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	<title>zwegat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/zwegat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "zwegat"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 11:02:51 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Is it reality? Or comedy? ]]></title>
<link>http://jantarblog.wordpress.com/2009/11/05/is-it-reality-or-comedy/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 09:53:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>jantarblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gut, es ist zwar etwas peinlich, aber ich gebe es trotzdem zu: Ich habe gestern seit langer Zeit mal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gut, es ist zwar etwas peinlich, aber ich gebe es trotzdem zu: Ich habe gestern seit langer Zeit mal wieder &#8220;Raus aus den Schulden&#8221; geguckt. Wobei ich mir langsam die Frage stelle, warum es noch kein televisionäres Pendant zu dem Format gibt. &#8220;Rein in die Schulden&#8221; klingt doch auch nicht so schlecht und man könnte dann quasi ein vorher &#8211; nachher Format daraus entwickeln.</p>
<p>Aber was ich eigentlich sagen/fragen wollte: Hat das außer mir zufällig noch jemand geguckt? Und könnte mir dann die Fage beantworten, ob das gestern eine Satire-Sendung war und nicht Reality-TV? Die verschuldete Frau (Name habe ich schon wieder vergessen) erinnerte mich stark an Anke Engelke, wenn sie eine etwas heruntergekommene Hartz-4-Empfängerin spielt. Oder war das gestern alles echt? Irgendwie unheimlich gruselig, das Format&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der V-Effekt]]></title>
<link>http://zynaesthesie.wordpress.com/2009/10/19/der-v-effekt/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 22:00:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>bee</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Ich habe ja schon viel Mist gesehen“, sprach der Mann in die Kamera, „aber das hier ist die Härte.“]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>„Ich habe ja schon viel Mist gesehen“, sprach der Mann in die Kamera, „aber das hier ist die Härte.“ Ich staunte. „Mensch, Siebels – wie haben Sie das bloß geschafft? Das ist ja fantastisch!“ Der TV-Macher lächelte geschmeichelt. „Ach, das war ganz leicht. Wir waren als Beobachter zugelassen, und Peter Zwegat war froh, in Berlin zu arbeiten.“ Dass er aber den Schuldnerberater gleich in die Koalitionsverhandlungen eingeschleust hatte – alle Achtung!</p>
<p>Seltsam, wie lethargisch man mit einem Kugelschreiber erregt herumfuchteln kann; doch der Kanzlerin gelang dies Kunststück mühelos. „Wenn wir den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes Steuererleichterungen versprochen haben“, skandierte sie, „dann werden wir das auch durchsetzen!“ Guido Westerwelle kannte es schon und nickte apathisch. „Wenn es denn nicht geht, dann können wir das nicht machen.“ Zwegat schlug mit der flachen Hand auf den Verhandlungstisch. „Also was nun, ja oder ja? Können Sie sich endlich mal entscheiden?“ Merkel war sofort bei ihm. „Wir werden die Bürgerinnen und Bürger dieses…“ „Ja, wir haben es jetzt gehört. Substanz, bitte. Wie wollen Sie das finanzieren?“ „Also 20 Milliarden wären ja doch noch da“, nuschelte der Chefliberale, „wir müssen dann sehen, ob wir das Drittel, mit dem wir Deutschland zum Bildungsland Nummer eins machen werden, nicht auch zur Entlastung der Leistungsträger besser verwenden können.“ Die Kanzlerin fing den neoliberalen Spielball auf. „Das wäre sofort ein Anreiz, private Investitionen in die Bildung zu tätigen. Schließlich ist ja das Geld dafür wieder verfügbar.“ „Angela, lass uns doch lieber dies Studienförderungsprogramm wieder streichen. Und dann können wir die Studiengebühren…“ „Vergessen Sie’s“, schaltete sich Zwegat ein. „Das ist Ländersache.“ Die Kanzlerin mopste sich. „Das sieht aber auf dem Papier sehr hübsch aus.“ „Und bringt nichts.“ „Das ist doch schon mal etwas.“</p>
