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	<title>zuhoren &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zuhoren/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zuhoren"</description>
	<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 18:06:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ressourcen und Problemlösung]]></title>
<link>http://bulimievorbei.wordpress.com/2009/11/24/ressourcen-und-problemlosung/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:20:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>cfandemils</dc:creator>
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<description><![CDATA[Manchmal habe ich noch immer die Gewohnheit, einfach wegzuschauen wenn eine Schwierigkeit im Wege st]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal habe ich noch immer die Gewohnheit, einfach wegzuschauen wenn eine Schwierigkeit im Wege steht. Ich fürchte mich vor manchen Problemen, aber das heißt nicht, dass sie dadurch kleiner werden. Im Gegenteil, oft wachsen sie und nehmen viel Platz ein, ohne dass ich nach einer Lösung suche. Das kostet viel Kraft und Energie.</p>
<p>In letzter Zeit, bin ich etwas kreativer geworden. Anstatt zu ignorieren, suche ich nach einer Lösung, mit der ich gut weitermachen kann. Jedes Problem hat nicht nur eine Lösung. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn ich mich nicht traue, etwas direkt anzusprechen, bin ich offen &#8212; und entdecke eine andere Möglichkeit.</p>
<p>Natürlich bin ich am Weg der Weiterentwicklung und lerne dabei, die Dinge klar anzugehen. Aber es gelingt mir nicht immer. Auch hier geht es um Übung. Je mehr Erfolgserlebnisse, umso mutiger werde ich. </p>
<p>Eine ganz wichtige Ressource sind andere Menschen. Sie sind überall und recht hilfsbereit. Oft kommen Lösungsideen ganz unerwartet, nur weil ich etwas anspreche. Im Gespräch wird so manches klar.</p>
<p>Momentan ist das eine neue Entwicklung. Bisher habe ich alleine gelitten &#8212; und meine Probleme möglichst alleine gelöst. Erst danach erzählte ich einer Freundin davon. Ich wollte mich niemandem zumuten. Jetzt spreche ich es an. Nein, das heißt nicht, dass ich dauernd jammere. Das ist wieder etwas Anderes. </p>
<p>Ich merke es auch von der anderen Seite. Einer Freundin geht es schon seit einigen Wochen nicht besonders gut. Bei ihr kommt viel hoch &#8212; Erkenntnisse, Erinnerungen von früher, Schamgefühle, Trauer &#8212; die ganze Palette. Ich rufe sie an und frage nach, weil sie mir nicht egal ist. Weil ich merke, dass sie Unterstützung braucht. Sie muss sowieso alleine durch. Das kann ihr niemand abnehmen. Aber zuhören und ihr Gelegenheit geben, im Gespräch Klarheit für sich zu finden, das kann ich.</p>
<p>Sie entschuldigt sich, dass sie keine gute Gesprächspartnerin ist. Sie leidet darunter, dass sie sich nach außen nicht so positiv präsentieren kann wie sie möchte &#8212; und wie sie meint, von ihr erwartet wird. Ich habe ihr gesagt, dass ich für sie da bin. Ich habe auch gesagt, dass ich sie nicht anrufe damit sie mir eine gute Unterhaltung bietet. Ich rufe sie an weil ich weiß, dass es ihr momentan nicht gut geht. Sie lacht mit Erleichterung. Es wird schon!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[sehen und hören]]></title>
<link>http://flippi.wordpress.com/2009/11/08/sehen-und-hoeren/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 19:54:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>flipp</dc:creator>
<guid>http://flippi.wordpress.com/2009/11/08/sehen-und-hoeren/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;nicht-sehen trennt den menschen von den dingen. nicht-hören trennt den menschen vom menschen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table style="height:233px;background-image:url('http://flippi.wordpress.com/files/2009/09/wolke.gif');font-size:14pt;line-height:16pt;" border="0" cellspacing="25" width="400" align="center">
<tbody>
<tr>
<td width="50"></td>
<td align="center" valign="middle">&#8220;nicht-sehen trennt den menschen von den dingen. nicht-hören trennt den menschen vom menschen&#8221;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align:right;">sagt der immanuel kant</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum ist zuhören so wichtig?]]></title>
<link>http://navigatorpipeline.wordpress.com/2009/11/05/warum-ist-zuhoren-so-wichtig/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 19:34:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>navigatorpipeline</dc:creator>
<guid>http://navigatorpipeline.wordpress.com/2009/11/05/warum-ist-zuhoren-so-wichtig/</guid>
<description><![CDATA[Natürlich hat die Regel &#8220;Wer fragt, führt&#8221; einen Sinn. Jedoch muss klar sein:  Immer meh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p style="text-align:left;"><strong>Natürlich hat die Regel &#8220;Wer fragt, führt&#8221; einen Sinn.</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:left;">Jedoch muss klar sein:  Immer mehr Gesprächspartner auf der anderen Seite des Verhandlungs- oder Besprechungstisches sind ebenfalls Profis. Somit sind sie in der Lage, die Strategie des Fragens umzudrehen und ihrerseits durch eigene Fragen die Führungsrolle im Gespräch zu übernehmen.</p>
<p>Klar, Sie werden auf die gestellten Fragen antworten. Auch auf die danach vertiefenden Fragen . Noch eine und noch eine. Am Ende des Gespräches hat der Andere &#8220;geführt&#8221;. Derjenige also, den wir zu führen gedachten.</p>
<p>Das ist vertrieblicher Alltag auf den man sich einzustellen hat. Niemand möge jetzt aber glauben, dies sei alles ein Nachteil. Weit gefehlt. Hinter jeder Frage steht ein Grund, ein Motiv. Und damit setzen Sie sich auseinander. Notieren Sie sorgfältig alle Fragen, auch die von Ihnen beantworteten. Zeigen Sie aktives Interesse. Und wenn eine Frage zu schnell gestellt wird, bevor Sie die Notizen beendet haben, bitten Sie um die benötigte Zeit. Das wird jeder verstehen und Ihnen einräumen.</p>
<p>So weit so gut. Was aber hat das mit Zuhören zu tun? Die Antwort ist einfach. Wenn Sie konzentriert zuhören, statt während der gestellten Frage in atemberaubender Geschwindigkeit Ihr Gehirn mit der Reaktion auf die Frage zu beschäftigen, kriegen Sie von der Frage maximal die Hälfte mit.  Es ist ein verbreiteter Irrtum, jede gestellte Frage erwarte eine unverzügliche Antwort.</p>
<p>Verlassen wir diesen Punkt kurz. Der Termin ist beendet. Tage sind vergangen. Sie überlegen, mit welchem Ereignis oder Grund sie einen neuen Gesprächstermin bei dem Interessenten erhalten. Das ist nicht immer so einfach, wenn Sie auf alle gestellten Fragen eine Antwort lieferten.</p>
<p>Also gehen wir gedanklich noch einmal in das Gespräch zurück: Von 10 Fragen könnten sie 10 beantworten. Könnten! Sie reagieren jedoch nur auf 6 und sagen interne Prüfung aller Punkte zu.  Die Lieferung der offenen Antworten ist nicht nur Ihr Ereignis für den nächsten Termin es ist Ihr Grund in dem laufenden Dialog sofort um das nächste Gespräch zu bitten.</p>
<p>Das ist der Zusammenhang zwischen aktivem Zuhören und guter Gesprächs-Strategie.</p>
<p>Wolfgang Krah</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum Kotzen]]></title>
<link>http://meinemischpoke.wordpress.com/2009/11/02/zum-kotzen/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 20:15:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mama Mischpoke</dc:creator>
<guid>http://meinemischpoke.wordpress.com/2009/11/02/zum-kotzen/</guid>
<description><![CDATA[Ich telefoniere jeden Tag mit Oma Mü. Die Entfernung und so. Vermissen. Einsamkeitsbewältigungshilfe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich telefoniere jeden Tag mit Oma Mü. Die Entfernung und so. Vermissen. Einsamkeitsbewältigungshilfe. Und so halt.</p>
<p>Aber es geht mir immer mehr aufn Sack, und ich frage mich, wie lange es dauert, bis ich platze und ihr mal den Kopp zurecht rücke.</p>
<p>Das Problem: Sie hört nicht zu. Sie ruft mich an. Erzählt mir in wenigen Minuten, was ihr auf der Seele brennt, was ihr schon wieder Schreckliches passiert ist, welcher Bekannte unmöglich/krank/tot ist etc.pp.. Wenn sie dann ausgeredet hat und ich denke, so, jetzt kommt meine Gelegenheit, auch mal was zu erzählen, kommt von ihr nur noch: So, dann wünsch ich Euch noch n schönen Tag! Tschüss!</p>
