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	<title>zombie-im-schlafrock &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zombie-im-schlafrock/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zombie-im-schlafrock"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:52:07 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Gewitter, Hund und Schokolade]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2008/05/29/gewitter-hund-und-schokolade/</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 11:55:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Tag fängt geradezu spitzenmäßig an, wenn man morgens um halb fünf von einem Klack-Klack-Klack ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://annanuehm.files.wordpress.com/2008/05/gewitter-klein7.jpg"><img src="http://annanuehm.wordpress.com/files/2008/05/gewitter-klein7.jpg?w=150" alt="" width="150" height="120" class="alignnone size-medium wp-image-246" /></a></p>
<p>Der Tag fängt geradezu spitzenmäßig an, wenn man morgens um halb fünf von einem Klack-Klack-Klack &#8211; Kratz-Kratz-Fuchtel-Scharr &#8211; Klackerdiklapperdischarr &#8211; Bum-Bum-Holterdipolter &#8211; Peng-Bum-PARDAUTZ geweckt wird, weil der Hund die Treppe zum Schlafzimmer hinunter gefallen ist.<br />
Weil er tierische Angst vor Gewitter hat.</p>
<p>Mit rasendem Herzschlag, aber gleichzeitig noch im tiefsten Tiefschlaf, mit dahinstümpernden und leise schnarchenden Synapsen, die um diese Uhrzeit für keinerlei zielgerichtetes Denken zu haben sind und nur stumpf versuchsweise &#8220;überlegend&#8221;, ob das jetzt die Russen sind, die angreifen, aber nein, es ist ja nur der Hund, der wie ein zitternder Haufen Espenlaub vor der Tür liegt, wünscht man sich ins Land der Träume zurück. Und dieser seltsame Zustand des „von Null auf Hundert in 0,2 Sekunden“, während man aber definitiv nicht von dieser Welt ist, fühlt sich einfach nur an wie eine tödliche Überdosis von Ecstasy und Schlaftabletten gleichzeitig. Nicht, dass man das schon mal ausprobiert hätte, aber so stellt man sich das vor.<br />
Den zitternden Hund unters Bett gesteckt, wühlt man sich wieder in die kuscheligwarmen Kissen, wo dann das Inferno der Lärmbelästigung erst richtig los geht.<br />
Schmatz schmatz schlurf. Sabber sabber. SCHLUCK.<br />
HECHEL HECHEL. Dröhnt es mit 700 Dezibel in meine schlaftrunkenen Ohren.<br />
Ich stopfe meinen Kopf unters Kissen. HECHEL HECHEL.<br />
SCHMATZ.<br />
Sabber.<br />
Ich träume Stille, so laut, dass es die Geräusche übertönt.<br />
SCHMATZ HECHEL. Übertönen sollte.<br />
SCHMATZ SCHARR. Gesollt hätte!<br />
SCHMATZ.<br />
HECHEL.<br />
SCHARR.<br />
Während man dann in den wenigen Hundertstelsekunden der Faststille in einen ohnmachtähnlichen Sturzschlaf fällt, schleicht (!) sich der Hund zur Vervollkommnung seiner Schlafentzugsfolter ins Bett hinein. Nicht aber um sich, wie Milliarden seiner Artgenossen seit Anbeginn der Menschheit auf der ganzen Welt, friedlich schlafend zu Füßen zu legen, sondern um im Rücken seines Opfers, höhnischerweise auch Rudelchefin genannt, Sprints und Dauerläufe zu vollführen. Auf und ab. Auf und ab.<br />
In Höhe des sensiblen Ohres der um Schlaf flehenden Kreatur legt er seine sadistischen Pausen ein und atmet geräuschvoll in die malträtierte Ohrmuschel.<br />
HECHEL. HHHHHH.<br />
Die zum Zerreißen angespannten Ohrnerven verwandeln sich &#8211; verstärkt noch durch seinen intensiven Angstmundgeruch &#8211; in eine breiige, wimmernde Masse. Als Höhepunkt der Darbietung wickelt er sich dem hilflos daliegenden Opfer dekorativ aber schmerzvoll, wenngleich gekonnt turbanartig um den Kopf.<br />
VERDAMMT, wie soll man denn da schlafen!?</p>
<p>Da steht man dann irgendwann resigniert und entnervt auf, der zitternde Hund verfolgt einen wie ein stalkender Schatten auf Schritt und Tritt.<br />
Zum Frühstück, das man wie ein scheintoter Zombie kurz vorm Exitus sowieso nicht richtig sehen oder schmecken kann, isst man dann der Einfachheit halber etwas, was noch von gestern herumliegt, denkt sich noch &#8220;das Brot hat früher aber auch immer anders geschmeckt&#8221; und sieht dann:<br />
Es war eine ganze Tafel Schokolade.<br />
Na ja. Auch egal.</p>
</div>]]></content:encoded>
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