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Manresa

“Ich nehme das Denken zurück, dachte er und warf einen letzten Blick hinter sich, ich meinesteils nehme alle freien und klaren Gedanken als eine tödliche Torheit zurück, ich verweigere die weitere Benutzung der Vernunft und beschränke mich fortan auf die unaussprechliche Freude des Verzichts – konzentriere mich ganz darauf, zu sein: in Stille endlich, fehlerfrei, ohne Aktivität; dann drückte er die Klinke nieder, trat ein und verschloß die Tür.“ 20 more words

Literatur

Regen

“Die Ruhe des Regens mit der eigenen Unruhe nähren. Sich in seinem Glitzern verstecken. Sich mit diesem unsteten Glanz durch ein quecksilbriges Denken, huschende Bewegungen zur Deckung bringen.” 12 more words

Literatur

Was ich heute von einer 92 jährigen Residentin eines Altenheims gelernt habe

Ich will hier keine männerfeindlichen Gefühle loswerden, das versichere ich Euch. Nein, diese Worte hat eine demente 92 jährige Pensionistin aus dem Altenheim, in dem ich Freitags arbeite, liebevoll an mich gerichtet. 303 more words

Altersheim

Staub

Arturo Hernández Alcázar
there will be dust / habrá polvo aquí

“Die Bilder zumindest scheinen stabil zu bleiben und geben auch uns ein Gefühl von Stabilität, als verändere sich nichts, als sei die Gegenwart bereits die Ewigkeit, und als gleite die Zeit wie ein dünner Wasserstrom säuselnd über die Körper, als sei die Zeit den Körpern ein Reinigungsritual, das ihren Zustand unversehrt bewahrt, ja auffrischt, und nicht etwas, das sie permanent durchdringt, sich in ihnen ablagert, sie deformiert, umformt und auflöst, den Kaninchenkörper, der an den Hinterläufen hängt, den runden funkelnden Leib der Orange zwischen den Gläsern, den Körper des Kochs, der mit neckischem Kopfneigen ein Tablett präsentiert, verdreht und gebeugt auf Würdigung wartet. 49 more words

Literatur

Wo kämen wir hin?

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: “Wo kämen wir hin? ” und niemand ginge, um einmal nachzuschauen, wohin man hin käme, wenn man ginge…

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Sprüche

Wenn man nichts tut, fühlt man sich für alles verantwortlich
(Jean-Paul Sartre, Philosoph)

Zitat

I’ll always encourage the reckless texts confessing your feelings. The kind where you throw your phone after hitting send.

I’ll always encourage the horribly straightforward conversations at 3am when conversations get deep and you can’t always put how you feel into words.

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Einblicke