<p>Und Ende. Da steh ich dann mit meinen Neuigkeiten. Sorgen. Ideen. Losgeworden bin ich sie nicht. Im Gegenteil. Ihre sind noch dazu gekommen. Irgendwie sehr unbefriedigend. Ich hör ihr ja gerne zu. Aber irgendwie möcht ich dafür auch was zurück haben. Nämlich ihr offenes Ohr, ihren Rat und ihre Meinung.</p>
<p>Kann doch so schwer nicht sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[6 Stationen bis zum Wissen]]></title>
<link>http://muslima4jannah.wordpress.com/2009/10/30/6-stationen-bis-zum-wissen/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 19:04:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ukhtii</dc:creator>
<guid>http://muslima4jannah.wordpress.com/2009/10/30/6-stationen-bis-zum-wissen/</guid>
<description><![CDATA[Ibn Qayyim al-Jawziyyah (rahimahullah) sagte folgendes: &nbsp; &#8220;Es gibt 6 Stationen bis zum Wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;"><strong>Ibn Qayyim al-Jawziyyah</strong> (rahimahullah) sagte folgendes:</span></h3>
<p>&#160;</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong>&#8220;Es gibt 6 Stationen bis zum Wissen:</strong></em></span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong>1. Fragen in einer guten Verhaltensweise stellen.<br />
</strong></em></span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong>2. Ruhig verbleiben und das aufmerksame Zuhören<br />
</strong></em></span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong>3. Das gute Verständnis<br />
</strong></em></span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong>4. Das auswendig Lernen</strong></em></span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong> 5. (das Wissen) (Weiter-) Lehren<br />
</strong></em></span></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong> 6. Und das ist die Frucht (des Wissens): </strong></em></span><span style="color:#000000;"><span style="color:#87ceeb;"><em><strong>Das Handeln nach dem Wissen und die Einhaltung seiner Grenzen. &#8220;</strong></em></span><br />
</span></h3>
</blockquote>
<p style="text-align:center;">
<h3><img class="aligncenter size-full wp-image-1727" title="3372837612_e4acbf8d1f" src="http://muslima4jannah.wordpress.com/files/2009/10/3372837612_e4acbf8d1f.jpg" alt="3372837612_e4acbf8d1f" width="333" height="500" /></h3>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">______________</span></h3>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Der englische Originaltext:<br />
</span></p>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">Ibn Qayyim al-Jawziyyah- rahimahullaah &#8211; said: &#8220;There are six stages to knowledge: Firstly: Asking questions in a good manner. Secondly: Remaining quiet and listening attentively. Thirdly: Understanding well. Fourthly: Memorising. Fifthly&#8230;: Teaching.  Sixthly- and it is its fruit: Acting upon the knowledge and keeping to its limits.&#8221;</span></h3>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[...himmelblau...]]></title>
<link>http://aempee.wordpress.com/2009/10/25/himmelblau/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 09:04:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>ämpee</dc:creator>
<guid>http://aempee.wordpress.com/2009/10/25/himmelblau/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;himmelblau&#8230;wie liebe ich dieses Lied der Ärzte! Lalala, am Sonntagmorgen nach der Winte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230;himmelblau&#8230;wie liebe ich dieses Lied der Ärzte! Lalala, am Sonntagmorgen nach der Winterzeitumstellung, was gibt es besseres? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Naja, wohl vieles, vorallem wenn ich an die letzte Woche denke. Da hatte ich einfach zu viel um die Ohren.</p>
<p>Zuerst hat <a href="http://aempee.wordpress.com/2009/10/19/brauche-eure-hilfe/#more-57">Sinja</a> bei mir das Herz ausgeschüttetet. (Bei ihr gehts übrigens wieder bergauf, sie war am Dienstagnachmittagnoch bei unserer Schulpsychologin, hat ihr wohl was geholfen) Nun kam am Mittwoch noch Inga, ihr geht es richtig sch****! Ihr habe ich einfach zu gehört und gehofft, dass ihr das etwas bringt. Doch dazu in einem späteren Artikel.</p>
<p>Tja, dann hatte ich neben diesen Sachen, natürlich noch die ersten Prüfungen&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  Was solls es gibt schlimmeres!</p>
<p>Mit meinem nächsten Arikel (sollte wohl heute Abend kommen), werde ich euch über den Kurs übers Wochenende schreiben.</p>
<p>Tschüsschen ämpee</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zuhören]]></title>
<link>http://flippi.wordpress.com/2009/10/10/zuhoeren-und-so/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 21:03:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>flipp</dc:creator>
<guid>http://flippi.wordpress.com/2009/10/10/zuhoeren-und-so/</guid>
<description><![CDATA[wenn man sich nichts zu erzählen hat, kann man auch nicht zuhören.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table style="height:233px;background-image:url('http://flippi.wordpress.com/files/2009/09/wolke.gif');font-size:14pt;line-height:16pt;" border="0" cellspacing="25" width="400" align="center">
<tbody>
<tr>
<td width="50"></td>
<td align="center" valign="middle">wenn man sich nichts zu erzählen hat, kann man auch nicht zuhören.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gastbeitrag Muskelkater: Papa, Matze hat gesagt …]]></title>
<link>http://moltaweto.wordpress.com/2009/10/10/gastbeitrag-muskelkater-papa-matze-hat-gesagt-%e2%80%a6/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:40:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>moltaweto</dc:creator>
<guid>http://moltaweto.wordpress.com/2009/10/10/gastbeitrag-muskelkater-papa-matze-hat-gesagt-%e2%80%a6/</guid>
<description><![CDATA[Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir eine neue Folge der doch schon sehr beka]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir eine neue Folge der doch schon sehr bekannten und offensichtlich auch (zu Recht) beliebten „Vater-Sohn-Gespräche“, bei denen der altbekannte und meist zutreffende Spruch „viel Lärm um nichts“ ganz sicher keine Anwendung finden kann. Viel Spaß beim Lesen und Mitdenken – und ein schönes Wochenende!<!--more--></p>
<p align="center">* * * * * * * * * * * * * * *</p>
<h2><strong>Papa, Matze hat gesagt …</strong></h2>
<h3><strong><em>Heute: Hören oder Hinhören?</em></strong></h3>
<p><em>Von <a href="http://muskelkater.wordpress.com/2009/10/10/papa-matze-hat-gesagt-heute-horen-oder-hinhoren/">Muskelkater</a></em></p>
<p>* * * * * * * * * * *</p>
<p>SOHN: „Papa, Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, die Menschen hören sich gar nicht mehr zu.“</p>
<p>VATER <em>abwesend</em>: „Was?“</p>
<p>SOHN <em>laut</em>: „Die Menschen hören sich nicht mehr zu!!“</p>
<p>VATER <em>immer noch abwesend</em>: „Wie? Die Menschen …“</p>
<p>SOHN: „… hören sich nicht mehr zu!“</p>
<p>VATER: „Na, du kannst dich ja wohl nicht beklagen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Stunden meines Lebens ich schon damit zugebracht habe, dir zuzuhören.“</p>
<p>SOHN: „Ja, mit den Ohren.“</p>
<p>VATER: „Womit denn sonst?!“</p>
<p>SOHN: „Na, irgendwie … so mit innen.“</p>
<p>VATER: „Vielleicht mit dem Zwerchfell anstatt mit dem Trommelfell? – Interessanter Aspekt!“</p>
<p>SOHN: „Also Papa! Du weißt genau, was ich meine!“</p>
<p>VATER: „Allerdings, ja: Du meinst, jeder Mensch auf dieser Erde, allen voran dein Vater, müsste in atemloser Spannung an deinen Lippen hängen, sobald du nur den Mund aufmachst! Und sei es auch nur, um zu fragen, was es zu Mittag gibt…“</p>
<p>SOHN: „Jetzt wirst du albern, Papa.“</p>
<p>VATER: „Ja was denn. Ist es nicht so?“</p>
<p>SOHN: „Nee, denn von mir wollt ich ja gar nicht reden!“</p>
<p>VATER: „Hast du aber gemacht, mein Sohn. Indem du mir unterstellst, daß ich dir nur mit den Ohren zuhöre. Als wenn ich nicht mitdenken würde! Wie könnte ich dir antworten, wenn ich nicht mitdenken würde, wie?“</p>
<p>SOHN: „Klar denkst du mit. – Aber immer so als Vater….“</p>
