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	<title>zerbruch &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zerbruch/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zerbruch"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 04:06:04 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Nichts hinzuzufügen (8)]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/05/nichts-hinzuzufugen-8/</link>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 17:10:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist ganz leicht zu beobachten, dass das Bürgertum bis heute die Quelle des Faschismus ist. Dazu r]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p>Es ist ganz leicht zu beobachten, dass das <strong>Bürgertum</strong> bis heute die <strong>Quelle des Faschismus</strong> ist. Dazu reicht es, einfach das <strong>schulische Verhalten der bürgerlichen Brut</strong> mit ihrer <strong>Ausgrenzung</strong>, ihren <strong>Hetzjagden</strong> und <strong>Mobbingkampagnen</strong> gegen sozial Schwächere und Außenseiter zu beobachten. Da gedeihen die <strong>Faschisten von morgen</strong>. Und wenn sie dort fertig sind, geht’s in der <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/591/die-wurstchentruppe-der-merkel-jugend-blast-zum-kampf"><strong>Jungen Union</strong></a> weiter.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.perspektive2010.org/blog/2009/08/05/spruch-des-tages-266/" title="Quelle">Perspektive 2010</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was einen nicht kaputt macht...]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/07/30/was-einen-nicht-kaputt-macht/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 17:10:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die von früh auf Zerbrochenen im Lande Barbarien erhalten ihren Narzissmus und heiligen ihren Zerbru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die von früh auf Zerbrochenen im Lande <em>Barbarien</em> erhalten ihren Narzissmus und heiligen ihren Zerbruch und die von ihnen selbst geforderte Lebensfeindlichkeit gern mit dem blinden Wort: &#8220;Was einen nicht kaputt macht, macht einen nur härter&#8221;. Keine Aussage könnte <em>falscher</em> sein. Die zivilisationskranke Schädlichkeit, die einen Menschen nicht kaputt macht, schadet ihm nur; raubt ihm nur Kraft fürs und Willen zum selbstbestimmten Leben; macht ihn nur stumpf gegen sich selbst und gegen andere; macht ihn <em>nur immer weicher</em> und formbarer für jene, die ihre Vorteile davon haben, wenn Menschen vor lauter <em>Angst und Schmerzvermeidung</em> nicht mehr wissen, dass sie handeln können. Wer mit solcher Blindrede die Härte einfordert, belegt damit nur, dass er schon längst mit der stets eingeforderten Härte zerbrochen wurde.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kreuz-Weise? Kreuzweise!]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/07/24/kreuz-weise-kreuzweise/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 01:16:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/07/24/kreuz-weise-kreuzweise/</guid>
<description><![CDATA[Mensch Jesus, bleib oben, Sonst schlagn die dich tot! Bettina Wegener Jesus aus Nazaret starb nicht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p>Mensch Jesus, bleib oben,<br />
Sonst schlagn die dich tot!</p>
<p>Bettina Wegener</p>
</blockquote>
<p>Jesus aus Nazaret starb nicht am Galgen auf Golgata.</p>
<p>Er starb und stirbt Tausende und Tausende der Tode. (Und gar mancher dieser Tode ist schlimmer und grausamer als das barbarische römische Justizmorden.)</p>
<p>Er &#8212; der übrigens nur wenig von formeller Religion gehalten haben soll &#8212; starb das erste Mal, als Saulus auf dem Wege nach Damaskus seine historisch gewordenen Hirnblitze ( <abbr title="Die Bibel, Apostelgeschichte, Kapitel 9">Apg. 9</abbr> ) sah und darin einen nützlichen Leichnam für seinen gekränkten Narzissmus halluzinierte und aus diesem Kadaver eine Religion zimmerte.</p>
<p>Er &#8212; der übrigens niemals selbst auch nur einzige Zeile niedergeschrieben hat, die sich bis heute erhalten hätte und der deshalb offenbar nichts von einer auf ihn basierenden Schriftreligion hielt &#8212; starb bei allen gläubigen Empfängern der Briefe, die dieser Saulus lieber unter seinem neuen Namen Paulus verfasst hat, um der Welt zu erzählen, dass seine Halluzination der <em>neue und einzige Gott für alle</em> sei. Dass dieser sich Paulus nennende Saulus einer jüdischen Sekte angehörte, deren <em>bis zur Neurose perfektionistische</em> Form der Religionsausübung von Jesus immer wieder in ätzender Form kritisiert wurde, ist offenbar niemandem aufgefallen, und es schert sich bis heute keiner darum. Schon Paulus hat sich einen Dreck für die wirkliche Person hinter diesem Jesus interessiert und fand <em>seine eigenen Trugbilder</em> viel attraktiver &#8212; und genau so geht es bis heute den Judasfreunden, die diesen ganzen Unfug glauben und die sich Christen nennen.</p>
<p>Er &#8212; der einmal gesagt haben soll: &#8220;Ich lebe, und ihr sollt auch leben&#8221; &#8212; starb, als die paulusgläubigen römischen Sklaven singend und schafdoof in den Tod gingen und damit das System der Sklaverei erhielten. Ganz so. Wie es Paulus gefiel, damit er auch weiter Gefallen an seinem Sklaven hat. Er stirbt bis heute, wenn Christen in einem bekannten Danklied den Satz &#8220;Danke für meine Arbeitsstelle&#8221; singen und damit die heutige Form der abstrakten Arbeit heilig sprechen, den Armen zur Knechtschaft und den Besitzenden zum sprudelnden Reichtum und zum Wohlgefallen.</p>
