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	<title>zukunft-der-iii-welt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zukunft-der-iii-welt"</description>
	<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 21:13:09 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[1789 redux]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2009/05/08/1789-redux/</link>
<pubDate>Fri, 08 May 2009 06:41:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>analytics23a</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8212; von Analytics &#8212; Ein Gespenst geht in der Welt um, das Gespenst des Sturmes auf die Bas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8212; von Analytics &#8212;</p>
<p>Ein Gespenst geht in der Welt um, das Gespenst des Sturmes auf die Bastille. Überall sieht man sie, die Zeichen der Zeit. Überall spürt man, dass der Wind der Geschichte sich dreht, dass ein historischer Sturm seine Ausläufer voran schickt. Deutsche Sozialisten und französische Trotzkisten, us-amerikanische Liberale und iranische Klerikalfaschisten, nord-koreanische Nationalbolschewisten und russische Kommunisten. Sie alle spüren, dass ihre Zeit gekommen ist, sie alle bereiten sich auf das reinigende Gewitter vor, dass Erlösung bringen wird. Geschichte wird geschrieben! Auch von Analphabeten wie Subcommandante Marcos, der es anscheinend bald nicht mehr nötig haben wird, Käfer zu agitieren. Es gilt neue Bastille im Äußeren ( Wallstreet, Elysee-Palast, Tel Aviv ), wie im Inneren ( Lust, Egoismus, Eigennutz ) zu erstürmen. Dem Morgenrot entgegen!<br />
<!--more--><br />
Marx behauptete einmal, dass Geschichte sich wiederhole, namentlich als Parodie ihrer selbst. Man muss ihn berichtigen, oder &#8211; besser &#8211; aktualisieren. Unter heutigen Bedingungen reduziert sich die zu repetierende Historie auf ihre Essenz, kondensiert auf ihren Kerngehalt, legt alle überschießende Elemente ab und kommt ohne Umwege zum Punkt. Wurde beim ersten Mal egalité, liberté und fraternité gefordert, so ist man heute ohne zu Zögern bei Artillerie, Infanterie und Kavallerie oder noch moderner, bei Quassam, schiitischen Milizen und russischen Panzern. Hellsichtig konstatierte der ca-ira Verlag, dass der Kulminationspunkt von 1789 eben die Wannseekonferenz von 1942 war, als die allgemeine Erklärung der Menschenrechte tatsächlich verwirklicht wurde. Freie und – vor allem &#8211; gleiche Volksgenossen begingen eine allgemeine Barbarei. Gleichheit. Radikale Gleichheit. Konsequente Gleichheit. Identität durch Identitätslosigkeit. Egalité. Nicht umsonst wurde dieser Term in der französischen Revolution zweimal gefordert. Einmal direkt, das andere mal subtiler, in der Forderung nach Rückkehr zum Familientisch und geistigen Inzest, der Forderung nach Brüderlichkeit, die nur in der Bandenherrschaft des NS-Unstaates erfüllt werden konnte. Freie Gangs buhlten dort um die Gunst des Volkes welches sie selbst wahren. Männerbünde, bündische Jugend, Faschismus ( vom lateinischen „Bund“ ). Fraternité eben. Mit Konsequenzen. Jetzt global. Wie bezeichnend, dass die Juche-Ideologie Kim Il-Sungs „Freundschaft der Klassen“ fordert. Keiner ist heute näher an 1789 dran als Nord Korea. Ein Land in dem die Menschen nur in Gruppen auf die Straße gehen, ein Land das seinen Bürgern die gleichen Frisuren verordnet, ein Land schließlich, welches spontane Gewaltausbrüche des Volkes als Tugend preist und von dem Flüchtlinge berichten, dass sogar Frauen aus geringsten Anlässen zu Faustkämpfen neigen. Ein Land schließlich, welches Ehen zwischen Nichtkoreaner und Koreaner unterbindet und einer Rassenideologie frönt, ein Land schließlich, dessen Psychopathologie soweit reicht, einen toten Schlächter als ewigen Präsidenten in der Verfassung zu verankern, quasi als Realsatire aufs Freudsche Konzept des zum Gott erhobenem toten Hordenvater. Nuklear ausgestattet. Gleichheit und Brüderlichkeit im 21. Jhd.</p>