<p>VATER <em>lachend</em>: „Ja, als was denn sonst? Vielleicht als Spongebob Schwammkopf oder als Benjamin Blümchen? – Trara-trara …. Damit du mal ein wenig Abwechslung hast?“</p>
<p>SOHN <em>schmollend</em>: „Ach Quatsch, jetzt machst du dich über mich lustig. Find ich blöd, Papa.“</p>
<p>VATER <em>wieder ernst</em>: „Na gut, sorry. Und was hast du wieder gedacht?“</p>
<p>SOHN: „Ich meine, meistens hast du immer schon im Kopf, was du willst. Und dann hörst du gar nicht mehr richtig zu, was ich sagen will.“</p>
<p>VATER: „Ich weiß ja meistens auch schon, was du sagen willst. Und das ist leider selten das, was ich für richtig halte. Zum Beispiel, deine Hausaufgaben von der Schule in den Abend zu verlegen.“</p>
<p>SOHN: „Aber wenn ich die Hausaufgaben mal später machen will, dann habe ich doch immer Gründe! Und die hörst du dir dann gar nicht an.“</p>
<p>VATER: „Es sind ja auch immer die selben Gründe.“</p>
<p>SOHN: „Gar nicht.“</p>
<p>VATER: „Wir werden sie mal aufschreiben, deine Gründe…“</p>
<p>SOHN: „Is ja auch egal. – Aber Matze sagt, sein Vater sagt, die Politiker machen das auch so. Die machen ein Gespräch, und dann hören sie überhaupt nicht zu.“</p>
<p>VATER: „Wenn sie nicht zuhören würden, dann würden ihre Antworten ja nie passen.“</p>
<p>SOHN: „Passen ja auch nie! … Fast nie.“</p>
<p>VATER: „Jetzt maße dir bitte nicht eine derart überhebliche Kritik an erwachsenen und erfahrenen Menschen an, mit denen du dich noch überhaupt nicht messen kannst, bitteschön!“</p>
<p>SOHN: „Ich will mich ja gar nicht messen. Aber das hast du selber gesagt – neulich, als die zwei Politiker über Arbeitslose und Hartz 4 geredet haben!“</p>
<p>VATER: „Was habe ich gesagt?“</p>
<p>SOHN: „Das die Antworten gar nicht gepasst haben und die Stuss reden. Weil jeder bloß seinen eigenen Text runter geleiert hat!“</p>
<p>VATER: „Bei solchen Fernsehsendungen kommt es den Politikern ja auch in erster Linie drauf an, dem Zuschauer ihre eigene Position deutlich zu machen.“</p>
<p>SOHN: „Du meinst, da hören die sich sowieso nicht zu?“</p>
<p>VATER: „Die hören sich schon zu. Aber sie kennen die Argumente ihrer Gesprächspartner ja schon vorher.“</p>
<p>SOHN: „Dann betrügen sie aber doch auch den Zuschauer, der meint, die würden ehrlich miteinander diskutieren und ….“</p>
<p>VATER <em>unterbricht ihn erbost</em>: „Das hat nichts mit Betrügen zu tun, wenn man die Antwort schon vorher weiß!“</p>
<p>SOHN: „Na gut. Aber vielleicht bilden sie sich das nur ein! – So wie du bei meinen Hausaufgaben!“</p>
<p>VATER: „Hast du nicht gesagt, daß du nicht von dir reden willst?“</p>
<p>SOHN: „Ja doch! – Aber Matzes Vater sagt auch, wenn einer die ganze Zeit, wo der andre redet, bloß drauf wartet, bis er <strong>selber</strong> wieder dran ist mit Quatschen, dann ist das kein Zuhören!“</p>
<p>VATER: „Mein Gott, wenn man miteinander redet, dann hört man mal zu und mal redet man selber. Wenn man <strong>nur</strong> zuhören würde, dann wär’s ja kein Gespräch mehr! Da könnte der andere ja ebenso gut eine CD mit seinen Reden raus geben!“</p>
<p>SOHN: „Aber wenn man immer bloß dran denkt, wie man widersprechen kann, ist es auch kein Gespräch!!!“</p>
<p>VATER <em>lacht</em>: „Ich möchte Matzes Vater mal bei einer politischen Diskussion erleben! – Der würde doch <strong>nur</strong> widersprechen!“</p>
<p>SOHN: „Aber er würde bestimmt auch zuhören. Vorher.“</p>
<p>VATER: „Na schön. Wir werden den Beweis beide nicht antreten können…“</p>
<p>SOHN: „Jedenfalls – er sagt, wenn man nicht zuhören will, braucht man gar nicht erst zu reden. Da kommt dann sowieso nichts raus.“</p>
<p>VATER: „Es kommt schon was raus, keine Sorge! Irgendwann muss das ganze Gerede ja sowieso aufhören und es müssen Taten folgen.“</p>
<p>SOHN: „Was denn für Taten?“</p>
<p>VATER: „Entscheidungen eben. Politiker müssen doch Entscheidungen treffen.“</p>
<p>SOHN: „Aber wie sollen sie denn Entscheidungen treffen, wenn sie sich nicht zuhören und erst recht nicht dem Volk?“</p>
<p>VATER <em>etwas pikiert</em>: „Darüber hast du noch keine Ahnung, wie es abläuft.“</p>
<p>SOHN: „Hm, gut, geb ich dir recht. Aber ich denke, wenn einer gar nicht zugehört hat, was die anderen Politiker und vor allem das Volk sagen, und er macht dann ‘ne Entscheidung … dann machen die anderen doch gleich wieder ‘ne neue Entscheidung, oder? – Und dann hört das Volk den Politikern nicht zu und weiß auch nicht, was die wollen …. dann kommt doch alles durcheinander, weil keiner weiß, was der andere meint oder sagen will. Oder? – Sag, Papa, hab ich recht?“</p>
<p>VATER <em>ganz ruhig und entspannt</em>: „Das ist eben das sogenannte freie Spiel der Kräfte.“</p>
<p>SOHN <em>zieht erstaunt die Augenbrauen hoch</em>: „Du meinst, die spielen bloß?“</p>
<p>VATER <em>besänftigend</em>: „Nein – das besagt, mal setzt sich der eine durch und mal der andere.“</p>
<p>SOHN: „Immer hin und her?“</p>
<p>VATER: „Nein doch, nein! – Eine gewisse gemeinsame Linie wird da schon eingehalten.“</p>
<p>SOHN: „Und wie kriegt man die raus, so ohne Zuhören?“</p>
<p>VATER <em>seufzt</em>: „Mein Gott, du durchlöcherst mich ja direkt mit deinen Fragen! – Also, jetzt pass’ mal auf: Wenn man etwas Vernünftiges zu hören bekommt – sei es als Politiker oder als Privatmensch -, dann hört man zu! – Wenn man dagegen schon weiß, daß man nur dummes Zeug hören wird, dann … kann man sich das Zuhören sparen. Und zwar mit Recht!“</p>
<p>SOHN: „Woher weiß man denn, daß man nur dummes Zeug hört, wenn man gar nicht zuhört?“</p>
<p>VATER: „Das weiß man aus voran gegangenen Gesprächen! „Erfahrungswerte“ nennt man so was!“</p>
<p>SOHN: „Hm. Und wegen dieser Werte hörst du nie zu, wenn Frau Müller was zu dir sagt?“</p>
<p>VATER: „So ist es.“</p>
<p>SOHN: „Aber wenn sie <strong>doch</strong> mal was Kluges sagt?“</p>
<p>VATER: „Wird sie nicht. Verlass dich drauf…“</p>
<p>SOHN: „Unser kleiner Strauch ist jedenfalls eingegangen.“</p>
<p>VATER: „Welcher Strauch?“</p>
<p>SOHN: „Na der, den wir aus Malta mitgebracht haben.“</p>
<p>VATER: „Tja … der hat bei uns leider nicht genug Sonne gekriegt.“</p>
<p>SOHN: „Nee, der hat <strong>zuviel</strong> Sonne gekriegt.“</p>
<p>VATER: „Wer sagt das?!“</p>
<p>SOHN: „Frau Müller hat das gesagt.“</p>
<p>VATER: „Hab ich nicht gehört.“</p>
<p>SOHN: „Hat sie doch übern Zaun gesagt. Viel Schatten, hat sie gesagt. Viel Schatten und wenig Wasser. Und du hast ihn in die Knallsonne gepflanzt und dauernd begossen!“</p>
<p>VATER <em>sauer</em>: „Wer sagt denn überhaupt, daß Frau Müllers Ratschlag richtig gewesen wäre? – War vielleicht einfach zu schwach oder zu alt, der Strauch…“</p>
<p>SOHN: „Frau Müller hat doch den gleichen. Der steht bei ihr im Schatten und blüht wie verrückt!“</p>
<p>VATER <em>erbost</em>: „Na schön!!! Dann habe ich die weisen Ratschläge der Dame nicht gehört, hab vielleicht was falsch gemacht, und nun ist der schöne Strauch nichts geworden. Aber davon geht die Welt ja nicht gleich unter, oder?“</p>
<p>SOHN: „Ne, davon nich. Wegen dir und Frau Müller nich.“</p>
<p>VATER: „Na also.“</p>
<p>SOHN: „Aber wenn die Politiker das genauso machen???“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Papa, Matze hat gesagt... - Heute: Hören oder Hinhören?]]></title>
<link>http://muskelkater.wordpress.com/2009/10/10/papa-matze-hat-gesagt-heute-horen-oder-hinhoren/</link>
<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 22:37:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Muskelkater</dc:creator>
<guid>http://muskelkater.wordpress.com/2009/10/10/papa-matze-hat-gesagt-heute-horen-oder-hinhoren/</guid>
<description><![CDATA[Die momentane politische Lage in unserem Lande macht vielen zu schaffen, weil niemand so ganz genau ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">Die momentane politische Lage in unserem Lande macht vielen zu schaffen, weil niemand so ganz genau weiß, woran wir jetzt sind. Gesetze, die erschaffen wurden. Gesetze, die wieder abgeschafft werden sollen. Atomausstieg beschlossen und demnächst wieder eingeführt. Gesetze, die in den meisten Fällen über die Köpfe des Volkes hinweg beschlossen oder wieder rückgängig gemacht werden. Ein Hin und her.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<h3 style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><strong><span style="color:#000000;">Deshalb mein neuer Artikel mit meinem immer wieder verlangten Vater-Sohn-Gespräch: Hören oder Hinhören? &#8211; Viel Spaß dabei&#8230;.<br />