<p>Siebels gab dem Schuldnerberater Anweisung, schärfer ranzugehen. „Wir müssen dem Zuschauer auch vermitteln, wer hier für Kompetenz steht.“ Ich blieb skeptisch. „Sie wollen also vor laufender Kamera die Koalitionäre auseinandernehmen? Wird das nicht das politische Klima empfindlich treffen?“ „Sie sehen mich als Brunnenvergifter?“ Der Produzent zog die Augenbrauen hoch. „Na, da sind Sie ja in guter Gesellschaft. Auch die CDU fällt schon über ihre Vorsitzende her.“</p>
<p>Drinnen hatten die Rechenschüler immer neue Szenarien aufgetan. „Wir werden vorrangig an die Konsolidierung des Haushaltes denken“, gab die Kanzlerin zum Besten, „damit wir die eingesparten Gelder zur Entlastung der Wirtschaft bereitstellen können.“ Peter Zwegat ließ sich nicht beirren. „Wie soll das funktionieren?“ „Was wie?“ „Wie was?“ „Woher wollen Sie die Kohle nehmen?“ Die Kanzlerin stotterte. „Wenn der Aufschwung wieder kommt, dann sagt uns Guttenberg schon viel geringere Verluste voraus, als wir bisher vermutet hatten.“ „Also alles auf Pump.“ „Nein, wir sind uns völlig sicher, dass das funktioniert.“ „Und wenn wir mit den privaten Investitionen eventuell unsere Produktivität steigern können, dann…“ „Aber wir haben bereits Produktivität – Herr Westerwelle, war Ihnen eventuell einmal aufgefallen, dass trotz des erheblich steigenden Bruttoinlandsprodukts massiv Arbeitsplätze abgebaut werden?“ „Herr Zwegat, kümmern Sie sich um unsere Schulden, ich kümmere mich dann um die Arbeitsplätze, ja?“</p>
<p>Im Innenhof sah man, wie Zwegat sich bereits die nächste Zigarette anzündete. Das Mikrofon war offen. „Diese Pinocchio-Nummer zieht bei mir nicht. Ich werde ihnen jetzt auf den Zahn fühlen, wo überhaupt Einsparpotenziale vorhanden sind.“ „Also doch ein Streichkonzert“, kommentierte ich, „ich hatte auch nichts anderes erwartet.“ „Sie täuschen sich“. Siebels blieb merkwürdig gelassen. „Vergessen Sie doch für einen Augenblick mal Details, Budgets, Zielvorgaben. Schauen Sie auf den Gang der Handlung, sehen Sie es als episches Theater.“ „Ein V-Effekt?“ „Warten Sie nur ab.“</p>
<p>Der Berater klatschte einen Aktenordner auf den Tisch. „Jetzt mal Tacheles. Wo kann man sparen?“ Die Kanzlerin blätterte in den Papieren, die sie von Peer Steinbrück übernommen hatte. „Wenn wir die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung jetzt doch noch anheben und die Krankenkassenbeiträge für die Rentner, dann müssten wir ja parallel die Hartz-IV-Regelsätze senken – da ließe sich eine Menge rausholen.“ „Mit unserem Bürgergeld könnte man da – Angela, unterbrich mich nicht! – auch etwas herausholen. Natürlich schrittweise absenken, dann den Heizkostenzuschuss ab 2011 auf Null, und wenn wir parallel die Studienförderung auf ein Volldarlehen umstellen, hätten wir das Problem mit der Bildung nicht mehr.“ „Nee, dann doch lieber BAföG weg und Studiengebühren besteuern. Und die Mehrwertsteuer hoch und kein Bürgergeld.“ „Aber ich will mein Bürgergeld und ich will es senken! Ich will meine 35 Milliarden! Ich will! 35 Milliarden, oder ich werde nicht Außenminister!“ Merkel drehte sich in Zeitlupe zu ihrem Vize. „Ich würde Dir 50 Milliarden geben, wenn Du es nicht würdest.“</p>