<p>Bleibt noch liberté. Doch ist liberté immer nur liberté von Gruppen gewesen, war immer an Infanterie und Kavallerie gebunden, immer nur als dessen Wegbereiter. Von Anfang an ging es nur um Freiheit des dritten französischen Standes, der sich auch noch anmaßte der Vertreter der gesamten Menschheit zu sein zu wollen und eben nicht der einzelnen Menschen. Konsequent nur, dass man bei Antiimperialismus und Selbstbestimmung der Völker landete, da es dritter Stand = peuple hieß und es ganz logisch nicht beim dritten Stand, welcher ja nach der Phase des terreur die staatstragende Klasse war, bleiben konnte. Korrekt müssten also die Forderungen der französischen Revolution wie folgt lauten: Freiheit für die Gleichen, Brüderlichkeit unter den Gleichen, ergo und vulgo: Freiheit für die Sippe. Wie bezeichnend, dass man den Juden alles als Individuen zu gestehen wollte, doch nichts als Volk ( als „wahre“ Menschen ), d.h. am Ende ihnen nichts geben wollte, sie als Gegengruppe, schlussendlich als Gegenrasse deklarierte. Und die Tribalisierung der Welt ist beschlossene Sache. Stammesfehden die mit AKs und Handgranaten ausgetragen werden. Dialektik der Aufklärung die sich auf ihren Höhenpunkt zu bewegt. 1789 redux.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[CARE-(Programm)pakete aus Bangladesh]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2009/03/04/care-programmpakete-aus-bangladesh/</link>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 11:27:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Informatikstudenten lassen ihre Hausarbeiten von Billiglöhnern schreiben. Ghost-Programmierer bastel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Informatikstudenten lassen ihre Hausarbeiten von Billiglöhnern schreiben. Ghost-Programmierer basteln in Bangladesch Codes zusammen, die tippfaulen Europäer kassieren Bestnoten: Ein Musterbeispiel angewandter Globalisierung &#8211; wären da nicht die Schummler-Jäger.</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/heft/0,1518,608099,00.html">So weit</a> ist es also schon: Die geistige Elite des ach so überlegenen christlichen Abendlands läßt sich bei der Entwicklung von HighTech-Produkten durch Einwohner des Klischee-Vierte-Welt-Staats schlechthin Entwicklungshilfe geben, weil sie&#8217;s selbst nicht auf die Kette kriegt. Aber Globalisierung, die ist scheiße, und der Musel faul und dumm. Ja nee, is&#8217; klar.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wunderbar!]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2008/05/08/wunderbar/</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 10:34:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als vor 60 Jahren der Staat Israel ausgerufen wurde, war nicht sicher, ob er überhaupt seinen 1. Geb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als vor 60 Jahren der Staat Israel ausgerufen wurde, war nicht sicher, ob er überhaupt seinen 1. Geburtstag erleben würde. Umso mehr kann man nur in Ehrfurcht erstarren, wenn man sieht, was für eine moderne, freie, pluralistische und wohlhabende Gesellschaft allen Widrigkeiten zum Trotz wenige Jahrzehnte später daraus geworden ist.</p>
<p>Dies gilt umso mehr, als große Teile der Welt im wesentlichen damit beschäftigt sind, den Bürgern dieses kleinen Landes das Leben zur Hölle zu machen. Vergleicht man es dann noch mit irgendeinem der zahllosen Lustobjekte revolutionärer Begierden von Kuba über Zimbabwe bis Nordkorea, dann kann man wohl nur von einem Wunder sprechen.</p>
<p>In diesem Sinne: <a href="http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?DocumentID=137572&#38;MissionID=88">Bis 120(0)!</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Warum Afrika dank Entwicklungshilfe im Elend verharrt]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2007/06/11/warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt/</link>