</span></strong></h3>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Papa, Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, die Menschen hören sich garnicht mehr zu.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>abwesend</em>: „Was?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN <em>laut</em>: „Die Menschen hören sich nicht mehr zu!!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>immer noch abwesend</em>: „Wie? Die Menschen &#8230;“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „&#8230; hören sich nicht mehr zu!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Na, du kannst dich ja wohl nicht beklagen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Stunden meines Lebens ich schon damit zugebracht habe, dir zuzuhören.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Ja, mit den Ohren.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Womit denn sonst?!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Na, irgendwie … so mit innen.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Vielleicht mit dem Zwerchfell anstatt mit dem Trommelfell? &#8211; Interessanter Aspekt!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Also Papa! Du weißt genau, was ich meine!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Allerdings, ja: Du meinst, jeder Mensch auf dieser Erde, allen voran dein Vater, müsste in atemloser Spannung an deinen Lippen hängen, sobald du nur den Mund aufmachst! Und sei es auch nur, um zu fragen, was es zu Mittag gibt&#8230;“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Jetzt wirst du albern, Papa.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Ja was denn. Ist es nicht so?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Nee, denn von mir wollt ich ja garnicht reden!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Hast du aber gemacht, mein Sohn. Indem du mir unterstellst, daß ich dir nur mit den Ohren zuhöre. Als wenn ich nicht mitdenken würde! Wie könnte ich dir antworten, wenn ich nicht mitdenken würde, wie?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Klar denkst du mit. &#8211; Aber immer so als Vater&#8230;.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>lachend</em>: „Ja, als was denn sonst? Vielleicht als Spongebob Schwammkopf oder als Benjamin Blümchen? &#8211; Trara-trara &#8230;. Damit du mal ein wenig Abwechslung hast?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN <em>schmollend</em>: „Ach Quatsch, jetzt machst du dich über mich lustig. Find ich blöd, Papa.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>wieder ernst</em>: „Nagut, sorry. Und was hast du wieder gedacht?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Ich meine, meistens hast du immer schon im Kopf, was du willst. Und dann hörst du garnich mehr richtig zu, was ich sagen will.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Ich weiß ja meistens auch schon, was du sagen willst. Und das ist leider selten das, was ich für richtig halte. Zum Beispiel, deine Hausaufgaben von der Schule in den Abend zu verlegen.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Aber wenn ich die Hausaufgaben mal später machen will, dann habe ich doch immer Gründe! Und die hörst du dir dann garnich an.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Es sind ja auch immer die selben Gründe.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Garnich.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Wir werden sie mal aufschreiben, deine Gründe&#8230;“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Is ja auch egal. &#8211; Aber Matze sagt, sein Vater sagt, die Politiker machen das auch so. Die machen ein Gespräch, und dann hören sie überhaupt nicht zu.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Wenn sie nicht zuhören würden, dann würden ihre Antworten ja nie passen.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Passen ja auch nie! … Fast nie.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Jetzt maße dir bitte nicht eine derart überhebliche Kritik an erwachsenen und erfahrenen Menschen an, mit denen du dich noch überhaupt nicht messen kannst, bitteschön!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Ich will mich ja garnich messen. Aber das hast du selber gesagt – neulich, als die zwei Politiker über Arbeitslose und Hartz 4 geredet haben!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Was habe ich gesagt?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Das die Antworten garnich gepasst haben und die Stuss reden. Weil jeder bloß seinen eigenen Text runter geleiert hat!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Bei solchen Fernsehsendungen kommt es den Politikern ja auch in erster Linie drauf an, dem Zuschauer ihre eigene Position deutlich zu machen.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Du meinst, da hören die sich sowieso nicht zu?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Die hören sich schon zu. Aber sie kennen die Argumente ihrer Gesprächspartner ja schon vorher.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Dann betrügen sie aber doch auch den Zuschauer, der meint, die würden ehrlich miteinander diskutieren und &#8230;.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>unterbricht ihn erbost</em>: „Das hat nichts mit Betrügen zu tun, wenn man die Antwort schon vorher weiß!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Nagut. Aber vielleicht bilden sie sich das nur ein! &#8211; So wie du bei meinen Hausaufgaben!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Hast du nicht gesagt, daß du nicht von dir reden willst?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Ja doch! &#8211; Aber Matze&#8217;s Vater sagt auch, wenn einer die ganze Zeit, wo der andre redet, bloß drauf wartet, bis er <strong>selber</strong> wieder dran ist mit Quatschen, dann ist das kein Zuhören!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Mein Gott, wenn man miteinander redet, dann hört man mal zu und mal redet man selber. Wenn man <strong>nur</strong> zuhören würde, dann wär&#8217;s ja kein Gespräch mehr! Da könnte der andere ja ebenso gut eine CD mit seinen Reden raus geben!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Aber wenn man immer bloß dran denkt, wie man widersprechen kann, ist es auch kein Gespräch!!!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>lacht</em>: „Ich möchte Matze&#8217;s Vater mal bei einer politischen Diskussion erleben! &#8211; Der würde doch <strong>nur</strong> widersprechen!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Aber er würde bestimmt auch zuhören. Vorher.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Na schön. Wir werden den Beweis beide nicht antreten können&#8230;“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Jedenfalls – er sagt, wenn man nicht zuhören will, braucht man garnicht erst zu reden. Da kommt dann sowieso nichts raus.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Es kommt schon was raus, keine Sorge! Irgendwann muss das ganze Gerede ja sowieso aufhören und es müssen Taten folgen.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Was denn für Taten?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Entscheidungen eben. Politiker müssen doch Entscheidungen treffen.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Aber wie sollen sie denn Entscheidungen treffen, wenn sie sich nicht zuhören und erst recht nicht dem Volk?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>etwas pikiert</em>: „Darüber hast du noch keine Ahnung, wie es abläuft.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Hm, gut, geb ich dir recht. Aber ich denke, wenn einer garnich zugehört hat, was die anderen Politiker und vor allem das Volk sagen, und er macht dann &#8216;ne Entscheidung … dann machen die anderen doch gleich wieder &#8216;ne neue Entscheidung, oder? &#8211; Und dann hört das Volk den Politikern nicht zu und wissen auch nicht, was die wollen …. dann kommt doch alles durcheinander, weil keiner weiß, was der andere meint oder sagen will. Oder? &#8211; Sag, Papa, hab ich recht?