<p>„Jetzt passen Sie auf!“ Siebels hatte den Kopfhörer abgeworfen und sprang erregt auf. „Das ist die entscheidende Phase!“ Auf dem Monitor sah ich, wie die Kanzlerin dem Kassensturz auf der Wandtafel folgte. Zwegat schmierte das Flipchart mit einer endlosen Kolonne roter Milliarden voll. Nichts blieb. „Und ich hatte es mir so schön ausgerechnet“, jammerte der Unionshosenanzug, „alles im Eimer!“ Guido plusterte sich auf. „Du hast Dir das höchstens schön gerechnet, Aus ist geschenkt!“ „Ich wollte das wie der Schröder machen, überall Haushaltslöcher entdecken und dann die Schuldenbremse anziehen. Mein schöner Plan!“ „Der Unterschied ist, dass Du nicht Schröder bist und nie einen Plan hattest. Du kannst doch nur planlos.“ „Und jetzt?“ Sie schauten sich wie begossene Pudel an. Der Finanzerzieher steckte die Hände in die Hosentaschen. „Tja, was wollen Sie jetzt der Presse verkünden? Die perfekt geplante Planlosigkeit hat den Wahlkampf überdauert?“</p>
<p>„Und schon haben sie gemeinsam die frohe Botschaft der Stabilität aus dem Hut gezaubert“, frohlockte der TV-Macher. „Siebels, wovon reden Sie da eigentlich? Deutschland ist bankrott und wird zu Tode gespart. Haben Sie denn so gar nichts von dieser Verhandlung mitgekriegt?“ Doch er war gar nicht mehr zu halten. „Morgenluft“, trällerte er, „ich wittere Morgenluft!“ „Höchstens Morgenthau, wenn das so weitergeht“, gab ich trocken zurück. „Aber das ist doch das Wichtigste – sie werden nur eine Lösung finden. Sie werden sich zum kompromisslosen <em>Weiter so</em> durchringen und damit ein Signal der Stabilität aussenden. Da, es passiert! Der V-Effekt!“ Tatsächlich waren die Verhandler vor die Tür getreten. Guido Westerwelle spreizte die Finger zum Siegenszeichen. „Die Koalitionsverhandlungen haben heute einen große Durchbruch erzielt! Wir sind auf einem guten Weg!“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum TV nicht dumm macht.]]></title>
<link>http://andreaslutz.wordpress.com/2009/05/21/warum-tv-nicht-dumm-macht/</link>
<pubDate>Thu, 21 May 2009 12:41:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>andreaslutz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine sehr gewagte Aussage in diesen Tagen. Dennoch möchte ich mich hier rechtfertigen: - weil ich du]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine sehr gewagte Aussage in diesen Tagen. Dennoch möchte ich mich hier rechtfertigen:</p>
<p>- weil ich duch das &#8220;<strong>Dschungelcamp</strong>&#8221; gelernt habe, in der Wildnis zu überleben.</p>
<p>- weil ich mein Allgemeinwissen durch &#8220;<strong>Wer wird Millionär</strong>&#8221; verdoppelt habe</p>
<p>- weil ich durch die &#8220;<strong>Simpsons</strong>&#8221; keine Angst vor Gelbfieber mehr habe.</p>
<p>- weil ich Dank &#8220;<strong>Die 100 nervigesten &#8230;</strong>&#8221; schon eine der nervigsten Sendungen kenne</p>
<p>- weil mich &#8220;<strong>Galileo</strong>&#8221; auf die Fährten der Illuminaten führt</p>
<p>- weil &#8220;<strong>Rach der Restaurantkritiker</strong>&#8221; mir helfen wird mein Geschäft zu eröffnen</p>
<p>- <strong>Tine Wittler</strong> es einrichten wird</p>
<p>- <strong>Peter Zwegat</strong> sich um das Finanzielle kümmert</p>
<p>- und weil ich durch diese unglaubliche Aktion dann zu &#8220;<strong>Stern TV</strong>&#8221; darf</p>
<p><strong>Wetten, dass?!</strong></p>
<p>andy<em></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[TV Kritik . Raus aus den Schulden . Peter Zwegat . ]]></title>
<link>http://hamburgerfishkopp.com/2009/03/04/tv-kritik-raus-aus-den-schulden-peter-zwegat/</link>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 22:19:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>hamburgerfishkopp</dc:creator>
<guid>http://hamburgerfishkopp.com/2009/03/04/tv-kritik-raus-aus-den-schulden-peter-zwegat/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Guten Tag &#8211; mein Name ist Peter Zwegat aus Berlin&#8221; &#8211; wer diesen Spruch hört]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Guten Tag &#8211; mein Name ist <strong>Peter Zwegat aus Berlin</strong>&#8221; &#8211; wer diesen Spruch hört, muss ganz am Ende sein. </p>