<p>Er &#8212; nach Aussagen seiner frommen Gegner ein &#8220;Fresser und Weinsäufer und Freund aller Sünder&#8221; &#8212; starb, als Menschen ihre Sexualität von sich abspalteten und sich deshalb psychisch und körperlich selbst zerfleischten. Bis heute stirbt er in jeder Neurose, in jeder Bulimie, in jeder Unfähigkeit zur Liebe. Und. Alle diese Krankheiten sind nur moderne Bastardkinder der älteren <em>Krankheit der Askese</em>, der sinnlichen Selbsttötung als Lebensentwurf.</p>
<p>Er &#8212; der auf die formelle Anrede eines Fragestellers einmal erwidert haben soll, dass er nicht &#8220;gut&#8221; genannt sein möchte, weil niemand als Gott allein gut sei &#8212; starb, als die Gläubigen des Paulus ein paar Jahrhunderte später erbost darüber stritten, ob <em>ihr Jesus</em> nun wesensähnlich oder wesensgleich zu Gott sei. Und. Als die Vertreter der letzteren Auffassung, die aus diesem Streit als <em>Sieger</em> hervorgingen, die Vertreter der ersteren Auffassung zu <em>gottlosen</em> Menschen erklärten, die für ewig in der Hölle zu brutzeln haben. Und. Genau So. Gilt es bis heute.</p>
<p>Er &#8212; der überliefert wurde als einer, der jede Form der Herrschaft durch Menschen über Menschen nicht für den Willen Gottes hielt &#8212; starb, als der heilige Hirnfurz des Paulus unter dem römischen Kaiser Konstantin zur neuen Staatsreligion des <em>imperium romanum</em> wurde. Als. Der von Paulus deformierte Jesus die staatliche Gewalt heiligen musste, so mörderisch sie auch wütete. Das tut dieser Jesus bis heute von seinem heiligen Galgen herab, dieser nützliche Kadaver der Herrschenden und Besitzenden und Großmörder aller Zeiten.</p>
<p>Er &#8212; der von der frommen Elite seiner Zeit gesagt haben soll, dass sie sich vor die Türe stelle, die in ein besseres Leben führt; dass sie dort selbst nicht hindurchgingen, aber auch niemanden anders hindurchließen &#8212; starb und stirbt am Petersplatz, wo sich ein <em>Hurenbock</em> nach dem anderen hinstellte und sich als &#8220;Heiliger Vater&#8221; anreden und als Stellvertreter Gottes betrachten ließ und lässt, ja, bis heute so anreden und betrachten lässt. Auch. Von den staatlichen und wirtschaftlichen <em>Verdummungsanstalten</em> in Form des Rundfunks und der Presse.</p>
<p>Er &#8212; der überliefert wird als einer, der gleich einem durchgeknallten, auf einem Trip hängengebliebenem Hippie jede Form der Gewalt in jeder Situation abgelehnt haben soll &#8212; starb und stirbt, wenn sich seine selbsternannten Verwalter gestikulierend vor die Waffen stellen und in &#8220;seinem&#8221; Namen <em>ihre</em> Zaubersprüche abmurmeln, damit diese Waffen auch ja ein gesegnetes Morden für die Wahrung der Besitzstände der Herrschenden und Besitzenden vollbringen.  Er stirbt auch im &#8220;geistlichen Beistand&#8221; für die Soldaten, damit diese auch ja ein billiges und williges <em>Kanonenfutter</em> abgeben.</p>
<p>Er &#8212; der angeblich in den formellen Gottesdiensten seiner Zeit so viel Heuchelei erblickte und dies in derart trefflicher Form zum Ausdruck brachte, dass man ihn schließlich deswegen umbrachte &#8212; starb und stirbt auf den Schlachtfeldern der vielen vielen &#8220;heiligen&#8221; Kriege in &#8220;seinem&#8221; Namen, vom ersten Kreuzzug, über den Tag, an dem der Katholik Adolf Hitler die Worte &#8220;Wir werden in diesen Krieg ziehen wie in einen Gottesdienst&#8221; aus den Volksempfängern schallen ließ, bis hin zu den jüngsten <em>crusades</em> US-amerikanischer Präsidenten.</p>
<p>Er &#8212; der berichtet wird als einer, der in Bezug auf eine Ehebrecherin einmal die recht anzüglichen Worte &#8220;Ihr wird viel vergeben, denn sie hat viel geliebt&#8221; gesprochen haben soll &#8212; stirbt in jeder mit der politischen Macht der heutigen Paulusjünger, Galgenanbeter und Judasfreunde verhinderten Empfängnisverhütung oder Abtreibung, bei der ein Mensch draufgeht, lebenslang als Krüppel leidet oder &#8212; noch <em>viel schlimmer</em> &#8212; als unerwünschter Mensch (oft gar als Ergebnis einer Vergewaltigung) psychisch so deformiert wird, dass von einem Leben keine Rede mehr sein kann.</p>
<p>Er &#8212; der so viel von der Liebe erzählt haben soll &#8212; stirbt in jedem Entwurf einer kalten, körperlosen Form des Miteinanders, auf welchem die Gläubigen des Paulus den Stempel &#8220;Liebe&#8221; geprägt haben sollen, bis hin zum heutigen Geschäft mit der von unterbezahlten Elendsarbeitern ausgeübten &#8220;Pflege&#8221;, bei dem vor kirchennahe Organisationen ihren Schnitt machen. Und. Er stirbt in der Betrachtung des Geschlechtsverkehrs als &#8220;eheliche Pflicht&#8221;, die man zu erfüllen hat, fast so, wie den &#8220;Dienst am Vaterland&#8221;.</p>
<p>Er &#8212; von dem die unbekannten antiken Autoren einen ganzen Stammbaum seines Vaters Josef überliefert haben &#8212; stirbt an der <em>psychischen Kastration</em>, die sich im Gefasel von der &#8220;unbefleckten Empfängnis Mariens&#8221; Bahn brach und bricht und darauf basierend einen Verzicht auf jeglichen Sexualgenuss fordert. Vieles von der Kälte in den heutigen Gesellschaften ist eine Spätfolge dieser christlichen Sexualverdammung und sich über Jahrhunderte erstreckenden religiösen Verschneidung der Gläubigen. Welchen Zweck. Der Stammbaum dieses Mannes da haben soll, kann einem auch der geschwätzigste <em>Theolügner</em> des Christentums nicht in einleuchtender Weise erläutern. Deshalb redet man in den Lügendiensten auch nicht so viel darüber, sondern fordert lieber die Menschen zur Enthaltsamkeit auf.</p>