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>ganz ruhig und entspannt</em>: „Das ist eben das sogenannte freie Spiel der Kräfte.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN <em>zieht erstaunt die Augenbrauen hoch</em>: „Du meinst, die spielen bloß?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>besänftigend</em>: „Nein – das besagt, mal setzt sich der eine durch und mal der andere.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Immer hin und her?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Nein doch, nein! &#8211; Eine gewisse gemeinsame Linie wird da schon eingehalten.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Und wie kriegt man die raus, so ohne Zuhören?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>seufzt</em>: „Mein Gott, du durchlöcherst mich ja direkt mit deinen Fragen! &#8211; Also, jetzt pass&#8217; mal auf: Wenn man etwas Vernünftiges zu hören bekommt – sei es als Politiker oder als Privatmensch -, dann hört man zu! &#8211; Wenn man dagegen schon weiß, daß man nur dummes Zeug hören wird, dann … kann man sich das Zuhören sparen. Und zwar mit Recht!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Woher weiß man denn, daß man nur dummes Zeug hört, wenn man garnicht zuhört?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Das weiß man aus voran gegangenen Gesprächen! „Erfahrungswerte“ nennt man sowas!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Hm. Und wegen dieser Werte hörst du nie zu, wenn Frau Müller was zu dir sagt?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „So ist es.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Aber wenn sie <strong>doch</strong> mal was Kluges sagt?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Wird sie nicht. Verlass dich drauf&#8230;“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Unser kleiner Strauch ist jedenfalls eingegangen.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Welcher Strauch?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Na der, den wir aus Malta mitgebracht haben.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Tja … der hat bei uns leider nicht genug Sonne gekriegt.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Nee, der hat <strong>zuviel</strong> Sonne gekriegt.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Wer sagt das?!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Frau Müller hat das gesagt.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Hab ich nicht gehört.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Hat sie doch über&#8217;n Zaun gesagt. Viel Schatten, hat sie gesagt. Viel Schatten und wenig Wasser. Und du hast ihn in die Knallsonne gepflanzt und dauernd begossen!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>sauer</em>: „Wer sagt denn überhaupt, daß Frau Müller`s Ratschlag richtig gewesen wäre? &#8211; War vielleicht einfach zu schwach oder zu alt, der Strauch&#8230;“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Frau Müller hat doch den gleichen. Der steht bei ihr im Schatten und blüht wie verrückt!“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER <em>erbost</em>: „Na schön!!! Dann habe ich die weisen Ratschläge der Dame nicht gehört, hab vielleicht was falsch gemacht, und nun ist der schöne Strauch nichts geworden. Aber davon geht die Welt ja nicht gleich unter, oder?“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN: „Ne, davon nich. Wegen dir und Frau Müller nich.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">VATER: „Na also.“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;"><span style="color:#000000;">SOHN<em></em>: „Aber wenn die Politiker das genauso machen???“</span></p>
<p style="margin-bottom:0;font-weight:normal;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommunikation - ein Drama der Interpretation]]></title>
<link>http://bestofsales.wordpress.com/2009/10/01/kommunikation-ein-drama-der-interpretation/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 08:30:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>uknauer</dc:creator>
<guid>http://bestofsales.wordpress.com/2009/10/01/kommunikation-ein-drama-der-interpretation/</guid>
<description><![CDATA[Kommunikation &#8211; oder interpretierst du?  Was macht den Erfolgsfaktor Kommunikation aus, sodass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="desc_free">
<h3>Kommunikation &#8211; oder interpretierst du?</h3>
<p><span> Was macht den Erfolgsfaktor Kommunikation aus, sodass er ausschlaggebend ist für unseren  Erfolg – beruflich und privat.</p>
<p>Der 10 Sekunden Effekt heißt, dass das Gespräch bereits vor dem ersten gesprochenen Wort beginnt. Ein Gesprächspartner wird schon bevor er etwas sagt in eine Schublade gesteckt, also be- oder verurteilt aufgrund seines Auftretens, Gestik, Mimik und seiner Körperhaltung. Unser Körper übersetzt das was wir denken lange bevor wir sprechen und antwortet unserem Gesprächspartner schon lange bevor wir sprechen.   Dies ist der %-Satz des Kommunikations-anteils der Beziehungsebene. Dies beeinflusst den Verlauf eines Gesprächs und einer Verhandlung zu ca. 80%.      </p>
<p><strong>Was heißt Kommunikation? </strong> <br />
Dies ist recht einfach erklärt. Es gibt einen Sender, der etwas mitteilen möchte und es gibt eine Nachricht – also die Mtteilung – sowie einen Empfänger, der entschlüsseln muss was die Nachricht heißt, wie sie gemeint ist.   Meistens stimmt die gesendete und die empfangene Nachricht nur zum Teil überein, sodass eine Verständigung zwar stattgefunden hat, aber Kommunikation ist so komplex- sie findet nicht nur in der Weitergabe von sachbezogenen Informationen statt. Der Hauptteil erfolgt über die Beziehungsebene, also Körper, Mimik, Gestik und Stimme. In meinem Buch Körpersprache bin ich auf diesen Bereich detailliert eingegangen.  </p>
<p> Warum fassen wir e-mail Nachrichten, gerade wenn sie sich mit emotionalen Problemen beschäftigen, oft falsch auf. Wir kennen das bestimmt alle, wie der e-mail Verkehr immer mehr wird und andere Leute in diese „emotionalen“ Konflikt e-mails mit einkopiert werden. Dadurch wird der Konlikt nicht gelöst sondern eskaliert meist. Ein Griff zum Telefonhörer oder ein persönliches Gespräch löst das Ganze wesentlich leichter.  <br />
<strong><br />
Das 4-Ohren oder 4 Seiten- Modell von Schulz v. Thun </strong>zeigt die Problematik sehr gut auf.</p>
<p>Wir senden jede Nachricht auf 4 Ebenen und hören jede Nachricht mit 4 Ohren.   Jede Nachricht hat 4 Botschaften:        <br />
Nachricht ,   Inhalt, Sender, Empfänger                        </p>
<p>Die Beziehung wirkt sich auf die Verständigung aus, genauso wie die Selbstoffenbarung  oder -darstellung des Senders. Was will er dass der Empfänger tut (Appell)                                             </p>
<p>Nach Schulz v. Thun:  Der Inhalt also die Worte sagen aus, worüber ich als Sender informiere. Ich vermittle hiermit Daten und Fakten. Wichtig in der Kommunikation ist, diese Daten und Fakten klar und verständlich zu sagen. Benutzen Sie nicht die langen „Schleifen“ um etwas zu erklären. Kurze und einfache Sätze helfen – sprechen Sie mit dem Wortschatz eines 8-jährigen Kindes!   Die Selbstoffenbarung als Sender ist das was ich selbst von mir als Person mitteile. Ich teile immer mich als Person mit – in jeder Nachricht, aufgrund der Art wie ich es tue. So stellt sich z.B. Stefan Raab sehr cool und überlegen dar in seinen Shows.   Auf der Beziehungsebene zeige ich als Sender meinem Gesprächspartner was ich von ihm halte und wie wir beide zueinander stehen. Die Art wie ich auf mein Gegenüber zugehe, ihm in die Augen sehe etc. Habe ich Wertschätzung oder Verachtung.   Beim Appell versuche ich bei meinem Gesprächspartner etwas zu bewirken, was er tun soll. Dies kann bewußt (Manipulation) oder unbewußt (Beeinflussung) erfolgen.   Nach Schulz v. Thun   Oft hört und versteht der Empfänger etwas ganz anderes, als der Sender gemeint und gesagt hat. Gerade im Verkauf ist es wichtig, sich so auszudrücken und klar zu sprechen, damit mein Kunde mich versteht und nicht mißinterpretiert. Es führt sonst zu Mißverständnissen und Konflikten.   Jede einzelne Ebene kann vollkommen mißverstanden werden.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist der Mann, der seiner Frau am Steuer sagt. „Du hast Vorfahrt.“ Je nachdem mit welchem Ohr die Frau gerade hört, kann diese Nachricht wie folgt verstanden werden. Auf der Sachebene wird die reine Tatsache verstanden: „Du hast Vorfahrt“, wobei dies auf dem Beziehungsohr heißen kann: „paß doch auf.“, was oft als Kritik verstanden wird. Auf dem Appell Ohr:kann die Frau  „Fahr los, ich will weiter.“ Verstehen und auf dem Selbstdarstellungsohr versteht sie vielleicht „Ist er wieder hektisch.“</p>
