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	<title>zwangskastration &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zwangskastration/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zwangskastration"</description>
	<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 10:34:35 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Der alte Bekannte]]></title>
<link>http://blofkap.wordpress.com/2008/08/26/der-alte-bekannte/</link>
<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 18:34:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Blofkap Speaking</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute sah ich seine verschobene Fresse und die Geschichte war wieder präsent, als wenn es gestern ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute sah ich seine verschobene Fresse und die Geschichte war wieder präsent, als wenn es gestern gewesen wäre. Dabei ist sie nicht einmal lang.</p>
<p>Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger war ich kurzzeitig in einer Sozialbehörde tätig, die wirtschaftliche Sozialhilfe zur Auszahlung brachte. Mein &#8220;alter Bekannter&#8221; war dort Stammgast. Liebes Kerlchen, das er war, hatte er ein schwerstbehindertes Mädchen in seine Familie, die am Ende allerdings nur noch aus ihm selbst bestand, aufgenommen. Das Mädchen hatte schwerste körperliche und geistige Einschränkungen und wäre im Grunde am besten in einem Heim aufgehoben gewesen.</p>
<p>Da Heimplätze jedoch teuer sind, ist der Staat dankbar für jeden &#8220;guten Geist&#8221;, der &#8211; natürlich unter Inanspruchnahme von Pflegegeld der obersten Liga &#8211; einem benachteiligten Wesen einen Platz in seiner Familie bietet. Offenbar machen dies besonders gern &#8220;Familienoberhäupter&#8221;, die gar keine echte Familie haben. Aber. Da schaut man hoid net so genau hie, wenn mans Jugendomt iss.</p>
<p>Mein alter Bekannter wurde erstmalig auffällig, als er vorsprach, um für seine schwerstbehinderte Pflegetochter die Antibabypille auf Amtskosten zu erlangen. Nachdem es altersmäßig keine Hinderungsgründe gab, musste ich diesem Antrag stattgeben. Seit diesem Zeitpunkt kam der &#8220;alte Bekannte&#8221; Monat für Monat wieder, um sich neuerliche Bewilligungen abzuholen. Mit der Zeit wurde sein Grinsen dabei immer süffisanter. Seine Frau hatte sich auch bereits verabschiedet.</p>
<p>Und gegen sowas kann man nichts tun. Ist das nicht zum Kotzen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Heiners Geistesblitz]]></title>
<link>http://ig4ententeich.wordpress.com/2008/08/11/heiners-geistesblitz/</link>
<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 08:58:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>ig4ententeich</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einiger Zeit machte uns ein Leser unseres feinen Blogs auf einen lustigen Fernsehauftritt des Ni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einiger Zeit machte uns ein Leser unseres <strong>feinen Blogs</strong> auf einen lustigen <strong>Fernsehauftritt</strong> des Niedersächsischen <strong>Ministers</strong> für den <strong>ländlichen Raum</strong>, <strong>Ernährung</strong>, <strong>Landwirtschaft</strong> und <strong>Verbraucherschutz</strong> aufmerksam. Nach Sichtung des betreffenden <strong>Videomaterials</strong> konnten wir einfach nicht anders und mussten Herrn <strong>Hans-Heinrich</strong> (<em>&#8220;Heiner&#8221;</em>) <strong>Ehlen</strong> perönlich mitteilen, was wir davon halten, auch wenn uns dieses <strong>Thema</strong> eigentlich hinten vorbeigehen <strong>könnte</strong>. Aber angesichts  <strong>halbgarer Ideen</strong>, die nur <strong>Maskerade</strong> für die eigentliche <strong>Intention</strong> sind, juckte es uns ja schon immer in den <strong>Fingern</strong> <em>(man erinnere sich an die IG-Stadtgraben)</em>. <strong>Folglich</strong> schrieben wir am <strong>03.07.2008</strong> folgende <strong>Mail</strong> an Herrn <strong>Ehlen</strong>, die natürlich <strong>unbeantwortet</strong> blieb. In einer solchen <strong>Position</strong> hat man eben <strong>anderes</strong> <strong>zu tun</strong> <em>(überlegen, mit welcher bizarren und populistischen Idee ich es mal wieder ins Fernsehen schaffe z.B.)</em>, als lächeriche <strong>Bürgermails</strong> zu <strong>beantworten</strong>. Wir wollen das unseren <strong>Lesern</strong> natürlich nicht <strong>vorenthalten</strong>&#8230;.</p>