<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 16:01:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Interessant ist die Frage, wie Afrika geholfen werden kann. Und da scheint es so zu sein, als habe n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Interessant ist die Frage, wie Afrika geholfen werden kann. Und da scheint es so zu sein, als habe niemand bisher einen passenden Weg gefunden. Botswana vielleicht, ein Land, das nur etwas mehr Einwohner zählt als die Hansestadt Hamburg. Oder Mauritius, eine Insel für Luxustourismus. Aber das zählt nicht. Wenn man beginnt, diese Ausnahmen zu lobenswerten und hoffnungsvollen Prototypen zu stilisieren, macht man sich selbst und die ja wirklich leidenden Afrikaner restlos lächerlich.</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,487746,00.html">Im Gegenteil</a>, diesen passenden Weg gibt es! Gerade Botswana und Mauritius haben nämlich eine <a href="http://bti2003.bertelsmann-transformation-index.de/61.0.html">interessante Gemeinsamkeit</a>:</p>
<blockquote><p><em>Neben Mauritius war Botswana das einzige afrikanische Land, das seit seiner Unabhängigkeit ununterbrochen demokratisch geblieben war.</em></p></blockquote>
<p>Und diese Gemeinsamkeit ist offenbar <a href="http://www.bpb.de/themen/UJMRBY,3,0,Afrika_zwischen_Autokratie_und_Demokratie.html">nicht die einzige</a>:</p>
<blockquote><p><em>Es ist nicht ganz zufällig, dass Botswana und Mauritius, die als Vorbilder der Demokratie in Afrika gelten, gleichzeitig auch wirtschaftlich Erfolge aufzuweisen haben.</em></p></blockquote>
<p>Daran ist nicht nur nichts lächerlich, es zeigt auch ganz nebenbei noch, wie richtig die Strategie der globalen Demokratisierung nicht nur für die Bekämpfung des Terrors, sondern auch für die der Armut ist. Und wie falsch diejenigen liegen, die sie als nebensächlich oder gar für &#8220;nichtwestliche&#8221; Kulturen ungeeignet ansehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rote Khmer mit menschlichem Antlitz]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2007/03/23/rote-khmer-mit-menschlichem-antlitz/</link>
<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 11:07:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Bissigen Liberalen haben sich tapfer der wahrlich unangenehmen Aufgabe unterzogen, ein attac-Gru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="entry-body">Die Bissigen Liberalen haben sich tapfer der wahrlich unangenehmen Aufgabe unterzogen, ein attac-Grundlagenpapier zur Wirtschaftspolitik runterzuwürgen, um es dann <a href="http://www.bissige-liberale.com/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/">Stück für Stück auseinanderzunehmen</a>. Was bestimmt nicht leicht war, betrachtet man diese gruselige Mischung aus dem längst widerlegten Planungsfetischismus der Kommunisten, den rückwärtsgewandten Autarkieträumereien der Nazis und dem ökologisch angehauchten Dezentralisierungsgebrabbel einer modernen Steinzeitgesellschaft. Aber der Aufwand hat sich gelohnt, auch wenn der attac-Originaltext wirklich nur was für starke Nerven ist.</p>
<p>Boches so treffende wie sarkastische Kommentare werden dabei im Unterhaltungswert nur noch von der unfreiwilligen Komik des geballten Schwachsinns übertroffen, der hier so genüßlich zerlegt wird. Spätestens mit diesem völlig wahnwitzigen Konzept für eine zuverlässige weltweite Massenverelendung hat sich attac endgültig auf den Müllhaufen der Geschichte verabschiedet, weil nach den <a href="http://www.zeit.de/politik/attac">antisemitischen Ausfällen</a> der letzten Jahre jetzt nicht nur jegliche außenpolitische Kompetenz fehlt, sondern auch bei den einstigen attac-Kernthemen Wirtschaft und Soziales unter den hippen Kapuzen der Globalisierungsgegner zunehmend die häßliche Fratze Pol Pots aufscheint.</p>
<p>Wir sollten aber dankbar sein, daß sie die Karten jetzt offen auf den Tisch gelegt und sich so um jede Chance gebracht haben, diese Anleitung zur industriellen Selbstzerstörung jemals an verantwortlicher Stelle umsetzen zu können. Selbst der als &#8220;Makroökonom&#8221; durchaus selbst schon berüchtigte Oskar Lafontaine dürfte sich mit Grausen abgewandt haben und bereits darüber nachdenken, wie er schnell eine glaubwürdige Distanzierung von seinen Bündnispartnern formulieren kann. Falls aber nicht, auch gut. Dann haben die attacies die Linkspartei gleich mit erledigt. Und das wär ja auch schon was.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weltbankprognose 2006: Fast acht Prozent Wachstum in Asien]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2006/11/14/weltbankprognose-2006-fast-acht-prozent-wachstum-in-asien/</link>