<p>Die Gewichtung der 4 Nachrichten kann unterschiedlich sein. Wenn der Sender das Gewicht auf die Appellaussage gerichtet hat, aber der Sender in erster Linie auf dem Beziehungsohr hört, gibt es Mißverständnisse.   Der Wahrheitsgehalt einer Nachricht wird über das Sachohr geprüft. Ebenso die Wichtigkeit der Nachricht. Bei Personen, die sich gut kennen und verstehen, ist die Sachebene klar und einfach, sie braucht nur wenig Worte.   Der Empfänger hört genau, welche Informationen auf der Selbstoffenbarung des Senders enthalten sind.</p>
<p>So sagt schon die Art wie jemand etwas sagt, sehr viel über die eigene Persönlichkeit aus.   Was im Beziehungsohr ankommt, ist ausschlaggebend dafür, inwieweit sich der Emfpänger akzeptiert und wertschätzend behandelt fühlt. Gute Kommunikation, die auch zielführend ist geht nur mit Wertschätzung auf gleicher Ebene.   Der Empfänger fragt sich auf dem Apell-Ohr was er „denken, machen oder fühlen“ soll. Am Anfang des Berufslebens, hört ein Lehrling sehr stark auf dem Appell Ohr, um alles richtig zu machen.   Hier ein Beispiel für die 4 Ebenen:</p>
<p>Ein Ehepaar sitzt beim Abendessen zu Hause. Mann: „Da sind Klumpen in der Soße.“ Frau: „Wenn es dir nicht schmeckt, kannst du ja selbst kochen.“   Senderebenen (Mann): Sachebene:  Da ist ein Klumpen Selbstoffenbarung: Ich weiß nicht was es ist Beziehung: Du müßtest es wissen Appell: Sag mir was es ist.   Empfängerohren (Frau): Sachebene: Da ist ein Klumpen Selbstoffenbarung: Du weißt nicht was es ist und das magst du nicht. Beziehung: Du denkst ich kann nicht kochen Appell: ich soll nur noch kochen was du magst.   So können Botschaften missverstanden werden! Wie kann man solche Situationen vermeiden bzw. lösen?  </span></div>
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</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geschwisterliebe]]></title>
<link>http://kickstartlife.wordpress.com/2009/09/11/geschwisterliebe/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 16:07:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sabine Weiss</dc:creator>
<guid>http://kickstartlife.wordpress.com/2009/09/11/geschwisterliebe/</guid>
<description><![CDATA[Haben Sie Geschwister? Noch dazu jüngere? Dann wissen Sie ja, wie das so sein kann. Ich bin jetzt sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Haben Sie Geschwister? Noch dazu jüngere? Dann wissen Sie ja, wie das so sein kann. Ich bin jetzt schon ziemlich lang die „große Schwester“, trotzdem – ich lerne offenbar nicht aus.<br />
Anders als bei Freunden oder Beziehungspartnern denke ich bei Geschwistern nicht oft darüber nach, ob und was sie für mich empfinden. Wir sind einfach verwandt – ist halt so und kann man sich nicht aussuchen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Einer meiner Brüder meinte kürzlich, <em>&#8220;umarmen is nur gegen Voranmeldung!&#8221;</em> *lol</p>
<p>Mit meinem zweiten kleinen Bruder (der mittlerweile ziemlich groß und auch schon 27 Jahre alt ist) verbindet mich wohl so was wie eine Hassliebe. Er nervt mich, ich nerv ihn, manchmal fliegen die Fetzen obwohl wir beide mittlerweile „erwachsen“ sind. Er ist ne richtige Dramaqueen und zieht schon auch mal türenknallend von dannen</p>
<p>Letzten Sonntag – das übliche Familienessen – alle versammeln sich bei Muttern. Er will mir was erzählen von seinem AMS-Kurs und über die furchtbar nervende Trainerin dort, die ihn mal wieder zur Weißglut getrieben hat. Er sagt nur die ersten paar Sätze, ich spür schon seinen Bedarf sich mal wieder auszukotzen und falle ihm sofort ins Wort <em>„Jaja, ich kann mir schon vorstellen wie´s weitergegangen ist – hast es mal wieder wem reingsagt!“ </em>Kann die Geschichten echt nicht mehr hören.</p>
<p> </p>
<p>Im selben Moment reißt´s mich. Bei meinen Coaching-Klienten würd ich das nie machen. Und da steh ich jetzt – ziemlich erschüttert und so leise in mir frage ich mich, wie oft ich ihm wohl schon früher nicht richtig zugehört habe? Wie viel Drama hab ich damit selber losgetreten, weil ich keinen Raum für seines gelassen habe?</p>
<p> </p>
<p>Ich beschließe also, ab sofort mit voller Aufmerksamkeit dabei zu sein. Und werde sofort belohnt, denn er erzählt natürlich von seinem Streit mit der Trainerin und dem großen Finale:</p>
<p><em>„Und dann hab ich ihr gesagt, wissen Sie was Sie Trampel, meine große Schwester ist auch Trainerin und hat früher auch mal fürs AMS gearbeitet. Aber wenn die da wär, die würd uns sicher nie so runtermachen, die wär voll positiv und würd uns ermutigen, weiter zu machen und bestärken. Na und dann bin ich aufgestanden und gegangen, die blöde Trainertussn kann mich doch mal“</em> (sic!)</p>
<p>…</p>
<p>Was so alles kommt, wenn man mal wieder zuhört. Erstaunlich.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Entertainer oder Zuhörer ?]]></title>
<link>http://exxxtasy.wordpress.com/2009/09/10/entertainer-oder-zuhorer/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 00:45:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gnet</dc:creator>
<guid>http://exxxtasy.wordpress.com/2009/09/10/entertainer-oder-zuhorer/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal frag ich mich ob Frauen nicht viel lieber einen &#8220;Rednichtunterhaltmich&#8221; als ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal frag ich mich ob Frauen nicht viel lieber einen <em>&#8220;Rednichtunterhaltmich&#8221;</em> als <em>&#8220;Partner&#8221;</em> haben wollen, einen Mann der beides macht, Reden und Schweigen zugleich.</p>
<p>Es mag vielleicht quatsch sein, aber ich glaube so manche Frau wünscht sich im Grunde ihres Herzens garkeinen Mann, sondern einen <em>&#8220;Rednichtunterhaltmich&#8221;</em> -Kennt ihr nicht ? Naja ich auch nicht, aber ich bin mir sicher das es sowas geben muss, schließlich verlangen ja soviele Frauen danach, zwar nicht wörtlich dafür zwischen den Zeilen.Wie ich darauf komme ? -Also, als Kind hab ich immer gerne Dr.Dolittle gelesen, das ist dieser Arzt der mit den Tieren spricht. Darin tauchen alle möglichen lustigen Ficher auf z.B das <em>&#8220;Stossmichziehdich&#8221;</em>-eine Art Ziege mit zwei Köpfen, einer vorne einer hinten, das Tier muss immer mit sich selbst absprechen in welche Richtung es gehen soll, es weiß nie wo ihm der entscheidende Kopf steht und genauso geht es mir manchmal mit der ein oder anderen Frau/Freundin. Soll ich jetzt einfach munter drauf los quatschen,ihr alles erzählen was mir gerade einfällt, oder die Klappe halten und einfach nur zuhören. Natürlich gibt´s tot traurige Momente da wären z.B <em>&#8220;Oh Phil mein Chef ist sooo unfair&#8221;</em> &#8211; <em>&#8220;Die Schuhe gibt´s nicht in Größe 38&#8243;</em> &#8211; in denen weiß ich, das zunächst mal nur braves lauschen und danach ermunterndes ablenkungsgequatsche gefragt ist. Allerdings gibt´s auch viele andere Situationen, die Komplexer sind; hier mal drei Beispiele:</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Personen:</strong> Ich / irgendeine Freundin</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Beispiel1</span></strong></p>
<blockquote><p><em><strong>Sie: </strong>Was haben die Amis überhaupt für ein bescheuertes Wahlsystem? Da blickt doch keiner durch!</em></p>
<p><em><strong>Ich:</strong> *Nicke* und fang an von Basisdemokratie und Wahlmännern zureden.</em></p>