<p>Er &#8212; der zwar kein Asket gewesen sein soll (vielleicht sogar ein kleines Wämplein hatte, so gut, wie er sich oft irgendwo einlud), aber zu einer allgemeinen Haltung der Sorglosigkeit in Fragen des Essens aufgerufen haben soll &#8212; stirbt in der Heiligung des Konsums. Und. Zwar genau so, wie er schon vorher in der so genannten &#8220;Eucharistie&#8221; starb, dem magischen Essen einer trockenen Hostie, die im faulen Zauber des &#8220;Gottesdienstes&#8221; als heilbringendes Opfer aus Menschenfleisch gedacht ist. Der Judas, auf dem ihr Christen euren mörderischen Judenhass basieren lasst, der hat ihn &#8220;nur&#8221; verraten und verkauft, aber ihr Christen esst ihn auch noch auf!</p>
<p>Er &#8212; der doch schon so lange tot ist, dass sich niemand sicher sein kann, dass er überhaupt einmal gelebt hat &#8212; starb und starb und stirbt und stirbt und wird immerfort gemordet. Und. <em>Alle seine Mörder sind brave Christen</em>, die dem Paulus jedes seiner eiskalten Worte abgekauft haben und sich deshalb einen Scheißdreck für Jesus interessieren. Weil. Sie sich auch sonst einen Scheißdreck für Menschen interessieren, jedenfalls für andere Menschen als sich selbst.</p>
<p>Und. Er &#8212; der so viele warme und noch viel mehr wirre Reden gehalten haben soll &#8212; <em>kann doch gar nichts dafür</em>, dass Paulus so einen tollen, goldenen <em>Galgengötzen</em> aus ihm geschnitzt hat. Niemand interessiert sich für seine Reden. Wenn sich die Christen für Jesus aus Nazaret interessierten, gäbe es weniger Christen. Die Christen interessieren sich mehr für Paulus, der ihren Narzissmus heiligt, für gutes Essen, dass ihnen alles andere ersetzen muss, für die Abwehr ihrer Angst, die sie in der Religion finden und für ein neues Auto und einen größeren Fernseher &#8212; auf wie viel und wessen Blut dieser &#8220;Segen&#8221; gedeiht, ist ihnen dabei recht gleichgültig. Und. Die Christen interessieren sich <em>brennend</em> für die Unterdrückung jeder Strebung, die ihren primitiven, barbarischen und narzisstischen Interessen zuwider läuft. Deshalb stört sich keine christliche Kirche jemals an einen Krieg oder an diesem brutalen Gemetzel an ganzen Völkern und Kulturen, das mit dem Wort von der &#8220;Globalisierung&#8221; bezeichnet wird. Sie. Stört sich auch niemals an der Indoktrination der Kinder in staatlichen Schulen und an der Unterdrückung von anders gläubigen Menschen, sondern macht aktiv mit.</p>
<p>Verstehst du, Schwester?</p>
<p>Das ist der Grund, weshalb <em>ich</em> kein Christ sein <em>kann</em>. Ich habe nicht nur die <em>Gewalt des Christentums</em> am eigenen Leibe gespürt, ich habe zu allem Überfluss auch noch die Bibel gelesen. Ich müsste <em>mich selbst belügen</em>, um Christ zu sein. Und? Wie soll ich das anstellen? Ich glaube diesem Paulus und allen seinen Nachfolgern nicht ein einziges, den Menschen mit heftig knallender Angstpeitsche eingepeitschtes Wort.</p>
<p>Das verstehst du nicht, Schwester?</p>
<p>Deine Dummheit, Schwester, ist <em>selbstverschuldet</em>. Habe den Mut, vom <em>Gehirnbesitzer</em> zum <em>Gehirnbenutzer</em> zu werden, und du wirst ganz schnell verstehen, warum unter den vielen tausend Dankgebeten der christlichen Religion nicht einmal ein Dank für den Verstand des Menschen hörbar wird. Der Verstand muss in der Religion des Paulus und des Judas unterdrückt werden, denn er nimmt dieser psychischen Fessel ihre Kraft.</p>
<p>Wenn du bei deiner Dummheit bleibst, überrascht mich das nicht. Du reihst dich in eine lange Reihe von dummen Menschen durch die Zeiten ein und glaubst dabei den Beistand eines Jesus zu haben, der gesagt haben soll: &#8220;Der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sinds, die auf ihm gehen. Aber der Weg ins Leben ist eng, und nur wenige gehen darauf.&#8221;</p>
<p>Wenn du mich nicht verstehst, wenn du mich als einen Ungläubigen, Gottlosen, vom Teufel Besessenen ansiehst, denn reihst du dich in diese lange lange Reihe durch die Zeiten ein. Und längs dieser Reihe stehen die rauchenden Scheiterhaufen und die von Raben umflatterten Galgen und die mit Schmerz umflochtenen Räder und die Folterkammern und die Bordelle des Vatikans und legen ein zum Himmel schreiendes Zeugnis von den Zeiten ab, in denen die christliche Religion Grundlage der Gesellschaft war. Der Gott, an den du glaubst, der Gott, für den Zeit keine Bedeutung hat, wird die Geschichte genau so sehen &#8212; und deine Position darin. Und das. Ist der Platz den du selbst im Geschehen einnimmst, meine stinkende Schwester. Augen und Ohren und einen Kopf hast du: Zu den Risiken und Nebenwirkungen deiner Haltung schlage ein beliebiges Geschichtsbuch auf, und zu Jesus aus Nazaret schlage deine Bibel auf und vergiss mal für eine Woche den Paulus!</p>