<pubDate>Tue, 14 Nov 2006 19:40:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von solchen Wachstumsquoten kann man in westlichen Industrieländern nur träumen: Die Wirtschaft in O]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Von solchen Wachstumsquoten kann man in westlichen Industrieländern nur träumen: Die Wirtschaft in Ostasien wird in diesem Jahr der Weltbank zufolge um 7,8 Prozent zulegen &#8211; das zweitgrößte Plus in fünf Jahren. Wachstumsmotor der Region ist und bleibt China.</em></p></blockquote>
<p>Schon schrecklich, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,448233,00.html">diese Globalisierung</a>. Vernichtet Arbeitsplätze, treibt ganze Regionen ins Elend und kommt nur den Reichen zugute. Der Kapitalismus in seiner tiefsten Krise, seit Karl Marx in weiser Voraussicht seinen Untergang vorausgesagt hat. Zum Glück gibt es Leute wie Bsirske, Peters und Sommer, die uns vor einem ähnlich erbärmlichen Schicksal bewahren wollen. Dann ist ja noch nicht alles verloren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Cote d'Ivoire: Ministerpräsident zurückgetreten]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2006/09/11/cote-divoire-ministerprasident-zuruckgetreten/</link>
<pubDate>Mon, 11 Sep 2006 08:32:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Abidjan &#8211; Der Ministerpräsident des westafrikanischen Staates Cote d&#8217;Ivoire (Elfenbeinkü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Abidjan &#8211; Der Ministerpräsident des westafrikanischen Staates Cote d&#8217;Ivoire (Elfenbeinküste), Charles Konan Banny, ist am Mittwoch wegen des Giftmüllskandals in seinem Land zurückgetreten. &#8220;Die Situation ist sehr ernst. Daher habe ich meinen Rücktritt eingereicht&#8221;, sagte Banny bei einem Treffen mit Staatspräsident Laurent Gbagbo, der die Demission annahm und den scheidenden Premier mit der Weiterführung der Amtsgeschäfte betraute. Wegen der illegalen Entsorgung von Giftmüll im Umfeld der ivorischen Wirtschaftsmetropole Abidjan sind zwei Menschen gestorben und hunderte Menschen erkrankt.</em></p></blockquote>
<p>In einer Welt voller Krisen, Kriege und Katastrophen kommt der <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2577767">Lichtblick der Woche</a> aus einer Weltgegend, von der man positive Nachrichten im allgemeinen nicht gewohnt ist. Dabei ist der ursprüngliche Anlaß, ein schweres Umweltverbrechen, in keinster Weise schön, aber wenn in einem längst vergessenen Elendskontinent Regierungschefs nicht mehr nur durch Hinrichtungen, Attentate und Militärputsche oder im Rahmen von Invasionen, Bürgerkriegen oder Völkermorden aus dem Amt scheiden, sondern wie im tiefsten Westen durch verlorene Wahlen und seit neuestem sogar einen simplen Giftmüllskandal, besteht endlich Hoffnung. Willkommen in der Normalität, Afrika!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Demokratische Schritte im Jemen]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2006/09/10/demokratische-schritte-im-jemen/</link>
<pubDate>Sun, 10 Sep 2006 13:24:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der &#8220;war on terror&#8221; hat nichts gebracht. Der Irak ist ein einziger Schlamassel. Kabul st]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der &#8220;war on terror&#8221; hat nichts gebracht. Der Irak ist ein einziger Schlamassel. Kabul steht kurz vor dem Fall. Bush ist ein Idiot. Die Neocons sind weltfremde Idealisten. Wir dürfen fremden Kulturen unsere Freiheit nicht aufzwingen. Der Araber braucht die harte Hand eines starken Führers. Die islamische Welt ist nicht reif für die Demokratie. Alle angeblichen Fortschritte sind nur zionistische Propaganda. Um genau zu sein, offenbar <a href="http://www.taz.de/pt/2006/09/20/a0075.1/text">TAZionistische</a>:</p>