<p><em><strong>Sie:</strong> *unterbricht mich* Danke Streber, keine Referate bitte!</em></p></blockquote>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Beispiel2</strong></span></p>
<blockquote><p><em><strong>Sie:</strong> *hat ihren Geldbeutel verloren und weint* &#8220;Was soll jetzt nur werden,was mach ich nur&#8221;</em></p>
<p><em><strong>Ich:</strong> *lege trösten den arm um sie* und sage &#8220;Da sperrt man seine Karten,bestellt einen neuen Ausweiß und telefoniert ein wenig und muss einmal auf´s Amt. Das ist kein Weltunter&#8230;.</em></p>
<p><em><strong>Sie:</strong> DU SOLLST MICH TRÖSTEN NICHT BELEHREN!</em></p></blockquote>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Beispiel3 <span style="color:#800000;">(TAGE NACH BEISPIEL 1 UND 2)</span><br />
</strong></span></p>
<blockquote><p><em><strong>Sie:</strong> Das Wahlsystem der Amis ist doch echt ein Witz!</em></p>
<p><em><strong>Ich:</strong> *sage nichts*</em></p>
<p><em>1 Minute später:</em></p>
<p><em><strong>Sie: </strong>&#8220;Na du bist ja heute gesprächig, jetzt könntest du mal mit deinem Wissen glänzen aber neiiiin du sagst garnichts!&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Immer heißt es <strong><em>-Ihr Männer könnt nicht zuhören-</em></strong> und genauso immer heißt es <strong><em>-Ihr Männer gricht den Mund nicht auf-</em></strong> , ja was denn jetzt Schweigegelüpte oder Laberflash ? Das schwierige dabei ist ja garnicht mal das zu tun was verlangt wird, sondern zu wissen wann genau was gewünscht ist und dafür sofort automatisch in die richtige Seelenverfassung zu kommen.</p>
<p>Ich wage es kaum zu sagen, auch wir Männer unterliegen Stimmungsschwankungen, mal rede ich wirklich viel und gerne und dann gibt´s Tage an welchen ich einfach kaum etwas bis garnichts sage. Aber wie wechselt Mann zwischen Entertainer und Zuhörer ? &#8211; Auf Knopfdruck&#8230;JAAA das wäre schon praktisch, aber ich weiß nicht wo sich eben dieser Knopf befindet. Als <em>&#8220;Rednichunterhaltmich&#8221; </em>wär´s ganz anders.</p>
<p>Ich hätte zwei Köpfe; einer davon hätte keinen Mund dafür aber riesige Ohren, der andere müsste mit fünf Münder in Dolby Surround Sound reden,singen,Geräusche imitieren und lachen. Die beiden Köpfe müssten je nach Laune der Frauen wechseln. Der nicht benötigte Kopf könnte ja dann in einem Loch in der Brust verschwinden, aber DAS wäre vielen, wenn nicht sogar allen Frauen garnicht recht. Denn selbst wenn Mann oft ein Loch in den Bauch gefragt bekommt ist ein Loch im Bauch einfach nicht Sexy und damit wären wir dann schon wieder beim nächsten Problem&#8230;ach es wird einfach nicht besser.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kapitel 3]]></title>
<link>http://aprikose.wordpress.com/2009/09/09/kapitel-3/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 19:23:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>aprikose</dc:creator>
<guid>http://aprikose.wordpress.com/2009/09/09/kapitel-3/</guid>
<description><![CDATA[Tja&#8230; ich weiss gar nicht was ich schreiben soll. Es ist so viel passiert&#8230; und doch wiede]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tja&#8230; ich weiss gar nicht was ich schreiben soll. Es ist so viel passiert&#8230; und doch wieder nichts. Noch diese Woche werde ich diesen Ort hier verlassen, lasse Freundschaften und Familie zurück, um einfach mal ins kalte Wasser zu springen, einen Neuanfang zu wagen, hunderte Kilometer weiter weg. Und bis gestern Abend habe ich schwer überlegt, ob ich dies wirklich tun soll. Ob es das wirklich wert ist. Denn gerade die letzten Tage hat mir mein Traummensch sehr viel zu denken gegeben&#8230;<!--more--></p>
<p>Mein Mensch hat sich immer sonderbarer verhalten, abgekapselter, zurückhaltender. Im Gegenzug wurde ich dann immer aktiver, habe mir vermehrt Sorgen gemacht. Dies ging so weit, dass ich ihn zur Rede gestellt habe &#8211; und prompt ins Wespennest stach. Ich sei zu einengend. Ich nehme das alles viel zu ernst, plane viel zu weit voraus. Es folgten lange Gespräche, in denen klar wurde, dass ich weit über das Ziel hinausgeschossen habe.</p>
<blockquote><p>Es war von Allem einfach ein wenig zu viel. Und zu schnell. Du nimmst und nimmst und nimmst und nimmst, ohne zu bemerken, dass ich manchmal einfach gar nichts mehr zu geben habe. Du siehst das gar nicht. [...] Du stellst dir alles so einfach vor. So unendlich einfach, dass es einfach naiv ist. Die Sache, der du hinterher jagst &#8211; perfekte Liebe, perfektes Leben, wir schaffen alles&#8230; das gibt es einfach nicht.</p></blockquote>
<p>Mit ernüchternder Klarheit bin ich direkt von Wolke 7 auf Ground Zero gedonnert worden. Ja. Ich habe naive Vorstellungen vom Leben, glaube an die grosse Liebe und daran, dass man fast alles schaffen kann, wenn man will. Ich bin eine sehr optimistische Person. Mein Mensch dagegen ist purer Realist, den meine Blümchenwiese und Aprikosenbäume schon länger nerven. Es mag sein, dass ich vor lauter Liebe den Blick fürs Wesentliche verloren habe&#8230; und für meinen Menschen. Denn all diese Dinge sind mir vorher nicht klar gewesen.</p>
<p>Wir haben uns entschieden, dass wir fürs erste getrennte Wohnungen nehmen werden. Was mich im ersten Moment sehr enttäuscht hat, mir im Nachhinein aber fast besser gefällt. Denn anfangs war ich auch sehr gegen das Zusammenziehen, war überzeugt davon, dass es nicht klappen würde, dass wir noch viel zu wenig weit sind. Gerade dieses Ereignis hat gezeigt, wie sehr das doch stimmt. Aber das ist nicht das einzige. Mein Mensch hat sich eine Auszeit gewünscht, von der Beziehung, von mir, von all dem Druck, zu dem ich zusätzlich beigetragen habe.</p>
<p>Ein guter Freundmensch hat sich für uns einsetzen wollen, indem er meinen Menschen besucht und sich um ihn kümmert. Ich war froh darum, denn gerade als all dies aufkam hatte ich Zweifel, ob es mir alleine gelingen würde, meinen Traummenschen zu beruhigen&#8230; Nur ist alles nach hinten losgegangen. Der Freundmensch hat sich an dem Wochenende in meinen Traummenschen verliebt. Und das Schlimmste: Auch von meinem Traummenschen sind gewisse Gefühle vorhanden&#8230; weil der Freundmensch ihm zugehört hat, einfach nur für ihn da war, wo ich hätte da sein müssen. Weil der Freundmensch versteht, wo ich nachfragen muss. Weil er Druck abgebaut hat, wo ich ihn aufgebaut habe.<br />
Und nun braucht mein Mensch Zeit, Zeit für sich, um seine Gedanken zu sortieren, weil er im Moment nicht weiss, welche Gefühle er für wen empfindet. Er kann nicht verstehen, warum er sich mit dem Freundmenschen besser unterhalten kann als mit mir, der Person, die er eigentlich liebt &#8211; oder glaubte zu lieben.</p>
<p>Aber das ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Denn mein Mensch ist keiner, der einen fliegenden Wechsel vollzieht oder sich Hals über Kopf neu verliebt, wenn sich die nächstbeste Gelegenheit bietet, genauso wenig wie ich. Und er will auch nichts wegwerfen. Das Problem ist nur&#8230; dass ich seit nun beinahe neun Monaten immer wieder denselben Fehler mache: Meinen Traummenschen mit Liebe überschütte, damit Druck aufbaue, der ihm in seiner momentanen Situation einfach nur schlecht bekommt. Und das hält mein Mensch langsam aber sicher nicht mehr aus.</p>
<p>So düster das alles klingt, so &#8230; fröhlich und aufgekratzt bin ich. Für mich beginnt in wenigen Tagen ein neues Leben, worauf ich sehr gespannt bin. Und mit meinem Traummenschen habe ich mich geeinigt, dass wir es erneut versuchen, einen kleinen Neuanfang machen werden. Und dass wir es dieses Mal, endlich mal, locker nehmen werden. Ich wünsche mir sehr, dass es klappt, und ich werde mich auch sehr anstrengen müssen, aber es ist schon jetzt sehr schön, sich wieder völlig ungezwungen zu unterhalten. Der Wille ist da, jetzt brauche ich nur noch den richtigen Weg. Und: Ich freue mich <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Handschuhe? - Alle hören mir zu.]]></title>
<link>http://mynegativethinking.wordpress.com/2009/09/08/handschuhe-alle-horen-mir-zu/</link>
<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 22:50:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>negthinking</dc:creator>