<p>Heutiger Protagonist, Lampenladen-Besitzer <strong>Andreas Kapahnke</strong>, scheint dies nicht wahrhaben zu wollen. Er hat mehr als 490.000 Euro <strong>Schulden</strong>, die Ehefrau heult, die Kleinkinder wünschen sich zum Geburtstag &#8220;<strong>Geld</strong>&#8220;. </p>
<p>Kapahnke erklärt vor laufender Kamera: &#8220;ich hab doch alles, eine Frau und zwei Kinder&#8221; und sonst? &#8220;<strong>Angst</strong>? Angst hab ich nicht, ist doch nur Geld&#8230;&#8221;<br />
Zwegat rechnet akribisch auf seinem <strong>Flipchart</strong> den horrenden Schuldenberg zusammen &#8211; Kommentar des Ehepaares: &#8220;ja ist viel..&#8221;<br />
Der staatliche Schuldenberater baut <strong>Playmobil Figuren</strong> auf und erklärt plastisch die Situation:</p>
<p>&#8220;Die GmbH muss Insolvenz anmelden &#8211; das Haus verkauft werden&#8221;. Eine <strong>dramatische Situation</strong>. Zwegat errechnet mit Rotstift EUR 5234,00 Ausgaben, EUR 1024,00 Einnahmen. Hmmh. Zwegat befürchtet: &#8220;Hier muss in Zukunft viel <strong>geblutet</strong> werden.&#8221; Das erscheint korrekt. </p>
<p>Zwegat bleibt cool. Er will mit den Banken sprechen &#8211; erstes Gebot: &#8220;<strong>Ruhe im Karton. Waffenstillstand</strong>&#8220;. Nach nur zwei Wochen sucht Kapahnke erneut nach Geld, um einen neuen Lampenladen zu eröffnen.</p>
<p>Da sich die GmbH in &#8220;<strong>Luft</strong>&#8221; aufgelöst haben, kann Kapahnke sogar seinen eigenen Laden wieder anmieten (??). Der Laden wird neu eröffnet, nun unter dem Namen &#8220;<strong>Lampenfieber</strong>&#8220;, Frau Kapahnke hat ihr Lächeln wiedergefunden und hofft, dass auf den <strong>dicksten Haufen</strong> geschissen wird&#8230; </p>
<p><strong>Peter Zwegat</strong> scheint wieder einmal ganze Arbeit geleistet zu haben. Bis es wieder heisst: &#8220;Guten Tag &#8211; Mein Name ist&#8230;&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sozialneid zur Prime Time oder: Was verdient Peter Zwegat?]]></title>
<link>http://fabiosotv.wordpress.com/2009/01/15/sozialneid-zur-prime-time-oder-was-verdient-peter-zwegat/</link>
<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 23:37:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>fabiosotv</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich wollte uns &#8220;Raus aus den Schulden spezial &#8211; Wie viel verdient Deutschland]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Eigentlich wollte uns &#8220;Raus aus den Schulden spezial &#8211; Wie viel verdient Deutschland&#8221; (gestern auf RTL) passend zur Krise einen Einblick in das Portemonnaie des kleinen Mannes von der Straße und in den Geldkoffer des leitenden Anzugträgers geben. Tatsächlich erhellten Ilka Eßmüller und Peter Zwegat in dieser Reportage den einen oder anderen Wirtschaftskreislauf: Die recht gut bezahlte Gefäßchirurgin behandelt das unterversorgte Raucherbein des unterbezahlten Arbeiters, welches vorher die Geldsäckel der Tabakindustriellen gefüllt, ihre Bäuche und Autos hat anschwellen lassen.</p>
<p style="text-align:left;">Neben all den Porträts von Otto und Anna Normalverdiener &#8211; etwa dem ehrlichen, schwarzen Taxifahrer mit bayrischem Akzent, der hübschen jungen Polizistin und ihres Kollegen mit Migrationshintergrund oder dem knuffigen Pfarrer, mit dem &#8220;Peter Zwegat von RTL&#8221; die gleich viel verdienende Stripperin besucht &#8211; ging es natürlich in guter alter Privat-TV-Manier nicht nur um eine sachliche Bestandaufnahme, sondern auch um das gekonnte Verquicken von Zuschauer-Befindlichkeiten zur Anstachelung des Sozialneid-Potentials der Zielgruppe(n).</p>