<p>Und wenn du denn immer noch nicht verstehst, meine kindische Schwester, denn ist das dein Problem. Ich bin dafür nicht zuständig, lass mich bitte damit in Ruhe. Und wenn du es irgendwann, wenn die Barbarei sich wieder ausbreitet, zu meinem Problem machen willst und mich in meiner Andersgläubigkeit &#8212; es gibt keinen Menschen, der <em>ungläubig</em> wäre &#8212; bedrängst und verfolgst, denn wisse, dass ich dir nicht eine andere Backe hinhalten werde, sondern für das Recht auf mein verdammtes, von Geistarmen wie dir ständig angeknabbertes Dasein einstehen werde. Wenn es wirklich sein muss, auch in einem Kampf auf Leben und Tod. Jesusse, die wie ein blökendes Schaf freiwillig zum Metzger trotten, hatte diese ganze Geschichte schon genug. Die halten sich alle für so weise durch das Kreuz, aber sie können mich mal kreuzweise.</p>
<p>Und jetzt geh, Schwester! Du hast noch etwas zu lesen&#8230;</p>
<p><em>Wer sich hier angesprochen fühlt, ist gemeint. Wer männlichen Geschlechtes ist, lese einfach Bruder. Wer kopfschüttelnd und voller Unverständnis diesen langen Text gelesen hat, verzeihe mir bitte, aber nach diesem Gespräch mit einer christlichen Fundamentalistin musste es einfach raus, mir wäre sonst die Gallenblase explodiert &#8212; deshalb ist vieles auch ein bisschen roh formuliert.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Werbung für mietfähige Elendsarbeit]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/06/29/werbung-fur-mietfahige-elendsarbeit/</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 17:03:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und immer, wenn du glaubst, die Menschenverachtung der ganz normalen Werbung könnte gar nicht mehr s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und immer, wenn du glaubst, die <em>Menschenverachtung der ganz normalen Werbung</em> könnte gar nicht mehr schlimmer werden, sitzt du mal wieder an einem anderen Rechner bei einem anderen Menschen ohne Adblocker und siehst du deinen nächsten Ad auf irgendeiner Website. Und in deinem Ohr hörst du das folgende fiktive Gespräch. Da sagt so ein Vampir zum anderen: &#8220;Wir haben jetzt ja so ein tolles Web Zwo Null, was machen wir mal, um daraus ein bisschen Profit zu schlürfen&#8221;, und der andere Vampir antwortet: &#8220;Machen wir daraus doch einen Strich für mies bezahlte Elendsarbeit&#8221;. Die Idee finden die beiden Blutsauger gut, und der Werber baut sein werbendes Bildchen, es einzubetten in etliche Websites, an denen sich die &#8220;Profis&#8221; treffen, die gern billiges &#8220;Menschenmaterial&#8221; im Zustand maximaler wirtschaftlicher Abhängigkeit haben &#8212; diese beiden Screenshots eines animierten Werbebanners sind von Golem:</p>
<p><img alt="Mitarbeiter ab 49 Cent!" height="200" hspace="4" src="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/06/ab-49-cent.jpg?w=199&#038;h=200" vspace="4" width="199" /></p>
<p>Und, wer hat dermaßen günstige Sonderangebote zu bieten:</p>
<p><img alt="XING - POWERING RELATIONSHIPS - Effektives Recruiting mit XING! Jetzt Job einstellen!" height="418" hspace="4" src="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/06/recruiting.jpg?w=199&#038;h=418" vspace="4" width="199" /></p>
<p>Ob allerdings ein normaler und noch nicht vom totalen Selbsthass zerfressener Mensch ein Interesse daran haben kann, sich bei XING als extra preiswertes Sonderangebot zum Ramschverkauf an der Fleischtheke anbieten zu lassen, das gehört zu den Fragen, die sich jeder hier selbst beantworten muss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reichtum und wohlstand]]></title>
<link>http://schwerdtfegr.wordpress.com/2009/06/17/reichtum-und-wohlstand/</link>
<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 22:50:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und ich spreche als bettelnder, obdachloser künstler zu dem menschen, der sich um alles andere kümme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und ich spreche als bettelnder, obdachloser künstler zu dem menschen, der sich um alles andere kümmert und mich verachtet: &#8220;Zeig du mir einmal deinen &#8216;reichtum&#8217; und deinen &#8216;wohlstand&#8217; ohne glück und ohne taten, und ich will dir aus meinem glück und aus meinen taten den reichtum und wohlstand in meinem leben zeigen, den du nicht siehst.&#8221;</p>
<p>Und dieses mein sprechen, es könnte irgendwann der grund sein, dass man mich und meinesgleichen einfach elimiert; erschießt oder für verrückt erklärt und wegsperrt und kriminalisiert und verknastet. Da lebe ich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die frühe Wurzel]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/06/04/die-fruhe-wurzel/</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 23:01:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Gesamtheit der Maßnahmen zum so genannten &#8220;Jugendschutz&#8221; haben ein künstliches und g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Gesamtheit der Maßnahmen zum so genannten &#8220;Jugendschutz&#8221; haben ein künstliches und gewaltsames Gepräge, es sind strafbewehrte Maßnahmen der Zensur und Vorenthaltung, die den davon betroffenen, jungen Menschen das volle Lebensrecht eines Menschen abzusprechen trachten. Darin spiegelt sich wider, dass die Idee der &#8220;Jugend&#8221; und wohl auch die Idee der &#8220;Kindheit&#8221; als unreife und zu schützende Phase des Menschseins eine künstliche, unnatürliche, vielleicht sogar <em>kranke</em> zivilisatorische Idee ist, die nur durch Anwendung