<p style="margin-bottom:0;"><em>&#8220;Sehr geehrter Herr Ehlen,</em></p>
<p><em>mit Bestürzung nahmen wir den alljährlichen medialen Sommerloch-Aufguß der Panikmache wegen sog. Kampfhunde auch in diesem Jahr zur Kenntnis. In diesem Zusammenhang haben wir auch Interview-Ausschnitte mit Ihnen z.B. auf Pro7 gesehen, in dem Sie unter anderem einen &#8220;Hundeführerschein&#8221; in Erwägung zogen. Dies begründeten Sie mit der Aussage, Hunde könnten eine Waffe sein und wer eine Waffe besäße, müsse auch die entsprechende Eignung nachweisen.</em></p>
<p><em>Hierzu merken wir folgendes an: Auch ein Küchenmesser KANN eine Waffe sein. Trotzdem würde jeder, der hierfür einen Waffenschein fordert, ungläubige Lacher auf seiner Seite haben. Komischerweise lacht aber angesichts dieser &#8220;neuen Welle von Kampfhund-Beißattacken&#8221; niemand über den Vorschlag, noch mehr Gesetze zu erlassen. Eben weil es sich ja um diese fürchterlichen Kampfhunde handelt, die ja -glaubt man den Medien- eine ständige Gefahr für uns alle darstellen. Und leider gibt es auch immer wieder Menschen, die auf diesen Populismus-Zug (aus welchen Gründen auch immer) aufspringen und somit in der Öffentlichkeit ein Zerrbild der Realität vermitteln, welches jeden denkenden Menschen erstaunt mit dem Kopf schütteln lässt.</em></p>
<p><em>Es ist hinlänglich bekannt, daß GANZJÄHRIG Hunde jeder Rasse leider Menschen verletzen und dass als Kampfhunde diffamierte Rassen hier nicht in Bezug auf die Häufigkeit auffallen, weshalb sich unter anderem auch die maßgeblich an der Entwicklung des sogenannten Wesenstestes beteiligte Frau Dr. Feddersen-Petersen dagegen aussprach, diesen Test auf ganze Rassen anzuwenden. Auch die hinter den populistischen Nachrichten stehenden Fakten sprechen eine eindeutige Sprache, wenn zum Beispiel in einem reißerischen Bericht über die Welle von Kampfhundattacken am Rande und nebenbei erwähnt wird, dass es sich mitnichten um Hunde sogenannter Kampfhundrassen handelte. So geschehen zum Beispiel, als der Angriff einer Deutschen Dogge im Landkreis Wolfenbüttel in einem Atemzug mit der angeblichen Welle von Kampfhundattacken genannt wurde. Darüber hinaus schaffen es zum Beispiel die Attacken &#8220;angesehener&#8221; Hunderassen nicht mal während des Sommerloches in die Medien, es sei denn, es handelt sich um besonders tragische Zwischenfälle. Jedoch wurden in solchen Zusammenhängen noch NIE z.B. die gesamten Hütehundrassen als besonders gefährlich dargestellt, obwohl sie jede ernst zu nehmende Statistik anführen.</em></p>
<p><em>Es ist klar, daß Medien sich insbessondere während des Sommerlochs natürlich möglichst prägnante Aufhänger suchen. Hierzu eignen sich besonders Schock-Namen wie KILLER-Bienen oder eben KAMPF-Hunde. Und jeder weiß auch, dass es so ist und warum. Wir würden uns allerdings wünschen, dass auch und gerade Politiker über solchen Dingen stehen und jenseits populistischer Medienpräsenz agieren. Warum kommt nicht mal ein Politiker auf die Idee, die Dinge beim Namen zu nennen? Das würde seinen Bekanntheitsgrad bestimmt mehr steigern, als auf falschen Hintergründen basierende Sicherheitsversprechen, wie sie jeder macht der, auf diesen Zug aufspringt.</em></p>
<p><em>Wenn wir in Bezug auf Haustiere, insbesondere Hunde, 100% Sicherheit anstreben, müssen wir alle größeren Hunderassen abschaffen. Genau so, wie wir zugunsten einer generell 100% sicheren Gesellschaft hart erkämpfte Bürgerrechte opfern müssten. Aber: Wer möchte das ernsthaft?</em></p>
<p><em>Hier noch ein paar Tipps für weitere Aussagen, die dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen entgegenkommen könnten:</em></p>
<p><em>1. Trotz Führerschein für KFZ sterben jährlich tausende von Menschen, oft durch Fahrlässigkeit des KFZ-Besitzers. Forderung daher: Gesetzesänderungen, die den Eignungsnachweis zum Führen von KFZ schärfer regeln, z.B. Führerschein erst ab 25!</em></p>