<p style="text-align:left;"><!--more-->Mit dem eigenen Einkommen scheinen eigentlich alle zufrieden zu sein &#8211; zumindest die, die RTL gefragt hat -, außer dem Feuerwehrmann, der in Anbetracht des hohen Berufsrisikos gern mehr vertragen könnte sowie dem Piloten, dem seine, wenn ich richtig gehört habe, 9.000 Brutto-Euro nicht unbedingt angemessen erscheinen. Das mag angesichts der teuren Ausbildung (20.000 €) verständlich sein, nichtsdestotrotz <span style="text-decoration:line-through;">verdient</span> bekommt dieser Pilot damit nicht weniger als ein (schlecht bezahlter) Profi-Fußballer, der in der Regel auf dem Platz auch nicht älter wird als Ende 30 und sein Geld dann in der Jugendarbeit oder in <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,583450,00.html" target="_blank">Doku-Soaps</a> verdienen muss.</p>
<p style="text-align:left;">All zu gern bediente sich RTL hier der Tatsache, dass Gehälter in diesen finanzstarken Gefilden nicht in Monats- sondern in Jahresbeträgen (ab 100.000 €) vereinbart werden, wie auch bei den berüchtigten Vorstandsvorsitzenden und Führungskräften von Großunternehmen. Klar, vor allem bei diesen reden wir von sehr, sehr, sehr viel Geld, aber dieser unvermittelte Sprung vom Monats- zum Jahressalär ließ &#8211; bei aller Liebe zu konstruktiver Kritik an Überbezahlten &#8211; dann doch die TV-Stilmittel-Glocken in ohrenbetäubenden Lärm ausbrechen.</p>
<p style="text-align:left;">Zwischen Bäckereibesuch und undifferenziertem Manager-Bashing bleib dann leider keine Zeit, jene Berufsgruppe zu behandeln, die Otto und Anna Normalverdiener ungleich näher ist und öfter begegnet als die Herren Wiedeking und Ackermann &#8211; nämlich die der Fernsehmenschen um Frau Eßmüller und Herrn Zwegat. Denn dass Arbeitsminister Scholz mit 17.000 € für harte, verantwortungsvolle Arbeit ziemlich gut bezahlt wird, das wissen wir mittlerweile, doch wie Peter Zwegat knallharte Recherche und Präsentation dieser Information vergütet werden, das bleibt im Dunkeln.</p>
<p style="text-align:left;">Eines ist sicher: Bei RTL gibt&#8217;s für Zwegat wesentlich mehr als in seinem eigentlichen Beruf, in dem man höchstens 1.800 € netto verdiene, wie er der <a href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/ich-der-letzte-rest-des-sozialstaates/?src=SZ&#38;cHash=3ff67e2bcb" target="_blank"><em>taz</em> im April vergangenen Jahres</a> verriet. Nach dem Motto <em>Über Geld spricht man nicht, Geld hat man</em> fällt dann auch Zwegats Antwort aus, als Antje Lang-Lendorff für die <em>taz </em>nachhakt: &#8220;Wenn ich das erzählen würde, käme sicherlich ein Neidfaktor ins Spiel. Von mir werden Sie keine Zahlen erfahren.&#8221; Und Sozialneid wecken, dass können Peter Zwegat und RTL nun wirklich nicht wollen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einfach mal abschalten]]></title>
<link>http://jantarblog.wordpress.com/2008/11/20/einfach-mal-abschalten/</link>
<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 14:13:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>jantarblog</dc:creator>
<guid>http://jantarblog.wordpress.com/2008/11/20/einfach-mal-abschalten/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich mich abends vor den Fernseher setze, tue ich das nicht, weil ich mich geistig weiterbilden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich mich abends vor den Fernseher setze, tue ich das nicht, weil ich mich geistig weiterbilden will, sondern weil ich zu müde zum Lesen, Denken, Joggen oder einer anderen sinnvollen Beschäftigung bin. Gestern Abend war ich zusätzlich auch nur mäßig gut gelaunt. Und so beschloss ich, meine schlechte Laune richtig auszuleben und „Raus aus den Schulden zu gucken“. Das ist die Serie, bei der der Schuldnerberater Peter Zwegat in akribischer Kleinarbeit die Ausgaben der Schuldnerfamilie auf einem Flipchart zusammenzählt, um dann festzustellen, was der Familie noch nie aufgefallen ist: Die Ausgaben sind deutlich höher als die Einnahmen. Womit diese Sendung doch einen Bildungsanspruch hat: Sie erklärt das Zustandekommen von Schulden…</p>