staatlicher Gewalt aufrecht erhalten werden kann. Im gleichen Maße, in dem direkte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche eine besondere Ächtung erfahren hat, ist die institutionalisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in der Form einer recht weit gehenden Entrechtung und künstlich erzwungenen Unselbstständigkeit als gesellschaftliche Norm etabliert worden, was heute so weit geht, dass man Menschen abspricht, dass sie vollwertige, mit voller Verantwortung und vollem Existenzrecht ausgestattete Menschen seien, bevor sie nicht eine zahlenmäßig festgelegte Spanne an Lebenstagen vollendet haben. Mit dieser Vorgehensweise wird dem Menschen vom frühesten Moment seines Lebens an und über die prägenden Jahre hinweg ein Eindruck jener überwältigenden und jeden Widerstand zwecklos machenden Gewalt eingestempelt, der den Menschen zum leicht verwertbaren Objekt des staatlichen und wirtschaftlichen Herrschaftsanspruches macht. Wer vom Menschenrecht und von der Freiheit spricht und gleichzeitig jungen Menschen beides vorenthält, um sie in Zwangsmaßnahmen und &#8220;schützender&#8221; Zensur zu knechten, der wünscht nicht Recht und Freiheit, sondern früh in Unterwürfigkeit geübte Restmenschen, die im Krisenfall nicht ans eigenständige Handeln als ersten Impuls des Seins gewöhnt sind, sondern verantwortungslos nach der Knute schreien, die sie zerstört. Kaum eine zivilisatorische &#8220;Errungenschaft&#8221; ist ein so guter Nährboden für faschistoide Gesellschaften wie der so genannte &#8220;Jugendschutz&#8221;. Wohl auch deshalb. Waren die Idealbilder der Mutterschaft und der Kindheit in so auffälligem Maße wesentlich für die areiligiöse Ikonografie der nationalsozialistischen Barbarei.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nationalismus]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/06/03/nationalismus/</link>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 23:28:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/06/03/nationalismus/</guid>
<description><![CDATA[Zeitgenosse: &#8220;Aber du lebst doch wenigstens in Deutschland, ist das nicht Grund genug, ein bis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Zeitgenosse</strong>: &#8220;Aber du lebst doch wenigstens in Deutschland, ist das nicht <em>Grund genug</em>, ein bisschen nationalistisch zu sein.&#8221;</p>
<p><strong>Nachtwächter</strong>: &#8220;Dass ich in <em>Deutschland</em> lebe, hat nichts mit dem Staat zu tun, und ich lebte auch in Deutschland, wenn der Staat diesen Namen nicht mit seiner Existenz besudeln würde. Wenn eine kriminelle Organisation mir gewaltbewehrt ein Angebot macht, zu dem ich nicht &#8216;nein&#8217; sagen kann; wenn sie mir unter einem Satz empfindlicher Drohungen ein so genanntes &#8216;Schutzgeld&#8217; abpresst, dessen Zahlung mich im Wesentlichen vor der angedrohten Gewalt der Erpresser schützt; wenn mir diese Organisation mit der gleichen, ständigen Gewaltdrohung ihre Regeln aufzwingt, nach denen ich zu leben habe, sollte ich denn das Treiben derartiger Verbrecher etwa schätzen, gar lieben und zelebrieren? Was ist dieser Staat anderes als das Treiben einer kleinen, verbrecherischen Kaste, die den Schutz ihres Verbrechens vor den Opfern ihres Verbrechens zu einem Recht erklärt, das für die Mitglieder dieser verbrecherischen Kaste keine Wirksamkeit hat. Und. Was ist die so genannte Mafia anderes als das Treiben von Verbrechern, die die Strukturen der staatlichen Herrschaft in ihrem Tun imitieren. Ich empfinde für die lebensverachtende Gewalt nichts als Verachtung, gleich, ob sie sich nun Mafia oder <em>BR Deutschland</em> nennt, ob sie ihre Erpressung &#8216;Schutzgeld&#8217; oder &#8216;Steuer&#8217; nennt. Warum auch sollte ich schätzen, was mich verachtet? Es reicht mir, sterben zu müssen, da lasse ich mir das Leben nicht bereitwillig zerbrechen.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Demokratische Erziehung]]></title>
<link>http://tamagothi.wordpress.com/2009/05/04/demokratische-erziehung/</link>
<pubDate>Sun, 03 May 2009 23:27:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://tamagothi.wordpress.com/2009/05/04/demokratische-erziehung/</guid>
<description><![CDATA[Die Unschuldigen haben niemals ein gutes Alibi. Agatha Christie Es gibt so viel Geschwätz von Tätern]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p>Die Unschuldigen haben niemals ein gutes Alibi.</p>
<p><em>Agatha Christie</em></p>
</blockquote>
<p>Es gibt so viel Geschwätz von Tätern, die sich berufen fühlen, endlich noch mehr Gewalt zu tun. Sie schwatzen angesichts der <em>von ihnen selbst geforderten und geförderten</em> gesellschaftlichen Barbarei von der Wichtigkeit pädagogischer Maßnahmen, also von Erziehung, um aus meist jungen, ausgelieferten Menschen Persönlichkeiten zu machen, die so etwas wie Menschenrechte, Toleranz und demokratische Werte anerkennen. Und. Stets sind die so Redenden und Wollenden der Meinung, dass so etwas am besten in einem institutionalisierten, professionellen (also von <em>abhängig</em> um des <em>Gelderwerbes</em> willen Beschäftigten betriebenen), elternlosen Kontext geschehen müsse, der damit naturgemäß auch ein <em>beziehungsloser</em>, vom &#8220;Warencharakter des Betreulings&#8221; geprägter Kontext ist. Diese so &#8220;fortschrittlich&#8221; verkleideten &#8220;Fürsprecher&#8221; der