<guid>http://mynegativethinking.wordpress.com/2009/09/08/handschuhe-alle-horen-mir-zu/</guid>
<description><![CDATA[Unsere nächtlichen Gespräche im Arbeitszimmer über die Bildschirme hinweg haben zuweilen etwas Surre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unsere nächtlichen Gespräche im Arbeitszimmer über die Bildschirme hinweg haben zuweilen etwas Surreales. Sagt er: &#8220;Was hast Du denn da Schwarzes an?&#8221; Sage ich: &#8220;Ein Schal.&#8221; Sagt er: &#8220;In unserem Wohnzimmer muss man keinen Schal tragen&#8221;. Sage ich: &#8220;Mir ist kalt. Ich hatte den Schal schon vorhin an, als ich draußen war. Zusammen mit einer Strickjacke, Mütze und Handschuhen.&#8221; Sagt er: &#8220;Du hattest keine Handschuhe an, als Du draußen warst.&#8221; Sage ich: &#8220;Ich wollte nur gucken, ob Du zuhörst.&#8221; Sagt das dreijährige Kind: &#8220;Ich will auch mit Handschuhen rausgehen.&#8221; Sagt er: &#8220;Siehst Du, alle hören Dir zu.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Rätsel vom ZUHÖREN - Teil 3.]]></title>
<link>http://kailalama.wordpress.com/2009/08/04/das-ratsel-vom-zuhoren-teil-3/</link>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:12:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kai Peter Jasny</dc:creator>
<guid>http://kailalama.wordpress.com/2009/08/04/das-ratsel-vom-zuhoren-teil-3/</guid>
<description><![CDATA[Wo könnte sich das geheimnisvolle Kästchen befinden, welcher Ort wird das  wohl sein!?]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h1>Wo könnte sich das geheimnisvolle Kästchen befinden, welcher Ort wird das  wohl sein!?</h1>
<p><!--more--><img class="alignnone size-full wp-image-2284" title="Zuhören 3" src="http://kailalama.wordpress.com/files/2009/08/zuhoren-3.jpg" alt="Zuhören 3" width="600" height="800" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wann handle ich erfolgreich?]]></title>
<link>http://scivias.wordpress.com/2009/08/02/wann-handle-ich-erfolgreich/</link>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 18:16:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>sciviaseditor</dc:creator>
<guid>http://scivias.wordpress.com/2009/08/02/wann-handle-ich-erfolgreich/</guid>
<description><![CDATA[Der heutige Wochenimpuls dreht sich um unser Tun. Der belgische Literatur-Nobelpreisträger Maurice M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der heutige Wochenimpuls dreht sich um unser Tun. Der belgische Literatur-Nobelpreisträger <em>Maurice Maeterlinck</em> schreibt:</p>
<blockquote><p>Handeln ist nicht notwendig Triumphieren.<!--more--></p>
<p>Handeln &#8211; das ist auch versuchen, warten, sich gedulden.</p>
<p>Handeln &#8211; das ist auch hinhören, sich sammeln, schweigen.</p>
<p>Maurice Maeterlinck</p>
<p>[Trenkle 1948, S. 22]</p></blockquote>
<p>Ist es nicht eine ständige Gefahr: süchtig zu werden nach dem <em>Erfolg</em>, dem <em>Triumph</em>? Nach der Bestätigung (von außen oder auch aus uns selbst), daß uns etwas wirklich gelungen ist? Und dabei alles andere als unwert abzuschreiben?</p>
<p>Maeterlinck erinnert mich,</p>
<ul>
<li>daß schon der Versuch, etwas richtig zu machen, wertvoll ist: durch gescheiterte Versuche lernen wir;</li>
<li>daß geduldiges Warten keine verlorene Zeit ist: es kann gefüllte Zeit sein, wenn wir der Kreativität in uns Raum geben, die darauf wartet, Situationen zu ändern;</li>
<li>daß aufmerksames Zuhören oft schwerer, aber auch sinnvoller ist, als oberflächliche Lösungen zu präsentieren: denn es trägt das Potential wirklicher Heilung;</li>
<li>daß Sammlung und Schweigen (also das innere Handeln) einen Wert in sich hat: denn erst dies befähigt oft zur sinnvollen Aktion.</li>
</ul>
<h3>Zum Nach-Denken</h3>
<ul>
<li>Wie definiere ich <em>Erfolg</em>? Wo bin ich noch abhängig von der Bestätigung durch andere?</li>
<li>Gibt es einen Bereich, eine Frage, ein Problem in meinem Leben, in dem ich in dieser Woche weniger schnell &#8220;handeln&#8221; sollte, als ich das normalerweise tue? Wo ich durch ein bewußtes Stillwerden auf das Freiwerden meiner inneren Kräfte warten sollte?</li>
<li>Wenn ich meine Gespräche einmal kritisch hinterfrage: höre ich meinen Gesprächspartnern wirklich zu &#8211; oder formuliere ich bereits Antworten auf das, von dem ich glaube, das sie sagen werden?</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn Sie abends gut einschlafen wollen]]></title>
<link>http://andreaskellner.wordpress.com/2009/08/01/wenn-sie-abends-gut-einschlafen-wollen/</link>
<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 06:11:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>heddesheim</dc:creator>
<guid>http://andreaskellner.wordpress.com/2009/08/01/wenn-sie-abends-gut-einschlafen-wollen/</guid>
<description><![CDATA[Auf andere konzentriert zu sein heißt vor allem, zuhören zu können. Die meisten hören sich an, was a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="color:#0000ff;"><span style="font-size:small;">Auf andere konzentriert zu sein heißt vor allem, zuhören zu können. Die meisten hören sich an, was andere sagen, oder erteilen ihnen sogar Ratschläge, ohne ihnen wirklich zuzuhören. Sie nehmen das, was der andere sagt, nicht ernst, und genauso wenig ernst nehmen sie ihre eigenen Antworten. Die Folge ist, daß das Gespräch sie ermüdet. Sie bilden sich ein, es würde sie noch mehr ermüden, wenn sie konzentriert zuhörten, aber das Gegenteil trifft zu. Jede konzentriert ausgeführte Tätigkeit macht einen wach (wenn auch hinterher eine natürliche und wohltuende Müdigkeit einsetzt), während jede unkonzentrierte Tätigkeit schläfrig macht und andererseits zur Folge hat, daß man abends dann schlecht einschläft.</span></p>
<p><em>Quelle</em>: Erich Fromm, <em>Die Kunst des Liebens</em> (1956) in: Erich Fromm Gesamtausgabe, hrsg. von Rainer Funk, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1989, Seite 507.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Rätsel vom ZUHÖREN 2 - Hallo!]]></title>
<link>http://kailalama.wordpress.com/2009/07/31/das-ratsel-vom-zuhoren-2-halloa/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 20:19:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kai Peter Jasny</dc:creator>
<guid>http://kailalama.wordpress.com/2009/07/31/das-ratsel-vom-zuhoren-2-halloa/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--more--><img class="alignnone size-full wp-image-2276" title="Zuhören 2" src="http://kailalama.wordpress.com/files/2009/07/zuhoren-2.jpg" alt="Zuhören 2" width="600" height="450" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Rätsel vom ZUHÖREN 1.]]></title>
<link>http://kailalama.wordpress.com/2009/07/31/das-ratsel-vom-zuhoren-1/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:43:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kai Peter Jasny</dc:creator>
<guid>http://kailalama.wordpress.com/2009/07/31/das-ratsel-vom-zuhoren-1/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; von außen &#8230;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--more--><img class="alignnone size-full wp-image-2268" title="Zuhören 1" src="http://kailalama.wordpress.com/files/2009/07/zuhoren-1.jpg" alt="Zuhören 1" width="600" height="800" /></p>
<p>&#8230; von außen &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[God of this city]]></title>
<link>http://schedefan.wordpress.com/2009/07/21/god-of-this-city/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 18:06:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan</dc:creator>
<guid>http://schedefan.wordpress.com/2009/07/21/god-of-this-city/</guid>
<description><![CDATA[Dieses Lied habe ich bei unserer Abschlussfeier kennengelernt und mit diesem Lied in den Ohren gehe ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/n0hJ4JfPeKs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/n0hJ4JfPeKs&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:left;">Dieses Lied habe ich bei unserer Abschlussfeier kennengelernt und mit diesem Lied in den Ohren gehe ich nun nach Berlin. Der Blick nach vorne gerichtet, Zielstrebigkeit im Gepäck, Liebe im Herzen, Gemeinschaft und Einheit als Wunsch und einen großen Gott der an meiner Seite ist!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