<p class="MsoNormal">Ich kam dann auf die glorreiche Idee, diese Serie in der Masochisten-Variante anzugucken, d.h.: die komplette Sendung sehen, ohne vorher den Fernseher auszumachen oder umzuschalten. Was ist schließlich schon eine Stunde gemessen an der gesamten Lebenszeit?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Beim ersten Blick auf die Schuldnerfamilie war klar, dass 60 Minuten sehr lang werden können. Die Schuldnerfamilie waren: Eine ständig kichernde Wuchtbrumme, ein unscheinbarer Familienvater mit rumänisch-deutschen Eltern und zwei bedauernswerte Kinder.</p>
<p class="MsoNormal">Während er Tag für Tag für nur 1000 Euro netto arbeiten geht, hat seine gut genährte Ehefrau einen wirklich anstrengenden Powertag vor sich: ausschlafen – rauchen – Kinder vor den Fernseher setzen – Fastfood essen gehen – rauchen &#8211; am Computer spielen – schlafen – rauchen – essen.</p>
<p class="MsoNormal">Da bleibt natürlich kaum Zeit für Freizeit und so angenehme Dinge wie putzen oder sich einen Überblick über die finanzielle Situation zu verschaffen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Irgendwann zog mein Hirn dann doch die Notbremse. Ich schlief auf dem Sofa ein und bekam nicht mit, ob sich am „spannenden“ Alltag der Familie etwas änderte. Ich vermute eher nicht.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Was mich im Nachhinein aber noch mehr erschreckt als diese Familie sind die Menschen, die vor dem Fernseher hocken. Natürlich kann es bei einem Volk von ca. 85 Millionen nicht nur intelligente Menschen geben. Aber was treibt jede Woche 3 bis 4 Millionen Menschen vor den Fernseher? Ist das die Freude über die Dummheit anderer Menschen? Eine Art morbider Faszination?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich fand’s gestern auf jeden Fall ähnlich unterhaltsam wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Und bewundere aufrichtig Peter Zwegat: Wie schafft dieser Mann es nur, so höflich und leise zu bleiben?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Raus aus den Schulden!]]></title>
<link>http://daronn.wordpress.com/2008/09/04/raus-aus-den-schulden/</link>
<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 08:16:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>daRONN</dc:creator>
<guid>http://daronn.wordpress.com/2008/09/04/raus-aus-den-schulden/</guid>
<description><![CDATA[Na Sie sind mir ja ein Drops! Mit diesem epochalen Satz  hat sich Peter Zwegat meine Sympathie zurüc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="alignnone size-full wp-image-1215" src="http://daronn.wordpress.com/files/2008/09/schulden.jpg" alt="" width="495" height="75" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align:center;"><em><strong>Na Sie sind mir ja ein Drops!</strong></em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Mit diesem epochalen Satz  hat sich Peter Zwegat meine Sympathie zurückerobert. Und da sehe ich auch einfach mal darüber hinweg, dass er gestern einem jungen Mann mit über 75.000 EUR Schulden vom &#8216;lästigen&#8217; Insolvenzverfahren abgeraten hat&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ideen für Aktuelle Stunden]]></title>
<link>http://saschap.wordpress.com/2008/05/29/ideen-fur-aktuelle-stunden/</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 09:59:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>saschap</dc:creator>
<guid>http://saschap.wordpress.com/2008/05/29/ideen-fur-aktuelle-stunden/</guid>
<description><![CDATA[Gregor Gysi ist ein ganz wichtiger Mann im deutschen Bundestag. Anders kann man es nicht erklären, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gregor Gysi ist ein ganz wichtiger Mann im deutschen Bundestag. Anders kann man es nicht erklären, d]]></content:encoded>
</item>

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