Kinder &#8212; die übrigens gern und häufig <em>Frauen</em> sind und die nur ungern und eigentlich nie die als Vorwand vorgeschobenen <em>Kinder selbst sprechen</em> lassen &#8212; verbergen in naiv-kuschlig anmutenden Blendworten wie &#8220;Kinderkrippe&#8221;, dass es ihnen bei solchem Planen um eine weitgehende <em>Verschulung des kindlichen Lebens</em> geht und dass der <em>Zwangscharakter</em> der Schulpflicht selbst noch dort auf die technokratische Entelterung der Kinder abfärben wird, wo kein direkter gesetzlicher Zwang vorliegt, sondern wo die Eltern durch politisch ebenfalls gewollte und geplant herbeigeführte <em>wirtschaftliche und soziale Not</em> dazu gezwungen werden, ihre Kinder in die jeweils vorgesehene Institution zu verbringen. Was den Kindern dort begegnet und was ihnen immer früher immer länger in ihrem Leben begegnen soll, sind <em>psychische Kinderschänder</em>, die mit <em>geplanter und zielgerichteter Methodik</em> mindestens das Verhalten, am &#8220;besten&#8221; sogar das Denken der Kinder beeinflussen und verändern sollen. Wie eine solche <em>Zwangsmethodik</em> den Sinn für das Demokratische wecken soll; wie eine solche Missachtung des ausgelieferten Menschen Appetit auf den Wert von für jeden Menschen geltende, unantastbare Menschenrechte machen soll; wie aus der pädagogischen Überrumpelung durch geschulte und dafür bezahlte <em>Manipulationsarbeiter</em>, die ihren Plan an die Stelle des Willens ihres Gegenübers setzen, das vom Aussterben bedrohte Pflänzchen der Toleranz sprießen soll, wie aus dem möglichst frühen Zerbruch aller Bedingungen, aus denen ein wirkliches Ich erstehen könnte, eine Persönlichkeit entstehen soll &#8212; alles das sind Fragen, die sich einem schon nach kurzen Nachdenken stellen, wenn man nicht von Schizophrenie oder stumpfem Menschenhass zerfressen ist. Was am Ende der totalen Verschulung des kindlichen Lebens, mit der zurzeit so viele so genannte &#8220;Demokraten&#8221; so sehr liebäugeln, aus den misshandelten, entelterten und hirngefickten Kindern entstehen wird, das sind keine verantwortungsvollen Demokraten, sondern gefügige, leicht steuerbare und von ihren eigenen Möglichkeiten des Denkens und Handelns entfremdete <em>Faschisten</em> und <em>Konsumisten</em>. Und damit. Gut geeignete Batterien für den betrieblichen Produktionsprozess: bewertet, vorsortiert, genormt und leicht austauschbar.</p>
<p>Und. <em>Genau</em>. Das. Ist die Absicht und der Plan, wie sich auch an vielen anderen Stellen zeigt. Wer diesen Tätern auf dem Leim geht, belegt damit, dass die <em>Folgen</em> der psychischen Nachwirkung des Zwangsschulsystemes in der erwachsenen Seele wirklich so sind, wie sie von diesem Pack eingeschätzt werden; er zeigt, dass er schon längst andere für sich denken, handeln, fühlen lässt.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Arschlöcher am "Runden Tisch"]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/02/10/arschlocher-am-runden-tisch/</link>
<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 18:37:32 +0000</pubDate>
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<description><![CDATA[Zitat ARD-Videotext (Videotext-Dienst des quasi-staatlichen Fernsehens der BRD), Seite 158, Stand 10]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zitat ARD-Videotext (Videotext-Dienst des quasi-staatlichen Fernsehens der BRD), Seite 158, Stand 10. Februar 2009, 17.25 Uhr:</p>
<blockquote><p><strong>Runder Tisch über BRD-Heimkinder</strong></p>
<p>Nach heftigen Querelen im Vorfeld tritt am kommenden Dienstag erstmals der &#8220;Runde Tisch Heimkinder&#8221; zusammen, berichtet die &#8220;Saarbrücker Zeitung&#8221;. Er soll das Schicksal von mehreren hunderttausend Kindern klären, die in den 50er und 60er Jahren in Erziehungsheimen der Bundesrepublik Schikanen und Misshandlungen ausgesetzt waren.</p>
<p>Unter Vorsitz der Ex-Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer treffen sich Vertreter der Kirchen, kirchlicher Hilfswerke und Mitglieder des Vereins ehemaliger Heimkinder.</p></blockquote>
<p>Tut mir leid, ihr stinkenden Arschlöcher, ich kann dieses Geseier nicht unwidersprochen über mich ergehen lassen. Wenn ich etwas im Magen gehabt hätte, dann hätte ich über diese kurze Meldung kotzen müssen.</p>
<p>Ich weiß aus eigener Erfahrung, aus untertassengroßen Blutergüssen, aus täglichen Demütigungen, aus selbst erlebter und äußerst fromm verpackter Gewalt und aus einem gescheiterten Leben heraus, wie die Mauern aussehen, an denen in der BRD die so genannten &#8220;Grundrechte&#8221; enden. (Auch &#8212; meist christliche &#8212; &#8220;Pflegeheime&#8221; und psychiatrische Kliniken haben solche Mauern, und zwar bis heute.) Ich habe diese Mauern von innen gesehen, um darin zerbrochen zu werden. Es waren zwar die 70er Jahre, nicht die hier benannten 50er und 60er, die man sich jetzt wohl nimmt, weil inzwischen ein großer Teil der Betroffenen sein unerträglich gewordenes Leben im Suizid beendet hat; aber die Gitter vor den Fenstern und der Stacheldraht um das sehr saubere und von außen hübsch anzuschauende Gelände waren genau so real wie die tägliche Gewalt, wie die tägliche Angst, wegen irgendeiner Kleinigkeit zu Brei geschlagen zu werden, wie die tägliche Erfahrung des völligen Ausgeliefertseins in den Händen von so genannten &#8220;Erziehern&#8221; (es waren übrigens <em>ausschließlich Frauen</em>), die nur ein &#8220;pädagogisches&#8221; Mittel kennen: Menschen schon mit rohester Gewalt, Schmerz und Angst zu zerbrechen, bevor sie überhaupt richtige Menschen geworden sind.</p>