<blockquote><p><em>So viel Wahlkampf gab es im Jemen noch nie. Wohnhäuser und Minibusse in der Hauptstadt Sanaa sind mit Plakaten zugekleistert, seit Wochen tingeln der Präsident und sein Herausforderer durch die Provinzen und locken Hunderttausende in Stadien und auf Plätze. Die Stimmabgabe bei der heutigen Wahl sei eine islamische Pflicht, mahnte ein Prediger bei der letzten Freitagspredigt in der Großen Moschee von Sanaa. Keine Selbstverständlichkeit in dem arabischen Land, das seit fast drei Jahrzehnten autokratisch von Staatschef Ali Abdullah Saleh geführt wird.</em></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Streit um Rohstoffe: Opec erbost über Bushs Öl-Drohungen]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2006/02/02/streit-um-rohstoffe-opec-erbost-uber-bushs-ol-drohungen/</link>
<pubDate>Thu, 02 Feb 2006 15:23:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
<guid>http://nbfs.wordpress.com/2006/02/02/streit-um-rohstoffe-opec-erbost-uber-bushs-ol-drohungen/</guid>
<description><![CDATA[Mit seiner Ankündigung, die Abhängigkeit der USA vom Erdöl aus dem Nahen Osten zu verringern, hat Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Mit seiner Ankündigung, die Abhängigkeit der USA vom Erdöl aus dem Nahen Osten zu verringern, hat George W. Bush weltweit Verwunderung und Protest ausgelöst. EU-Politiker und Analysten halten das Ansinnen schlicht für leere Rhetorik. Die Opec-Staaten reagieren dagegen ausgeprochen zornig.</em></p></blockquote>
<p>Also irgendwie kann&#8217;s der arme George niemandem recht machen. Ob er etwas tut oder aber das genaue Gegenteil &#8211; es ist immer falsch. Bisher hielt man ihm vor, ein Lakai der Ölindustrie zu sein, der sich unter fadenscheinigen Vorwänden wie Demokratisierung, Terrorismus und Massenvernichtungswaffen nur das den örtlichen Diktatoren rechtmäßig zustehende schwarze Gold unter den Nagel reißen will, und der dabei ganz nebenbei noch im Alleingang den gesamten Planeten mit seiner Energiepolitik zerstört.</p>
<p>Aber jetzt, wo er der OPEC <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,398668,00.html">plötzlich sagt</a> &#8220;Ich will Euer blödes Öl nicht mehr!&#8221; und von alternativer Energie und Ökomobilen zu träumen beginnt, ist es auch wieder nicht recht. Obwohl auf einmal alle diejenigen aufschreien, die man immer als Bush&#8217;sche Spezln ausgemacht hatte, also die amerikanischen Großkonzerne und die arabischen Despoten, wirft sich kein Greenpeace-Aktivist schützend vor ihn und kein liberaler Schöngeist entschuldigt sich für frühere Beleidigungen und wilde Verschwörungstheorien.</p>
<p>Wenn ich an Stelle des Präsidenten wäre, würde ich jetzt die Gunst der Stunde nutzen und meinen Feinden den endgültigen Todesstoß versetzen, indem ich jetzt noch einen Toyota Prius zur gestreckten und gepanzerten Präsidentenlimousine umrüsten ließe, den Dalai Lama empfinge und vielleicht noch ein oder zwei Robbenbabies adoptieren würde. Allein der unweigerlich folgende Massenselbstmord der halben Hollywoodelite auf Michael Moore&#8217;s nächster Geburtstagsparty wäre den Spaß schon wert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schuldenerlass: Die Fallstricke]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2005/06/13/schuldenerlass-die-fallstricke/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jun 2005 14:32:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schließlich dürfen über den jetzt erzielten Erfolg nicht die anderen Mittel zur Hilfe für die ärmste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Schließlich dürfen über den jetzt erzielten Erfolg nicht die anderen Mittel zur Hilfe für die ärmsten Länder vergessen werden. Auf der Agenda steht weiterhin ein gerechteres Welthandelssystem. Die Öffnung der Märkte der Industrieländer brächte den Staatshaushalten in Afrika und Lateinamerika mehr als ein Schuldenerlass.</em></p></blockquote>
<p>Oha! Da kriegen die Attacies und Globalisierungsgegner anläßlich des vorgestern im Namen der G-8 verkündeten Schuldenerlasses aber einen <a href="http://www.taz.de/pt/2005/06/13/a0125.nf/text">Tritt in die Rippen</a>, der sich gewaschen hat. Und als ob das noch nicht genug wäre, steckt das zu dem verantwortlichen Fuß gehörende Bein nicht mal im nadelgestreiften Boss-Anzug eines kapitalistischen Blutsaugers, sondern in der lila Latzhose einer taz-Redakteurin.</p>
