben werden sollen, ist hier wohl die dümmste Meinung von allen. Auch ein automatisches Bleiberecht für <em>alle</em> Asylwerber ist nicht die Lösung für das Problem. Was die zuständigen Politiker also machen? Entweder sie bleiben stur um nicht von der Parteilinie zu fallen, oder sie heucheln mit Versprechungen, die in ihren Positionen nicht eingehalten werden können.</p>
<p>Die Nachrichten waren ja voll von den Bildern der (ehemals) verschwundenen Arigona Zogaj. Ihr Ort Frankenburg stellte eine Demonstration auf die Beine, Unterschriftenaktionen wurden gestartet und selbst der Gemeinderat hat sich einstimmig für die Familie eingesetzt. Dass der Fall eigentlich rechtlich gesehen schon abschlossen wäre, da drei Asylanträge längst abgelehnt worden sind, erfuhr man erst viel später. Von Erpressung war die Rede und die Betitelung als Göre zeigten den Unmut gegenüber dem Untertauchen dieses Mädchens. Nach dem Wiederauftauchen und der Rückführung in den <em>österreichischen </em>Alltag einer Fünfzehnjährigen wurde es wieder ruhiger.</p>
<p>Bis jetzt plötzlich das Verschwinden von Denis Zeqaj, seiner Mutter und seinem kleinen Bruder bekannt wurde. Der mehrmals vorbestrafte Vater wurde schon in den Kosovo abgeschoben, der Rest der Familie will aber auf keinen Fall zurück. In Wieselburg (NÖ) steigen Asylrechtsgegner auf die Barrikaden und forden, wie auch in Oberösterreich, ein Bleiberecht dieser Familie. Die Tatsache, dass der Vater selbst gewalttätig gegen seine Frau wurde, und der Rest der Familie somit zurück zum Täter geschickt werden, lässt diesen Fall noch banaler erscheinen.</p>
<p>Und so medienintensiv der Fall Arigona auch behandelt wurde, so hatte er trotzdem eines erreicht. Eine offene Diskussion in Österreich um das Fremdenrecht in Österreich. Dass davon ein Teil menschenunwürdig ist, und auch gegen die Menschenrechtskonvention verstößt, wurde auch hier schon breitgetreten. Künstler und linke Politiker forderten ein Handeln. Bundeskanzler Gusenbauer fand alles anfangs nur &#8220;grauslich&#8221;, und Innenminister Platter sah keinen Handlungsbedarf. Jetzt hat die Regierung eine Integrationsplattform gestartet. Und auch der 2008 kommende Asylgerichtshof soll Fälle beschleunigen. Ob dann wirklich alles besser wird, ist zu bezweifeln.</p>
<p>Und so steht die Familie Zeqaj im langen Schatten von Arigona. Ihre &#8220;Berühmtheit&#8221; hat zwar Österreich aufgerüttelt, doch bis zum wirklichen Beginn des Asylgerichtshof scheint kein Einzelfall mehr die Medien so zu interessieren. Besser gehts ja nicht. Informationen bekommen, untergetauchen, von OÖ nach Wien fahren, tagelang verstecken, von einem couragierten Pfarrer aufgegriffen und zurückgebracht werden. Kein spannender Film hätte es bewegender machen können. Nur leider handelt es sich hier nicht um einen Film. Mit Drehbuch. Hier sind die Emotionen echt und die Opfer real.</p>
<p>Was bleibt ist der Wunsch um Objektivität. So sehr einen das Schicksal des Mädchens beeindruckt und erschrocken hat, so darf man sich nun nicht beeinflussen lassen. All diese Fälle, die jahrelang auf Asyl hoffen, müssen nun überprüft werden. Wie gut die Integration fortgeschritten ist, ob die Eltern berufstätig sind und man die deutsche Sprache schon gelernt hat. Das wäre mein Wunsch. Dann würde man nämlich auch sehen, wer nun wirklich in diesem Land bleiben möchte. Denn wenn gut integrierte Familien abgeschoben werden, fühle ich mich bald in meinem eigenen Land fremd.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Härtefälle - und ewig ruft der Kosovo]]></title>
<link>http://sosabendland.wordpress.com/2007/10/16/hartefalle-und-ewig-ruft-der-kosovo/</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 11:40:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
<guid>http://sosabendland.wordpress.com/2007/10/16/hartefalle-und-ewig-ruft-der-kosovo/</guid>
<description><![CDATA[Hört man dieser Tage das Wort &#8220;Kosovo&#8221;, denkt man unweigerlich an den Fall Zogaj aus dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hört man dieser Tage das Wort &#8220;Kosovo&#8221;, denkt man unweigerlich an den Fall Zogaj aus dem oberösterreichischen Frankenburg, der seit Wochen die zentrale Aufmerksamkeit der Medien genießt. Dias Schicksal von Arigona und ihrer Familie, die zum Teil bereits in den Kosovo gebracht wurde, ist bei all ihrer Tragik nur eines von vielen ähnlichen Schicksalen.</p>
<p>Ähnlich gelagert ist jener der Familie Zeqaj (nein, kein Tippfehler) aus Wieselburg/Niederösterreich. Auch hier hat sich eine Familie bereits eingelebt und gut integriert während die Mühlen der Asylrechtssprechung viel zu langsam arbeiteten. Sie steht, trotz fehlender Perspektiven im albanischen Grenzgebiet, kurz vor ihrer Abschiebung.</p>
<blockquote><p>Denis ist 16 Jahre jung und, wenn er nicht gerade vor seiner drohenden Abschiebung in den Kosovo flüchten muss, wohnhaft in Wieselburg. Dort hat er die Hauptschule besucht und dort wollte er auch eine Lehre als Kellner absolvieren. Die Lehrstelle hatte er, die Beschäftigungsbewilligung nicht. Deswegen war Denis gezwungen, seine Zeit zu Hause zuzubringen – bis er vor wenigen Tagen von der Polizei abgeholt wurde, um „reisefertig“ gemacht zu werden. Denis hat viele Freunde in Wieselburg, die nicht verstehen, warum er nicht mehr bei ihnen sein kann. Denis hat aber auch eine Familie.</p></blockquote>
<p>Initiativen für die Zeqajs präsentieren sich auch im Internet:</p>
<p><a href="http://www.wirfuerdenis.at/" title="Wir für Denis (Die Grünen)" target="_blank">&#8220;Wir für Denis&#8221; (Die Grünen)</a> &#124; <a href="http://denis-kehrt-zu-uns.piczo.com" target="_blank">&#8220;Denis kehrt zu uns&#8221; (Verwandte/Freunde)</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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