<p>Ich habe den ganzen Scheiß am eigenen Leib erlebt. Das vergisst sich nicht einfach so wieder, auch nach Jahren nicht. Genau so wenig, wie sich vergisst, wie der einigermaßen fest zur Einrichtung gehörige &#8220;Kinderarzt&#8221;, der übrigens genau so christlich wie die maßlos prügelnden und sadistischen &#8220;Erzieher&#8221; war, immer so merkwürdig blind war, wenn er die Spuren der Misshandlungen doch eigentlich vor Augen hatte. Hauptsache, die Impfungen wurden durchgeführt und die paar Krankheiten behandelt, damit die Kinder nicht allzu auffällig abkratzen. Es tut eben jeder nur seinen Job.</p>
<p>Ich werde nie vergessen, wie ich mir mit neun Jahren die Pulsadern aufschnitt, um einen unerträglichen und völlig aussichtslosen Zustand einfach nur noch zu beenden. Leider wurde mir der Arm abgebunden und mein Leben wurde von diesen Christen gerettet, damit sie auch ja ihre hilflose und ausgelieferte Seele behalten können, um jeden Tag reinzuschlagen. Natürlich ging es dann mit Lalülala ins Krankenhaus der nächstgelegenen Stadt, und natürlich war es ein christliches Krankenhaus, in dem niemand die völlig nahe liegende Frage stellt, welche Lebensumstände denn einen Neunjährigen zu einem völlig ernsthaften Selbstmordversuch bringen und wie es sein kann, dass solche Lebensumstände in einem Kinderheim herrschen. Stattdessen haben die mir jede Menge Spritzen gegeben, die mich den ganzen Tag lang in einen Dämmerzustand hielten, und die ganzen Blutergüsse haben sie eben so wenig bemerkt wie mein völlig zerbrochenes und eingeschüchtertes Wesen. Wenn ich mal zu mir kam, habe ich eigentlich nur geweint, geweint darüber, dass ich nicht tot bin. Ich war in der christlichen Diesseitshölle aus geschlossenen Augen und schlagenden Händen, und nach ein paar Tagen in diesem Krankenhaus brachte man mich dahin zurück, damit ich mal eine <em>richtige</em> Tracht Prügel bekomme. Immerhin, so viel hatte man dort begriffen, dass ich fortan nur noch völlig stumpfe Messer zum Essen bekam &#8212; und eine donnernde Ohrfeige, wenn ich damit nicht &#8220;ordentlich&#8221; aß.</p>
<p>Oh nein, ich war nicht der einzige. Einer unserer Jungen hatte es später auch geschafft, sich so umzubringen, dass er nicht mehr zu retten war; er hatte sich in seinem Zimmer so verbarrikadiert, dass jede Hilfe zu spät kam. Er war zwölf Jahre alt, deshalb vielleicht auch etwas befähigter, gut zu planen. Keiner von uns war älter als Sechzehn, und wir haben ihn alle nur beneidet, beneidet, weil er so viel Mut hatte und jetzt alles hinter sich hatte. So sah es in uns aus. Ein schöner Sommertag war der Tag seines Todes, sogar innerhalb des Stacheldrahtes.</p>
<p>Es war ein christliches Kinderheim, unterhalten von der evangelisch-lutherischen Kirche, die damals stolz ihren heiligen Namen auf das Eingangsschild stanzen ließ und jetzt in ihrer Hochglanzwerbung so tut, als sei sie der Inbegriff sozialer Arbeit und des Eintretens für die Menschenwürde, während sie in Wirklichkeit mit großer Freude am Profit die billige Arbeitskraft der völlig abhängigen, neuen Armen ausbeutet. Das Gras wächst schnell über die Vergangenheit, das alte Unrecht muss schließlich dem neuen Platz machen. Es war das staatliche Jugendamt, das mich in die Hände dieser Seelenmörder verfrachtet hat, und wohl nicht nur mich. Widerliche, beamtete Schreibtischtäter, die auch nur &#8220;ihren Job&#8221; tun, wenn sie die Akten abarbeiten und die Gewalt geschehen lassen. In den Gottesdienst wurden wir geprügelt, damit wir auch ja die &#8220;frohe Botschaft&#8221; des Lügenpfaffen hörten, der dort gewiss auch einen sicheren und gut bezahlten Job hatte. Das macht blind, und er war genau so &#8220;blind&#8221; wie alle anderen Beteiligten an diesem institutionaliserten Zerbruch von Menschen. Vielleicht ist er in seinem Verein von Gewaltfreunden und Jesusverkäufern sogar noch etwas geworden. Den passenden Chrakter hat er auf jeden Fall gehabt. Und immer wieder hat er uns einen von &#8220;Vergebung&#8221; erzählt, der Arsch. Wer widersprach, bekam eine Backpfeife.</p>
<p>Und soll ich jetzt etwa froh darüber sein, dass sich dieses verlogene Pfaffengesocks an einen &#8220;runden Tisch&#8221; setzt und ein bisschen Aufarbeitung simuliert. Wohl auch in den Abendnachrichten des BRD-Staatsfernsehens das gut vor dem Spiegel eingeübte, betroffene Gesicht in die Kameras hält, um so richtig überzeugend zu wirken. Ich scheiße euch ins Gesicht, euch zusammen mit der ganzen Bande von beflissenen Lügnern, Seelenmördern, Gewaltfreunden und Steinherzen, die sich für euch die Hände dreckig macht, indem sie einfach nur &#8220;ihren Job&#8221; tut! Darauf falle ich nicht mehr rein &#8212; selbst erlebtes Elend macht <em>wenigstens darin</em> klug. Die gehören nicht an einen runden Tisch, sondern wie jeder andere Verbrecher auch vor ein Gericht und hoffentlich auch ab und an mal in den Knast. Das sich mit Frau Vollmer auch gleich noch eine Vertreterin der staatlichen Gewalt hinsetzt, um dieser verlogenen Bande vorzusitzen, das freilich, das ist gar nicht so unerwartet, sondern passt ins Bild &#8212; denn schon damals geschah die gewaltsame Verachtung der ausgelieferten, jungen Menschen unter aktiver Teilnahme des Staates BRD und seiner Gewaltinstrumente. Man wird schon von staatlicher Seite aus dafür sorgen, dass das alles nicht die kleinste Konsequenz für die Täter hat, darin haben wir in der BRD ganz viel Erfahrung. Und natürlich wird der Staat BRD auch weiterhin die Kirchensteuer für diese Verbrecherbanden einziehen und damit einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung von Strukturen leisten, von denen sich <em>gottseidank</em> immer mehr Menschen in der BRD aktiv abwenden, die Zusammenarbeit hat ja immer sehr reibungslos geklappt. Hosianna in der Höhe, Reichtum, Gewalt, Einfluss und Macht den Verbrechern auf Erden! Herr Jesus Christ, sei unser Gast, und segne, was du uns bescheret hast!</p>