<p><em>2. Jeder Mann KANN ein Vergewaltiger sein, sein Penis somit eine Waffe. Forderung daher:  Psychologische Gutachten für jeden Mann bezüglich der gesellschaftlichen Unbedenklichkeit!</em></p>
<p><em>3. Gewalttaten finden zum großen Teil innerhalb von Familien statt. Forderung daher: Eignungsprüfung, ob paarungswillige Bürger geeignet sind, zusammen zu leben. Weitere Prüfung bei Kinderwunsch. In sozialen Brennpunkten Kameraüberwachung der betreffenden Wohneinheiten.</em></p>
<p><em>4. Ein Großteil aller tödlichen Unfälle findet in der Wohnung statt. Forderung daher: Jedem Bürger seineGummizelle.</em></p>
<p><em>Enttäuscht,</em></p>
<p><em>Ihre IG-Etenteich</em>&#8220;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwangskastration von Häftlingen im KZ Sachsenhausen]]></title>
<link>http://pnos.wordpress.com/2008/03/24/sachsenhausen-zwangskastration/</link>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 14:07:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>pnos</dc:creator>
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<description><![CDATA[In original erhaltenen Baracken informiert die Ausstellung „ Medizin und Verbrechen“ unter anderem ü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In original erhaltenen Baracken informiert die Ausstellung „ Medizin und Verbrechen“ unter anderem über die Zwangskastration von KZ-Häftlingen. Mit diesem Thema habe ich mich näher befasst.<!--more--></p>
<p>Seit 1933 war es möglich, sogenannte „gefährliche Gewohnheitsverbrecher“ zu kastrieren. Dazu gehörten zu Sexualdelikten Verurteilte und Homosexuelle. Sie wurden durch Misshandlungen zur Kastration gezwungen oder man lockte sie mit falschen Versprechungen (z. B. Haftentlassung)  zur „freiwilligen“ Zustimmung zu einer Kastration.</p>
<p>Die Kastration übernahmen die SS-Ärzte im Krankenrevier des Konzentrationslagers selbst. In der Ausstellung wurde über mehrere Männer berichtet, die zwangskastriert wurden. Näher habe ich mich mit Otto Giering und Anton V. beschäftigt.</p>
<p align="center"><b>Otto Giering</b></p>
<p> Otto Giering wurde am 17.09.1916 in Hamburg geboren. Im Zeitraum von 1933-1938 wurde er wegen homosexueller Kontakte und Diebstahls verurteilt. 1939 wurde er in das KZ Sachsenhausen eingeliefert, verurteilt zu 5 Jahren Haft. Am 16.08.1939 wurde er zwangskastriert. Die politische Abteilung des KZs Sachsenhausen zwang ihn, sich zur Homosexualität zu bekennen.</p>
<div align="center"><b>Anton V. </b></div>
<p>Anton V. wurde am 20.10.1915 in Bonn geboren. Von 1935-1936 wurde er auf Grund seiner Homosexualität verhaftet. 1937 verhaftete man ihn in München und er wurde zu 3 ½ Jahren Haft verurteilt. Im Dezember des Jahres 1940 wird er nach Sachsenhausen gebracht. Er wurde jedoch 1941/1943 nach Natzweiler ( Straf- Arbeitslager im Elsass)<br />
deportiert (die Gründe wurden in der Ausstellung nicht genannt),  wurde jedoch wieder nach Sachsenhausen zurückgebracht, wo am 27.04.1944 zwangskastriert wurde. 1944  wurde er entlassen und an die Front geschickt, wo er in sowjetische Kriegsgefangenschaft geriert, aus der er erst 1947 entlassen wurde.</p>
<p>Dies  war  mein erster Besuch in einem KZ. Es war ein sehr interessanter Projekttag, um sich mit dem Thema  „ KZ“ näher auseinander setzen zu können. Durch die direkte Konfrontation mit Ort des Geschehens wurde mir die unglaubliche Brutalität des Systems des Nationalsozialismus bewusst. Ein perfekt organisiertes, mit &#8220;Gründlichkeit&#8221; durchgeführtes  Verbrechen an der Menschlichkeit wurde mir vor Augen geführt.<br />
Ein System, das fast jeden brechen konnte, wenn er sich den nationalsozialistischen Gedankengut widersetzte.</p>
<p>Deshalb ist es wichtig, viel über diese Zeit zu erfahren und auch die Zusammenhänge zu begreifen, die zu einem solchen System geführt haben. Ich möchte in einem demokratischen Staat leben, ohne mir meine politische, gesellschaftliche oder religiöse Ansicht vorschreiben zu lassen.</p>
</div>]]></content:encoded>
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