<p>Denn jetzt ist es mit den höheren Weihen des Zentralorgans alternativen Denkens versehen und damit sozusagen offiziell: Ein gerechteres Welthandelssystem besteht nicht darin, die Staaten der III. Welt so lange wie möglich vor den schädlichen Einflüssen der Globalisierung zu schützen. Und es ist auch sinnlos, sie zum Ausgleich mit euphemistisch als &#8220;Entwicklungshilfe&#8221; bezeichneten Almosen ruhigzustellen.</p>
<p>Im Gegenteil: Eine wirkliche Öffnung der Märkte hilft den Entwicklungsländern mehr als tausend gute Worte, und anstatt die unliebsame Billigkonkurrenz mit Strafzöllen draußen und mit Exportsubventionen unten zu halten, ist jetzt die Parole einer allseits beliebten Psychosekte angesagt: &#8220;Macht Geld! Macht mehr Geld!&#8221; Kapitalistisches Engagement ist eben letztlich sinnvoller als antikapitalistische Realitätsverweigerung.</p>
<p>Man darf gespannt sein, wie man in den Reihen der eingefleischten Globalisierungkritiker auf diese unverschämte Zerstörung des eigenen Weltbilds reagieren wird. So ein Affront kann schließlich nicht ungesühnt bleiben. Wird jetzt zum Boykott des Wall-Street-Sprachrohrs &#8220;taz&#8221; aufgerufen oder werden gar fortan jedes Jahr in Davos Katharina-Koufen-Puppen verbrannt? Was auch immer, mein Mitleid ist ihr jetzt schon gewiß.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachfolge: Bischof Tutu hofft auf afrikanischen Papst]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2005/04/05/nachfolge-bischof-tutu-hofft-auf-afrikanischen-papst/</link>
<pubDate>Mon, 04 Apr 2005 22:26:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Offiziell spielt die Herkunft der Kandidaten bei der Papst-Wahl keine Rolle. Es gehe allein um Glaub]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Offiziell spielt die Herkunft der Kandidaten bei der Papst-Wahl keine Rolle. Es gehe allein um Glaubensstärke und Führungskraft, versichert der Vatikan. Doch nicht nur der afrikanische Bischof Desmond Tutu fragt sich: Wenn die Mehrheit der Katholiken in Entwicklungsländern lebt, warum waren bislang alle Päpste Europäer?</em></p></blockquote>
<p>Da <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,349554,00.html">fragt er sich</a> zurecht. Es wird Zeit, daß die Kirche dieser Änderung in der Zusammensetzung ihrer Anhängerschaft Rechnung trägt. Und wenn sie dabei ein gutes Werk tun will, dann wäre es sicherlich sinnvoll, einen Afrikaner zum nächsten Papst zu wählen.</p>
<p>Denn Afrika mit all seinen Katastrophen wird immer mehr zum vergessenen Kontinent, und ein afrikanischer Papst würde sicherlich seinen Teil dazu beitragen können, damit es dem Vergessen entrissen wird. Es muß ja nicht gleich Desmond Tutu sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Entwicklungsländer fordern Ende von Exportsubventionen]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2005/03/20/entwicklungslander-fordern-ende-von-exportsubventionen/</link>
<pubDate>Sun, 20 Mar 2005 21:30:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
<guid>http://nbfs.wordpress.com/2005/03/20/entwicklungslander-fordern-ende-von-exportsubventionen/</guid>
<description><![CDATA[Vor den WTO-Verhandlungen Ende des Jahres hat die G-20-Gruppe von Schwellen- und Entwicklungsländern]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Vor den WTO-Verhandlungen Ende des Jahres hat die G-20-Gruppe von Schwellen- und Entwicklungsländern ein Ende aller Agrar-Exportsubventionen innerhalb von fünf Jahren gefordert. „Unser gemeinsames Ziel ist, die handelsverzerrende Politik der entwickelten Länder im Agrarbereich zu beenden“, hieß es in einer am Samstag in der indischen Hauptstadt Neu Delhi einstimmig verabschiedeten Erklärung. Das Ende der Subventionen würde zum Wachstum der Entwicklungsländer und deren Integration in das Welthandelssystem beitragen.</em></p></blockquote>