<p>Ich werde jedenfalls erst vergeben, wenn ein Strick um den Hals das verlogene Blendreden durch friedliche Zuckungen ersetzt hat und zum saftigen Krähenfraß macht. Denn irgendein zivilisiertes, friedliches Miteinander ist mit der christlichen Mörderkirche nicht möglich &#8212; sie wird immer nur Gewalt gegen Wehrlose hervorbringen und heilig sprechen, wenn man sie nur lässt. Wenn ich doch nur an die Hölle glaubte! Aber das tun die ja auch nicht, die haben sich ja durch den Taufzauber gegen die Hölle impfen lassen, auf das Leute wie ich dort braten mögen. Ein perfektes Selbstbedienungssystem ist das, aller Verachtung wert. Nichts macht so herzkalt wie das Christentum.</p>
<p>Nur, um es mal angemerkt zu haben &#8212; denn in den Staatsmedien und in der Milliardärspresse der BRD wird man das gewiss nicht lesen und hören, die tragen lieber die Zaubersprüche des Papstes, das Wort zum Sonntag und feierlichste Gottesdienste in das medial durchgefickte Bewusstsein; eine Verherrlichung derer, die sich herrlich fühlen, und ein paar eingängige &#8220;Weisheiten&#8221; auf dem Niveau eines Kalenderblattes, um die Menschen dumm und gefügig zu machen, während ihnen Gewalt geschieht.</p>
<p><em>Übrigens: Der beste Moment für einen Austritt aus der Kirche ist jetzt!</em></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Psalm 3 - über den Zerbruch zur Kraft]]></title>
<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2007/11/06/psalm-3-uber-den-zerbruch-zur-kraft/</link>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 07:58:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[David ist auf der Flucht, als er Psalm 3 dichtet. Bedrängt, beengt, verfolgt. Er flieht vor seinem e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">David ist auf der Flucht, als er Psalm 3 dichtet. </span>Bedrängt, beengt, verfolgt. Er flieht vor seinem eigenen Sohn Absalom. Wie <strong>bitter</strong> muss das für einen Vater sein, der seinen Sohn über alles liebt. Bedrängnis ist furchtbar &#8211; Bedrängnis durch die eigenen Freunde und Verwandten ist der reine Horror.<br />
David beschreibt es kurz und nüchtern. Und wendet sich dann dem <strong>Einzigen</strong> zu, der in einer solchen Extremsituation Halt geben kann. Warum nur muss man anscheinend immer wieder in solche Situationen geraten, um <strong>wirklich</strong> zu verstehen, was das <strong>Eigentliche</strong> ist? Gerade Männer brauchen anscheinend den äußeren Zerbruch, um ein wahrhaft zerbrochenes Herz zu bekommen, das <strong>endlich</strong> empfangsbereit ist für Gottes Kraft, Heilung und Gnade? Vielleicht sind Kämpfer so gestrickt&#8230; eigentlich steckt dahinter oft genug <strong>Stolz</strong>. David jedenfalls erkennt hier deutlich, was Sache ist:</p>
<p><em>Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, <strong>du bist meine Ehre</strong> und richtest mich auf.</em></p>
<p>Wo nimmt ein Mann seine Ehre her? Die Frage beantwortet sich von selbst, wenn du in dein Herz schaust. Wenn dieses aber zerbricht, bleibt nur eins: Gott gibt Ehre. Dieses urhebräische Denken brauchen wir ganz dringend, denn es schafft Freiheit in Bedrängnis: Gott gibt Ehre, Gott macht den Menschen zum Mensch &#8211; nichts Anderes. David jedenfalls kann sicher schlafen &#8211; ein Geschenk in einer solchen Situation.</p>
<p><em>Ich legte mich nieder, um zu schlafen, und erwachte in Sicherheit, denn <strong>der Herr behütete</strong> mich.</em></p>
<p>David kann sich selbst nicht mehr beschützen, aber er weiß um den eigentlichen Beschützer und der heisst Jahwe. Und obwohl David ein echter Kämpfer ist, weiß er auch um den eigentlichen Kämpfer hinter allem:</p>
<p><em>Rette mich, mein Gott, denn <strong>du schlägst meinen Feinden</strong> ins Gesicht.<br />
</em><br />
David hat das Schwert nicht aus der Hand gelegt und Däumchen gedreht. Aber er hat etwas gelernt über die wahre Macht, die einzige Kraft hinter allem. Hoffentlich wird er sich daran erinnern, wenn es ihm wieder besser geht, wenn er vermeintlich alles aus eigener Kraft schaffen kann&#8230; hoffentlich hast du ein zerbrochenes Herz, das Gott wieder zusammengefügt hat und das empfangsbereit ist für <strong>Sein</strong> Wirken. Sonst: warte nicht bis zum äußeren Zerbruch, das ist nicht Gottes Lieblingsmethode für seine Kinder &#8211; geh ins Gebet und bitte um einen produktiven Zerbruch. Gott schenkt seine Fülle gerne her an die, die sie tragen können und sich danach sehnen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
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