<p>Da haben sie <a href="http://www.welt.de/data/2005/03/19/613628.html">zweifellos recht</a>. Es ist schon ziemlich krank, den Staaten der III. Welt einerseits als Entwicklungshilfe ein paar Brosamen hinzuwerfen, und gleichzeitig ihre Wirtschaft in den Bereichen, wo sie eigentlich schon konkurrenzfähig wäre, mit Einfuhrzöllen und Exportsubventionen wieder plattzuwalzen.</p>
<p>Es wird Zeit, den Entwicklungsländern endlich verbesserte Handelsbedingungen bis hin zum ungehinderten Zugang zu unseren Märkten zuzugestehen. Dies wäre nicht nur für die betroffenen Staaten besser, sondern würde uns auch zwingen, sich mit strukturellen Fehlentwicklungen unserer eigenen Wirtschaft auseinanderzusetzen.</p>
<p>Wichtig wäre, daß solche wirtschaftlichen Vorteile aber nur Ländern angeboten würden, die entweder bereits demokratisch sind oder wenigstens einen verpflichtenden Demokratisierungsplan vorlegen. In letzterem Fall könnte ein Schuldenerlaß nach erfolgreicher Demokratisierung ein zusätzlicher Anreiz sein.</p>
<p>Dies würde den Demokratien einen unschätzbaren Vorteil vor ihren nicht-demokratischen Nachbarn geben und die Herren Diktatoren zuhause wie auch vor der Weltöffentlichkeit endlich als das erscheinen lassen, was sie eh schon sind, nämlich nicht Helden des antikolonialistischen Befreiungskampfs, sondern bloß totale Versager.</p>
<p>Eine solche Politik der Belohnung für zivilisiertes Verhalten würde nicht nur der globalen Demokratisierung und damit auch dem Kampf gegen den Terror oder die Armutsmigration nützen, dank der daraus resultierenden belebenden Wirkung auf den Welthandel würden wir mittelfristig auch wirtschaftlich erheblich davon profitieren.</p>
<p>Also, worauf warten wir?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kriege, Krisen, Kranke]]></title>
<link>http://nbfs.wordpress.com/2005/02/07/kriege-krisen-kranke/</link>
<pubDate>Mon, 07 Feb 2005 10:24:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul13</dc:creator>
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<description><![CDATA[Aber die Globalisierung? Was ist mit dem vermeintlichen Wachstumsmotor unserer Zeit? Hat sie nicht a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><em>Aber die Globalisierung? Was ist mit dem vermeintlichen Wachstumsmotor unserer Zeit? Hat sie nicht auch Afrika Nutzen gebracht? Die Frage ist falsch gestellt. Sie müsste lauten: Warum ist die Globalisierung nahezu nirgends südlich der Sahara angekommen?</em><em>[...] Mittlerweile beginnen selbst die Kommentatoren des konservativen Wirtschaftsblattes Business Day am Allheilmittel Globalisierung zu zweifeln: Man müsse sich allmählich fragen, war jetzt zu lesen, ob die Wohlstandsrezepte des reichen Nordens womöglich nur für den Norden gemacht sind.</em></p></blockquote>
<p>Schon merkwürdig. Im ersten hier zitierten Absatz wird <a href="http://www.zeit.de/2005/05/Afrika_2fGlobalisierung">zurecht kritisiert</a>, daß die Globalisierung in weiten Teilen Afrikas erst gar nicht angekommen ist. Im zweiten Abschnitt wird ihr hingegen vorgeworfen, daß sie dort, wo sie folglich gar nicht existiert, nicht funktioniert. Also entweder, oder! Man kann den argumentativen Kuchen nicht essen und ihn gleichzeitig behalten.</p>
<p>Afrika würde von einer wirklichen Gobalisierung jedenfalls definitiv profitieren. Wenn man den dortigen Staaten anbieten würde, ihnen im Falle einer erfolgreichen Demokratisierung sämtliche Schulden zu erlassen sowie ungehinderten Zugang zu unseren Märkten zu gewähren, könnte man ihnen sogar die Entwicklungshilfe streichen, sie würden uns hinwegfegen.</p>
<p>Aber in Europa stehen immer irgendwo Wahlen vor der Tür, die Bauernverbände sind hervorragend organisiert, die Gewerkschaften erst recht, und solange sich die Neger da unten gegenseitig in Stücke hauen, können sie uns immerhin kein billiges Getreide liefern oder auch nur im eigenen Land mit unseren subventionierten Exporten konkurrieren.</p>
<p>Und genau deswegen wird es in Afrika auch vorerst keine Globalisierung geben.</p>
</div>]]></content:encoded>
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